Praecoxi, bist Du heute auch in Bonn? Zur Demo?

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Praecoxi, bist Du heute auch in Bonn? Zur Demo? AbsoluterNeuling
AbsoluterNeul.:

Praecoxi, bist Du heute auch in Bonn? Zur Demo?

 
01.06.04 09:41
#1

Mal sehen, wieviele Gesinnungsgenossen Du so hast.
Ich bin gespannt!

##############

gruß
AN


ÖL-ABHÄNGIGKEIT

"Wie der Junkie an der Nadel"

Sie hört auf den klangvollen Namen "renewables 2004" und soll neue Weichen für einen besseren Klimaschutz stellen: In Bonn beginnt heute die viertägige Weltkonferenz für erneuerbare Energien. Mehr als 2500 Experten aus 130 Ländern diskutieren hier zudem über mögliche Entziehungskuren für öl-abhängige Staaten.
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GroßbildansichtAPÖl-Pipeline: In Bonn setzen die Energieexperten auf Alternativen
Bonn - Angesichts der hohen Spritpreise, steht derzeit vor allem auch die Abhängigkeit der Energieversorgung vom Öl im Mittelpunkt des Treffens, die durch erneuerbare Energien verringert werden soll. "Die Industrieländer hängen am Öl, wie der Junkie an der Nadel", schimpft etwa der Grünen-Politiker Reinhard Loske. Die Staatenkonferenz findet auf Einladung der Bundesregierung statt. Eröffnet wird sie von Umweltminister Jürgen Trittin (Grüne) und Entwicklungshilfeministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD).

Auf der Konferenz soll über konkrete Maßnahmen zur stärkeren Nutzung von Wind, Sonne und Wasser, Biomasse und Erdwärme verhandelt werden. "Ich bin sicher, dass wir am Ende der Woche mit der Deklaration von Bonn ein Aktionsprogramm haben werden, das diesem Anspruch gerecht wird", sagte Trittin der Tageszeitung "Die Welt". Deutschland werde in Bonn unter anderem ein Kooperationsprogramm mit Brasilien verabschieden und mit Dänemark eine Initiative zum Ausbau der Offshore-Windenergie vereinbaren.

Trittin begrüßte, dass die USA einen Beitrag zum Aktionsprogramm leisten wollen. "Das kann dazu beitragen, die Spannungen und unterschiedlichen Auffassungen zwischen den USA und Europa in Fragen der Energie- und Klimapolitik auf der praktischen Ebene zu überwinden." Die hohen Rohölpreise wirken sich nach Ansicht des Ministers positiv auf den Ausbau der erneuerbaren Energien aus.

Regierung hofft auf das Signal von Bonn

Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) hatte die Bonner Konferenz vor zwei Jahren auf dem Uno-Gipfel für nachhaltige Entwicklung im südafrikanischen Johannesburg angekündigt. Er sagte seinerzeit für einen Zeitraum von fünf Jahren 500 Millionen Euro für die Förderung erneuerbarer Energien zu. "Wir haben Wort gehalten und 2003 in der Entwicklungszusammenarbeit darüber hinaus Zusagen in Höhe von 120 Millionen Euro gemacht", sagte Trittin. "Weitere Überraschungen möchte ich dem Kanzler überlassen."

Der viertägige Kongress werde "Signalwirkung" haben und mit konkreten Maßnahmen und Verpflichtungen eine "neue Dynamik" bei der weltweiten Entwicklung der erneuerbaren Energien in Gang setzen, erklärte Schröder im Vorfeld. Der Direktor des Uno-Umweltprogramms (Unep), Klaus Töpfer, forderte eine "Revolution" bei der Energie- Nutzung. Dazu gehörten außer einem sparsameren und effizienteren Gebrauch auch der verstärkte Einsatz erneuerbarer Energien.

Die Grünen verlangen klare und überprüfbare Ziele zum weltweiten Ausbau erneuerbarer Energien. Vize-Fraktionschef Loske sagte der "Berliner Zeitung", der Anteil regenerativer Energien müsse bis 2020 weltweit auf 20 Prozent gesteigert werden. Bislang sind es rund 14 Prozent. "Angesichts der drohenden Klimakatastrophe und der hohen Ölpreise können wir uns vage Bekenntnisse nicht mehr leisten", sagte Loske. "Der Langsamste darf nicht das Tempo des Geleitzuges bestimmen."

Der Wirtschaft warf Loske vor, sie schöpfe die ökologischen und ökonomischen Potenziale von Umwelt- und Klimaschutz nicht aus. So verspreche die Automobilindustrie seit Jahren den Spritverbrauch von Autos zu senken. Passiert sei aber zu wenig. Stattdessen würden immer neue spritfressende Geländewagen auf den Markt geworfen, bemängelte Loske. "Hier ist ein grundsätzliches Umdenken gefordert", mahnte der Grünen-Politiker.
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Graphik

 
01.06.04 10:56
#2
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Praecoxi, bist Du heute auch in Bonn? Zur Demo? 54reab
54reab:

unser geringster energieverbrauch

 
01.06.04 11:02
#3
findet über strom statt. betrachtet man den gesamten energieverbrauch relativiert sich der anteil aus erneuerbaren energien erheblich. es sei man sieht öl und kohle als das an was sie in wirklichkeit sind: sonnenenergie!

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up: Signal für drastischen Ausbau der erneuerbaren

 
01.06.04 13:27
#4

Signal für drastischen Ausbau der erneuerbaren Energien

Bonn (AP) Die internationale Gemeinschaft soll ein klares Signal zum drastischen Ausbau der erneuerbaren Energien geben. Dies forderte Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul am Dienstag in Bonn bei der Eröffnung der Konferenz «Renewables 2004», an der mehr als 3.000 Vertreter aus 154 Länder teilnehmen. Umweltminister Jürgen Trittin sagte, die Konferenz an sich sei schon ein Erfolg. Sie zeige, dass erneuerbare Energie «nicht mehr eine Nischentechnologie» sei.

Bundeskanzler Gerhard Schröder hatte im September 2002 auf dem Weltgipfel in Johannesburg zu dem Treffen nach Bonn eingeladen. Vier Tage lang wollen Regierungsdelegationen, Umweltgruppen, Anbieter von moderner Technik und Betroffene über die verstärkte Nutzung der Energie aus Wind, Wasser, Sonne, Biomasse und Erdwärme in Industrie- und Entwicklungsländern diskutieren. Ab Donnerstag nehmen auch 135 Minister und Schröder selbst an dem Treffen teil.

Ein Drittel der Menschheit oder zwei Milliarden Menschen hätten noch immer keinen Zugang zu moderner Energie, sagte Wieczorek-Zeul. Wenn die Zahl der Armen wie angestrebt bis 2015 halbiert werden solle, müssten mindestens eine Milliarde Menschen mit erneuerbaren Energien versorgt werden. Mit ihnen könne dem Klimawandel entgegengewirkt werden. Sie machten unabhängig von Öl und seien überall dezentral erreichbar. Um Erdöl habe es schon Kriege gegeben. «Es wird niemals Krieg um den Zugang zur Sonne geben», sagte die SPD-Politikerin.

Trittin erklärte, auf dem Weltgipfel in Johannesburg sei nur beschlossen worden, den Einsatz der erneuerbaren Energien «signifikant» zu erhöhen. Dieser Beschluss solle jetzt mit mehr als 100 Beiträgen für ein Aktionsprogramm mit Leben erfüllt werden. Er sei «ganz optimistisch», dass dies auch gelinge, erklärte der Grünen-Politiker. «Das Zeitalter der Erneuerbaren beginnt jetzt.»

Bei der Eröffnungsveranstaltung appellierte der Vorsitzende des Umweltausschusses des Bundestags, Ernst Ulrich von Weizsäcker, an die Delegierten, auch der Ineffizienz bei der Energiegewinnung und der Energieverschwendung den Kampf anzusagen. Der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, Peer Steinbrück, betonte: «Der Trend geht eindeutig in Richtung erneuerbare Energien.»

Abigail Gay Zuasula von Solar Generation, einem Ableger der Umweltschutzorganisation Greenpeace, appellierte an die Konferenzteilnehmer, anders als auf den Weltgipfel in Johannesburg und Rio de Janeiro müssten in Bonn ehrgeizige Ziele und konkrete Projekte mit Zeitvorgaben beschlossen werden. «Erzählen Sie uns nicht, es gäbe dafür kein Geld», rief die junge Frau von den Philippinen im früheren Bundestagsgebäude am Rhein aus.

Rajendra Pachauri, Direktor des indischen Instituts für Energie- und Ressourcennutzung, forderte: «Wir müssen jetzt die Schranken der Ignoranz gegenüber den Erneuerbaren einreißen.» Sie produzierten schon heute mit 100 Gigawatt drei Prozent der weltweiten Energiekapazität. Wer heute noch allein auf Erdöl setzte, nehme nicht zur Kenntnis, dass die Förderung von 75 Millionen Barrel täglich im Jahr 2000 auf 120 im Jahr 2030 steigen müssen. Dieser «Riesenanstieg» sei nur bei ständig steigenden Ölpreisen möglich, damit sich die Investitionen lohnten.

www.renewables2004.de/

Praecoxi, bist Du heute auch in Bonn? Zur Demo? proxicomi
proxicomi:

Trittin GRÖßENWAHNSINNIG, 400000 Arbeitsplätze?

 
01.06.04 15:27
#5
eine typisch deutsche eigenschaft.

400000 arbeitsplätze, für die entsorgung von den windkonvertern?

er glaubt durch solchen populismus, seine volksabzocke zemtieren zu können....



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gruß
proxi
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YEAH! Er ist da! Präcoxi, hast Du...

 
01.06.04 15:29
#6
...heute früher Freigang?


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gruß
AN
Praecoxi, bist Du heute auch in Bonn? Zur Demo? proxicomi
proxicomi:

AN, Trittin hat früher Freigang, schon richtig!

 
01.06.04 16:03
#7
bei diesen zahlen, hebt man halt ab.

ganz so wie einst, unter den kommunistischen tyrannen in der sowjetunion, zahlenjonglierei und phantasiestatistiken.


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gruß
proxi
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Vulgo: Planwirtschaft

 
01.06.04 16:09
#8
Das waren noch Zeiten!

Übrigens:

Folter ist ein Selbstzweck
Aussagen von Gefolterten sind gefährlich. Gegen Terror genügen die alten Waffen
von Wolfgang Sofsky

Die Folter ist kein Tabu. Vielerorts wird sie praktiziert, öffentlich wird ihre Berechtigung debattiert. Ein Verbot zu beschwören, installiert noch kein Tabu. Denn Tabus gelten stets unbefragt. Die Appelle der Entrüstung verkünden lediglich ein rechtliches Dogma. Dass ein einstmals gesetztes Prinzip wie die Achtung der Menschenwürde als "abwägungsfest" oder "unverbrüchlich" ausgegeben wird, enthebt nicht von der Notwendigkeit seiner Begründung.


Die deutsche Folterdebatte zeichnet sich nicht gerade durch Klarheit und Substanz aus. Pathetische Gesten ersetzen Argumente, Selbstgerechtigkeit überdeckt Ignoranz. Was die Tortur anlangt, haben Deutschland und Europa nicht den geringsten Vorsprung vor anderen Nationen. Sich auf einer höheren Treppenstufe der Zivilisation zu wähnen ist Hochmut und Heuchelei. Fast jede Nation der EU kennt die Folter aus seiner jüngsten Geschichte: Frankreich in Algerien, Belgien im Kongo, Großbritannien in Nordirland; Spanien, Portugal und Griechenland unter der faschistischen Diktatur, Polen und Ungarn unter der kommunistischen Parteiherrschaft. In Deutschland währte die Zeit der Folter bis in die achtziger Jahre - in den Gefängnissen der DDR. Seit Jahren unterhält die Bundesrepublik, die sich als Hüterin der Menschenrechte geriert, freundschaftliche Beziehungen zu den Folterregimen in Ägypten, Tunesien, Russland (!), China (!!) oder der Türkei (!!!).


Ein Rechtsgrundsatz schützt nicht vor politischen oder ethischen Dilemmata. Die hypothetische Frage, ob es gerechtfertigt sei, einem Massenmörder Gewalt anzutun, um rechtzeitig Anschlagspläne zu erfahren und so das Leben Hunderter zu retten, wird als juristische Rabulistik verdammt. Lebensrettung rechtfertige keinen Rechtsbruch, die "Würde" des Massenmörders rangiere vor dem Schutz der Opfer und der nationalen Sicherheit. Offenkundig würde das Grundrecht in diesem Fall keine Gerechtigkeit garantieren. Denn der Staat hat nicht nur die Würde, sondern vor allem das Leben seiner Bürger zu schützen. Tatschuld stünde so gegen vielfache Unterlassungsschuld. Im realen Notfall zöge jede Dezision einen fundamentalen Rechtsbruch nach sich.


Die Behauptung, die Tortur verletze die Menschenwürde, ist allerdings die Untertreibung dieses Jahres. Als ließen es Folterknechte nur an der Achtung der menschlichen Würde fehlen. In Wahrheit zerstört die Tortur die Essenz des Menschen. Sie eliminiert das Handeln und zerschlägt die Person durch Schmerz, Angst und Verlassenheit. Das Opfer ist ganz in der Hand des Täters, ist dessen Willkür, Wut, Spiellust und Vernichtungswillen ausgeliefert. Die Gewalt verwandelt die Person in ein zuckendes Stück Fleisch. Sie ruiniert den Menschen als ganzen, seinen Körper, seine Sprache, seine Seele, seinen Geist. Anders als die Marter ist die Tortur keine Technik des Tötens, sondern des andauernden Sterbens. Für den Geschundenen endet ein Teil seines Lebens. Auch wenn er die Tortur überlebt, ist die Wunde nicht mehr zu heilen.


Entgegen einer weithin verbreiteten Ansicht dient die Folter nicht zur Erpressung von Geständnissen oder Informationen. Was immer offiziell als Zweck ausgegeben wird, die Tortur ist kein Werkzeug des Verhörs. Vielmehr dient das Verhör als Mittel der Tortur. Denn die Pein soll das Opfer nicht zum Reden, sondern zum Schweigen bringen. Mit der Moderne hat sich die Folter vom Auftrag der Wahrheitsfindung emanzipiert. Sie erprobt physische Reaktionen, ruft den Schmerz hervor und bringt den Gepeinigten zum Schreien. Sein Inneres wird nach außen gekehrt, seine Sprache im Schmerz erstickt. Daher ist die Folter keine Methode der Straf- oder Gesinnungsjustiz. Die Präparation eines Gefangenen für eine Befragung ist meist nur ein Vorwand für Quälereien, die um ihrer selbst willen exekutiert werden.


Und da sagst Du gar nichts zu?

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gruß
AN
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Proxicomi meint:

 
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