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09.06.11 10:25
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Kuligs Kreuzbandriss bestätigt - Olympia-Aus

4
11.07.11 01:37
#57

Neid: "Ich habe keine Motivationsprobleme"

Mission  Titelverteidigung gescheitert, Olympia-Qualifikation verpasst: Einen  Tag nach dem WM-Aus versinken Deutschlands Fußball-Frauen zwischen  Fassungslosigkeit und Trauer. Die Frage nach dem "Warum" wird in einer  detaillierten Analyse sicherlich aufgearbeitet werden. Eine Spurensuche  sei aber schon vorher erlaubt - und auch einer kleiner Ausblick, wie es  weitergehen könnte.

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Muss sich Kritik gefallen lassen: Bundestrainerin Silvia Neid.
© Getty ImagesInfo 11006879

"Ich  mache mir keinen Vorwurf", blickte Bundestrainerin Silvia Neid einen  Tag nach dem Viertelfinal-Aus gegen Japan (0:1 n.V.) nach enttäuschender  Vorstellung ihres Teams zurück. Keine Selbstkritik - Kritik aber muss  erlaubt sein und lässt nach einem Misserfolg auch nicht lange auf sich  warten.

Potsdams Meister-Trainer Bernd Schröder zum Beispiel ließ  kein gutes Haar an der WM-Vorbereitung, dem Umgang mit Prinz und an  Neid. Für Schröder ist der Vertrag der Bundestrainerin "nun nicht mal  mehr die Buchstaben auf dem Papier wert". Kritik übte auch Frankfurts  Manager Siegfried Dietrich: "Das ständige Hin- und Her um Birgit hat der  Mannschaft geschadet. Es hat sich gewiss nicht ausgezahlt, Birgit außen  vor zu lassen."

Das  sah Rekordnationalspielerin Prinz, die kein Verständnis für ihren  120-minütigen Aufenthalt auf der Ersatzbank hatte, ähnlich: "In meinen  Augen war das durchaus der Plan. Aber in den Augen der Trainerin  anscheinend nicht", so die Antwort von Prinz auf die Frage nach einer  erhofften Einwechslung.

Dr. Zwanziger steht zu Neid

DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger stellte sich dagegen  demonstrativ vor die Bundestrainerin, die nach Verpassen des  Minimalziels Halbfinale keine Konsequenzen zu befürchten hat: "Silvia  Neid hat in ihrem Leben viel erreicht. Sie ist das Beste, was wir  kriegen können. Sie muss mit solch einer Niederlage leben. Sie wird sich  die Frage stellen, was schiefgelaufen ist. Dann werden wir sehen, wie  es weitergeht. Mit dem Aufbau der Mannschaft, Nachwuchsförderung, allem  was dazu gehört."

Umbruch? - "Kein großer Neuaufbau"

Falls  die Bundestrainerin also bleiben sollte ("Ich habe keine  Motivationsprobleme"), wartet der Neuaufbau. Die Mannschaft, die in zwei  Jahren bei der EM in Schweden wieder um einen Titel kämpfen soll, steht  vor einem Umbruch. Neben Birigt Prinz, die falls von ihr gewünscht nach  214 Länderspielen und 128 Toren ein Abschiedsspiel bekommen soll, wird  auch Ariane Hingst nicht mehr im deutschen Trikot auflaufen. Auch für  Inka Grings (32) ist die EM schon sehr weit weg, die Torjägerin ließ  ihre Zukunft offen.

Neids Hoffnung ist, dass vor den ersten  Qualifikationsspielen im September der Aufbau einer "neuen" Mannschaft  gar nicht notwendig ist: "Wir müssen gar keinen großen Neuaufbau machen.  Die Mannschaft ist ja noch relativ jung", so die 47-Jährige, die den  Blick schon wieder nach vorne richtet: "Wir können junge Spielerinnen  einbauen. Unser Ziel muss es dann sein, bei der EM nach vorne zu  kommen."

Auf eine der wichtigsten muss Neid zunächst verzichten:  Bei Kim Kulig hat sich der Verdacht auf Kreuzbandriss bestätigt. Die  21-Jährige weiß eine "schwere Zeit" vor sich, lässt sich aber nicht  unterkriegen: "Aber ich blicke nach vorne, das haben schon andere  hinbekommen. Dann wird das auch bei mir so sein."

An  neue Ziele wollte zum jetzigen Zeitpunkt verständlicherweise keiner der  Nationalspielerinnen denken: Fast alle Nationalspielerinnen sprachen  von einer "großen Leere" im Kopf. "Das Ganze ist surreal. Eigentlich  denke ich, ich habe meine Sachen für das Halbfinale in Frankfurt  gepackt. Aber das Turnier geht gar nicht weiter für uns. Das ist schwer,  in die Birne zu kriegen", sagte Torhüterin Nadine Angerer  stellvertretend für das gesamte Team. Einziger Trost, der wohl nicht  wirklich einer ist: Der Urlaub und damit die Erholung beginnt nun viel  früher als geplant.

http://www.kicker.de/news/fussball/frauen/...motivationsprobleme.html
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Torschützinnen, Passgeberinnen, Scorerwertung..

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11.07.11 01:39
#58
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Kritik fokussiert sich auf Neid

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11.07.11 17:35
#59

Verpasste Olympia-Teilnahme kommt Bundestrainerin entgegen

Nach dem Viertelfinalaus ist die Debatte über die  Zukunft des Frauen-Fußballs in Deutschland eröffnet. Im Brennpunkt steht  dabei vor allem die Bundestrainerin: Silvia Neid muss teilweise harsche  Kritik über sich ergehen lassen. Kritiker befürchten, dass der  Aufschwung des Frauen-Fußballs in Deutschland ins Stocken geraten  könnte. Immerhin können sich zwei deutsche Frauen als Siegerin des  Turniers fühlen.

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Die  Auswechslung der besten deutschen Spielerin, Linda Bresonik, war  unverständlich. Auch sonst muss sich Silvia Neid nun der Kritik stellen.
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Nachdem  sich DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger nach der 0:1-Pleite gegen Japan  noch demonstrativ hinter Silvia Neid gestellt hatte, wagte sich "Vize"  Rolf Hocke am Montag aus der Deckung: In der "Hessischen  Niedersächsischen Allgemeinen" sprach er von einem "Desaster", die  Bundestrainerin müsse sich nun "bestimmte Fragen gefallen lassen". Der  Präsident des Hessischen Fußball-Verbandes, der auch Verantwortlicher  für Freizeit- und Breitensport im DFB sowie Leiter des Frankfurter  WM-Organisationskomitees ist, nannte das Ergebnis sogar "beängstigend"  und sieht den Aufschwung des Frauen-Fußballs in Deutschland gefährdet:  "Wir werden weiter für die Idee kämpfen, den Frauen-Fußball  voranzutreiben, aber sicher ist das nach dem frühen Aus jetzt wesentlich  schwerer geworden." Für Potsdams Meister-Trainer Bernd Schröder  erneuerte im Montagausgabe des "kicker-sportmagazin" seine Kritik:  "Unsere Mannschaft war gegen Japan platt. Wenn Neid klug beraten ist,  lässt sie sich jetzt von Leuten beraten, die auch jahrelang im  Frauen-Fußball tätig sind. Im Nachhinein muss man sich schon fragen,  warum der Vertrag mit ihr ohne Not bis 2016 verlängert wurde."

Tatsächlich  sind einige der Entscheidungen von Neid in der Viertelfinal-Begegnung  schwer nachvollziehbar. Nicht nur, dass sie selbst in der entscheidenden  Phase des Spiels auf die Einwechslung einer erfahrenen Kraft wie Birgit  Prinz verzichtete. Auch die Herausnahme von Linda Bresonik nach 65  Minuten kam - gelinde gesagt - überraschend: Als Kim Kulig früh mit  Kreuzbandriss raus musste, rückte die Rechtsverteidigerin ins Mittelfeld  vor - überraschend, denn in der Vorbereitung waren stets Goeßling und  Hingst die ersten Alternativen. Während Kulig und Laudehr den  Spielaufbau meistens den Abwehrspielerinnen überließen und nach vorne  eilten, um dort den zwangsläufig folgenden fantasielosen langen Ball zu  erwarten, kam Bresonik ihren Kolleginnen entgegen, forderte den Ball und  bemühte sich um jene Spielkultur, die sonst immer als Ziel ausgegeben  wird, bei dieser WM aber nur selten zu sehen war: Den Ball flach halten  und kombinieren. Deutschland hatte eine Spielgestalterin.

Silvia  Neid erklärte ihr eigenes Experiment überraschenderweise als  gescheitert. Da hätte sie besser gleich Goeßling für Kulig gebracht. Mit  dem (überflüssigen) zweifachen Wechsel im Mittelfeld jedoch beraubte  sie sich einer weiteren Möglichkeit zur Korrektur.

Aufgrund der  verpassten Olympia-Qualifikation hat Silvia Neid aber die Chance,  behutsam den Umbau ihres Teams einzuleiten. Denkbar, dass neben Birgit  Prinz und Ariane Hingst noch weitere altgediente Spielerinnen ihren  Rücktritt erklären werden. Die vergleichsweise leichte  Qualifikationsgruppe zur Europameisterschaft 2013 in Schweden mit der  Türkei, Rumänien, Spanien, der Schweiz und Kasachstan dürfte ihr den  Erneuerungsprozess erleichtern.

Gewinnerinnen der WM: Steffi Jones und Bibiana Steinhaus

Unterstützung  bekam Neid von WM-OK-Chefin Steffi Jones. Es werde jetzt auf allen  Ebenen Analysen geben müssen, sagte Jones. "Es gibt einiges zum  Aufarbeiten. Silvia hat sich bereits der Kritik gestellt und wird nach  zwei bis drei Tagen sicher noch mehr dazu sagen können." Jones selbst  ist ohne Zweifel eine der Gewinnerinnen dieser WM. Die 38-Jährige wurde  für ihre erfolgreiche Organisation der Frauen-WM als Botschafterin für  den Frauenfußball bei der UEFA berufen, teilte das  WM-Organisationskomitee am Sonntag mit. Die 111-malige  Nationalspielerin, die vom 1. September an Direktorin für Frauenfußball  beim DFB werden wird, soll vor allem in den europäischen Ländern tätig  sein, in denen der Frauenfußball noch wenig entwickelt ist.

Auch  Bibiana Steinhaus könnte zur großen Gewinnerin der WM in Deutschland  werden. Nicht nur durch das Ausscheiden des deutschen Teams ist die  32-Jährige Schiedsrichterin eine heiße Kandidatin für das WM-Finale am  Sonntag. Im Gegensatz zu zahlreichen mäßigen Auftritten der Referees bei  diesem Turnier absolvierte die Hannoveranerin ihre beiden Gruppenspiele  USA gegen Nordkorea (kicker-Note 3,5) und Brasilien gegen  Äquatorial-Guinea (kicker-Note 3) ordentlich. Für die  Zweitliga-Schiedsrichterin wäre die Leitung des WM-Finals am 17. Juli in  Frankfurt der absolute Karrierehöhepunkt.

http://www.kicker.de/news/fussball/frauen/...siert-sich-auf-neid.html
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Grings lässt Zukunft offen

3
12.07.11 17:36
#60

Niersbach stärkt Neid

Birgit Prinz muss einen gänzlich ruhmlosen Abgang  akzeptieren. Genau wie auch Ariane Hingst beendete sie ihre Karriere in  der Nationalmannschaft mit dem Viertelfinal-Aus, das sie zudem nur von  der Bank aus erlebte. Nicht alle altgedienten Spielerinnen können und  wollen sich sang- und klanglos verabschieden. Inka Grings denkt wohl  noch nach, während Keeperin Nadine Angerers Entschluss steht.  Rückendeckung gibt es derweil für die Bundestrainerin.

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Hat sich mit Bundestrainerin Silvia Neid über ihre Zukunft unterhalten: Inka Grings.
© imago Info 11022142

Die 32-jährige Angerer hat sich schon festgelegt und will so auf keinen  Fall abtreten: "Ich denke nicht ans Aufhören, jetzt erst recht nicht."  Auch Inka Grings hat einen Rücktritt aus der deutschen  Nationalmannschaft vorerst ausgeschlossen. "Ich habe ein sehr langes  Gespräch mit der Bundestrainerin gehabt. Wir haben uns darauf  verständigt, auf Kurzschlusshandlungen zu verzichten. Daran halte ich  mich und freue mich auf die Auszeit", sagte Grings der "Rheinischen  Post".

Das nächste Turnier ist allerdings in weiter Ferne für die  Ü30-Fraktion im Team, zu der auch noch Kerstin Garefrekes und Martina  Müller zählen. Das deutsche Team hatte auch die Qualifikation für  Olympia 2012 in London verspielt. Nächstes Ziel wäre damit die EM 2013.

Rückendeckung für Neid

Bei der Frage, ob man die nächsten Ziele mit Neid angeht, gibt es  beim DFB keine Zweifel. "Wir lassen uns nicht verrückt machen. Ich sehe die Silvia sicher auf ihrem Posten", sagte  DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach am Dienstag der  Nachrichtenagentur dpa . Damit reagierte er auf Äußerungen von Neid in  einem "Bild"-Interview (Dienstag), in dem die Bundestrainerin nach  wachsender Kritik einen vorzeitigen Rückzug nicht mehr ausgeschlossen hatte.

Wie auch immer sich in den nächsten Monaten die Spielerinnen  entscheiden werden. Dem DFB muss um seine weibliche Zukunft nicht bange  sein. Das Reservoir an guten Nachwuchskräften in Deutschland ist  riesengroß. Die U 19 wurde vor wenigen Wochen mit einem 8:1-Kantersieg  im Finale gegen Norwegen Europameister. Im Vorjahr holte die U 20 den  WM-Titel.  

Ob noch mit der Trainerin Neid, den Spielerinnen Grings und Co. oder  nicht: Die EM-Qualifikation und damit die Findungsphase für die  Titelverteidigung der kontinentalen Krone beginnt am 17. September mit  dem Qualifikationsspiel gegen die Schweiz. Außerdem trifft Deutschland  in der leichten Gruppe 2 auf Spanien, Türkei, Kasachstan und Rumänien.

Stellt sich noch die Frage, wie man Prinz nach 214 Länderspielen und  128 Toren einen würdigen Abschied beschert? Denkbar wäre ein  Abschiedsspiel für Prinz und Hingst. "Darüber mache ich mir keine  Gedanken", so Prinz.

http://www.kicker.de/news/fussball/frauen/...aesst-zukunft-offen.html

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Neid lässt sich nicht in die Karten blicken

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13.07.11 15:28
#61

Bundestrainerin nimmt zu Kritik Stellung, lässt ihre Zukunft aber offen

Silvia  Neid scheint hin- und hergerissen. Hinwerfen oder den Neuaufbau zur EM  2013 angehen? In einem Interview mit der "Süddeutschen Zeitung"  bekräftigte die Bundestrainerin noch einmal, dass man müsse nach dem  bitteren WM-Aus gegen Japan "alles in Frage stellen, auch ich mich  selbst". Gleichzeitig ließ sie durchblicken, dass sie bereits die  bevorstehende EM-Qualifikation im Kopf hat. Erstmals nahm sie auch zu  der Frage Stellung, warum sie im Spiel gegen Japan Birgit Prinz über die  vollen 120 Minuten auf der Bank ließ.

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Gehen oder weitermachen: Silvia Neid denkt schon an die EM, lässt die Möglichkeit eines Rücktritts aber offen.
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Laut  Neid hätte es keinen Sinn gemacht, eine Spielerin zu bringen, "die  zuvor selbst gesagt hat, dass sie sich bei der WM zu viel Druck gemacht  hat". Zudem sei Prinz keine Einwechselspielerin und habe außerdem zwei  Tage vor der Partie noch das Training abbrechen müssen, "weil sie sich  nicht gut gefühlt habe".

Auch Kritik an der langen  Vorbereitungsphase, wegen der das Ende der Bundesliga-Saison vorverlegt  worden war, wollte die Bundestrainerin nicht gelten lassen: "Wenn wir  diese Vorbereitung nicht gehabt hätten, wären wir gar nicht so weit  gekommen." Auch die anderen Teams würden sich oft monatelang auf so ein  Turnier vorbereiten. "Wir sind bisher immer gut gefahren mit unserer Art  von Vorbereitung." Hätte ihr Team gegen Japan eine ihrer Chancen  verwertet, gäbe es diese Diskussionen jetzt nicht: "Dann wäre Friede,  Freude, Eierkuchen - und alles wäre richtig gewesen. So ist Fußball."

Dass sie nun so sehr im Kreuzfeuer der Kritik stehe, sei aber  für sie nicht überraschend. Dies bringe die besondere Situation mit der  angestrebten Titelverteidigung im eigenen Land mit sich. "Ich wusste,  dass bei einem vorzeitigen Ausscheiden die Verantwortlichen die volle  Breitseite abbekommen." Eine Entscheidung über ihre Zukunft will Neid  mit etwas Abstand nach der WM fällen. "Vielleicht treffe ich auch mein  Trainerteam, in der Zeit, um mich zu besprechen und zu analysieren, wo  Fehler passiert sind."

Angerer will weitermachen - Neid hofft auch auf Grings und Garefrekes

Dass  Neid sich aber gut vorstellen kann, weiter für die DFB-Frauen  verantwortlich zu sein, hört man beispielsweise aus ihrer Antwort auf  die Frage nach der künftigen Rolle der Routiniers Inka Grings, Kerstin  Garefrekes oder Nadine Angerer heraus: In ihrer jetzigen Verfassung  wolle sie diese "auf alle Fälle" bis zur EM in der Mannschaft haben. "Am  17. September steht ja schon das erste EM-Qualifikationsspiel gegen die  Schweiz an, das gewinnt man auch nicht eben so", sagte die  Bundestrainerin. Die jungen Spielerinnen, die U20-Weltmeister bzw.  U19-Europameister geworden seien, bräuchten noch Zeit. Allerdings seien  diese ebenso wenig wie Neid in der Lage, über die nähere Zukunft zu  sprechen.

Auf Nadine Angerer trifft dies aber offensichtlich  nicht zu. In einem Interview mit der "Bild" bekräftigte die Torfrau ihre  Absicht, weitermachen zu wollen: "Wir haben ein neues Ziel: die EM in  Schweden." Sowohl Angerer, die einen Trainer-Rücktritt als "Blödsinn"  bezeichnete, als auch Dr. Theo Zwanziger hoffen auf einen Verbleib von  Silvia Neid im Amt. "Ich bin fest davon überzeugt, dass sie weiter als  Bundestrainerin arbeiten wird", so der DFB-Präsident.

       
13.07.2011, 10:55


http://www.kicker.de/news/fussball/frauen/...-die-karten-blicken.html
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Lou2009:

Neid bleibt Bundestrainerin

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14.07.11 00:09
#62
Silvia Neid bleibt trotz des Ausscheidens der Nationalmannschaft im Viertelfinale der Frauen-WM in Deutschland Bundestrainerin. Das gab der Deutsche Fussball-Bund (DFB) am Mittwochabend bekannt. "Nach einem Gespräch mit DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger und Generalsekretär Wolfgang Niersbach in der DFB-Zentrale hat sich Silvia Neid entschieden, ihren bis 2016 laufenden Vertrag zu erfüllen und damit auch in Zukunft die deutsche Frauen-Nationalmannschaft zu trainieren", hieß es in einer Pressemitteilung.

Neid war nach dem 0:1 im Viertelfinale gegen Japan stark in die Kritik geraten. "Nach dem auch für mich enttäuschenden Ausscheiden bei der WM brauchte ich ein paar Tage zum Nachdenken. Der große Zuspruch meiner Mannschaft und das Vertrauen, dass mir DFB-Präsident Dr. Zwanziger und Generalsekretär Wolfgang Niersbach noch einmal persönlich ausgesprochen haben, waren für mich der entscheidende Antrieb weiter zu machen. Ich freue mich auf die nächsten Herausforderungen", wurde Neid in der Mitteilung zitiert.

de.fifa.com/womensworldcup/news/newsid=1474559/index.html
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Potsdam-Coach reagiert auf Neid-Aussagen

5
15.07.11 03:44
#63

Schröder: "Ehrenkodex verletzt? Das ist Unsinn"

Am Mittwoch hat Silvia Neid beschlossen, ihren vor der  WM vorzeitig bis 2016 verlängerten Vertrag als Bundestrainerin trotz  des WM-Viertelfinal-Aus zu erfüllen und konnte sich in einem Interview  einen Seitenhieb in Richtung Bernd Schröder, der sie scharf kritisiert  hatte, nicht verkneifen. Der Coach von Meister Potsdam schlug am  Donnerstag gewohnt bissig gegen die 47-Jährige zurück.

 
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Ein Mann der klaren Worte: Potsdam-Trainer Bernd Schröder.
© imago Info 11046310

"Ich glaube nicht, dass wir plötzlich alles falsch gemacht haben. Es  hat einfach nicht sollen sein", hatte Neid im ZDF erklärt und äußerte  Unverständnis für die Verbalattacken von Chefkritiker Schröder. Mit  sachlicher Kritik könne sie umgehen, "aber wenn die Kritik persönlich  wird, ist sie nicht mehr sachlich, und dann kann ich nicht mehr gut  damit umgehen. Außer Bernd Schröder hat mich kein Trainer aus der  Bundesliga kritisiert, und er hat damit auch einen Ehrenkodex verletzt",  sagte die Bundestrainerin.

Ehrenkodex verletzt? "Das ist Unsinn", hält Schröder dagegen, der  unter anderem die lange Vorbereitungszeit und taktische Fehler des  DFB-Teams angeprangert hatte: "Ich habe niemals Frau Neid angegriffen.  Wenn wir uns auf dieses Niveau begeben, können wir langsam einpacken,  dann brauchen wir uns nicht mehr über eine vernünftige Streitkultur  unterhalten." Der Fußballlehrer "habe das Gefühl, dass es ihr sehr  schwer fällt, mit konstruktiver Kritik umzugehen. Wenn man Welttrainerin  des Jahres wird, muss man trotzdem Kritik einstecken können. Wenn sie  nicht erkennt, wo Freund und Feind sind, tut es mir leid. Ich bin auf  keinen Fall ein Feind", erklärte Schröder der dpa.

"Kurzzeitige Rücktrittsgedanken von Silvia Neid - das hat mich schon  überrascht", ließ der 68-Jährige gegenüber dem kicker wissen, denn  "eigentlich lässt sich die Bundestrainerin nie schnell ins Bockshorn  jagen". Er habe daher nicht daran gezweifelt, dass Neid ihren Kontrakt  bis 2016 erfülle. "Diese Verantwortung muss man wahrnehmen und nicht bei  kleinem Seitenwind umkippen."

Das macht Neid nicht, sie hält weiter die sportliche Verantwortung  für die DFB-Auswahl. Und die nächste Aufgabe steht bereits ab September  an. Da beginnt die EM-Qualifikation, die Neid "mit Demut und  Bescheidenheit und nicht mit Arroganz" angehen will.


http://www.kicker.de/news/fussball/frauen/...etzt-das-ist-unsinn.html
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Zurückgetretne Spielführerin zieht erste WM-Bilanz

6
15.07.11 03:46
#64

Prinz: Kommunikation war gestört

Birgit Prinz  hat sich in einem Interview mit der Deutschen Presse-Agentur (dpa)  erstmals ausführlich zum frühen WM-Aus des deutschen Nationalteams und  dem damit verbundenen missratenen Ende ihrer Länderspielkarriere  geäußert. Mitverantwortlich für den überraschenden Misserfolg seien  demnach der große Erwartungsdruck und mangelnde Kommunikation zwischen  ihr als Kapitänin und Bundestrainerin Silvia Neid gewesen.

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Birgit Prinz (re.) hätte sich mehr Kommunikation mit der Bundestrainerin gewünscht.
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"Grundsätzlich  ist es kommunikativ nicht optimal gelaufen während der WM, sowohl  zwischen mir und 'Silv' als auch an anderer Stelle", so die 33-Jährige.  Das Verhältnis zur Bundestrainerin sei zuletzt stark belastet gewesen.

Insbesondere  die Auswechslung gegen Nigeria habe an ihr genagt. "Da haben wir das  erste Mal richtig miteinander gesprochen. Das war auch gut", so Prinz.  "Aber im Vorfeld hätten manche Dinge anders laufen müssen, da hätte sie  sich klarer zu mir oder klarer gegen mich positionieren müssen. Sie hat  sich einerseits zu mir gestellt, aber andererseits durch die  Auswechslungen gleichzeitig wieder zum Abschuss freigegeben",  kritisierte sie. Dies habe auch Unruhe in die Mannschaft gebracht.

Prinz äußerte erneut Unverständnis darüber, dass sie nach ihrer  selbst auferlegten Pause gegen Frankreich gegen Japan über die vollen  120 Minuten nur zum Zuschauen verurteilt war: "In meinen Augen bin ich  wieder aufgestanden und habe meinen Kopf wieder hochgenommen und war  überzeugt etwas für die Mannschaft bewegen zu können. Ich habe  signalisiert, dass ich da bin, doch sie hat sich anders entschieden."

Dennoch  will Prinz zusammen mit der Bundestrainerin den Versuch unternehmen,  die Fehler dieser WM aufzuarbeiten: "Wir werden aus meiner Sicht mit  Sicherheit noch mal miteinander sprechen, das muss man auch nach so  einem Turnier. Ich war die Spielführerin, sie war die Trainerin, wir  sind beide mit in der Verantwortung. Es ist ein wichtiger Schritt, jetzt  eine Analyse der Situation zu betreiben und dafür möchte ich ihr meine  Eindrücke zur Verfügung stellen, um einen Beitrag zum möglichen Lernen  zu leisten."

"Vorher hieß es: Wir haben keinen Druck, alles ist super"

Was dabei wohl auf jeden Fall thematisiert wird, ist der bei der WM  aufgebaute öffentliche Erwartungsdruck. Trotz psychologischer Betreuung  sei das Team nie richtig darauf vorbereitet gewesen. "Das Druckthema ist  ja erst eins geworden, nachdem ich es auf der Pressekonferenz  angesprochen habe. Vorher hieß es ja intern, etwas überspitzt  formuliert: Wir haben keinen Druck, alles ist super", so die dreimalige  Weltfußballerin. Man hätte das Thema "früher und offensiver" angehen  müssen: "Es wurde zumindest nicht problemorientiert betrachtet. Vorher  hieß es nur, dass es so eigentlich nicht sein darf."

Trotz aller  Enttäuschung schlug Prinz auch versöhnliche Töne an: Grundsätzlich sei  sie mit ihrer Karriere sehr zufrieden, "nur zum Ende ist es dumm  gelaufen." "Es ist ja jetzt nicht meine ganze Karriere im Eimer", so die  mehrfache Weltfußballeren, deren Laufbahn nach 214 Länderspielen und  128 Toren zu Ende gegangen war. Das Thema Abschiedsspiel sei auf ihrer  Prioritätenliste zwar "nicht ganz nach oben gerutscht". Aber man werde  sich noch einmal zu dem Thema zusammensetzen: "Ich bin sicher, dass es  zu keiner Situation wie bei Michael Ballack kommt." Ob Prinz beim 1. FFC  Frankfurt noch ein Jahr dranhängt oder ganz aufhört, ist noch offen.  "Das entscheide ich nach der WM. Und die geht ja noch bis Sonntag."


http://www.kicker.de/news/fussball/frauen/...kation-war-gestoert.html
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Wahl zur besten Spielerin der Frauen-WM

3
16.07.11 15:56
#65
FIFA nominiert Kerstin Garefrekes

Kerstin  Garefrekes steht im Finale. Die Spielerin vom 1. FFC Frankfurt ist die  einzige deutsche Nationalspielerin, die vom Fußball-Weltverband FIFA bei  der Wahl zur besten WM-Turnierspielerin in der Vorauswahl  berücksichtigt wurde. Wer den "Goldenen Ball" bekommt, entscheiden die  akkreditierten WM-Journalisten in einer von der FIFA organisierten Wahl.

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Später Jubel? Kerstin Garefrekes ist für den "Goldenen Ball" nominiert. Links Linda Bresonik.
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Die  WM-Finalisten USA und Japan stellen mit den Amerikanerinnen Abby  Wambach, Hope Solo und Lauren Cheney sowie Homare Sawa, Shinobu Ohno und  Aya Miyama jeweils drei Spielerinnen im Kreis der zwölf nominierten  Akteurinnen.

Die Technische Studiengruppe der FIFA hat zudem  neben Mittelfeldspielerin Garefrekes auch die fünffache  "Weltfußballerin" Marta aus Brasilien für die Vorauswahl bestimmt.  Außerdem dürfen sich die Französinnen Sonia Bompastor und Louisa Necib  sowie die Schwedinnen Lotta Schelin und Caroline Seger Hoffnungen auf  die begehrte Trophäe machen. Die Zweitplatzierte bekommt den "Silbernen  Ball", die Dritte den "Bronzenen Ball".

Derweil hat die FIFA die Frauen-WM in Deutschland in den  höchsten Tönen gelobt. "Es ist die beste Frauenfußball-WM der FIFA seit  Bestehen", sagte Frauenfußball-Abteilungsleiterin Tatjana Haenni  gegenüber der dpa. Die Schweizerin meinte weiter: "Wir sind super  glücklich mit allem. Natürlich war es für Deutschland eine große  Überraschung, dass es sich nicht fürs Halbfinale qualifiziert hat. Aber  wenn man es neutral von außen betrachtet, dann ist das Turnier  fantastisch."

Das Endspiel zwischen den USA und Japan findet am Sonntag ab 20.45 Uhr in Frankfurt/Main statt.


http://www.kicker.de/news/fussball/frauen/...-kerstin-garefrekes.html
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Doping-Skandal weitet sich aus

3
16.07.11 15:57
#66

Drei weitere Nordkoreanerinnen positiv getestet

Nordkorea ist bei der Frauen-WM längst ausgeschieden.  Das heißt jedoch nicht, dass die Negativschlagzeilen ausbleiben: Die  FIFA gab am Samstag in Frankfurt bekannt, dass drei weitere  Nordkoreanerinnen positiv auf anabole Steroide der Gruppe S1B getestet  worden sind. Die Namen der Spielerinnen wurden nicht genannt. Zuvor  waren bereits Song Jong Sun und Jong Pok Sim des Dopings überführt  worden.

 
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Ist der Moschushirsch Schuld? Fünf Nordkoreanerinnen wurden bei der WM positiv getestet.
© Getty Images Info 11062882

Jiri Dvorak, Medizinischer Direktor des Weltverbandes, erklärte, dass  nordkoreanische Betreuer bereits nach den ersten beiden Dopingfällen  ein Mittel präsentiert hätten, das Auslöser der positiven A- und  B-Proben gewesen sein soll. Dabei handelt es sich um ein Drüsenextrakt,  das von einem Moschushirsch gewonnen wurde. Nordkorea sah darin "eine  traditionelle chinesische Medizin", die bei den Spielerinnen nach einem  angeblichen Blitzeinschlag im Trainingslager eingesetzt worden war.  Allerdings enthielt das Extrakt des Hirsches gleich 14 verschiedene  anabole Steroide, von denen vier auf der Anti-Doping-Liste stehen.

Nach den positiven Proben von Song Jon Sun und Jong Pok Sim hatte das  gesamte Team Nordkoreas nach dem 0:0 gegen Kolumbien in der Vorrunde  bei einer "zielgerichteten Fahndung" zur Dopingkontrolle antreten  müssen.

"Das ist für uns natürlich ein Schock. Es handelt sich hierbei um  einen ganz groben und schlimmen Dopingfall. Es schmerzt, wenn man sieht,  dass fast eine ganze Mannschaft betroffen ist. Ob dafür wirklich der  Blitzeinschlag verantwortlich ist, wissen wir natürlich nicht", sagte  FIFA-Präsident Joseph S. Blatter. Die Disziplinarkommission der FIFA  werde nun über weitere Konsequenzen entscheiden.        

16.07.2011, 14:16


http://www.kicker.de/news/fussball/frauen/...en-positiv-getestet.html
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Überblick Scorerwertung vor den letzten 2 Spielen.

4
16.07.11 16:03
#67
Sawa kann zB noch alleinige Torschützenkönigin werden, genauso Dahlkvist oder Wambach..

Und Spielerin des Turniers, Sawa, Cheney, Schelin, Wambach, Marta und Miyama.. Aus denen wird die Spielerin des Turniers kommen.. Ich denke mal Martas Verhalten wird Tributgezollt, daher dürfte die engere Auswahl aus Sawa, Cheney, Wambach, Schelin und Miyama bestehen.. Je nachdem wer von denen Tore oder Assists sammelt wird es werden.. ;o) mM
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Info 421354
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Schwedinnen sind WM-Dritte

4
18.07.11 07:34
#68

Info 11074199mediadb.kicker.de/news/1000/1020/1100/...lshow_einzel_0_8.jpg" style="max-width:560px" />

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USA scheitern vom Punkt

4
18.07.11 07:36
#69

Kaihori beschert Japan ersten WM-Titel

In  einer dramatischen Partie sicherte sich Japan durch ein 3:1 i.E. über  die USA den ersten WM-Titel seiner Geschichte. Dabei fand Nippon über  weite Strecken überhaupt nicht in die Partie und hatte es am Ende einem  Geniestreich von Sawa zu verdanken, dass es überhaupt zum  Elfmeterschießen reichte. Dort scheiterten die USA an ihren Nerven und  Japan-Keeperin Kaihori, die gleich zwei Mal parierte. Sie warten weiter  auf ihren dritten Erfolg bei einer Weltmeisterschaft.

Info 11074204
Es ist vollbracht: Japans Spielerinnen feiern ihren ersten WM-Titel.
© getty imagesInfo 11074204

Japans Trainer Norio Sasaki vertraute derselben Elf wie beim 3:1 Sieg gegen Schweden.

US-Coach Pia Sundhage nahm dagegen im Vergleich zum 3:1 gegen Frankreich zwei Veränderungen vor: Nach abgesessener Rotsperre ersetzte Buehler  Sauerbrunn im Abwehrzentrum. Zudem rückte Rapinoe an Stelle von  Rodriguez in die Startelf.

Beinahe hätten die USA einen  Blitzstart hingelegt. Nicht einmal eine halbe Minute war gespielt, da  luchste Cheney Iwashimizu im Strafraum das Leder ab, scheiterte aus  spitzem Winkel aber an Kaihori im japanischen Tor (1.). Danach war die  Nervosität auf beiden Seiten deutlich spürbar. Viele leichte Fehlpässe  verhinderten in den ersten Minuten jeglichen Spielfluss.

Dennoch übernahm der zweimalige Weltmeister nach kurzer  Findungsphase fortan zusehends das Kommando. Durch geschicktes  Verschieben und konsequente Zweikampfführung unterband die Sundhage-Elf  das gefürchtete Kurzpassspiel der Asiatinnen, um bei eigenem Ballbesitzt  überfallartig nach vorne zu spielen. Bereits in der ersten  Viertelstunde boten sich den USA so gleich mehrere gute  Einschussgelegenheiten, die Cheney (9.), Lloyd (11.) sowie Rapinoe (12.)  binnen drei Minuten jedoch allesamt liegenließen.

Auch in der  Folge fand Japan gegen weiter sehr engagiert und dominant auftretenden  US-Amerikanerinnen lange überhaupt nicht ins Spiel. Vor allem die  schnellen Außen O?Reilly und Rapinoe bekam der amtierende  Ostasienmeister zunächst kaum in den Griff. Dennoch konnte Nippon das  Geschehen nach einer knappen halben Stunde etwas offener gestalten,  allerdings ohne offensiv entscheidend in Erscheinung zu treten.

Die  besseren Chancen lagen weiter auf Seiten der USA. Beinahe wäre Wambach  ihr 13. WM-Treffer geglückt, doch ihr Schuss aus 16 Metern klatschte  lediglich an die Unterkante der Latte (29.). Fast im Gegenzug spielte  Ohno einen perfekt getimten Pass in die Spitze auf Ando. Die Angreiferin  driftete jedoch zu weit nach außen und platzierte genau auf Solo (31.).  Nippon war nun besser in der Partie, blieb bis zum Pausenpfiff vor dem  gegnerischen Tor jedoch blass.

Pia  Sundhage brachte zur zweiten Hälfte Morgan für Cheney und hätte damit  beinahe ein goldenes Händchen bewiesen. Nur kurz nach Wiederbeginn  setzte die Angreiferin eine O'Reilly-Hereingabe aus kurzer Distanz an  den Innenpfosten, so dass Sawa für die bereits geschlagene Kaihori  klären musste (49.).

Obwohl die USA das Tempo nun nicht mehr ganz  so hoch halten konnte, wie noch im ersten Durchgang, banden sie Japan  dank ihres Einsatzwillens zumeist in der eigenen Hälfte. Die Asiatinnen  spielten bei Ballbesitz weiter geduldig nach vorne, mussten ab der 69.  Minute aber einem Rückstand hinterherlaufen. Rapinoe spielte einen  langen Ball aus der eigenen Hälfte genau in den Lauf von Morgan, die  Kumagai stehen ließ und Kaihori mit ihrem Flachschuss aus knapp 16  Metern überwand.

Japan kämpft sich zwei Mal zurück

Den  Titel vor Augen ließen sich die US-Amerikanerinnen nun etwas fallen,  blieben jedoch weiter bissig in den Zweikämpfen. Nippon zeigte sich nun  häufiger in der gegnerischen Hälfte, ein probates Mittel gegen die bis  dahin gut organisierte US-Defensive fand die Sasaki-Elf allerdings  nicht. Und so bedurfte es der freundlichen Mithilfe des Gegners, um doch  noch zum Ausgleich zu kommen. Buehler klärte am eigenen Fünfer direkt  vor die Füße von Krieger, die Miyama mustergültig bediente, so dass die  Angreiferin aus kurzer Distanz nur noch einschieben musste (81.).

Beide  Mannschaften suchten die Entscheidung noch in der regulären Spielzeit,  brachten sich aber nicht mehr entscheidend in Position, und so musste  die Verlängerung die Entscheidung über die Titelvergabe bringen. Auch  dort blieben die Rollen klar verteilt: Die USA machten das Spiel, hatten  die klareren Chancen - Morgan vergab frei vom Elfmeterpunkt (94.) - ,  Japan wartete ab und lauerte auf Fehler.

Allerdings ließen sich  die Asiatinnen nun zu weit in die eigene Hälfte drängen und bekamen kurz  vor Ende der ersten Hälfte der Verlängerung die Quittung. Nach  energischer Vorarbeit von Morgan war es abermals Wambach, die aus kurzer  Distanz zum 2:1 einköpfte (104.). Lange sah es nun so aus, als könnten  die USA den knappen Vorsprung über die Zeit retten, bis Sawa eine Ecke  von links am kurzen Eck sehenswert mit der Hacke zum Ausgleich ins Tor  bugsierte (117.).

Erneut schüttelte sich der zweimalige  Weltmeister kurz, um wenig später noch einmal alles auf Sieg zu setzen.  Wieder war Morgan durch, diesmal brachte sie Iwashimizu allerdings zu  Fall, so dass Bibiana Steinhaus der Abwehrspielerin wegen Notbremse des  Feldes verwies (120.). Im Elfmeterschießen versagten den  US-Amerkanerinnen jedoch völlig die Nerven. Von vier Schützinnen traf  einzig Wambach. Die Japanerinnen scheiterten zwar auch einmal, doch dank  zweier gehaltener Elfmeter von Kaihori gegen Boxx und Heath war es  Kumagai vorbehalten, mit ihrem verwandelten Strafstoß den ersten  WM-Titel für Nippon sicherzustellen.


http://www.kicker.de/news/fussball/frauen/wmfr/...uen_usa-frauen.html
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offizielle Scorerwertung der WM 2011

3
18.07.11 07:39
#70
Sawa aus Japan wird mit 5 Toren Torschützenkönigin...

Marta aus Brasilien und Miyama aus Japan sind beide beste Vorlagengeberinnen.. mit je 4 Assits..

In der Scorerwertung ist Marta aus Brasilien mit 8 Punkten Erste. Es folgen Miyama und Sawa mit je 6 Punkten.. (denke auch mal das eine der beiden Japanerinnen Spielerin der WM wird.. )

Hier die Gesamtübersicht..
(Verkleinert auf 74%) vergrößern
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Schlagabtausch geht weiter

2
18.07.11 17:34
#71

Zwanziger will Schröder und Dietrich nach Frankfurt einladen

DFB und Bundesliga: Schlagabtausch geht weiter

Die  WM in Deutschland ist beendet und die DFB-Elf kann sich damit trösten,  gegen den späteren Weltmeister aus dem Turnier geflogen zu sein. Dennoch  geht die Aufarbeitung des frühen WM-Aus weiter. Die Kontrahenten  äußerten sich noch einmal mit besonderer Heftigkeit, allen voran  DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger und Potsdams Meistertrainer Bernd  Schröder.

Info 11080003
Dr. Theo Zwanziger (li.) nahm noch einmal Silvia Neid gegen Kritik aus der Liga in Schutz.
© picture allianceInfo 11080003

Zwanziger  brachte seinen Unmut über kritische Äußerungen von Schröder und auch  von Siegfried Dietrich (Manager 1. FFC Frankfurt) deutlich zum Ausdruck.  In einem Interview mit der Nachrichtenagentur dpa sagte er: "Es ist  kontraproduktiv, was jetzt von einigen Vereinsvertretern gemacht wurde,  und ich halte es für absolut respektlos. Eine sachliche Analyse sollte  für jeden wichtiger sein als Selbstinszenierung."

Der DFB-Boss  will die beiden Kritiker für kommende Woche zum Gespräch nach Frankfurt  einladen, um zu besprechen, wie die weitere Zusammenarbeit aussehen  könne. "Ich hoffe, dass die Herren Größe zeigen, auf Silvia Neid zugehen  und ihr sagen: So haben wir das nicht gemeint und gewollt", so  Zwanziger weiter.

Schröder wies die Forderung nach einer Entschuldigung umgehend  zurück: Gegenüber dem SID sagte er: "Ich sehe derzeit keinen Anlass  dafür. Silvia Neid muss selbst die Frage nach Ursache und Wirkung  beantworten. Sie hat mich vor Wochen lächerlich gemacht. Ich bin aber  gerne bereit, unter vier Augen mit ihr zu reden - ohne dass davon etwas  an die Öffentlichkeit kommt."

In der Montag-Ausgabe des  kicker-sportmagazins legte Schröder gegenüber Silvia Neid, die kürzlich  nach einigem Hin- und Herüberlegen bekräftigt hatte, ihren Vertrag bis  2016 erfüllen zu wollen, noch einmal nach. "Ich kann doch nicht so tun,  als ob nichts gewesen wäre. Es geht doch um die Sache. Ich glaube auch  nicht, dass sich die Bundesliga-Trainer in Zukunft alles gefallen  lassen." Neid fehle das "Verständnis für viele Dinge". "Sie war nie  unantastbar - und das wird auch so bleiben", so Schröder.

Ins  Visier nahm Zwanziger auch FFC-Manager Siegfried Dietrich, den er als  Drahtzieher hinter der Kritik von Birgit Prinz vermutet: "Ich kann ihre  Aussagen nicht verstehen, aber Birgit hat ja auch ein Umfeld. Ich hätte  mir gewünscht, dass Siggi Dietrich sie richtig beraten hätte. Und der  richtige Rat wäre gewesen, die Vergangenheit ruhen zu lassen."

Dietrich  selbst äußerte sich im kicker-Interview versöhnlich: Neid sei erfahren  und habe "große Verdienste an allen Erfolgen der Vergangenheit". "Ich  wünsche mir, dass jetzt eine fundierte Analyse vorgenommen wird, in die  auch die Bundesliga eingebunden ist", so Dietrich weiter.


http://www.kicker.de/news/fussball/frauen/...btausch-geht-weiter.html
Info starwarrior03
starwarrior03:

Heim-WM 2015 ohne die italienische Trainerin

2
23.07.11 17:45
#72

Morace wirft in Kanada hin

Carolina Morace und der kanadische Fußballverband CSA  gehen in Zukunft getrennte Wege. Dies melden die Canadian Soccer News am  Freitag. Die Italienerin hatte die Frauen-Nationalmannschaft Kanadas  zur WM in Deutschland geführt, verabschiedete sich mit dem Team aber  bereits nach der Vorrunde von den Titelkämpfen.

 
Info 11121042  
Legt ihr Amt nieder: Carolina Morace.
© picture alliance Info 11121042

Ambitioniert gingen die Kanadierinnen in die WM-Endrunde, nach drei  Niederlagen war jedoch schon nach der Vorrunde Schluss. Für Trainerin  Morace war das katastrophale Abschneiden wohl Grund genug, die  Konsequenzen zu ziehen und ihren Posten zur Verfügung zu stellen.  Morace, die 2009 vom Norweger Even Pellerud übernahm, wäre vertraglich  noch bis 2013 in Kanada gebunden gewesen.

Morace hatte Kanada nach ihrem Amtsantritt zunächst sichtlich  weiterentwickelt, der Verband zog aber in Bezug auf technische Inhalte  und die Ausrichtung der Nationalmannschaft nicht an einem Strang. Die  Italienerin wollte professionellere Trainingsbedingungen, höhere Prämien  sowie einen angemessenen Verdienstausfall für die Mannschaft - mit  Rücktrittsdrohungen nach der WM unterstrich sie ihre Forderungen.

Es gab einen Burgfrieden, bei der WM saß die 47-Jährige auf der Bank -  um dann doch vorzeitig beim WM-Gastgeber 2015 zurückzutreten.


http://www.kicker.de/news/fussball/frauen/...wirft-in-kanada-hin.html
Info digger2007
digger2007:

EM Qualifikationsspiel Türkei - Deutschland ARD

3
15.02.12 16:00
#73
JETZT.    16 Uhr
Info digger2007
digger2007:

0:1 für unsere Mädels

3
15.02.12 16:09
#74
Info digger2007
digger2007:

0:2 ...

3
15.02.12 16:10
#75
Info Lou2009
Lou2009:

Link zum Link :-)

2
15.02.12 16:17
#76
die hätten auch bei uns auf dem Sportplatz spielen können. Das Stadion ist bissle übertrieben  :-)
Echt schade. Wahrscheinlich dürfen da die Frauen nicht zuschauen gehen und es sind nur deutsche Fans dort.
Info Lou2009
Lou2009:

und überhaupt

2
15.02.12 16:21
#77
was hast du denn da für ein altes Ding ausgebuddelt
Info digger2007
digger2007:

33. minute nach einigen verpassten Torchancen...

2
15.02.12 16:32
#78
unserer Mädels .. mal ne Prognose abgeben... *lautdenk* ... wenn ich die Geschwindigkeit und das offensichtliche nichtvorhandensein von kondition bei den Damen der (nicht mit Halstüchern bekleideten) türkischen Mannschaft hochrechne - in konstellation zum z.Teil relativ hohen Gewicht einzelner Damen - das ganze geteilt durch unsere doch recht flott und agil spielenden Mädels ... st ein Torergebnis von nicht unter 0:6 drin ...
was aber u.U. noch weit höher ausfallen kann ...
vor allem wenn ssich unsere Mädels bis zur Halbzeit über Wasser halten können
*grins*
...die türkische Mannschaft ist noch lebendig und gibt was sie kann ...bisher schlägt sie sich wacker ...
*sarkasmusmodaus*
Info digger2007
digger2007:

Die nächsten Frauenfußballspiele

3
15.02.12 18:02
#79
werden laut Sprecher ARD - erst im Juni wieder zu sehen sein...
Info digger2007
digger2007:

Endstand 0:5 für unsere Mädels - wir gratulieren!

4
15.02.12 18:03
#80
Info arasu

ist die wm schon rum?

2
#81
hab ich nit gemerkt. man man man---,.

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