Noam Chomsky im Interview

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Noam Chomsky im Interview Talisker
Talisker:

Noam Chomsky im Interview

7
09.10.08 07:27
#1
Über die Finanzkrise, Europas Sicht auf Obama und den Irakkrieg.
Lesenswert.
Gruß
Talisker

"Konsum lenkt die Menschen ab"

Der amerikanische Linksintellektuelle Noam Chomsky über die Krise des Kapitalismus, die Rhetorik Barack Obamas und die Rolle der Religion in der US-Politik
[...]
www.spiegel.de/spiegel/inhalt/0,1518,582439,00.html
Heul nicht, wende dich an einen Mod deines Vertrauens.

Noam Chomsky im Interview diclofenac
diclofenac:

Noam Chomsky,

6
09.10.08 08:56
#2
ist das nicht der, der Ende der 70er Jahre gemeint hat, die Berichte über Pol Pots Terror-Regime in Kambodscha wären nichts als antikommunistische Propaganda des Westens? Oder ist das der, der dem Holocaust-Leugner Robert Faurisson ein nettes Vorwort in sein Buch "Mémoire en défense" gepinnt hat? Ach, jetzt weiß ich´s wieder. Das war beides Mal der gleiche.
"Es gibt so viel schlechtere Gesellschaft als gar keine."
Wiglaf Droste

"Freiheit ist der Sauerstoff der Seele."
Moshe Dajan
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#3

Noam Chomsky im Interview joker67
joker67:

diclo,..da liegst du tatsächlich ein wenig daneben

7
09.10.08 09:39
#4
Chomsky hat im Herbst 1979 auf Bitte von Serge Thion, einem französischen libertär-sozialistischen Geisteswissenschaftler, eine Petition zur Verteidigung der Redefreiheit Faurissons unterzeichnet. Ein von Chomsky verfasstes Essay zum Thema Meinungsfreiheit wurde kurze Zeit später ohne sein Wissen als Vorwort in Faurissons Buch abgedruckt. Chomsky wies mehrfach darauf hin, dass seine eigenen Überzeugungen denen Faurissons entgegengesetzt seien, er sich jedoch trotzdem für die Redefreiheit eines jeden Menschen einsetze.
Noam Chomsky im Interview Don Rumata
Don Rumata:

Lars wie siehst Du das...

5
09.10.08 09:58
#5
:-)

...
Chomsky: Dieses Sarah-Palin-Phänomen ist wirklich sonderbar. Wenn uns einer vom Mars zuschaut, könnte er denken, unser Land sei geisteskrank.
...

Es ist dem Untertan untersagt,
den Maßstab seiner beschränkten Einsicht
an die Handlung der Obrigkeit
anzulegen !

Kurfürst Friedrich - Wilhelm von Brandenburg
Noam Chomsky im Interview Polarschwein
Polarschwein:

Da hat er wohl recht :-)

5
09.10.08 10:04
#6
Leute wie Chomsky und der dicke Filmemacher sind übrigens der beste Beweis, dass die USA lange nicht so restriktiv sind, wie hier etliche denken.

Chomsky ist immerhin Professor an der MIT und bei seinen Äußerungen wäre er hierzulande wahrscheinlich schon lange aus dem Dienst entfernt worden.

Da sind die Amerikaner doch wesentlich liberaler als wir, auch was über Bush schon geschrieben wurde, da hätten hier die Leute vom Verfassungsschutz rote Ohren bekommen.
Noam Chomsky im Interview BRAD P007
BRAD P007:

WOW: Dieser Absatz aus d.Artikel ist der HAMMER

4
09.10.08 10:26
#7

"...Chomsky: Ja. Schon 1787 vertrat der amerikanische Gründervater James Madison auf dem Verfassungskongress die Ansicht, dass die Staatsmacht die Aufgabe habe, "die wohlhabende Minderheit vor der Mehrheit zu schützen". Darum hat der Senat nur 100 Mitglieder, die meistens vermögend sind und denen sehr viel Macht gegeben ist. Das Repräsentantenhaus mit mehreren hundert Mitgliedern ist schon demokratischer, aber mit sehr viel weniger Befugnissen. Selbst ein eher Liberaler wie Walter Lippmann, einer der führenden Intellektuellen des 20. Jahrhunderts, war der Meinung, dass in einer gut funktionierenden Demokratie die intelligente Minderheit, die herrschen sollte, beschützt werden muss vor dem "Getrampel und Gebrüll einer verwirrten Herde". Bei den Konservativen hat Vizepräsident Dick Cheney erst jüngst illustriert, was er unter Demokratie versteht. Er wurde gefragt, wieso er für eine Fortsetzung des Irak-Kriegs sei, wo doch die Mehrheit der Bevölkerung ihn ablehne. Seine Antwort war: "Na und?".."

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#8

Noam Chomsky im Interview BRAD P007
BRAD P007:

WOW 2: Und dieser Absatz:

3
09.10.08 10:29
#9

"...SPIEGEL: "Change" lautet das Modewort der diesjährigen Präsidentschaftswahlen. Sehen Sie Chancen für eine baldige, spürbare Veränderung Amerikas? Sind Sie "fired up", angestachelt, um einen Schlachtruf Barack Obamas zu benutzen?

 

Chomsky: Nicht im Geringsten. Die Reaktion in Europa auf Obama ist eine europäische Selbsttäuschung.

SPIEGEL: Er sagt immerhin schöne Sätze, auf die man in Europa lange gewartet hat, er spricht von transatlantischer Partnerschaft, dem Vorrang der Diplomatie und der Aussöhnung der US-Gesellschaft.

Chomsky: Alles Rhetorik, wer kümmert sich denn um so was? Dieser ganze Wahlkampf handelt von rauschender Rhetorik, von Hoffnung, Wechsel, von allem Möglichen, nur nicht von Sachfragen.

SPIEGEL: Die Erzkonservativen und die religiösen Wähler scheinen begeistert zu sein.

Chomsky: Dieses Land wurde gegründet von religiösen Fanatikern, das darf man nie vergessen. Religiöse Fundamentalisten spielen in allen Wahlen seit Jimmy Carter eine große Rolle. Er war der Erste, der sich dem Publikum als wiedergeborener Christ vorstellte. Die Kalkulation der Wahlkampfmanager lautet seither: Zeig dich als fanatischer Religiöser, und du bekommst ein Drittel der Wähler praktisch automatisch. Bei Präsident Lyndon B. Johnson fragte in den sechziger Jahren noch niemand, ob er jeden Tag zur Kirche rennt. Bill Clinton ist wahrscheinlich so religiös wie ich, nämlich null, aber seine Manager stellten sicher, dass er jeden Sonntagmorgen in der Baptistenkirche war, um schöne Hymnen zu singen.

 

SPIEGEL: Sie können McCain gar nichts abgewinnen?

Chomsky: In einer Hinsicht ist er ehrlicher als sein Gegenkandidat. Er macht deutlich, dass es bei dieser Wahl nicht um Sachfragen geht, sondern um Persönlichkeiten. Die Demokraten sind nicht so ehrlich, obwohl sie es genauso sehen....."

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Noam Chomsky im Interview DarkKnight
DarkKnight:

ein Goebbels-Vergleich ist zumindest

2
09.10.08 10:31
#10
von einer intellektuellen Warte aus gesehen im Hinblick auf eine Abgrenzung zur stumpfen Masse an Informations-Konsumenten EIN DICKES LOB.

Versteh Dich nicht, diclo, ich würdm ich freuen über so einen Verghleich ...
Noam Chomsky im Interview BRAD P007
BRAD P007:

Zu #6:Polarschwein. Liberales Amerika?

 
09.10.08 10:32
#11
Du würdest Dich wundern, wie offen im Iran Taxifahrer -schon immer -auf die ganze Regierung und die Mullahs schimpfen.
Das ist aber nur Gerede.
Wirklich gegen die Regierung zu demonstrieren würde sich keiner trauen, dem sein Leben heilig ist.
Noam Chomsky im Interview Nurmalso
Nurmalso:

Das stimmt DK, Goebbels war hoch gebildet,

2
09.10.08 10:35
#12
intellektuell, redegewandt, überzeugungsstark. Das kann man in Summe, vielleicht auch jeweils als Einzeleigenschaft bei diclofenac ausschließen. Ich sollte ihn vielleicht eher mit einem FDJ-Agitator vergleichen.  
Noam Chomsky im Interview Nurmalso
Nurmalso:

diclofenac,

 
09.10.08 10:37
#13
ich kann mich übrigens, physiologisch bedingt, nicht ficken. Das hat die Natur nicht vorgesehen. Aber vielleicht könntest du es ja mal bei dir probieren und dann hier berichten. Oder hast du schon Erfahrungen?
Noam Chomsky im Interview DarkKnight
DarkKnight:

Damit sließt sich der Kreis zu Noam: nicht nur

 
09.10.08 10:39
#14
der Konsum lenkt ab, sondern auch das sinnlose Gezanke.

Weiter so ....
Noam Chomsky im Interview SWay
SWay:

Ihr habt alle ein Problem, wie mir scheint.

 
09.10.08 10:39
#15
"One fool can ask more questions than seven wise men can answer."
Noam Chomsky im Interview rightwing
rightwing:

dummschwätzer

4
09.10.08 10:56
#16
... die gleichen alten adepten einer durch und durch gescheiterten pseudo-heilsverkündigung melden sich zu wort - wer ist da schon überrascht? dass die schweden in den 90ern ein ähnliches problem mit den banken hatten, diese kurz unter staatsobhut stellten und die anteile dann ein paar jahre später wieder mit gewinn reprivatisierten - wer mag darüber heute schon reden, wo doch die den linken so verhassten amerikanischen banker gar so schön am boden liegen und jeder zweite journalisten-idiot vom ende amerikas und vom ende des kapitlalismus sschwadroniert, ganz so als verstünde er etwas davon.
eine frage an die linke flanke: gesetzt den fall, wir werden diesen eskalierten immobilienhypothekenkollaps gut überstehen, in zwei, drei jahren merken, dass die bürgschaften und staatsgarantien nicht eingelöst werden müssen und dann ein besseres frühwarnsystem für derartige unterdeckungen die finanzgeschäfte solide absichert ... würden die vertreter einer "diktatur der arbeiterklasse" und einer "planwirtschaft" sich dann bitte endlich eingestehen, dass der bisher gewesene sozialismus es nicht einmal fertig gebracht hat, seinen bürgern einen durchschnittlich bestückten baumarkt oder ein strassencafe hinzustellen und dass es ihnen schlicht nicht zusteht, das im westen praktizierte system eines austarierten kapitalismus zu kritisieren? es ist einfach dämlich, kritik und analyse-systeme des frühen 19.jhds auf eine weit fortgeschrittene welt mit völlig veränderten arbeitswelten anwenden zu wollen - zumal gerade diese welt dem durchschnittsbürger mehr wohlstand gebracht hat, als jede andere epoche.
Noam Chomsky im Interview DarkKnight
DarkKnight:

tja, rightwing, die neue Niederlage kriegt keine

 
09.10.08 11:00
#17
Orden: sie trägt Kassengestell und ist stolz drauf. Sie schreibt sinnentleerte Postings mit knackigen Einzeilern als Überschrift und kann nicht eingestehen, dass sich hier keine Krise eines Systems vollzieht, sondern eine Krise des Nachdenkens über ein System: bisher waren die flüchtigen Momente, die sich den Gemeinplätzen der herrschenden Modelle entzogen haben, als anarchie oder Dummheit abgetan worden, immerm it dem Verweis auf ein in Wahrheit niemals existentes sozialistisches Experiment, das gescheitert sei.

Die flüchtigen Momente manifestieren sich als Dauerzustand, und es ist einfach ein Paradigmenwechsel, wo man hinsieht.

Der letzte Verbissene kauft noch bei Fielmann und ist stolz drauf. Mir egal.
Noam Chomsky im Interview sportsstar
sportsstar:

Ich bin auch dafür dass wir den Konsumismus

 
09.10.08 11:03
#18
endlich aufgeben und wir uns wieder aufs Jagen und Sammeln konzentrieren...wäre doch gelacht wenn dann die Weltwirtschaft nicht bald zweistellig wächst.
The true man wants two things: danger and play. For that reason he wants woman, as the most dangerous plaything.
(Friedrich Nietzsche)
Noam Chomsky im Interview rightwing
rightwing:

egal ist es mir auch ...

2
09.10.08 11:08
#19
... was mir allerdings nicht egal ist, ist die tatsache, dass hier die wahren ursachen verdreht werden. in allen westlichen industrienationen sind staat und grossindustrie aufs trefflichste verbunden und verschwägert und es kommt mir so vor, als wenn es gerade der etatismus wäre, der den mittelstand zum schutz der grosskopfeten am fortkommen behindert. ist es ein zufall, dass der genosse der bosse nichts gegen die überdimensionierte steuerlast der mittelschicht unternommen hat? dass seine granden müller und clement von gnaden der ruhrkohle zehrten? diese mischformen mögen gedeutet werden, wie man will - kapitalistisch sind sie nicht.
Noam Chomsky im Interview BRAD P007
BRAD P007:

#19 Ist ein Widerspruch in sich

 
09.10.08 11:13
#20
Noam Chomsky im Interview Talisker
Talisker:

rightwing,

 
09.10.08 14:49
#21
könntest du mal bitte benennen, wo du "vertreter einer "diktatur der arbeiterklasse" und einer "planwirtschaft" " siehst?
Wenn man sagt, dass A scheiße ist, heißt das nicht, dass man Z gut heißt. Es gibt auch B,C,D,E....
Gruß
Talisker
Heul nicht, wende dich an einen Mod deines Vertrauens.
Noam Chomsky im Interview rightwing
rightwing:

@tally

 
09.10.08 17:47
#22
... solange die linke flanke nicht präzisieren kann

a) WIE sie den kapitalismus "zähmen" möchte, ohne den markt auszuhebeln
b) WIE sie die wirtschaft im globalen markt mit mehr staat und höheren belastungen positionieren kann
c) WIE sie bei der sozialhilfe diejenigen die "nicht können" von denjenigen, "die nicht wollen" unterscheidet
d) WIE sie soziale wohltaten finanzieren möchte
e) WOHER sie für ihre lenkunkungs und kontrollvorhaben qualifiziertes personal holt
f) WIE es konkret mit der freiheit des einzelnen bestellt ist

... solange beschränkt sich diese politische philosophie auf hypothesen, phrasen und pure standard-opposition. die modelle sind weder eindeutig gefasst, noch etwa durchgerechnet - bisky z.b. sprach von der systemfrage - gut. und welches hätten sie denn gerne? da die linke eben keine "neufassung des kapitals" liefert, den alten sätzen eben nicht widerspricht und auch ausser ein paar schnoddrigen "eckpunkten" nur schlüpfrig jedermann alles verspricht, kann man sich ja wohl nur an dem orientieren, was in dieser welt unter dem namen sozialismus verbrochen wurde. die linke hat eine eindeutige bringschuld in sachen konkretisierung und basismodell .... nur zu sagen, dass das was wir gerade erleben eben "vom bösen kapitalismus" kommt ist mir zu billig
Noam Chomsky im Interview rightwing
rightwing:

nachschuss

 
09.10.08 18:01
#23
weisst du tally - ich möchte diejenigen, die detailierte und konstruktive einzelkritik an bestimmten vorgängen und zuständen immer von ideologen unterscheiden - die sind mir zuwider. prinzipiell bin ich der meinung, dass die persönliche freiheit und die sicherung des persönlichen eigentums zu der allerhöchsten werten gehören - dass dies teils missbraucht wird .. sei's drum. dass sich aber im namen einer wie auch immer gearteten gerechtigkeit jedermann von einem vermeintllch wohlmeinenden staat gängeln, kontrollieren und bestimmen lassen muss, nur weil es da leute gibt, die unter dem allgemeinen durchschnitt liegen, erscheint mir ein inakzeptabler preis zu sein. kleines beispiel als rot/grün gewählt wurde, dachte ich, dass die sich erstmal mit den grosskopfeten und reichen anlegen würde - von wegen! kurz nach dem antritt hätten die uns (2 leute seit 15 jahren selbstständig am markt) fast den laden wegen "scheinselbstständigkeit" dichtgemacht ... und das bei einem grundsoliden unternehmen.
Noam Chomsky im Interview Talisker
Talisker:

rightwing,

 
09.10.08 18:52
#24
@#22: Versteh ich dich jetzt richtig - die "linke Flanke" (so auch in #16 verwendet, dies reizte mich zu meiner Frage) ist für dich die Linke (Partei)? Oder eben auch ein Chomsky oder auch User hier im Board, die nicht so begeistert von den aktuellen Geschehnissen sind, die nichts von der Richtung in Sachen Wirtschafts- und Sozialpolitik der Union bzw. der FDP halten?
Es gibt da so ne ziemlich große Volkspartei (ja, doch, immer noch ziemlich groß) namens SPD, denen wirst du wohl kaum "diktatur der arbeiterklasse" und "planwirtschaft" unterstellen können, die positionieren sich zu deinen aufgezählten Fragen ähnlich konkret wie die Bürgerlichen bzw. Liberalen.

@#23: irgendwas stimmt mit dem ersten Satz nicht, so für mich unverständlich. "prinzipiell bin ich der meinung, dass die persönliche freiheit und die sicherung des persönlichen eigentums zu der allerhöchsten werten gehören" - dies werden hier wohl 99% unterschreiben können. Dennoch, und auch da sind wir uns doch wohl einig, bedarf es Regeln. Und Solidarität. Dies auzutarieren ist Aufgabe des Staates.
Wie Rot-Grün z.T. mit den Großkopferten und Reichen umgegangen ist, da haben so einige die Köpfe geschüttelt. Korrekt. Dein Laden hat überlebt - das System scheint funktioniert zu haben, denn es lagen doch wohl deutliche Missstände mit der Scheinselbständigkeit vor.

Nach "Mehr Eigenverantwortung!" schreien häufig diejenigen, die es sich locker leisten können. Für mich heißt das nur zu häufig in Wahrheit "Ich will weniger zahlen!". Zu welchen Missständen das führen kann, sehen wir derzeit derart exemplarisch an den USA, abenteuerlich. Vielleicht bekommen die ja noch in diesem Jahrtausend ein sinnvolles Krankenversicherungssystem hin und man erkennt nicht den sozialen Status beim Blick in den Mund. Vielleicht sind dort die Rentner demnächst total glücklich darüber, dass sie ein wenig länger am Erwerbsleben teilnehmen können, weil die Pensionsfonds so lukrativ in Aktien angelegt haben. Vielleicht ist es ja ein aufregendes Leben als "working poor" mit 3 Jobs.
Vom exzessiven Ausarten des Kapitalismus der letzten Jahre, der momentan allen (! der ganzen Welt!) auf die Füsse fällt, mal ganz zu schweigen.
Gruß
Talisker
Heul nicht, wende dich an einen Mod deines Vertrauens.
Noam Chomsky im Interview Talisker
Talisker:

Der meistzitierte Außenseiter der Welt wird 80

2
07.12.08 10:40
#25
US-Autor Noam Chomsky:
Der meistzitierte Außenseiter der Welt wird 80
07. Dez 09:59
Er revolutionierte die Sprachwissenschaft, schrieb zahlreiche Bücher und gilt als Vordenker der Globalisierungsgegner: Kaum jemand kritisierte sein eigenes Land so heftig wie der «wichtigste Intellektuelle der Gegenwart».
[...]
www.netzeitung.de/kultur/1224877.html

Gruß
Talisker
Heul nicht, wende dich an einen Mod deines Vertrauens.
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#26

Noam Chomsky im Interview Rheumax
Rheumax:

Es hätt mich gewundert

2
07.12.08 11:56
#27
wenn jemand, der die Aktionen Israels , selbst die "präventiven" für gerechtfertigt hält, von Chomsky begeistert wäre.

Aber: "Bastard"..?

Tz..

Gruß
Noam Chomsky im Interview 14051948Kibbuzim
14051948Kibb.:

Rheumax !

 
07.12.08 12:06
#28
Ich war mit Chomsky jahrelang in derselben Union,mein Genosse und ich hab seine Bücher,begeistert und mit aller Macht vertrieben,auch solche aus kleinen Verlagen,die hier kaum wem bekannt sein dürften....aber irgendwann hab ich rkennen müßen,daß da was nicht stimmt mit dem guten Noam...so wie diese Faurisson Geschichte,da hab ich auch erst nicht geglaubt,dann das ganze für nen liberalen "Meinungsfreiheits Irrtum" gehalten,dann immer noch ungläubig recherchiert und eben erschrocken feststellen müßen,daß selbst die Zusammenarbeit mit den verurteilten Holocaust Lügnern,kein Ungeschick und kein Zufall war.

Ich erwarte da von keinem was...hab ja erlebt,was libertäre Genossen auf die Kritik und die recherche hin entgegnten -- nämlich in der Regel,gar nichts,schweigen !


Bei mir aber hat es sich ab einem bestimmten Punkt aber erledigt,und da kann man auch Pol Pot,aktuelleer die Hamas Faschisten anführen...und das,bei einem ansonsten so intelligenten Menschen,
sorry,nur irrational und beängstigend.

Und einen ehemaligen Genossen,den darf ich auch in nicht Chomsky Linguistik einen Fucking Bastard nennen,
er kann damit leben,da könnens andere auch.
"Ein Deutscher ist ein Mensch,der keine Lüge aussprechen kann, ohne sie selbst zu glauben"(Theodor W. Adorno)
Noam Chomsky im Interview Schepper
Schepper:

Hass auf den Dissidenten

2
07.12.08 12:07
#29
Au weia Kibbuz, das klingt gar nicht gut.

Und es haut nicht hin: Chomsky noch immer mit wachem Verstand .

Zum Beispiel das Parteiensystem der USA:

Chomsky: Natürlich gibt es Unterschiede, aber sie sind nicht fundamental. Niemand sollte sich Illusionen machen. Die USA sind im Kern ein Einparteiensystem, und diese eine regierende Partei ist die Business-Partei.

Zum Beispiel die Obama-Euphorie:
Chomsky: Nicht im Geringsten. Die Reaktion in Europa auf Obama ist eine europäische Selbsttäuschung
Ich wünsche mir von BarCode zu Weihnachten, dass er seine Signatur ändert. Der Inhalt des Zitats ist menschenverachtend - sein Autor ist  Peter Sloterdijk.
Noam Chomsky im Interview derkompetente
derkompetente:

@ Rheumax

 
07.12.08 12:12
#30
Chomsky kann sich nicht wehren, zur Teilnahme an diesem Forum reichen seine geistigen Fähigkeiten nicht.
(Achtung! Satyre!)

derkompetente,  der Mitleidige
Unser Wissen ist wie ein Wassertropfen - unser Nichtwissen wie ein Ozean.
Noam Chomsky im Interview Rheumax
Rheumax:

Ach Angela

2
07.12.08 12:12
#31
Wenn Du hier gerade am Arbeiten bist:

Könntest Du bitte in meinem Posting nach "präventiven" das fehlende Komma einfügen?
Danke!

:-)
Noam Chomsky im Interview Schepper
Schepper:

Ach Angela

 
07.12.08 12:28
#32
Wenn Du hier gerade am Arbeiten bist:

Könntest Du bitte in meinem Posting in der Titelzeile  das fehlende Fragezeichen einfügen?
Danke!

:-)
Ich wünsche mir von BarCode zu Weihnachten, dass er seine Signatur ändert. Der Inhalt des Zitats ist menschenverachtend - sein Autor ist  Peter Sloterdijk.
Noam Chomsky im Interview derkompetente
derkompetente:

Bleibt Ihr beiden mal am Arbeiten

 
07.12.08 12:36
#33
ich geh jetzt aufm Klo und dann geh ich  im Bett.

derkompetente  der Nachdenkliche
Unser Wissen ist wie ein Wassertropfen - unser Nichtwissen wie ein Ozean.
Noam Chomsky im Interview Nurmalso
Nurmalso:

Was mir an Chomsky gefällt:

 
07.12.08 13:06
#34
Dieser Mann steht für Meinungs- und Redefreiheit ein. Meinungs- und Redefreiheit sind aber etwas anderes als die als Moderation getarnte Zensur.
Noam Chomsky im Interview Nurmalso
Nurmalso:

Ehrlicherweise sollte man hier in den

3
07.12.08 13:15
#35
gelöschten Postings auch das Wort MODERATION durch das Wort ZENSUR ersetzen. Moderieren heißt doch wohl vermitteln. Aber das Löschen missliebiger Meinungen, gleich aus welchem Grund, ist einfach nur Zensur. ich weiß nicht, ob Zensur zu den Grundinstrumenten demokratischer Veranstaltungen gehört. Ich würde so etwas eher bei Simbabwe einordnen oder der Heiligen Inquisition.
Noam Chomsky im Interview aktienbär
aktienbär:

ähh?

 
07.12.08 13:20
#36
Meinungs- und Redefreiheit??? (P 34)

Die gibts doch gar nicht in den USA
Oder?
Noam Chomsky im Interview Nurmalso
Nurmalso:

Was soll denn das?

 
07.12.08 13:27
#37
In den USA gibt es Meinungs- und Redefreiheit. In Deutschland ist sie per Gesetz eingeschränkt.

Und die Moderatoren auf ARIVA sind natürlich keine Freiheitshelden sondern Zensoren. Das hören die vermutlich aber nicht gern. Aber sie sind es.
Noam Chomsky im Interview aktienbär

hehehe

 
#38
Was soll denn das?

Das behaupten hier aber viele seriöse Ariva-Poster seit Jahren.
...  und nur denen glaub ich, wem denn sonst?


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