Merkel beleidigt Ostdeutsche

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Merkel beleidigt Ostdeutsche vega2000
vega2000:

Merkel beleidigt Ostdeutsche

7
16.08.05 15:49
#1
Merkel in Erklärungsnot im Osten
Die Union gerät im Kampf um ostdeutsche Wähler weiter in die Defensive. Stoiber sorgt für Verwirrung. Schröder kündigt mehr Geld für Hartz-IV-Empfänger an. Bei einem Auftritt in Wittenberg unterstellt Merkel Störern, sie seien arbeitslos und nutzlos
AUS WITTENBERG UND BERLIN
H. HAARHOFF UND L. WALLRAFF
Für Angela Merkel gab es gestern eine gute Nachricht: CSU-Chef Edmund Stoiber hat klargestellt, dass er entgegen anders klingenden Ankündigungen doch nicht zu einem Fernsehduell mit Oskar Lafontaine antreten möchte.

Stoiber ließ erklären, er wolle lediglich ein "Printduell" in einer Zeitung mit dem Anführer der Linkspartei führen. Das mag die Kanzlerkandidatin der Union etwas beruhigen. Schließlich wäre sie bei einem spektakulären Fernsehauftritt Stoibers gegen Lafontaine wohl auf jeden Fall die Verliererin gewesen. Hätte sich Stoiber gegen den brillanten Rhetoriker Lafontaine vor laufenden Kameras blamiert, hätte dies die Union weitere Stimmen kosten können. Mit einem glanzvollen Auftritt wiederum hätte Stoiber alle überrascht - und Merkel die Show gestohlen.

Doch kaum hatte sich die Aufregung über Stoibers vermeintliche Duellabsichten etwas gelegt, geriet die Kanzlerkandidatin in andere Schwierigkeiten. Bundeskanzler Gerhard Schröder ging im Kampf um ostdeutsche Wählerstimmen in die Offensive: Der im Osten bisher niedrigere Regelsatz beim Arbeitslosengeld II (331 Euro) solle an das Westniveau (345 Euro) angeglichen werden, ließ Schröder mitteilen. Noch im August. Dieser im Osten mutmaßlich populäre Vorstoß der SPD bringt Merkel in Verlegenheit. Schließlich hatte sie überall versichert, ihrerseits einen "ehrlichen Wahlkampf" führen zu wollen und "keine Versprechungen" zu machen, die sie nicht einlösen könne. Merkel blieb zunächst bei ihrer Linie. In einem Interview mit der Chemnitzer Freien Presse lehnte sie eine Angleichung der Zahlungen ab und verwies auf die Kosten von 300 Millionen Euro jährlich, von denen im Moment niemand sagen könne, wie das zu finanzieren sei. Bei einem Wahlkampfauftritt in Wittenberg wurde Merkel gestern prompt mit einem kritischen Plakat begrüßt: ",Ossi' Merkel - du bist nur für Reiche da".

Merkel ließ sich dennoch zu keinen neuen Versprechungen hinreißen. Auf Pfiffe und Protestrufe aus dem Publikum reagierte sie gereizt: "Die, die da schreien, haben in der Schule nichts mitgekriegt." Es sei zwar schön, dass man im Gegensatz zu DDR-Zeiten öffentlich protestieren könne, kommentierte sie die Störungen durch ihre Gegner. "Aber die helfen uns auch nicht weiter, die verdienen kein Geld."

Ob es Merkel hilft, Gegendemonstranten pauschal Arbeitslosigkeit und Nutzlosigkeit zu unterstellen? Ausgerechnet jetzt, da CSU-Chef Stoiber die Ostdeutschen mit seinen abfälligen Äußerungen ohnehin "verletzt" hat, wie der CDU-Fraktionschef von Mecklenburg-Vorpommern, Eckhardt Rehberg festgestellt hat?

Stoiber wiederum sorgt inzwischen selbst in der eigenen Parteizentrale für Verwirrung. "Manchmal sind die Wege des Herrn unergründlich", entfuhr es einem CSU-Sprecher, nachdem er erfahren hatte, dass sein Chef nun doch kein Fernsehduell mit Lafontaine wolle. Am Vormittag hatte er noch wortreich begründet, warum es eine Super-Idee Stoibers gewesen sei, den Ex-SPD-Chef zu einem Livegespräch herauszufordern. Dies sei die beste aller Gelegenheiten, um Lafontaine zu entzaubern und potenzielle Linkswähler "zurückzuholen". Man arbeite daran, baldmöglichst einen Sendeplatz und -termin zu finden. "Innerhalb der nächsten zwei Wochen ist das sicher realistisch." Von wegen. Schon innerhalb der nächsten zwei Stunden hatte sich das Blatt gewendet. Stoibers Regierungssprecher verkündete plötzlich: "Stoiber sucht keine Show mit Lafontaine, sondern eine inhaltliche Auseinandersetzung über die Aussagen dieser neulackierten PDS." Das Streitgespräch mit Lafontaine solle deshalb in gedruckter Form erscheinen. So könne man "die Argumente besser dokumentieren", fand nun auch der Parteisprecher.

Einigen in der CDU wäre es am liebsten, die Ostdeutschen bekämen Stoibers Argumente gar nicht mehr zu hören. Er solle es der CDU überlassen, im Osten um Stimmen zu kämpfen, forderte Rehberg Stoiber auf. "Man muss vor allen Dingen dafür sorgen, dass nicht ständig über die falschen Themen geredet wird", sagte Sachsens Ministerpräsident Georg Milbradt. "Die Frage ist doch: Was bieten wir dem Osten an Politik an?" Wie sich beim Arbeitslosengeld zeigt, fällt Merkel die Antwort darauf schwer.

taz
Merkel beleidigt Ostdeutsche Dr.UdoBroemme
Dr.UdoBroem.:

Der Auftritt in Wittenberg war wohl ziemlich

 
16.08.05 16:00
#2
desaströs.

In der ftd war heute ne ganzseitige Reportage - ist leider kostenpflichtig, sonst hätte ich sie reingestellt.

Merkel beleidigt Ostdeutsche 2058906
Never argue with an idiot -- they drag you down to their level, then beat you with experience.
Merkel beleidigt Ostdeutsche Nassie
Nassie:

Die gute Angela

 
16.08.05 16:04
#3
kann mit Stress wohl nicht gut umgehen.
Merkel beleidigt Ostdeutsche vega2000
vega2000:

@DocB. Kuckst du hier

 
16.08.05 16:16
#4
Agenda: Angela Merkel - Keine von uns
[Von ftd.de, 22:38, 15.08.05]

Zu kühl, zu distanziert, zu unentschieden. Beim Wahlkampf-Auftakt im Osten schafft es Angela Merkel nicht, die Herzen ihrer Landsleute zu gewinnen.  


Braune Lederschuhe, Angela Merkels Schuhe, die Fersen abgestoßen, sie holpern über Pflasterstein, mitten durch Wittenberg hindurch, über die Collegienstraße, die bekannteste Straße des Städtchens. Luther wohnte hier. Menschen bleiben stehen, die Kanzlerkandidatin nickt zur Seite. "Guten Tag", sagt sie manchmal, so leise, dass sie es selbst wohl nicht hört. Sonst ist da Stille. Kein Zuruf, kein Applaus. Nur Blicke. Endlich, der halbe Weg ist schon getappt, klatschen vier Hände. Zwei alte Damen. Freudenfalten springen ins Merkels Gesicht, vier richtig tiefe auf den Wangen. Merkel eilt zu den Alten. "Kommen Sie von hier?" - "Nein, aus Berlin." Die Falten glätten sich, Merkel eilt weiter - zu den echten Wittenbergern. Die warten schon zu Tausenden auf dem Marktplatz. Früher wurde hier geköpft, gerädert, gevierteilt. Auch heute fällt ein Urteil, besser gesagt, es fallen zwei Urteile. Vorne klatschen, hinten pfeifen die Menschen, dazwischen Zäune und Polizisten. Die Pfeifer gewinnen. Das hat Angela Merkel nicht erwartet. Ihre Augen verengen sich, graublau sind sie, wie der Himmel. Begrüßungsworte der Parteifreunde, von Geschrei niedergekämpft. Merkel reckt den Rücken, steht mit leerem Gesicht auf der Bühne, kein Blick nach links, keiner nach rechts, die Mundwinkel unten. Ganz anders als vergangene Woche, als sie in Essen den Wahlkampf gestartet hat. Da hat sie geplaudert, gelächelt und gewinkt. Da haben sie die Menschen freundlich empfangen. Jetzt steht sie da in ihrem grünbraunen Kostüm, festgewurzelt wie ein Olivenbaum. Es ist doch so ein wichtiger Tag. Ihr erster Termin im Osten, in der Heimat. Sie wollte die Menschen zurückgewinnen, wollte gutmachen, was ihre Parteifreunde Edmund Stoiber und Jörg Schönbohm angerichtet haben.
Schweigen zu Stoiber

Dumm, verwahrlost und frustriert haben sie die Ostdeutschen geschimpft. Und ihre Angela? Die ist bisher nicht dagegen aufgestanden. Sagt, ganz Taktikerin, sie wolle Kanzlerin aller Deutschen werden. Nur keine Wähler im Westen verschrecken. Das nehmen die Wittenberger übel - aus der Ferne, wie Bürgerrechtler Friedrich Schorlemmer ("Sie hat das nicht klar genug zurückgewiesen."), und auf dem Marktplatz. "Bin frustriert und blöd - dank(e) CDU", steht auf einem der vielen Schmähplakate. Taktiker liebt man nicht, in der Stadt, in der Luther predigte: "Machs Maul auf, tritt laut auf." Zum Schweigen bringen soll Merkel die Krakeeler. Doch sie schweigt. Zumindest zu Stoiber. Aber zu den Schreihälsen, da fällt ihr etwas ein: "Der Unterschied zu vor 15 Jahren ist", schimpft sie ins Mikrofon, "dass manche brüllen dürfen. Ich hoffe, dass die, die schreien, denen die Zuhören ein bisschen Raum geben." Vergeblich. Es schrillt und gellt und buht und Dutzende CDU-Anhänger blicken mehr zurück als nach vorne, die Köpfe schüttelnd, über so viel Widerstand. Dabei sind noch viele Widerständler zu Hause geblieben, enttäuscht von Merkels Gleichmut gegenüber den Attacken Stoibers. "Sie schämt sich für uns - faul und dumm wie wir sind", sagt Gerda, eine alte Frau, die sonst auf dem Markt Tomaten, Astern und Löwenmäulchen verkauft. Wie frisch geerntete Möhren sehen ihre Finger aus: dick, knotig, mit schwarzen Runzeln. Die Hand will sie Merkel nicht reichen. "Sagt ihr einen schönen Gruß von einer stolzen Ostdeutschen." Sie ist nach Hause geeilt, fernsehen. "Bianca - Wege zum Glück."
Die Heimat verstößt ihre Kandidatin

Nur wenige Ostdeutsche glauben, Merkel bringe ihnen Glück. 70 von 100 meinen, ihre Wahl schade dem Osten. Die Heimat verstößt ihre Kandidatin. Das gab es nie. Ob Kohl, Schröder oder Stoiber - alle konnten sich auf ihre Landsleute verlassen. Viel hat sich Merkel am Dienstag vorgenommen. "Jetzt heißt es, Sie zu überzeugen, mit Zuneigung und Ehrlichkeit." Und so viel haben sich ihre Wittenberger Wahlkämpfer erhofft. Stoiber hat sie niedergedrückt. Im Osten hockten Frustrierte? Ein Wutlachen packt Christine Golly. Kämpft sie deswegen vor und nach der Arbeit für die CDU, am Wochenende und im Urlaub? Ihre blauen Augen kleben auf Merkel: Ein paar klare Worte, Angela, nur ein paar, an dem man sich festhalten kann. Doch Merkel versucht's nicht einmal. Kein Tadel für Stoiber, keine Liebesworte an den Osten, etwas fürs verschnupfte Gemüt, ein wenig lobt sie die Sachsen, die in der Pisa-Studie Zweite geworden sind. Sie hebt das Kinn und schaut, wo der Applaus bleibt, aber vorne bleiben die Hände in den Armbeugen und Hosentaschen, und weiter hinten, wo eh keiner zuhört, da recken sich ihr gesenkte Daumen entgegen, da sieht sie Schilder und Plakate tanzen: "¿Ossi¿ Angela - du bist nur für Reiche da!"
Und Angelas Hände verkrampfen, krallen sich ans Pult, dass die Adern auf den Handrücken erbleichen, und sie ruft: "Die da schreien, haben meist nix mitgekriegt in der Schule." Ihre Anhänger vorne lachen etwas windschief.
Kühler Kopfmensch
Mit Beschimpfung erreicht man nichts, hat sie zu Stoibers Äußerungen gesagt. Sie versucht zuzuhören, zu erklären, die Dinge zu erklären, "darüber muss man doch mal reden können", sagt sie immer wieder. Doch so gewinnt sie keine Herzen. Sie ist einfach keine aus dem Volk, keine wie Regine Hildebrandt, die "Kämpferin mit Herz". Ich bin Kopfmensch, sagt sie. Und so spricht sie auch. Kühl in der Stimme, karg in den Gesten, kein Luther, der von der Kanzel donnert, der dem Volk aufs Maul schaut. Drüben steht sein Denkmal, keine zwanzig Schritte entfernt, streng schaut er in die Menge, so als wolle er, Deutschlands größter Reformator, die Wittenberger mahnen, gut zuzuhören, wenn eine Pfarrerstochter über Reformen spricht. Ach, wäre die nur nicht so unbeholfen! Würde sie doch einige Rosinen in den Sauerteig geben, damit er wenigstens ein bisschen schmecke. Ein paar Worte spricht sie über den Aufbau Ost. Aber warum spricht sie die Leute nicht direkt an? Sie braucht sich nur umzuschauen. Das Renaissance-Rathaus mit dem Zwerchgiebel und den Gesimsleisten steht weiß und prächtig aus, und auch einige der Bürgerhäuser protzen mit Gezier und Farbe, doch die Mehrzahl der Bauten bröckelt vor sich hin. Fassaden verwittern, und in leeren Schaufenstern kleben Protestzettel gegen Hartz IV. 19 Prozent Arbeitslosigkeit. Die Jugend flieht, rund 25.000 Menschen seit der Wende. Der Chef der Arbeitsagentur schaut bekümmert drein. Wie bei ihrer Rede in Essen hat Merkel auch hier ein Hauptthema: Arbeit schaffen, die Wirtschaft stärken: "Jeden Tag 1000 Arbeitsplätze zu verlieren, das haben wir nicht verdient in Deutschland." Doch viele Adressaten sind nicht gekommen, ihre Vorschläge zu hören, selbst wenn sie Merkel nicht mal ihre mangelnde Ost-Identität grollen. "Ob sie aus dem Osten oder Westen kommt, ist doch egal. Nur: Was kann sie verändern?", sagt der arbeitslose Bauarbeiter Uwe.
Nostalgiker werfen Merkel Vergessen vor
Seit sechs Jahren sucht Uwe Arbeit. Wieder einmal ordnet er im Park vorm Arbeitsamt die Absagen. Aufs Fahrrad. Nur weg hier. Ein Besoffener rennt ihm fast in die Fahrt. Von einer Bank bewiehern dies zwei Jugendliche. Zwei Pullis: darauf ein DDR-Wappen und der Spruch: "Ich bin mit der Gesamtsituation unzufrieden." Kundschaft der PDS. Viele von ihnen sind hier. Merkel legt etwas Sanftmut in ihre Stimme. "Jeder Mensch hat nur eine Stimme", ruft Merkel ihnen entgegen. "Und ich kann überlegen: Will ich protestieren. Oder will ich sie einsetzen, um etwas zu verändern." Die Antwort ist Hohnlachen. In Hörweite von Merkels Mikrofon zeigt ein Museum DDR-Alltag. Eigentlich sah es in Plattenbauten gar nicht so anders aus als im Westen: in den 50ern Nierentische, in den 70ern orange-brauner Prilblumen-Chic und in den 80ern Musikanlage, Espressokocher und Wäschetrockner. Allein, leisten konnte sich die Technik keiner - von Honecker und Mielke mal abgesehen. Da erinnere sich heute keiner der PDS-Wähler mehr dran, schimpft CDU-Frau Golly. Auch nicht daran, dass man zehn Jahre auf einen Trabbi warten musste. Sie schüttelt den Kopf. Wie kann man das nur vergessen? Doch das Vergessen, gerade das werfen die Nostalgiker Angela Merkel vor. Studiengebühren seien gerecht? "Von wegen", schimpft eine Museumsfrau. "Die Merkel hat vergessen, wo sie herkommt. Sie hat hier umsonst studiert." Sie macht ein Gesicht, als habe sie einen "Blauen Würger" getrunken, einen 70er-Jahre-Wodka. Sie geht wieder rein arbeiten. Es kommt auch nicht mehr viel. Steuerrecht, Rentensystem, innere Sicherheit, da plätschert vorne der Applaus wieder, und hinten beweisen Menschen mit Trillerpfeifen in allen Farben und Formen, dass sie gesunde Lungenflügel haben. Schließlich zeigt die Uhr auf Luthers Predigerkirche fünf vor sechs. Schlussworte. Die Besucher sehen eine Angela Merkel, die ein letztes Mal mit dem Kopf und Fingern hackt, die verstummt, zweimal kurz winkt, auf die Uhr blickt und feststellen kann, dass sie 40 Sekunden Applaus und 60 Sekunden Pfiffe erntet. Zum Schluss das Deutschland-Lied.  

Alle Rechte vorbehalten. © FTD

www.capital.de/ftd/artikel.html?artikel_id=769296
Merkel beleidigt Ostdeutsche Dr.UdoBroemme
Dr.UdoBroem.:

Thx :-)

 
16.08.05 16:20
#5
Merkel beleidigt Ostdeutsche 2058959
Never argue with an idiot -- they drag you down to their level, then beat you with experience.
Merkel beleidigt Ostdeutsche BeMi
BeMi:

Danke, vega2000, sehr interessant o. T.

 
16.08.05 16:27
#6
Merkel beleidigt Ostdeutsche 54reab
54reab:

was schildert der artikel

 
16.08.05 16:37
#7
aus capital? eine ansammlung von offensichtlich frustierten wittenberger. hatte stoiber doch recht?


 Merkel beleidigt Ostdeutsche 2058985



Merkel beleidigt Ostdeutsche Bankerslast
Bankerslast:

sehr interessant jawoll, der Artikel.

 
16.08.05 16:42
#8
Also wenn das nicht hinhaut mit der Merkel, werde ich wohl den Gerd wählen.
Aber eigentlich - obwohl - die Merkel kanns gar nicht schlechter machen.  
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Merkel beleidigt Ostdeutsche ecki
ecki:

ABer reab, das hat der Stoiber doch gar nicht

 
16.08.05 16:43
#9
gesagt! Oder doch? Ja wie jetzt? Erklär mal.

Grüße
ecki  
Merkel beleidigt Ostdeutsche 54reab
54reab:

aber sicher ecki. stoiber hat einen

 
16.08.05 17:12
#10
teil der ossis als frustierte angesprochen. die nachträglichen interprtationsversuche seines stabes waren lachhaft. er hat alledrdings nicht "die" ossis als frustierte angesprochen. seine analyse war und ist auch richtig. kann man auch hier verfolgen.


 Merkel beleidigt Ostdeutsche 2059061

Merkel beleidigt Ostdeutsche ecki
ecki:

Ja, die Stoiberwelt haben mittelerweile

 
16.08.05 17:18
#11
die dümmsten Kälber kapiert.

Klug = Unionswähler, bevorzugt Bayern

Rest: Frustriert und nach Merkels nachschub auch unnützt und arbeitslos.

Grüße
ecki  
Merkel beleidigt Ostdeutsche RonMiller
RonMiller:

ja - so ist es, ecki o. T.

 
16.08.05 17:49
#12
Merkel beleidigt Ostdeutsche Pate100
Pate100:

mekel..

 
16.08.05 17:51
#13
diese unsichere, farblose, emotionslose Person ohne jegliches Charisma, soll
unser Land aus der Krise führen und Deutschland durch die kommenden schweren und höchstwahrscheinlich turbulenten Jahre führen?

Da habe ich aber erhebliche Zweifel!!!
Wo sind denn die ganzen CDU Länderfürsten? Alle im Urlaub!
Noch nicht mal ihre eigenen Leute kann sie motivieren und dazu bringen an einen
Strang zu ziehen. Wie soll das erst aussehen wenn sie regiert?

Meine Einschätzung war wohl richtig, diese Frau ist unwählbar (für mich)!


Merkel beleidigt Ostdeutsche brokeboy
brokeboy:

@pate

 
16.08.05 18:10
#14
soso.
ja, es gibt sicher telegenere persönchen: berlusconi, blair, schröder, gabriel...
allerdings erfordert es nicht sooo viel mühe, darauf zu kommen, dass mit dieser
zahnpasta-schlagfertigkeit oft und gerade das unvermögen in der sache kaschiert wird.
nein pate, du hast v ö l l i g unrecht - wir brauchen genau diese in der öffentlichkeit
etwas unsicheren leute, die (...weil sie die dinge eben richtig machen wollen und die
wesentlichen, weil pragmatischen skills haben...) überhaupt keine zeit dafür finden
vor dem spiegel zu üben und stundenlange sessions mit pr-beratern durchzuziehen.
die zeit der blender ist vorbei.
wer daran zweifelt, sehe einfach in die bilanz eines fast bankrotten staates.
Merkel beleidigt Ostdeutsche Pate100
Pate100:

wie zu Teufel

 
16.08.05 18:14
#15
hat sie's eigentlich bis nach ganz oben in der CDU geschafft?

Das verstehe ich wirklich nicht. Gibt es nur Weicheier in der CDU?
Die sich noch nicht mal gegen eine Merkel durchsetzen können?
Merkel beleidigt Ostdeutsche jahr2002istda
jahr2002istda:

Wie kann man Ostdeutsche denn noch beleidigen?

 
16.08.05 18:20
#16
Sie sind doch sowieso immer nur beleidigt.

Das wäre mein Kanzler gewesen:

Christian Wulff
Merkel beleidigt Ostdeutsche ecki
ecki:

Wie die Merkel aussieht ist mir eigentlich

 
16.08.05 18:20
#17
wurscht.

Allerdings habe ich den Eindruck, das sie zur Zeit zuviel Zeit vor dem Spiegel verbringt mit Kosmetikberatern, Friseusen und Visagisten, Modefritzen, PR-Beratern usw.

Ihren Anziehstil und aussehen hat sie deutlich verbessert, aber im Wahlkampf geht es dafür drunter und drüber.

Grüße
ecki  
Merkel beleidigt Ostdeutsche jahr2002istda
jahr2002istda:

Mode haben doch erst die grünen erfunden eki o. T.

 
16.08.05 18:27
#18
Merkel beleidigt Ostdeutsche Pate100
Pate100:

@brokerboy

 
16.08.05 18:28
#19
so kann mna das natürlich auch sehen.

Aber Meiner Meinung nach braucht man sowohl das eine als auch das andere!
Sie muß ja nicht so reden können wie unser Blender Gerd aber als Kanzler
sollte man schon selbstsicher auftreten können.
Auf mich wirk sie ´fast immer unsicher!


Gruss Pate


Merkel beleidigt Ostdeutsche mob1
mob1:

@Pate100

 
16.08.05 18:36
#20
die "Weicheier der CDU" konnten sich nicht gegen einen
Herrn Kohl durchsetzen, der sich Frau Merkel an seine
Seite gesetzt hat, damit er eine stille, ihm nicht ins
Wort fallende und aufmuepfige Vertreterin hat. Kohl ist
weg und die Frau Merkel hat er gross gezogen. Bloss leider
nicht mit Vorteilen fuer die CDU von heute, sondern nur
zur Sicherung seiner ehemaligen Stellung von gestern.

Gruesse
MOB
Merkel beleidigt Ostdeutsche Kritiker
Kritiker:

Ohne Heimat wird das nichts!

 
16.08.05 18:57
#21
Nur Wenige werden dies wahrhaben wollen!
Tante Angie ist eine Politikerin ohne Heimat!

Ihre hat sie aufgegeben - oder verraten, was noch schlimmer ist, und . .  eine neue hat sie nicht gefunden.
Stoiber kann sich jederzeit nach Bayern zurückziehen.
Doch Merkel bleibt im leeren Raum.
Und diese Beziehungslosigkeit spüren die Menschen.
Sie ist ein Aktenberg mit Beinen.

Urban Prior - der wohl brillanteste Polit-Kabarattist - redet nur vom "Hosenanzug" (!).

Auch Helmuth Schmidt war ein Pragmatiker - doch es war eine andere Zeit.
Die Menschen waren seelisch nicht so verlassen, daß sie sich - - auf einen Pabst stürzen (!).

Angie's größter Fehler, sie hätte sich zuerst Mecki-Vorpomm. holen müssen, damit beweisen, was sie kann.

Die Schicksalwahl der Deutschen steht an:
Im Graben festfahren oder raus!
Zur Wahl steht: Schauspieler-Gerd, dem die Deutschen am A...rm vorbeigehen, oder Tante-Angie, die auch mal die Suppe umrühren will.

Dld., Dld, unter alles - in der Welt; wenn es steht zum Schutz und Trutze, langsam auseinander fällt. Von der Maß bis zu Bebel, von dem Ätsch bis an das Geld. . . . So hat's mir g'rade noch gefehlt!

Gute Wahl, wünscht Kritiker.
Merkel beleidigt Ostdeutsche frigen

ich habs satt,

 
#22
ich wähle niemanden mehr..
alles versager...
basta


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