Obdachlosen-Fussball-Wel tmeisterschaft 2005

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Obdachlosen-Fussball-Weltmeisterschaft 2005 quantas
quantas:

Obdachlosen-Fussball-Weltmeisterschaft 2005

3
20.07.05 14:43
#1
  
Schweizer an Obdachlosen-Weltmeisterschaft
Die Schweizer Obdachlosen hoffen auf einen Erfolg an der WM. (Bild: Surprise)  
Die Schweizer Obdachlosen hoffen auf einen Erfolg an der WM.. 
Zum dritten Mal findet diesen Sommer die Fussball-Weltmeisterschaft der Obdachlosen statt. Diesmal vom 20. bis 24. Juli im schottischen Edinburgh.

Unter den 27 teilnehmenden Staaten ist auch die Schweiz, mit einer Mannschaft, die durch das Arbeits- und Obdachlosenmagazin "Surprise" unterstützt wird.
  
"Weltmeisterschaft der Herzen" für Obdachlose

Bereits dreimal war die Schweiz dabei an der Obdachlosen-Fussball-Weltmeisterschaft, die dieses Jahr ebenfalls zum dritten Mal stattfindet. Ein Wettkampf, der bereits viele seiner Teilnehmer zu Veränderungen in ihrem Leben motiviert hat.

In einem strikten Auswahlprozedere unter Trainer René Fiechter haben die acht Spieler des Schweizer Teams ihr Können, ihre Fitness und ihr Engagement unter Beweis gestellt.

Vom 20. bis 24. Juli gilt es nun ernst. An der bisher grössten Ausgabe dieses Wettkampfes messen sich 216 Spieler aus 27 Ländern.

Letztes Jahr konnte das Schweizer Team, das unter der Flagge des Obdachlosen-Magazins "Surprise" spielte, zwei Siege einspielen. Dem gegenüber standen aber neun Niederlagen und total 104 Gegentreffer.

Jeder Teilnehmer gewinnt

Doch für Tom Wiederkehr, Koordinator des Teams, stehen Siege nicht im Zentrum. "Jede Person, die an der Obdachlosen-WM teilnimmt, gewinnt etwas im Leben", sagt er. "Das Turnier gibt den Menschen die Energie, ihr Leben zu verändern, oder zumindest die Einsicht, dass sie etwas ändern müssen."

Verschiedene Faktoren spielten dabei eine Rolle. "Sie sind Mitglieder eines Teams und müssen miteinander und füreinander arbeiten, was ihnen eine neue Art Motivation gibt."

Weiter müssten sie lernen, die Autorität des Trainers zu akzeptieren. "Viele Leute, die auf der Strasse leben, haben in ihrem Alltag Mühe mit Autoritätspersonen."

Hartes Training für die Spieler. (Bild: Surprise)
Hartes Training für die Spieler.


Erfolgsgeschichten

Die Teilnahme bringt vielen mehr als nur etwas Spass und eine Reise ins Ausland. So haben zwei der Spieler von letztem Jahr einen Job gefunden. Der eine als Koch, der andere auf einem Bauernhof. Ein weiterer Teilnehmer schaffte es nach mehreren Jahren, vom Alkohol wegzukommen.

Von den 204 Spielern des letzten Turniers haben 92% gemeldet, dass sie eine neue Motivation für ihr Leben gefunden haben. 38% haben eine Beschäftigung gefunden und 27% konnten ihre Drogenabhängigkeit in den Griff bekommen.

"Ich realisierte, wie gut wir es in der Schweiz haben", erklärte etwa Rael Fiechter vom Schweizer Team in einem Report der Organisatoren.

"Durch die Freundschaft mit dem Team von Namibia hörten wir Geschichten aus ihrem Alltag. Das öffnete mir die Augen für vieles. Nun sehe ich meine Probleme in einem anderen Licht."

Nur Obdachlose, Asylsuchende ohne Arbeitsbewilligung und Personen, die vom Verkauf von Strassen-Magazinen leben, sind zum Turnier zugelassen. Bei den ersten beiden Wettbewerben war das Schweizer Team jeweils nur durch Magazin-Verkäufer vertreten.

Weltmeisterschaft 2008 in der Schweiz?

Die Organisation in-kick.org (Integration durch Sport), im Herbst 2004 gegründet, koordiniert nun Training und Auswahl für das Nationalteam. Die Spieler kommen aus diversen Mannschaften, welche dieses Jahr an der ersten Schweizer Obdachlosen-Meisterschaft teilgenommen haben.

Dadurch ist der Obdachlosen-Fussball seither auf mehr Interesse gestossen und findet mehr Sponsoren, die das Jahresbudget von in-kick.org über 150'000 Franken berappen.

Die Organisation hat nun ambitiöse Pläne, die WM 2008 in die Schweiz zu holen. Sie würde mit der offiziellen Fussball Europameisterschaft zusammenfallen, die in der Schweiz und Österreich ausgetragen wird.

Doch nun gehört die Bühne den Leuten wie Micheal Omlin, 32, einem der Glücklichen, die es ins Nationalteam geschafft haben. "Fussball lenkt mich von den Schwierigkeiten des Alltags ab", sagt er. "Die Möglichkeit, für das Nationalteam zu spielen freut mich sehr und motiviert mich zugleich."


Fakten

- Die Obdachlosen-WM in Edinburgh ist bereits die dritte. 2003 fand die erste in Graz statt, letztes Jahr in Göteborg.
- 216 Spieler aus 27 Ländern nehmen teil. Teams aus Kamerun, Nigeria, Sambia Burundi und Kenia haben jedoch von den britischen Behörden keine Visa erhalten.
- Trotzdem ist es die bisher grösste Obdachlosen-Weltmeisterschaft.
- Spieler müssen Obdachlose, Asylsuchende ohne Arbeitsbewilligung oder Verkäufer von Strassen-Magazinen sein, um sich zu qualifizieren.

swissinfo.ch  
Obdachlosen-Fussball-Weltmeisterschaft 2005 lassmichrein
lassmichrein:

Na hoffentlich haben wir in Deutschland wenigstens

 
20.07.05 14:49
#2
die besten Obdachlosen...Sonst ist das Geschreie wieder groß...

Welchen Weltranglistenplatz haben wir da eigentlich ???

...be lmr and smile

 

 

 

 

 

 

 

(Immer noch Alizee - aber auf allgemeinen Wunsch jetzt nimmer klein, sondern mittelgroß!!!)

Obdachlosen-Fussball-Weltmeisterschaft 2005 quantas
quantas:

Kein Visum für arme Afrikaner

 
20.07.05 14:51
#3

Kein Visum für arme Fußballer

Noch vor ein paar Tagen hatten sich Briten-Premier Tony Blair beim G-8-Gipfel für eine Entschuldung der ärmsten Länder Afrikas stark gemacht. Soweit die Theorie. Die Praxis sieht anders aus. Großbritannien verweigert fünf afrikanischen Fußballmannschaften die Einreise. Begründung: Sie sind zu arm, um ihren Aufenthalt im Königreich finanzieren zu können. Die Teams aus Kenia, Burundi, Kamerun, Sambia und Nigeria wollten an der Fußballweltmeisterschaft der Obdachlosen teilnehmen, die heute im schottischen Edinburgh beginnt. Zur WM waren 32 Teams eingeladen. An dem Turnier nimmt auch Deutschland teil.  
Obdachlosen-Fussball-Weltmeisterschaft 2005 lassmichrein
lassmichrein:

Ja was denkt der sich denn ???

 
20.07.05 14:53
#4
Das dürfte doch wohl jedem klar sein, dass wenn die schon in Afrika obdachlos sind, sie jetzt nicht unbedingt die Kohle haben, sich bei den Inseaffen was zum Essen kaufen zu können...

...be lmr and smile

 

 

 

 

 

 

 

(Immer noch Alizee - aber auf allgemeinen Wunsch jetzt nimmer klein, sondern mittelgroß!!!)

Obdachlosen-Fussball-Weltmeisterschaft 2005 lassmichrein
lassmichrein:

+L o.T.

 
20.07.05 14:54
#5

...be lmr and smile

 

 

 

 

 

 

 

(Immer noch Alizee - aber auf allgemeinen Wunsch jetzt nimmer klein, sondern mittelgroß!!!)

Obdachlosen-Fussball-Weltmeisterschaft 2005 Eichi
Eichi:

Es kann es nicht oft genug sagen:

 
20.07.05 15:04
#6
Diese Welt ist ein Irrenhaus!
Obdachlosen-Fussball-Weltmeisterschaft 2005 11465
Obdachlosen-Fussball-Weltmeisterschaft 2005 quantas
quantas:

Dies ist ein Armutszeugnis für England

 
20.07.05 15:06
#7


Gastgeber Schottland ließ auch Kenia mit österreichischem Weltmeister-Coach nicht einreisen.  

Am Dienstag startete im schottischen Edinburgh der Homeless World Cup, die etwas andere Fußball-WM für Obdachlose. Österreich bekam bei der Auslosung am Montagabend Spanien, Brasilien und die Schweiz als Gegner zugelost. Trainer Klaus Fuchs: "Wir wollen uns unbedingt für den Hauptbewerb qualifizieren, dafür sind zwei Siege aus drei Spielen nötig".

Verweigert. Aufregung herrschte am Dienstag, weil Gastgeber Schottland fünf afrikanischen Mannschaften die Einreise verweigert hatte: Kenia, Nigeria, Kamerun, Burundi und Sambia. Auch ein Österreicher war damit davon betroffen. Sigi Milchberger, 2003 Obdachlosen-Fußball-Weltmeister mit Österreich in Graz, betreut die Auswahl Kenias. Er leitet seit zwei Jahren ein Straßenprojekt mit obdachlosen Jugendlichen in Namibia.

"Zu arm". "Die britischen Behörden lassen die afrikanischen Teams nicht einreisen, weil sie zu arm sind", sagte der Grazer Mitorganisator des Homeless World Cup, Bernhard Wolf. Kontaktiert habe man auch den britischen Premierminister Tony Blair, so Wolf. "Es hat nichts gebracht. Gerade nach dem G8-Gipfel, wo sich Blair und seine Kollegen vor Kurzem noch für die Afrika-Hilfe ausgesprochen haben, ist das eine sehr enttäuschende Entscheidung der britischen Behörden", so das Organisationsteam.

27 statt 32. Beim Homeless World Cup sind nun insgesamt 27 statt 32 Teams am Start. Die Qualifikationsrunden laufen am Dienstag und Mittwoch, die eigentliche WM startet danach. Organisiert wird die WM der Obdachlosen von den beiden Grazern Harald Schmied und Bernhard Wolf sowie vom Schotten Mel Young. Österreich, 2003 und 2004 mit einem Team aus Asylwerbern am Start, spielt in diesem Jahr mit Obdachlosen aus Wien. Trainiert wird die Mannschaft von Klaus Fuchs und dem DSV-Leoben-Spieler Gilbert Prilasnig, der erst nach der Red-Zac-Partie am Freitag gegen den FC Kärnten zum österreichischen Homeless-Team stoßen wird.  
Obdachlosen-Fussball-Weltmeisterschaft 2005 Nassie
Nassie:

@ Eichi

 
20.07.05 15:07
#8
Gottes Tiergarten ist groß.
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Obdachlosen-Fussball-Weltmeisterschaft 2005 Eichi
Eichi:

Welche Tiere? o. T.

 
20.07.05 15:15
#9
Obdachlosen-Fussball-Weltmeisterschaft 2005 quantas
quantas:

"Wir jagen das Ding aufs Tor"

 
21.07.05 08:29
#10
Obdachlosen-WM: Der Hamburger "Hinz & Kunzt"-Verkäufer Torsten Schön spielt für Deutschland.

Torsten Schön verrät sie nicht. Seine wahre Identität. Sagt nicht, wie alt er ist, wo er herkommt, wo er die Nächte verbringt. Weil er sich schämt. Über einen Lebenslauf, der schiefgelaufen ist. Irgendwann abgebogen vom Weg, den alle gehen. Torsten Schön ist obdachlos. Einer von schätzungsweise 1200 Menschen in Hamburg, die auf der Straße zu Hause sind. Die Abende verbringt er im Internetcafé. Manchmal auch in der Redaktion des Straßenmagazins "Hinz & Kunzt". Vor dem Fernseher. Immer dann, wenn's Fußball gibt. Denn darüber redet er ganz gern, da kennt er sich aus: Fußball.

"Ich habe als Jugendlicher ab und zu selbst gebolzt", sagt Schön. In der Schule, in der Freizeit. Abends auf der Straße vor der Tür des Elternhauses. Und auch heute noch tritt Schön den Ball. Sogar international. Wenn heute im schottischen Edinburgh die dritte Fußball-Weltmeisterschaft der Obdachlosen angepfiffen wird, kickt der Hamburger "Hinz & Kunzt"-Verkäufer mit. Ganz hinten, in der Defensive will der Mann von der Straße die deutsche Auswahl verteidigen. Und zumindest die Vorrunde überstehen. Da geht es gegen Wales und Schweden.

Der World Homeless Cup ist eine Aktion von Obdachlosenzeitungen aus der ganzen Welt, und wie bei den Stars sind von Brasilien über England bis zu den Niederlanden alle großen Fußballnationen am Start. So auch Deutschland. Den Platz im WM-Team hat sich Schön erkämpft, ähnlich wie Profis das tun. Beim Auswahltraining in einer Göttinger Schulturnhalle, über zwei Tage, inklusive Übernachtung in der Jugendherberge. Torsten und sein Kumpel Fred waren die einzigen Bewerber aus Hamburg. Aber nur Schön hat einen Kaderplatz ergattert. So wie schon 2003. Auch damals war er im WM-Team dabei. "Weil ich das richtige Gesicht dafür hatte. Das hat dem Coach gefallen."

Doch Schön muß mehr haben als nur ein ordentliches Aussehen. Offenbar besitzt er das Potential eines internationalen Streetsoccers. Denn anders als die Jahre zuvor will Teamchef Dieter Hollnagel (62) diesmal - trotz des bisher größten Feldes von 32 teilnehmenden Nationen - mit einer leistungsstarken Truppe in das Turnier ziehen. "Wenn wir schon zu einer WM fahren, dann sollten zumindest acht Spieler dabeisein, die schon mal gegen einen Ball getreten haben", sagt er. Gespielt wird vier gegen vier auf Kleinfeld, zweimal acht Minuten. Das Feld ist 20 Meter lang und mit Banden umrandet. "Da gibt es viele Abpraller", so Hollnagel. "Und die Reaktion unserer Torhüter ist nicht die beste." Schön hat seine Taktik: früh stören. "Und wenn wir den Ball haben, jagen wir das Ding aufs Tor."

Für die WM in Edinburgh hat Teamchef Hollnagel klare Regeln aufgestellt. "Wer Alkohol trinkt, bleibt zu Hause." Eine Regel, die für viele Spielberechtigte - Straßenzeitungsverkäufer, Wohnungslose, Suchtkranke auf dem Weg der Besserung - schwieriger ist als die Aufgabe, den Ball ins Tor zu schießen.

Finanziert wird die Reise vom Bundesverband Soziale Straßenzeitungen. Der Verband war es auch, der Hollnagel als Bundestrainer verpflichtete. Dieser besitzt eine B-Lizenz, ist hauptberuflich jedoch Geschäftsführer von "die Straße", der Obdachlosenzeitung Schwerins. Während die Spanier mit Emilio Butragueno, einst Stürmer von Real Madrid, trainieren, die Engländer von Sir Alex Ferguson, dem Teamchef von Manchester United besucht werden, fehlt bei der deutschen Truppe die Hilfe von ganz oben. Aber Weltmeister werden, da sind sich Trainer und Spieler einig, "wollen wir sowieso nicht".

Vielmehr geht es darum: Die Spieler sollen die WM als Chance begreifen. Wenn sie mit Nationalhymne im extra aufgebauten Kleinfeld-Stadion in den Princes Street Gardens im Herzen von Edinburgh aufmarschieren, soll alles so sein, wie es sich für eine Weltmeisterschaft gehört. 1800 Zuschauer pro Begegnung, Pressevertreter und Fernsehsender aus allen Erdteilen sollen die Kicker motivieren. Für einen Moment wird es nicht um das Leben auf der Straße gehen, um den sozialen Abstieg, sondern um Erfolg.

Torsten Schön sieht das nüchterner. "Mit der Homeless-WM die Obdachlosigkeit überwinden", wie es das Motto der Veranstalter propagiert, das will der Hamburger nicht. "Natürlich möchte ich mal wieder solide leben", sagt er. Ein Dach über dem Kopf haben, einen Partner an der Seite, eine Haustür mit eigenem Klingelschild. "Aber eigentlich mach' ich bei der WM nur mit, weil ich einmal in meinem Leben in ein Flugzeug steigen wollte", so Schön.

Fliegen, etwas, das für viele selbstverständlich ist. Für Schön ist es "Wahnsinn und Traum zugleich". Einmal ganz normal zu sein. Ein Passagier mit Bordkarte. Darauf hat er sich am meisten gefreut: durch den Check-in den Weg zu gehen, den alle gehen.

Hamburger Abendblatt 20. Juli 2005

Obdachlosen-Fussball-Weltmeisterschaft 2005 quantas
quantas:

Oesterreich putzt Deutschland

 
22.07.05 15:43
#11


Österreich besiegte im Rahmen der Homeless-"WM" den Erzrivalen Deutschland mit 4:1. Hannes "Tex" Zoglauer war der Held des sechsten Spiels im Rahmen des Turniers: Der Wiener erzielt alle vier Tore und sorgt mit einem Kopfball sogar für den ersten Treffer per Kopf während des gesamten Turniers.
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Bereits im ersten Match am Donnerstag gegen die Slowakei, das Österreich mit 12:1 gewann, schoss Zoglauer vier Tore. "Gegen Deutschland zu treffen ist natürlich doppelt so schön. Außerdem muss sich der deutsche Tormann jetzt seine Haare rot-weiß-rot färben lassen. Eine Wette war im Spiel", freute sich Zoglauer.

Durch diesen Erfolg hat sich Österreich von 27 teilnehmenden Mannschaften unter die Top-16 geschossen. Trainer Klaus Fuchs: "Die Deutschen haben uns unterschätzt. Aber es war ein taktisch kluges Spiel meiner Mannschaft. Man darf noch viel erwarten."

Denn morgen landet in Schottland noch eine Verstärkung für die Mannschaft aus Österreich: Ex-Teamspieler Gilbert Prilasnig übernimmt wieder den Teamchefposten für das Obdachlosen-Team und will wie bei der WM in Göteborg 2004 (Vizeweltmeister) für Erfolge sorgen.  
Obdachlosen-Fussball-Weltmeisterschaft 2005 mike747
mike747:

.... :-) o. T.

 
22.07.05 16:07
#12
Obdachlosen-Fussball-Weltmeisterschaft 2005 quantas

Der neue Weltmeister kommt aus Austria

 
#13

Macht die Welle!

Obdachlose machen als Fußballer positive Schlagzeilen, Österreich wird Fußballweltmeister, die Fifa zeichnet ein Grazer Organisationsteam aus.

Das ist im Zeitraffer die Erfolgsstory des Homeless World Cup, der bei "Graz 2003" aus der Taufe gehoben wurde und seither um die Welt tourt. Das Projekt war ein Volltreffer, bei dem man deutlich die integrative Kraft des Sports sah.

Jetzt erfolgt der Anpfiff für das nächste Grazer Fußball-Projekt mit sozialer Spielausrichtung . Der Verein "Grüner Stern Graz" wird dieser Tage offiziell gegründet. Den Vereinszweck formuliert Obmann Gerhard Jagersbacher ohne viel Tamtam: "Jede Stunde, die wir die Kinder von der Straße wegbekommen, ist eine gewonnene Stunde."

Auf dem grünen Rasen sollen die Einzelgänger Gemeinsamkeiten entdecken und Berührungsängste zu Teamkameraden aus anderen Nationen abbauen. Im April lief das Projekt an, längst ist es ein Magnet für Kinder aus allen Teilen der Stadt.

Der Verein hat sich viel vorgenommen, bei minimalem Budget. Gute Ideen funktionieren oft auch mit wenig Geld. Ein Ball, 11 Spieler und ein gemeinsames Ziel. Für diesen "FC Hoffnung" machen wir gern die Welle!

bernd.hecke@kleinezeitung.at




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