Olympischer Fackellauf schon 32 Mal gestört

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Olympischer Fackellauf schon 32 Mal gestört bammie

Olympischer Fackellauf schon 32 Mal gestört

 
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Das Hauptquartier des Organisationskomitees Toroc wurde bereits durchsucht, die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen beteiligte Firmen: Die Olympischen Spiele in Turin stehen unter keinem guten Vorzeichen. Sogar der Fackellauf bereitet Probleme.

Turin - Seit dem Start des Fackellaufs am 8. Dezember in Rom ist dieser bereits 32 Mal wegen Protestaktionen verschiedener Art unterbrochen worden. "Es ist eine Schande. Man kann demonstrieren, aber man darf dabei nie vergessen, dass die Fackel universale Werte wie Frieden und Brüderschaft im Sport repräsentiert", sagte IOC-Mitglied Mario Pescante, der auch Olympiabeauftragter der italienischen Regierung ist.

Für die Unterbrechungen sorgten vor allem Globalisierungsgegner und linke Gruppierungen, die zum Boykott des Olympia-Sponsors Coca-Cola aufgerufen haben, aber auch Umwelt-Aktivisten, die gegen den Bau einer Bahn-Hochgeschwindigkeitsstrecke in der Olympia-Region protestieren. Pescante zeigte sich zutiefst besorgt, dass die Demonstrationen auch während der Winterspiele, die vom 10. bis 26. Februar 2006 stattfinden, anhalten könnten.

Die Spiele waren zuvor negativ in die Schlagzeilen geraten. So wurde unter anderem die Unterkunft des Organisationskomitees Toroc durchsucht. Außerdem nahmen die Turiner Staatsanwälte rund zehn italienische Unternehmen und 30 ausländische Gesellschaften unter die Lupe, die Verträge mit Toroc abgeschlossen hatten. Das Toroc war im Dezember unter finanziellen Druck geraten, nachdem die Regierung die Kürzung der staatlichen Zuwendungen um 64 Millionen Euro beschlossen hatte.

spiegel.de


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