Merkwürdigkeiten nach Heliosabsturz

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Merkwürdigkeiten nach Heliosabsturz ruhrpott
ruhrpott:

Merkwürdigkeiten nach Heliosabsturz

 
17.08.05 09:03
#1

Vom Stimmrekorder wurdee nur die leere Box gefunden.Angeblich sollen die Gespräche der Piloten mit der Flugsicherung damit aufgezeichnet werden. Wieso läuft bei der Flugsicherung nicht auch eine Aufzeichnung? Ich dachte, dass das internationaler Standard ist.

Weiterhin wird der Leichnam vom deutschen Pilot gesucht.War der garnicht an Bord und der Copilot hat die Kiste alleine gestartet??

  

ATHEN/NIKOSIA


 

Schwierige Ermittlungen nach Flugzeugunglück


Merkwürdigkeiten nach Heliosabsturz 2059732Merkwürdigkeiten nach Heliosabsturz 2059732
Merkwürdigkeiten nach Heliosabsturz 2059732 Zyprioten trauern um Opfer des Absturzes
(Foto: Keystone)

Dramatische Erkenntnisse in Athen: Zahlreiche Menschen an Bord des Flugzeugs, das nahe der griechischen Hauptstadt abstürzte, waren trotz längeren Geisterflugs bis zum Zeitpunkt des Aufpralls am Leben.


 

Das sagte der verantwortliche Gerichtsmediziner Philippos Koutsaftis nach der Untersuchung von 25 der 121 Opfer. «Beim Absturz schlug ihr Herz noch und sie atmeten.» Das heisse aber nicht, dass sie auch bei Bewusstsein waren. Aufschluss darüber sollen Gewebetests bringen.

Bislang waren die Gerichtsmediziner davon ausgegangen, dass die Piloten und die meisten Passagiere bereits vor dem Absturz erstickten.

Die Maschine war am Sonntag mit Autopilot so lange über Athen gekreist, bis der Treibstoff ausging. Warum die Piloten das Bewusstsein verloren, ist weiter unklar. Vermutet wird ein Druckabfall.

Die Identifizierung der Opfer kommt nur schleppend voran. Zudem fehlt der Stimmenrekorder, das wichtigste Gerät für die Ermittler. Entgegen ersten Meldungen wurde nur das leere Gehäuse gefunden.

Nur der Stimmenrekorder könnte Aufschluss über den Wortwechsel der Piloten mit der Flugsicherung vor dem Unglück geben. Der Flugschreiber mit den Daten der Geräte in der Maschine ist dagegen intakt.

Die Behörden vermuten, ein Defekt der Klimaanlage habe zu einem Druckabfall in der Maschine geführt. Einen Anschlag schloss die griechische Regierung aus.

Helios räumte unterdessen ein, dass die Unglücksmaschine schon einmal Probleme mit dem Kabinendruck hatte. Das Flugzeug habe damals auf dem Weg von Warschau nach Larnaka notlanden müssen. Das Unternehmen versicherte jedoch, die zuständigen Luftfahrtbehörden hätten bei der Untersuchung des Zwischenfalls an der Wartung der Maschine nichts beanstandet.

In den Büros der Fluggesellschaft in Nikosia führte die zyprische Polizei am Montagabend eine Razzia durch. Sie stellte dabei Beweismaterial zum Zustand der Maschinen sicher.

In Athen und Nikosia auf Zypern spielten sich am Dienstag bei Trauerfeiern dramatische Szenen ab. Die Flaggen wehten auf Halbmast. Auf dem verbrannten Hügel der kleinen Gemeinde Grammatikó, wo das Flugzeug zerschellte, wollen Dorfbewohner und Angehörige 121 Bäume pflanzen. bei Helios«. Rest angepasst, Gesamtlänge unverändert. (sda)


 

 

Ausgedacht ist oft viel schöner als die Wahrheit.
Deshalb verkauft sich die BLÖD-Zeitung wie Sau.
Vorteil: Das Denken wird einem abgenommen.
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Viele Grüße

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aus dem Ruhrpott

Merkwürdigkeiten nach Heliosabsturz dardanus
dardanus:

Sinnlos

 
17.08.05 09:32
#2
Der Stimmrekorder ist in diesem Fall sinnlos. Er zeichnet nur die letzten 3o Minuten auf ein Metallband das immer wieder überspielt wird. Das Flugzeug flog die letzte Stunde führerlos in einer Warteschleife nördlich von Athen, bis der Treibstoff verbraucht war.
Also 30 Minuten lautes Luftgeräusch.
Der Flugdatenschreiber ist wichtig, er kann länger mitschreiben, wird aber wie bei fast allen Unfällen unbrauchbar sein. Hier muss man herausfinden warum die Piloten nach einem Druckverlust keinen Sauerstoff (aus einem Notsystem) bekamen.
dd
Merkwürdigkeiten nach Heliosabsturz AbsoluterNeuling
AbsoluterNeul.:

Steward versuchte Absturz zu verhindern

 
17.08.05 09:37
#3
http://de.news.yahoo.com/050817/286/4nh7j.html

Mittwoch 17. August 2005, 08:02 Uhr
Zyprischer Steward hatte Pilotenausbildung

Merkwürdigkeiten nach Heliosabsturz 2059842

Larnaka (AFP) - Ein Flugbegleiter mit Pilotenausbildung und seine Freundin haben offenbar noch vergeblich versucht, den Absturz der zyprischen Passagiermaschine über Griechenland am Sonntag zu verhindern. Andreas Prodromou und seine Freundin Haris Charalambous, die ebenfalls als Flugbegleiterin an Bord gewesen sei, seien anscheinend eine halbe Stunde vor dem Absturz in das Cockpit der Boeing 737 eingedrungen und hätten sich bemüht, das Flugzeug unter Kontrolle zu bekommen, berichtete ein privater zyprische Fernsehsender Antenna.

Demnach handele es sich bei den beiden Besatzungsmitgliedern offenbar um die zwei Menschen, von denen die griechischen Luftwaffenpiloten berichtet hätten. Unmittelbar vor dem Absturz waren die Piloten zu der in Not geratenen zyprischen Maschine aufgestiegen.

Prodromou habe keine Anstellung als Pilot bekommen und sei deshalb als Flugbegleiter zur zyprischen Billigfluggesellschaft Helios gegangen, berichtete der Sender. "Er war Pilot, aber er wollte als Steward arbeiten", sagte sein Großvater im Fernsehen. "Ich habe ihm gesagt, dass das keine gute Arbeit ist, aber er hat darauf bestanden."

Dem Sender zufolge war Prodromou in letzter Minute für einen Kollegen eingesprungen. Er sei knapp drei Stunden vor Abflug angerufen und gefragt worden, ob er auf dem Flug 522 von Zypern nach Tschechien arbeiten wolle und habe nur deshalb zugesagt, weil seine Freundin auf dem gleichen Flug Dienst gehabt habe, berichtete Antenna. Bei dem Absturz der Maschine in der Nähe von Athen starben alle 121 Insassen.


A.N.
(vincit sedendo)

geschichtsunterricht ist das eine, die wahrheit oftmals eine andere. war in meck/pomm und es gab nur einen, der bei diesem lehrer je eine 1+ in der mündl. prüfung bekam.

Merkwürdigkeiten nach Heliosabsturz dardanus
dardanus:

gleiche Ente wie die SMS

 
17.08.05 09:53
#4
Das Flugzeug flog etwa 2 Stunden ohne Druckkabine. Die für eine Aktion zur Verfügung stehende Zeit in dieser Höhe ist etwa 1 Minute, dann wirds finster.
Für interessierte bitte lesen.

www.daec-med.de/hpl-lehrscript.pdf
Merkwürdigkeiten nach Heliosabsturz sportsstar
sportsstar:

Heute: Oranjes gegen Klinyogis - Tipps !

 
17.08.05 11:00
#5
Ein schöner Fussballabend im Herzen von Rotterdam steht bevor. Das ganze wird begleitet von Delling/Netzer..Merkwürdigkeiten nach Heliosabsturz 2060050

Mein Tipp:    3:1

 

Sportschau live


"Fußball-Länderspiel: Niederlande - Deutschland"

ARD Übertragung aus dem De Kuip Stadion in Rotterdam

ca. 22.45: Fußball-Weltmeisterschaft 2006 - Qualifikations- und Testspiele
u. a.
Lettland - Russland
Liechtenstein - Slowakei
Ungarn - Argentinien (Testspiel)
Dänemark - England (Testspiel)
Schweden - Tschechische Republik (Testspiel)
Irland - Italien (Testspiel)
Kroatien - Brasilien (Testspiel)
Belgien - Griechenland (Testspiel)
Frankreich - Elfenbeinküste (Testspiel)

Sportschau live - Sport - Fussball Mittwoch, 17.08.2005Beginn: 20.15 UhrEnde: 23.30 UhrLänge: 195 Min.Merkwürdigkeiten nach Heliosabsturz 2060050VPS: 20.15Merkwürdigkeiten nach Heliosabsturz 2060050Moderation:Gerhard Delling
Merkwürdigkeiten nach Heliosabsturz Kalli2003
Kalli2003:

jau, sports*, aber nicht hier ...

 
17.08.05 11:03
#6

So long (oder doch besser short?)  

...be happy and smileKalli  

Merkwürdigkeiten nach Heliosabsturz sportsstar
sportsstar:

Fock..warte! o. T.

 
17.08.05 11:04
#7
Merkwürdigkeiten nach Heliosabsturz sportsstar
sportsstar:

Sorry, sollte ganz bestimmt nicht HIER rein! o. T.

 
17.08.05 11:08
#8
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Merkwürdigkeiten nach Heliosabsturz lutzhutzlefutz
lutzhutzlefutz:

Du meinst

 
17.08.05 11:16
#9
die Stewardess gefangen in einem männlichen Körper!
Merkwürdigkeiten nach Heliosabsturz SAKU
SAKU:

Isses nicht normal anders herum? o. T.

 
17.08.05 11:34
#10
Merkwürdigkeiten nach Heliosabsturz AbsoluterNeuling
AbsoluterNeul.:

#4: das ist aber eine grosse Ente...

 
18.08.05 09:31
#11

Vermutlich waren auch die Kampfjet-Piloten bewusstlos und haben halluziniert.



stern.de - 17.8.2005 - 20:18
URL: http://www.stern.de/politik/panorama/544424.html?nv=cb
Beginn des Artikels

Flugzeugunglück


Steward wollte Maschine notlanden


 © Alex Beltes/DPA Bild-Zoom-FunktionPostkarte-Sende-Funktion Die neun fehlenden Leichen aus der Helios-Maschine liegen unter Flugzeugteilen begraben
In dem verunglückten zyprischen Flugzeug müssen sich kurz vor dem Absturz dramatische Szenen abgespielt haben. Offenbar hatte ein Steward versucht, die Maschine notzulanden.

Ein Steward des nahe Athen abgestürzten Flugzeugs hat offensichtlich versucht, das Unglück in letzter Minute abzuwenden. Er habe die Maschine, in der die meisten Menschen vermutlich wegen defekter Klimaanlage das Bewusstsein verloren hatten, notlanden wollen, berichteten griechische Medien unter Berufung auf das Verteidigungsministerium und einen Chefermittler am Mittwoch. Die Maschine der zyprischen Fluggesellschaft Helios Airways war am Sonntag führungslos am Himmel gekreist und abgestürzt, alle 121 Menschen an Bord kamen ums Leben. <!-- basename: 544298 -->

Flugzeugabsturz bei Athen

  
Steward Andreas Prodromou, rechts, mit seiner Freundin, der Stewardess Haris Haralambous. Haben sie versucht, die Maschine notzulanden?
Erneut Razzia in Helios-Büros
Ein Boeing-Experte sprach in Athen von einem der eigenartigsten Unfälle in der fast 90-jährigen Geschichte des US-Flugzeugbauers. Unerklärlich sei vor allem, warum die Piloten nicht rechtzeitig Sauerstoffmasken aufsetzen konnten und warum der deutsche Pilot nicht im Cockpit war. Das hatten Kampfbomberpiloten beobachtet, die nach Abbruch des Funkkontakts aufgestiegen und nahe an die Unglücksmaschine herangeflogen waren.  <!-- "Mehr zum Thema"-Container start -->

 

<!-- "Mehr zum Thema"-Container start -->Unterdessen durchsuchte die zyprische Polizei erneut die Helios- Büros. Wie das zyprische Fernsehen berichtete, waren bei der Razzia auch Luftfahrt-Sachverständige anwesend. Bei der zweiten Durchsuchung innerhalb von 48 Stunden sollten Unterlagen gesichert werden, die Aufschluss über die Wartung der Helios-Flugzeuge geben. "Sollten Beweise gefunden werden, dass die Maschinen der Helios nicht richtig gewartet werden, werden wir die Fluggesellschaft zwingen, am Boden zu bleiben", sagte der zyprische Innenminister, Andreas Christou.  Zwei "Gestalten" im Cockpit
92 der 121 Opfer waren am Mittwoch noch nicht identifiziert. Drei Opfer - darunter der 58-jährige deutsche Pilot - konnten zunächst nicht geborgen werden. An Bord waren meist Griechen und griechische Zyprer.

Die Kampfbomberpiloten hatten von zwei "Gestalten" im Cockpit gesprochen. Diese hätten versucht, die Kontrolle über die Maschine zu gewinnen. Der Helios-Pilot sei nicht im Cockpit gewesen, sein Co-Pilot war bereits ohnmächtig. Die "Gestalten" könnten der Steward und seine Verlobte, eine Stewardess, gewesen sein. Der Steward habe vermutlich rechtzeitig eine Sauerstoffflasche finden und auch seiner Verlobten in der Notlage helfen können.  
Die Absturzstelle vor Athen
Die Maschine habe 23 Minuten vor ihrem Absturz keine Kreise mehr gedreht, beobachteten die Luftwaffenpiloten. Offensichtlich habe jemand den Autopiloten ausgestellt und versucht, den Flughafen Athen zu erreichen um notzulanden. Die Piloten hätten gesehen, dass die Maschine zunächst von 10.000 auf 3000 Meter und anschließend auf etwa 800 Meter über dem Meer bei Athen sank. Danach flog sie Richtung Festland und Flughafen. Dabei nahm das Flugzeug wieder an Höhe zu, als ob der Mann im Cockpit bemerkt hätte, dass er zu tief fliegt. Unmittelbar danach ging vermutlich der Treibstoff aus und das Flugzeug zerschellte auf einem Hügel nahe dem Dorf Grammatikó.  DPA

Artikel vom 17. August 2005
A.N.
(vincit sedendo)

geschichtsunterricht ist das eine, die wahrheit oftmals eine andere. war in meck/pomm und es gab nur einen, der bei diesem lehrer je eine 1+ in der mündl. prüfung bekam.

Merkwürdigkeiten nach Heliosabsturz Happy End
Happy End:

Drei Mal "Mayday" und tiefes Atmen im Cockpit

 
21.08.05 21:37
#12
stern.de - 21.8.2005 - 13:04
URL: http://www.stern.de/politik/panorama/544558.html?nv=cb
Beginn des Artikels

Panorama


Drei Mal "Mayday" und tiefes Atmen im Cockpit


 © DPA Bild-Zoom-FunktionPostkarte-Sende-Funktion Das Archivfoto zeigt das Cockpit einer Boeing 737
Wilde Spekulationen in Griechenland über den Absturz der Boeing 737-300. Nur eines ist sicher: Eine unbekannte männliche Stimme rief drei Mal "Mayday" - das internationale Wort für Notfälle.

Gab es einen Sabotageakt? War es eine Generalprobe von Terroristen, die etwas Größeres in der Region planen? Oder brach eine Schlägerei zwischen den Piloten im Cockpit aus? Diese und andere Spekulationen kursieren bei zyprischen und griechischen Boulevardblättern mangels genauer Angaben über die Umstände, unter denen 121 Menschen beim Absturz einer Boeing 737-300 der zyprischen Fluggesellschaft Helios am 14. August ums Leben kamen. Kaum ein Experte glaubt jedoch an die wilden Gerüchte. <!-- basename: 544298 -->

Flugzeugabsturz bei Athen

  <!-- "Mehr zum Thema"-Container start -->

Mehr zum Thema

Flugzeugabsturz von Athen: Razzia bei der Fluggesellschaft Helios

<!-- "Mehr zum Thema"-Container start -->Nur eines ist sicher: Eine unbekannte männliche Stimme rief drei Mal "Mayday" - das internationale Wort für Notfälle. Das ergab nach Angaben des griechischen Fernsehens (NET) vom Sonntag die Auswertung des Stimmenrekorders. Außerdem hörten die Spezialisten ein "tiefes Ein- und Ausatmen" im Cockpit - vermutlich vom Steward, der vergeblich versuchte notzulanden.

Chefermittler Akrivos Tsolakis, ein Mann mit einer fast 40- jährigen Erfahrung in Sachen Luftfahrt, und die aus den USA angereisten Boeing-Experten bemühen sich um Sachlichkeit. "Wir werden diesen Fall, so schwierig er auch ist, klären und alle Details vorlegen."

Rekonstruktion des Todesfluges
Aus den bislang vorliegenden Fakten ist eine Rekonstruktion des Todesfluges - mit einigen Lücken - möglich. Die Maschine hob gegen 9.07 Uhr Ortszeit in Larnaka (Zypern) ab. Wenige Minuten später meldet der deutsche Pilot, er habe Probleme mit der Kühlung der Elektronik (Computer). Der britische Techniker der Helios Airways übermittelt ihm aus Larnaka, er solle das primäre Kühlungssystem abschalten und das sekundäre einschalten. "Wo ist die Sicherung?" fragt der Pilot. "Hinter deinem Sitz", antwortet der Techniker.

In diesem Moment gibt es die ersten Funkunterbrechungen und Störungen. "Word Confuse" (Kommunikationsprobleme), konstatiert der britische Techniker. Er vermutet, dass der deutsche Pilot sein Englisch nicht versteht und schlägt vor, dass der zyprische Co-Pilot mit einem zyprischen Techniker auf einer anderen Frequenz griechisch sprechen soll.

Plötzlicher Sauerstoffmangel
Dieses Gespräch findet nie statt. Denn gleichzeitig tritt in der Unglücksmaschine ein plötzlicher Sauerstoffmangel auf, wie der Daten-Flugschreiber belegt. Im Cockpit gibt es andauernde akustische Alarmsignale. Über den Passagiersitzen fallen die Sauerstoffmasken aus ihren Gehäusen.

So könnte es gewesen sein: Die Piloten waren beschäftigt mit der Lösung des Problems der Kühlung und des Sauerstoffmangels. Dabei bemerkten sie nicht, dass sie mittlerweile die Schwelle von 13 885 Fuß (fast 3700 Meter) Höhe überschritten, weil sie vorher den Autopiloten eingeschaltet hatten. Der Autopilot bringt sie langsam auf 34 000 Fuß (rund 10 400 Meter).

Bis zur Höhe von 13 885 Fuß bekommt der Mensch genug Sauerstoff, um gut denken und arbeiten zu können. Darüber hinaus beginnt ein Zustand, der von Konfusion bis zu Ohnmacht und Koma gehen kann, wie Experten erläutern. Ein Unfall sei meist auf eine Kombination technischer Probleme und menschlicher Fehler zurückzuführen, meint Chefermittler Tsolakis.

Vermutlich die Atemzüge des Stewards
Der Funkkontakt brach wahrscheinlich ab, weil sich die Maschine aus der Region der Flugsicherung Zyperns entfernte und die Kommunikationsfrequenz nicht auf die der Flugsicherung Athens umgestellt worden war. Mit mindestens einstündiger Verspätung bemerken die griechischen Luftlotsen, dass etwas nicht in Ordnung ist. Sie können keinen Kontakt aufnehmen. Alarm gibt es in Athen jedoch erst, als das per Autopilot gesteuerte Flugzeug den Airport Athen in Flughöhe ("Cruising Altitude") überfliegt und dann "Kurven in der Warteschleife" dreht. Der Autopilot hatte keine anderen Anweisungen.

Dann wird es dramatisch: Auf dem Stimmenrekorder ist der Notruf und ein "tiefes Ein- und Ausatmen" vermutlich durch eine Sauerstoffmaske zu hören. Von Zeit zu Zeit auch ein Flüstern, als ob jemand mit sich selbst spricht, wie es heißt. Es wird vermutet, dass es sich um die Atemzüge des Stewards handelt, der die Todesmaschine notlanden wollte. Er hatte eine Pilotenlizenz für kleinere Maschinen. Vermutlich war er die "Gestalt", die Kampfbomberpiloten durch das Cockpitfenster gesehen hatten.

Nach einem dreistündigen Irrflug fällt das eine und dann das andere Triebwerk der Maschine aus, der letzte Tropfen Treibstoff ist verbraucht. Das Flugzeug zerschellt auf einem Hügel rund zehn Kilometer vom Flughafen von Athen entfernt. Griechische Medien sind empört, weil die Fluglotsen fast eine Stunde lang nicht reagierten, als die Maschine stumm über der Ägäis flog.

Takis Tsafos/DPA  
Merkwürdigkeiten nach Heliosabsturz ruhrpott

Ursache gefunden

 
#13

Rekonstruktion des Helios-Todesfluges

Nikosia - Die Ermittlungen zum Absturz der zyprischen Helios-Maschine nahe Athen mit 121 Toten am 14. August sind mit einer Rekonstruktion der Ereignisse in die letzte Phase gegangen. Eine Maschine vom gleichen Typ startete am Montag wie der Unglücksflug um 11.07 Uhr Ortszeit vom zyprischen Flughafen von Larnaka. Wie Chefermittler Akrivos Tsolakis kurz vor dem Abflug sagte, werde der Flug von Zypern bis Athen nachgestellt. "Wir wissen, daß die Piloten, das Begleitpersonal sowie die Insassen während des größten Teils des Fluges ohnmächtig waren", sagte Tsolakis. Nach den Worten des Chefermittlers gab es am 14. August bereits beim Start keinen Druckausgleich in der Chartermaschine der zyprischen Luftlinie Helios. Techniker hätten am Vortag bei einer Kontrolle den Hebel für die Luftdruckkontrolle auf manuell statt auf automatisch gestellt, und die Piloten hätten es vor Abflug versäumt, dies zu korrigieren. Wenige Minuten nach dem Start seien alle Menschen an Bord wegen des akuten Sauerstoffmangels ohnmächtig geworden. Die Maschine sei mit dem Autopiloten bis nach Athen weitergeflogen. Nach Verbrauch des Treibstoffs stürzte das Flugzeug rund zehn Kilometer nordöstlich des Athener Flughafens ab. Zwei Kampfbomber der griechischen Luftwaffe hatten diese letzte Phase des Todesfluges aus nächster Nähe verfolgt. Dabei hatten sie einen Steward im Cockpit gesehen. Nach Verlassen der Flughöhe sei er bei steigendem Luftdruck wieder zu sich gekommen und habe versucht, die Maschine zu lenken. dpa

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