Langsam reichts mit den Islamisten hier.

Beitrag: 1
Zugriffe: 224 / Heute: 1
Langsam reichts mit den Islamisten hier. Karlchen_I

Langsam reichts mit den Islamisten hier.

 
#1
Mordaufruf als Religionsfreiheit? Bedrohter Orientalist fordert "Lex Islam"

Von Holger Dohmen

Hamburg -

Der Publizist und Orientalist Hans-Peter Raddatz ist stets ein Mann der klaren Worte gewesen. In seinen Büchern, Artikeln und öffentlichen Auftritten hat er sich als einer der schärfsten Kritiker des Islam profiliert, der keineswegs eine so friedliche Religion sei, wie seine Anhänger vorgäben. In Deutschland sei die Aggressivität des Islam viel zu lange systematisch verharmlost worden, wird Raddatz nicht müde zu betonen - auch schon in mehreren Beiträgen für das Abendblatt.
                    §

Kein Wunder, daß der Autor in dem in diesen Tagen gegen ihn veröffentlichten Mordaufruf auf der islamischen Internet-Seite muslim-markt.de eine Bestätigung seiner These sieht. Daß diese Seite jetzt von ihrem Verfasser, dem Deutschtürken Yavuz Özoguz, korrigiert wurde, ändere nichts an der ursprünglichen Straftat, sagte Raddatz gestern dieser Zeitung.

Der Ingenieur-Wissenschaftler Özoguz, gegen den die Staatsanwaltschaft in Oldenburg schon einmal wegen Volksverhetzung ermittelte und der auch als Israel-Hasser öffentlich aufgetreten ist, kündigte gestern von sich aus seinen Arbeitsplatz an der Universität Bremen.

Er hatte in seinem Internet-Portal geschrieben: "Und wenn Herr Raddatz ein Haßprediger und Lügner ist, dann möge der allmächtige Schöpfer ihn für seine Verbrechen bestrafen und diejenigen, die trotz mehrfacher Hinweise auf die verbreiteten Unwahrheiten von Herrn Raddatz immer noch darauf bestehen, auch." Später wurde der Name Raddatz durch xxx ersetzt.

Raddatz wirft Özoguz vor, damit gläubige Moslems aufgefordert zu haben, diesen Mordaufruf gegen ihn in die Tat umzusetzen. Die Verfluchung, die der Deutschtürke vorgenommen habe, stelle Gläubige, so der Orientalist, geradezu in die Pflicht, dem Aufruf nachzukommen.

Fast mehr noch als der Extremismus einer fatwaähnlichen Ideologie beunruhigt Raddatz, daß diese Art von Straftat bislang unter den Begriff Religionsfreiheit fällt. "Wir müssen die seit Jahrzehnten überfällige Diskussion über den Islam endlich aufnehmen. Dazu gehört auch die Überprüfung von Artikel 4 Grundgesetz über die Religionsfreiheit." Die Verfassung dürfe "gewaltbesetzte Glaubenspflichten des Islam" nicht länger schützen. Für Raddatz ist dies die erste Drohung dieser Art. Deshalb habe er sie auch so ernst genommen - er wisse, daß "sie zur Dynamik innerhalb dieses aggressiven Islam gehöre".

Der Orientalist sagte, er sei weniger um seine als um die Sicherheit seiner Familie besorgt. Es sei Zeit, Nachahmern klarzumachen, was sie erwartet. Das Urteil der zuständigen Staatsanwaltschaft in Oldenburg, daß es sich hier um einen Aufruf zu Gewaltanwendung handle, sei eindeutig. Man frage sich dort nur noch, ob die Muslim-Markt-Seite ein Aufruf zum Mord oder zum Totschlag sei.

Raddatz begrüßt die massive Unterstützung, die er in diesen Tagen erfahren hat. So habe die CDU alle deutschen Muslime aufgerufen, sich von dem Internet-Portal zu distanzieren.

Ferner, so der Wissenschaftler, werde eine Fachgruppe aus Juristen, Orientalisten und Politikern sich der Rechtsbedeutung dieses Falles annehmen. Sie solle klare Grundlagen und Orientierungsvorschläge - eine "Lex Islam" - erarbeiten, hinter die auch deutsche Gerichte sich in Zukunft nicht zurückziehen könnten.

Er sehe in dem Internet-Aufruf zu seiner Bestrafung eine Chance, einer breiten Öffentlichkeit in Deutschland vor Augen zu führen, daß der Islam eben doch ein Problem sei.

erschienen am 21. Oktober 2005  


Talkforum - Gesamtforum - Antwort einfügen - zum ersten Beitrag springen
--button_text--