Provinzposse in Kiel

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Provinzposse in Kiel AbsoluterNeuling
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Provinzposse in Kiel

7
17.07.09 08:00
#1
Die Kieler Koalition ist am Ende, aber einen Rücktritt schließt Ministerpräsident Peter Harry Carstensen aus. Die Forderung der SPD, so Neuwahlen zu ermöglichen, bezeichnete er als "völlig absurd". Stattdessen soll sich der Landtag selber auflösen - was die SPD verhindern könnte.

(...)

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,636649,00.html

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Käptn Iglo wieder...

Provinzposse in Kiel 6159347
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Provinzposse in Kiel das-loch
das-loch:

und dazu gibt s

 
17.07.09 08:11
#2
nen Schoppen Wein
Provinzposse in Kiel Grinch
Grinch:

Ich denke JP sollte hier ganz klar ein machtwort

2
17.07.09 08:30
#3
sprechen!
Ich bin ein grölendes Rudel tätowierter Flokatiteppiche!
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Koalitionsbruch Folge einer bösen Tat

4
17.07.09 09:07
#4
Heide Simonis (SPD) kennt den Grund für die Regierungskrise in Schleswig-Holstein. „Das ist die Folge einer bösen Tat", schreibt die frühere Ministerpräsidentin auf WELT ONLINE. Nach ihrer gescheiterten Wiederwahl 2005 seien zwei Parteien zusammengezwungen worden, die nicht miteinander können.

(...)

Durch den „Heide-Mord“ im März 2005, als meine Wiederwahl zur Ministerpräsidentin scheiterte, sind mit der CDU und der SPD zwei Parteien zusammengezwungen worden, die nicht miteinander können. Es war eine Not-Ehe. Nun läuft die Scheidung.

(...)

www.welt.de/politik/deutschland/...Folge-einer-boesen-Tat.html
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Arschloch mit Fliege

3
17.07.09 10:58
#5
(...)

Carstensen und Stegner - unterschiedlicher können zwei Typen nicht sein. Carstensen, 62, ist ein gemütlicher Hüne von 1,91 Metern. Ein Mann vom Lande, der gerne Platt redet und auch vor öffentlichem Unfug nicht zurückschreckt: Die Bild-Zeitung durfte dem Witwer vor einigen Jahren eine passende neue Frau suchen. Der Mann kommt bei den Schleswigern und Holsteinern an, verbreitet gute Laune. Herbstliche Kohlfeste sind ihm lieber als Akten lesen und regieren.

Stegner, 49, Politikwissenschaftler mit Studium an der Elite-Uni Harvard, ist da aus ganz anderem Holz, besser gesagt: Edelstahl. Der Mann ist rasiermesserscharf, intellektuell, dauernd auf Streit aus, überheblich. "Arschloch mit Fliege", sagen selbst Genossen. Ein Politiker, der so gar nichts Menschliches an sich hat. Bei ihm wirkt alles genau kalkuliert, sogar die neue Brille, die er sich vor längerer Zeit aufsetzte, um sich ein weicheres Image zu geben.

Stegner hält Carstensen für eine historische Anomalie auf der Regierungsbank, die es zu beseitigen gilt. Und Carstensen Stegner für einen ehrgeizigen Widerling, dem man das schöne Land zwischen Nord- und Ostsee auf keinen Fall anvertrauen darf.

(...)

www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/?em_cnt=1838714
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Provinzposse in Kiel BarCode
BarCode:

Irgendwie haben beide Recht...

5
17.07.09 11:52
#6
"Stegner hält Carstensen für eine historische Anomalie auf der Regierungsbank, die es zu beseitigen gilt. Und Carstensen Stegner für einen ehrgeizigen Widerling, dem man das schöne Land zwischen Nord- und Ostsee auf keinen Fall anvertrauen darf."
"Das Wissen über makroökonomische Zusammenhänge ist so weit fortgeschritten, dass größere Wirtschaftskrisen ausgeschlossen werden können."
FED-Chef Bernanke, als er noch Wirtschaftsprofessor war...
Provinzposse in Kiel ottifant
ottifant:

Mag sein BC, aber wie geht es weiter?

 
17.07.09 11:53
#7
Provinzposse in Kiel BarCode
BarCode:

Schleswig-Holstein

 
17.07.09 11:56
#8
hat die beiden überlebt. Die Talsohle ist also duchschritten.
"Das Wissen über makroökonomische Zusammenhänge ist so weit fortgeschritten, dass größere Wirtschaftskrisen ausgeschlossen werden können."
FED-Chef Bernanke, als er noch Wirtschaftsprofessor war...
Provinzposse in Kiel ottifant
ottifant:

Naja nicht ganz, einer von beiden kommt wieder.

 
17.07.09 13:14
#9
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Provinzposse in Kiel AbsoluterNeuling
AbsoluterNeul.:

"Carstensen lügt"

 
17.07.09 18:48
#10
SPIEGEL ONLINE: Sie wirkten in den vergangenen Tagen relativ gelassen. Dabei zerplatzt gerade Ihre schwarz-rote Koalition in Kiel. Was macht Sie eigentlich so zuversichtlich?

Stegner: Dass die Bürgerinnen und Bürger durchschauen werden, was hier abläuft. Hier wird ein Koalitionsbruch provoziert vom amtierenden Ministerpräsident Carstensen. Er hofft, mit der Bundestagswahl wählen zu können, versteckt hinter Angela Merkel. Die Katastrophen um das Atomkraftwerk Krümmel und das desaströse Krisenmanagement in Sachen HSH Nordbank sollen schlicht verschleiert werden.

weiter hier:
www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,636749,00.html
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Provinzposse in Kiel vega2000
vega2000:

Carstensen ist nicht dumm

4
17.07.09 19:49
#11
Der will noch fünf Jahre regieren & deshalb möchte er am 27. September antreten (Bundestagswahltag).
Grund:
Nach der Btw geht es los mit den Gemeinheiten für den Bürger, -Subventionen laufen aus, Arbeitslosenzahlen steigen, Steuern werden erhöht, Sozialleistungen gekürzt etc.-, damit stünden die Chancen für C. im Amt zu bleiben dieses Jahr besser & DAS ist der wahre Hintergrund dieses Kasperletheaters!
Zur Summe meines Lebens gehört im Übrigen, dass es Ausweglosigkeit nicht gibt!
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Er lügt vermutlich, weil er nicht dumm ist :o)

 
17.07.09 19:52
#12
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Carstensen belügt den Landtag, tz tz tz

 
18.07.09 09:52
#13
Peter Harry Carstensen unter Druck: Schleswig-Holsteins Ministerpräsident hat den Landtag nach SPIEGEL-Informationen im Zusammenhang mit der 2,9-Millionen-Euro-Sonderzahlung für HSH-Nordbank-Chef Dirk Jens Nonnenmacher falsch informiert.

In einem Brief vom 10. Juli an den Parlamentspräsidenten Martin Kayenburg (CDU) schrieb Carstensen nach SPIEGEL-Informationen: Der Präsidialausschuss der HSH Nordbank habe "mit vorherigem Einverständnis der Spitzen der Landesregierungen in Hamburg und Schleswig-Holstein und der Spitzen der die Regierungen tragenden Fraktionen" die Zahlung an den Vorstandsvorsitzenden Dirk Jens Nonnenmacher beschlossen.

Doch ein Einverständnis der Fraktionsspitzen von CDU und SPD in Kiel hat es nie gegeben, weder vor noch nach der Sitzung des Präsidialausschusses der HSH Nordbank am 26. Juni. SPD-Fraktionschef Ralf Stegner: "Ich bin erst vier Tage später in einer Koalitionsrunde von Carstensen informiert worden."

Sein CDU-Kollege Johann Wadephul hatte bereits am vergangenen Dienstag in einer Sitzung seiner Fraktion erklärt: "Einvernehmen ist mit uns nicht erzielt worden."

(...)
www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,636841,00.html
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Carstensen gibt seine Lügen zu

 
19.07.09 20:29
#14
Der Druck auf Schleswig-Holsteins Regierungschef Carstensen wächst: Erstmals hat der CDU-Politiker zugegeben, unwahre Angaben zu den umstrittenen Millionenzahlungen an den HSH-Chef gemacht zu haben. Der Ministerpräsident erwägt jetzt, im Landtag die Vertrauensfrage zu stellen.

(...)

www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,636990,00.html

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So ein netter Onkel :o)
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Also doch dumm :o)

 
19.07.09 20:30
#15
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Provinzposse in Kiel Grinch
Grinch:

Ich such mal, ob ich nen CSUler finde,

 
19.07.09 20:31
#16
der da noch drüber kann!
GRINCH - - - The Drunken Poster!
Provinzposse in Kiel Happy End
Happy End:

Carstensen gesteht unwahre Angaben über Boni

 
20.07.09 08:55
#17
Eine Lüge nennt er es nicht - doch dass seine Angaben nicht der Wahrheit entsprochen haben, hat Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Peter Harry Carstensen (CDU) jetzt erstmals eingestanden.


...ohne Worte...
Provinzposse in Kiel lassmichrein
lassmichrein:

Carstensen stellt die Vertrauensfrage

 
20.07.09 11:29
#18
Eilmeldung ++ Eilmeldung ++ Eilmeldung ++ Eilmeldung ++ Eilmeldung
Carstensen stellt die Vertrauensfrage

Im Landtag von Schleswig-Holstein ist ein Antrag auf vorgezogene Neuwahlen gescheitert. Ministerpräsident Peter Harry Carstensen zog die Konsequenzen und kündigte an, die Vertrauensfrage zu stellen.

Q: Startseite Stern
Geld allein macht nicht glücklich !!

Es sollten zusätzlich auch Aktien, Gold und Grundstücke sein ! ;)
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Der Carstensen hat so trickreich getrickst,...

 
20.07.09 14:16
#19
...dass er selber drauf reingefallen ist.

Ein echter Profi :o)
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Hier mal was zum Thema "Fingierte Vertrauensfrage"

2
20.07.09 14:19
#20
Ganz offen wird in der SPD eingeräumt, es gehe bei der Vertrauensfrage nicht wirklich um Vertrauen, sondern nur um ein politisches Instrument, Neuwahlen zu ermöglichen. Es wird darauf hingewiesen, dass das Verfassungsgericht die Vertrauensfrage ausdrücklich erlaubt hat, wenn sich die Regierung "einer stetigen parlamentarischen Mehrheit nicht sicher sein kann".

(...)

Schröders Argument ist fragwürdig, weil die Kanzlermehrheit selbst im größten Streit über Hartz IV stand. Doch ebenso ist ein gutes Maß an Heuchelei dabei, wenn einige Parteilinke sich nun als betrogene Schröder-Fans aufführen, die nie darüber nachgedacht hätten, wie sie den Reformkurs sabotieren könnten. Spätestens seit der Ankündigung der Vertrauensfrage kann man mit einigem Recht an der Regierungsfähigkeit der Koalition zweifeln. Schröder hat also eine "Self-fulfilling Prophecy" geschaffen.

www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,362897,00.html

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Carstensen ist also auch zu schwach, ordentlich zurückzutreten.
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Provinzposse in Kiel Multiculti
Multiculti:

Wer am weitesten

 
20.07.09 14:21
#21
pisst und die meisten dabei nass macht bekommt in D die Macht,und zwar
mit vollen Recht,nicht Wahr Grinch?;-))) Multiculti
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Carstensen will SPD-Minister feuern

 
20.07.09 17:38
#22
Neuer Höhepunkt der Krise in Kiel: Regierungschef Peter Harry Carstensen will die vier SPD-Minister aus seinem Kabinett entlassen. Der CDU-Politiker vollzieht damit den nächsten Schritt zum Ende der Großen Koalition in Schleswig-Holstein.

www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,637179,00.html

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*lol*

Starke Performance dieses lügenden Provinzhansels :o)
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Provinzposse in Kiel Radelfan
Radelfan:

Aber das ist doch nur logisch und durchaus

 
20.07.09 18:08
#23
legitim. Und so kann er dann gleich noch einige Parteifreunde glücklich machen und sie kurzfristig zu Ministern machen. Das macht sich doch gut auf Visitenkarten und Briefköpfen; außerdem gibt es noch ein nettes Zubrot für sie und erfreut die Basis!
| Disclaimer: |
| Grüne Sterne beruhen auf Gegenseitigkeit! |
Provinzposse in Kiel Happy End
Happy End:

Kandidat Carstensen - eine Chance für die SPD

 
20.07.09 18:14
#24
Kandidat Carstensen - eine Chance für die SPD

Ministerpräsident Carstensen gibt zu, in der delikaten Causa HSH Nordbank Unwahres behauptet zu haben. Der Kieler Regierungschef wird für seine CDU zur Belastung - und für die ramponierte SPD zum möglichen Rettungsring.

(...)

Das wahltaktische Kalkül Carstensens schien zunächst aufzugehen. Auch die Opposition aus FDP, Grünen und Südschleswigschem Wählerverband sprach sich für Neuwahlen aus - die Grünen machten Carstensen sogar unverhohlen Avancen. Es war klar: Die SPD kann die Auflösung des Parlaments nur noch um Tage hinauszögern, aber nicht verhindern.

Seit diesem Sonntag verkehren sich die Vorzeichen. Der Neuwahlplan könnte sich zu einem Bumerang für Carstensen entwickeln.

Denn der schleswig-holsteinische Minsterpräsident musste Heikles eingestehen: Carstensen hat Unwahres von sich gegeben.

In einem Brief an den Kieler Parlamentspräsidenten hatte der Regierungschef behauptet, die Sonderzahlung an HSH-Bankchef Dirk Jens Nonnenmacher mit den Landtagsfraktionen von CDU und SPD abgesprochen zu haben - ergo: Die bisherigen Koalitionäre hätten dem Bonus zugestimmt.

Die Behauptung trifft nicht zu, räumt Carstensen nun ein. Das Wort "Lüge" verwendet er freilich nicht. Zerknirscht wirkt der volkstümelnde Friese ebensowenig. Er sei möglicherweise über das Schreiben "ein bisschen flott hinweggegangen".

Ob bewusst oder fahrlässig: Carstensen hat mit seiner unwahren Behauptung der SPD geschadet. Man könnte auch sagen: Er wollte seinem politischen Gegner etwas anhängen, was er selbst mitverbockt hat. Der Nonnenmacher-Bonus ist angesichts der versenkten Milliarden des Geldhauses ein besonderer Aufreger.


Spätestens im Frühjahr war klar, dass der Ministerpräsident eine unrühmliche Rolle im HSH-Nordbank-Desaster spielt: Damals trat der Landesfinanzminister Werner Marnette, ebenfalls CDU, zurück - und stellte anschließend Carstensen per Interview als ignorant und inkompetent dar.

In den Ostertagen brodelte es gewaltig in der CDU-Landtagsfraktion, doch ein Jahr vor dem regulären Wahltermin im Mai 2010 wollte die Union ihren Spitzenmann nicht auswechseln - nun kann sie es nicht mehr.

Der Kandidat der Nord-CDU heißt Peter Harry Carstensen - darin liegt die wohl einzige Chance der darbenden SPD.

Nach Carstensens Eingeständnis wirkt er tatsächlich wie ein Trickser und Vertuscher. Die Behauptung, er habe vor allem deshalb Neuwahlen provoziert, weil erst im Herbst das wahre Ausmaß der Nord-Bank-Misere ans Licht käme, wird nun kräftig genährt. Dass es neue Enthüllungen gibt, ist nicht unwahrscheinlich: Erst am Wochenende wurde bekannt, dass auch ein anderer Geldmanager eine Extra-Million einstecken durfte.

Und in den folgenden Wochen könnte sich rächen, dass Carstensen es versäumt hat, sich mit internen Kritikern zu versöhnen und die Reihen in der CDU-Landtagsfraktion zu schließen.

weiter: www.sueddeutsche.de/politik/606/481081/text/
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AbsoluterNeul.:

und Schleswig-Holstein hat's ja :o)

 
20.07.09 18:23
#25
Auf ein paar total effektive Arbeitswochen mit frischen Ministern.
Und nach der Wahl gibts dann noch ein paar neue von der FDP.
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Provinzposse in Kiel Dunsany

Demokratie flenst

 
#26
Auch im hohen Norden immer mindestens eine handbreit Wahrheit unterm Kiel. Mit Ehrenwort aus kontrolliert integriertem  Anbau. Am 27.09. und ggf. früher oder später auch in SH Claudia und Jürgen wählen.


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