Nordkorea: Rätselhafte pilzförmige Wolke

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Nordkorea: Rätselhafte pilzförmige Wolke Happy End
Happy End:

Nordkorea: Rätselhafte pilzförmige Wolke

 
12.09.04 12:04
#1
War es ein Unglück oder gar ein Atombombentest? Wie erst jetzt bekannt wird, hat sich am Donnerstag eine wohl gigantische Detonation in Nordkorea ereignet. Satellitenbilder zeigen laut Agenturberichten eine kilometerbreite Pilzwolke aufsteigen. Die südkoreanische Regierung aber erklärt einen Nukleartest für unwahrscheinlich.

Seoul - Der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap zufolge hat die riesige Explosion am Donnerstag den Nordosten Nordkoreas, die entlegene Yanggang-Provinz, erschüttert. Donnerstag war der 56. Jahrestag der Gründung Nordkoreas.

Die Agentur meldete unter Berufung auf nicht näher bezeichnete Kreise in Peking, Satelliten hätten nach der Explosion eine pilzförmige Wolke mit einem Durchmesser von bis zu vier Kilometern aufgenommen. Die gebirgige Gegend beherberge Raketensilos.

Die Stärke der Detonation sei wahrscheinlich größer als die Explosion am 22. April auf dem nordkoreanischen Bahnhof Ryongchon gewesen. Bei dem Bahnunglück waren damals knapp 170 Menschen ums Leben gekommen. Etwa 1300 Menschen wurden dabei verletzt. Die amtlichen nordkoreanischen Medien hatten erst zwei Tage später über den Zwischenfall berichtet.

Südkoreas Vereinigungsminister Chung Dong Young bezeichnete es als unwahrscheinlich, dass es sich um einen Atomwaffentest gehandelt habe.

Die Explosion an der Grenze zu China sei den Kreisen zufolge kein Unfall gewesen, berichtete Yonhap. Anderen Darstellungen zufolge habe es sich um einen Waldbrand gehandelt. Ein Vertreter der US-Regierung erklärte in Washington, es sei unklar, was in Nordkorea geschehen sei.

Die "New York Times" berichtete am Sonntag, die Regierung von US-Präsident George W. Bush habe kürzlich Geheimdiensthinweise erhalten, nach denen Nordkorea möglicherweise einen ersten Atomwaffentest vorbereite. Die USA gehen davon aus, dass Nordkorea genug Plutonium für die Herstellung von acht Atombomben haben könnte. Südkorea, die USA, China, Russland und Japan versuchen festgefahrene Gespräche über eine Lösung der Krise um Nordkoreas Atomprogramm wieder in Gang zu bringen.
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Nordkorea: Rätselhafte pilzförmige Wolke Apfelbaumpflanzer
Apfelbaumpfla.:

gebt's auf

 
13.09.04 16:20
#36
Die Krankheit ist unheilbar.


Grüße

Apfelbaumpflanzer

Nordkorea: Rätselhafte pilzförmige Wolke Major Tom
Major Tom:

@Rheumax, #33 einmal lesen und nicht ignorieren!

 
13.09.04 16:33
#37
Du wolltest doch "Was Neues bitte". Bitteschön:

Nordkorea: Rätselhafte pilzförmige Wolke 1638534

MT
Label: "Araberhasser + rechter Hetzer" *lol*

PS BarCode: ACK :-)
Nordkorea: Rätselhafte pilzförmige Wolke bilanz
bilanz:

Der Druck auf den Iran nimmt zu

 
13.09.04 16:44
#38

Forderung nach Abkehr von der militärischen Nutzung von Kernenergie
Kurz vor Beginn der Beratungen der Internationalen Atomenergieagentur (IAEA) in Wien, hat der Druck auf Iran zugenommen. Verschiedene Staaten forderten die Verantwortlichen im Golfstaat auf, sich an eine Vereinbarung vom Herbst 2003 zu halten und auf die Anreicherung von Uran zu verzichten.
 
Widerlegt iranische Aussage: al-Baradei
 
Iran hat sich quasi in letzter Sekunde zum Einlenken bereit erklärt: Vor dem Beginn der Beratungen der Internationalen Atomenergieagentur (IAEA) am Montag in Wien, hiess es aus dem Golfstaat, der Bau von Zentrifugen sei zurzeit ausgesetzt. Diese werden zur Urananreicherung verwendet. Theoretisch könnten damit Atombomben gebaut werden.

Noch am Sonntag hatte es Iran kategorisch abgelehnt, die Anreicherung von Uran zu stoppen. Die Technologie für den Brennstoffkreislauf zur Energiegewinnung sei im Land bereits bekannt. Man könne lediglich Garantien abgeben, dass die Atomenergie ausschliesslich zu friedlichen Zwecken genutzt werde.

Die Aussage des iranischen IAEA-Delegierten, Hussein Musawian vom Montag, wurde vom IAEA-Generaldirektoren al-Baradei am Montag teilweise widerlegt. Iran habe bisher keine derartige Verpflichtung zum Aussetzen der Uran- Anreicherung erfüllt. Die Gespräche zu diesem Thema dauerten an.

Unklare Haltung Irans
Die unklaren Stellungnahmen aus Iran machen das Land nicht eben zu einem vertrauenswürdigen Partner. Entsprechend gab es am Montag deutliche Reaktionen von Vertretern verschiedener Staaten.

Die USA wollen in der Angelegenheit den Uno-Sicherheitsrat einschalten. So könnte Iran auch mit Sanktionen gedroht werden. Russland betrachtet einen solchen Schritt jedoch als verfrüht.

Der deutsche Aussenminister Fischer sprach am Treffen der EU-Aussenminister «von einer sehr ernsten Situation». Fischer verwies auf die Möglichkeit einer Fehlkalkulation in Teheran.

Es existiert bereits eine Vereinbarung
Er meinte damit, dass sich Iran nicht an eine Vereinbarung mit Deutschland, Frankreich und Grossbritannien vom Oktober 2003 halte. Darin hatte sich der Golfstaat verpflichtet, vom Atomprogramm zur Urananreicherung Abstand zu nehmen. Nach einem tatsächlichen Aussetzen der Versuche hatte Iran das Programm nun wieder aufgenommen.

Auch der britische Aussenminister Straw pochte auf die Einhaltung dieser Vereinbarung. Gemäss den gemachten Verpflichtungen müsse Iran sofort aufhören, Uran anzureichern.

Offenbar wollen die drei Vertragspartner Deutschland, Frankreich und Grossbritannien Iran dazu bringen, Garantieren vorzulegen, wonach die Urantests ausschliesslich friedlichen Zwecken dienten. Dazu soll der Golfstaat bis im November dieses Jahres Zeit haben.
NZZ Online 13.09.04
Nordkorea: Rätselhafte pilzförmige Wolke Immobilienhai
Immobilienhai:

spitzenleistung dein posting 33 major tom

 
13.09.04 16:53
#39
vielleicht sollte man sich mal über den autor informieren. pipes ist der araberhasser der usa schlechthin, der arbeitet in diversen ausschüssen und beratungskomitees der bush-regierung und wird für sein araberbashing von der regierung bezahlt. liegt bei pipes übrigens in der familie. sein vater war einer der obersten anti-russland-propagandisten der republikaner. im übrigen konnte pipes eine klage gegen sich nur mit viel geld in einem außergerichtlichen vergleich abwenden, er hatte eine schwarze liste von angesehen uniprofessoren veröffentlicht, die in ihrem lebenslauf arabischer herkunft(z.t. aber nicht mal muslimischen glaubens) waren und sie als die al-kaida-truppen der USA diffarmiert.

das ist natürlich genau der richtige mann, der die einstellung der araber zu israel in einer zeitungskolumne zu referieren.  
Nordkorea: Rätselhafte pilzförmige Wolke Major Tom
Major Tom:

Tja Immo, Pipes ist lt. Definition ein

 
13.09.04 17:13
#40
renommierter konservativer Nahostexperte. So what! Nur weil dir seine Veröffentlichungen nicht in den Kram passen, versuchst du ihn zu diskreditieren. DU bist jedenfalls kein Nahostexperte - nehme ich für mich ebenfalls nicht in Anspruch - obwohl DU dir den Anschein gibst, über alles absolut informiert zu sein und eigentlich immer alles besser weißt, resp., du glaubst, alles besser zu wissen.

Ciao!
Nordkorea: Rätselhafte pilzförmige Wolke BarCode
BarCode:

Hamas zu Israel

 
13.09.04 17:13
#41
Auszüge aus der Charta der Hamas:

Präambel:
"Israel existiert und wird weiter existieren, bis der Islam es ausgelöscht hat, so wie er schon andere Länder vorher ausgelöscht hat."

Diverse Paragrafen:
„"Das Land Palästina ist ein Islamischer Waqf (Heiliger Besitz), der den kommenden Generationen der Moslems bis zum Ende der Zeiten als Vermächtnis gegeben wurde. Es darf weder darauf verzichtet werden, noch darf etwas davon abgetrennt werden."

"Friedensinitiativen und so genannte Friedensideen oder internationale Konferenzen widersprechen dem Grundsatz der Islamischen Widerstandsbewegung. Die Konferenzen sind nichts anderes als ein Mittel, um Ungläubige als Schlichter in den islamischen Ländern zu bestimmen ... Für das Palästina-Problem gibt es keine andere Lösung als den Jihad. Friedensinitiativen sind reine Zeitverschwendung, eine sinnlose Bemühung."

"Ägypten wurde durch das verräterische Camp-David-Abkommen aus dem gemeinsamen Kampf (gegen den Zionismus) herausgelöst. Die Zionisten versuchen, die anderen arabischen Staaten in ähnliche Abkommen hineinzuziehen ... Vom gemeinsamen Kampf gegen den Zionismus abzulassen ist Hochverrat; verflucht ist, wer eine solche Tat begeht."

"Das jüngste Gericht wird nicht kommen, solange Moslems nicht die Juden bekämpfen und sie töten. Dann aber werden sich die Juden hinter Steinen und Bäumen verstecken, und die Steine und Bäume werden rufen: 'Oh Moslem, ein Jude versteckt sich hinter mir, komm' und töte ihn.'"

Gruß BarCode
Präsidentenberater
Nordkorea: Rätselhafte pilzförmige Wolke Immobilienhai
Immobilienhai:

major tom,

 
13.09.04 17:17
#42
pipes ist ungefähr so viel nahostexperte wie scholl-latour experte für aborignies ist. den titel nahostexperte hat er sich selbst verliehen und wurde dann durch veröffentlichung von hassbüchern gegen die arabische welt im zuge des 9/11 von bush dazu berufen, weil der leute brauchte die ihm futter für seinen antiterrorkampf brauchte.  
Nordkorea: Rätselhafte pilzförmige Wolke Major Tom
Major Tom:

@Immo, hast du eine vergleichbare Biographie

 
13.09.04 17:19
#43
aufzuweisen, du "Vater aller vermeintlichen Wahrheiten, der in Wirklichkeit von vielem keine Ahnung hat"?

Kurzbiographie von Daniel Pipes

Daniel Pipes ist Direktor des Middle East Forums und ein mit Preisen ausgezeichneter Kolumnist für die "New York Post" und die "Jerusalem Post". Sein neuestes Buch "Militant Islam Reaches America" (Der militante Islam erreicht Amerika) ist gerade bei W.W. Norton erschienen. Seine Internetseite (www.DanielPipes.org und www.DanielPipes.de) bietet ein Archiv seiner veröffentlichten Schriften in Englisch. Dort, wie auch auf diesen Seiten können Sie in Mailinglisten eintragen, um seine neuen Artikel zu erhalten, sobald diese erscheinen.

Daniel Pipes schloss sein Studium der Geschichtswissenschaften in Harvard 1971 ab und promovierte dort 1978. Insgesamt studierte er sechs Jahre im Ausland, davon drei Jahre in Ägypten und (1976) sechs Monate am Orientalischen Institut der Universität Freiburg. Er spricht Französisch und liest Arabisch und Deutsch. Er lehrte an der University of Chicago, in Harvard und am US Naval War College. Er hat in verschiedenen Funktionen im Außen- und Verteidigungsministerium der Vereinigten Staaten gearbeitet. Er ist Mitglied der "Special Task Force on Terrorism and Technology" (einer besonderen Arbeitsgruppe zu Terrorismus und Technologie) im US-Verteidigungsministerium, sitzt in fünf Herausgeber-Gremien, hat vor vielen Parlamentsausschüssen ausgesagt und in vier Präsidentschafts-Wahlkämpfen mitgearbeitet. Er wird oder wurde im "Who's Who in America" und "Who's Who in the World" aufgeführt.

Daniel Pipes diskutiert regelmäßig aktuelle Ereignisse im Fernsehen, wobei er in den bekanntesten US-Nachrichten- und Magazinsendungen als Experte gefragt ist. Seine Artikel erscheinen in insgesamt siebzig US-Tageszeitungen (u.a. der "Los Angeles Times", "New York Times" und dem "Wall Street Journal") und Zeitschriften, sowie auf mehreren hundert Internetseiten und werden zum Teil in achtzehn Sprachen übersetzt. Deutsche Übersetzungen erschienen bereits in "Die Zeit", "Neue Zürcher Zeitung", "Profil" und "Internationale Politik". Viele Übersetzungen seiner Artikel sind auf der privaten Homepage homepages.compuserve.de/heppye zu finden, ein Verzeichnis aller bisher auf Deutsch übersetzten Schriften bietet seine eigene Internetseite.

Neben seiner journalistischen Tätigkeit und der Mitarbeit an elf Büchern hat Daniel Pipes seit 1981 elf eigene Bücher geschrieben. Vier behandeln den Islam, drei betreffen Syrien und drei weitere behandeln andere Themen des Mittleren Ostens. Eines davon ("The Hidden Hand" von 1996) analysiert die Art, wie Araber und Iraner sich und die Welt sehen. In "Conspiracy", einem Buch von 1997, erklärt er die Bedeutung von Verschwörungstheorien in der modernen Politik Europas und Amerikas; es erschien auf Deutsch unter dem Titel "Verschwörung: Faszination und Macht des Geheimen" (München, Gerling Akademie Verlag, 1998).

Daniel Pipes war einer der wenigen Analysten, die die Bedrohung durch den militanten Islam erkannten ("Unbemerkt von fast allen im Westen", schrieb er 1995, "ist Europa und den USA einseitig der Krieg erklärt worden.") Das "Wall Street Journal" hat ihn als "einen maßgeblichen Kommentator des Mittleren Ostens" bezeichnet. MSNBC beschreibt ihn als eine der "bekanntesten Koryphäen der Politik des Mittleren Ostens". Kanadas "National Post" merkt an: "Hätte die Welt auf seine Warnungen gehört, dann wäre vielleicht der 11. September nie passiert."

Das von ihm 1994 gegründete Middle East Forum (www.meforum.org) ist eine unabhängige Organisation, die amerikanische Interessen durch Veröffentlichungen, Forschung, Beratung, Medien-Engagement und öffentliche Bildung unterstützt.

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Nordkorea: Rätselhafte pilzförmige Wolke BarCode
BarCode:

Erklärtes Ziel: Vernichtung Israels

 
13.09.04 17:21
#44

Das erklärte Ziel ist die Vernichtung Israels

AL-AKSA-BRIGADEN
Die Al-Aksa-Brigaden entstanden nach Ausbruch der jüngsten Intifada im Herbst 2000. Sie gelten als radikaler Arm von Jassir Arafats Fatah-Bewegung, die der PLO 1968 beitrat und seit 1969 die Führungsrolle innehat. Als höchster Befehlshaber der Al-Aksa-Brigaden wird Marwan Barghuti angesehen, das Fatah-Oberhaupt im Westjordanland, der heute in einem israelischen Gefängnis sitzt. Er spielt bei der Koordination der Intifada eine entscheidende Rolle. Längst agieren die lokal verwurzelten Unterchefs aber auch unabhängig.

Nach israelischen Quellen werden die Al-Aksa-Brigaden direkt von der Palästinenserbehörde unterstützt und finanziert. Ihre Mitglieder wurden stark von den Aktivitäten der ‘Hisbollah beeinflusst, die den Abzug Israels aus dem Südlibanon im Jahr 2000 als ihren Sieg gefeiert hatte. Zunächst beschränkten sich die Angriffe der Al-Aksa-Brigaden auf Siedler und Soldaten in den besetzten Gebieten, später begannen die säkular ausgerichteten Brigaden auch Selbstmordattentate in Israel zu verüben. Die Anführer behaupteten, dies sollte zur Popularität der Fatah gegenüber ihren Gegnern, der islamischen Opposition von ‘Hamas und ‘Islamischen Dschihad beitragen. In letzter Zeit kam es häufiger zu einer Kooperation der Al-Aksa-Brigaden mit Hamas und dem Islamischen Dschihad, beispielsweise beim Anschlag auf den Hafen von Ashdod im März.

HAMAS


Die islamische Bewegung Hamas wurde 1988 als Ableger der ägyptischen Muslim-Brüderschaft im Gaza-Streifen gegründet. Die kampfbereite Basisorganisation besteht aus einem politischen Flügel und einem militärischen Arm, den Untergrundzellen der Issedin-al-Kassem-Brigaden. Ein weit verzweigtes soziales Hilfswerk mit Kindergärten, Krankenhäusern und Jugendclubs unterstützt Bedürftige und verschafft der Hamas Zulauf. Ihr proklamiertes Ziel ist die Zerstörung Israels und die Errichtung eines Islamischen Staates auf dem gesamten ehemaligen Mandatsgebiet Palästina. Finanziert wird Hamas aus Iran, aus Saudi-Arabien und den Golfstaaten.

Die Hamas entsandte 1993 den ersten Selbstmordattentäter nach Israel. Nach einer spektakulären Welle solcher Anschläge gegen Israelis im Frühjahr 1996 ließ Palästinenserpräsident Jassir Arafat 600 Hamas-Anhänger verhaften und ersetzte ihre Prediger in den Moscheen von Gaza durch eigene Leute. Zu Beginn der jüngsten Intifada wurden die Gefängnistore wieder geöffnet. Die größte Zahl der Selbstmordanschläge gegen Israelis geht auf das Konto der Hamas. Viele prominente Führungsmitglieder in Gaza sind von den Israelis ermordet worden – so vor knapp vier Wochen der Hamas-Mitbegründer und Chef Scheich Achmed Jassin und vergangenes Wochenende dessen erst seit einem Monat amtierenden Nachfolger Abd al-Asis Rantisi.

Durch die gezielten Liquidierungen der Israelis ist die Exilführung der Hamas in Damaskus jedoch gestärkt worden. Chaled Maschal, Chef des politischen Büros, soll sich vor kurzem in Beirut mit dem Generalsekretär der proiranischen ‘Hisbollah-Miliz, Scheich Hassan Nasrallah, getroffen und auf die Koordination der beiden Gruppierungen im Kampf gegen Israel geeinigt haben.

ISLAMISCHER DSCHIHAD
Die kleine und ausschließlich militante Gruppe Islamischer Dschihad entstand in den frühen achtziger Jahren. Sie strebt wie die ‘Hamas die Zerstörung Israels und an dessen Stelle die Errichtung eines Islamischen Staates an, will aber keine Massenpartei sein. Der Islamische Dschihad sieht es als seine Aufgabe an, die Verwundbarkeit der israelischen Armee zu beweisen und medienwirksame Angriffe auszuführen. Anders als die Hamas versuchen die Kämpfer des Dschihad auch nicht, der Fatah ihre politische Rolle streitig zu machen. Ihr Oberhaupt, Ramadan Schallah, ein ehemaliger Professor der Florida State University, soll in Damaskus sitzen. Der Großteil der Mittel kommt aus Teheran.

HISBOLLAH
Die schiitische, fundamentalistische Hisbollah („Partei Gottes“) entstand 1982 im Süden Libanons, um gegen die israelische Besatzung zu kämpfen. Ihr Oberhaupt, Scheich Hassan Nasrallah, wird logistisch von Syrien und finanziell von Iran unterstützt. Die Hisbollah hat Selbstmordanschläge im Nahen Osten eingeführt und 1992 vorübergehend exilierte ‘Hamas-Mitglieder geschult. Während der jüngsten Intifada tauchten erstmals bei palästinensischen Demonstrationen die gelben Flaggen der Hisbollah auf, deren Kämpfer Heldenstatus erlangt haben. Der Rückzug der israelischen Armee aus dem Südlibanon nach 22 Jahren im Juni 2000 wurde als Sieg der Widerstandskraft von Hisbollah gefeiert. Danach entwickelte sich die „Partei Gottes“ zu einer politischen Partei, ohne ihre militärischen Aktivitäten aufzugeben. Sie verfügt heute über 800 aktive Kämpfer, 2000 Reservisten und große Waffenlager samt Katjuscha-Raketen ganz in der Nähe zur israelischen Grenze. Die Hisbollah gilt als verantwortlich für die Bewaffnung von Palästinensern aus Jordanien und die Rekrutierung israelischer Palästinenser für Anschläge in Israel.

VOLKSFRONT ZUR BEFREIUNG PALÄSTINAS (PFLP)
Die marxistische Bewegung wurde in den späten sechziger Jahren von dem Christen und Arzt Georges Habasch gegründet. Sie machte in den siebziger Jahren durch spektakuläre Operationen wie Flugzeugentführungen auf sich aufmerksam und griff israelische Ziele im Ausland an. 1970 spaltete sich die Demokratische Front zur Befreiung Palästinas (DFLP) unter der Führung von Naif Hawatmeh ab. Heute haben beide säkularen Bewegungen gegenüber der islamischen Opposition an Bedeutung eingebüßt. Dennoch trugen sie dazu bei, dass die jüngste Intifada immer gewaltsamer wurde. Als Rache für die Tötung ihres Anführers Abu Ali Mustafa erschoss die PFLP im Oktober 2001 den israelischen Tourismusminister Rechavam Ze’evi.

Nordkorea: Rätselhafte pilzförmige Wolke Major Tom
Major Tom:

@Immo, realisierst du eigentlich noch

 
13.09.04 17:23
#45
was du schreibst? "42. major tom, Immobilienhai  13.09.04 17:17" - vergleiche dazu: "Kurzbiographie von Daniel Pipes"; du bist echt witzig!

Ciao!  
Nordkorea: Rätselhafte pilzförmige Wolke Immobilienhai
Immobilienhai:

ah ja, weil das middle-eastforum so eine unabhän-

 
13.09.04 17:25
#46
gige organisation ist, befindet es sich auch in schweren finanzierungsproblemen. komisch das deren finanzmittel bisher aus den zuschüssen der republikaner kamen und der regierung kamen. warum haben die republikaner eigentlich jetzt im wahlkampf die finanzierung des think-tanks eingestellt, wo sich herausstellte, dass die von diesem middle-eastforum gelieferten arbeiten, die auch als grundlage für den irakkrieg dienten, falsch waren??? wenn das so unabhängige experten waren?  
Nordkorea: Rätselhafte pilzförmige Wolke BarCode
BarCode:

tja, was sind schon

 
13.09.04 17:30
#47
"Artikel in insgesamt siebzig US-Tageszeitungen (u.a. der "Los Angeles Times", "New York Times" und dem "Wall Street Journal")"

Oder:
"Studium der Geschichtswissenschaften in Harvard 1971 ab und promovierte dort 1978. Insgesamt studierte er sechs Jahre im Ausland, davon drei Jahre in Ägypten und (1976) sechs Monate am Orientalischen Institut der Universität Freiburg. Er spricht Französisch und liest Arabisch und Deutsch."

gegen 5815 Expertisen von Immohai bei Ariva!

Gruß BarCode
Nordkorea: Rätselhafte pilzförmige Wolke Major Tom
Major Tom:

"5815 Expertisen von Immohai bei Ariva" *loool* o. T.

 
13.09.04 17:32
#48
Nordkorea: Rätselhafte pilzförmige Wolke Immobilienhai
Immobilienhai:

barcode, ein harvard-studium ist nix wert, wenn

 
13.09.04 17:37
#49
dein daddy oberster kommunistenjäger der republikaner ist, dann brauchst du nicht mal die highschool geschafft zu haben um trotzdem in harvard doctor zu werden. verabschiede dich mal von dem gedanken das es bei den amis elite-unis gibt. das ist lug und betrug. nicht die leistung zählt, sondern die kohle. nach harvard oder yale kommen 1% wirklich übermäßig begabte studenten, 1% sportlich höchstleistende studenten und 98% studenten deren eltern sich die studiengebühren leisten können. haste dich mal gefragt warum da jeder nen abschluss kriegt? ganz einfach weil die eltern das bezahlen...
Nordkorea: Rätselhafte pilzförmige Wolke Rheumax
Rheumax:

Hat der starke, entschlossene konservative Führer

 
13.09.04 17:49
#50
(geistig und weltlich in Personalunion) von Gottes eigenem Land und in dessen Mission nicht auch einen von Papi spendierten Harvard-Abschluss?

Ach sind wir von der Israel-Lobby heute alle gut drauf.. das macht doch Spass, Major?
Zu versuchen, andere ins Lächerliche zu ziehen, wenn sie die Traute haben, dagegenzuhalten..
Ich werd hier noch zum Immo-Fan :-)

Nordkorea: Rätselhafte pilzförmige Wolke Major Tom
Major Tom:

@Immo, träum weiter, du Oberchecker, so klug, so

 
13.09.04 17:52
#51
allwissend, du "Vater aller vermeintlichen Wahrheiten, der in Wirklichkeit von vielem keine Ahnung hat". Was ist gegen dich schon ein Daniel Pipes, mit seiner "bedeutungslosen" Biographie? :-D

Ciao!

PS Soll ich dich "Gott" nennen?

PPS Ja, Rheumax, du und Immo, ein wunderschönes Paar. Tu dir bloß keinen Zwang an!
Nordkorea: Rätselhafte pilzförmige Wolke Rheumax
Rheumax:

Ach ja, "renommiert" ist der konservative Führer

 
13.09.04 17:59
#52
natürlich auch, hatte ich vergessen anzuführen.

@MT:
Kannst unbesorgt sein, ich werde mir nichts antun.
Ich beobachte nur dieses Phänomen, wenn jemand versucht, einen anderen, in diesem Fall Immo, lächerlich zu machen und nicht realisiert, wie das zurückfällt..
Wirkt jedenfals alles andere als souverän.
Nordkorea: Rätselhafte pilzförmige Wolke Major Tom
Major Tom:

Falsch Rheumax; es ist nicht notwendig, Immo

 
13.09.04 18:08
#53
lächerlich zu machen; lächerlich macht er sich schon selbst! Du bist gerade der Richtige, um hier von "souverän" zu schreiben. *lol*

Ciao!
Nordkorea: Rätselhafte pilzförmige Wolke Rheumax
Rheumax:

Diesen Thread mit zeitlichem Abstand gelesen

 
13.09.04 18:16
#54
und ohne den augenblicklichen "Überschwang":

Mir wäre er peinlich.
Und Dir sei es zu wünschen.

Tschau!
Nordkorea: Rätselhafte pilzförmige Wolke bilanz
bilanz:

Mayor Tom

 
13.09.04 21:48
#55
Für Posting 53 würde ich Dir zwei Grüne zuschreiben, Du sprichtst aus wie es ist.

Es ist lachhaft und unverständlich, wenn Moderatoren für Posting 13 von Immobilienhai grün geben können.

Auch die deutschen Nachfahren des Leides gegenüber den Juden im zweiten Weltkrieg, haben für dieses Volk noch immer eine besondere Verantwortung.
Nordkorea: Rätselhafte pilzförmige Wolke Senf
Senf:

Rede doch gleich mit Karlchen an :)

 
13.09.04 21:54
#56
Echter Senf
Nordkorea: Rätselhafte pilzförmige Wolke Immobilienhai
Immobilienhai:

muah, jetzt wirds wieder richtig geil

 
13.09.04 21:57
#57
so deutsche, haltet euch gefälligst zurück, der schweizer hat euch an eure kollektivschuld erinnert. schliesslich haben wir ja die sippenhaft und weil mal generationen vor uns scheiße gebaut haben, müssen wir jetzt alles gut finden was die israelis machen.  
Nordkorea: Rätselhafte pilzförmige Wolke Senf
Senf:

da ist der Nachzügler: ihn

 
13.09.04 21:58
#58
BTW: Stammt aus einer netten Boardmail ;)

Wahrer Senf
Nordkorea: Rätselhafte pilzförmige Wolke BarCode
BarCode:

Sagmal Senf!

 
13.09.04 22:45
#59
Deine traumatische Boardmail - musst du die durch sämtliche Threads schleppen und skurrile Andeutungen über irgendwelche Geheimbotschaften durchsickern lassen? Oder bist du einfach nur superstolz, dass dir einer einen e-Brief geschickt hat...

Gruß BarCode
Nordkorea: Rätselhafte pilzförmige Wolke Senf

Was meinst du Karlchen?

 
#60
Nix-versteh-senf ;)

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