Ölpreis nicht zu stoppen?

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Ölpreis nicht zu stoppen? Kalli2003
Kalli2003:

Ölpreis nicht zu stoppen?

 
29.09.04 09:32
#1

"Das Öl hat keinen Höchstpreis"

Der führende Experte für den Weltölmarkt, Fadhil Chalabi, ist Direktor des Londoner "Zentrums für globale Energiestudien". Mit ihm sprach Heike Kreutz-Arnold.
KÖLNER STADT-ANZEIGER: Wohin geht der Ölpreis?

FADHIL CHALABI: Die Märkte sind sehr nervös. Einerseits ist die Nachfrage nach Öl höher als erwartet, vor allem aus China und den USA. Andererseits produzieren sämtliche Ölstaaten bereits an ihren Kapazitätsgrenzen. Wir haben keine zusätzlichen Versorgungsquellen. In diesem ohnehin angespannten Umfeld besteht die große Furcht, dass es zu Lieferausfällen in Nigeria, Irak oder Russland kommen könnte.

Was wäre die Folge?

CHALABI: Nigeria produziert das beste Öl der Welt. Danach gibt es vor allem in den USA und Europa großen Bedarf. Würden diese zwei Millionen Barrel am Tag ausfallen, käme es zu einem Desaster am Ölmarkt. Das gleiche gilt für Lieferstopps aus Russland durch die Eskalation der Yukos-Affäre, denn das Unternehmen produziert täglich 1,7 Millionen Barrel. Auch Ausfälle im Irak, die jeden Tag 1,9 Millionen Barrel Öl liefern, wären eine Katastrophe. Was dann passieren würde, kann niemand sagen. Es gibt keinen Höchstpreis für Öl.

Wie hoch ist der Anteil der Psychologie am Ölpreis?

CHALABI: Der Aufschlag, der im Ölpreis durch die Furcht vor Lieferausfällen enthalten ist, liegt bei sechs bis acht Dollar. Die restlichen 42 bis 44 Dollar spiegeln die tatsächliche, angespannte Situation zwischen Nachfrage und Angebot wider.

Für wann erwarten Sie eine Beruhigung auf den Ölmärkten, falls es nicht zu Lieferausfällen kommt?

FADHILCHALABI: Vorläufig ist damit nicht zu rechnen. Kurz vor dem Winter steigt die Nachfrage. Die Märkte werden angespannt bleiben. Es dürfte damit kurzfristig eher zu weiteren Preissteigerungen kommen.

Fangt schon mal an zu sparen!


So long (oder doch besser short?)

Kalli   ... Du blöde Kiste, ich mach Dich platt, ich stell Dich ab! Aaaaaagghhh ...


Ölpreis nicht zu stoppen? DarkKnight
DarkKnight:

Kaum zu stoppen.

 
29.09.04 09:36
#2
Seht Euch doch mal die ominösen Hochrechnungen an, die wir haben: angeblich noch Öl für 100 Jahre.

Von wegen: der Ölpreis sagt alles. Er ist der Schumi unter den Commodities. In 10 Jahren ist Schicht im Schacht.

Kauft Dörrfleisch.
Ölpreis nicht zu stoppen? HEBI
HEBI:

Öl ist nicht alles,

 
29.09.04 09:42
#3
bei mir kommt immer noch ein Schuß Essig an den Salat.
Ölpreis nicht zu stoppen? lassmichrein
lassmichrein:

...

2
29.09.04 10:11
#4
Wir wissen nicht genau wann, aber wir wissen genau, dass wir weltweit bald ein Problem mit der Energieversorgung bekommen (peak-oil). Die ersten dunklen Wolken am Horizont sind längst sichtbar.

Dennoch, Flüge sind billig wie noch nie, Autos werden immer dicker (Geländewagen, Golf 4 wiegt das doppelte wie Golf 1) in China wird der Formel 1 Zirkus eingeführt.
Der Indivdualverkehr auf der Basis von Verbrennungsmotoren soll überall in er Welt ausgebaut werden. Mehr Autos werden als erfolge gefeiert.
Gleichzeitig wird Geld in Krieg um Rohstoffe und in das Ausquetschen der letzten Reserven investiert anstatt in Alternativen und Effizienz zu investieren.

Haben wir eigentlich noch alle Latten am Zaun?

Öl ist die Nährlösung von der wir existieren - ohne Öl könnten vielleicht 2 Mrd. Menschen leben. Ohne Öl läuft nichts - Alternativen sind mittelfristig nicht in Sicht (höchstens ein paar Tropfen auf den heißen Stein.
Wir rennen mit offenen Augen ins offene Messer!

Der Inhalt dieses Artikel ist " common sense" :

Zweite Halbzeit fürs Öl
Diskussion mit falscher Perspektive: Die Frage ist nicht, wann uns der fossile Brennstoff ausgeht - sondern wann der Höhepunkt der weltweiten Förderung überschritten ist

Kein Tag ohne Schreckensnachrichten von der Ölpreisfront. Mit naturgesetzlicher Konstanz marschiert der Barrelpreis in Richtung 50-Dollar-Grenze. Die Weltwirtschaft, am Tropf von Opec und Yukos, verfolgt die Preis- Ausschläge wie die Zacken der Monitore auf der Intensivstation. Ölpreis rauf, Börse runter, Wachstumsprognosen runter, Stimmung runter. Eine einzige Zahl dominiert alles. Und keiner versteht es. Denn eines haben wir in den letzten Jahren immer wieder gehört: Es gibt genug Öl für die nächsten 50, 60, 70 Jahre, die Versorgung ist sicher.

Jetzt demonstriert die aktuelle Ölpreiskrise auf dramatische Weise, dass die Frage nach der Reichweite der Ölreserven gar keine Bedeutung hat. Allein die Fördermenge und Förderpolitik werden das Ende des Erdölzeitalters einläuten. Und es scheint, als hätte die zweite Halbzeit dieses Erdölzeitalters, der ungemütliche Teil, bereits begonnen. Oder die Wendemarke steht unmittelbar bevor.

Die Diskussionen der letzten Jahre litten vor allem unter der falschen Perspektive. Immer wieder wurde die kindischste aller Fragen gestellt: Wie lange reicht das Öl, wann werden die berühmten Tränen des Teufels für immer versiegen? Es war gerade so, als wollte man den exakten Zeitpunkt bestimmen, an dem an der Autobahn-Raststätte Kamener Kreuz die letzten 50 Liter Super in unseren Tiefergelegten rauschen. Nach dem Zahlen und der Ausgabe von Bonuspunkten macht der Tankwart das Licht aus: Das Benzin ist alle, tschüss Ölzeitalter, es hat Spaß gemacht.

Gegen diese Kinder-Sichtweise haben Energieforscher jahrelang vergeblich argumentiert. Sie interessiert eine ganz andere Frage: Wann wird der Höhepunkt der weltweiten Erdölförderung erreicht sein? Denn ab diesem Zeitpunkt beginnt spätestens die Verknappung. " Peak Oil" heißt der alles entscheidende Punkt, die historische " Spitze" der Produktion. Die Vorhersagen seriöser Wissenschaftler, dass dieser Gipfel unmittelbar vor uns steht, häufen sich. Einige Pessimisten glauben sogar, er sei bereits im Jahr 2000, dem bisherigen Höhepunkt der Förderung, erreicht worden. Im Jahr 2003 wurde zwar mehr Öl produziert als in 2002 und 2001, aber der Rekord von 2000 konnte nicht erreicht werden. Damals wurde das bisherige Fördermaximum von 26,1 Giga-Barrel erreicht. Diese Rekordmarke könnte allerdings in diesem Jahr überschritten werden.

Es geht also nicht um den Zeitpunkt, an dem uns das Öl ausgehen könnte, sondern allein darum, wann uns das billige Öl ausgeht und wann es zu ersten Versorgungsproblemen kommt. Denn eines ist klar: Sobald die Menge des geförderten Öls stagniert oder abnimmt, während gleichzeitig die Nachfrage wächst, ist die behagliche Phase des Ölzeitalters endgültig vorbei. Entscheidend ist also die Spitze der Förderkapazität, und es ist völlig irrelevant, wie groß dann noch unsere Reserven sind. In der Folge ist mit massiven Verteilungskämpfen und gewaltigen Preissprüngen zu rechnen. Wer eine solche Sichtweise für die Vulgärapokalypse grüner Spinner hält, sollte das betont sachlich argumentierende Bundesamt für Geowissenschaften und Rohstoffe fragen. Das Amt sieht die " uneingeschränkte Versorgung mit Erdöl" nur noch " über einen Zeitraum von 10 bis 20 Jahren" problemlos gewährleistet. Danach sei " mit Deckungslücken zu rechnen" .

Man muss sich die weltweite Ölförderung wie einen Berg vorstellen. Im Jahre 1859 standen wir am Fuß dieses Berges, die Ausbeutung des über Jahrmillionen gewachsenen Schatzes begann. 2005, vielleicht auch 2010, sind wir oben angekommen und dürfen ein Kreuz in den Gipfel schlagen. Von nun an gehts bergab. Sollten wir Peak Oil im Jahre 2010 erreichen, dann werden wir im Jahre 2040 ungefähr so viel (besser: so wenig) Öl wie 1980 aus dem Bauch der Erde pumpen. Nur werden dann doppelt so viele Menschen den Globus bevölkern. Und jedes Jahr wird die Förderung aufwändiger, teurer, unwirtschaftlicher.

Um den vor uns stehenden Wendepunkt zu begreifen, hilft der Blick auf jene Förderländer, die Peak Oil bereits passiert haben. In der britischen Nordsee, in den norwegischen Ölfeldern oder in den USA ist der Umkehrpunkt bereits erreicht. Hier geht die Förderung, ebenso wie in Indonesien, Ägypten, Syrien und vielen anderen Staaten, Jahr für Jahr deutlich zurück. In Großbritannien nimmt der Ölausstoß seit dem Peak von 1999 kontinuierlich um 5 Prozent jährlich ab. Im vergangenen Jahr lag er bereits 20 Prozent unter der Bestmarke. Die USA hatten schon 1971 ihr All-Time-High, sie fördern heute dieselbe Ölmenge wie in den 50er-Jahren.

Der spannende, ja elektrisierende Punkt: Wir wissen erst Jahre danach, dass wir Peak Oil hinter uns gelassen haben. Was die weltweite Versorgung angeht, so erwarten natürlich alle, dass in den nächsten Jahren immer mehr Öl aus der Opec-Tankstelle sprudeln wird. Dieser naive Glaube an unbegrenzte Möglichkeiten ignoriert die vollkommen unklare Realität. Es besteht eine große Unsicherheit, was die wahren Ölreserven der Opec angeht - die echten Zahlen dazu sind Staatsgeheimnisse der Förderländer - und wie lange diese Staaten ihre Fördermenge steigern können. Schneller und mehr Öl zu fördern ist nicht nur technisch schwierig, es reduziert auch das auszubeutende Potenzial eines Feldes. Eine Ölquelle ist kein Unterwassersee, den man in beliebiger Geschwindigkeit leer pumpen kann.

Nur noch 30 Prozent des Weltölverbrauchs werden derzeit aus Staaten geliefert, die die Spitze der Förderleistung noch vor sich haben. Dazu gehört - beruhigenderweise - mit Saudi-Arabien das Land mit den größten Reserven - ein Viertel der weltweiten Vorkommen.

Weniger beruhigend sind die Daten zu den neuen Ölfeldern. Wir müssen zur Kenntnis nehmen, dass der Welt-Ölverbrauch bereits seit 22 Jahren größer ist als die Menge des neu entdeckten Öls. Zuletzt wurde nur noch ein Fünftel unseres jährlichen Ölhungers durch aktuelle Funde ersetzt. Und noch diese nachdenklich stimmende Zahl: Allein in den letzten 20 Jahren wurde die Hälfte der gesamten, seit 1859 aus der Erdkruste geholten Ölmenge verbraucht. Die ölsüchtige US-Wirtschaft verbraucht inzwischen 20 Millionen Barrel täglich. Das boomende China ist auf Platz zwei vorgerückt. Sein Verbrauch hat sich von 1993 (3 Millionen Barrel täglich) bis 2003 (5,49 Millionen) fast verdoppelt. So hat die gegenwärtige Preiskrise, jenseits von Terrorängsten und Marktspekulationen, ihre Ursache vor allem in der stark gewachsenen globalen Nachfrage bei deutlichen Kapazitätsengpässen in der Förderung.

Wer wird in dieser Situation schneller reagieren: Angebot oder Nachfrage? Werden die Förderländer die Ölmengen nochmals steigern können? Oder werden die Öl-Junkies ihren horrenden Verbrauch senken? Dann hätte diese Krise womöglich noch eine heilsame Wirkung. In jedem Fall scheint eine Wegmarke erreicht, die man mit ein wenig Pathos durchaus epochal nennen darf. " MANFRED KRIENER
Ölpreis nicht zu stoppen? DarkKnight
DarkKnight:

Je schneller das Öl ausgeht, umso besser.

 
29.09.04 11:18
#5
Koyanisquatsi.

Wir leben in einer irrsinnigen Welt der endlosen Beschleunigung, das hält kein Mensch aus.
Ölpreis nicht zu stoppen? Reila
Reila:

DK, zieh nach Mecklenburg-Vorpommern

 
29.09.04 11:21
#6
ernähre Dich von Kräutern und Samen und züchte in aller Gemächlichkeit Tulpenzwiebeln. Dort liegt die letzte Hausse lange zurück. Und die Zeit steht absolut still - wenn sie nicht gerade rückwärts läuft.
Ölpreis nicht zu stoppen? DarkKnight
DarkKnight:

@reila: Du wirst vor mir dort sein,

 
29.09.04 11:24
#7
aber das ist unsere Zukunft.
Ölpreis nicht zu stoppen? satyr
satyr:

Alternative Energie zu teuer? Im Moment noch

 
29.09.04 11:34
#8
aber warten wir mal noch 5-10 Jahre,wie es dann aussieht mit den Windrädern
und der Sonnenenergie,man wird sagen wieso haben wir nicht rechtzeitig umgestellt.
Denn bevor das Öl ausgeht werden die Preise im Vorfeld nochmal explodieren
dann fallen ins Bodenlose aber nur kurzfristig und dann geht es richtig rund.
Ölpreis nicht zu stoppen? Reila
Reila:

satyr,

 
29.09.04 11:38
#9
für vernüftig denkende Menschen wird es bald aus energiepolitischer Sicht nur eine Chance geben: Sie müssen sich zu einem Selbshilfeverein zusammenschließen und in Frankreich ein eigenes Atomkraftwerk bauen. Der Rest wird mangels Öllampen, Wind und Geld alle Nachtaktivitäten einstellen und nur noch Autos mit Holzvergaser fahren.
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Ölpreis nicht zu stoppen? satyr
satyr:

Reila du bist doch Unternehmer hast Weitblick

 
29.09.04 11:47
#10
und weisst wie der Hamster das Rad dreht oder nicht?
Der Ölpreis wird bzw wurde über lange Jahre stabil bzw niedrig gehalten
um zu verhindern,dass die Industriestaaten auf andere Energien umsteigen,
man konnte trotzdem schön verdienen.
Nun könnte der Punkt erreicht sein,daß eine Kontrolle zeitweise nicht mehr möglich
und die Preise steigen weiter,dadurch kann aber wieder Öl gefördert werden welches
sich bei einem niedrigen Preis nicht lohnt.
Also ist dann wieder eher zuviel Öl auf dem Markt und die Preise fallen wieder
und es wird wieder mehr verbraucht und die Runde geht von neuem los.
Nur irgendwann ist es soweit die Förderung kann nicht mehr erhöht werden,
Frage wie wird diese Runde dann gespielt?
Ölpreis nicht zu stoppen? Reila
Reila:

satyr, die Antwort liegt auf der Hand.

 
29.09.04 11:53
#11
Und die richtige Frage lautet: Wo wird diese Runde dann gespielt. Na, jedenfalls nicht in Deutschland. Die Franzosen wissen, weshalb sie ihre Kernkraftwerke behalten.

Im übrigen werden mehrere strategische Rohstoffe dauerhaft knapp werden. Die Entwicklung in China und Indien ist nicht mehr aufzuhalten. Und wir setzen Windräder und Solarzellen dagegen. Tolle Politik.
Ölpreis nicht zu stoppen? utscheck
utscheck:

kann mir mal jemand sagen, wo...

 
29.09.04 11:57
#12
der Ölpreis läge, wenn er die normalen Preissteigerungen mitgemacht hätte?
Beginnend nach dem 2.WK!

Hab leider wenig Zeit, aber ich würde grob schätzen, dass wir einen fetten dreistelligen Betrag pro Barrel zu zahlen hätten.

utscheck
Ölpreis nicht zu stoppen? satyr
satyr:

Reila etwas mehr Weitblick kann man verlangen

 
29.09.04 12:00
#13
Solarkrafwerke nur ein Beispiel,zugegebn in Deutschland noch zu teuer
weil etwas zu kalt,doch es gibt andere Länder wo es sich lohnt sie
aufzustellen.
Wer wird die wohl bauen?Der der am meisten Erfahrung hat,der Marktführer
genauso ist es mit den Windrädern.
Deutschland wird auf die Dauer nur im Geschäft bleiben wenn man in den
kommenden Technologien Top ist.
Alternative Energie ist die Zukunft ,da beisst kein Reila den Faden ab.
Ölpreis nicht zu stoppen? zombi17
zombi17:

Das Märchen von der segensreichen Atomkraft

 
29.09.04 12:01
#14
Das Märchen von der segensreichen Atomkraft

Berlin, 30.08.2004: Ende dieses Jahres wird sich mit dem Atommeiler in Obrigheim das zweite AKW (nach Stade) vom deutschen Stromnetz verabschieden. Zur Erinnerung: Die Regellaufzeit von Obrigheim war eigentlich schon am 31. Dezember 2002 abgelaufen; nur durch die Übertragung eines Stromguthabens vom AKW Philippsburg I konnte der Energieversorger EnBW das Kraftwerk länger als vorgesehen am Netz halten.

In Betrieb bleiben vorerst weitere 17 Reaktoren mit noch immer über 95% der ursprünglichen Leistung. Erst Ende Februar 2007 soll mit Biblis A dann ein weiteres AKW vom Netz.

Atomkraft wieder salonfähig?
Allerdings haben führende Unionspolitiker, unterstützt vom mächtigen "Bundesverband der Deutschen Industrie", bereits angekündigt, bei einem Regierungswechsel 2006 die Laufzeitbegrenzung für AKW aufzuheben. Das Auslaufen der Atomkraft hatten Rot-Grün und die Atomindustrie im Jahr 2000 beschlossen. Doch Edmund Stoiber, Roland Koch und Friedrich Merz denken sogar an den Neubau von AKW. Die ZEIT mutmaßt Ende Juli unter dem Titel "Mit neuer Strahlkraft", dass "Deutschland nicht mehr lange abseits stehen wird", und stellt fest: "Die Kernenergie erlebt weltweit eine Renaissance, überall sind neue Reaktoren in Planung."

Die Atomindustrie scheint tatsächlich im Aufwind zu sein. In Finnland soll ein neues AKW gebaut werden, Frankreich und England denken über neue Reaktoren nach, die Türkei erwägt den Bau ihres ersten Atomkraftwerks, und auch China will für seinen exponentiell steigenden Energiehunger neue Reaktoreinheiten errichten. Die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEO) rechnet damit, dass sich wegen des weltweit wachsenden Strombedarfs die Zahl der Atomkraftwerke bis 2050 vervierfachen wird.


Hohe Kosten, hohes Risiko
Die Befürworter der Atomenergie führen die angeblich niedrigen Kosten und den Klimaschutz an: Atomstrom sei billig und emittiere keine Treibhausgase. Dabei wird übersehen, dass Atomstrom gerade die teuerste und ineffizienteste Methode ist, Strom zu produzieren. Laut Rheinisch-Westfälischem Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) belaufen sich bei Atomkraftwerken alleine die Investitionskosten für den Kraftwerksbau auf 1750 Euro je Kilowatt Erzeugungskapazität; für Gas- und Dampfkraftwerken schlagen nur 550 Euro zu Buche.

Dann die Folgekosten: Ein Endlager für den über Millionen Jahre lebensgefährlichen Strahlenmüll wird Milliarden verschlingen. Um Reaktoren ernsthaft vor Terroranschlägen zu schützen, wird man viel mehr Geld ausgeben müssen als für untaugliche Nebelkerzen. Und wo bleibt die ausreichende Haftpflichtversicherung für Atomkraftwerke, wo die (schon aus Gründen der Gleichbehandlung mit anderen Energieträgern notwendige) Besteuerung von Uran und die Streichung der steuerfreien Rückstellungen der Atomkonzerne? Kurzum: Wegen ihrer Risiken für Umwelt, Natur und Mensch und ihrer enormen Folgekosten kann die Atomkraft auch in Zukunft keine ernsthafte Option sein.

Zukunft mit Risiko
Zudem übersehen die Atomlobbyisten notorisch, dass der Primärenergieträger Uran die mit Abstand kleinste konventionelle Energiequelle überhaupt darstellt. 1977 prophezeite das »Red Book« der internationalen Uranlobby das Ende der Uranreserven für 1999. Nicht etwa neu entdeckte Uranvorkommen haben das Ende hinausgezögert, sondern der Umstand, dass im Jahr 2000 lediglich ein Fünftel der 1977 erwarteten Atomkraftwerke in Betrieb war. Die Bundesanstalt für Geowissenschaften schätzte die verbliebenen Uranreserven 1997 auf 2315 Kilotonnen (kt). Bei einem gleichbleibenden Jahresverbrauch von derzeit 65 kt ergibt sich eine "Restlaufzeit" von knapp 36 Jahren. Sollte es zu einem Ausbau der Atomkraft weltweit kommen, naht das Ende noch schneller.

Die einzige Option, diese Vorräte deutlich zu verlängern, besteht im Ausbau der Brütertechnologie. Das "Handbuch Kernenergie", Standardwerk der Atomkraftbefürworter, gibt unumwunden zu: Die Atomenergie könne "ohne den Brüter zur Linderung der Treibhausgasproblematik einen eher marginalen Beitrag leisten".
Die Brüter-Technologie, die mehr spaltbares Material erzeugt als verbraucht, könnte die Uran-Reserven theoretisch um etwa das 60fache strecken. Doch benötigt sie als Brennstoff das in der Natur nicht vorkommende Plutonium, das aus der Wiederaufarbeitung abgebrannter Brennelemente gewonnen wird. Diese Wiederaufarbeitung aber belastet Umwelt und Natur enorm mit Radioaktivität, was für die Anlagen in La Hague und Sellafield breit dokumentiert ist. Zudem gilt der Schnelle Brüter als einer der gefährlichsten und kostenintensivsten Reaktortypen. So wären die Folgen eines Super-GAU zwei- bis fünfmal so stark wie beim herkömmlichen Leichtwasserreaktor.

Klimaschutz ohne Atomkraft
Last but not least kommt der weltweite Klimaschutz gut ohne die riskante Atomkraft aus. Unzählige Studien haben nachgewiesen, dass eine Energiewende auf Basis von Energieeffizienz, Energiesparen und dem naturverträglichen Ausbau der erneuerbaren Energien möglich und realistisch ist. Die internationale Konferenz für erneuerbare Energien hat Anfang Juni in Bonn deutliche Signale für eine globale Energiewende gesetzt. Nur zwei Beispiele: China beabsichtigt die erneuerbaren Energien gesetzlich zu fördern und bis 2010 etwa zehn Prozent seiner Energieversorgung darauf umzustellen. Deutschland unterstützt den Bau von Windrädern in Ägypten, die einmal 340000 Menschen mit Strom versorgen sollen. Fazit: Jeder Euro, der so für eine Energiewende, für die Erforschung und Entwicklung zukunftsfähiger Alternativen angelegt wird, trägt effektiv zum Klimaschutz bei. Die Finanzierung neuer Atomphantasien dagegen bringt die Menschheit nicht einen Deut weiter.

Renate Backhaus ist die Atomexpertin im BUND-Bundesvorstand. Dieser Artikel ist im BUNDmagazin (Heft 3/2004: Naturschutz im BUND) erschienen.



Autor: BUND Freunde der Erde

Ölpreis nicht zu stoppen? Reila
Reila:

satyr, alles nette Worte,

 
29.09.04 12:02
#15
das Ergebnis werden wir erleben - leider. Und bezahlen vielleicht - vielleicht werden wir es nämlich nicht mehr können.
Ölpreis nicht zu stoppen? hotte39
hotte39:

Reila, stimme dir zu. Deutschland wird ...

 
29.09.04 12:02
#16
es eines Tages bitter bereuen, weil wir, einst führend in der Welt, unsere AKW der Reihe nach abschalten und ihre Weiterentwicklung eingestellt haben. Finnland baut gegenwärtig eines; sie sind zumindest ebenso positiv für ihre Umwelt eingestellt wie wir.

Unsere verborten Politiker, die kaum über den Tellerrand schauen können, werden es zu verantworten haben. Aber dann wird es zu spät sein.

Gruß Hotte
Ölpreis nicht zu stoppen? Timchen
Timchen:

Das Öl wird nie ausgehen.

 
29.09.04 12:03
#17
Allein der Preis wird es schon regulieren, dass immer Öl vorhanden sein wird.
Nur halt nicht für alle.
Zur Not wird man es aus Ölschiefer gewinnen.
Nur werden es sich viele nicht mehr leisten können und sie werden von den Zeiten träumen, als das Öl billiger als Mineralwasser war.
Ölpreis nicht zu stoppen? bilanz
bilanz:

Alternative erneuerbare Energien

 
29.09.04 12:03
#18

Wasser - Atom - Holz

Beschränkt Sonnen- und Windenergie.
Ölpreis nicht zu stoppen? bilanz
bilanz:

Preise

 
29.09.04 12:09
#19

Es ist doch heute schon so, dass zum Beispiel 1L Sonnenblumenöl beim Aldy nur
80 Eurocent kostet.

Der Sprit aber 1.20 Euro in Deutschland.

Also umsteigen auf die öffentlichen Verkehr Bahn, Bus und Strassenbahn, nicht in jeder Kiste auf der Strasse ein einzelner trister Kopf!

Ölpreis nicht zu stoppen? HEBI
HEBI:

@utschek

 
29.09.04 12:09
#20
Du hast vollkommen Recht. Berechnungen, auf Grundlage des Ölpreises in den 70igern ergaben, dass ein Barrel Öl tatsächlich bei 90 Dollar liegen müßte, die normale Inflation eingerechnet. Mit 50 Dollar liegen wir also noch fast 50% drunter. Also "eigentlich" kein Grund zur Panik. Außerdem gibt es in Hülle und Fülle Erdgas. (200 Jahre Reserven)
Ölpreis nicht zu stoppen? satyr
satyr:

Sonnenenergie Bilanz mchten die Konzerne nicht

 
29.09.04 12:14
#21
weil dezentral einsetzbar ,dasselbe Windernergie,man kann nicht beliebig
an der Preisschraube drehen.
Ich geb dir ein Beispiel,bei uns a wo ich wohne wurde den Hausbesitzern
vor ein paar Jahren angeboten auf Erdgas umzustellen,billiger als Öl
und den Nachtstrom den ich hatte.
Ich habe die Finger davon gelassen andere haben investiert und sind die
Dummen,die die den Strom verkaufen verkaufen auch das Gas.
Und das ist inzwischen genauso teuer wie ÖL.
Wir haben Strom weil uns mal gesagt wurde der Atomstrom wird so billig
und das wäre die Energie der Zukunft .Pustekuchen.

Ölpreis nicht zu stoppen? Reila
Reila:

zombi, ich kenne diese Argumente:

 
29.09.04 12:14
#22
Atomstrom ist eigentlich viel zu teueer - bla-bla-bla. Die Franzosen kennen die Argumente nicht und verkaufen ihren deshalb billig.

Übrigens werden Endlager in D politisch blockiert. Das Uran aus dem die Brennstäbe sind, lag Millionen Jahre in der Erde. Und es könnte auch wieder dahin zurück. Technisch ist das längst gelöst.
Ölpreis nicht zu stoppen? hotte39
hotte39:

Die altersschwachen AKW in Ost-Europa ...

 
29.09.04 12:20
#23
laufen immer weiter.

In Mülheim-Kärlich, in der Nähe von Koblenz, hat man für 14 Mrd. DM ein AKW gebaut. Etwa ein halbes Jahr war es in Betrieb. Besonders die Grünen, die SPD und selbsternannten Umweltschützer haben es mit fadenscheinigen Begründungen geschafft, es stillegen zu lassen. Es ist ja unter einer CDU-Landesregierung beschlossen und von der RWE gebaut worden.

Jetzt hat man unwiederruflich seinen Abriss beschlossen.
Der Abbau wird Jahre dauern. Die Kosten auf die Stromkunden abgewälzt.

... die alterschwachen AKW in Ost-Europa .... laufen weiter ... und werden uns eines Tages um die Ohren fliegen ... alles schon dagewesen.

Wir in Deutschland haben jetzt schon den teurersten Strom in Europa. Dank den Windrädern usw.  
Ölpreis nicht zu stoppen? hotte39
hotte39:

Korrektur ... die verbohrten Politiker ...

 
29.09.04 12:29
#24
x
Ölpreis nicht zu stoppen? Depothalbierer
Depothalbierer:

Pragmatismus ist angesagt!

 
29.09.04 12:31
#25
Bin sicher kein Atomkraft-Fan, aber in D. stehen nun mal einige davon, die auch noch so ziemlich die sichersten ihrer Art weltweit sind.
Also sollten diese auch solange, wie eine rentable Nutzung möglich ist, Strom erzeugen.

Atomstrom ist nicht teurer, als konventionell erzeugter.
Warum würden sonst Länder wie Rußland, die genügend öl und Kohle haben, so viele Kernkraftwerke nutzen.

Die europaweit zweithöchsten Energiepreise in Deutschland kommen durch erfolgreiche Lobbyarbeit der Großkonzerne, deshalb wird es endlich Zeit, daß die Preise reguliert werden, da sich große Oligarchen gebildet haben.

Auch die Forschung an der Kernfusion sollte mehr gefördert werden, wenn das gelingt, hätten wir mit Energie die nächsten Jahrhunderte ausgesorgt.
Ölpreis nicht zu stoppen? DarkKnight
DarkKnight:

Vielleicht sollte man die Debatte an den

 
29.09.04 12:39
#26
Dingen aufhängen, die einfach DA sind. Und nicht an den Sachen, die von irgendwelchen Seiten wünschenswert erscheinen.

Tatsache ist, daß wir AKW's haben. Tatsache ist, daß sie einen nicht unerheblichen Beitrag zur Enegieversorgung liefern.

Tatsache ist aber auch, daß wir seit 20 Jahren Ethik-Unterricht in den Schulen haben und die Anzahl der Sexualstraftaten gestiegen ist.

Heißt das: Ethik ist schlecht für das Gemeinwesen? Zweifelsfrei JA.

Deshalb gehört Ethik abgeschafft und der Katholizismus wieder eingeführt (man bemerke den Antagonismus).

Und so ist es mit den Atomkraftwerken: als wir sie hatten, war die Welt in Ordnung. Aber dann kamen böse Männer und wollten sie abschaffen. Das haben sie auch gemacht, die Roten, Grünen und sonstigen Schwulen. Und jetzt gehts der Wirtschaft schlecht. Also muß man die Atomkraft wieder einführen. Weil das Zukunftstechnologie ist. So wie die Reitpeitsche anno 1910. Was wäre Dtld heute ohne eine konsequente Fortentwicklung der Reitpeitschentechnologie?


Ich kann nur staunen über den ganzen Unsinn, der hier verzapft wird. Hier werden Dinge miteinander vermengt, die nichts miteinander zu tun haben.

Fakt ist: AKW's liefern Strom, sind aber ein Auslaufmodell. Sie rentieren sich nur, wenn es keine Neubauten gibt. Zu Alternativenergien gibt es keine Alternative, oder sollen wir Gorleben nach Sachsen verlegen?
Ölpreis nicht zu stoppen? BarCode
BarCode:

Immer die gleiche Diskussion

 
29.09.04 12:46
#27
Seit wann fährt irgendein Auto mit Atomstrom?
Seit wann heizt irgendjemand mit Atomkraft?
Wieviel Kilowatt Strom werden mittels Erdöl erzeugt?
Erdöl ist für tausenderlei Kunststoffe Rohstoff, wie wollt ihr den durch atomkraft ersetzen?

Das sind zwei völlig unterschiedliche Themen! ENERGIE ist nicht ENERGIE!

Erdöl und Atomkraft sind nicht untereinander austauschbar!

Um Erdöl zu ersetzen braucht es:
- Synthetische Grundstoffe für Kunststoff
- Alternative Antriebe die Benzin- und Dieselverbrennung ersetzen
- Niedrigenergiehäuser mit erneuerbaren Energien für die Heizung (Sonne, Erdwärme u.ä.)

Dann reicht die Fördermenge von Erdöl und Erdgas für ewig.

Ob der Strom weiter mit Kohle, Wind, Sonne, Wasser und mit oder ohne Atomenergie gewonnen wird, ist eine zweite, sehr weitreichende Diskussion, die mit dem Öl jedenfalls nix zu tun hat.

Gruß BarCode
Ölpreis nicht zu stoppen? WALDY
WALDY:

Ihr macht aber einen Fehler:

 
29.09.04 12:51
#28
Um so teurer das Rohöl wird
um so mehr lohnt es sich es auch dort
abzubauen wo es vorher schlicht und ergreifent
Unrentabel war.

MfG
  Waldy

Siehe auch :

http://www.ariva.de/board/203991/thread.m?a=&jump=1656447&#jump1656447


Ölpreis nicht zu stoppen? BarCode
BarCode:

DK

 
29.09.04 12:52
#29
Manchmal sind deine postings echt Nobelpreisverdächtig. Wo holst du deine Beispiele her? Ich könnt mich an di Wand schmeißen vor Vergnügen bei solchen Reitpeitschen-Beispielen.

Gruß BarCode
Ölpreis nicht zu stoppen? BarCode
BarCode:

Waldy

 
29.09.04 12:56
#30
Das ändert nix an der Aussage in dem Kriener-Artikel von lassmichrein. Der höhere Preis wird die Verknappung begleiten und deshaölb wird es noch sehr sehr lange Öl geben - aber eben nicht für alles und jeden.

Gruß BarCode
Ölpreis nicht zu stoppen? WALDY
WALDY:

Ps.

 
29.09.04 13:00
#31
Im ganzen (wie BarCode)
finde ich es auch ein Verbrechen einen
so Wertvollen Stoff (der Endlich ist
und nicht Unendlich)
zu verheitzen .

Aber so ist halt die Menschheit.

Wir würden uns mit Gold den Arsch abwischen...wenn es billig wäre.




MfG
  Waldy
Ps.

...Du BarCode....soweit ich weis , ist es einen E-Auto
egal ob der Strom für die Battarie aus Kohle,Eröl

oder gar


...Atomstrom gewonnen wurde.....
Ölpreis nicht zu stoppen? WALDY
WALDY:

Tja...bar code

 
29.09.04 13:04
#32
aber das ist doch mit--- allen --- so.

Es gibt (leider) Länder wo sich die
Menschen nicht mal sauber Wassér leisten können.



Tja.....die Menschheit....schätze mal
das Gott völlig stone war wir uns geschafen hat........
Ölpreis nicht zu stoppen? Depothalbierer
Depothalbierer:

Ja, das Posting von DK ist lustig.

 
29.09.04 13:07
#33
Letztendlich ist das Fazit aber auch nicht viel anders, als von mir dargestellt.
Hier wird doch nicht jemand Kernfusion mit Kernspaltung verwechselt haben?

Auch kann ich mich nicht erinnern, daß hier irgendjemand gesagt hat, daß Autos mit Uran fahren,oder Häuser mit Pt-Briketts geheizt werden, oder die überwiegende Stromerzeugungsquelle das Erdöl ist.

Fakt ist auch, daß die Kraftwerkskapazitäten nicht von jetzt auf gleich durch regenerative Energien ersetzt werden können, d.h. ein es gibt nur die Alternative, die ewiggestrigen Atomanlagen noch eine Weile zu nutzen , oder den Atomstrom aus der Ukraine oder Frankreich zu importieren.
Was da nun besser ist, kann sich jeder selbst ausdenken.
Ölpreis nicht zu stoppen? EinsamerSamariter
EinsamerSam.:

Opec einigt sich höhere Öl-Förderquote

 
16.03.05 11:30
#34
Vorschlag von Saudi-Arabien und Kuwait wurde angenommen

Opec einigt sich höhere Öl-Förderquote

Die Opec erhöht angesichts der hohen Ölpreise ihre Förderquote um 500 000 Barrel pro Tag. Das teilte der Präsident des Kartells, Ahmed Fahed el-Sabah am Mittwoch nach Beratungen der elf Ölminister im iranischen Isfahan mit.

HB ISFAHAAN. Im Mai solle eine weitere Anhebung um 500 000 Barrel (je 159 Liter) folgen. Bislang lag die Quote bei 27 Millionen Barrel am Tag, während die OPEC-Länder tatsächlich 29,5 Millionen Barrel täglich auf den Markt pumpten.

Die Ölpreise gaben am Mittwoch in Erwartung der Entscheidung leicht nach, liegen aber weiterhin in Nähe der Rekordstände vom vergangenen Herbst. Die Erhöhung geht auf einen Vorschlag von Saudi- Arabien und Kuwait zurück, der von den anderen Mitglieder der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) zunächst zurückhaltend aufgenommen worden war.

Angesichts des Vorstosses von Saudi-Arabien und Kuwait sank der US-Rohölpreis vor Beginn der Beratungen unter 55 Dollar. Öl zur April-Auslieferung kostete in New Yorker am Mittwochmorgen mit 54,55 Dollar je Barrel (159 Liter) 50 Cent weniger als zum Handelsschluss am Vortag. Den Höchststand hatte der US-Ölpreis im vergangenen Oktober mit 55,67 Dollar je Barrel erreicht. Die Opec-Minister berieten auch über die inzwischen überholte interne Richtspanne von 22 bis 28 Dollar je Barrel.

Quelle: HANDELSBLATT, Mittwoch, 16. März 2005, 10:38 Uhr

...be invested
  
Der Einsame Samariter

Ölpreis nicht zu stoppen? 1860885
Ölpreis nicht zu stoppen? lassmichrein
lassmichrein:

Ein wahrhaft prophetischer Thread...

 
16.03.05 22:20
#35

Hatte mir daraufhin ´nen Call zugelegt...

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Jetzt bin ich Millionär !!! Danke, Kalli :))))))

Ölpreis nicht zu stoppen? taos

Ja, die Kurse bei ARIVA o. T.

 
#36


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