Linke Selbstbedienung?

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Linke Selbstbedienung? mikelandau
mikelandau:

Linke Selbstbedienung?

 
13.04.03 12:47
#1
"Spiegel": Staatsanwaltschaft prüft Scharpings Aktiengeschäft

Frankfurt/Main (rpo). Nach einem "Spiegel"-Bericht prüft die Staatsanwaltschaft Frankfurt ein Aktiengeschäft von Ex- Verteidigungsminister Rudolf Scharping (SPD).
Er habe auf der Höhe des Börsenbooms Aktien der Firma Utimaco Safeware beim Börsengang gekauft und trotz großer Nachfrage eine Zuteilung bekommen. Scharping habe die Aktien der Firma aus dem hessischen Oberursel, die die Bundeswehr und die NATO als wichtige Kunden nenne, zwei Tage später nahe ihrem Allzeithoch wieder verkauft und den Gewinn von mehr als 200 Prozent zunächst nicht versteuert.

Der Ex-Verteidigungsminister wies am Samstag Vermutungen als "haltlos" zurück, es habe sich bei dem Geschäft um Vorteilsnahme gehandelt. Zu den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft wollte er sich auf dpa-Anfrage nicht äußern. Ein Sprecher der Frankfurter Staatsanwaltschaft wollte am Samstag zu dem Bericht keine Stellung nehmen.

Auffällig ist dem Bericht zufolge, dass der SPD-Politiker bei seiner nachträglichen Selbstanzeige weder den Namen der Aktie noch das Kauf- oder Verkaufsdatum genannt habe. Sollte Scharping bei der Zuteilung der Papiere bevorzugt worden sein, wäre das nach Ansicht von Juristen aller Voraussicht nach Vorteilsnahme, heißt es im "Spiegel".

Bei der Prüfung handelt es sich laut "Spiegel" um einen neuen Aspekt in der Hunzinger/Scharping-Affäre. Scharping soll sich 1999 in Frankfurt von seinem PR-Berater Moritz Hunzinger Kleidung im Wert von umgerechnet rund 27 600 Euro bezahlen haben lassen. Die Affäre führte zur Entlassung des Ministers. Die Koblenzer Staatsanwaltschaft stellte im März die Ermittlungen wegen Steuerhinterziehung gegen Scharping gegen eine Geldbuße von 3000 Euro ein.
Linke Selbstbedienung? ruhrpottzocker
ruhrpottzocker:

Rechte Selbstbedienung

 
13.04.03 16:29
#2
"Spiegel": Staatsanwaltschaft prüft Scharpings Aktiengeschäft

Frankfurt/Main (rpo). Nach einem "Spiegel"-Bericht prüft die Staatsanwaltschaft Frankfurt ein Aktiengeschäft von Ex- Verteidigungsminister Rudolf Scharping (SPD).
Er habe auf der Höhe des Börsenbooms Aktien der Firma Utimaco Safeware beim Börsengang gekauft und trotz großer Nachfrage eine Zuteilung bekommen. Scharping habe die Aktien der Firma aus dem hessischen Oberursel, die die Bundeswehr und die NATO als wichtige Kunden nenne, zwei Tage später nahe ihrem Allzeithoch wieder verkauft und den Gewinn von mehr als 200 Prozent zunächst nicht versteuert.

Der Ex-Verteidigungsminister wies am Samstag Vermutungen als "haltlos" zurück, es habe sich bei dem Geschäft um Vorteilsnahme gehandelt. Zu den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft wollte er sich auf dpa-Anfrage nicht äußern. Ein Sprecher der Frankfurter Staatsanwaltschaft wollte am Samstag zu dem Bericht keine Stellung nehmen.

Auffällig ist dem Bericht zufolge, dass der SPD-Politiker bei seiner nachträglichen Selbstanzeige weder den Namen der Aktie noch das Kauf- oder Verkaufsdatum genannt habe. Sollte Scharping bei der Zuteilung der Papiere bevorzugt worden sein, wäre das nach Ansicht von Juristen aller Voraussicht nach Vorteilsnahme, heißt es im "Spiegel".

Bei der Prüfung handelt es sich laut "Spiegel" um einen neuen Aspekt in der Hunzinger/Scharping-Affäre. Scharping soll sich 1999 in Frankfurt von seinem PR-Berater Moritz Hunzinger Kleidung im Wert von umgerechnet rund 27 600 Euro bezahlen haben lassen. Die Affäre führte zur Entlassung des Ministers. Die Koblenzer Staatsanwaltschaft stellte im März die Ermittlungen wegen Steuerhinterziehung gegen Scharping gegen eine Geldbuße von 3000 Euro ein.
Linke Selbstbedienung? DarkKnight

Fernbedienung

 
#3
Unglaublich, da hammse (und zwar die GANZE MISCHPOKE, also die "alle") dem eingeredet, daß er Verteidigungsminister machen muß. Sowieso ein Scheiß-Job. Und dann isser mit seinen 50.000 Märker Monatsgehalt zur Bank gelaufen und hat sich beraten lassen, und was hammse ihm aufs Auge gedrückt? Ne Scheiß Aktie. Nur weil der Berater dafür ne Provision kriegt und sich Aussichten auf einen neuen Job gemacht hat mit der Zuteilung zwecks Beziehungen. Weil Kassenangestellter in Oberursel, da ist mitnichten ein Traumjob.

Aber der Scharping ist ja noch blöder als meine Oma beim Hütchenspiel in der Frankfurter Taunusanlage: der läßt sich ja manipulieren ohne Ende. Und das Sahnehäubchen von "fernbedient" hat er ja wohl mit seiner Hochzeit abgeschossen.

Klasse Rudi, mach weiter so, aber erspar uns Dein Gesicht in Minister- und Beraterrunden.

Einfach weiterficken, Fahrradfahren und ein bißchen obenauf schwimmen, dann sind wir auch glücklich. Und nie vergessen, Rudi, nimm eine Fernbedienung mit, die Du einem anderen in die Hand drücken kannst. Woher solltest Du sonst wissen, was zu tun ist?  


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