Neues von Schröder

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Neues von Schröder DSM2005
DSM2005:

Neues von Schröder

 
30.03.06 13:51
#1
Ex-Kanzler Schröder bekommt 250.000 Euro

Jetzt ist es offiziell: Das Ostsee-Pipelinekonsortium hat Ex-Kanzler Gerhard Schröder an die Spitze des Aufsichtsrats gewählt. Gleichzeitig veröffentlichte die Firma das Salär des vormaligen deutschen Regierungschefs.


Moskau/Zug - Die Nordeuropäische Gas-Pipeline-Gesellschaft (NEGPC) erklärte, die Entscheidung für Schröder sei auf der ersten Sitzung des Aufsichtsrats am Morgen in Moskau gefallen. Der Aufsichtsratsvorsitz ist nach Angabe des Unternehmens mit 250.000 Euro im Jahr dotiert. Der Posten ist einer von mehreren Jobs, die Schröder seit dem Ende seiner Kanzlerschaft angenommen hat (siehe Kasten).



AP
Ex-Kanler Schröder: Für Gasprom aktiv
Schröders Vergütung liegt damit deutlich niedriger als in Presseberichten genannt, gegen die er sich juristisch zur Wehr gesetzt hatte. Mit 250.000 Euro verdient der Alt-Kanzler im Vergleich etwa so viel wie ein Aufsichtsratschef bei den großen deutschen Unternehmen Volkswagen und BASF. Allerdings sticht er viele Aufsichtsratschefs der 30 größten deutschen Konzerne im Aktienindex Dax aus. "Mit 250.000 Euro läge er im Dax im oberen Drittel", sagte Jürgen Kurz von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz. Mehr als Schröder verdienen im Dax demnach nur die Chefs der Kontrollgremien von E.on, BMW, der Deutschen Bank, Henkel, Schering und ThyssenKrupp.

An dem Pipeline-Konsortium NEGP Company mit Sitz im schweizerischen Zug sind der russische Gasriese Gasprom und die deutschen Konzerne BASF und E.on beteiligt. Gasprom hält mit 51 Prozent die Mehrheit, BASF und E.on sind mit je 24,5 Prozent Minderheitsgesellschafter.

Von den acht Sitzen im Aktionärsausschuss genannten Aufsichtsrat liegen vier bei Gasprom und jeweils zwei bei BASF und E.on. Schröder ist neben Gasprom-Chef Alexej Miller einer der vier Gasprom-Vertreter im Aufsichtsrat.


DES EX-KANZLERS NEUE JOBS
Für das Schweizer Medienhaus Ringier ist Ex- Kanzler Schröder als Berater tätig. Verleger Michael Ringier teilte bereits zwei Tage nach Schröders Abschied als Bundeskanzler im November mit, dass der frühere Regierungschef im Konzern für Fragen der "internationalen Politik" zuständig sein soll.

Die Investmentbank Rothschild sicherte sich Schröders Engagement. Nach Angaben des geldhauses soll der Alt- Kanzler im Europa- Beirat tätig werden und die Rothschild- Gruppe vor allem beim Ausbau ihrer Aktivitäten in Wachstumsregionen wie Mittel- und Osteuropa, Russland, der Türkei und China unterstützen.

Der frühere Kanzler hält zudem Vorträge. Die New Yorker Prominentenagentur "Harry Walker" nahm ihn in ihre Kartei auf, um ihn als Redner zu vermitteln. Überdies arbeitet Schröder an seiner politischen Autobiographie, die im Oktober im Verlag Hoffmann und Campe erscheinen soll. In dem Buch will er die sieben Jahre seiner Kanzlerschaft aus seiner Sicht schildern.

Als Geschäftsführer des Konsortiums wurde ebenfalls auf der ersten Sitzung der Dresdner-Bank-Manager Matthias Warnig eingesetzt. Warnig war bislang oberster Repräsentant der Allianz-Tochter in Russland und langjähriger Intimus der Familie des russischen Präsidenten Wladimir Putin. Laut Bundesamt für Verfassungsschutz wurde der heutige Top-Manager als Stellvertretender Leiter des Referats 5 der Abteilung XV des DDR-Auslandsgeheimdienstes geführt.

Schröders Engagement ist von der deutschen Opposition scharf kritisiert worden, weil er das Projekt als Kanzler gefördert hat. Schröder hat die Vorwürfe zurückgewiesen. Abgesehen davon hat die Pipeline Verstimmungen in der Europäischen Union (EU) ausgelöst. Vor allem Polen fühlt sich hintergangen und wirft Deutschland vor, damit in der Energiepolitik eher eigene als gemeinsame Interessen zu verfolgen.

Schröder wies die Kritik an seinem Posten erneut zurück: "Dieses Projekt ist ein Projekt dreier unabhängiger privater Gesellschaften und es liegt im Interesse Deutschlands, deswegen wird es von jeder deutschen Regierung unterstützt", unterstrich er. Er fügte aber hinzu: "Mit der Kritik muss ich leben, gar keine Frage."

Die NEGP will nach eigenen Angaben in den kommenden Jahren für bis zu 2,5 Milliarden Euro eine 1200 Kilometer lange Pipeline errichten, durch die bis zu 27,5 Milliarden Kubikmeter Erdgas pro Jahr von der russischen Ostseeküste bis in die Höhe von Greifswald gepumpt werden können. Die Leitung soll 2010 in Betrieb gehen. Zur Koordinierung der Bauarbeiten auf dem russischen Territorium soll in Moskau eine Niederlassung eröffnet werden.
Neues von Schröder Slater
Slater:

Atze Schröder? o. T.

 
30.03.06 13:53
#2
Neues von Schröder DSM2005
DSM2005:

genau der o. T.

 
30.03.06 13:58
#3
Neues von Schröder Slater
Slater:

na denn o. T.

 
30.03.06 14:00
#4
Neues von Schröder MaxGreen
MaxGreen:

oder der

 
30.03.06 14:00
#5

 

Neues von Schröder 35328
Neues von Schröder MaxGreen
MaxGreen:

oder früher

 
30.03.06 14:02
#6

 

Neues von Schröder 35334
Neues von Schröder DSM2005
DSM2005:

Swingerclub

 
30.03.06 14:03
#7
uff m Wasser.......oder wat?
Neues von Schröder Bankerslast
Bankerslast:

wie kriegt der Gerd dies zeitlich

 
30.03.06 14:08
#8
eigentlich alles hin?. Also mehr als 24 Std. hat er auch nicht. Und dann hat er noch Familie, Frau, Kind, Hund..
Also bisher hielt ich nichts von ihm. Aber so allmählich muß man ihn schon als kapitalistisches-gas-und-kohle-gewordenes-Heuschrecken-Phänomen bezeichnen.  
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Neues von Schröder Slater

multi Talent o. T.

 
#9


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