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Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

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Ökonomen streiten über Verteilungsfrage Shlomo Silberstein
Shlomo Silber.:

Jupp

5
23.03.19 14:42
Ich konnte meine Meinung nicht belegen, also Rückzug.  Solltest du dir mal ein Beispiel dran nehmen, sowenig wie du von deinem Gestammel belegen kannst.

Letztlich ist die Anzahl der Morde auch relativ egal, solange es so wenige sind. Es ist deutlich wahrscheinlicher, mit dem Messer verletzt zu werden (=Körperverletzung) als damit ermordet zu werden (=Mord). Auch sind die Anzahl der Raubüberfälle, Wohnungseinbrüche und sexuellen Nötigungen für das tägliche Leben wesentlich relevanter.

Das Märchen, dass die Indigenen für alles verantwortlich sind, kauft dir niemand ab: Sind 8,5% der Bevölkerung Zuwanderer? Nein, es sind ca. 2%.

"Und auf einigen Kriminalitätsfeldern fallen Zuwanderer besonders auf: So stellen sie beim Taschendiebstahl einen Anteil von 35,1 Prozent aller Tatverdächtigen. Bei den Delikten gefährliche und schwere Körperverletzung sowie Vergewaltigung und sexuelle Nötigung sind es jeweils 14,9 Prozent. Und bei Wohnungseinbrüchen 11,3 Prozent.
Vor allem Zuwanderer vom Balkan und aus Nordafrika bereiten dem BKA Sorge"
https://www.welt.de/politik/deutschland/...teigt-um-52-7-Prozent.html

Und da muss man auch nicht drauf rumreiten, dass die Zuwanderer zumeist junge, ungebildete Männer sind. Genau das und die Folgen draus sind ja das Problem. Keiner hat ein Problem mit jungen Ingenieuren aus Asien, die sich ans Gesetz halten und Steuern zahlen. Unsere Einwanderungpolitik ist komplett fehlgesteuert und setzt falsche Anreize zur Einwanderung ist Sozialsystem, die Arbeitslosigkeit und folglich in die Kriminalität. Das und nur das kritisiert die AfD vollkommen zurecht.
Asylbewerber, Geduldete und Flüchtlinge machen einem Bericht zufolge zwei Prozent der Bevölkerung, aber 8,5 Prozent aller Verdächtigen aus. Viele sind junge Männer.
Ökonomen streiten über Verteilungsfrage Fillorkill
Fillorkill:

put into perspective

 
23.03.19 15:05
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Ökonomen streiten über Verteilungsfrage 1103307
seeing well in the dark is the major function of an owl's eyes
Ökonomen streiten über Verteilungsfrage Fillorkill
Fillorkill:

zumeist junge, ungebildete Männer

 
23.03.19 15:22
Das Zuwanderung so wie sie läuft das barbarische Potential westlicher Gesellschaften tendenziell verbreitern kann befürchte ich übrigens auch. Nicht wenige dieser 'jungen Männer' bringen eine Mentalität mit von aggressiven Männlichkeitswahn, bigotten Gottesvorstellungen und autoritären Gesellschaftsentwürfen,  wie man sie sonst nur in der 'islamkritischen' Szene finden kann. Quasi die geborenen AFD-Wähler, müssten sie nicht gerade als deren Feindbild herhalten. Wünschen würde ich mir da eher anderes, aber als Parteigänger des Individuums glaube ich an die Möglichkeit jedes einzelnen, die eigene Programmierung - mit etwas Gehhilfe - überschreiben zu können.
seeing well in the dark is the major function of an owl's eyes
Ökonomen streiten über Verteilungsfrage Shlomo Silberstein
Shlomo Silber.:

wie man sie sonst nur in der 'islamkritischen' Sze

3
23.03.19 17:08
wie man sie sonst nur in der 'islamkritischen' Szene finden kann"

Na, dann beleg das mal mit Zitaten. Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen, welcher Identitäre oder AfDler Schwarzenegger, Jesus und Adolf verehrt.

Wer "Parteigänger des Individuums" ist, sollte nicht einer Ideologie das Wort reden, die sich in bislang allen Ländern der Welt, in der sie Staatsideologie wurde, sich als DER Feind des Pluralismus  schlechthin herausgestellt hat. Gesellschaftlicher Frieden wurde und wird dort nur durch totale Unterdrückung der Freiheiten der Einzelnen erreicht. Sogar ihre dortigen Wortführer bestreiten dies nicht.

Wer solchermaßen kritisch gegenüber steht, kann kein schlechter Mensch sein. Sondern einer, der die Propaganda durchblickt und die Freiheit des Individuums liebt.

Mit andern Worten: Du bist das Gegenteil dessen, was du von dir selbst hälst.
Ökonomen streiten über Verteilungsfrage boersalino
boersalino:

bei den Aggressionsdelikten also überrepräsentiert

4
23.03.19 18:30

39 Prozent der Tatverdächtigen haben keinen deutschen Pass

Rund 39 Prozent der Tatverdächtigen bei diesen Straftaten im Jahr 2018 im Südwesten besitzen keinen deutschen Pass. Zwölf Prozent der von der Polizei ermittelten, mutmaßlichen Täter waren zuletzt Asylsuchende und Flüchtlinge – ohne die anerkannten Asylberechtigten. Im Jahr 2017 hatte ihr Anteil noch zehn Prozent betragen. Asylbewerber und Flüchtlinge bilden rund zwei Prozent der Bevölkerung in Baden-Württemberg. Sie sind bei den Aggressionsdelikten also überrepräsentiert.

www.stuttgarter-nachrichten.de/...44aa-8cf3-07b1753c39e0.html

Ökonomen streiten über Verteilungsfrage gnomon
gnomon:

#247, 248

 
23.03.19 18:47
fill, daß du dir tatsächlich die mühe machst mit fakten einen schamlosen nobody  der primtiven  stimmungsmache  zu überführen, ehrt dich, weist aber  darauf hin,  daß des einen strafe ohne weiteres des anderen leidenschaft sein kann (sisyphos vs masochismus).  

obwohl ich hier viel voyeuristischen spass hatte, der thread wo nur mehr einige papageienhaft immer dasselbe  erbrechen,  worauf die subalternen hilfsbüttel pflichtgemäß jedes mal in freudig erregtes gröhlen ausbrechen,  gibt nun echt nichts mehr her.  dieser bemitleidenswerte shlomo hatte recht als er meinte, perlen vor die säue.  wobei ihm die differenzierung zwischen absender und empfänger nicht ganz geläufig zu sein scheint.
Ökonomen streiten über Verteilungsfrage Shlomo Silberstein
Shlomo Silber.:

Dürfenwir darauf hoffen

 
23.03.19 21:11
dass du nun diesen Trööt rage-quittest? Und dass das alleine mein Verdienst wäre?

Recht viel Ehre für eine "schamlosen Nobody"
Ökonomen streiten über Verteilungsfrage 1103338
Ökonomen streiten über Verteilungsfrage Shlomo Silberstein
Shlomo Silber.:

Die Arbeitslosenfreizügigkeit der EU

2
23.03.19 21:14
ist auch ein hohes Gut, dass die Briten leider nicht zu schätzen wußten. Naja, in ein paar Wochen sind die das Problem los. Und wir haben es noch viel mehr auf der Backe...
Ökonomen streiten über Verteilungsfrage Fillorkill
Fillorkill:

daß du dir tatsächlich die mühe machst

 
23.03.19 21:17
Dass die Märchen, die völkische Propaganda aus irgendeinem CSU-Kellerloch oder einer 'islamkritischen' Filterblase redundant sendet, lediglich die Selbstradikalisierung in Verlaufsform halten sollen und deshalb nie ernsthaft als Diskussionsbeitrag gemeint sind, ist schon klar. In kommissarischer Vertretung der immer noch orientierungslosen Konservativen möchten wir Popkulturellen aber punktuell gerade dort an ihre Umgangsformen erinnern, wo sie sich unter Entwendung ihres guten Namens in Punk verwandelt haben.
seeing well in the dark is the major function of an owl's eyes
Ökonomen streiten über Verteilungsfrage Shlomo Silberstein
Shlomo Silber.:

"Ich liebe die EU"

3
23.03.19 21:20
Schon witzig, die Briten "lieben die EU" und wollen raus. Und die Deutschen hassen die EU und bleiben drin. Können wir nicht einfach tauschen?

"Liebe zur EU" ist schon was merkwürdiges. Früher "liebten" die Deutschen den Führer.  In Korea lieben sie den Kim. Und viele Türken lieben den Erdogan, die Russen sogar den Putin. Die EU ist also in guter Gesellschaft.

Ich persönlich liebe die EU nicht, nur meine Frau wie es ein guter Ehemann tuen sollte.
In London haben am Samstag hunderttausende Menschen für ein zweites Brexit-Referendum demonstriert. Mit einem zweiten Referendum wollen Gegner des Autritts Großbritanniens EU-Ausscheiden doch noch verhindern.
Ökonomen streiten über Verteilungsfrage Shlomo Silberstein
Shlomo Silber.:

daß du dir tatsächlich die mühe machst

2
23.03.19 21:27
Bödsinnige "Fakten" aus der linksgrünen Filterblase mit Marx, Che und David Bowie zu remixen ist nicht wirklich "Mühe", oder? Haben sie auf linksunten.indymedia nicht sogar einen Bot für sowas programmiert?

Der heutige fillsche "Faktencheck" bestand nur aus einem Zitat zu den Mordraten aus der linken Netzuntergrund. Der entsprechende "Faktencheck" zum katastrophal hohen prozentualen Anteil der "dringend benötigten Fachkräfte" an Gewaltverbrechen steht dagegen noch aus. Vermutlich kommt da nix mehr..
Ökonomen streiten über Verteilungsfrage Shlomo Silberstein
Shlomo Silber.:

"Das Volk will seine Stimme zurück"

 
23.03.19 21:36
ist eine infame Überschrift, ausgerechnet in der ZEIT. Ein Blatt, welches ansonsten keine Gelegenheit auslässt, gegen Volksabstimmungen in Deutschland zu aggitieren, behauptet nun, das britische Volk hatte keine Stimme gehabt bzw. wurde seiner Stimme beraubt.

Dem war mitnichten so. Das Volk hatte abgestimmt. Nur eben nicht so, wie die ZEit und der deutsche Mainstream es haben wollte. Soll nun solange abgestimmt werden, bis das Ergebnis gefällt? Nein, denn die Briten sind nicht Deutschland und May nicht Merkel. Die Briten sind die älteste Demokratie Europas und verstehen darunter was anderes als die EU-Eliten. Was besseres und gerechteres.
Es war einer der größten Proteste in der Geschichte Großbritanniens: In London forderten hunderttausende eine neue Brexit-Abstimmung.
Ökonomen streiten über Verteilungsfrage Laufpass.com
Laufpass.com:

#89260. Shlomo S. höchstpersönlich

3
23.03.19 21:57
liebt die EU nicht, nur seine Frau "wie es ein guter Ehemann tuen sollte."

Und wie pflegt dies ein guter (deutscher) Ehemann nach dem heutigen Stand der Wissenschaft zu tuen ?
Hält er sich auch bei der Wahrnehmung seiner ehelichen Pflichten ausschließlich an das Vorbild der überwältigenden Mehrheit der älteren Engländer, die sich zudem  dem Einfluss der protestantischen Nordirren hingeben, und geht einmal rein und einmal raus, und das war´s dann schon ?

Oder geht da noch mehr, wie die wachsende Mehrheit der jüngeren  Briten meint, die liebend gerne nochmal rein wollen ? - Vielleicht sind die ja noch im Stimmbruch und noch unwürdig, als Volkes Stimme mitzustimmen ?  
Ja, nein. Alles nur eine Frage der Zeit.
Ökonomen streiten über Verteilungsfrage Dr.UdoBroemme
Dr.UdoBroem.:

Die Entscheidung über den Brexit ist ein weiteres

 
23.03.19 22:11
Beispiel, wie eine gut organisierte Minderheit, aktiv in sozialen Netzwerken(selbstverstänflich auch mit Falschinformationen), einer trägen Mehrheit die Butter vom Brot nehmen kann.

Ein weiteres Beispiel die Entscheidung über die Sommerzeit. Eigentlich fand die "Abstimmung" über ihre Abschaffung unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. In den meisten Ländern der EU war die Abstimmung gar nicht bekannt, nur in Deutschland hatten sich die Gegner straff in Initiativen und Netzwerken organisiert. So, dass fast nur Stimmen aus Deutschland zur Abstimmung kamen mit dem bekannten Ergebnis.
Everybody Has a Plan Until They Get Punched in the Mouth
Ökonomen streiten über Verteilungsfrage Shlomo Silberstein
Shlomo Silber.:

Wir Deutsche

3
23.03.19 22:12
sind schon sehr lange drin in der EU ohne zum Orgasmus zu kommen. Die Briten haben sich gesagt: Dann doch lieber wieder raus und nie wieder rein.

Schau dir Merkel und Juncker an, die EU ist so tot in der Hose wie Graf Dracula. Da regt sich auch bei mir nichts mehr ganz unten.

Ups, habe keineZeit mehr, meine Frau kommt grad rein uns sie ist splitter.....
Ökonomen streiten über Verteilungsfrage Shlomo Silberstein
Shlomo Silber.:

Das mit der Abschaffung der Sommerzeit

 
23.03.19 22:18
wird auch nicht kommen. Nur die Mitteleuropäer haben einen Vorteil davon, die Peripherie leidet. Also Ablage P.

Und beim Brexit war die Mehrheit dafür. Oder gab es Wahlbetrug? Dass die Brexeteers den Sieg erschlichen haben ist  ein Märchen der Elite. Genauso könnte man behaupten, dass die Remainers gelogen haben. Haben sie nämlich auch.

Ob der Austritt für die Briten gut ist kann nur die Zukunft zeigen.  Beide Seiten haben Argumente dafür und dagegen. Wir werden sehen.

Wir der Austritt ein Erfolg, und das ist meine Meinung, dann ist die EU am Ende. Darum wird medial auch so dagegen gekämpft. Mit allen Lügen-Mitteln wie z.b. der Verschwörungstheorie oben. Auf die der Doktor und auch der fill voll reingefallen ist.
Ökonomen streiten über Verteilungsfrage Dr.UdoBroemme
Dr.UdoBroem.:

Abstimmung Sommerzeit grafisch

 
23.03.19 22:21
(Verkleinert auf 49%) vergrößern
Ökonomen streiten über Verteilungsfrage 1103345
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Ökonomen streiten über Verteilungsfrage Dr.UdoBroemme
Dr.UdoBroem.:

Ist doch alles kalter Kaffee

 
23.03.19 22:27
Natürlich wurden die Remainers überrumpelt von einer aktiven und mit Fakenews agierender Minderheit.
Was auch zum Teil daran lag, dass sich bei den Remainers eigentlich keiner vorstellen konnte, dass es wirklich eine Mehrheit für so ein irrationales Vorgehen geben könnte.
Der MP hatte die Umfrage auch nur initiiert, um seine Position zu stärken, nie im Leben, um die Sache wirklich zur Abstimmung zu stellen.
Everybody Has a Plan Until They Get Punched in the Mouth
Ökonomen streiten über Verteilungsfrage Shlomo Silberstein
Shlomo Silber.:

Ja ziemlich dämlich der MP

 
23.03.19 23:00
da lob ich mir die Merkel, die kehrt sich einen Sch*** was das Volk will. Alle 4 Jahre soll der Pöbel das Kreuz machen und ansonsten die Klappe halten.

"Es ziemt dem Untertanen nicht, die Handlungen des Staatsoberhauptes an den Maßstab seiner beschränkten Einsicht anzulegen und sich in dünkelhaftem Übermute ein öffentliches Urteil über die Rechtmäßigkeit derselben anzumaßen."  - Gustav von Rochow

Die Briten sehen das anders, darum treten sie auch aus, die Glücklichen. Die Schweizer ebenso, deswegen traten sie nie ein. Die EU ist nämlich das Gegenteil von Demokratie. Sieht man schon an der EU-"Wahl" mit der man Null, Null % Einfluss auf die EU-Politik nehmen kann.
Ökonomen streiten über Verteilungsfrage Fillorkill
Fillorkill:

Das Volk hatte abgestimmt

 
24.03.19 02:23
Es hatte auch schon mal mit deutlichen Mehrheiten pro EU abgestimmt. Existentielle Fragen der Gesellschaft mit einfachen Fragen und einfachen Mehrheiten entscheiden zu wollen ist nicht nur unrealistisch. Sondern kann auch wenn die Mehrheiten wie beim Brexit knapp ausfallen einen Sprengsatz in der Gesellschaft zünden. Weshalb sollten sich Regionen wie Metropol-London oder Schottland mit deutlichen Mehrheiten für Remain dem Diktat aus der Provinz und den Altenheimen beugen ? Sind die vielleicht kein 'Volk' ? Sie werden das nicht machen und dann wird May zeigen können ob ihr das einen Bürgerkrieg wert ist. Vorbereitet hat sie den ja schon.
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Ökonomen streiten über Verteilungsfrage Fillorkill
Fillorkill:

lebensentwürfe: einsamer wolf im hass-schwarm

 
24.03.19 02:26
..Attentäter wie Breivik und Tarrant entspringen einer tödlichen, besonders radikalen Form der Identitätspolitik, die der amerikanische Professor Francis Fukuyama als die prägende politische Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte diagnostiziert hat: der Zerfall der Gesellschaften in Gruppen und Grüppchen, die miteinander um Anerkennung und Vorherrschaft ringen. Islamismus und weißer Nationalismus seien "zwei Seiten der Medaille", sagt Fukuyama. Die Identitätskrise des Westens führe vom...  www.zeit.de/politik/ausland/2019-03/...ie-rechtsextreme-szene
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Ökonomen streiten über Verteilungsfrage gnomon
gnomon:

Ich persönlich liebe die EU nicht

 
24.03.19 08:54
warum eigentlich nicht?
Ökonomen streiten über Verteilungsfrage Dr.UdoBroemme
Dr.UdoBroem.:

Warum soll man sie auch lieben?

2
24.03.19 09:22
Es reicht doch, dass durch die vielfältigsten Verknüpfungen, egal ob es jetzt um gemeinsame Forschungsprogramme, Stipendien oder sonstwas handelt, etwas für die Völkerverständigung getan wird. Je mehr Menschen international miteinander verknüpft sind, umso größer die Chance, den anderen und seine Anliegen zu verstehen und die anfallenden Probleme zu lösen.

Dazu kommen natürlich noch die wirtschaftlichen Vorteile des gemeinsammen Binnenmarktes.


Everybody Has a Plan Until They Get Punched in the Mouth
Ökonomen streiten über Verteilungsfrage Malko07
Malko07:

Bekanntlich wird in

6
24.03.19 09:58
Großbritannien das Unterhaus nach dem Mehrheitswahlrecht bestimmt. Man braucht also bei weitem keine 50 % um die Mehrheit zu erreichen. 30% reichen im Regelfall weit für die absolute Mehrheit. In diesem Sinne sind über 50% beim Referendum für den EU-Austritt eine überwältigende Mehrheit. Diese unterschiedlichen Ergebnisse zeigen aber auch die Unverträglichkeit des Mehrheitswahlrechtes mit Volksabstimmungen.

Gäbe es ein Proporzwahlsystem würden die britischen Wähler sich sicherlich anders verhalten als beim heutigen Mehrheitswahlrecht. Bei manchem Wahlrecht vergibt man etwas leichtsinniger seine Stimme, bei manch anderem Wahlrecht wird man gezwungen etwas zu wählen was man eigentlich nicht will (das kleinere Übel - she. z.B. die französischen Präsidentschaftswahlen).

Um das potentielle britische Wählerverhalten bei einem Proporzsystem zu erahnen, kann man z.B. die Ergebnisse der Wahlen zum Europaparlament von 2014 betrachten:

www.europarl.europa.eu/...ults/de/country-results-uk-2014.html

Sicherlich würden bei rein nationalen Wahlen die Ergebnisse nicht identisch sein, allerdings auch nicht so weit entfernt sein. Wenn man berücksichtigt, dass es sowohl bei den Konservativen als auch bei Labour reichlich EU-Gegner gibt, so sind ist die Mehrheit bei der Volksabstimmung nicht mehr so verwunderlich.

Es ist nicht unwahrscheinlich, dass die jetzige Regierung stürzt und eventuell Großbritannien sein Austrittsgesuch zurück zieht. Es wäre dann nicht unwahrscheinlich, dass dann nach den nächsten und baldigen Unterhauswahlen UKIP die britische Regierung stellen würde.  Viel Spaß dann in der EU!

Es war noch nie eine gute Idee den Volkswillen zu ignorieren und so lange wählen zu lassen bis es passt. Das Wahlvolk mag das nicht und will sich nicht an der Nase durch die Arena führen lassen.  Dass bei der Volksabstimmung gelogen wurde - von allen Seiten - ist unbestritten. Auch bei unserer letzten Bundestagswahl wurde gelogen dass sich die Balken biegen. Aus dieser Sicht dürfte dann ja nicht gewählt werden? Bei Wahlversprechen geht es immer um die Zukunft, eine Zukunft die immer anders als gedacht kommt. Es sind also die üblichen Sprüche der Verlierer. Und in diesem Fall ist man besonders entrüstet, sowie bei den US-Wahlen, weil die Verlierer ja zu den moralisch Guten gehörten und sich im Besitz der Mehrheit wähnten - "times are changing".
Ökonomen streiten über Verteilungsfrage gnomon
gnomon:

für nationalismus

 
24.03.19 10:14
als kurzsichtige ich-bezogenheit kann man, in kenntnis des bestenfalls duchschnittlichen horizontes von bevölkerungsmehrheiten noch verständnis haben, obgleich sich wohl jedem die frage stellen müßte, welche zukünftig tragfähigen positionen europäische  einzelstaaten innerhalb des asiatisch-amerikanischen spannungsverhältnisses  einnehmen könnten.

spannend hingegen wäre zu erfahren,  welche rationalen argumente  der  einzelne bürger gegen die gemeinschaftswährung sprechen läßt.  wo will man landen wenn man den euro verläßt,  was soll für den einzelnen in welchem lebensbereich mit einer nationalen währung besser werden?  welche geld-,  finanz- und wirschaftspolitischen kenntnisse befähigen eine wählerstimme zur mitbestimmung?  natürlich besteht hier kein interesse an vorgebeteten doktrinen, sondern allein an einer persönlich formulierten begründung für die gegnerschaft.  also laßt hören, vielleicht gewinnt man so einen neuen mitstreiter?



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