Linkspartei:Drogen für alle & ab zur Stimmenabgabe

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Linkspartei:Drogen für alle & ab zur Stimmenabgabe B Ghost
B Ghost:

Linkspartei:Drogen für alle & ab zur Stimmenabgabe

2
08.08.05 18:16
#1

WAHLKAMPF

Linkspartei wirbt für Drogenfreigabe

Unter dem Motto "Schöner Leben mit Drogen" startet die Linkspartei in Sachsen eine Wahlkampftour, um die Stimmen junger Wähler zu erhalten. Die Sozialisten fordern nicht nur die Legalisierung von Cannabis, sondern auch die Freigabe aller Drogen.

 www.spiegel.de/politik/bundestagswahl/artikel@Middle2 -->Grimma - Man wolle in Sachsen mit Jugendlichen über das politische Ziel der Drogenlegalisierung und des selbstbestimmten Drogenkonsums diskutieren, teilte die Linkspartei in Dresden mit. Für Jugendliche sei Drogenpolitik ein wichtiges Thema, da sie "durch die repressive Ahndung durch Staatsorgane" besonders betroffen seien, sagte die jugendpolitische Sprecherin Juliane Nagel.

Die Linkspartei-Jugend fordert laut Nagel nicht nur die Legalisierung von Cannabis, sondern die Freigabe aller Drogen bei gleichzeitig umfassender Aufklärung über Vor- und Nachteile. Die Entscheidung für oder gegen Drogen solle nicht von Staat oder Wirtschaft reguliert, sondern in die Hände eines jeden selbst gelegt werden, sagte Nagel.


Linkspartei:Drogen für alle & ab zur Stimmenabgabe 54reab
54reab:

klar, diesen sed-nachfolger

 
08.08.05 18:31
#2
kann man nur im vollrausch ertragen.

prosit


 Linkspartei:Drogen für alle & ab zur Stimmenabgabe 2047280

Linkspartei:Drogen für alle & ab zur Stimmenabgabe cassiopaia
cassiopaia:

Sehr clever...wenn neben Bier und Tabak noch

 
08.08.05 18:40
#3

weitere Drogen freigegeben werden, können sie auch besteuert werden. Das stärkt die Finanzkraft des Staates.

Eine sehr gute Idee. Diese fantstische Kreativität ist einer Linkspartei würdig.

Erststimme: Oskar
Zweitstimme: Gregor

Damit es endlich wieder vorangeht in Deutschland.

Die Linke.PDS

Linkspartei:Drogen für alle & ab zur Stimmenabgabe satyr
satyr:

Ist klar Reab keine Drogen für die Jugend,die

 
08.08.05 18:41
#4
sind besoffen bei Stoiber im Bierzelt gut aufgehoben.
Linkspartei:Drogen für alle & ab zur Stimmenabgabe 54reab
54reab:

bier ist keine droge sondern

 
08.08.05 18:45
#5
ein lebensmittel!

.... sondern die Freigabe aller Drogen ...

da kann man nur feststellen: total zu!
Linkspartei:Drogen für alle & ab zur Stimmenabgabe B Ghost
B Ghost:

LSD-Freigabe: Dann gibt es bald bestimmt auch

 
08.08.05 19:08
#6
Krabbelgruppen für Erwachsene
Linkspartei:Drogen für alle & ab zur Stimmenabgabe 007Bond
007Bond:

@Ghost,

 
08.08.05 19:26
#7
man muss auch gegen die Richtung denken können ;-)

Eine Legalisierung von Drogen würde die Kriminalität, die hiermit im Zusammenhang steht, wirkungsvoll bekämpfen. Darüber hinaus wird ja niemand gezwungen Drogen zu vereinnahmen. Der Staatsbürger wird wieder verstärkt mündig und kann selber über sich und das, was er konsumieren möchte, entscheiden. Die Holländer sind auch nicht alle drogensüchtig und die Freigabe von Canabis hat dort zu keiner Zunahme von Drogenopfern geführt, sondern eher das Gegenteil bewirkt. Insbesondere möchte ich in diesem Zusammenhang auf die Beschaffungskriminalität hinweisen.
Linkspartei:Drogen für alle & ab zur Stimmenabgabe 54reab
54reab:

es ging hier nicht um

 
08.08.05 19:29
#8
die canabis-freigabe. es ging um alle drogen.
Linkspartei:Drogen für alle & ab zur Stimmenabgabe satyr
satyr:

das ist gut Reab dann haben wir keine

 
08.08.05 19:29
#9
Alkoholkranken ,sondern Lebensmittelvergiftungen.
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Linkspartei:Drogen für alle & ab zur Stimmenabgabe satyr
satyr:

007 Sehr gut ! Obwohl ich persöhnlich keine Drogen

 
08.08.05 19:32
#10
nehme,abgesehen von Nikotin,Koffein,stimme ich 007 100 % zu.
Linkspartei:Drogen für alle & ab zur Stimmenabgabe MaMoe
MaMoe:

blöd ist nur, dass Drogenabhängige ein Problem mit

 
08.08.05 19:46
#11
dem Arbeiten haben ... hoppla, seh´s selbst: im Osten arbeitet ja eh keiner mehr ...

dann soltlen die schleunigst aber das Hartz-Geld anheben, damit die sich die Drogen auch kaufen können ... ich würde dann groß ins Geschäft mit dem Verkaufen einsteigen ... denn: ich liebe es totalen Matschbirnen das Geld rauszuleiern ...


Linkspartei:Drogen für alle & ab zur Stimmenabgabe 2047387

MaMoe ....


Linkspartei:Drogen für alle & ab zur Stimmenabgabe SAKU
SAKU:

Ich hör' es schon...

 
08.08.05 19:49
#12
"Schaa-haaatz, wenn du morgen einkaufen gehst, bringst du mir bitte etwas Koks mit? Aber nicht das von Aldi, das macht so ne rote Nase. Geh' liebe zum Türken um die Ecke, das ist viel frischer..."

*loool*
Linkspartei:Drogen für alle & ab zur Stimmenabgabe Heimatloser
Heimatloser:

"umfassender Aufklärung über Vor- und Nachteile"

 
08.08.05 19:52
#13
Kann mir mal einer die Vorteile von Drogen (insbesondere von Harten) auflisten?

Außer dass man dieses Gesaiche nur zugedröhnt ertragen kann?
Linkspartei:Drogen für alle & ab zur Stimmenabgabe MaMoe
MaMoe:

Ich würd Mio´s verdienen, bei denen da drüben ...

 
08.08.05 19:55
#14
was mich aber dann nur wieder zwingen würde das SChwrzgeld irgendwie ins Ausland zu schaffen, aber dann hätte ich den Satyrischen Wadenbeisser wieder am Fuss hängen ...

Also, wann geht´s los ??

Ich eröffne dann sofort eine Imbiss-Wagen-Kette auf allen größeren Marktplätzen; und stelle da Minijobbler rein ...

Linkspartei:Drogen für alle & ab zur Stimmenabgabe 2047410

MaMoe ....


Linkspartei:Drogen für alle & ab zur Stimmenabgabe J.R. Ewing
J.R. Ewing:

@007Bond

2
08.08.05 20:07
#15
Sorry, aber das ist Unsinn. Sind beispielsweise Kinder mündig genug zu entscheiden, was sie konsumieren wollen und was nicht? Außerdem: Rauschgifte haben die unangenehme Eigenschaft, süchtig zu machen. Ein Mensch, der von Drogen abhängig ist, führt gerade kein selbstbestimmtes Leben mehr, sondern ist ein Sklave des jeweiligen Suchtstoffes. Ein Drogensüchtiger hat seine Mündigkeit eingebüßt und kann deshalb auch nicht mehr frei entscheiden.

Die holländische Drogenpolitik ist keineswegs so erfolgreich wie Du hier suggerierst. Drogentote werden in Holland anders gezählt als etwa in Deutschland. Auch die offiziellen Statistiken zum Cannabiskonsum sind in den Niederlanden unzuverlässig. Eben weil in Holland "weiche Drogen" toleriert werden (aber nicht legalisiert sind!), schaut die Polizei hier nicht so genau hin. Trotz der Tolerierung gibt es in Holland dennoch einen Schwarzmarkt für weiche Drogen (z.B. illegale Coffee-Shops). Und Holland gilt als der europäische Drogenumschlagplatz, von dem aus auch Deutschland versorgt wird.

Mich würde mal interessieren, was die Linkspopulisten von der PDS denn eigentlich unter Drogenlegalisierung konkret verstehen. Will man tatsächlich alle Rauschgifte freigeben? Also Heroin, Kokain, Crack und alle möglichen synthetischen Drogen, die jetzt oder in Zukunft auf den Markt kommen? Sollen nur Erwachsene oder auch Kinder an diesem neuen Drogenparadies teilhaben dürfen? Von der Beantwortung dieser Fragen hängt es ürbrigens auch ab, ob die Beschaffungskriminalität tatsächlich zurückgeht und der Schwarzmarkt bekämpft wird. Eines aber wird in jedem Fall steigen: Die Drogenfolgekriminalität, also Straftaten, die von Süchtigen im Rausch begangen werden. Die werden leider immer wieder übersehen.

Ob die PDS mit Ihrer Forderung nach Drogenlegalisierung beim ostdeutschen Publikum, das trotz DDR-Vergangenheit als eher spießbürgerlich gelten kann, punkten wird, wage ich mal zu bezweifeln.

J.R.
Linkspartei:Drogen für alle & ab zur Stimmenabgabe 007Bond
007Bond:

J.R.

 
08.08.05 22:44
#16
Es geht hier nicht darum, dass sich jeder mit Drogen zudröhnen muss, sollten sie legalisiert werden. Jeder, damit meine ich wirklich jeden - der heute Drogen konsumieren möchte, tut das auch!

Zum Thema Kinder: Besuch doch bitte einmal eine Schule in den Pausen und beobachte, wieviele Drogendealer hier Kindern Drogen verkaufen. Du wirst überrascht sein! Vielleicht auch darüber, wieviele Lehrer davon wissen und aus Angst vor diesen Krimininellen aktiv nichts dagegen unternehmen.

Denke einmal darüber nach, dass alle von Dir genannten Drogen in Deutschland erhältlich sind. Vertrieben werden sie jedoch ausschließlich von kriminellen Organisationen, die ihre Opfer in den meisten Fällen auch noch missbrauchen und ihnen damit Gewalt antun.

Eine Legalisierung von Drogen würde zumindest die in diesem Zusammenhang stehende Kriminalität (z. B. Beschaffungskriminalität und Prostitution) deutlich reduzieren helfen.

Außerdem würde eine Legalisierung von Drogen die gesamte "Drogenmaffia" zerschlagen. Sie würden im Prinzip ihr "Monopol" verlieren.
Linkspartei:Drogen für alle & ab zur Stimmenabgabe 007Bond
007Bond:

Hier noch ein paar z. T. aktuelle Meldungen

 
08.08.05 23:30
#17
zum Thema "Schulen und Drogen"

1. Berliner Morgenpost: Dealer versorgt Kinder mit Drogen

2. NRZ-Online: 15-Jährige "angeboten"

3. Hamburger Abendblatt: Mit Drogenkontrollen auf dem richtigen Weg

4. Die Welt: Polizei soll härter gegen Dealer vor Schulen vorgehen

Linkspartei:Drogen für alle & ab zur Stimmenabgabe bauwi
bauwi:

Verlieren bald alle den Verstand?

 
08.08.05 23:52
#18
Gerade wollte ich zufrieden in die Kiste steigen , und muß nun noch diesen Therad lesen.
Es ist geradezu unglaublich, was in diesem Land vom Stapel gelassen wird.
Kommt als nächstes die Waffenfreiheit?
Der Populismus als Wahlmittel iss ja gut und recht - aber mit solchen Forderungen stellt sich Oskar doch völlig ins Aus. Und Gregor kann dies doch nicht im Ernst meinen?
Schon mal an die Folgekosten gedacht? Ach was red ich?
Es geht einfach grundsätzlich nicht!!!! Vorher muß jedem klar gemacht werden , dass die Krankenkasse und die Gesellschaft für die Behandlungs-Kosten nicht aufkommen. Dann war es der eigene Vorsatz, der natürlich auch im Suizid enden kann.
Damit wäre die Arbeitslosigkeit und das Rentenproblem usw. gelöst!!
Denn jeder der noch ein paar Zellen im Hirn hat , geht arbeiten und lässt diesen Dreck außer acht. Die Linkspartei deckt mittlerweile das komplette linke und rechte Spektrum der Parteienlandschaft ab. Koste was es wolle! Sogar über die Leichen von Drogentoten und Verbrechensopfern!

Ich sag nur:  Pfui Daifi !!!!!!!!!!!!!!!!!!


One big family: Linkspartei:Drogen für alle & ab zur Stimmenabgabe 2047871
MfG bauwi
Linkspartei:Drogen für alle & ab zur Stimmenabgabe johannah
johannah:

So so, die Begründung von 007Bond, warum der

 
08.08.05 23:56
#19
Konsum von Drogen legalisiert werden soll, klingt plausiebel.

Es wird ja auch geklaut, es werden fremde Sachen Beschädigt, es wird geprügelt, geraubt, vergewaltigt und gemordet. Nach der o.g. Logik könnte man ja alle dieser Taten auch straffrei stellen.

Warum denn auch nicht? Halten die Strafandrohungen die Täter doch nicht von ihren Taten ab.

Pfui Teufel.

MfG/Johannah
Linkspartei:Drogen für alle & ab zur Stimmenabgabe 007Bond
007Bond:

@johanna

 
09.08.05 00:08
#20
Lern erst einmal schreiben und denken ;-)
Linkspartei:Drogen für alle & ab zur Stimmenabgabe johannah
johannah:

James,

 
09.08.05 00:19
#21
dein süffisantes Lächeln ist nicht nur nicht angebracht sondern auch typisch für einen arroganten Besserwisser, für einen abgehobenen Pädagogen.

Überleg mal selber, was du da von sich gibst.

MfG/Johannah
Linkspartei:Drogen für alle & ab zur Stimmenabgabe 007Bond
007Bond:

Aus Wikipedia:

 
09.08.05 00:32
#22
Die Legalisierung des Konsums, des Besitzes und der Produktion von derzeit illegalen Drogen zur Entkriminalisierung der Konsumenten ist ein kontrovers diskutiertes Thema in der Drogenpolitik. Der Debattenschwerpunkt liegt auf der Legalisierung weicher Drogen wie Cannabis, doch auch der legale Umgang mit sogenannten harten Drogen wird diskutiert.

Es existieren drei große Argumentationen für eine Legalisierung von Drogen, die allerdings häufig vermischt werden oder nur für Teilbereiche benutzt werden.

Kostenargumentation

Diese Argumentation baut auf die These, dass die durch die Prohibition entstandenen gesamtgesellschaftlichen Kosten höher seien, als die Kosten, welche durch eine Legalisierung entstehen würden.

Die volkswirtschaftlichen Kosten der Prohibition würden sich wie folgt zusammensetzen:

  • Kosten für den Justizapparat: Polizei, Staatsanwaltschaft, Gerichte, Gefängnisse.

  • Kosten durch Beschaffungskriminalität und - prostitution.

  • Kosten durch die indirekte Unterstützung der organisierten Kriminalität, einschließlich Korruption, Geldwäsche und Bandenkriegen.

  • Entgangene Steuereinahmen, sowohl direkte durch Verzicht auf Besteuerung der Drogen, als auch indirekte durch Steuerausfälle bei Inhaftierten.

  • Kosten durch erhöhte Gesundheitsrisiken bei Konsumenten durch verunreinigte Drogen, Needle-sharing, Verwahrlosung, Überdosierungen und Beschaffungsprostitution.


  • Diese These wird dadurch gestützt, dass es dem Rechtsstaat auch nach beinahe einem Jahrhundert der Prohibitionspolitik nicht gelungen ist, die Zahl der Drogentoten sowie der damit zusammenhängenden Kriminalität (z. B. Beschaffungsdelikte) zu senken. Selbst immer wieder erhöhte Strafen und strengere Kontrollen scheinen nicht gegriffen zu haben. Die Befürworter schließen daraus, dass man Drogen komplett legalisieren sollte, um die Abgabe über Jugendschutzgesetze, Steuern (analog zur Alkohol- und Tabaksteuer) und Qualitätsrichtlinien und Begrenzungen kontrollieren zu können.

    Freiheitsargumentation

    Diese Argumentation baut auf das Selbstbestimmungsrecht des Individuums. Der mündige Mensch habe die Freiheit, sich für den Konsum von Drogen zu entscheiden, der Staat habe kein Recht, regulierend einzugreifen. Bekanntester Verfechter dieser Argumentation war Timothy Leary. Aber auch der als Protagonist des Neoliberalismus geltende Wirtschaftswissenschaftler Milton Friedman sprach sich mittels des Arguments der Freiheit für eine Drogenlegalisierung aus - seine Argumentation mutet dabei sozialdarwinistisch an, indem Risiken des Drogenkonsums komplett in die jeweilige individuelle Eigenverantwortung gelegt werden.

    Die Legalisierung von Cannabis wird mit diesem Argument besonders heftig diskutiert, da es aus medizinischer Sicht kaum Gründe gäbe, Cannabisprodukte anders als Volksdrogen wie Tabak und Alkohol zu behandeln, der Staat also bei Drogen mit ähnlichem Gefährdungspotential vollkommen andere Sanktionsmaßnahmen erhebe, und damit das rechtsstaatliche Gebot der Verhältnismäßigkeit breche.

    Krankheitsargumentation

    Diese Argumentation wird hauptsächlich durch die Ansicht getragen, dass Drogensucht keine Straftat sondern eine Krankheit sei, und den Süchtigen geholfen werden sollte, statt sie in die Kriminalität zu treiben. Allerdings vermischt sich diese Argumentation durchaus mit den Argumenten gegen eine Legalisierung, die zum Teil auch eine Unterstützung von Drogensüchtigen fordert, gleichzeitig aber nicht auf den präventiven Charakter der Prohibition verzichten will.

    Liberalisierung von harten Drogen

    Einige Befürworter einer Legalisierung von weichen Drogen wünschen sich für die so genannten harten Drogen wie z. B. Kokain, Heroin und Crack eine Änderung des Betäubungsmittelgesetz. Im Gegensatz zur Legalisierung weicher Drogen soll der Umgang mit harten Drogen nur liberalisiert werden. Es wird jedoch gefordert, dass für Abhängige von zum Beispiel Heroin staatlich kontrollierte Abgabestellen eingerichtet werden, um zu gewährleisten, dass die Süchtigen die Möglichkeit haben unter ärztlicher Kontrolle chemisch saubere Drogen zu durch ehrliche Arbeit finanzierbaren Preisen zu konsumieren. Hiervon versprechen sich die Befürworter der Entkriminalisierung einen drastischen Rückgang der Drogentotenzahlen (oft durch unvorsichtigen Konsum chemisch verunreinigter Drogen oder einer Überdosis wegen zu stark konzentrierter Drogen verursacht), der Beschaffungskriminalität (niedrigere Preise) sowie eine Eindämmung von Krankheiten wie AIDS und Hepatitis (eine Garantie auf sterile Spritzen). Außerdem würde auch hier dem Schwarzmarkt das Fundament untergraben. Die Einrichtung von Drogenkonsumräumen, die seit 1998 in Deutschland generell erlaubt wurde, verfolgt ähnliche Nahziele und ist mit Einschränkungen auch im Rahmen einer allgemeinen Drogenprohibition möglich.




    Linkspartei:Drogen für alle & ab zur Stimmenabgabe kiiwii
    kiiwii:

    Selten so einen Schice gelesen wie das:

     
    09.08.05 00:34
    #23
    ***
    Eine Legalisierung von Drogen würde die Kriminalität, die hiermit im Zusammenhang steht, wirkungsvoll bekämpfen. Darüber hinaus wird ja niemand gezwungen Drogen zu vereinnahmen. Der Staatsbürger wird wieder verstärkt mündig und kann selber über sich und das, was er konsumieren möchte, entscheiden.
    ***



    Warum nicht gleich Abschaffung des Strafrechts in toto ? Dann gibts keine Straftaten mehr und die Gefängnisse wären auch überflüssig.


    Das wäre im übrigen die wahre Ent-Bürokratisierung; und Steuerflüchtige, Schwarzgeldbesitzer oder Sozialabgabenhinterzieher ebenso wie Falschparker gäbs dann auch keine mehr. Und vor allem: Mit der Feinstaub-Verordnung und der Ozon-Verordnung könnte man die Zimmerwände tapezieren....




    MfG
    kiiwii
    Linkspartei:Drogen für alle & ab zur Stimmenabgabe 2047897
    Linkspartei:Drogen für alle & ab zur Stimmenabgabe Karlchen_I
    Karlchen_I:

    Kann nicht sein, da doch Du regelmäßig

     
    09.08.05 00:55
    #24
    die FAZ liest.


    Also das Blatt für die Spießbütger mit dem selten doofen, wenn auch vom Leser akteptierten Schreiberling dahinter.
    Linkspartei:Drogen für alle & ab zur Stimmenabgabe johannah
    johannah:

    James,

     
    09.08.05 01:02
    #25
    deine Zitate aus Wikipedia sind ein Schmarrn.

    Dorthin kann doch jeder seinen Senf ungeprüft reinstellen. Und du benutzt dieses "Wissen" als die Gottgegebene Wahrheit.

    Es interessieren nicht unkommentierte Auszüge von irgendwoher, sondern deine eigene Meinung.

    MfG/Johannah
    Linkspartei:Drogen für alle & ab zur Stimmenabgabe 007Bond
    007Bond:

    @kiwii

     
    09.08.05 01:09
    #26
    Du vergleichst hier ebenfalls Äpfel mit Birnen. Das Strafrecht als solches dient dem Zweck, Verbrechen zu bestrafen. In diesem Zusammenhang müssen wir natürlich zunächst definieren, was eigentlich Verbrechen sind. Wir finden die Basis für die Definition von Verbrechen in der Bibel wider - im Prinzip sind es die 10 Gebote. Aber dort steht nicht - 11. Du sollst keinen Joint rauchen ;-)

    Um es zu verdeutlichen: Drogen stellen an sich keine Kriminalität bzw. ein Verbrechen dar. Die Konsumenten sind Opfer und keine Verbrecher. Und genau das möchte ich hier feststellen. Die Kriminalität entsteht hier durch die Illegalität des Konsums und die hierdurch entstandenen Maffiaorganisationen, nebst Beschaffungskriminalität.

    Zum besseren Verständnis: Also wenn ich etwas stehle, dann bin ich ein Dieb - ok - einverstanden?! Wenn ich jemanden ermorde - bin ich ein Mörder - ok - auch einverstanden?! In beiden geschilderten Fällen habe ich einem anderen auf böswillige Art und Weise einen Schaden zugefügt. Und einen Drogenabhängigen willst Du jetzt auf die gleiche Stufe stellen?

    Das sehe ich anders.

    Linkspartei:Drogen für alle & ab zur Stimmenabgabe 12801
    Linkspartei:Drogen für alle & ab zur Stimmenabgabe 007Bond
    007Bond:

    @johanna

     
    09.08.05 01:19
    #27
    Wikipedia als Schmarren zu bezeichnen ist schon harter Tobak ...

    Jean-Baptiste Soufron, Vorsitzender der französischen Wikimedia: "Wikipedia bildet nicht vorrangig Wissen ab, sondern die Dynamik des Wissens."
    Linkspartei:Drogen für alle & ab zur Stimmenabgabe kiiwii
    kiiwii:

    -dort bei den Geboten steht auch nicht

     
    09.08.05 01:29
    #28
    12. Du sollst keine Waffe besitzen

    trotzdem darf ich nicht - anders als Dein Namensgeber - einfach eine Walter PPK in der Tasche haben.

    Linkspartei:Drogen für alle & ab zur Stimmenabgabe 2047922


    MfG
    kiiwii
    Linkspartei:Drogen für alle & ab zur Stimmenabgabe 2047922
    Linkspartei:Drogen für alle & ab zur Stimmenabgabe johannah
    johannah:

    Die 10 Gebote sind

     
    09.08.05 01:40
    #29

    1. Du sollt keine anderen Götter haben neben mir
    2. Du sollst den Namen des Herrn ... nicht missbrauchen
    3. Du sollst den Feiertag heiligen
    4. Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren
    5. Du sollst nicht töten.
    6. Du sollst nicht ehebrechen.
    7. Du sollst nicht stehlen
    8. Du sollst nicht falsch Zeugnis reden ...
    9. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus.
    10. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib, ...


    Wenn da nichts von Drogen steht, dann eben nur deswegen nicht, weil der Autor damals sowas nicht gekannt hat. Für einen Junky sind die Gesetze dennoch über Umwege gültig.


    Wenn die Gründer von Wikipedia mit der Entwicklung von ihrem eigenen Laden wegen chaotischer Verhältnisse selber unzufrieden sind, dann kann ich von Schmarrn reden. Kann man sich doch da alles Gewünschte besorgen, ob das den nun richtig ist oder nicht.

    MfG/Johannah
    Linkspartei:Drogen für alle & ab zur Stimmenabgabe 007Bond
    007Bond:

    @Johanna

     
    09.08.05 01:54
    #30
    Wer war denn Deiner Meinung nach der Autor der 10 Gebote? ;-)

    Hier noch einmal zur Verdeutlichung aus Wikipedia *lol

    1. .... Du sollt keine anderen Götter haben neben mir
    Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.

    In der hebräischen Bibel stand ursprünglich "Ich bin Jahwe, dein Gott." Im Unterschied stellte Gott sich mit Namen vor, übersetzt lautet der Satz dann: "Ich bin, der ich bin" oder "Ich werde sein, der ich sein werde" und zugleich "Ich bin bei Euch".

    Der Zusatz "Ich bin Jahwe, dein Gott, der ich dich aus Ägyptenland aus der Knechtschaft geführt habe" erinnert an die Befreiung der Juden aus Ägypten. Insofern wird mit dem ersten Gebot auch an einen befreienden und nicht einen "kommandierende" Gott angeknüpft. Thematisiert wird damit alles, was den Menschen in selbstverschuldete oder aufgezwungene Abhängigkeit hineinführt.
     
    2. Du sollst den Namen des Herrn ... nicht missbrauchen
    Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen.

    Auch hier steht im Urtext wieder der Eigenname Jahwe und nicht "der Herr", doch statt des Eigennamens, den die Juden gar nicht mehr aussprachen, wurde nur "der Herr" gesagt. Das Gebot warnt davor, Gott dienstbar oder nutzbar für trügerische oder egoistische Zwecke zu machen. Zum Tun im "Namen Gottes" zählen der Meineid, der Fluch, die falsche Prophetie, oder Zauberei. Einzig wird hier sogar eine Strafe angedroht. So wird bis heute die Religion, oder der Name Gottes als Aufhänger für Kriege oder Attentate benutzt.  
     
    3. Du sollst den Feiertag heiligen
    Luther übersetzte hier den "Sabbattag" ("schabbat" = aufhören, ruhen) mit "Feiertag" und löst das Gebot aus seinem historischen Kontext.

    Ursprünglich erinnert es an die Sklavenzeit des Volkes Israel in Ägypten. Es spricht sowohl die Beziehung zu Gott, als auch die Beziehung zu den Mitmenschen an. Einerseits soll an die Ehre Gottes gedacht werden, andererseits aber auch sollen die Menschen selber sich schonen. Dabei sollen Knecht, Magd, selbst das Vieh geschont werden und nicht arbeiten. Allerdings wird die Frau nicht extra erwähnt.
     
     
    4. Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren
    Das Gebot ist nicht an Kinder gerichtet, sondern an die erwachsenen Söhne, die zur Versorgung der Eltern verpflichtet waren, wenn sie alt wurden. Der Verlust der Leistungskraft sollte nicht mit dem Verlust der Freiheit einhergehen. Das Gesetz schließt auch ein, den Eltern ein würdiges Begräbnis zu geben. Es ist das einzige Gebot im Dekalog, das eine Verheißung in sich trägt "auf, dass Du lange lebst in dem Lande das Jahwe dem Volk Israel geben wird." Heute, in unserer Gesellschaft kann der "Generationenvertrag" parallel dazu gesehen werden.
     

    5. Du sollst nicht töten.
    Hier steht das Gebot für die Tötung eines Mitmenschen durch den Einzelnen. Das hebräische "rasach" (= töten) meinte ursprünglich nur ungesetzliches, willkürliches Töten. Das Gebot schloss also das Töten im Krieg oder die durch die Gemeinschaft angeordnete Tötung, wie die Todesstrafe, aus. Später erweiterte sich die Bedeutung auf alles, was sich gegen menschliches Leben richtet. Dazu gehört aktuell auch die Diskussion um das vorgeburtliche Leben bzw. und den Umgang in der Forschung mit Embryonen.
     

    6. Du sollst nicht ehebrechen.
    Mit dem Gesetz sollte vor allem verhindert werden, dass ein Mann eine fremde Ehe brach, vor allem die Ehe des Nachbarn sollte geschützt werden. Gesichert wurde so die Rechtmäßigkeit der Nachkommenschaft und damit die Altersversorgung. Das Gesetz diente dem Schutz des Hausfriedens und des Gemeinschaftslebens. Es ging nicht so sehr um ein sexuelles Verbot. Die Leibfeindlichkeit für die die christliche Kirche oftmals steht, ist hier nicht enthalten.
     
     
    7. Du sollst nicht stehlen
    Besitz war die materielle und auch die rechtliche Grundlage für die Freiheit. Wer seinen Besitz verlor, musste in die Sklaverei. Es ging auch darum, dass die göttliche Zuteilung des Besitzes nicht von anderen angetastet werden durfte. Und dass jeder in Freiheit leben können sollte.

    Aktuell lässt sich das Gebot auf die Diskussion um das Solidarprinzip in der Gesellschaft beziehen, oder parallel, zwischen den Nationen in der globalisiserten Welt. Das Solidarprinzip einer Gesellschaft oder der Nationen untereinander ist ein Mittel, um soziale oder globale Gerechtigkeit herzustellen und soziale oder globale Ungleichheiten abzufedern.  
     
     
    8. Du sollst nicht falsch Zeugnis reden ...
    Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.


    Ursprünglich bezog sich dieses Gebot auf die Aussage vor Gericht, er betraf also die Rechtssprechung. Der Zeuge musste die Wahrheit sagen, damit kein Falscher zu Schaden kamm, sprich sein Leben, sein Besitz oder seinen guten Ruf verlor. Doch das Gebot kann aktuell sowohl auf die Rechtsprechung, als auch auf das alltägliche Leben bezogen werden, in dem die Rede über den Freund, Kollegen, Nachbarn, Verwandten diesen nicht beschädigen, verraten oder verleumdet soll. Das im Arbeitsleben stattfindende "mobben" steht für einen solchen Vorgang der Rufschädigung im Arbeitsleben.
     
     
    9. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus.
    Das neunte und das zehnte Gebot sind Verbote gegen das unmäßige Begehren, sog. "Begehrensverbote".
    Hier ist vor allem gemeint, dass man sich keiner hinterhältigen Machenschaften bedienen soll, um an den Besitz eines anderen zu kommen. Mitgemeint ist damit aber auch die planvolle Zerstörung einer sozialen Gemeinschaft, für die das Haus steht.
     
     
    10. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib, ...
    Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib, Knecht, Magd, Vieh noch alles, was dein Nächster hat.

    Im zweiten Buch Mose wird die Frau unter den Gütern aufgeführt, die zum Haus des Mannes gehören, gemeint ist die gesamte Hausgemeinschaft. Im fünften Buch Mose ist das "Verlangen nach der Frau des Nächsten" noch ein eigenständiges Gesetz. Eine Rolle spielt evtl. der Bezug zur Schöpfungsgeschichte (Genesis 1,27) in der Gott Mann und Frau aus dem göttlichem Odem schuf. Das letzte Gesetz ist wieder ein "Begehrensverbot".

    11. Du sollst in Ariva keine Doppel-ID führen.
    Hierbei soll gezeigt werden, dass Kiwii und Johanna ein und die selbe Person sind, die sich gegenseitig grüne Sterne vergeben und somit andere Poster benachteiligen und zusätzlich bei anderen Ariva-Lesern den Eindruck erwecken wollen, dass mehrere Personen sich gegen eine Meinung richten.
    Linkspartei:Drogen für alle & ab zur Stimmenabgabe johannah
    johannah:

    James, deine Interpretierung der esten 2 Gebote

     
    09.08.05 02:12
    #31
    ist sichrlich richtig. Ich will da auch nicht widersprechen.

    Was hat dein Gesagtes aber mir der Freigabe von Drogen zu tun?

    MfG/Johannh
    Linkspartei:Drogen für alle & ab zur Stimmenabgabe 007Bond
    007Bond:

    @Johanna

     
    09.08.05 02:15
    #32
    ok - ok - ok - also noch einmal: Es gibt kein Gebot, das den Konsum von Drogen untersagt.

    Linkspartei:Drogen für alle & ab zur Stimmenabgabe 12802
    Linkspartei:Drogen für alle & ab zur Stimmenabgabe alberto
    alberto:

    @all

     
    11.08.05 10:36
    #33
    ihr habt den vorschlag eindeutig missverstanden! die meinen, dass man erst drogen nehmen muss, ehe man die wählt ... ;-)))
    Linkspartei:Drogen für alle & ab zur Stimmenabgabe kiiwii
    kiiwii:

    Die 10 Gebote sind keine Verbote

     
    11.08.05 10:54
    #34
    ...sie "untersagen" überhaupt nichts; auch nicht, jemanden zu töten.

    Sie sind Aufforderungen, ein "gottgefälliges", m.a.W. ein "anständiges", bestimmte Regeln und Grenzen beachtendes Leben zu führen, und sie geben dafür Leitlinien vor.

    Natürlich steht da nicht drin, daß man keine Drogen konsumieren darf; es steht auch nicht drin, daß man bei Rot nicht über die Kreuzung fahren darf.


    Was drin steht (aber nur "zwischen" den Zeilen zu lesen ist), ist:
    Du sollt Dich nicht benehmen wie ein Idiot.  


    Und darunter fällt dann so ein Dünnpfiff wie:

    ***
    11. Du sollst in Ariva keine Doppel-ID führen.

    Hierbei soll gezeigt werden, dass Kiwii und Johanna ein und die selbe Person sind, die sich gegenseitig grüne Sterne vergeben und somit andere Poster benachteiligen und zusätzlich bei anderen Ariva-Lesern den Eindruck erwecken wollen, dass mehrere Personen sich gegen eine Meinung richten.
    ***


    Ich kann überhaupt keine grünen Sterne vergeben; das ist leicht nachprüfbar.



    MfG
    kiiwii
    Linkspartei:Drogen für alle & ab zur Stimmenabgabe 2052140
    Linkspartei:Drogen für alle & ab zur Stimmenabgabe J.R. Ewing
    J.R. Ewing:

    @007Bond (16)

     
    11.08.05 13:27
    #35
    Es gehört zu den immer wieder kolportierten Falschbehauptungen der Legailsierungsbefürworter, daß Drogen ja ohnehin überall zu haben sind und eine Freigabe deshalb nichts an der Zahl der Konsumenten ändert.

    Tatsächlich werden sowohl die Zahl der Konsumenten als auch die Konsumintensität zunehmen, wenn Rauschgifte frei verfügbar sind - und zwar auch deshalb, weil der Staat durch die Freigabe die vermeintliche Harmlosigkeit dieser Suchtstoffe suggeriert, was viele Personen zusätzlich zum Probierkonsum motiviert.
    Außerdem: Alkohol und Nikotin sind in Deutschland frei erhältlich. Die Zahl der Konsumenten ist bei diesen Substanzen deutlich höher, und auch die Zahl der Opfer. Etwa 40.000 Menschen sterben hierzulande an den Folgen des Alkoholmißbrauchs, weitere 120.000 am Nikotinkonsum. Bei Rauschgiften, die repressiv bekämpft werden, sind es "nur" etwa 1300 Menschen. Vor etwa 10 Jahren waren es noch gut 2.000. Vor diesem Hintergrund die Behauptung aufzustellen (wie im Artikel aus dem Laien-Lexikon "Wikipedia" geschehen), die repressive Drogenpolitik sei gescheitert und der Rechtsstaat könne die Zahl der Drogentoten nicht senken, ist geradezu abenteuerlich.

    Es mag ja sein, daß im Bahnhofsviertel von Großstädten wie Frankfurt oder Berlin Drogen leicht zu bekommen sind; in kleineren Städten und in ländlichen Regionen sieht das aber ganz anders aus. Es gibt Befragungen von Jugendlichen die zeigen, bei denen 80% der Interviewten aussagen, nicht zu wissen, wie sie in den nächsten 24 Stunden an Drogen herankommen sollen.

    Welche Folge die völlige Freigabe von Rauschgiften hat, zeigt das historische Beispiel China im 19. Jahrhundert, das den eigenen Markt für Opium nach dem verlorenen sog. Opiumkrieg mit den Briten öffnen mußte: Der Konsum breitete sich rasant aus und brachte die chinesische Gesellschaft fast an den Rand des Zusammenbruchs. Schließlich zog der Staat die Notbremse und steuerte radikal um. Seitdem hat es keine Freigabe von (harten) Drogen mehr gegeben, sondern nur begrenzte Experimente mit der staatlichen Abgabe von Heroin an Abhängige, die aber unter dem Strich als gescheitert anzusehen sind.

    Auch für den Hinweis auf den Verkauf von Drogen in Schulen gilt: Es kommt immer darauf an, wo man ist (welche Schule, urbane oder ländliche Region, Bundesland) und wie der Staat gegen die illegalen Händler vorgeht. Anders als mit Repression kommt man dem nicht bei. Oder willst Du allen ernstes vorschlagen, Rauschgift auch an Kinder und Jugendliche zu verkaufen? Dir sollte bekannt sein, welche katastrophalen Auswirkungen schon der Konsum von Cannabis auf die Leistungspotential von Schülern und deren Fähigkeit hat, dem Unterricht zu folgen. Mit einer Drogenfreigabe auch für diese Zielgruppe würden sich die Probleme, die wir bereits heute in unserem Bildungssystem haben, noch einmal massiv verschärfen.

    Wie ich bereits oben schrieb: Den Schwarzmarkt und die damit im Zusammenhang stehende Beschaffungskriminalität durch Legalisierung zu bekämpfen kann nur gelingen, wenn man tatsächlich alle Drogen für alle Menschen freigibt - und zwar nicht nur die heute erhältlichen Rauschgifte, sondern auch solche, die von kriminellen Händlern in Zukunft in irgendwelchen Laboren erdacht werden (Designerdrogen). Will der Staat die Entstehung eines neuen Schwarzmarktes verhindern, muß er den Neuentwicklungen des Untergrunds ständig hinterherlaufen. Diesen Wettlauf kann er nicht gewinnen.
    Übrigens: Selbst wenn es gelänge, den Schwarzmarkt vollständig auszutrocknen, würde das die Mafia nicht zerstören. Die würde sich zukünftig nur auf andere Betätigungsfelder verlagern, wie z.B. Menschenhandel, Waffenschmuggel und anderes. Das zeigt auch das historische Beispiel Prohibition in den USA.

    J.R.
    Linkspartei:Drogen für alle & ab zur Stimmenabgabe brokeboy
    brokeboy:

    klientel

     
    11.08.05 14:08
    #36
    ...tja die wasgIlinkspartei/pds weiss eben, was ihr klientel sich wünscht.
    kannst diese tagediebe ja jeden tag im schanzenviertel und prenzlauer berg sehen. morgens um 11 das erste pfeifchen gestopft und kurzer gang zur bank, ob die stütze schon da ist. witzigerweise habe ich das kiffen und linkswählen ziemlich simultan vor 10 jahren aufgehört - sage also keiner, da gäbe es keinen zusammenhang
    Linkspartei:Drogen für alle & ab zur Stimmenabgabe Reinyboy
    Reinyboy:

    Die beste Droge ist

     
    11.08.05 14:40
    #37
    ein klarer Kopf und somit keine Drogen zu nehmen,hehehehehe....


    Nur Schwächlinge, Schwachköpfe und Psychoten gebrauchen Drogen.

    Wer z.B. Alkohol braucht um in Stimmung zu kommen, bei dem stimmt doch was nicht. Ich mein der muss doch irgendwie verklemmt sein.

    Im Grunde braucht doch keiner irgendwelche Drogen um sich gut zu fühlen und deshalb finde ich die ganze Legalisierungsdebatte für´n Arsch.


    Grüße   Reiny





    Linkspartei:Drogen für alle & ab zur Stimmenabgabe johannah
    johannah:

    #36: brokeboy

     
    12.08.05 01:01
    #38
    Ob Zufall oder nicht. Als Student habe ich ähnliche Erfahrungen gemacht.

    Jeder, der sich für einen linken gehalten hat, der hat gekifft. Jeder, der gekifft hat, hat von sich behaptet ein linker zu sein.

    Die Schlußfolgerung daraus ist doch wohl eindeitig.

    MfG/Johannah

    Linkspartei:Drogen für alle & ab zur Stimmenabgabe bauwi

    Bald wird mit dem Blödsinn abgerechnet!

     
    #39
    MfG bauwi


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