MÜNCHEN (dpa-AFX) - Das Weltwirtschaftklima ist nach den Terroranschlägen in den USA so schlecht wie seit mindestens 20 Jahren nicht mehr. Dennoch gebe es erste Anzeichen für eine beginnende wirtschaftliche Erholung im Laufe des nächsten halben Jahres, teilte das Münchner ifo Institut für Wirtschaftsforschung in seinem jüngsten Konjunkturtest International mit.
IFO-INDEX SINKT AUF NIEDRIGSTEN STAND SEIT 1981
Die gesunkenen Ölpreise und die niedrigen kurzfristigen Zinsen ließen hoffen. Als erstes ANZEIGE
Industrieland könnten die USA im Frühjahr zu einem Aufschwung ansetzen.
Der ifo-Indikator für das Weltwirtschaftsklima fiel im Oktober verglichen mit der vorherigen Befragung im Juli von 84,1 auf 70,7 Punkte (1995=100). Dies ist der niedrigste Stand seit Einführung der Umfrage im Frühjahr 1981. Schon vor den Anschlägen zeigte die Tendenz seit mehr als einem Jahr nach unten.
GEGENWÄRTIGE WIRTSCHAFTLICHE LAGE IM OKTOBER SCHLECHTER BEURTEILT
Sowohl die gegenwärtige wirtschaftliche Lage als auch die Aussichten für die kommenden sechs Monate wurden laut ifo im Oktober schlechter beurteilt. Derzeitiges Hauptproblem für die Weltwirtschaft sei die Nachfrageschwäche. Erste positive Signale gebe es aber neben den USA auch unter anderem in Norwegen, Deutschland, Russland und den meisten Staaten Ost- und Mitteleuropas.
Beim Internationalen Konjunkturtest befragt das ifo Institut alle drei Monate Wirtschaftsexperten und Institute in aller Welt. Die Konjunkturforscher erwarten in den kommenden Monaten laut ifo eine weitere deutliche Abschwächung der Inflationsraten. Zudem rechnen die Experten mit einem weiteren Rückgang der kurzfristigen Zinsen. Auch bei den langfristigen Zinsen gebe es noch Spielraum nach unten./ax/DP/tf/rh
IFO-INDEX SINKT AUF NIEDRIGSTEN STAND SEIT 1981
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Industrieland könnten die USA im Frühjahr zu einem Aufschwung ansetzen.
Der ifo-Indikator für das Weltwirtschaftsklima fiel im Oktober verglichen mit der vorherigen Befragung im Juli von 84,1 auf 70,7 Punkte (1995=100). Dies ist der niedrigste Stand seit Einführung der Umfrage im Frühjahr 1981. Schon vor den Anschlägen zeigte die Tendenz seit mehr als einem Jahr nach unten.
GEGENWÄRTIGE WIRTSCHAFTLICHE LAGE IM OKTOBER SCHLECHTER BEURTEILT
Sowohl die gegenwärtige wirtschaftliche Lage als auch die Aussichten für die kommenden sechs Monate wurden laut ifo im Oktober schlechter beurteilt. Derzeitiges Hauptproblem für die Weltwirtschaft sei die Nachfrageschwäche. Erste positive Signale gebe es aber neben den USA auch unter anderem in Norwegen, Deutschland, Russland und den meisten Staaten Ost- und Mitteleuropas.
Beim Internationalen Konjunkturtest befragt das ifo Institut alle drei Monate Wirtschaftsexperten und Institute in aller Welt. Die Konjunkturforscher erwarten in den kommenden Monaten laut ifo eine weitere deutliche Abschwächung der Inflationsraten. Zudem rechnen die Experten mit einem weiteren Rückgang der kurzfristigen Zinsen. Auch bei den langfristigen Zinsen gebe es noch Spielraum nach unten./ax/DP/tf/rh