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Muslime empört über Benedikts Islam-Schelte

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Muslime empört über Benedikts Islam-Schelte kiiwii
kiiwii:

Muslime empört über Benedikts Islam-Schelte

15
14.09.06 18:52
#1
SPIEGEL ONLINE - 14. September 2006, 18:08
URL: www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,437140,00.html


Papst in Bayern
Muslime empört über Benedikts Islam-Schelte


Von "feindseligen und provozierenden" Worten ist die Rede, von Taktlosigkeit und Hass - Islam-kritische Äußerungen von Papst Benedikt XVI. bei einer Vorlesung in Regensburg haben in der muslimischen Welt wütenden Protest ausgelöst. Das staatliche türkische Religionsamt fordert eine Entschuldigung.


Istanbul/Berlin - Die Islam-Schelte von Papst Benedikt XVI. während seines Besuchs in Deutschland rief vor allem in der Türkei und bei Muslimen in Deutschland scharfe Kritik hervor. Die Ansichten des Papstes zu Gewalt und Vernunft in Bezug auf den Islam seien "einseitig, voreingenommen, feindselig und provozierend", sagte der Präsident des staatlichen türkischen Religionsamtes, Ali Bardakoglu, heute dem türkischen Nachrichtensender NTV. Er erwarte, dass Benedikt seine Worte in aller Kürze zurücknehme und sich entschuldige.


In seiner Rede am Dienstagabend in der Regensburger Universität hatte das Oberhaupt der katholischen Kirche Zitate aus einem mittelalterlichem Streitgespräch zwischen dem byzantinischen Kaiser Manuel II. Palaeologos und einem persischen Theologen angeführt. "Zeig mir doch, was Mohammed Neues gebracht hat und da wirst du nur Schlechtes und Inhumanes finden wie dies, dass er vorgeschrieben hat, den Glauben, den er predigte, durch das Schwert zu verbreiten", zitierte er den Kaiser aus dem im 14. Jahrhundert geführten Gespräch.


Der Papst nannte dies eine "erstaunlich schroffe" Art und Weise, die Frage nach dem "Verhältnis von Religion und Gewalt" zu stellen. Er zitierte ferner einen Herausgeber der Reflexionen des Kaisers mit den Worten, der muslimische Gott sei "an keine unserer Kategorien gebunden und sei es die der Vernünftigkeit".


"Kein Nutzen" vom Papst-Besuch in der Türkei


Mit Blick auf den für Ende November geplanten Türkei-Besuch Benedikts sagte Bardakoglu, er erwarte "keinen Nutzen" vom Besuch eines Papstes, "der in dieser Weise über den heiligen Propheten des Islams denkt". Die Ausführungen des Papstes zur Vernunft konterte Bardakoglu mit den Worten: "Zunächst einmal sollen sie die Dreifaltigkeit Gottes erklären. Sie sagen, dass Jesus Gottes Sohn sei. Wie ist das mit der Vernunft in Einklang zu bringen?" Kritik gab es auch aus Kuweit, Marokko und Pakistan.


Muslime in Deutschland reagierten empört. Der Generalsekretär des Zentralrats der Muslime, Aiman Mazyek, sagte dem "Tagesspiegel", es falle ihm "schwer zu glauben", dass der Papst "gerade im Verhältnis zur Gewalt die Grenze zwischen Islam und Christentum" sehe. Schließlich sei auch die Geschichte des Christentums blutig gewesen - "man denke nur an die Kreuzzüge oder die Zwangsbekehrungen von Juden und Muslimen in Spanien". Gerade im Islam sei der Vernunftgedanke "besonders präsent". Für die islamische Rechtsprechung sei "der Gebrauch des eigenen Kopfes sogar eine der Säulen".


Der Vorsitzende des Islamrats, Ali Kizilkaya, verwies darauf, dass Benedikt XVI. zu Beginn seines Besuchs an die Politik appelliert habe, den Dialog der Kulturen und Religionen zu verstärken. Dies sei allerdings "kein positiver Beitrag dazu", sagte Kizilkaya dem "Tagesspiegel". "Wenn wir alle in die historische Kiste greifen wollten, dann wäre der Dialog kaum möglich."


Klarstellung verlangt


Der Vorsitzende des französischen Islamrats (CFCM), Dalil Boubakeur, verlangte vom Papst eine "Klarstellung". Die katholische Kirche müsse deutlich machen, dass sie den Islam als Religion sehe und nicht mit dem Islamismus gleichsetze, der eine "politische Ideologie" sei, sagte Boubakeur. Die fünf Millionen französischen Muslime wünschten "freundschaftliche Beziehungen" zu den Christen im gemeinsamen Kampf gegen die alle Gläubigen bedrohenden Gefahren: "Extremismus, Radikalisierung, Intoleranz und Gewalt".


Ein kritisches Echo fand der Vortrag Benedikts heute auch in der türkischen Presse. "Taktloser Papst" schrieb das Massenblatt "Sabah" auf der Titelseite. Vor seinem Türkei-Besuch habe der Papst "hasserfüllte, auf den Propheten Mohammed zielende Äußerungen eines byzantinischen Kaisers zu einem aktuellen Thema gemacht", kritisierte das Blatt. Von einem "großen Schnitzer" des Papstes sprach das Blatt "Vatan". Der Papst habe den zitierten Kaiser "als Schutzschild" benutzt, meinte die links-liberale Zeitung "Milliyet". Die auflagenstarke Zeitung "Hürriyet" begnügte sich mit der Feststellung, Benedikt XVI. habe "den radikalen Islam abgekanzelt".


Als "gefährlichen Kommentar des islamischen Glaubens" wertete die gemäßigt-islamische Zeitung "Zaman" den Vortrag des Papstes. Mit seinen Äußerungen habe er "die Muslime betrübt und die Vorurteile in der deutschen Gesellschaft verstärkt". Der Türkei-Besuch des Pontifex ist für die Zeit vom 28. November bis 1. Dezember vorgesehen.

phw/dpa/AFP/ddp


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MfG
kiiwii
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Muslime empört über Benedikts Islam-Schelte duxat
duxat:

ich finde es lustig, wie leicht einige es nehmen - ironisch gemeint

 
18.09.06 22:48
man sollte doch die dinge so deuten wie sie in wirklichkeit sind unser westlicher humor ist glaube ich bei dieser sache fehl am platze!

ich fahre jeden tag mit den zug zur arbeit, muss da umsteigen und habe jeden tag zeit auf einen kaffe im bahnhof, was tut man dann - man beobachtet halt die leute das emsige tun an bahnhof.

NUR was mir aufgefallen ist, es werden immer mehr KOPFTUCHTRÄGERINNEN die sich auch bei 30C im Schatten auch noch im dicken zugeköpften Mantel da rumlaufen!!

KEINE neu eingereisten Moslems, sondern aus der 3 oder 4. Generation sie sprechen perfekt und ohne akzent deutsch!! Also besinnen sich immer mehr ( die schon seit generationen hier leben) zum radikalen Isalam.

Ihr solltet vielleicht mal langsam aufwachen und die WIRKLICHKEIT mit offenen Augen sehen, zum Glück Gott sei Dank ist noch nix hier passiert - ich denke aber es ist nur noch eine Frage der Zeit bis was hier passiert wie london oder spanien, die Bedorhung ist allgenenwärtig - hängt nur davon ab wann sie von den radikalen islamisten geweckt wird und wir haben in deutschland genug schläfer!!!
Muslime empört über Benedikts Islam-Schelte Eulenspiegel
Eulenspiegel:

Hallo

 
18.09.06 23:10
das sehe ich auch so. In einer Kleinstadt, in die ich seit Jahren zum Einkaufen gehe, waren in einem Supermarkt junge Türkinnen beschäftigt. Überwiegend hübsch und ohne Kopftuch. Die Eltern dieser Türkinnen sind noch in ihrer "Tracht" rumgelaufen, also mit besagtem zugeknöpften Einmannzelt und Kopftuch, egal zu welcher Jahreszeit. Seit ein paar Monaten sind sämtliche Türkinnen, die nebenbei noch sehr freundlich und aufgeschlossen waren allesamt aus diesem Supermarkt verschwunden.

Ich gehe nicht davon aus, dass ihnen gekündigt wurde, da muss etwas anderes dahinterstecken.  
Muslime empört über Benedikts Islam-Schelte johannah
johannah:

Das Christentum hat auch viel Dreck am Stecken,

 
18.09.06 23:38
ohne Zweifel.

Spätestens ab dem 30-jährigen Krieg hat in Europa aber eine Entwicklung eingesetzt, die ziemlich vehement zu einer Trennung von Staat und Kirche geführt hat und letztendlich unsere real existierende Gesellschaftsform, mit allen bekannten Schattierungen und Auswüchsen, hervorgebracht hat.

Projiziert man die Entwicklung im Christentum linear auf den Islam, dann müssen wir damit rechnen noch mindestens 240 Jahte auf einen, die Islamischen Welt reinigenden, 30-jährigen Krieg warten zu müssen.

Angenommen, die Geschichte läßt sich nicht beeinflussen, müssen noch einige Generationen unserer Nachkommen darauf warten, daß der Islam endlich vernünftig wird.

MfG/Johannah
Muslime empört über Benedikts Islam-Schelte cziffra
cziffra:

olle Kamellen, johannah! o. T.

4
18.09.06 23:39
Muslime empört über Benedikts Islam-Schelte satyr
satyr:

Ich hänge ja der Religion -In Meinem Papierkorb

 
18.09.06 23:40
wohnt ein Zwerg- an.
Gewiss wir haben noch nicht viele Mitglieder aber wir sind
nicht vorbelastet und schwer im kommen-
Muslime empört über Benedikts Islam-Schelte johannah
johannah:

cziffra , #266, kennst du neuere Kamellen?

 
18.09.06 23:48
Ich nicht. Nur durch meine oben beschriebene Sicht der Dinge kann ich mir die Rückständigkeit der islamischen Gesellschaft erklären.

Muslime empört über Benedikts Islam-Schelte johannah
johannah:

satyr, #267, für deinen Athäismus hat hierzulande

 
19.09.06 00:05
(noch) jeder Verständniss und nur die Wenigsten irgendwelche Einwände.

Stell dir aber mal vor, daß die Gesellschaft, in der du lebst, plötzlich nicht mehr so tolerant ist, wie du es vorher gewohnt warst, und von dir plötzlich etwas verlangt, wozu du vorher nicht bereit warst.

Was tust du dann? Vermutlich zumindest nicht mehr so überheblich posten. Ein gutes Lehrbeispiel für dich sollten die Iraner sein, die ab 1979 entweder ihren Lebenstiel änderten oder, wenn sie auf ihre moralischen Grundsätze bestanden haben, ihren Kopf riskieren mußten.

MfG/Johannah
Muslime empört über Benedikts Islam-Schelte cziffra
cziffra:

Grau ist alle Theorie und Grün des lebens goldner

4
19.09.06 00:09
Baum!

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Muslime empört über Benedikts Islam-Schelte Knappschaftskassen
Knappschafts.:

Al-Qaida-Vize beleidigt den Papst

2
30.09.06 16:00

Al-Qaida-Vize beleidigt den Papst

In einem neuen Video tituliert Ajman al-Sawahri Benedikt XVI. als einen „Scharlatan“. Der Topterrorist bezeichnet außerdem den Kampf der USA gegen den internationalen Terrorismus als Fehlschlag und nennt George W. Bush einen „Lügner und Verlierer".

Beleidigungen und Drohungen: Ajman al-Sawahri Beleidigungen und Drohungen: Ajman al-Sawahri
Foto: AP

Washington - Der Vizechef der Extremistenorganisation al-Qaida hat in einem neuen Video scharfe Kritik an Papst Benedikt XVI. und US-Präsident George W. Bush geübt. In der im Internet veröffentlichten Video-Botschaft nannte Ajman al-Sawahri den Papst wegen dessen Äußerungen zum Islam einen „Scharlatan“. Der Papst bezichtige den Islam der Irrationalität und vergesse dabei, „dass sein eigenes Christentum für einen vernünftigen Verstand nicht akzeptabel ist“, sagte Sawahri.

Er bezeichnete außerdem den Kampf der USA gegen den internationalen Terrorismus als Fehlschlag. Die Nummer zwei von al Qaida, Aiman al- Sawahiri, sage in dem Propaganda-Video, dass US-Präsident George W. Bush ein „doppelzüngiger Scharlatan“ sei und sein „Krieg gegen El Kaida fehlgeschlagen ist“. Bush solle sagen, wie viele Millionen Bürger Amerikas und seiner Verbündeten im Interesse des Profits getötet werden müssten, fragt demnach der Terrorist den US-Präsidenten in dem 17-minütigen, provokativen Video. Es trage den Titel „Bush, der Papst des Vatikans, Darfur und die Kriege der Kreuzfahrer“. US-Experten haben dem US-Fernsehsender Fox die Echtheit des Videos bestätigt, das zum „Heiligen Krieg“ der muslimischen Welt gegen die „Erniedrigung durch die Arroganz der Zionisten und Kreuzfahrer“ aufruft.

Bush sei ein „Lügner und Verlierer“, weil er Fortschritte im Kampf gegen den Terrorismus sehe, fuhr der al-Qaida-Vize fort. Tatsächlich sei al Qaida aber in den vergangenen dreieinhalb Jahren immer stärker geworden.

Artikel erschienen am 30.09.2006

Muslime empört über Benedikts Islam-Schelte logmaster
logmaster:

Schon wieder diese Verbrecher-Visagen.

2
30.09.06 16:03
Hättest Du ja ohne Bild zeigen können, wegen dem Brechreiz und so.
Muslime empört über Benedikts Islam-Schelte BarCode
BarCode:

Die dürfen das. Ist ihr gutes religiöses Recht.

 
30.09.06 16:09
Sie beleidigen schließlich Nicht-Moslems. Das ist etwas völlig anderes, als wenn Nicht-Moslems die Moslems beleidigen. Das versteht ihr nur nicht.

 

Gruß BarCode

Muslime empört über Benedikts Islam-Schelte Karlchen_II
Karlchen_II:

Das mit dem Papst und mit Bush geht mir

 
30.09.06 16:13
am Arsch lang - wichtiger ist doch, was er zu Darfur sagt.
Muslime empört über Benedikts Islam-Schelte lehna
lehna:

Vor dem Papst-Maulkorb...

7
30.09.06 16:56
Kritzeleien-Randale und Opern-Absage gabs 2003 schon mal erheblichen Stress.
Friedlich fraß in Hagen/NRW ein 32-jähriges Pferd namens "Mohammed" sein Gnadenbrot, bis ein kleines, lokales Anzei­genblatt harmlos und nichts ahnend über die Geburtstagsfeier des außergewöhnlich alten Gaules berichtete und damit einen Sturm der Empörung auslöste.
Für die "sofortige Klärung" sorgte dann der Staatsschutz der Kripo Hagen.
Moham­med der sowieso nur "Mohmi" gerufen wurde,wurde in "Momi" umgetauft.
Momi wirds egal gewesen sein...
Muslime empört über Benedikts Islam-Schelte polo10
polo10:

lehna

2
30.09.06 17:08
Traurig !

Gut, dass es solchen Stress in der Tierwelt nicht gibt (ob der Mensch in der Tierwelt nun ranghögher ist, lasse ich mal so da stehen ...).
Muslime empört über Benedikts Islam-Schelte Malko07
Malko07:

Dabei wäre dieses Pferd

2
30.09.06 17:09
doch eine Aufwertung gewesen ...
Muslime empört über Benedikts Islam-Schelte Rigomax
Rigomax:

Karlchen(#261): Eben erst gelesen. Mit den von

2
30.09.06 23:17
Barcode genannten Leuten kann man das sicherlich nicht. Aber man muß schon versuchen, mit den Muslims zu reden, soweit sie ansprechbar und gesprächsbereit sind. Höflich, aber auch durchaus selbstbewußt. Nicht mit ständigen Lobsprüchen ("Islam ist doch eigentlich tolerant"), aber auch nicht unnötig agressiv. Wenn sie hauen wollen, muß man sich selbstverständlich wehren.

Aber nur "Ihr seid doof" zu sagen, und mit Verbalinjurien um sich zu werfen, bringt überhaupt nichts.

Es gibt auch im Islam diese und jene. Man muß durch geschickte Auswahl der Gesprächspartner versuchen, die richtigen zu stärken. Das wird ein langer Prozeß sein. Aber ich sehe keine Alternative.
Muslime empört über Benedikts Islam-Schelte Eulenspiegel
Eulenspiegel:

Keine Alternative?

 
30.09.06 23:37
"Es gibt auch im Islam diese und jene. Man muß durch geschickte Auswahl der Gesprächspartner versuchen, die richtigen zu stärken. Das wird ein langer Prozeß sein. Aber ich sehe keine Alternative"

Das sehe ich anders. Wer glaubt, sich ducken zu müssen ist ein Hundsfott. Wer bei uns leben will, sollte sich sich anpassen oder schleunigst verschwinden. Und mit ihm seine Sympathisanten.
Den Dialog zu suchen ist nicht Aufgabe des Hausherrn, sondern des (möglicherweise ungebetenen)Gastes.
Muslime empört über Benedikts Islam-Schelte Eulenspiegel
Eulenspiegel:

Wenn ich diese Idioten

 
30.09.06 23:47
mit ihren Faschingskostümen und ihren mittelalterlichen Ansichten bei uns runlaufen sehe habe ich en Eindruck, Deutschland sei ein Zirkus.  
Muslime empört über Benedikts Islam-Schelte nauticus
nauticus:

@Eulenspiegel

2
30.09.06 23:52
Den Dialog zu finden, versuchen zur Zeit leider nur die in Anführungsstrichen ''Hausherren''die nichts mehr zu melden haben und von einer Legislaturperiode zur nächsten denken. Hauptsache möglichst viel Diäten einfahren, um den sinkenden Kahn mit viel Stil verlassen zu können!
Ist euch denn noch nicht klar geworden, dass Deutschland seine Entwicklungsphase zum am nördlichsten gelegenen islamischen Land schon fast abgeschlossen hat?
Muslime empört über Benedikts Islam-Schelte Eulenspiegel
Eulenspiegel:

Nauticus voll ins Schwarze

2
01.10.06 00:15
Ich brauche keine Muslime in Deutschland, die Deutsche permanent als "Ungläubige" beleidigen. Gibt es eine beleidigendere Religion als den Islam - ich kenne keine.  
 ...und damit es gleich einmal deutlich gesagt ist
ich gebe einen Dreck auf die Gefühle irgendwelcher Neuankömmlige. Hier in Europa gelten die Freiheitsbegriffe, die hier unter Schmerz und Tränen erkämpft worden sind. Diese unterwürfige Toleranz mancher Gut-Menschen ist der Verrat unser eigenen Kultur.  Wem es hier mit unserer Werteordnung nicht gefällt, kann ja dahin gehen, wo seine Werte angemessen geschützt werden. Ich jedenfalls bin gewillt hier in Europa auch die Meinungen zu ertragen, die nicht der meinigen entsprechen. So gesehen, kann ich auch ertragen, des Mohammed auch Gegenstand der Belustigung ist. Jesus war es im "Das Leben des Brian" auch und es brannte nicht mal eine Kerze.

Einige dieser schwachköpfigen sogen. Moderatoren hier an diesem Board haben nur dann ein Demokratieverständnis  wenn es um die eigene Nestbeschmutzung geht.  
Muslime empört über Benedikts Islam-Schelte nauticus
nauticus:

Schade Eulenspiegel

 
01.10.06 00:45
Ich darf dir keine positiven Bewertungen mehr verabreichen, für 282 hast du mindestens ein Informativ verdient.
Zur eigenen Kultur, oder diese die ich mal zu schätzen wusste, die ist fast ausgestorben.
Man muß sich nur einmal vorstellen, dass sich in diesem Land Millionen von Muslimen erst seit relativ kurzer Zeit so breit gemacht haben, wo soll das noch enden? Die vermehren sich ja auch noch bei der guten Stütze hier wie die Kannickel!
Meine Schmerzgrenze gegenüber diesem intolleranten Bombervolk ist schon lange im roten Bereich.

 

Muslime empört über Benedikts Islam-Schelte Rigomax
Rigomax:

Es geht nicht darum, _ob_ die

3
01.10.06 11:21
intoleranten Kräfte im Islam bekämpft werden müssen, sondern darum, _wie_ man das tut.

http://www.ariva.de/board/269143?pnr=2793190#jump2793190
http://www.ariva.de/board/269143?pnr=2793874#jump2793874

Unterwürfigkeit und Anbiederei helfen da überhaupt nicht. Maulheldentum aber auch nicht. Selbstbewußtsein (in der Sache) und Höflichkeit (in der Form) bringen uns eher weiter.
Muslime empört über Benedikts Islam-Schelte Karlchen_II
Karlchen_II:

Vielleicht was ganz anderes...

 
01.10.06 11:34
Einfach ignorieren. Diese ganze Religionsduselei nimmt inzwischen viel zu viel Platz in unserer Gesellschaft ein. Und wer sich nicht an die Regeln hält, kriegt ne rote Karte. Dafür brauche ich keinen Dialog. Über was soll ich diskutieren? Etwa über die Menschenrechte? Darüber kann es keine Diskussion geben. Oder über Religion? Interessiert mich für sich genommen ne Bohne. Über Gewalt? Sie oben - wer sich nicht an die Spielregeln hält, kriegt eins auf die Nuss, und wenn auch die Gewalt religiös verbrämt wird.

Und wer sich beleigigt fühlt - sein Problem. Mich juckt es ja auch nicht, wenn mich irgendwer als Ungläubiger ansieht.

Kurzum: runterkochen - und gleichzeitig konsequent jene in den Arsch treten, die meinen, dass unsere Gesetze und die Menschenrechte nicht gelten.
Muslime empört über Benedikts Islam-Schelte kiiwii
kiiwii:

3,5 Millionen Wertkonservative ignorieren ?

3
01.10.06 11:51
Der Einfädler

Wolfgang Schäuble hat die Islamkonferenz klug organisiert und seinen Mißmut abgelegt


Von Thomas Schmid

Es gibt eine selbstbewußte, stolze, ja zuweilen fast hochmütige Art, sich selbst zurückzunehmen. Wolfgang Schäuble neigt ihr zu. Ganz dem Bild vom badischen Preußen und Protestanten entsprechend, das von ihm in Umlauf ist, redet der Bundesinnenminister am liebsten so beiläufig wie möglich über seine Erfolge. So verhielt er sich, als er unter Helmut Kohl das Bundeskanzleramt leitete, und so tat er es wieder, als er - kurze Zeit vor dem Attentat, das ihn körperlich lähmte - nach dem Fall der Berliner Mauer beharrlich, unauffällig und ziemlich entschieden die neue deutsche Einheit aushandelte. Auch jetzt, da er zwar nicht Kanzler, aber zum zweiten Mal Innenminister geworden ist, bleibt er bei dieser Zurückhaltung: Wenn er nach der so rundum gelungenen Fußball-WM gefragt wird, schiebt er den Erfolg - ein bißchen augenzwinkernd - auf die Begleitumstände: das gute Wetter, die schönen deutschen Anfangstore, die netten Menschen. Und was hat der Polizeiminister dazu beigetragen, der ja besorgt sein mußte, das Fest der Völker könne islamistischen Terroristen ein Dorn im Auge sein? Kein Wort über die umsichtige Vorbereitung und das elegante polizeiliche Spiel von Präsenz und Unsichtbarkeit - nur dies: "Wir haben den schönen Erfolg nicht verhindert."


Das aber kommt nun doch fast beschwingt. Auch wenn er es nie zugegeben hätte: Bis vor kurzem war Schäuble auch ein Haderer gewesen. Daß Kohls so treuer Kanzleramtsminister, ohne dessen Verwaltungseffizienz und ohne dessen kumpellose Nüchternheit der Pfälzer nicht 16 Jahre im Amt überlebt hätte, am Ende doch vergeblich auf den Dauerkanzler gesetzt hatte, das muß ein schwerer Schlag gewesen sein. Und danach ging es, daran gibt's nichts zu deuteln, lange bergab, und früh war bei diesem düsteren Geschehen Frau Merkel aus dem Osten aktiv auf der Bühne zu beobachten. Parteivorsitz: weg. Spitzenkandidatur für die CDU im Berliner Wahlkampf 2001: im Zusammenspiel zwischen heimischen Berliner Sumpfblüten und der obersten Heeresleitung der Partei unterbunden. Kandidat für die Wahl des Bundespräsidenten 2004: einem rücksichtslosen Vorgriff aufs schwarz-gelbe Regieren geopfert - der sich dann ein Jahr später, bei der Bundestagswahl, als Griff ins Leere erwies.


Das war eine Kette, wenn nicht von Demütigungen, dann von Entmutigungen, von entgangenen Entlohnungen, die wohl auch ein Schäuble nicht einfach weggesteckt hat. Es schien nichts Rechtes mehr mit ihm zu werden, die Rolle des außenpolitischen Generalisten, die man ihm zuschob, behagte ihm sichtlich nicht. Darauf angesprochen, stimmte er das Lied vom politischen Diener und davon an, daß seine Eitelkeit erschöpft und befriedigt sei. Doch wenn man genau hineinhörte in dieses Lied, dann spürte man doch Verbitterung heraus. Schäuble ist ein stolzer Mann, und er konnte schneidend, herablassend und arrogant sein. Daraus war ihm nun eine gewisse Mißmut geworden, Schäuble ließ sich die politische Unterforderung anmerken. Er war wie ein Übriggebliebener.


Das hat sich, wie jetzt zu erkennen ist, schlagartig geändert, als er im November 2005 aus den Händen des nicht minder hochfahrenden, aber im Gegensatz zu Schäuble gänzlich ironiefreien Otto Schily die Leitung des Bundesinnenministeriums übernahm. Es schien sich da eine wundersame Wandlung zu vollziehen. Schily, der Star der Berliner Salons, ging - und es kehrte, wie überall zu hören war, eine lange unbekannte Ruhe, ja Fröhlichkeit in das Haus an der Spree ein. Schäuble, der keinen Schlendrian duldet, ließ zugleich die Kultur des Schreckens hinter sich zurück, die sein Vorgänger im Hause gepflegt hatte. Der Konservative gab sich viel kolloquialer und umgänglicher als der sozialdemokratische Exanwalt. Das Innenministerium, eben noch eine Stätte prunkender Staatsräson, wurde wieder zu einer Staatsmaschine, die fast lautlos vor sich hinschnurrte. Und in der es liberaler zugeht als zuvor.


Dieser Tage wirkt Wolfgang Schäuble geradezu beschwingt - was er nicht zugeben würde. Das hat natürlich mit der Islamkonferenz und der Art zu tun, wie sie eingefädelt worden ist. Man meint im Gespräch die Freude eines Mannes herauszuhören, der einen überraschenden Coup gelandet hat. In den Jahren vor der deutschen Einheit, in denen die Zahl der Asylbewerber alljährlich auf neue Höhen anstieg, gehörte Schäuble zu denen in der CDU, die am alarmiertesten und abwehrendsten waren. Und zwar nicht nur aus staatspolitischer Vernunft, sondern auch aus nationalem Gefühl heraus. Damals war er viel "deutscher" als heute, er schrieb von der Nation als Schicksalsgemeinschaft. Das tut er zwar auf Nachfrage immer noch, aber heute fehlt das Düstere, das Dräuende daran. Mit der Integration scheint er ein großes Thema gefunden zu haben - und es gefällt ihm, daß es ein CDU-Mann, also irgendwie ein Konservativer, ist, der sich dieses scharf nach Multikultur oder Polizei riechenden Problems angenommen hat. Wieder einmal zeigt sich: Nicht die Befürworter, sondern die ursprünglichen Gegner einer Reform sind in Deutschland die, die sie am besten durchsetzen können. Nicht der wirtschaftsliberale Flügel der Union, sondern die linke Sozialstaatspartei SPD boxte die Arbeitsmarktreformen durch. Und nun ist es ein Konservativer, der mit wenig Tremolo sagt: "In der christlich geprägten Ordnung ist Platz für Muslime." Kein Zweifel, das ist starker Tobak für viele in seiner Partei.


Wolfgang Schäuble hat die Islamkonferenz listig geplant. Er hat ohne eine Spur von Kompromißbereitschaft darauf bestanden, daß die Zusammensetzung allein Sache des Ministeriums sei: Das war für manchen Muslim ein praktisches Lehrstück zum Thema "Trennung von Staat und Kirche". Schäuble hat die, denen die westliche Welt ein Sündenbabel ist, mit der Konferenz anerkannt, geehrt - und eisern diszipliniert. Was er da tat, war staatsgestütztes kommunikatives Handeln, das auf die Kraft des Wortes, des Gesprächs und der Verfassung setzt. Der Redeprozeß ist mit seinen Folgeveranstaltungen so organisiert, daß das übliche Dialog-Gerede wohl unterbleiben wird. Und er dauert zwei Jahre: Wenn er, vermutlich zeitlich ein wenig überzogen, endet, ist es nicht mehr lang bis zur nächsten Bundestagswahl - auch das wohl kein Schaden für Schäuble und seine Partei.


Es mag den Innenminister sogar freuen, daß - wenn es gut kommt - die deutsch gewordenen Muslime am Ende so etwas werden wie nachrückende Hilfstruppen fürs Überleben des Konservativen. Ausdrücklich hat er angemerkt, daß sie einiges zu dem beizutragen haben, was vielen Deutschen zu entgleiten drohe: Wichtigkeit der Familie, Respekt vor dem Alter sowie "ein Bewußtsein und Stolz mit Blick auf die eigene Geschichte, Kultur, Religion, Tradition". Wenn die einstigen Migranten von draußen nach innen treten und sich in diesen Staat eingemeinden, dann bringen sie, mag Schäuble hoffen, ein Stück jener Kraft der Entschleunigung mit, die den länger schon globalisierten Deutschen abhanden gekommen ist. Er hofft, sagt er, aber auch, daß die integrierten Nachkommen derer, die vor 40 Jahren nach Deutschland kamen, irgendwann angesichts des Holocausts genauso wie die biologischen Nachfahren der Täter sagen: "Das waren wir."


Ansonsten aber tut der Bundesinnenminister so, als sei nichts besonders Aufregendes geschehen. Wirklich nicht? Ein Gedankenspiel hilft. Es wäre wohl kaum denkbar gewesen, daß das halbe Kabinett Kohl unter Anleitung eines Innenministers Zimmermann (CSU) die grelle "Orestie" an Peter Steins Schaubühne am Halleschen Ufer in den achtziger Jahren besucht hätte.

Text: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 01.10.2006, Nr. 39 / Seite 14

MfG
kiiwii
Muslime empört über Benedikts Islam-Schelte Bankerslast

Beispiel Oper Idomeneo

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die Absetzung der Oper hat der Welt immerhin die Augen dafür geöffnet, wie sehr die Angst vor kulturellen Konflikten schleichend den Wert der Freiheit zersetzt.

Ausgerechnet die Berliner Kulturszene, der sonst keine Provokation zu derb ist, zensiert sich mit der spektakulären Absetzung der Mozart-Oper „Idomeneo“ selbst und gibt sich der internationalen Lächerlichkeit preis.

Vielleicht wird bei einigen hier die manch verquere Gedankenwelt (Multikultiwelt) zurechtgerückt.

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