Nächste Eiszeit in 15.000 Jahren

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Nächste Eiszeit in 15.000 Jahren Luki2
Luki2:

Nächste Eiszeit in 15.000 Jahren

 
09.06.04 22:37
#1
Klimaforschung

Nächste Eiszeit frühestens in 15.000 Jahren

Nächste Eiszeit in 15.000 Jahren 1534557
 © Picture-Alliance Im Alfred-Wegener-Institut wird der Bohrkern in der Eiskammer in Scheibchen geschnitten, fotografiert und an die teilnehmenden Institute in Europa verschickt

Diese Erkenntnis ziehen europäische Wissenschaftler aus den Untersuchungen eines 2500 Meter langen Eisbohrkerns aus der Antarktis. Im Bohrkern enthalten: die Schneefälle der letzten 740.000 Jahre.

Die nächste Eiszeit auf der Erde kommt nach Einschätzung von Klimaforschern frühestens in 15.000 Jahren, falls der Mensch nicht zu sehr dazwischen funkt. Das ergibt sich nach Angaben des Alfred-Wegener-Institutes (AWI) in Bremerhaven aus den ersten Ergebnissen der europäischen Eiskernbohrung "Epica" in der Antarktis. Es sei noch unklar, ob der Einfluss des Menschen das Kommen der Eiszeit beschleunige. Die Ergebnisse werden derzeit im britischen Fachjournal "Nature" (Bd. 429, S. 623) veröffentlicht. ');//-->. 

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Extra: Klimawandel

Laut AWI wurde bei der Arbeit die Klimageschichte der vergangenen 740.000 Jahre aufgedeckt. Dies sei die längste und älteste kontinuierliche Klimaaufzeichnung auf Grundlage von Eiskernen. Insgesamt registrierten die Wissenschaftler in dem Bereich je acht Eiszeiten, während denen das Klima auf der Erde sehr viel kälter war als heute, und acht Warmzeiten.

740.000 Jahre Klimageschichte der Erde
Mit der bereits seit 12.000 Jahren dauernden derzeitigen Warmzeit erlebt die Erde nach Darstellung des stellvertretenden AWI-Direktors Prof. Heinz Miller voraussichtlich eine der längsten Warmperioden der vergangenen 420.000 Jahre. Die vergangenen vier Zeiträume mit gemäßigten Temperaturen dauerten demnach mit 12.000 bis 15.000 Jahren nur relativ kurze Zeit an. Die kalten Perioden waren wesentlich länger. Beim Vergleich des Klimamusters in der Vergangenheit mit den gegenwärtigen globalen Umweltbedingungen folgern die Wissenschaftler, dass die gegenwärtige Warmzeit ohne menschlichen Einfluss noch mindestens weitere 15.000 Jahre dauern würde.  

Im Web

Alfred-Wegener-Institutes (AWI) in Bremerhaven Den Terminplan für die Eiszeiten förderten Wissenschaftler aus zehn europäischen Staaten bei einer bislang 2500 Meter tiefen Bohrung im Inlandeis der Antarktis zu Tage - auf Dome C, hoch auf dem östlichen antarktischen Eisschild. Seit knapp einer Million Jahren lagern sich dort Schneefälle in dünnen Eisschichten ab. "Sie spiegeln 740.000 Jahre Klimageschichte der Erde wider", sagte Miller.

"Stoff für viele Doktorarbeiten"
Weitere 200.000 Jahre wollen die Forscher im kommenden Winter erkunden, wenn sie die letzten 100 Meter Eis über dem Felsuntergrund anbohren. Die Bohrung auf Dome C ist Teil des Europäischen Projektes für die Eisbohrung in der Antarktis (EPICA). Das Team war während den Bohrungen Sommertemperaturen von minus 40 Grad ausgesetzt. Die Feldstation Dome C befindet sich mehr als tausend Kilometer entfernt von der nächst gelegenen Forschungsstation.

Die Analyse der jeweils drei Meter langen Eiskerne werde noch Jahre in Anspruch nehmen, sagte Miller: "Das ist Stoff für viele Doktorarbeiten." Die im Eis eingeschlossenen Klima-Informationen sind laut Miller wesentlich detaillierter als die Erkenntnisse, die die Wissenschaftler bei den bisher üblichen Bohrungen im Meeresboden fanden.

Im Gegensatz zu den Bodenproben sind in den dünnen Eisschichten laut Miller Spuren jener Gase gespeichert, die das Klimageschehen maßgeblich beeinflussen. Unter anderem entdeckten die Forscher, dass die Kohlendioxid-Konzentration in der Atmosphäre früher in Eiszeiten bei 200 ppm (Anteil pro eine Million Teile) und in Warmperioden bei 280 ppm lag. Seit 1750 sei der Anteil dieses Treibhausgases durch menschlichen Einfluss auf 370 ppm gestiegen. Nach vorläufige Analysen sei dies der höchste Wert der vergangenen 500.000 Jahre. Welche Konsequenzen das für das Klima habe, könne den Eiskernen jedoch nicht entnommen werden, sagte Miller.  DPA/AP

Meldung vom 09. Juni 2004

 

 
Q: http://www.stern.de/wissenschaft/natur/...html?id=525161&nv=hp_rt  

 

Gr. luki2

Nächste Eiszeit in 15.000 Jahren AbsoluterNeuling
AbsoluterNeul.:

Falls der Mensch nicht zu sehr dazwischen funkt...

 
09.06.04 22:44
#2
Sehr witzig.

Ich wäre auch Millionär aufgrund von Extrapolationen von Börsenkursen in die Zukunft anhand des Verlaufs der letzten Jahre, wenn, ja wenn mir nicht die tatsächlichen Kurse dazwischenkommen würden.
Nächste Eiszeit in 15.000 Jahren Karlchen_I

Na gut - werde ich mir mal bi Karstadt ne

 
#3
extra-warme Bettdecke kaufen.


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