Jetzt geht's der DGAP endlich mal an den Kragen!


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Jetzt geht's der DGAP endlich mal an den Kragen!

 
20.09.01 11:24
euro adhoc greift Vormachtstellung der DGAP an - Verbreitung auch in UK

FRANKFURT (dpa-AFX) - Mit einer kostenlosen Belieferung der Interessenten und einer Verbreitung über den deutschen Sprachraum hinaus will euro adhoc das Fast-Monopol der DGAP bei der Verbreitung von ad-hoc-Meldungen knacken. Das neue Unternehmen werde eine umfassende Publizität der börsenrelevanten Meldungen über die eng begrenzte Bereichsöffentlichkeit hinaus herstellen, teilte euro adhoc am Donnerstag in Frankfurt mit.
Der neue Dienstleister bietet börsennotierten Unternehmen die Möglichkeit, Meldungen gemäß den Regeln der deutschen, österreichischen und schweizerischen Börsenpublizitätspflicht zu verbreiten. Er erreicht aber auch Investoren in Großbritannien und Privatanleger im gesamten deutschsprachigen Raum.

"DGAP KASSIERT DOPPELT"
euro adhoc warf der DGAP vor, gleich doppelt zu kassieren, nämlich sowohl von den Meldungsemittenten als auch von den Meldungsverbreitern. Die Emittenten würden gezwungen, neben jeder einzelnen Nachricht 1.000 Euro pro Jahr zunächst als Grundgebühr zu bezahlen. Damit sichere sich der Quasi-Monopolist bei 1.000 Kunden bereits eine Million Euro ohne Gegenleistung. Zusätzlich verlangt die DGAP pro Leistung 250 Euro. euro adhoc verlangt pro Leistung netto 220 Euro vom Emittenten; die Empfänger zahlen nichts.
Die DGAP gebe sich das Image einer Institution, sei aber nur eine "normale" GmbH, nämlich eine Tochter der Nachrichtenagenturen Reuters und VWD sowie der Deutschen Börse . Mit ihrer Praxis habe die DGAP zur Senkung der inhaltlichen Qualität der ad hoc-Meldungen beigetragen.
GROSSER VERBREITUNGSKREIS

euro adhoc verbreitet kursrelevante Nachrichten in Echtzeit nicht nur an die Börsenakteure, sondern will auch den Privatanleger erreichen. Zum Verbreitungsnetz über Satellit gehören daher auch 30 Nachrichtenagenturen, 270 Tageszeitungen, 375 Pressestellen in Wirtschaft und Politik sowie 215 Radio- und TV-Sender und Produktionsgesellschaften. Dazu kommt ein kostenfreier E-Mail-Service, den bisher 15.000 Privatleute und Journalisten nutzen.
Zu seinem Netzwerk zählt euro adhoc auch 110 Online-Newsdienste und 6 Datenbanken. Direkter Draht bestehe zu 14 Börsen und 3 Aufsichtsorganen.

KOOPERATION MIT LONDONER BÖRSE
Am wichtigsten europäischen Finanzplatz London kooperiert euro adhoc mit der Londoner Börse. Die ad hoc-Meldungen der DAX-100-Unternehmen werden auch über die britischen Netze des Regulatory News Service und der Nachrichtenagentur Press Association (PA) verbreitet.
Hinter euro adhoc stehen die dpa-Tochter news aktuell, APA OTS als Tochter der österreichischen Presseagentur APA sowie news aktuell schweiz, eine Mehrheitsbeteiligung der Schweizerischen Depeschenagentur sda./hn/aa/ar
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