Regierung immer mehr durcheinander

Beiträge: 2
Zugriffe: 236 / Heute: 1
Regierung immer mehr durcheinander spalter
spalter:

Regierung immer mehr durcheinander

 
26.03.07 12:40
#1
Bundeswehr will alte Soldaten vorzeitig in Ruhestand schicken

Abmarsch für die Alten: Die Bundeswehr will Tausende Soldaten frühzeitig in den Ruhestand entlassen. Die über 50-Jährigen sollen jüngeren Kameraden Platz machen - die wegen mangelnder Aufstiegschancen frustriert sind.


Hannover - Die Bundeswehr steht offenbar vor einer Welle von Frühpensionierungen. Das Verteidigungsministerium wolle bis zu 4200 Soldaten, die 50 Jahre oder älter sind, vorzeitig in den Ruhestand entlassen, berichtete die "Hannoversche Allgemeine Zeitung". Zur Begründung verweist das Ministerium demnach darauf, dass es in der Bundeswehr einen "Überhang" älterer Feldwebel gebe.


Viele jüngere Berufssoldaten, größtenteils Oberfeldwebel und Hauptfeldwebel, seien frustriert, weil sie wegen der hohen Zahl von älteren Feldwebeln nicht in besser bezahlte Positionen befördert werden könnten, schreibt die Zeitung. Bisher werden Feldwebel mit Vollendung des 53. Lebensjahres pensioniert, Hauptleute mit 54, Oberste spätestens mit 61 und Generäle mit 62 Jahren.

Das Verteidigungsministerium bemühe sich bereits seit Mitte 2006, die große Koalition für ein entsprechendes Gesetz zu gewinnen, stoße dabei jedoch auf Widerstand. Das Arbeitsministerium ziere sich, für die Frühpensionierung von 50-jährigen Soldaten einzutreten - offenbar besonders mit Blick auf die Heraufsetzung des gesetzlichen Renteneintrittsalters auf 67 Jahre und den Abbau von Vorruhestandsregelungen in der Wirtschaft.

Dem Bericht zufolge werden die Pläne des Verteidigungsministeriums in Berlin auch aus Kostengründen auf die lange Bank geschoben. Interne Berechnungen hätten ergeben, dass der Bund bis zu 109,9 Millionen Euro aufbringen müsste, wenn die 2006 abgelaufenen Vorschriften für die Frühpensionierung von 4200 Soldaten bis Ende 2011 verlängert würden.

Mehr Sold für Rekruten

Rekruten der Bundeswehr und Zivildienstleistende können im kommenden Jahr mit einer Erhöhung ihres kargen Solds rechnen. Im Bundestag formiert sich nach Informationen des SPIEGEL eine breite Front zugunsten einer Erhöhung. So plädierten die Wehrpolitiker der SPD-Bundestagsfraktion bei einer Klausur in der vergangenen Woche für eine "signifikante" Steigerung des Solds, der jetzt im Schnitt etwa 240 Euro pro Monat beträgt.

Auch der Bundestags-Wehrbeauftragte Reinhold Robbe sowie Fachpolitiker der Union und FDP unterstützten eine Petition, für die zwei im Bundeswehrverband engagierte Reservisten schon 23.000 Unterschriften gesammelt haben. Selbst Verteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU), dessen Ressort Rufe nach mehr Sold bislang damit abwimmelte, im Verteidigungshaushalt von gegenwärtig rund 28,4 Milliarden Euro fehle das nötige Geld, will sich nun für eine Solderhöhung einsetzen.

Die Soldaten rügen, dass die letzte Steigerung schon acht Jahre zurückliege, und fordern zwei Euro pro Tag mehr. Robbe und die Sozialdemokraten halten einen Euro für realistisch.

Während etwa Bauhilfsarbeiter Anspruch auf einen Mindestlohn von 10,30 Euro pro Stunde haben, erhalten Rekruten und Zivis im Schnitt etwa acht Euro - pro Tag. Im Wehretat schlüge ein Anstieg um einen Euro mit rund 23 Millionen Euro jährlich zu Buche. Demgegenüber kostet allein der geplante Afghanistan-Einsatz von sechs "Tornado"-Jets etwa 70 Millionen Euro im Jahr.

phw/ddp/AFP



Regierung immer mehr durcheinander kiiwii

is ne sehr gute Idee - hätte Strucki längst machen

 
#2
müssen... (aber der wollte wohl alle behalten - für am Hindukush)


aber jetzt macht es halt die CDU



MfG
kiiwii

It is not desirable to cultivate a respect for the law, so much as for the right. (Henry David Thoreau)



Talkforum - Gesamtforum - Antwort einfügen - zum ersten Beitrag springen
--button_text--