Misshandlungen beim Bund

Beiträge: 10
Zugriffe: 576 / Heute: 1
Misshandlungen beim Bund letzau
letzau:

Misshandlungen beim Bund

 
29.11.04 12:28
#1
Neue Vorwürfe aus dem Allgäu  

In der Affäre um Misshandlungen bei der Bundeswehr ermittelt das Verteidigungsministerium einem Pressebericht zufolge auch in Bayern.

Die "Bild"-Zeitung berichtete in ihrer Montagausgabe unter Berufung auf den Wehrbeauftragten des Bundestages, Wilfried Penner, von einem Fall im Allgäu. Penner sagte der Zeitung laut Vorabbericht: "Es gibt eine Eingabe aus Kempten. Auch dort sollen Rekruten nach einem Nachtmarsch mit verbundenen Augen in einen feuchten, kalten Keller gesperrt worden sein." Bislang waren Misshandlungen in Coesfeld und angebliche weitere Misshandlungsfälle in einer Kaserne in Ahlen in Nordrhein-Westfalen bekannt geworden.

Angesichts der Misshandlung von Bundeswehrrekruten hat Verteidigungsminister Peter Struck eine Überprüfung der gesamten Bundeswehr angeordnet. Der SPD-Politiker kündigte an, dass Fehlverhalten unnachgiebig verfolgt werde. Die Schwere des Fehlverhaltens der Ausbilder in Coesfeld gebe Anlass zu größter Sorge. Deshalb seien alle Teilstreitkräfte angewiesen, noch einmal die Ausbildung in ihrem Bereich zu durchleuchten.

Das Verteidigungsministerium bestätigte, der Wehrbeauftragte Willfried Penner habe dem Ministerium Unterlagen über angebliche weitere Misshandlungsfälle in einer Kaserne in Ahlen übergeben. Das Nachrichtenmagazin "Spiegel" berichtete, im Frühjahr 2002 hätten Ausbilder dort eine Geiselnahme durch albanische Freischärler simuliert. Zudem seien bei den Misshandlungen in Coesfeld nicht wie bisher angenommen nur zwei, sondern mindestens vier junge Soldaten mit Stromschlägen gequält worden.

Struck: Ausschreitungen der Ausbilder sind erschreckend

Das Verteidigungsministerium geht mittlerweile von 30 Beschuldigten - Offiziere und Unteroffiziere - aus, die in der Kaserne im nordrhein-westfälischen Coesfeld Rekruten bei simulierten Geiselnahmen misshandelt haben sollen. Die Staatsanwalt Münster ermittelt derzeit nach Angaben eines Sprechers gegen einen Hauptmann und 20 Unteroffiziere.

Struck appellierte erneut an Opfer von Misshandlungen bei der Bundeswehr, sich zu melden. "Die Ausschreitungen der Ausbilder sind erschreckend. Aber betroffen macht mich genauso, dass die Rekruten so lange geschwiegen haben", schrieb Struck zudem in der Zeitung. Ein solches Klima dürfe sich in der Bundeswehr nicht breit machen.

Im Deutschlandfunk sagte Struck am Sonntag, es gebe keinen Zweifel, dass Ausbilder, die Wehrpflichtige misshandelten, genau wüssten, was sie nicht tun dürften. Sie hätten ihre Pflichten verletzt. Struck geht davon aus, dass sich demnächst noch weitere Soldaten melden, denen ähnliches passiert sei. Zudem müssten Grundwehrdienstleistende, die nicht in Auslandseinsätze geschickt würden, auch nicht einsatznah ausgebildet werden. Die Bundeswehr lässt inzwischen prüfen, in wie weit Auslandseinsätze sich auf das Klima und die Ausbildung in der Truppe ausgewirkt haben.

In Ahlen sollen dem "Spiegel"-Bericht zufolge bei der simulierten Geiselnahme Soldaten mit verbundenen Augen auf eine verschlammte und teils gefrorene Wiese gebracht worden seien. Dort hätten sie auf der Erde liegend Verhöre und Beschimpfungen über sich ergehen lassen müssen. Der Verfasser der Beschwerde an Penner sagte "Spiegel-TV" neben nicht genehmigten Geislnahme-Übungen habe es in der Kaserne in Ahlen auch rechtsradikale Umtriebe gegeben. So seien dort silberne Totenkopfanstecker, die denen der SS geähnelt hätten, verkauft worden. Einige Ausbilder hätten Anstecker an das Barett gelötet.

Bei den Misshandlungen in Coesfeld sollen nach dem Magazin-Bericht Ausbilder einem entkleideten Rekruten nach Zeugenaussagen eine Zigarette im Nacken ausgedrückt haben. Ein weiterer habe als Folge der Gewalt eine Knochenhautentzündung am Bein erlitten. Mehrere Ausbilder seien alkoholisiert gewesen.

Rekrut: Viele Misshandelte haben sich im Internet beschwert

Offenbar trugen Gruppendruck und falsch verstandene Solidarität mit Vorgesetzten dazu bei, dass niemand offizielle Beschwerde einlegte, wie ein junger Rekrut im Gespräch mit dem "Kölner Stadt-Anzeiger" berichtete. Intern hätten sich viele Misshandelte aber in einer Besprechung nach einer simulierten Geiselbefragung bei ihren Ausbildern über deren Methoden beklagt. "Der Unteroffizier hat sich mit dem Argument gewehrt, er sei auf seinen Auslandseinsatz auch so vorbereitet worden. Wir sollten doch froh sein, dass wir so eine gute Grundausbildung bekommen", fügte der Soldat hinzu.

Ein beschuldigter Unteroffizier sagte dagegen der "Bild "-Zeitung", die Rekruten hätten Spaß an der gespielten Geiselvernehmung gehabt. Nach der Übung sei alles durchgesprochen worden und die Rekruten hätten von einer anstrengenden, aber interessanten Erfahrung gesprochen. Es sei allerdings ein Fehler gewesen, die Soldaten mit Stromstößen zu quälen.

__________________________________________________

Misshandlungen beim Bund lutzhutzlefutz
lutzhutzlefutz:

Ich war auch dort

 
29.11.04 12:54
#2
und habe auch Morgens, Mittags und Abends einen rektalen Starkstromschock verabreicht bekommen. Wer Sengwarden überlebt, lacht über Alcatraz, unsere Bundeswehr ist schlimmer als Vietnam, nur was für extrem harte Beamte, die sich aus lauter langeweile Foltergeschichten ausdenken müssen.

Echt grausam der Verein...
Misshandlungen beim Bund gurkenfred
gurkenfred:

hauptsache, du hast keine

 
29.11.04 14:35
#3
kollateralschäden davongetragen....
nebenbei: steigt schon die unruhe wegen des zwergen-lutz? :-))


mfg
GF

Misshandlungen beim Bund lutzhutzlefutz
lutzhutzlefutz:

Jau geht langsam los!

 
29.11.04 15:11
#4
Lutzine (sie geht mittlerweile wie eine Ente, deshalb nenne ich sie schon häufiger so) war gestern recht fertig nachdem ich sie drei Stunden bei Regen über den Essener Weihnachtsmarkt gescheucht hatte. Habe ihr schon angeboten einen Möbelpackergurt als Bauchbinde umzufunktionieren und aus einer BW-Decke und drei Sicherheitsnadeln einen Topmodischen Wintermantel zu kreiren. Sie hat abgelehnt! Komisch

Klein Lutzens Zimmer ist fertig, Kinderwagen folgt, noch zwei Krankenhäuser kommen in die engere Wahl und einen Namen müssen wir auch noch finden. Am 1. Januar ists lt. Arzt soweit. Darf noch nicht einmal mehr als ein Glas Sekt trinken, da es an dem Tage natürlich schwer sein dürfte ein Taxi zu bekommen.
Misshandlungen beim Bund lutzhutzlefutz
lutzhutzlefutz:

Witzig?

 
30.11.04 13:46
#5
Hört mal, das könnt Ihr mir nicht antun!

Ich darf Sylvester nichts trinken (null, njada, njente, njet), keine Fressexzesse auf irgendwelchen Weihnachtsmärkten, und Lutzine schnauft wie das tote NDR-Walroß, wenn sie aus dem Keller kommt.

Das ist nicht witzig! Außerdem darf ich zusehen wie ich vor klein Lutzens Ankunft noch Heizungen und Türen gestrichen kriege, das ist echt nicht witzig. Außerdem muß ich den elektrischen Garagentorantrieb noch anbringen, bevor 1,4t Kombi und Lutzine nicht mehr gemeinsam in die Garage passen.
Misshandlungen beim Bund 96er
96er:

jaja lutz der kavalier

 
30.11.04 13:49
#6
kannst du deinen hintern nicht selbst zum bier holen in den keller bewegen? dann brauch auch lutzine nicht wie ein wahlross schnaufen.
Misshandlungen beim Bund Kalli2003
Kalli2003:

Jammerlappen

 
30.11.04 13:50
#7

hättest ja aufpassen können *fg*
ich kann Dir noch das HeiligGeist-Kkh in Köln empfehlen; da kommen nur hübsche Kinder zur Welt (wie ich und meine beiden Jungs)..

So long (oder doch besser short?)

...be happy and smile  Kalli  

Misshandlungen beim Bund 96er
96er:

ich empfehle den kuhstall, da wurde schon vor

 
30.11.04 13:52
#8
2000 jahren mal ne kometenhafte karriere gestartet.
Der ARIVA.DE Newsletter
Bleiben Sie informiert mit dem
wöchentlichen Marktüberblick
von ARIVA.DE!
E-Mail-Adresse
Ich möchte Benachrichtigungen von ARIVA.DE erhalten.
Ja, ich habe die Datenschutzhinweise gelesen und akzeptiert (Pflichtfeld).
Misshandlungen beim Bund lutzhutzlefutz
lutzhutzlefutz:

Ich muß der Holden

 
30.11.04 14:08
#9
doch mal eine Ablenkung beim Teppiche knüpfen verschaffen. Wenn der Kleine dann so weit ist, knöpft er weiter, vorher kann man auf seinem Rücken bestimmt prima Schuhleder glatt klopfen. Zum Karneval gehen wir dann als Schlümpfe, blau wird der Kleine durch die KÄlte, braucht er nur noch die Haube...

Keine Panik, war nur ein makabrer

Ein Krankenhaus in X-Stadt? Kommt nicht in Frage, der Kleine wird schön Düsseldorf im Paß stehen haben. Sonst der nachher nur rosa Rüschenhemden an. Reicht schon, daß Lutzine ihn unbedingt in einen Puppen wagen legen will.
Misshandlungen beim Bund lutzhutzlefutz

"Spaß" fehlt!

 
#10
Das mit dem Kuhstall ist aber auch noch eine gute Variante.


Talkforum - Gesamtforum - Antwort einfügen - zum ersten Beitrag springen
--button_text--