Muslime geben Papst Recht!

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Muslime geben Papst Recht! Herzbube
Herzbube:

Muslime geben Papst Recht!

7
19.09.06 17:10
#1
SPIEGEL ONLINE - 19. September 2006, 14:16
URL: www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,437893,00.html
Muslimische Proteste
Kardinal sieht Papst-Aussagen bestätigt

Ein australischer Kardinal hat die gewalttätigen Proteste von Muslimen als Beleg für die Richtigkeit der umstrittenen Äußerungen des Papstes gewertet. Er wurde dafür umgehend von muslimischen Verbänden des Landes kritisiert.

Sydney - "Die gewalttätige Reaktion in vielen Teilen der islamischen Welt rechtfertigen eine der Haupt-Ängste von Papst Benedikt", sagte Kardinal George Pell, Erzbischof von Sydney und oberster Vertreter der römisch-katholischen Kirche Australiens. "Das zeigt, dass es für viele Islamisten eine Verbindung zwischen Religion und Gewalt gibt. Es zeigt ihre Verweigerung, auf Kritik mit rationalen Argumenten zu antworten, und stattdessen mit Demonstrationen, Drohungen und aktiver Gewalt zu reagieren", hieß es in der Stellungnahme des Chefs der 5,1 Millionen australischen Katholiken weiter, die heute auf der Internet-Seite der Kirche zu lesen war.

Einige muslimische Verbände in Australien kritisierten Pell umgehend wegen seiner Stellungnahme. Viele geistliche und politische Vertreter der islamischen Welt hatten Benedikt XVI. für Äußerungen zum Islam attackiert, die er in der vergangenen Woche während seiner Deutschland-Reise gemacht hatte. An einigen Orten kam es dabei auch zu Gewalt. Im palästinensischen Westjordanland wurden Brandanschläge auf Kirchen verübt, im Irak verbrannten Demonstranten ein Abbild des Papstes.

als/Reuters

Muslime geben Papst Recht! Ziel_Touareg
Ziel_Touareg:

"Muslime geben Pabst recht" Hä??? o. T.

 
19.09.06 17:12
#2
Muslime geben Papst Recht! MadChart
MadChart:

Ich musste auch zweimal lesen, bis

 
19.09.06 17:13
#3
ich's gecheckt hab...
Muslime geben Papst Recht! Eichi
Eichi:

Auch der

 
19.09.06 17:15
#4
iranische Präsident hat auf seiner Südamerikareise dem Papst als friedensliebend bezeichnet.
Muslime geben Papst Recht! 57561
Muslime geben Papst Recht! Jacky
Jacky:

endlich mal einer der nicht die hosen voll hat !

2
19.09.06 17:19
#5
klar hat er  recht ganz und gar ,auf der ganzen welt fallen die muslieme nur durch mord und totschlag intolleranz nur im terrorismus da sind sie klar führend !mir wird schon schlecht wenn ich nur das wort islam höre!
Muslime geben Papst Recht! Herzbube
Herzbube:

@ Mad: Bist Du Muslim, oder was? o. T.

 
19.09.06 17:22
#6
Muslime geben Papst Recht! Herzbube
Herzbube:

Nicht an ihren Worten,

3
20.09.06 07:17
#7
an ihren Taten sollt ihr sie erkennen.


Guten Morgen
Herzbube
Muslime geben Papst Recht! kiiwii
kiiwii:

Stoiber attackiert Türkei wegen Angriff auf Papst

3
20.09.06 22:56
#8
CSU-Chef Stoiber attackiert Türkei


FOCUS | 20.09.06, 16:33 |

CSU-Chef Edmund Stoiber hat die jüngste Kritik aus der Türkei an Papst Benedikt für einen erneuten Vorstoß gegen einen EU-Beitritt des Landes genutzt. SPD und Grüne kritisierten Stoiber dafür heftig.


Der bayerische Ministerpräsident betonte am Mittwoch anlässlich einer Klausur der CSU-Landtagsfraktion im oberfränkischen Kloster Banz, gerade Spitzenvertreter der Türkei hätten „besonders aggressiv auf den Papst reagiert“. Aus diesen Angriffen spreche „eine große geistige und kulturelle Distanz zu unserer europäischen Werteordnung“.


Stoiber fügte hinzu: „Die unglaubliche Reaktion des türkischen Ministerpräsidenten und auch anderer Politiker in der Türkei beweist einmal mehr: Das Gesicht Europas würde sich durch den EU-Beitritt der Türkei grundlegend verändern, und zwar in eine Richtung, die wir nicht wollen.“ Die Türkei ziehe mit solchen Reaktionen die Grenzen zu Europa selbst.



“Die Türkei gehört nicht nach Europa“


Der CSU-Chef betonte: „Das bestätigt deutlich unsere Position: Die Türkei ist nicht Europa – und die Türkei gehört nicht nach Europa!“ Er nannte die bisherigen Beitrittsverhandlungen eine Enttäuschung: „Der Reformprozess stockt, die Verpflichtungen gegenüber Zypern werden nicht erfüllt.“ Deshalb könne es keine Eröffnung neuer Verhandlungskapitel mit der Türkei geben. Der Europäische Rat müsse hier eine klare Position einnehmen.


Heftige Kritik von SPD und Grünen


Die SPD verlangte, Stoiber müsse den Koalitionsvertrag auch beim Thema Türkei-Beitritt respektieren. Der CSU-Chef vertrete „eine starke Einzelmeinung“, wenn er die Beitrittsverhandlungen stoppen wolle, sagte der SPD-Außenpolitiker Rolf Mützenich. Das Beitrittsverfahren sei zudem bewusst ergebnisoffen angelegt.


Grünen-Chefin Claudia Roth (wer sonst ?) kritisierte: „Edmund Stoiber ist jeder Anlass recht, um die Verhandlungen der EU mit der Türkei zu torpedieren. Sie warnte den bayerischen Ministerpräsidenten davor, „Öl ins Feuer eines überflüssigen Konfliktes zu gießen“. Deutschland habe „ein elementares Interesse am Demokratisierungsprozess in der Türkei“.

(im/ddp)


MfG
kiiwii
Muslime geben Papst Recht! BarCode
BarCode:

"Eine Orgie der Entrüstung"

6
21.09.06 00:56
#9

Eine Orgie der Entrüstung

Erst die Dänen, jetzt der Papst: Es steht zwei zu null für die Fundamentalisten / Von Henryk M. Broder


Scheich Jussuf al Kardawi hat den Freitag dieser Woche zu einem „Tag des Zorns“ gegen den Papst ausgerufen, den Muslimen allerdings verboten, bei den Protesten „Kirchen anzugreifen“. Kardawi, für die sunnitischen Muslime eine hohe Autorität, war mit der Klarstellung des Papstes nicht zufrieden. „Das sind keine Entschuldigungen“, sagte er in einer Fernsehansprache auf Al Dschasira, „das ist ein an die Muslime gerichteter Vorwurf, dass sie seine Worte nicht verstanden haben.“ Solange Benedikt XVI. seine Worte nicht zurückziehe, werde der Dialog zwischen Muslimen und Christen eingestellt, erklärte der Sprecher der „Weltunion der muslimischen Ulemas“, der Vereinigung der Rechtsgelehrten.

Wie ich sie liebe, die Bilder der empörten Massen, die durch die Straßen toben, die Fäuste geballt, die Gesichter von Wut und Hass gezeichnet, als wären sie vor dem Leibhaftigen auf der Flucht. Ich kann nicht anders, ich muss mich jedes Mal fragen: Woher nehmen diese Menschen die Zeit für solche Randale, müssen sie nicht zur Arbeit, haben sie keine Familien daheim, um die sie sich kümmern, keine Kinder, denen sie bei den Hausaufgaben helfen könnten?

Diese „spontanen“ Ausbrüche der Wut sind gut choreografiert und präzise synchronisiert. Irgendwo in Saudi-Arabien oder Pakistan gibt es eine Fahnenfabrik, die Anfang des Jahres dänische Fahnen hergestellt hat und in der jetzt im Akkord Vatikan-Fahnen genäht werden – für den arabisch-islamischen Binnenmarkt. Es gibt über eine Milliarde Muslime, wenn nur jeder hundertste eine Fahne kauft, um sie anschließend zu verbrennen, macht das mehr als zehn Millionen „Winkelemente“ mit extrem kurzer Lebensdauer.

Was wir derzeit erleben, ist keine Kundgebung politischen Willens, sondern der Ausbruch einer Massenhysterie, die mit einer Selbstentzündung anfängt, zu einem Flächenbrand eskaliert und erst endet, wenn die Teilnehmer zu erschöpft sind, um weiter zu toben. Aber die Empörung, die der Erregung vorausgeht, ist auch ein Ersatz für Produktivität und Kreativität. Denn die Massendemos – gestern gegen die Dänen, heute gegen den Papst – sind so ziemlich das einzige Produkt, das zum Export taugt. Die Dänen stellen Schokolade und Milchprodukte her, die Finnen produzieren Hightech-Geräte, die Japaner Kameras, die Isländer Lachs und Literatur, die Italiener Schuhe und Parmaschinken. Welche Produkte sind es, die uns aus dem arabisch-islamischen Raum erreichen, von Erdöl und Falafel einmal abgesehen?

Wahrscheinlich fällt es inzwischen unter „Islamophobie“, wenn man feststellt, dass der Beitrag der arabisch-islamischen Region zur Weltkultur seit dem Mittelalter ständig abgenommen hat. Die Liste der Nobelpreisträger der letzten Jahrzehnte, vor allem in den Naturwissenschaften, belegt, dass sich die arabisch-islamische Welt vom Fortschritt abgekoppelt hat. Stattdessen beschäftigen sich islamisch-arabische Gelehrte mit so bedeutenden Fragen wie der, ob völlige Nacktheit beim ehelichen Verkehr erlaubt oder eine Sünde ist. In Gesellschaften, in denen die eine Hälfte der Gesellschaft (die Männer) damit beschäftigt ist, die andere Hälfte der Gesellschaft (die Frauen) zu unterdrücken, kann es keinen politischen, sozialen oder ökonomischen Fortschritt geben, zu viele Ressourcen werden für die Erhaltung des Status quo verbraucht. Arabisch-islamische Intellektuelle wie Salman Rushdie, Ibn Warraq, Bassam Tibi, Wafa Sultan oder Necla Kelek wissen das, sind aber nicht in der Lage, die Situation zu ändern, schon deswegen, weil sie es aus guten Gründen vorziehen, fern ihrer ursprünglichen Heimat zu leben.

Die wellenartig verlaufenden Empörungsausbrüche geben die Gemütslage der Empörten wie eine Fieberkurve wieder. Die Abstände zwischen den Ausbrüchen werden immer kürzer, dass sich nur wenige Zeitungen (darunter eine jordanische) getraut haben, die Mohammed-Karikaturen aus „Jyllands-Posten“ nachzudrucken, und dass sich keine Regierung der „freien Welt“ mit Dänemark solidarisiert hat, als die Botschaften der Dänen in Beirut und Damaskus abgefackelt wurden, hat die Empörung nicht gedämpft, sondern nur weiter angefacht. Dass der Papst seine Äußerungen „bedauert“ und erklärt hat, es sei nicht seine Absicht gewesen, die religiösen Gefühle der Muslime zu verletzen, wird den nächsten Ausbruch der Empörung nicht verhindern, sondern beschleunigen.

Wollte man nett sein, könnte man die Randale als eine Art Wortmeldung verstehen, wie sie auch bei verhaltensauffälligen Kindern vorkommt, die nicht wissen, womit sie die Aufmerksamkeit auf sich lenken sollen. „Da sind wir, es gibt uns noch, schaut mal her!“ Was aber bei Kindern mit therapeutischen Maßnahmen aufgefangen werden kann, führt bei Kollektiven in die Selbstaufgabe. Jede Entschuldigung, jeder Verzicht auf selbstverständliche Grundrechte, wie sie auch dem Papst zustehen, wenn er eine Predigt oder eine philosophische Vorlesung hält, legitimiert nur den Protest, dessen Träger ihrerseits sich jede Kritik verbitten. Den Vorwurf, sie hätten ein gestörtes Verhältnis zur Gewalt, beantworten militante Muslime mit der Drohung, jeden umzubringen, der ihnen das unterstellt.

Es steht nun zwei zu null für die Fundamentalisten. Die Dänen haben „deeskaliert“ und der Papst hat einen Rückzieher gemacht. Jetzt geht die Fieberkurve langsam nach unten, aber bald wird sie wieder steigen. Nur der Anlass steht noch nicht fest. Sollte sich ein Theaterintendant trauen, Voltaires Stück „Mahomet“ aus dem Jahre 1741 aufzuführen, muss er sich der Folgen bewusst sein. Sollte ein Berliner Bezirksbürgermeister die Genehmigung für den Bau einer Moschee davon abhängig machen, dass auch in Riad oder Islamabad eine Kirche gebaut werden darf, weiß er, welches Risiko er eingeht.

Dabei ist der fundamentalistische Terror längst in der deutschen Etappe angekommen. Die deutsch-türkische Rechtsanwältin Seyran Ates, die vor allem türkische Frauen gegen ihre Männer vertrat, hat unlängst ihre Berliner Kanzlei zugemacht, nachdem sie vor Jahren einen Mordanschlag überlebt hatte und seitdem immer wieder bedroht worden war. Diese Geschichte spielte im Wahlkampf kaum eine Rolle; die Berliner SPD, der Seyran Ates angehört, hat sich weder vor noch hinter die Anwältin gestellt, vermutlich um ihre türkisch-deutsche Klientel nicht zu verärgern. Inzwischen hat ihr eine Berliner Anwaltskanzlei Arbeit und Schutz angeboten.

Vergangene Woche hat der holländische Justizminister Piet Hein Donner, ein Christdemokrat, erklärt, er könnte sich die Einführung der „Scharia“ in Holland vorstellen, wenn die Mehrheit der Wähler dafür wäre. Ging es um Drogen, Pornografie, Abtreibung und Euthanasie, waren die Holländer immer schneller als der Rest von Europa. Jetzt gehen sie wieder mit gutem Beispiel voran. Leider in die falsche Richtung.

Der Autor ist Reporter beim „Spiegel“.


http://www.tagesspiegel.de/meinung/archiv/20.09.2006/2787745.asp

Gruß BarCode

Muslime geben Papst Recht! Herzbube
Herzbube:

Die Quintessenz:

6
21.09.06 08:54
#10
"... Den Vorwurf, sie hätten ein gestörtes Verhältnis zur Gewalt, beantworten militante Muslime mit der Drohung, jeden umzubringen, der ihnen das unterstellt. ..."

Für alle, denen das vorstehende zu lang ist.

Viele Grüße
Herzbube
Muslime geben Papst Recht! kleinlieschen
kleinlieschen:

scharia in holland?

 
21.09.06 10:09
#11
son justizminister sollte sofort öffentlich gesteinigt werden - nach allen regeln der scharia!

gruß - kl.
Muslime geben Papst Recht! SWay
SWay:

wenn die eine Murmel an die andere stösst

 
21.09.06 10:18
#12
bewegt sie sich aber hat deshalb eine eine der Murmeln einen freien Willen oder verfügt über die Inteligenz zu verstehen das sie nur eine Murmel ist ?

wenn ich höre die Rede und das Zitat haben die Gefühle der Muslime schwer verletzt frage ich mich, "echt, die kenne alle den text aus dem 12 Jahrhundert und den dazu passenden Kaiser ? - Boah, ich bin platt" Hatte selbst in Geschichte eine kaum zu überbietene Note und darf jedes Buch lesen das ich will ohne mir dabei ein Schleudertrauma holen zu müssen aber DAS kannte ich nicht... Da liegt doch die Vermutung nahe das an sich keine Gefühle verletzt worden sind sondern es sich hier um reine Suggestion von verletzten Gefühlen handelt....

was wir daraus lernen ? - Das ist einfach, naämlich NIX... ;)
Muslime geben Papst Recht! weingärtner
weingärtner:

Dialog?

 
21.09.06 10:42
#13
Der Dialog der verschiedenen Glaubensrichtungen ,wie soll der aussehen ? So wie im Sudan wo die Christen den Dialog bald ausgestanden haben , nämlich wenn sie von den ach so tollerranten Muslimen alle ermordet bzw. abgeschachtet wurden.Was sagt der Westen ,wenn ihr nicht langsamer macht bekommt ihr keine Entwicklungshilfe mehr, oder besser Militärhilfe ? Oder Pakistan da wurde die Straßenbeleuchtung abgeschaft ,die brennenden Kirchen leuchten billiger ! Oder Indonesien da habens die letzten Christen auch bald überstanden !Oder Saudi Arabien der Weltweit größte Moscheenbauer,wer Lebensmüde ist sollte da mal versuchen eine Kirche zu bauen oder nur eine Bibel bei sich zu haben ! oder oder oder !Ich könnte jedes Muslimische Land nehmen !

Auf so einen Dialog ,sollten wir pfeifen !
Muslime geben Papst Recht! HAL9000
HAL9000:

Nun ich vertrete ja die These, dass...

 
21.09.06 10:44
#14
Muslime kein Gehirn besitzen und deshalb immer so primitiv aggressiv agieren (Ausnahmen bestätigen die Regel).

Warum das so sein muss will ich kurz erläutern:

Sie glauben an den Teufel und nennen ihn Allah. Aber jeder Mensch mit Hirn würde sofort erkennen, dass jemand, der verlangt seinen Glauben mit Gewalt zu verbreiten nicht der sein kann, den wir als Gott kennen.

Sicher jetzt werden einige sagen: "In den Kreuzzügen wollten die Christen auch mit Gewalt ihren Glauben verbreiten". Das stimmt (für manche der Kreuzzüge) sogar, aber es war ein Fehler der Kirche damals. Denn Gott oder Christus hat sie nicht dazu aufgefordert, ganz im Gegenteil. Wir haben aber aus dieser Vergangenheit gelernt, dass die Kirche keine politische Macht besitzen darf.

Unsere Toleranz und Offenheit gegenüber anderen ist aber auch unsere größte Schwäche, denn gegen einen Glauben der einzig und allein die Weltherrschaft anstrebt, ist diese Haltung kein Schutz (ok, ich muss zugeben, dass ich die Toleranz gegenüber dem Islam schon komplett abgelegt habe).
Ich hoffe nur, dass auch unsere linken Gutmenschen die Zeichen der Zeit noch früh genug erkennen, bevor Europa muslimisch wird und der Satan gesiegt hat.
Muslime geben Papst Recht! HAMSI_I
HAMSI_I:

Meine Güte ...

 
21.09.06 10:59
#15
Auf was seid ihr hinaus? Wie weit wollt Ihr mit Euren Kommentaren hier noch gehen? Das neigt schon zu Rassismus. Wollt Ihr noch die Moslems hier aus Deutschland verjagen? Langsam mache ich mir Gedanken über die Art und Weise, welchen Hass Ihr hier aufbaut. Ein sehr guter Nährboden für einen Krieg (geistig/körperlich) gegen Moslems. Ich bin offen für konstruktive Diskussionen. Stimmt leider gibt es radikale Moslems, die extremen Hass gegenüber Westen aufgebaut haben. Aber es is die Minderheit, die durch Medien aufgepuscht wird.
Es sind gerade mal ~60 Jahre her, als in Deutschland alle Juden für alles Verantwortlich gemacht worden waren und dann wisst Ihr ja, was passierte ...

Ich will nicht sagen, dass wir in Deutschland so weit sind. Zum Glück nicht. Deshalb bin
ich stolz auf dieses Land! Zum Glück regiert noch der Vernunft. Wie gesagt NOCH.

Es gibt mehr als 1 Milliarden Moslems und wieviele von denen sind gewalttätig?
Ist es nicht so, dass der Westen früher die Kommunisten für alles schuldig machte und nun sollen Moslems hinhalten.  

Warum sind gerade diese Menschen so radikal geworden? Statt sich diese Frage zu beantworten und eine Lösung zu suchen, wird ein blinder Hass aufgebaut.

Ich lasse mich nicht von Euch beirren, dass ich mich nun schämen muss Moslem zu sein.

HAMSI

Muslime geben Papst Recht! HAL9000
HAL9000:

Wenn es wirklich friedliebende Moslems, gibt....

2
21.09.06 11:13
#16
wo bleiben dann ihre Demonstrationen gegen die tägliche Gewalt ihrer Glaubenbrüder überall auf der Welt? Wo bleiben die klaren Aussagen der Geistlichen, dass man mit (Selbst-)Mordanschlägen auf unschuldige niemals in den Himmel kommen wird?
Ich würde mir mindestens so energische Reaktionen erwarten, wie bei harmlosen Papstreden oder ebenso harmlosen Zeichnung in dänischen Zeitungen.
Muslime geben Papst Recht! weingärtner
weingärtner:

Der klügere gibt nach ,

2
21.09.06 11:19
#17
bis er der dümmere ist !Aber das die Moslems dann auch so vorgehen ,möcht ich bezweifeln . Ich würd sagen das wars dann !
Und wenn den "guten " Moslems ihre ansehen in der Welt nicht paßt ,unternemmt was gegen eure Radikalen ,Haßprediger usw.!Schmeißt sie raus aus den Moschehen ,und führt nicht noch eure Kinder zu ihnen (den Haßpredigern)in die Koranschulen!
Aber dazu wird es nicht kommen ,sonst klappt es nicht mit der Weltherschaft!
Muslime geben Papst Recht! SWay
SWay:

ich nehme mich ausdrücklich aus Hamsi_i

 
21.09.06 11:29
#18

und fühle mich nicht angesprochen von Dir... ;)


Die inhaltlich, politisch und menschliche falschen Argumente die von allen Seiten gebracht werden lese ich auch aber wozu kommentieren ?

Gruss
Muslime geben Papst Recht! Herzbube
Herzbube:

Deine Zurückhaltung ist klug.

 
21.09.06 12:47
#19
Schließlich brauche ich auch nicht zu kommentieren, daß zwei und zwei vier ist.

Viele Grüße
Herzbube
Muslime geben Papst Recht! Herzbube
Herzbube:

Typisch westliche Verhaltensmuser

 
22.09.06 06:59
#20
werden von Broder sehr schön herausgearbeitet. Das Buch heißt "Hurra, wir kapitulieren"
www.amazon.de/...8920X/ref=sr_11_1/303-6421133-4779405?ie=UTF8

Ein sehr schöner Spiegel, der uns da vorgehalten wird.

Viele Grüße
Herzbube
 
Muslime geben Papst Recht! Herzbube
Herzbube:

Barroso gegen Weicheier!

 
25.09.06 07:39
#21
SPIEGEL ONLINE - 23. September 2006, 23:09
URL: www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,438831,00.html
Reaktion auf Papst-Rede
Barroso liest Politiker-Kollegen die Leviten

Der Präsident der EU-Kommission, Jose Manuel Barroso, hat Europas Politikern vorgeworfen, Papst Benedikt XVI. im Streit um seine Islam-Rede im Stich gelassen zu haben. Als Grund dafür sieht er auch eine übertriebene politische Korrektheit.

Berlin - "Ich war enttäuscht, dass es nicht mehr europäische Führer gab, die sagten: Natürlich hat der Papst das Recht, seine Ansichten zum Ausdruck zu bringen", sagte Barroso der "Welt am Sonntag". "Das Problem sind nicht die Äußerungen des Papstes, sondern die Reaktionen der Extremisten." Den Grund für die Zurückhaltung seiner Politiker-Kollegen sieht Barroso in einer "Besorgnis über eine mögliche Konfrontation", aber auch in einer "Art politischer Korrektheit", der zufolge "man nur dann tolerant ist, wenn man die Meinung der anderen über die eigene stellt".

Er könne jedoch nur raten, Extremisten, die die Zerstörung der westlichen Zivilisation zum Ziel erklärten, "sehr ernst zu nehmen", meinte Barroso. Europa brauche eine gemeinsame Antwort auf diese Gefahr. "Wir müssen unsere Werte verteidigen", sagte er. "Wir sollten auch die moderaten Führer in der islamischen Welt, und das ist die Mehrheit, ermutigen, sich deutlicher von diesem Extremismus abzugrenzen."

Die Äußerungen des Papstes während seiner Deutschland-Reise in der vorvergangenen Woche hatten massive Proteste in der muslimischen Welt ausgelöst. Benedikt XVI. bedauerte
daraufhin, dass seine Worte als Beleidigung aufgefasst worden seien. Er hatte in einer Vorlesung in Regensburg einen mittelalterlichen Kaiser und Gelehrten mit den Worten zitiert: "Zeig mir doch, was Mohammed Neues gebracht hat, und da wirst du nur Schlechtes und Inhumanes finden wie dies, dass er vorgeschrieben hat, den Glauben, den er predigte, durch das Schwert zu verbreiten."

kai/Reuters/AFP/ddp


Das ist doch mal ein Hoffnungsschimmer!

Guten Morgen
Herzbube
Muslime geben Papst Recht! dutchy
dutchy:

@Hamsi_i Warum geht Ihr "Guten Muslims" mal nicht

 
25.09.06 08:27
#22
auf die Straße und protestiert gegen diese Alö... die nichts auf diese Welt zu suchen haben.
Der Überschrift diesen Thread kann ich 100% unterschreiben. Das es auch guten Muslims gibt will und kann ich nicht abstreiten. Es gab auch viele "guten Deutschen" im 2. Weltkrieg. Trotzdem hatten zu Allen einen Mitschuld.

"Ich lasse mich nicht von Euch beirren, dass ich mich nun schämen muss Moslem zu sein."

..... Deshalb tu was dran ansonsten sollst Du Dich tatsächlich schämen.

iDS

Dutchy
Muslime geben Papst Recht! Herzbube
Herzbube:

@ P15: Da gibt es noch Klärungsbedarf

 
25.09.06 08:54
#23
Zitat:
"Ist es nicht so, dass der Westen früher die Kommunisten für alles schuldig machte und nun sollen Moslems hinhalten."

Ist das eine neue Verschwörungstheorie?  

Bestimmt werden die Hassprediger in den Moscheen von der CIA bezahlt, nur um eine neue Runde im Krieg gegen den Terror einläuten zu können. Und nein, früher hat der Westen die Kommunisten nicht für alles verantwortlich gemacht. Zum Beispiel wurde die Sowjetunion nie beschuldigt, das Münchner Attentat oder den Anschlag auf die Berliner Disco LaBelle begangen zu haben. Du wirfst uns vor, wir würfen alle Moslems in einen Topf und zeigst doch selbst ein nur wenig ausgeprägtes Differenzierungsvermögen. Bei der Gelegenheit: Wofür sollen Moslems herhalten?

Zitat:
"Warum sind gerade diese Menschen so radikal geworden? Statt sich diese Frage zu beantworten und eine Lösung zu suchen, wird ein blinder Hass aufgebaut."

Es ist mir reichlich egal, warum diese Menschen so radikal geworden sind. Bestimmt nicht, durch eine Rede des Papstes, die sie weder gelesen, geschweige denn verstanden haben. Und solange sie dort wo sie sind auch bleiben, können sie soviele Fahnen verbrennen wie sie wollen. Das interessiert micht ungefähr so viel, wie wenn in China ein Sack Reis umfällt. Wenn die sich beleidigt fühlenden allerdings anfangen Kirchen abzufackeln und Nonnen zu erschießen, dürfen sie auch eine angemessene Reaktion erwarten. Das kollektive ADS der radikalen Muslime wird bestimmt nicht mit einer guten Portion Verständnis therapiert werden können. Von den zahlreichen friedliebenden Muslimen z.B. in Deutschland erwarte ich insbesondere, daß sie sich von solchen Greueltaten eindeutig distanzieren. Wieviele Demos gab es denn gegen die Ermordung der Nonne oder gegen die Zerstörung der Kirchen?

Daß die zerstörte Kirche keine römisch-katholische, sondern eine orthodoxe Kirche war ist auch interessant. Entweder die Täter wußten nicht, daß sie eine Kirche abfackelten deren Oberhaupt nichts "beleidigendes" gesagt hat oder es war ihnen egal.

Wie wäre es wenn Deutsche anfingen sich beleidigt zu fühlen, sobald jemand sagt: "Ihr habt den zweiten Weltkrieg angefangen und den Holocaust zu verantworten." Und weil wir uns so beleidigt fühlen verbrennen wir lebensgroße Puppen und Fahnen und schießen prophylaktisch jemandem in den Rücken. Und statt Montagsdemo dagegen gibt es Interviews mit Intellektuellen oder sonstigen geistigen Führern, die um Verständnis für die Situation der Täter werben und darauf hinweisen, daß wir seit mehr als sechzig Jahren ....

Ich hoffe sehr, daß Frankreich spätestens dann von der Feindstaatenklausel in der UN-Charta Gebrauch machen wird.

Viele Grüße
Herzbube


Muslime geben Papst Recht! Malko07
Malko07:

Viele Moscheevereine bei uns

4
25.09.06 09:19
#24
stehen eindeutig außerhalb unserer Verfassung. Sie stehen ausnahmslos alle unter der Beobachtung des Verfassungsschutzes. Es ist schlimm, dass man verfassungsfeindliche Organisationen walten lässt, nur weil für sie zufällig auch das Religionsprivileg gilt. Wie soll die Integration zukünftiger Generationen gelingen, wenn sie von Kindesbeinen an den Hasspredigten lauschen?  
Muslime geben Papst Recht! Depothalbierer
Depothalbierer:

alle in einen sack stecken und mit dem meinungs-

 
25.09.06 09:23
#25
verstärker draufknüppeln- triffst immer den richtigen.
Muslime geben Papst Recht! Herzbube
Herzbube:

Eine Kurzgeschichte

 
25.09.06 10:12
#26
Bene sagt zu Ali: "Der Manu hat gesagt, daß Dein Onkel ein Schläger bist! Ich find' Gewalt doof."
Ali zu Bene: "Ey Du beleidigst meine Familie odda was? Mein Onkel ist kein Schläger.  Is' das klar? Tut Dir das leid? Oder ich hau' Dir voll krass eins auf die Fresse!"


Muslime geben Papst Recht! Talisker
Talisker:

Bin gespannt, ob das noch unterboten werden kann

 
25.09.06 10:18
#27
Das Niveau von #26 mein ich.

Übrigens - die dt. Muslime sind noch nie auf der Strasse gewesen, um sich gegen Gewalt auszusprechen, die dt. Muslimverbände haben sich noch nie von der Gewalt im Namen ihrer Religion ausgesprochen. Machen die einfach nicht. Niemals nicht.
Gruß
Talisker
Muslime geben Papst Recht! dutchy
dutchy:

#27 dt. Moslems die sich nicht offentlich GEGEN

 
25.09.06 10:34
#28
ihre hasserfüllten antiwestlichen Glaubensbrüder aussprechen sind m.E. suspekt.
Und das sind leider die meisten.

iDS

Dutchy  
Muslime geben Papst Recht! Herzbube
Herzbube:

Nun liebes Malzgetränk,

 
25.09.06 10:42
#29
dann wollen wir mal Posting 26 filetieren.

Was ist daran niveaulos? Die Sprache? Die Aussage? Bitte um Präzisierung.

Ich habe lediglich versucht zu abstrahieren und zu simplifizieren. An Deiner Reaktion glaube ich ablesen zu können, daß es mir gelungen ist. Das es Dir vielleicht nicht gefällt, mag ja sein. Aber entscheidend sind andere fragen: Habe ich die Unwahrheit verbreitet? Habe ich die Quintessenz verfälscht? Oder habe ich beleidigt?

Kann natürlich sein, daß jemand glaubt, sich beleidigt fühlen zu müssen. Kann er. Er kann mit mir gerne auch diskutieren. Zum Beispiel, was an der Aussage des Papstes inhaltlich falsch ist. Hat bisher haber keiner. Statt dessen kommen solche niveauvollen Kommentare  

Zitat
"Das neigt schon zu Rassismus. Wollt Ihr noch die Moslems hier aus Deutschland verjagen? Langsam mache ich mir Gedanken über die Art und Weise, welchen Hass Ihr hier aufbaut. Ein sehr guter Nährboden für einen Krieg (geistig/körperlich) gegen Moslems. [...]
Es sind gerade mal ~60 Jahre her, als in Deutschland alle Juden für alles Verantwortlich gemacht worden waren und dann wisst Ihr ja, was passierte ..."
Zitatende

Dann lösch' das Posting. Brauchst mir auch nicht zu erklären, worin der Regelverstoß liegt.

Ja mein Posting war nicht nett. Na und?

Viele Grüße
Herzbube


Muslime geben Papst Recht! Dr.UdoBroemme
Dr.UdoBroem.:

Ok ich abstrahiere und simplifiziere auch mal.

 
25.09.06 10:48
#30
Herzbube, du bist einfach nur doof.

Kann natürlich sein, daß jemand glaubt, sich beleidigt fühlen zu müssen. Kann er.

Dann lösch' das Posting. Brauchst mir auch nicht zu erklären, worin der Regelverstoß liegt.

Ja mein Posting war nicht nett. Na und?


Muslime geben Papst Recht! 2807135

Es genügt nicht, keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken.
Muslime geben Papst Recht! Herzbube
Herzbube:

Herr Doktor:

 
25.09.06 11:07
#31
Gibt es auch eine Begründung für die These. Oder liegt es an mir sie zu falsifizieren?

Wie wäre es, wenn wir Deinen tollen Spruch nach der Grafik analysieren. Erkläre mir mal, wie man einen nicht-Gedanken ausdrücken können soll. Falls Du Dir nicht im klaren sein solltest, wie ich auf dies Frage komme, befürchte ich, daß Du unter dem blöden-Ball-Syndrom leidest.

Viele Grüße
Herzbube
Muslime geben Papst Recht! Dr.UdoBroemme
Dr.UdoBroem.:

Sicher gibts dafür ne Begründung.

 
25.09.06 11:23
#32
Dein obiges Posting war sowas von schwachsinnig, dass ich keinerlei Lust habe, mich mit dem Verfasser darüber auseinander zu setzen. Ich versuche ja auch keinem Fünfjährigen die Relativitätstheorie näher zu bringen.

Ansonsten ist das Thema sowas von ausgelutscht, da ist nun wirklich alles schon zehnmal wiederholt worden.

Um es mit Rudi Völler abzuschließen:"Ich kann den ganzen Scheiß nicht mehr hören!".

Muslime geben Papst Recht! 2807240

Es genügt nicht, keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken.
Muslime geben Papst Recht! dutchy
dutchy:

#32 Dann tu uns den Gefallen und halte Dich ganz

 
25.09.06 11:34
#33
raus.
Diese Art von Reaktionen sind so was von primitiv. Das ich mich Frage ob Dein Nick nicht ein möchtegern ist.

iDS

Dutchy
Muslime geben Papst Recht! Herzbube
Herzbube:

#32: Nichts anderes habe ich erwartet.

 
25.09.06 11:39
#34
Du bist doof?
Warum?
Weil! Und Du bist zu doof es zu verstehen!

Deine Arroganz nötigt mir einen gewissen Respekt ab.

Viele Grüße
Herzbube
Muslime geben Papst Recht! Dr.UdoBroemme
Dr.UdoBroem.:

Lieber dutchy

 
25.09.06 11:43
#35
Das überlässt du bitte mir, wozu ich was schreibe und wozu nicht.

Und primitiv war allerhöchstens die tolle Geschichte von Herzbube, die völlig undifferenziert und pauschalisierend sämtliche gängige Vorurteile über Moslems transportiert.

Muslime geben Papst Recht! 2807304

Es genügt nicht, keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken.
Muslime geben Papst Recht! Herzbube
Herzbube:

Hier eine Essay

 
25.09.06 11:44
#36
Essay

Der Islam will die Welteroberung

Von Egon Flaig

15. September 2006
„Dann wollen wir, daß die Fahne des Islam wieder über diesen Landschaften weht, die das Glück hatten, eine Zeitlang unter der Herrschaft des Islam zu sein und den Ruf des Muezzins Gott preisen zu hören. Dann starb das Licht des Islam aus und sie kehrten zum Unglauben zurück. Andalusien, Sizilien, der Balkan, Süditalien und die griechischen Inseln sind alle islamische Kolonien, die in den Schoß des Islam zurückkehren müssen. Das Mittelmeer und das Rote Meer müssen wieder islamische Binnenmeere wie früher werden.“ Diese Sätze stammen nicht von Al Qaida; sie finden sich im Programm, das der Gründer der Muslim-Brüderschaft Hassan Al Banna in einer Rede formulierte. Die Bruderschaft zählt heute Millionen und hat sich weit über Ägypten hinaus verbreitet. Ihre Intellektuellen agieren in Europa und in den Vereinigten Staaten; sie gelten als ,moderat“ und werden von den Medien entsprechend bedient. Planmäßige Rückgewinnung „verlorener“ Gebiete gehört in die Programme von Staaten, welche um territoriale Machtausübung kämpfen, also von politischen Gemeinschaften. Wie kann sie ins Programm einer Religion gehören? Ist der Islam eine Religion wie andere?

Seit Beginn der klassischen Zeit zwischen dem neunten und dem elften Jahrhundert teilen die islamischen Juristen die Welt in zwei Teile, nämlich das „Haus des Islam“ und das „Haus des Krieges“. Diese Zweiteilung hängt nicht davon ab, wo Muslime in großer Anzahl leben oder gar die Mehrheit darstellen, sondern davon, wo der Islam herrscht - in Gestalt der Scharia - oder wo er nicht herrscht. Diese Dichotomie ist also keine religiöse, sondern eine politische. Zwischen diesen beiden Teilen der Welt herrscht naturgemäß so lange Krieg, bis das Haus des Krieges nicht mehr existiert und der Islam über die Welt herrscht (Sure 8, 39 und 9, 41). Daher besteht nach klassischer Lehre für die muslimische Weltgemeinschaft die Pflicht, gegen die Ungläubigen Krieg zu führen, bis diese sich bekehren oder sich unterwerfen.

Dieser Krieg heißt Dschihad. Lautete der Missionsauftrag Jesu, alle Völker zu bekehren, ihnen aber ihre politische Ordnung zu lassen, so besteht das Ziel des Islam darin, alle Nichtmuslime politisch zu unterwerfen, ihnen aber ihre Religion zu lassen, falls es Buchreligionen sind. Der allgemeine Befehl Gottes zum Dschihad wird entnommen aus Sure 9, 29. Gewiß, winzige pazifistische Strömungen im Islam haben diese Interpretation nicht akzeptiert. Die Schiiten akzeptieren sie zwar, verlangen aber, daß ein echter Imam die muslimische Gemeinschaft anführt (und auf einen solchen warten sie schon mehr als dreizehn Jahrhunderte), daher gilt für sie vorläufig nur der defensive Dschihad, also falls die muslimische Gemeinschaft angegriffen wird.

Dagegen haben die andere Strömungen, etwa die sogenannten charidschitischen, die Aussage von Sure 9, 29 radikalisiert: Sie sehen im Dschihad eine individuelle Pflicht jedes tauglichen Muslim, welche als sechste Säule neben den anderen fünf kardinalen Pflichten steht. Konsequenz dieser Lehre: Wenn jeder entweder an der kollektiven Kriegführung gegen die Ungläubigen teilnehmen muß oder - falls die muslimische Gemeinschaft dafür momentan zu schwach ist - allein, gruppenweise auf eigene Faust kriegerisch agieren muß, dann sind Attentate und Terroranschläge das Richtige. Was die Charidschiten für den offensiven Dschihad verlangen, gilt bei den meisten Vertretern der orthodoxen Lehre der Sunna für den defensiven: Wird der Islam angegriffen oder islamisches Territorium von Ungläubigen besetzt, dann wird der Dschihad zur individuellen Pflicht; eine Fatwa des Großmufti der Al-Azhar-Universität in Kairo von 1948 - gerichtet gegen Israel - läßt daran keinen Zweifel. Jedwede feindliche Macht, welche sich an die Haager Landkriegsordnung hält und streng unterscheidet zwischen Kombattanten und Nichtkombattanten, gerät hierbei in größte Schwierigkeiten.

Der Kriegszustand dauert an, bis das Haus des Krieges vernichtet und die Welt erobert ist. Darum nennt Majid Khadduri den Islam eine „göttliche Nomokratie auf imperialistischer Basis“. Friedensverträge, welche islamische Herrscher mit nichtislamischen abschlossen, gelten nur als Waffenstillstände; deshalb wurden sie in der Regel für höchstens zehn Jahre abgeschlossen; zwei Rechtsschulen erlaubten nur drei bis vier Jahre Frieden. Die kurzen Fristen ermöglichten es den militärisch überlegenen Muslimen, die Gegenseite unentwegt zu erpressen; auf diese Weise sind im Laufe der Jahrhunderte riesige Mengen an Geldern und Menschen an die muslimische Seite geflossen. Als sich die Kräfteverhältnisse verschoben, mußten muslimische Herrscher die Praxis ändern. So schloß 1535 Suleiman der Prächtige mit dem französischen König einen Frieden, der so lange gelten sollte, wie der Sultan lebte - ein Bruch mit der Tradition. Christliche Theologen versuchten - angesichts einer Pluralität von Staaten - zu definieren, was ein „gerechter“ Krieg war und was nicht; Kriege einzig um des Glaubens willen galten überwiegend nicht als gerecht. Für muslimische Gelehrte ist hingegen das „Haus des Islam“ eine politische Einheit, welche keinen inneren Krieg duldet; darum ist allein der Krieg zur Unterwerfung der Ungläubigen legitim gewesen und obendrein Pflicht, wie der berühmte Gelehrte Ibn Chaldun im vierzehnten Jahrhundert kategorisch sagt: „Im Islam ist der Dschihad gesetzlich vorgeschrieben, weil er einen universalen Auftrag hat und gehalten ist, die gesamte Menschheit freiwillig oder gezwungen zur Religion des Islam zu bekehren.“

Die Kriegsregeln des Dschihad sind flexibel. Von der Schonung über Massenversklavung bis zur massenhaften Tötung ist nach Khadduri alles möglich, genau wie bei Griechen und Römern. Das unterscheidet die heiligen Kriege des Islam fundamental von denjenigen des alttestamentlichen Israel, welche vorsahen, daß außerhalb Israels alles Männliche zu töten, auf israelischem Boden hingegen alles Lebendige überhaupt zu vernichten war (Deuteronom. 20, 10-20). Wir pflegen uns darüber zu empören, was die Kreuzfahrer 1099 in Jerusalem anrichteten. Indes, die Kreuzfahrer handelten nach gängigem Kriegsrecht; muslimische Eroberer taten derlei unentwegt und überall: 698 traf es Karthago, 838 Syrakus; der berüchtigte Wesir des Kalifats von Córdoba, Al Mansur, führte in siebenundzwanzig Jahren fünfundzwanzig Feldzüge gegen die christlichen Reiche Nordspaniens, versklavend, vernichtend und verwüstend; es traf Zamora (981), Coimbra (987), León, zweimal Barcelona (985 und 1008), dann Santiago de Compostela (997).

Am furchtbarsten verwüsteten die Dschihads das damals noch so städtereiche byzantinische Anatolien; das Massaker von Amorium (838) ist lange ein Fanal geblieben; die städtische Kultur Anatoliens hat sich davon nie wieder erholt.

Der Seldschuke Alp Arslan ließ ganze armenische Städte massakrieren, am furchtbarsten 1064 die Hauptstadt Ani. Mehr als berechtigt darum das Urteil von Bat Ye'or: „Die Maßlosigkeit, die Regelmäßigkeit und der systematische Charakter der von den islamischen Theologen zur Norm erhobenen Verwüstungen unterscheiden den Dschihad von anderen Eroberungskriegen.“ Gewiß, die Massenversklavung blieb das beliebteste Kriegsziel. So entstand schon im achten Jahrhundert die größte Sklavenhaltergesellschaft der Weltgeschichte; sie benötigte eine ständige Zufuhr immer neuer Sklaven; sie transformierte den afrikanischen Kontinent zum größten Sklavenlieferanten, ein Schicksal, welchem Europa knapp entkam.

Singulär ist die enorme Geschwindigkeit, mit der binnen neunzig Jahren ein arabisches Großreich zwischen Südfrankreich und Indien entstand, ohne daß ein einzelner Eroberer die Expansion gelenkt hätte. Der erfolgreichste Imperialismus der Weltgeschichte erregte nicht zuletzt die Bewunderung Hegels: „Nie hat die Begeisterung als solche größere Taten vollbracht.“ Wenn „Begeisterung“ solches vermochte, worauf beruhte sie? Die Antwort ist einfach: auf dem Märtyrertum. Ein Ereignis des Jahres 963 in Konstantinopel illustriert das: Kaiser Nikephoros Phokas hatte soeben die arabischen Besatzer aus Kreta vertrieben; nun plante er einen großen Krieg, um Ostanatolien und Nordsyrien von der muslimischen Herrschaft zu befreien. Ein Konzil sollte ihm helfen; eindringlich bat er die versammelten Bischöfe, sie sollten Soldaten, die im bevorstehenden Kampf fielen, zu Märtyrern erheben. Diesen Soldaten wäre also das Paradies sicher gewesen. Der Patriarch stellte sich gegen den Kaiser: Kein kirchliches Konzil sei imstande, Gottes Ratschluß zu antizipieren; allein Gott entscheide über das Heil.

Eine welthistorische Schlüsselszene. Der Kaiser wußte, was auf dem Spiele stand. Immer wieder hatten die Byzantiner erleben müssen, wie die muslimischen Truppen mit einer Tapferkeit kämpften, zu der die Christen nicht imstande waren. Gefallene Muslime gelten als Märtyrer für den Glauben und marschieren als Gefallene geradewegs ins Paradies. In den beiden Religionen unterscheidet sich der Begriff des Märtyrers fundamental. Christliche Märtyrer imitieren das Leiden Jesu, erleiden passiv Folter und Tod; muslimische Märtyrer sind aktive Kämpfer.

Maßgeblich für die Todesbereitschaft der Krieger ist das unverbrüchliche Versprechen, daß, wer für seinen Glauben stirbt, das ewige Heil erhalte (Sure 4, 74-76). Muslime sollten einer zehnfachen Übermacht standhalten (Sure 8, 66-67); spätere Rechtsgelehrte erlaubten, wie Khadduri schreibt, den Rückzug, falls man einer mindestens doppelten Übermacht des Feindes gegenüberstand. Da die entscheidende Ressource jedes Krieges der kämpfende Mensch und seine Opferbereitschaft ist, half es den Byzantinern nichts, technisch den Arabern und Seldschuken gleichwertig zu sein; langfristig mußten sie unterliegen, falls ihre Kampfmoral nicht dieselbe Höhe erreichte. Höhere Todesbereitschaft bringt enorme Vorteile in der Gefechtssituation: so lassen sich waghalsige Operationen angehen und kühne Manöver, die den Feind überraschen und verwirren; so lassen sich Siege erzwingen, die technisch und materiell fast nicht möglich scheinen, und Schlachten gewinnen, die unter üblichen Bedingungen verloren sind.

Nikephoros wußte um die militärischen Konsequenzen von Sure 4, 74-76; er war der erste, der die prinzipielle kriegerische Unterlegenheit der christlichen Religion zu korrigieren suchte. Doch die Bischöfe der Ostkirche sahen sich außerstande, ihre Theologie so zu manipulieren, daß ein kriegerisches Märtyrertum hätte entstehen können. Dabei blieb es. Die byzantinischen Kaiser mußten ihre schweren Abwehrkriege gegen die ständigen sarazenischen und seldschukischen Aggressionen führen, ohne daß ihnen die Religion dort half, wo Hilfe am nötigsten war.

Erst die Westkirche veränderte die theologisch-politische Situation: als Papst Urban II. 1095 zum ersten Kreuzzug aufrief, versprach er den christlichen Kriegern den Erlaß der Sünden: Gefallene Kreuzeskrieger umgingen demnach das göttliche Gericht; sie wurden insofern den Märtyrern gleichgestellt, obschon ihnen dieser Name verwehrt blieb. Der Papst als Oberhaupt einer monarchisch organisierten Kirche tat genau das, was ein Konzil östlicher Bischöfe nicht vermochte: Er verfügte über das Heil. Die Papstkirche konnte nun ebensolche „Heiligen Kriege“ führen, wie der Islam es seit Jahrhunderten zu tun pflegte. Worin unterscheiden sich dann Kreuzzüge und Dschihad? Kreuzzüge konnte allein der Papst ausrufen; daher blieben sie sehr selten - verglichen mit den unzähligen, unaufhörlichen und ubiquitären Dschihads der islamischen Welt.

Und die Ziele von Kreuzzügen blieben genau begrenzt; im November 1095 nannte Urban II. in Clermont Grund und Ziel des Kreuzzuges: „Es ist unabweislich, unseren Brüdern im Orient eiligst Hilfe zu bringen. Die Türken und die Araber haben sie angegriffen und sind in das Gebiet von Romanien (Konstantinopel) vorgestoßen; und indem sie immer tiefer eindrangen in das Land dieser Christen, haben sie diese siebenmal in der Schlacht besiegt, haben eine große Anzahl von ihnen getötet und gefangengenommen. Wenn ihr ihnen jetzt keinen Widerstand entgegensetzt, so werden die treuen Diener Gottes im Orient ihrem Ansturm nicht länger gewachsen sein.“ Die ersten Kreuzzüge bezweckten, entweder bedrängten Christen zu Hilfe zu kommen oder die Heiligen Stätten in Palästina zu befreien oder von den Muslimen unterworfene Christen zu befreien. Dagegen hielten die muslimischen Rechtsgelehrten immer am Endziel fest, das „Haus des Krieges“ zu erobern und alle Ungläubigen zu unterwerfen.

Urban II. sah richtig. Wäre Konstantinopel schon 1100 gefallen, dann hätte die enorme militärische Kraft der türkischen Heere Mitteleuropa vierhundert Jahre früher heimgesucht. Dann wäre die vielfältige europäische Kultur wahrscheinlich nicht entstanden: keine freien städtischen Verfassungen, keine Verfassungsdebatten, keine Kathedralen, keine Renaissance, kein Aufschwung der Wissenschaften; denn im islamischen Raum entschwand das freie - griechische! - Denken eben in jener Epoche. Jacob Burckhardts Urteil - „Ein Glück, daß Europa sich im ganzen des Islams erwehrte“ - heißt eben auch, daß wir den Kreuzzügen ähnlich viel verdanken wie den griechischen Abwehrsiegen gegen die Perser.

Indes, wurden Kreuzzüge nicht häufig mißbraucht? Gewiß. Kreuzzüge „entgleisten“ und wurden „zweckentfremdet“, wie etwa jener, der 1204 zur Eroberung des christlichen Konstantinopel führte. Doch das passierte mit Dschihads weitaus häufiger. Wenn die Sklaven knapp wurden, führten Emire nicht nur Dschihads gegen nichtmuslimische Völker, welche zu versklaven geboten war, sondern immer häufiger auch gegen islamisierte Völker, unter dem Vorwand, es seien keine wahren Muslime. Das geschah vorwiegend in Afrika und gegen Schwarzafrikaner, so, als zuerst Songhay 1468, dann die Marokkaner 1552 Mali überfielen, so auch, als seit dem achtzehnten Jahrhundert religiöse Reformer im Sahel ihre Dschihads gegen die muslimisierten Haussa-Städte führten, woraus das Kalifat Sokoto entstand - mit der drittgrößten Sklavenmenge nach Brasilien und den amerikanischen Südstaaten. An den Folgen dieser immer weiter gehenden Dschihads mit ihren Genoziden und Massenversklavungen leidet Afrika bis heute.

Indes, für welche politische Ordnung führten die Muslime ihre Heiligen Kriege mit dieser Vehemenz und diesem Erfolg? Für die Scharia. Eine politische Ordnung, die erstens Herren und Unterworfene streng absondert, zweitens die politische und soziale Ordnung der menschlichen Verfügung weitgehend entzieht. Bleiben wir beim ersten Aspekt: In der Scharia sind die Muslime die Herren, die Anhänger anderer Buchreligionen - Christen, Juden, Parsen, Buddhisten - Unterworfene, „Dhimmi“; dabei handelte es sich nicht um religiöse Minderheiten, sondern um gewaltige Mehrheiten, vor allem in Syrien, in Anatolien, oder um die Christen Nordafrikas.

Die Unterworfenen durften keine Waffen tragen, sie waren wehrunfähig, somit keine vollwertigen Männer. Christen und Juden mußten besondere Farben oder Kleidungsstücke tragen (diese Diskriminierung führte zum Judenstern), um als „Dhimmi“ kenntlich zu sein; sie durften nicht auf Pferden reiten, sondern nur auf Eseln, damit sie ständig an ihre Erniedrigung erinnert wurden; sie zahlten einen Tribut (Jizya), den sie persönlich entrichteten, wobei sie einen Schlag an den Kopf erhielten. Sie mußten sich von Muslimen schlagen lassen, ohne sich wehren zu dürfen; schlug ein „Dhimmi“ zurück, dann wurde ihm die Hand abgehackt, oder er wurde hingerichtet. Die Zeugenaussage eines „Dhimmi“ galt nicht gegen Muslime; diese brauchten für Vergehen an einem „Dhimmi“ nur halbe Strafe zu tragen; und wegen eines solchen Unterworfenen konnten sie nie hingerichtet werden. Umgekehrt waren grausamste Hinrichtungsarten überwiegend den „Dhimmi“ vorbehalten.

Sogar jene Diskriminierung der Juden, zu der vierhundert Jahre nach dem Islam die Westkirche auf dem IV. Laterankonzil von 1215 schritt und die uns so barbarisch anmutet, bezweckte und erreichte keine Erniedrigung dieses Ausmaßes. Eine besondere Drangsalierung brachte die türkische Herrschaft: seit 1360 wurde in unregelmäßigen Abständen bis zu einem Fünftel aller christlichen Kinder in die Sklaverei abgeführt. Sie wurden zwangsbekehrt.

Diese Sklavenmenge dürfte im Laufe von vier Jahrhunderten in die Millionen gegangen sein; davon wurden Hunderttausende ausgewählter Knaben zu fanatischen Muslimen und zu Elitekämpfern erzogen, zu den berüchtigten Janitscharen: eine Politik zur systematischen Vermehrung der muslimischen Bevölkerung und zur allmählichen Auslöschung der Christen. Sie hatte Erfolg. Die „Dhimmitude“ versetzte die Nichtmuslime in eine radikale Andersheit: Die Menschen in diesem Zustand als „Bürger zweiter Klasse“ zu bezeichnen ist Schönrednerei. Wie der Nationalsozialismus die Menschen in Herren- und Untermenschen auf rassischer Basis spaltete, so hat es die Scharia auf religiöser Basis getan. Als erste Weltreligion schuf der Islam eine Apartheid, in der die christlichen oder auch parsischen Mehrheiten kolonisiert und allmählich islamisiert wurden. Islamische Toleranz hieß: Duldung der Unterworfenen als Gedemütigte und Erniedrigte. All das ist durch Studien zur „Dhimmitude“ bekannt. Aber wer will von den millionenfachen Opfern hören?

Der Islam hat riesige Territorien religiös „gesäubert“: der zweite Kalif machte den Hidjaz, also Arabien außer dem Jemen, „christenrein“ und „judenrein“; die Alternative hieß Konversion oder Vertreibung. Das hat - von alttestamentlichen Fällen abgesehen - niemals zuvor eine Religion gemacht. Ebenso „reinigten“ die Almohaden und Almoraviden ihr Spanien nach dem Zusammenbruch des Kalifats 1031: Zehntausende Juden wie Christen mußten entweder konvertieren oder ins christliche Nordspanien oder in die Levante fliehen. Gewiß, englische und französische Könige und dann die Könige Spaniens selber taten später das gleiche; sie wandten dabei ein muslimisches Rezept an.

Und die Pogrome? Seit dem Kalifen Al-Mutawakkil (847 bis 861) schwappten immer wieder Verfolgungen über den Orient und Nordafrika, wobei Juden und Christen zwangsbekehrt, vertrieben oder massakriert wurden. Die ständige Zerstörung von Kirchen ging bis ins vorletzte Jahrhundert weiter. Allmählich zerlaufen auf dem verklärten Bild des muslimischen Spanien, welches der europäische Antiimperialismus im neunzehnten Jahrhundert geschaffen hat, die blumigen Farben. Sorgfältige Aufarbeitung der Dokumente bringen darunter ein anderes Bild zum Vorschein. Dort kam es 889 in Elvira und 891 in Sevilla zu umfassenden Pogromen gegen Christen. Im marokkanischen Fez wurden 1033 über 6000 Juden massakriert. 1058 wurde das christliche Antiochia unter Folter und Todesdrohungen muslimisch gemacht.

Das erste große Pogrom gegen Juden auf europäischem Boden fand 1066 im muslimischen Granada statt; dabei kamen 1500 jüdische Familien um. 1135 wurde das Judenviertel Córdobas niedergebrannt, die Zahl der Massakrierten nicht zu wissen mag heilsam sein. 1159 standen sämtliche Christen von Tunis vor der Wahl, zu konvertieren oder zu sterben. Um diese Zeit wurde das ehemals so vitale Christentum Nordafrikas vollends vernichtet. Die Pogrome im christlichen Herrschaftsgebiet sind kein Ruhmesblatt der europäischen Kultur; aber ihre Ausmaße bleiben zurück hinter jenen der islamischen Welt. Wir brauchen dringend eine vergleichende Geschichte religiöser Unterjochung.

Reden wir von Integration der Juden? Nirgendwo unter der Herrschaft des Islam, und auch nicht im spanischen Kalifat, waren Juden Bürger ihrer Stadt; sie blieben stets Unterworfene. In manchen deutschen Städten - Worms, Augsburg und anderen - des Hochmittelalters waren die Juden Stadtbürger besonderen Rechts, sie hatten das Recht, Waffen zu tragen, und waren bessergestellt als ärmere christliche Einwohner. Sie waren bis ins vierzehnte Jahrhundert, als sich ihre Situation verschlechterte, weit besser integriert, als die Juden im muslimischen Spanien es jemals sein konnten. Wer die politische Integration für die wichtigste hält, kann nicht umhin, Augsburg über Córdoba zu stellen. All das ist seit über fünfzehn Jahren wissenschaftlich bekannt. Aber wer will es hören?

Seine Vergangenheit nicht zu kennen heißt, sie wiederholen zu müssen. Wer weiterhin das Märchen von der islamischen Toleranz verbreitet, behindert jene muslimischen Intellektuellen, die ernsthaft an jener Reform des Islam arbeiten, die im neunzehnten Jahrhundert so erfolgversprechend begann. Denn er beraubt sie der Chance, eine Vergangenheit zu überwinden, die ansonsten zur abscheulichen Gegenwart zu werden droht. Gelänge es den Reformern, den Islam radikal zu entpolitisieren, dann könnten die Muslime zu wirklichen Bürgern in ihren Staaten werden. Übrig bliebe jene hochgradig spirituelle Religion, die nicht nur Goethe fasziniert hat: Hegel nannte den Islam die „Religion der Erhabenheit“. Dazu könnte er werden.
Text: F.A.Z., 16.09.2006, Nr. 216 / Seite 35

So Talisker und Dr. Udo Broemme. Können wir uns auf diesem Niveau unterhalten?

Viele Grüße
Herzbube
Muslime geben Papst Recht! Herzbube
Herzbube:

Lieber Udo,

 
25.09.06 11:51
#37
die erschossene Nonne wäre wahrscheinlich froh, wenn ihre Häscher mein Differenzierungsvermögen und meine Vorurteile gehabt hätten.

Viele Grüße
Herzbube
Muslime geben Papst Recht! Dr.UdoBroemme
Dr.UdoBroem.:

Wäre zumindest ne Diskussionsgrundlage

 
25.09.06 11:53
#38
Ich habe jetzt nicht alles gelesen, aber es geht ja wohl um die Vergangenheit und nicht um das hier und jetzt.

Süß finde ich, wie der Autor über 5 Seiten den grausamen Islam schildert und die Greueltaten des Christentums in einem Halbsatz abtut.

So sind sie eben unsere christlichen Eiferer und genau so hat es der Papst auch gemacht.
Einen ganzen Keller voller dokumentierter Verbrechen im Namen des christlichen Gottes, aber als Beispiel für Gewalt und Religion zitiert er den Islam - Bravo!

Muslime geben Papst Recht! 2807336

Es genügt nicht, keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken.
Muslime geben Papst Recht! Bankerslast
Bankerslast:

Achtung! neu und aktuell

9
25.09.06 11:59
#39
Schweinefleisch darf in Deutschland nur noch bis 31.12.06 verzehrt und in den Handel gebracht werden.

Grund der Maßnahme: Muslime in Deutschland fühlen sich zunehmend provoziert.
Muslime geben Papst Recht! Dr.UdoBroemme
Dr.UdoBroem.:

Boah wie lustig!

 
25.09.06 12:03
#40
Ihr habts schon drauf.

Muslime geben Papst Recht! 2807360

Es genügt nicht, keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken.
Muslime geben Papst Recht! dutchy
dutchy:

#38 Die grafierende Unterschied ist das die

 
25.09.06 12:07
#41
Christenen daraus gelernt haben. Der Islam sich aber noch in dem Zeit befindet woraus zitiert wurde.

In dem Sinne

Dutchy
Muslime geben Papst Recht! Herzbube
Herzbube:

Du scheinst Die Rede des Papstes nicht

 
25.09.06 12:09
#42
gelesen zu haben. Der Papst hat mitnichten über fünf Seiten den Islam angeprangert. Die Passage über den Voluntarismus im Christentum ist nicht kürzer. Natürlich wurden auch im Namen des Christentums Verbrechen begangen. Und was ändert das?

Vielleicht können wir das auch auf ein paar wenige Fragen reduzieren:

Das mit der Papstrede ist tatsächlich abgegrast. Daher nur kurzs

Durfte der Papst das Zitat verwenden?
Ich meine: Ja!

Hat der Papst sich zu entschuldigen?
Ich meine: Nein!

Falls Du die zweite Antwort mit Ja beantworten solltest, dann versuche mir zu erklären, worin die "Beleidigung" liegt.

Die entscheidenden Fragen sind politischer Natur: Wie gehen wir mit dem Islam und insbesondere mit den radikalen Strömungen um.

Die sind ungleich schwieriger und die sind es auch wert, diskutiert zu werden.

Viele Grüße
Herzbube
Muslime geben Papst Recht! Herzbube
Herzbube:

Stimmt, so lustig ist das nicht:

 
25.09.06 12:21
#43
Mit Einführung der Scharia wird das tatsächlich verboten werden.

So wie im Iran schon heute.

Und wie es sich für eine sachliche Diskussion gehört, hier der Beleg:
omnibus.uni-freiburg.de/~deutschm/...Iran%20Schweinefleisch%22


Viele Grüße
Herzbube
Muslime geben Papst Recht! BeMi
BeMi:

Teile der

2
25.09.06 12:24
#44
Muslime sind militant und
werden den verträumten Westen
in der Zukunft richtig aufmischen.
Träum weiter, Broemmelmaus.
Muslime geben Papst Recht! Dr.UdoBroemme
Dr.UdoBroem.:

Ich sach ja, ihr seid doof

 
25.09.06 12:28
#45
Steht irgendwie die Einführung der Scharia zur Debatte?

Jou BeMi - wenn ich in die jüngste Vergangenheit blicke, dann hat unser christlicher Heerführer Bush zuletzt die verträumte muslimische Welt ordentlich aufgemischt und nicht umgekehrt.

Muslime geben Papst Recht! 2807444

Es genügt nicht, keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken.
Muslime geben Papst Recht! BeMi
BeMi:

Broemmel

 
25.09.06 12:34
#46
Das stimmt auch,
aber wo ist der kausale Zusammenhang?
nine-eleven war vor dem Irakkrieg.
Muslime geben Papst Recht! Dr.UdoBroemme
Dr.UdoBroem.:

Wo ist der kausale Zusammenhang?

 
25.09.06 12:36
#47
9/11 hatte nichts mit dem Irak zu tun.

img src=http://www.readyourselfraw.com/recommended/...moore/arcade/zippy.jpg>

Es genügt nicht, keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken.
Muslime geben Papst Recht! Herzbube
Herzbube:

Die Holländer diskutieren das prophylaktisch

 
25.09.06 12:38
#48
und zwar hier:
www.ad.nl/binnenland/article622846.ece

und hier die deutsche Übersetzung:

en Haag - Wenn es nach dem niederländischen Justizminister Piet Hein Donner gehen soll, darf in den Niederlanden das islamische Gesetz (Sharia) eingeführt werden.

"Für mich steht fest, wenn Zweidrittel aller Niederländer morgen die Sharia einführen wollten, dann muss es diese Möglichkeit doch geben. So was kann man mit Gesetzen doch nicht aufhalten. Es wäre eine Schande zu sagen "das darf nicht sein". Die Mehrheit entscheidet, das ist die Essenz der Demokratie. Donner stellt diese These in dem Buch "Das Land von Hass und Neid" von Margalith Kleijwegt und Max van Weezel auf. Das Buch erscheint heute.

Donner reagiert mit seiner Aussage über die Sharia auf Äußerungen der CDA Fraktion (Christdemokraten), die bisher forderte, dass die Parteien die die Sharia einführen wollen, aus dem demokratischen System ausgeschlossen werden können. Der Minister meint jedoch, Moslems sollten auf demokratischem Wege an die Macht kommen können. Der Abgeordnete der zweiten Kammer (NL Parlament), Geert Wilders, hat Donner aufgefordert, sich für seine Äußerungen über die Sharia zu verantworten. Wilders meint, dass ein Minister sich für die niederländischen Werte und Normen einzusetzen hätte und sich gegen die Einführung der barbarischen Sharia wehren sollte.

Donner äußerte weiterhin Kritik über die Art und Weise, wie seine VVD Parteifreundin Rita Verdonk auftritt (VVD = konservativliberale). Er meint, sie hätte vor zwei Jahren nicht auf einen Händedruck des Imams bestehen sollen. Königin Beatrix hat es - so Donner - besser gemacht. "Es war klug von der Königin nicht darauf zu bestehen, dass der Imam ihr die Hand gab. Wenn ich bei mir Moslems zu Besuch habe, dann sage ich auch nicht "Komm Leute, wir trinken mal einen Schnapps zusammen". Nach Meinung des Ministers haben die Moslems ein Anrecht daruf, ihre Religion auf ihre eigene Art zu erleben, auch wenn sie sich weigern einer Frau die Hand zu geben. Er will nicht über Rita Verdonk urteilen, "aber es ist eine Tonart in die Debatte reingeschlichen, die mir nicht gefällt. Ein Ton so nach der Art "du wirst dich assimilieren, du wirst in der Öffentlichkeit unsere Werte annehmen. Das ist nicht meine Idee von Annäherung".

Viele Grüße
Herzbube
Muslime geben Papst Recht! Herzbube
Herzbube:

#47: Das ist fast richtig.

 
25.09.06 12:41
#49
Bush hat 9/11 als Vorwand für den Irakkrieg verwendet.

Der sogenannte "christliche Heerführer" war vor dem Irakkrieg im Vatikan um sich von dort seinen Segen abzuholen. Der (alte) Papst hat ihm diesen verweigert. Und ich glaube nicht, daß der neue anders gehandelt hätte.

Viele Grüße
Herzbube
Muslime geben Papst Recht! BeMi
BeMi:

Ja, richtig

 
25.09.06 12:42
#50
lesen:
a. Hypothese "Teile der Musime sind militant"
--> nine-eleven

b. Später kam B.s vorgeschobener christl
Feldzug.
Seine scheinheilige Begründung ist keine Causa
für a.

c. Trotzdem gilt Hypothese a.
Muslime geben Papst Recht! dutchy
dutchy:

# 45 unser christlicher Heerführer Bush

 
25.09.06 12:44
#51
Das ist Dein Text. (und schwachsinn) Es ist nirgendwo ab zu leiten das er den Krieg aus "christliche" Gründe oder Hintergrund geführt hat.

IDS

Dutchy
Muslime geben Papst Recht! Dr.UdoBroemme
Dr.UdoBroem.:

Die Holländer...

 
25.09.06 12:44
#52
Die diskutieren auch die Rechtmäßigkeit einer Pädophilenpartei - na und?

Dass das eine Realität wird ist genauso wahrscheinlich wie dass die Pädophilenpartei die absolute Mehrheit gewinnt.

Muslime geben Papst Recht! 2807481

Es genügt nicht, keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken.
Muslime geben Papst Recht! Dr.UdoBroemme
Dr.UdoBroem.:

Och BeMi

 
25.09.06 12:53
#53
Teile der Christen sind auch militant - siehe Bush.

Und was soll uns das sagen? Sind wegen Bush alle Christen Folterer und Kriegstreiber oder sind wegen 9/11 alle Moslems Terroristen und Bombenleger?

Das ist genau die Logik, die seit Wochen die Diskussionen dominiert.

Muslime geben Papst Recht! 2807507

Es genügt nicht, keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken.
Muslime geben Papst Recht! dutchy
dutchy:

Nachdem er letzte Woche abgetreten ist

 
25.09.06 12:55
#54
Weiß ich nicht ob er bei uns noch mal dran kommt.

Zitat Dinner "Ein Ton so nach der Art "du wirst dich assimilieren, du wirst in der Öffentlichkeit unsere Werte annehmen. Das ist nicht meine Idee von Annäherung".

Vermute mal der möchte mit den kommende Wahl (November) in aussicht aus dieser Ecke Stimmen gewinnen. Wie anders ist z.B. o.s. Zitat zu bewerten.

Ich bin wirklich der Meinung das alle hier lebende Ausländer unsere Werten zu respektieren haben. Wenn nicht raus ...............


IDS

Dutchy
Muslime geben Papst Recht! Dr.UdoBroemme
Dr.UdoBroem.:

#45

 
25.09.06 12:57
#55
Dann hat Bush wahrscheinlich auch nie von einem "Kreuzzug" gesprochen - alles klar.

Muslime geben Papst Recht! 2807518

Es genügt nicht, keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken.
Muslime geben Papst Recht! Malko07
Malko07:

Vermessung eines

 
25.09.06 13:01
#56
Bildes:

Muslime geben Papst Recht! 58520
Muslime geben Papst Recht! Herzbube
Herzbube:

Weder noch.

2
25.09.06 13:02
#57
Aber das wissen nicht nur wir beide.

Enthebt uns das der Antwort auf die Frage des Umgangs mit dem radikalen Islam?

Außerdem befürchte ich, daß wir nicht so tun können, als hätten wir mit der Sache nichts zu tun. Das sei etwas zwischen den USA und dem Islam. Die (glücklicherweise mißglückten) Bahnanschläge beweisen das eindrücklich. Auch wenn wir es schon wieder fast verdrängt haben: Wir sind betroffen.

Viele Grüße
Herzbube
Muslime geben Papst Recht! BeMi
BeMi:

Rabulistik, Broemmel?

5
25.09.06 13:04
#58
Ich behaupte nur:

- Der Islam als Religion strebt an (Ziele):
   a. Einheit von Religion und Staat
   b. Scharia
   c. Unterdrückung der Frau

- Teile der Muslime wollen ihre obigen Ziele
   militant durchsetzen
   (Islamisten)

- Der Westen pennt in Appeasement-Manier.

Alles andere zu diesem Thema ist Ablenkmanöver
der Appeasement-Jünger.






 
Muslime geben Papst Recht! Happy End
Happy End:

Tja, BeMi

 
25.09.06 13:11
#59
a und b sind auch grundsätzliche Ziele der Religion Christentum...
Beißt sich halt nur mit dem aufgeklärten Europa...
Muslime geben Papst Recht! dutchy
dutchy:

Tja, Happy

 
25.09.06 13:19
#60
kann sein das es mal so war, hat aber jetzt keine Gültigkeit mehr und kann daher nicht als Argument gelten

Ist aber eine methode nicht reagieren zu mussen, weil das als "Appeasement-Jünger" unmöglich ist.

In dem Sinne

Dutchy
Muslime geben Papst Recht! Herzbube
Herzbube:

Das mag sein das Bush das tat...

 
25.09.06 13:41
#61
...damit das ein "Kreuzzug" wird, braucht er aber den Segen der katholischen Kirche den hat er nicht. Genausowenig wie es derzeit einen Dschihad gegen den Vatikan gibt.


Den Krieg gegen den Terror wollte er zunächst auch "infinte justice" nennen. In unserer Einschätzung über Dabbbeljuh dürften wir so weit auseinander nicht liegen.


Viele Grüße
Herzbube
Muslime geben Papst Recht! BeMi
BeMi:

hääh, Happy End?

 
25.09.06 13:47
#62
"a und b (=Scharia) sind auch grundsätzliche Ziele der Religion Christentum..."

b.Scharia als Ziel des Christentums?

Da klär mich bitte auf.

Grüsse
B.  
Muslime geben Papst Recht! Happy End
Happy End:

a und c natürlich

 
25.09.06 13:52
#63
(zu a kam immerhin schon mal kein Widerspruch von Dir *g*)
Muslime geben Papst Recht! Herzbube
Herzbube:

@HE: Der Papst will die Scharia durchsetzen?

 
25.09.06 14:00
#64
Das ist mir neu.

Wann hat ein religiöser Führer das letzte Mal dazu aufgerufen, einen bestimmten Menschen zu töten? Ruhollah Khomeini: Salman Rushdi, 1989

de.wikipedia.org/wiki/Ruhollah_Khomeini

Und wann war das bei den Christen das letzte Mal der Fall?

Viele Grüße
Herzbube
Muslime geben Papst Recht! BeMi
BeMi:

Happy End

5
25.09.06 14:04
#65
Keine der etablierten christlichen Kirchen
strebt heute
diese 3 genannten Ziele an.


Grüsse
B.
Muslime geben Papst Recht! lehna
lehna:

Der Mob tobte...

7
25.09.06 14:11
#66
wegen ein paar Papstworte oder albernen Kritzeleien.
Muslime geben Papst Recht! 2807749
In Bagdad hat der Ramadan mit einem besonders grausamen Überfall von Muslimen auf Muslime begonnen. Sunniten, die sich „Soldaten des Propheten“ nennen, töteten mindestens 37 schiitische Frauen und Kinder mit Bomben und Feuer.
Wo bleibt hier die Randale,Happy???

Muslime geben Papst Recht! Happy End
Happy End:

Der Mob und die Medien

 
25.09.06 14:13
#67
Muslime geben Papst Recht! dutchy
dutchy:

# 65 Wie schon vorhin gesagt B

 
25.09.06 14:15
#68
Auch hier wieder sind sie am Ende ihre Argumentations Kette. Mich würde wirklich eine Reaktion #58 interessieren. Glaube damit fällt und steht diese Thread.

Damit sind alle Behauptungen von HE, Boehme und restliche "Schönreder" nur noch makelatur.

iDS

Dutchy
 
Muslime geben Papst Recht! Herzbube
Herzbube:

Ein kluger Schachzug!

 
25.09.06 14:20
#69
Dialog der Religionen

Papst hofft auf „Brücken der Freundschaft“

Benedikt XVI.: "Wertschätzung und tiefer Respekt”
25. September 2006
Benedikt XVI. hat bei einem Treffen mit muslimischen Diplomaten zu einem aufrichtigen und respektvollen Dialog mit dem Islam aufgerufen. Der Papst forderte Christen und Muslime am Montag dazu auf, jede Form von Gewalt abzulehnen. Das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche gab zudem seiner „Wertschätzung und tiefem Respekt“ vor Angehörigen des islamischen Glaubens Ausdruck.

Er hoffe auf „Brücken der Freundschaft“ zwischen Christen und Muslimen, sagte Benedikt in seiner Sommerresidenz Castel Gandolfo. Dort empfing er 21 beim Vatikan akkreditierte Botschafter aus vorwiegend muslimischen Ländern und einen Vertreter der Arabischen Liga. Unter anderem folgten die Vatikan-Botschafter Indonesiens, Pakistans, des Libanons und des Iraks der Einladung. Lediglich der sudanesische Botschafter nahm nicht an der Begegnung teil, meldete die italienische Nachrichtenagentur Ansa.

Das Treffen war vom Vatikan einberufen worden, um die Wogen im Streit um die umstrittenen Äußerungen des Papstes zum Islam zu glätten. Während seines Deutschland-Besuchs hatte Benedikt am 12. September bei einer Vorlesung an der Universität Regensburg den byzantinischen Kaiser Manuel II. Palaiologos mit einer Äußerung zum Verhältnis von Religion und Gewalt zitiert, wonach man im Islam „nur Schlechtes und Inhumanes finden“ könne. Nach empörten Reaktionen und Protesten in der muslimischen Welt hatte Benedikt sein Bedauern geäußert. Er habe sich die zitierte Auffassung nicht zu Eigen machen wollen, und Muslime nicht beleidigen wollen.
Text: FAZ.NET
Bildmaterial: dpa
Muslime geben Papst Recht! Herzbube
Herzbube:

Täterätää!

 
25.09.06 14:22
#70
"Der Papst forderte Christen und Muslime am Montag dazu auf, jede Form von Gewalt abzulehnen."

Bin gespannt, wem das schwerer fällt.

Viele Grüße
Herzbube
Muslime geben Papst Recht! Talisker
Talisker:

Mein lieber Herzbube,

 
25.09.06 15:01
#71
Mir erschließt sich leider nicht, was nu bei #26 Niveau haben sollte. Du nennst es "Abstraktion und Simplifikation", ich nenn es platter Mist unterster Kajüte. Ein DocBroemme scheint auch letzteres zu meinen. Da kommen wir wohl nicht zusammen. Ich kann mir auch nix anderes an bezweckter Aussage deinerseits vorstellen als "die sind doch doof und allesamt gewalttätig". Vielleicht sollte es auch einfach "witzig" daherkommen? Da halte ich es eher mit dem hier
http://www.ariva.de/board/270071
zitierten Politiker.

Mein zweiter Absatz in #27 richtete sich übrigens vor allem gegen dutchys #22. Eine hier oft gelesene Forderung. Aber was können die Muslime dafür, wenn hier einige nicht mitbekommen haben, dass
- Muslime schon wiederholt in Deutschland auf die Strasse gegangen sind, um gegen Gewalt im Namen der Religion zu protestieren? Auch wenn ich mir selber wünsche, dass es noch mehr tun würden
- muslimische Verbände in Deutschland schon zigmal sich von Gewalt distanziert haben? Und irgendwann dann (völlig zu recht) sagen, dass sie nu nicht jedesmal ne Pressemeldung mit ihrer Distanzierung rausgeben können, wenn im hintersten Pakistan mal wieder der Mob auf der Strasse tanzt?
Hier bei ariva wird nur allzu oft eine pöbelnde Stimmung aufgezogen, werden Vorurteile bedient, die vielleicht so manchem Herzen Luft verschaffen - hilfreich ist das aber nicht.  
Da ist z.B. die Einführung von staatlich konrolliertem Islamunterricht bei weitem lösungsorientierter.
Gruß
Talisker
Muslime geben Papst Recht! Kalli2003
Kalli2003:

Talisker

 
25.09.06 15:12
#72

zu Deinem zweiten Teil....

es gibt das Sprichwort "wer einmal lügt, dem glaubt man nicht". Wenn sich also muslimische Verbände meinetwegen zig-mal von Gewalt distanziert haben und trotzdem ständig wieder was passiert (sei es ein Mord an einer Nonne oder wenn im hintersten Pakistan mal wieder der Mob auf der Strasse tanzt), dann glaubt das irgendwann keiner mehr.

Wobei ich damit jetzt nicht sagen will (besser: bestreite), dass alle Moslems ....

Zudem könnte jeder mit oder ohne Bart ein "Schläfer" sein. Es passiert in letzter Zeit einfach zuviel, ...

So long (oder doch besser short?)  

Muslime geben Papst Recht! 2807965Kalli  

Muslime geben Papst Recht! Talisker
Talisker:

Kalli

3
25.09.06 15:21
#73
was haben die dt. Muslime, die dt. Muslimverbände mit dem tanzenden Mob in Pakistan zu tun? Außer dem Namen nach den gleichen Glauben? Den sie aber (zumindest zum großen, überwiegenden Teil) anders auslegen als dort?
Haben sich dt. Christen von christlichen Ausschreitungen in Indonesien (es waren nicht nur Autos, es gab auch Tote) zu distanzieren? Dt. Christen damals zur heißen Phase in Nordirland von den damaligen Scharmützeln? Das verlangt doch wohl keiner ernsthaft? Weil man sie eben nicht in einen Topf wirft? Aber gerade das wird bei den Muslimen derzeit häufig getan... Und ich wiederhole mich - es ist absolut kontraproduktiv. Da werden auch die Gemäßigten hier solange in eine Ecke gedrängt, bis sie sich selber dort aufhalten.
Gruß
Talisker  
Muslime geben Papst Recht! Herzbube
Herzbube:

Mein noch lieberer Talisker...

 
25.09.06 15:45
#74
Zunächst wollen wir mal eine Basis schaffen, vielleicht kommen wir ja doch noch zusammen:

Die Satire bedient sich häufig der Übertreibung (Hyperbel), kontrastiert Widersprüche und Wertvorstellungen in übertriebener Weise (Bathos), verzerrt Sachverhalte, vergleicht sie spöttisch mit einem Idealzustand (Antiphrasis) und gibt ihren Gegenstand der Lächerlichkeit preis. Zu ihren Stilmitteln gehören Parodie, Travestie und Persiflage, zu ihren Tonfällen Ironie, Spott und Sarkasmus. Insofern sich die Satire auf eine Idealvorstellung beruft, kann sie sich auch des Pathos bedienen.

Auszug aus Wikipedia zum Stichwort Satire.

Mit der Kurzgeschichte habe ich versucht, die Geschehnisse um das Papst-Zitat zusammenzufassen und zuzuspitzen. Ob mir das sprachlich gelungen ist, sei dahingestellt. Aber wo ist der inhaltliche Fehler? Hat der Papst (inhaltlich) etwas anderes gesagt, als  das was ich Bene in den Mund legte?  
Ali symbolisiert den Mob, sei er nun pakistanisch (Vgl. DEIN Posting in #73) oder sonstiger Nationalität und dessen Reaktion.

Aber die Tatsache, daß ich das erkläre, zeigt mir, daß es (zumindest bei Dir) falsch angekommen ist. Da ich aber nicht zu den Gutmenschen gehöre, suche ich die schuld nicht bei mir.

In einem war ich unpräzise, ich hätte schreiben sollen:
"Und damit Du weißst das Du Unrecht hast, zünde ich das Haus Deines Bruders an(Bild für die brennende orthodoxe Kirche)  und schieß Deiner Schwester in den Rücken (=Bild für die vom Mob erschoßene Nonne)."

Aber so hart wollte ich nicht sein, ich Weichei.

Viele Grüße
Herzbube


Muslime geben Papst Recht! Herzbube
Herzbube:

Inhaltlich identisch:

 
25.09.06 15:50
#75
war dieses Posting:

http://www.ariva.de/board/269446?pnr=2800386#jump2800386

Wo war da der Entrüstungssturm?

Viele Grüße
Herzbube
Muslime geben Papst Recht! Talisker
Talisker:

Korrekt, Herzbube,

 
25.09.06 16:03
#76
is bei mir (wohl nicht nur bei mir) falsch angekommen, habe die beabsichtigte Analogie nicht geschnallt. Da ich aber nicht zu den Gutmenschen (oder sonstwem) gehöre, suche ich die Schuld nicht bei mir. Eher an der Platzierung ohne Kommentar deinerseits, vor allem aber beim Umfeld des Beitrags (sprich: einigen platten Beiträgen davor).
Ich halte nach wie vor nichts von deiner Verallgemeinerung (du nennst es Abstraktion/Simplifikation). Da finde ich dein verlinktes #10 (?) besser.
Gruß
Talisker
Muslime geben Papst Recht! Herzbube
Herzbube:

Hoffentlich wird das nicht zu schmusig...

 
25.09.06 16:21
#77
..aber ich gebe zu, daß ich eine tiefe Abneigung gegen Smiley's und sonstige "Ironie/Satire-Warnhinweisschilder" habe. Und daß es im Kontext einige wohl anders zu verstehende Einträge gab. Werde mich zukünftig bemühen das deutlicher zu machen.

Einen schönen Abend noch zusammen
Herzbube
Muslime geben Papst Recht! ottifant29
ottifant29:

moslem, jude ,christ hindu, usw

 
26.10.06 15:24
#78
in jeder religion gibt es arschlöcher...
also wozu das rumgehacke auf die muslims??
lasst uns doch gezielt auf die person die diese tat begangen hatt rumhacken.aber nicht auf den glauben.ein psychisch gestörter massenmörder der in "gottes auftrag" gemordet hatt gibt es jede menge. Aber machen wir deshalb seinen glauben dafür verantwortlich??
nein.wir sagen das er krank im kopf ist,und schicken ihn in die psychiatrie.
die menschen die diese terroranschläge ausüben sind nichts anderes als psychisch kranke die in "gottes auftrag" morden.
die hetze in europa gegen muslims,ist nichts anderes als die angst der europäer vor überfremdung.doch diese ist leider nicht mehr aufzuhalten..
angefangen hatt alles mit der eu und unserem alten freund helmuth kohl...
es ging weiter mit der rot grünen chaos regierung und ihren multikulti wahnsinn.
und heute stehen wir da und wissen teilweise nicht mehr ob wir uns noch im eigenen land befinden wenn wir in der stadt spazieren gehen.aber bitte macht jetzt nicht die ausländer oder moslems für eure ängste verantwortlich.
verantwortlich sind die politiker die damals an der macht waren und das zu verantworten haben..
UND DIESE HABEN WIR NUNMAL GEWÄHLT!!!
Muslime geben Papst Recht! Knappschaftskassen

Wenn ich das hier alles so lese, dann

3
#79
würde ich Sadam Hussein wieder als Präsidenten vom Irak einsetzen! In noch nicht einmal 12 Monate würde dort unten niemand mehr die Schnauze aufmachen noch wagen Bomben zu werfen! Und wir man mit Muslime umgeht wissen solche Dikatoren anscheinend doch am Besten! Aber wir wissen auch das diese ganze Prozesse einfach zu schnell gegangen sind und noch nichts bodenständiges nachgewachsen ist!

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