Plagiatsverdächtiger zensiert Vroniplag

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Plagiatsverdächtiger zensiert Vroniplag Happy End

Plagiatsverdächtiger zensiert Vroniplag

 
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Plagiatsverdächtiger zensiert Vroniplag mit Urheberrecht

Ehemaliger Naumann-Stipendiat greift auf amerikanischen DMCA zurück

Vroniplag ist eine Plattform, auf der Freiwillige Doktorarbeiten nachkorrigieren. Oft stellen sie dabei fest, dass eine Arbeit akademischen Standards so wenig entspricht, dass auf ihren Ruf bedachte Universitäten den Verfassern später die Titel entziehen. Meist ist dass der Fall, weil die Plagiatoren große Teile fremder Arbeiten ohne ausreichende Kennzeichnung wörtlich übernahmen. Zur Darstellung solch eines Schwindels ist es notwendig, sowohl ausführlich als dem Werk unter Plagiatsverdacht als auch aus den verschiedenen Originalen zu zitieren. Je mehr ein Verfasser mutmaßlich plagiiert, desto mehr müssen die Vroniplag-Freiwilligen auf ihrer Dokumentationsseite zitieren.

Bis vor kurzem kam noch niemand auf die Idee, dass er solch eine Beweisdokumentation mit der Behauptung zensieren könne, sie verstoße gegen das Zitatrecht. Nun hat ein ehemaliger Stipendiat der FDP-nahen Friedrich-Naumann-Stiftung, in dessen Dissertation Vroniplag auf über der Hälfte der Seiten "Fremdtextübernahmen" fand, das akademische Hygieneportal dazu gezwungen, die Dokumentation seiner Doktorarbeit aus dem Netz zu nehmen. Grundlage dafür ist keine anwaltliche Abmahnung nach deutschem Recht, sondern eine nach dem US-Amerikanischen Digital Millenium Copyright Act, eine so genannte DMCA Notice.

weiter: www.heise.de/tp/artikel/42/42193/1.html


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