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Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

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Ökonomen streiten über Verteilungsfrage summerblue78
summerblue78:

Anfang vom Ende...

 
17.03.13 19:16

jetzt muss auch dem letzten klar sein, der Euro ist in seiner jetzigen Form nicht mehr zu halten...

doch das aller Schlimmste und es gibt in unserem Land kein Protest.

Der Normalbürger bekommt mal so mir nichts dir nichts in einer Nacht und Nebelaktion 6,75 Prozent von seinem Vermögen abgezogen.

Wenn er der EU Dinge wie Konten einfrierer, Bürgerbeteiligung die Runde machen, sollte jedem klar sein was das heisst! Rettet euer Vermögen, Gold, Sachwerte, Immobilien, Aktien (wobei ich selbst hier Gefahren der Enteignung sehe).

Heute wird noch manch einer lachen über meine Sätze in einigen Jahren lache ich noch, vielleicht. Ich rechne mit grossen Einschnitten. Also rettet euer Geld solange es noch geht. Ich handel bereits seit Jahren so und habe mich entsprechend aufgestellt.

 

 

Ökonomen streiten über Verteilungsfrage Dreiklang
Dreiklang:

perma #92 Pauperisierung durch Arbeit

5
17.03.13 19:35
bzw. die Nettoersparnis ist zu gering. Dafür gibt es mehrere Gründe:

- Energie ist für Dtl. zu teuer und die Energiekosten werden längst zur Belastung

- die Erträge des  Exportüberschusses gehen Deutschland verloren.

- die öffentliche Hand investiert zu wenig oder falsch.

Vor 35, 40 Jahren war Deutschland in der Infrastruktur in Europa absolut führend, nach meinem damaligen Eindruck (Vergleich mit USA) sogar weltweit führend. Das ist lange vorbei. Die jetzige Situation ist vielmehr Ausdruck dessen, dass die "Terms of Trade" für Deutschland und seine Arbeitnehmer ungünstig sind, dass man zwar spart, aber sich damit nichts akkumulieren lässt. Deswegen ist auch der  Bundeshaushalt  alles andere als "Austerity" , trotzdem  er weltweit als Sparhaushalt gesehen wird.  

Der dt. Staat könnte noch schlanker werden, aber ist schon sehr schlank. Mit weiterem "Sparen nach innen" wird man die Terms of Trade nicht verbessern können. Sie werden hingegen immer schlechter - was die steigende Exporte (trotz Krisenbedingungen) erklärt.
Ökonomen streiten über Verteilungsfrage zaphod42
zaphod42:

Lebensstandard

 
17.03.13 20:05
ist immer eine Frage des Mileus. Man darf den Harz4ler nicht mit dem Mittelständler in USA vergleichen.

"Unseren Armen", also Harz4lern, drunter geht ja nicht, geht es im Vergleich zu den Armen in anderen Ländern blendend, da besteht keinerlei Jammerbedarf. Auch der Mittelstand kann nicht klagen, das sieht jeder im Urlaub. Gut, unsere Reichen sind nicht so reich wie die Reichen z.b. in USA. Aber das muss ja nicht.
Ökonomen streiten über Verteilungsfrage Tony Ford
Tony Ford:

leider nicht zeilführend...

2
17.03.13 20:34
Ein Vergleich nach unten kann man immer machen und man wird Menschen finden, welche immer Weniger haben werden.

Des Weiteren hinkt der Vergleich, wenn man diverse Kosten berücksichtigt. So kann man Beispielsweise in anderen Ländern mit sehr viel weniger Geld um die Runden kommen, während man Beispielsweise in der Schweiz oder Norwegen deutlich mehr Geld braucht um über die Runden zu kommen.

Dann kommt als weiterer Punkt die menschliche Psychologe ins Spiel und diese fühlt sich schlecht, wenn ihr was weggenommen wird bzw. wenig Perspektiven vorhanden sind und auch die Gerechtigkeit immer öfter auf der Strecke bleibt.
Nicht ohne Grund leben die zufriedensten Menschen nicht in reichen Industrieländern.

Leider begreifen diese Dinge nur Wenige und so verwundert es nicht, dass man die Probleme nicht löst bzw. Menschen demotiviert HartzIV kassieren und sich von der Gesellschaft distanzieren.

Aber das ist ja wie mit dem Sitzenbleiben, es gibt halt genug Leute, welche entgegen aller wissenschaftlicher Erkenntnisse krampfhaft daran festhalten.
Ökonomen streiten über Verteilungsfrage daiphong
daiphong:

#02 seit 8 Jahren ist eine Ölkrise am Laufen

8
17.03.13 21:58
wie in den 70ern. Der relativern Verarmung Deutschlands steht z.B. der Aufstieg Russlands gegenüber. Der inflationäre Effekt wird vom deflationären Effekt der Billigprodukte aus Asien/China üeberlagert, die ganze Industrien im Westen weggepustet haben. Durch beides wird der Westen in die Zange gebommen, beide Seiten geben ihm hohe Kredite, kaufen Waren und Assets, im Gegenzug investiert das westliche Vermögen massiv in die konkurrierenden Wachstumsregionen.
(Verkleinert auf 77%) vergrößern
Ökonomen streiten über Verteilungsfrage 588672
Ökonomen streiten über Verteilungsfrage zaphod42
zaphod42:

Sozialromantiker aller Länder

5
17.03.13 22:34
vereinigt euch!

Harz4ler fühlen sich schlecht wenn sie den ganzen Tag zuhause sitzen? Hmm, was ist mit mir, der sich lustlos zur Arbeit schleppt um die Harz4ler zu bezahlen? Was mit dem armen Inder, der nicht weiß was seine Familie morgen essen soll? Es gibt schlimmeres als in Deutland "arm" zu sein...

Du siehst, Tony, "Gerechtigkeit" ist ein großes Wort. Nur jeder versteht was anderes darunter, daher kann man mit Gerechtigkeit nicht argumentieren, höchstens polemisieren.

Und dann das Sitzenbleiben. Da gibt es solche und solche Wissenschaftler die dieses und jendes behaupten, meist ohne Datengrundlage. Mir hat es jedenfalls damals geholfen, dass ich Angst davor hatte. Ohne diesen Druck wär ich nicht da wo ich heute bin.

Aber auch diese Debatte ist typisch für die Sozial-Fraktion. Schaffen wir doch am besten alles ab, was irgendwie unangenehm ist: Armut, Noten, Entlassung, was auch immer...
Ökonomen streiten über Verteilungsfrage zaphod42
zaphod42:

Ach ja

2
17.03.13 22:39
Verluste hab ich vergessen!

Die Abschaffung der Verluste liegt mir sehr am Herzen! Sehr sehr! Das hat was mit Gerechtigkeit zu tun: Wenn ich schon ein Risiko eingehe, wäre es sehr ungerecht wenn ich auch noch dafür bestraft würde!

;-)
Ökonomen streiten über Verteilungsfrage Innogy
Innogy:

Rettungspaket für Zypern Testballon für Europa ?

4
17.03.13 23:04
Das zyprische Programm ist auch ein Testballon. Wie im Herbst 2011, als die privaten Gläubiger Griechenlands auf 100 Milliarden Euro verzichten mussten, versichern die Euro-Retter jetzt, der Angriff auf die Sparbücher sei einmalig. Die Erfahrung lehrt indes: Bleiben die Märkte am Montag ruhig, müssen sich die Sparer in ganz Europa auf Ähnliches einrichten!
Ökonomen streiten über Verteilungsfrage Kostolanya
Kostolanya:

Unterschied Pauschalisieren & Differenzieren...

2
18.03.13 01:41
...dann analysieren und bestenfalls Lösungen finden, die der Großteil der Bevölkerung der jeweiligen Länder, Staaten oder gar der ganzen Welt weitestgehend als "sozial und gerecht" empfinden würde.

Selbstverständlich gibt es da zwischen allen Ländern der Welt große Unterschiede für das jeweilige soziale und gerechte Empfinden. Selbstverständlich geht es hier in Deutschland den meisten Menschen aus sozialer Sicht im Vergleich zu den meisten Ländern weltweit scheinbar relativ gut. Theoretisch muss hier in Deutschland niemand auf der Straße leben und niemand verhungern. Wohlgemerkt: Theoretisch. Ausnahmen bestätigen wie so oft, die Regel.

Was das Rechtssystem in Deutschland betrifft, so erscheint mir auch dieses häufig recht fragil und willkürlich. Egal, ob es um Strafrecht oder Steuerrecht geht: die kleinen Vergehen verfolgt der Staatsapparat unerbittlich und bestraft auch Kleinstvergehen unerbittlich, während die großen Strafvergehen meistens "unter den Tisch" fallen bzw. großzügig mit so genannten "Deals" aus der Welt geräumt werden.

Dazu fällt mir persönlich auf, dass diese Deals insbesondere bei Kapitalverbrechen als auch bei Missbrauchsopfern geschlossen werden und meistens relativ unbemerkt von der Öffentlichkeit "unter den Tisch" fallen.

So habe ich im "Spiegel" Nr. 11 vom 11.03.2013 ab Seite 38 "Unerträgliches Schweigen" gelesen, dass die lächerlich kurze Verjährungsfrist im Zivilrecht aber vor allem im Strafrecht von Missbrauchsopfern erhalten bleibt, statt sie, wie von vielen Seiten gefordert, auf 30 Jahre verlängert werden soll. Zwar gab es wohl ein Antrag der Justizministerin bzgl des Zivilrechtes ( u.a. = Entschädigungszahlungen an Opfer) dieses auf 30 Jahre zu erhöhen - jedoch liegt dieser Antrag seit 2011 brach.

Viel wichtiger als ein finanzieller Schadensersatzanspruch, der zivil über 30 Jahre lang geltend gemacht werden könnte, ist es den Opfern nämlich, dass die Täter auch innerhalb von 30 Jahren noch mit strafrechtlicher Verfolgung rechnen müssten.

Dieses Begehren wiegelten Juristen jedoch lapidar ab. Sie stellten in zwei dürren Zeilen fest:
"Eine Verlängerung der strafrechtlichen Verjährungsfrist (= 3 Jahre!) sei nicht nötig".

Da darf man sich schon mal ganz naiv fragen, WER wohl WELCHE Gesetze für WEN gemacht hat. Und WELCHE Obrigkeiten aus Politik, Justiz und Wirtschaft & Finanzen WORIN genau verstrickt sind, bzw. wie viele Lobbyisten auf diejenigen angesetzt wurden, dass ausgerechnet die schwerwiegendsten Verbrechen von Menschen  an Menschen, wie Mord- und Totschlag, Vergewaltigung, Misshandlung, Missbrauch, schwerer Betrug (vor allem im Finanzwesen) etc. WESENTLICH weniger geahndet und bestraft werden wie z.B. Steuerhinterziehung und "falsch parken"?! Je häufiger und tiefer  "Obrigkeiten" (=Politik, Justiz, Kirche) und "Eliten"(= Wirtschaft & Finanzindustrie) in gewisse Dinge (physisch, psychisch und materiell) wie z.B. und u.a. Prostitution, Misshandlung, Missbrauch und Ausbeutung von Kindern, Jugendlichen und auch Erwachsenen oder eben auch Betrug an Verbrauchern insbesondere im Finanzwesen aber durchaus auch im Lebensmittel-, Pharma- und Energiebereich verstrickt und an diesen beteiligt sind, desto schwächer fallen entsprechende Gesetze und nachfolgende Strafmaßnahmen meistens aus. Zumindest aus meiner Sicht.

Trotzdem darf man nicht ALLES einfach so über einen Kamm scheren und pauschalisieren - sprich: verallgemeinern, so wie es heute z.B. wieder mal zaphod42 gemacht hat.

...dann analysieren und bestenfalls Lösungen finden, die der Großteil der Bevölkerung der jeweiligen Länder, Staaten oder gar der ganzen Welt weitestgehend als "sozial und gerecht" empfinden würde.

Selbstverständlich gibt es da zwischen allen Ländern der Welt große Unterschiede für das jeweilige soziale und gerechte Empfinden. Selbstverständlich geht es hier in Deutschland den meisten Menschen aus sozialer Sicht im Vergleich zu den meisten Ländern weltweit scheinbar relativ gut. Theoretisch muss hier in Deutschland niemand auf der Straße leben und niemand verhungern. Wohlgemerkt: Theoretisch. Ausnahmen bestätigen wie so oft, die Regel.

Was das Rechtssystem in Deutschland betrifft, so erscheint mir auch dieses häufig recht fragil und willkürlich. Egal, ob es um Strafrecht oder Steuerrecht geht: die kleinen Vergehen verfolgt der Staatsapparat unerbittlich und bestraft auch Kleinstvergehen unerbittlich, während die großen Strafvergehen meistens "unter den Tisch" fallen bzw. großzügig mit so genannten "Deals" aus der Welt geräumt werden.

Dazu fällt mir persönlich auf, dass diese Deals insbesondere bei Kapitalverbrechen als auch bei Missbrauchsopfern geschlossen werden und meistens relativ unbemerkt von der Öffentlichkeit "unter den Tisch" fallen.

So habe ich im "Spiegel" Nr. 11 vom 11.03.2013 ab Seite 38 "Unerträgliches Schweigen" gelesen, dass die lächerlich kurze Verjährungsfrist im Zivilrecht aber vor allem im Strafrecht von Missbrauchsopfern erhalten bleibt, statt sie, wie von vielen Seiten gefordert, auf 30 Jahre verlängert werden soll. Zwar gab es wohl ein Antrag der Justizministerin bzgl des Zivilrechtes ( u.a. = Entschädigungszahlungen an Opfer) dieses auf 30 Jahre zu erhöhen - jedoch liegt dieser Antrag seit 2011 brach.

Viel wichtiger als ein finanzieller Schadensersatzanspruch, der zivil über 30 Jahre lang geltend gemacht werden könnte, ist es den Opfern nämlich, dass die Täter auch innerhalb von 30 Jahren noch mit strafrechtlicher Verfolgung rechnen müssten.

Dieses Begehren wiegelten Juristen jedoch lapidar ab. Sie stellten in zwei dürren Zeilen fest:
"Eine Verlängerung der strafrechtlichen Verjährungsfrist (= 3 Jahre!) sei nicht nötig".

Da darf man sich schon mal ganz naiv fragen, WER wohl WELCHE Gesetze für WEN gemacht hat. Und WELCHE Obrigkeiten aus Politik, Justiz und Wirtschaft & Finanzen WORIN genau verstrickt sind, bzw. wie viele Lobbyisten auf diejenigen angesetzt wurden, dass ausgerechnet die schwerwiegendsten Verbrechen von Menschen  an Menschen, wie Mord- und Totschlag, Vergewaltigung, Misshandlung, Missbrauch, schwerer Betrug (vor allem im Finanzwesen) etc. WESENTLICH weniger geahndet und bestraft werden wie z.B. Steuerhinterziehung und "falsch parken"?! Je häufiger und tiefer  "Obrigkeiten" (=Politik, Justiz, Kirche) und "Eliten"(= Wirtschaft & Finanzindustrie) in gewisse Dinge (physisch, psychisch und materiell) wie z.B. und u.a. Prostitution, Misshandlung, Missbrauch und Ausbeutung von Kindern, Jugendlichen und auch Erwachsenen oder eben auch Betrug an Verbrauchern insbesondere im Finanzwesen aber durchaus auch im Lebensmittel-, Pharma- und Energiebereich verstrickt und an diesen beteiligt sind, desto schwächer fallen entsprechende Gesetze und nachfolgende Strafmaßnahmen meistens aus. Zumindest aus meiner Sicht.

Trotzdem darf man nicht ALLES einfach so über einen Kamm scheren und pauschalisieren, so wie es heute mal wieder der zaphod42 gemacht hat:

...dann analysieren und bestenfalls Lösungen finden, die der Großteil der Bevölkerung der jeweiligen Länder, Staaten oder gar der ganzen Welt weitestgehend als "sozial und gerecht" empfinden würde.

Selbstverständlich gibt es da zwischen allen Ländern der Welt große Unterschiede für das jeweilige soziale und gerechte Empfinden. Selbstverständlich geht es hier in Deutschland den meisten Menschen aus sozialer Sicht im Vergleich zu den meisten Ländern weltweit scheinbar relativ gut. Theoretisch muss hier in Deutschland niemand auf der Straße leben und niemand verhungern. Wohlgemerkt: Theoretisch. Ausnahmen bestätigen wie so oft, die Regel.

Was das Rechtssystem in Deutschland betrifft, so erscheint mir auch dieses häufig recht fragil und willkürlich. Egal, ob es um Strafrecht oder Steuerrecht geht: die kleinen Vergehen verfolgt der Staatsapparat unerbittlich und bestraft auch Kleinstvergehen unerbittlich, während die großen Strafvergehen meistens "unter den Tisch" fallen bzw. großzügig mit so genannten "Deals" aus der Welt geräumt werden.

Dazu fällt mir persönlich auf, dass diese Deals insbesondere bei Kapitalverbrechen als auch bei Missbrauchsopfern geschlossen werden und meistens relativ unbemerkt von der Öffentlichkeit "unter den Tisch" fallen.

So habe ich im "Spiegel" Nr. 11 vom 11.03.2013 ab Seite 38 "Unerträgliches Schweigen" gelesen, dass die lächerlich kurze Verjährungsfrist im Zivilrecht aber vor allem im Strafrecht von Missbrauchsopfern erhalten bleibt, statt sie, wie von vielen Seiten gefordert, auf 30 Jahre verlängert werden soll. Zwar gab es wohl ein Antrag der Justizministerin bzgl des Zivilrechtes ( u.a. = Entschädigungszahlungen an Opfer) dieses auf 30 Jahre zu erhöhen - jedoch liegt dieser Antrag seit 2011 brach.

Viel wichtiger als ein finanzieller Schadensersatzanspruch, der zivil über 30 Jahre lang geltend gemacht werden könnte, ist es den Opfern nämlich, dass die Täter auch innerhalb von 30 Jahren noch mit strafrechtlicher Verfolgung rechnen müssten.

Dieses Begehren wiegelten Juristen jedoch lapidar ab. Sie stellten in zwei dürren Zeilen fest:
"Eine Verlängerung der strafrechtlichen Verjährungsfrist (= 3 Jahre!) sei nicht nötig".

Da darf man sich schon mal ganz naiv fragen, WER wohl WELCHE Gesetze für WEN gemacht hat. Und WELCHE Obrigkeiten aus Politik, Justiz und Wirtschaft & Finanzen WORIN genau verstrickt sind, bzw. wie viele Lobbyisten auf diejenigen angesetzt wurden, dass ausgerechnet die schwerwiegendsten Verbrechen von Menschen  an Menschen, wie Mord- und Totschlag, Vergewaltigung, Misshandlung, Missbrauch, schwerer Betrug (vor allem im Finanzwesen) etc. WESENTLICH weniger geahndet und bestraft werden wie z.B. Steuerhinterziehung und "falsch parken"?! Je häufiger und tiefer  "Obrigkeiten" (=Politik, Justiz, Kirche) und "Eliten"(= Wirtschaft & Finanzindustrie) in gewisse Dinge (physisch, psychisch und materiell) wie z.B. und u.a. Prostitution, Misshandlung, Missbrauch und Ausbeutung von Kindern, Jugendlichen und auch Erwachsenen oder eben auch Betrug an Verbrauchern insbesondere im Finanzwesen aber durchaus auch im Lebensmittel-, Pharma- und Energiebereich verstrickt und an diesen beteiligt sind, desto schwächer fallen entsprechende Gesetze und nachfolgende Strafmaßnahmen meistens aus. Zumindest aus meiner Sicht.

Trotzdem darf  und sollte man nicht ALLES einfach so über einen Kamm scheren und pauschalisieren (=verallgemeinern), so wie es heute mal wieder - wie schon so oft in anderen Zusammenhängen =  typisch = zaphod42 gemacht hat:

Zitat zaphod42:
"Harz4ler fühlen sich schlecht wenn sie den ganzen Tag zuhause sitzen? Hmm, was ist mit mir, der sich lustlos zur Arbeit schleppt um die Harz4ler zu bezahlen? Was mit dem armen Inder, der nicht weiß was seine Familie morgen essen soll? Es gibt schlimmeres als in Deutland "arm" zu sein..."

Diese Mischung aus Häme und Verachtung und gleichzeitiger Verallgemeinerung sämtlicher Menschen, die Hartz4 beziehen - egal aus welchen Gründen - ist schon erstaunlich.

Traurig und bedauernswert ist natürlich, dass der zaphod42 scheinbar extrem unzufrieden mit mindestens seinem Job ist, da er sich ja nach seiner eigenen Aussage "lustlos zur Arbeit schleppt" um die Hartz4ler zu bezahlen...

Mein Mitleid mit zaphod42 hält sich jedoch sehr in Grenzen...denn bei seinem (aus seiner Sicht)  "Querdenkertum" (vielleicht ein wenig verwechselt mit "Querulantentum";-) könnte und müsste er doch längst eine Art Steve Jobs sein - oder? ;-)

Ganz sicher gibt es viele Hartz4ler, die sich schlecht fühlen, weil sie trotz intensiver Bemühungen keine Arbeit finden. Und die müssen jetzt leider auch noch zusätzlich die Häme und Verachtung von zaphod42 ertragen - sofern sie hier mitlesen - was den meisten damit wohl zum Glück erspart bleibt.

Klar, es gibt auch diejenigen Hartz4-Empfänger, die sich nicht so sehr um Arbeit bemühen oder sogar gar nicht. Es gibt in Sozialstaaten IMMER auf BEIDEN Seiten "Sozial-Schmarotzer". Sowohl aus der Sicht der Millionäre und Milliardäre als auch aus der Sicht der Armen.

Im Mittel wird "wortgemäß" meistens die so genannte "Mittelschicht" von ALLEN Seiten (CDU/CSU/FDP/SPD/Grüne/Linke/ EU etc.) ausgesaugt. Finanziell und arbeitstechnisch.

Und was aus meiner Sicht Zypern betrifft:

Die "Kleinsparer" hätte man bis zu einer Summe von 100.000,-- Euro komplett verschonen
Ökonomen streiten über Verteilungsfrage Kostolanya
Kostolanya:

Unterschied Pauschalisieren & Differenzieren...II

4
18.03.13 02:25
Na so was!  Eigentlich ist es bei Ariva eher ein Problem, Beiträge einzufügen. Daher speichere ich sie vor dem Einfügen zur Sicherheit immer erst einmal ab. Gerade jedoch habe ich wohl versehentlich eine Taste gedrückt - und schwups - war mein noch gar nicht fertiggestellter Beitrag plötzlich und unerwartet bereits eingefügt, obwohl ich es noch gar nicht wollte...:-)

Um mein vorheriges Posting abzuschließen:

Und was aus meiner Sicht Zypern betrifft:

Die "Kleinsparer" hätte man bis zu einer Summe (reines Barvermögen) von 100.000,-- Euro komplett verschonen können/müssen. Bis 500.000,-- Euro dann vielleicht 5%, bis 1 Mio. Euro 10%, bis 2 Mio. Euro = 20 % von 3-5 Mio. Euro = 40 % von 6-7 Mio. Euro =  50%. und ab 8 Mio. Euro = 60% oder so ähnlich.

Denn Fakt scheint, dass von den gesamten Bankeinlagen 50% der Kleinsparer von null bis 100.000,-- Euro mit einer Belastung von 6.75 % tragen müssen, und 50% der Großanleger und Investoren NUR 9,90 %! Gedeckelt. Unabhängig vom Volumen.

Wer also 10 Milliarden Schwarzgeld in Zypern gebunkert hat, kommt vergleichsweise billig davon im Vergleich zum Kleinsparer.

Das ist nicht gereicht.

In diesem Sinne.. schlaft schön...
Kosto
Ökonomen streiten über Verteilungsfrage zaphod42
zaphod42:

Es gibt immer solche und solche

6
18.03.13 02:29
und so manches Schicksal verdient unser Mitleid.

Doch sind weite Teile der Gerechtigkeitsdebatte  gerade im Harz4-Bereich von Grund auf verlogen bzw. werden für niedere Zwecke des eigenen politischen Vorteils mißbraucht. Das scheint so manche Posterin hier zu vergessen oder eher: bewußt einzukalkulieren um einen Mitposter in die Pfanne zu hauen/in die böse hartherzige Ecke zu stellen. Um im Gegenzug besonders gut dazustehen, denn durch nichts erntet man mehr Grüne als mit zap-Bashing. Ein durchschaubares Spiel. Hast du das nötig, liebe Kosto?

Nebenbei bemerkt: Mein Job macht mir großen Spaß. Und ich hab auch nichts dagegen Steuern zu bezahlen. Wenn du meinst mich anhand meiner Postings hier beurteilen zu können, dann bist du schief gewickelt. Im RL bin ich vermutlich dein netter Nachbar, der dich freundlich grüßt und dir immer die Tür aufhält.
Ökonomen streiten über Verteilungsfrage Kostolanya
Kostolanya:

So, so, Zappi...

6
18.03.13 03:51
...dein Job macht Dir also im Posting 5311 dann plötzlich also doch wieder großen Spaß, während du im Posting 5306 genau das Gegenteil behauptet hast.

"Hmm, was ist mit mir, der sich lustlos zur Arbeit schleppt um die Harz4ler zu bezahlen?"

Ich bashe Dich nicht. Ich zitiere Dich nur. Das bedeutet, Du basht Dich nur selbst und gibst mir einen schwarzen Stern für Deine eigenen Unzugänglichkeiten...;-) Und wenn Du ehrlich bist und meine "Grüne" ernsthaft analysieren und bewerten würdest, so würdest Du feststellen, dass  mein Durchschnitt (=8 Sterne (habe das heute mal aufgrund der Kritik von Zappi berechnet) im Laufe der Jahre NICHTS aber auch gar NICHTS mit Dir zu tun hat. Auch, wenn Du das gerne für Dich in Anspruch nehmen wolltest und würdest ;-)

Ich beurteile Dich auch gar nicht anhand Deiner Postings - jedoch lese ich sehr viel daraus...

So bin ich mir relativ sicher, dass Du  auch im RL auch kein sehr netter Nachbar wärest... Aber gut, ich kann mich täuschen ;-) Vielleicht bist Du ja im RL wirklich nett...;-)))

Wie dem auch sei. So wie es aussieht, kannst Du Deine Aggressionen nicht mehr gegen A.L richten - da bist Du im BT gesperrt - und auch nicht mehr gegen Fill - der hat sich selbst deaktiviert.

Nun soll ich es also sein? Vergiss es. Dieses war mein letztes öffentliches Posting in Permas Thread Dir persönlich gegenüber. Und auch nur einmalig deshalb, weil Du es selbst öffentlich austragen wolltest.

Persönliche Streitigkeiten und Neiddebatten haben in diesem Thread NICHTS zu suchen!

Wenn Du mich persönlich angreifen willst, mach´ das per BM. Ich antworte dann - oder auch nicht. Nur - halte Deine Aggressionen hier aus dem Thread  raus!

Nimm die Endorphine mit, die Dir durch meine Aufmerksamkeit beschert wurden und lass gut sein.

Sorry an all die Anderen hier im Thread....

Schlaft schön
Kosto
Ökonomen streiten über Verteilungsfrage permanent
permanent:

Cyprus Bailout Crisis Slams Brakes on RiskOn

3
18.03.13 06:47

A weekend decision by the euro zone to force bank depositors in Cyprus to contribute towards a bailout has provided a stark reality check for investors on Monday.

Ökonomen streiten über Verteilungsfrage permanent
permanent:

Gerechtigkeit gibt es nicht

12
18.03.13 08:33

Eigentlich kann man das so stehen lassen. Ich möchte in kurzen Sätzen etwas dazu schreiben und dann das Thema auch wieder verlassen.

Es gibt Menschen die nicht leistungsfähig sind, die von der Gesellschaft unterstützt werden müssen und sollen. 
Es gibt Menschne die haben Pech im Leben und geraten aus der Spur. Diese Menschen brauchen die gesellschaftliche Unterstützung um wieder in geordnete Bahnen zu kommen oder eine harte Zeit (gesundheitlich, Unfall etc.) zu überstehen. Einige werden wieder auf eignen Füßen stehen, andere werden die Unterstüzung dauerhaft brauchen.
Es gibt Menschen die keine Motivation haben, die faul sind und sich von der Gesellschaft tragen lassen wollen obwohl sie die Leistungsfähigkeit bezitzen um für sich selber zu sorgen. Schöne Beispiele (ohne Namen zu nennen) gab es in der Piratenpartei.

Die letzte Gruppe ist es, die es so schwer macht zu geben, immer wieder Neiddebatten auslöst, die alle Hilfsempfänger oft in Gruppenhaft nehmen. Diese Gruppe ist das asoziale Subjekt der Gesellschaft.
Leider gibt es keinen geeigneten Filter.

Permanent

Ökonomen streiten über Verteilungsfrage Trocki
Trocki:

Ich dachte...

 
18.03.13 08:41
in diesem Thread gibts nur nette Mitglieder,ohne Zank.
Ökonomen streiten über Verteilungsfrage Malko07
Malko07:

#5292: Wir sind auf dem Weg

6
18.03.13 08:57
in die Einheitsrente. Die etwas besseren Alterseinkünfte (Rente, Firmenpension, ...) werden Jahr für Jahr höher besteuert. Die Zugänge haben geringere Freibeträge. Die älteren und neuen Freibeträge schmelzen in der Inflation dahin. Zu geringe Alterseinkünfte werden heute schon aufgestockt, wahrscheinlich zukünftig ohne Vermögensnachweis.

Ob diese Entwicklung gut ist? Die Finanzbranche wird auf jeden Fall erfreut darüber sein. Gesellschaftlich ist es mMn nach falsch immer mehr Leistungsanreize abzuschaffen. Diese fehlenden Anreize könnten sich schlimmer als die demographische Entwicklung auswirken. Das was auf uns zukommt ist nicht schlimm wenn mehr Frauen länger Vollzeit arbeiten (Infrastruktur dazu fehlt noch) und wir alle etwas länger arbeiten. Dazu muss jedoch die wirtschaftliche Entwicklung vorhanden sein. Wenn nicht, wird auch die zusätzliche private Absicherung schief gehen. Die Inflation und Gebühren werden sie auffressen und wenn die Inflation fehlt wird sie private Absicherung vom Staat "abgeschöpft" werden. Letzteres ist nicht unwahrscheinlich da eine logische Konsequenz der laufenden demographischen Entwicklung die Deflation ist.

Das verordnete alleinige Starren auf die demographische Entwicklung dient der Verdummung großer Bevölkerungsschicht und passt auch schön zu einfachen Denkmustern.
Ökonomen streiten über Verteilungsfrage Malko07
Malko07:

Kleiner Hinweis zu den armen

7
18.03.13 09:02
Kleinsparern in Zypern. Ein kleiner Blick ins Steuerrecht. Wie man sieht sollten wir bei uns die Steuern erhöhen damit die armen Menschen dort nicht so leiden müssen (in der Praxis zahlt der Zypriote keine Steuern auf Zinseinnahmen):
Eine in Zypern gegründete Firma gilt als in Zypern steueransässig, wenn sie von Zypern aus verwaltet und kontrolliert wird.
Ökonomen streiten über Verteilungsfrage permanent
permanent:

Heute könnte es an den Börsen recht

8
18.03.13 09:07

interessant werden.
Zypern bringt auf jeden Fall Unsicherheit in einen Markt der zuletzt alles positv gesehen hat. Auf den ersten Blick scheinen mir Edelmetalle eine gute Anlage (kurzfristig) zu sein. Bei näherer Betrachtung bringen Unsicherheiten und Krisen auch immer einen Liquiditätsabfluss (Vertrauensverlust im Interbankenmarkt/wenn es noch so etwas wie Vertrauen gibt) mit sich, was negativ für Edelmetalle wäre.
Einfach abwarten und Kaffee kochen.

Permanent

Ökonomen streiten über Verteilungsfrage lehna
lehna:

Jetzt kämpfen hier wieder die Sozialapostel....

8
18.03.13 09:48
für den zyprischen Kleinsparer und deutschen Hartzler.
Verlogener gehts nicht, denn wenn deshalb hier die Steuern erhöht werden sollten, machen diese Apostel als erstes Randale gegen die böse Politik.
All die Milliarden, die im Sozialkonsum verrotten, können nicht für Investitionen in Maschinen, Schulen, Kindergärten, Universitäten oder Straßen fliessen.
Wieso sollte der deutsche Steuerzahler für griechische Millionäre bürgen, die ihre Kohle nach Nikosia schleusten???
Ökonomen streiten über Verteilungsfrage lehna
lehna:

#17 danke Malko....

6
18.03.13 09:59
----in der Praxis zahlt der Zypriote keine Steuern auf Zinseinnahmen----
Und deutsche Moralprediger, die wegen kleinen Freibetrag sofort 28 Prozent zum Fiskus liefern müssen, kämpfen hier für den zyprischen Kleinsparer.
Da kannst dich nur an Kopf packen....
Ökonomen streiten über Verteilungsfrage permanent
permanent:

Tabubruch in Zypern alarmiert Ökonomen

6
18.03.13 10:04

Bank-Run befürchtet Tabubruch in Zypern alarmiert Ökonomen

exklusiv Bisher galt in Europa, dass 100.000 Euro auf der Bank sicher sind. Die Zypern-Rettung hebelt die Regel aus. Ökonomen warnen vor den Folgen dieses Tabubruchs. Droht eine neue Eskalation der Euro-Schuldenkrise? Von Dietmar Neuerer. Mehr…

Ökonomen streiten über Verteilungsfrage zaphod42
zaphod42:

Kosto

2
18.03.13 10:11
"Persönliche Streitigkeiten und Neiddebatten haben in diesem Thread NICHTS zu suchen!
"

Das einzig verwertbare und wahre Zitat aus deinem letzten Posting. Bitte halte dich selbst dran. Dass du mich nicht magst und verstehst habe ich begriffen. Auch dass du gewisse negative Gefühle auf mich projezierst weil ich gewisse Klischees bediene gegen die du allergisch reagierst.

Damit möchte ich es bewenden lassen.
Ökonomen streiten über Verteilungsfrage Tony Ford
Tony Ford:

@zaphod...

 
18.03.13 10:18
Da gleich mal die Frage, kennst du selbst Menschen, welche in HartzIV leben?
Ich vermute mal Nein!

Hast du dich mal mit Menschen unterhalten, welche mit HartzIV leben, wie die sich fühlen und wie die die Welt wahrnehmen?
Vermutlich Nein!

Hast du selbst mal versucht mit 300€ (hier in Dtl. und nicht in Timbuktu) über die Runden zu kommen?
Vermutlich auch nicht!

Ist halt eine oberflächliche Herangehensweise, d.h. von Außen zu glauben, zu wissen was im Inneren so vor sich geht und wie die Menschen sich fühlen.
In der Realität führt dies zwangsläufig immer wieder zu Fehlentscheidungen und falschen Annahmen, weil man eben von Außen nur begrenzt eine innere Systematik richtig einschätzen kann, da hierzu der Mensch nunmal keiner maschinellen einfachen Logik folgt und viele andere Parameter wie soziale Gerechtigkeit, Perpektive, Rolle/Status innerhalb der Gesellschaft, Lebensumstände, usw. hinein spielen.

Naja und auch das Thema Sitzenbleiben, hast du hierfür wissenschaftliche Belege oder Quellen, welche belegen, dass Sitzenbleiben einen positiven Effekt hat? Und bitte jetzt nicht mit Albert Einstein oder so kommen, Ausnahmen gibt es immer, Ausnahmen bestimmen jedoch nicht das Gesamtbild.

Zumeist bekommt man von Leuten wie dir auch keine Quellen geliefert, weils eben alles nur Bauchgefühl und Gewohnheitssinn ist, welche das ständig aufs Neue Hinterfragen verhindert.

hier mal der fachmännische Beleg, dass Sitzenbleiben in seiner Gesamtheit einfach kontraproduktiv ist.

www.heise.de/tp/artikel/38/38718/1.html

Menschliche Reife ergibt es auch daraus, dass man sein Weltbild anhand wissenschaftlicher neuer Erkenntnisse auch anpassen kann.
Ökonomen streiten über Verteilungsfrage Kicky
Kicky:

Was passiert ,wenn die Bailoutbedingungen Zyperns

2
18.03.13 10:18
nicht im Parlament akzeptiert werden hat Cyprus's president Nicos Anastasiades gestern in einer Fernsehansprache aufgezeigt:eine Bank würde sofort aufhören,die nächste grosse Bank würde keine Handlungen mehr machen,der Bankensektor würde kollabieren,die Menschen hätten keinen Zugang mehr zu ihrem Depot und ein
grosser Teil würde viel Geld verlieren...Tausende von Geschäften gingen pleite.Tausende würden arbeitslos.....
der Austritt aus der Eurozone wäre die Folge und das Geld würde dann abgewertet


here's what Anastasiades claimed would happen without the deal:

   1. One bank would instantly cease operation. Following that the other major bank would suspend operations and we would finally be led to the collapse of the banking sector.

   2. As a result, depositors would lose direct access to their deposits, while a large number of depositors would be subject to significant losses.

   3. Thousands of SMEs and other businesses would risk bankruptcy.

   4. Equally important, however, would be the direct loss of thousands of jobs in the banking sector. I cannot also ignore the consequent loss of thousands of other jobs related to banking activities.

   5. The culmination of disorderly bankruptcy would be our potential coercion to exit the eurozone. A similar development would doubtless lead to a significant devaluation of our currency and our national wealth, with all that that would entail......
www.guardian.co.uk/business/2013/mar/18/...lout-savers-markets


Die wütende Reaktion ist ja vielleicht verständlich bei den Kleinsparern,aber die Griechen neigen schon immer zu masslos übertriebenen Reaktionen,denken gleich die Welt geht unter,wenn es mal rappelt.Ich erinnere mich an heulende Frauen, die sich auf die Brust schlugen am Hafen von Skopelos 1974.Das wird sich -vorausgesetzt das Parlament stimmt zu,auch wieder beruhigen.Vielleicht mit einer Verbesserung wie sie Schulz vorschlug
Ökonomen streiten über Verteilungsfrage zaphod42
zaphod42:

Schon 2010 schrieb ich

7
18.03.13 10:20
dass ich im Prinzip keinen Unterschied sehe zwischen dem Berliner arbeitsscheuen Harz4ler und dem arbeitslosen Griechen. Warum soll dem letzeren verwehrt werden, was dem ersteren "aus Gerechtigkeit" zusteht? Seit wann entscheidet die Nationalität über den den Wert eines Menschen oder seine Wertschätzung?

Das ist eben das verlogene an der Sozialdebatte: Wenn ich das Fass Gerechtigkeit aufmache, dann gibt es nirgendwo ein Ende. Ob diejenigen die das Ganze mit ihrer Hände Arbeit zahlen müssen das gut finden, das fragt keiner, aber die denken sich ihren Teil. Jeder möge mal in sich gehen, ob er für die Erhöhung von Harz4 oder das Ausbailen zypriotischer Kleinsparer bereit wäre, mehr Steuern zu zahlen. Da bleibt dann auch den Sozialromantikern in Lohn und Brot die Spucke weg - weil SIE sich ungerecht behandelt führen.

Die Wahrheit über die eigene Gewinnung zeigt sich am Ende an der Wahlurne und nicht im Beklatschen von Sonntagsreden - das wissen auch die Politiker.

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