Oskar Lafontaine - schon mal was gehört/gelesen ?

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Oskar Lafontaine - schon mal was gehört/gelesen ? Maxgreeen
Maxgreeen:

Oskar Lafontaine - schon mal was gehört/gelesen ?

 
03.12.08 12:48
#1
"Bildung kommt von Bildschirm und nicht von Buch, sonst hieße es ja Buchung"
Dieter Hildebrandt
Oskar Lafontaine - schon mal was gehört/gelesen ? teppich
teppich:

ich denke hören tut er noch ganz gut

 
03.12.08 12:49
#2
mit dem denken ist's so eine sache ;-)
Dieses Qualitästposting
wird Ihnen präsentiert von
Oskar Lafontaine - schon mal was gehört/gelesen ? preis
preis:

vielleicht ein froschfresser ?

 
03.12.08 12:49
#3
kenn ich nich .
ja preis , "Die Macht" wird mit dir sein .
(Yodangelam)
Oskar Lafontaine - schon mal was gehört/gelesen ? Ike_Broflovski
Ike_Broflovski:

...

 
03.12.08 12:51
#4
Oskar Lafontaine (* 16. September 1943 in Saarlouis-Roden) ist ein deutscher Politiker. Von 1985 bis 1998 war er Ministerpräsident des Saarlandes. Er war Kanzlerkandidat der SPD für die Bundestagswahl 1990 und von 1995 bis 1999 deren Vorsitzender. Nach der Bundestagswahl 1998 übernahm er das Bundesministerium der Finanzen. Im März 1999 legte er alle politischen Ämter nieder und trat fortan als Kritiker des rot-grünen Regierungskurses Gerhard Schröders auf.

2005 wechselte Lafontaine von der SPD zur neu gegründeten Wahlalternative Arbeit & soziale Gerechtigkeit (WASG). Diese ging durch seine Initiative im Juni 2005 ein Wahlbündnis mit der PDS ein, die sich dafür in Die Linkspartei. umbenannte. Seit der Bundestagswahl 2005 ist Lafontaine mit Gregor Gysi Fraktionsvorsitzender der Linksfraktion im Deutschen Bundestag. Seit dem 16. Juni 2007 ist er neben Lothar Bisky Parteichef der neugebildeten Partei Die Linke.
Oskar Lafontaine - schon mal was gehört/gelesen ? ecki
ecki:

Hmm, so wie er hier von den Rechten in den Vorder-

2
03.12.08 12:51
#5
grund geschrieben wird, habe ndie anscheinend ganz schön Angst vor seiner Überzeugungskraft.

Die SPD sowieso. Viele ehemalige Wähler der SPD sind einfach da geblieben wo sie schon immer waren, Links eben, wie Lafo auch. Nur die SPD hat immer wieder betont eine Partei der Mitte sein zu wollen. Und da wollten nicht alle mit.....
Oskar Lafontaine - schon mal was gehört/gelesen ? Maxgreeen
Maxgreeen:

Buchtipp für ARIVANER

 
03.12.08 12:52
#6
lasst es euch schenken

www.luebbe.de/kunden/luebbe/vgl/www.nsf/...n=978-3-404-60596-5
"Bildung kommt von Bildschirm und nicht von Buch, sonst hieße es ja Buchung"
Dieter Hildebrandt
Oskar Lafontaine - schon mal was gehört/gelesen ? Ike_Broflovski
Ike_Broflovski:

Politische Affären:

 
03.12.08 12:52
#7
1992 fand das Nachrichtenmagazin Der Spiegel heraus, dass Lafontaines Pensionsansprüche aus seiner Zeit als Oberbürgermeister Saarbrückens nicht ordnungsgemäß mit seinen Bezügen als Ministerpräsident verrechnet waren und er zu viel Geld erhalten hatte. Dies machte in den bundesweiten Medien als „Pensionsaffäre“ Schlagzeilen. Der Fehler war auf eine unklare Vorschrift im Beamtenrecht zurückzuführen, die die vorherige CDU-Regierung eingeführt hatte. Nachdem ein Gutachten des Finanzrechtlers Hans Herbert von Arnim den Sachverhalt belegte und der saarländische Landesrechnungshof die Auffassung des Spiegels unterstützte, zahlte Lafontaine ohne Gerichtsverfahren rund 230.000 DM zurück.

1993 recherchierte der Journalist Kuno Haberbusch für das Nachrichtenmagazin Panorama über Beziehungen Lafontaines zu einigen Saarbrücker Nachtlokalen in den 1970er Jahren. Man sprach von der „Rotlichtaffäre“. Für das Magazin Der Spiegel stand Lafontaine „im Verdacht, einige Figuren aus dem Milieu mit Gefälligkeiten bedient zu haben“. Lafontaine bestritt nicht, dass er sich öfter in den Lokalen aufgehalten hatte, wies aber alle daraus abgeleiteten Verdächtigungen zurück und kritisierte sie als „Schweinejournalismus“. Er verhinderte die Ausstrahlung einer NDR-Reportage zu dem Fall durch eine gerichtliche Verfügung. 1994 setzte er deswegen eine Änderung des saarländischen Presserechts durch, das die redaktionelle Kommentierung von Gegendarstellungen auf derselben Seite verbot. Dieser Eingriff in das Presserecht stieß auf erheblichen Widerstand von Medien und Journalistenorganisationen. Er beschädigte Lafontaines Ruf in der Bundesrepublik mehr als die unbewiesenen Vorwürfe. Seine Popularität im Saarland und der Rückhalt für ihn in der Saar-SPD litten jedoch nicht darunter.
Oskar Lafontaine - schon mal was gehört/gelesen ? Ike_Broflovski

Begriff "Fremdarbeiter"

 
#8
Am 14. Juni 2005 sagte Lafontaine auf einer Kundgebung in Chemnitz:

„Der Staat ist verpflichtet, seine Bürgerinnen und Bürger zu schützen. Er ist verpflichtet zu verhindern, dass Familienväter und -frauen arbeitslos werden, weil Fremdarbeiter zu niedrigen Löhnen ihnen die Arbeitsplätze wegnehmen.“

Der Ausdruck „Fremdarbeiter“ wurde vielfach kritisiert, da er in der NS-Zeit üblich gewesen sei. Lafontaine wurde vorgeworfen, er habe das Wort bewusst verwendet, um Fremdenfeindlichkeit zu nutzen und so potentielle NPD-Wähler für das neue Linksbündnis zu gewinnen. Auch viele PDS-Mitglieder gingen deshalb auf Distanz zu ihm, bis er auf ihrem Parteitag erklärte, er habe das Wort dem Ausdruck „Gastarbeiter“ vorgezogen und gerade nicht herabsetzend gemeint:

„Viele sagen, das Wort Fremdarbeiter sei nationalsozialistisch geprägt. Ich fordere hier die Öffentlichkeit auf, den Beweis dafür anzutreten. Denn die Nationalsozialisten waren nicht fremdenfeindlich, sondern rassistisch. Denn Fremde wurden hier sehr wohl beschäftigt, sofern sie arischer Abstammung waren.“
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