Ich mache mal die Denkidee

Beiträge: 2
Zugriffe: 1.105 / Heute: 1
Ich mache mal die Denkidee Zombi
Zombi:

Ich mache mal die Denkidee

 
14.05.07 20:42
#1
Aber nur weil kiiwii sich nicht kümmert! War klar, gross versprechen und nichts halten, genauso habe ich ihn eingeschätzt:-(

Quellenangabe: Wegen der Regel die einzuhalten ist"grins"
Lasse auch einige Sachen weg: Wegen der Regel die einzuhalten ist "nochmal grins"
www.ard.de/ratgeber/essen-trinken/...601640/1lbcdt8/index.html
Ernährungsmärchen: Unglaublich und hartnäckig

Autor: Marion Raschka  "ganz dolle grins"

So kritisch die Verbraucher heute sind, so hartnäckig halten sich Märchen rund um unsere tägliche Ernährung. Da hilft es, ein wenig Licht ins Dunkel der hartnäckigsten Irrtümer zu bringen.


Unser Gemüse enthält keine Vitamine mehr, Margarine ist gesünder als Butter, brauner Zucker ist besser als weißer – Weisheiten, die man immer wieder hört. Und doch werden sie durch ständige Wiederholung nicht wahrer. Viele entbehren gar jeglicher wissenschaftlichen Grundlage. Will man für sich persönlich einen ausgewogenen Speisezettel zusammenstellen, muss man ein wenig tiefer nach der Wahrheit schürfen. Und nicht gleich alles glauben, was man so hört. Hier ein paar verbreitete Irrtümer, die sich leicht aufklären und mit leckeren Tipps richtig stellen lassen.

1. Je mehr Kohlenhydrate umso besser

Große Mengen Nudeln, Kartoffeln und Reis können der Gesundheit und der Figur schaden; vor allem, wenn die Beilagen-Fans auch noch Bewegungsmuffel sind. Viele Kohlenhydrate und wenig Sport gelten als Mitverursacher von Diabetes Typ 2, Herzinfarkt, Schlaganfall und dem unbeliebten "Schwimmring" um Bauch und Hüften. Kohlenhydrate werden nämlich im Körper zu Glucose verstoffwechselt und Glucose wiederum beliefert die Muskeln, wenn sie Power brauchen. Haben die Muskeln aber keine Arbeit, gibts Stau. Der Körper versucht, die Zuckerlast loszuwerden und schüttet Insulin aus, ein Stoff, der als "Masthormon" wirkt. Statt zu üppiger Beilagen-Portionen also lieber mal bisschen mehr Salat, Gemüse, Fisch oder Hülsenfrüchte auf den Teller packen.

2. Margarine ist gesünder als Butter

Studien weisen darauf hin, dass, wer viel Margarine isst, möglicherweise seinen Arterien eher schadet als nützt. Der Grund: Bei der Härtung von flüssigem Pflanzenfett entstehen so genannte Trans-Fettsäuren, die als schädlich gelten. Für den Cholesterinspiegel ist Margarine nur dann besser als Butter, wenn es speziell hergestellte Margarine ist. Der günstigere Weg: einfach ein bisschen weniger Butter aufs Brot, und in der Sauce oder als Dip schmeckt auch ein Klecks Naturjoghurt mit wenig Fett.

3. Braune Eier sind natürlicher als weiße

Dem Huhn ist die Farbe seiner Eier egal und uns kann sie das auch sein. Sie sagt nichts über den Geschmack oder den Gesundheitswert aus. Denn: Die Farbe eines Eies hängt davon ab, von welcher Hühnerrasse sie stammt. Generell sind Eier hochwertige Nahrungsmittel, das Eiweiß ist gut verdaulich, Eier sind reich an Vitamin A und E, Lecithin und die enthaltenen Fettsäuren zeigen eine nahezu ideale Zusammensetzung. Früher als Cholesterin-Bombe geschmäht zeigen neuere Studien, dass der Verzehr von ein bis zwei Eiern pro Tag für gesunde Menschen keinerlei Risiko darstellt.

4. Rohkost ist gesünder als Gekochtes

Alles eine Frage der Verwertung: Viele Menschen bekommen massive Verdauungsprobleme, wenn sie viel Rohkost und dazu noch jede Menge Vollkorn essen. Außerdem gibt es Gemüsesorten, die erst gekocht hergeben, was in ihnen steckt. Karotten zum Beispiel sind leicht gedünstet besser vom Körper zu verarbeiten. Wer die orange Wurzel roh bevorzugt, sollte sie zumindest raspeln, wegen der harten Zellwände. Und weil Beta-Karotin (Vitamin A) sich nur in Fett löst, einen Tropfen Öl nicht vergessen! Tomaten enthalten eingekocht als Mark, Ketchup und in Dosen aufgrund der Konzentration mehr Lykopin, einen Radikalenfänger, und der Wirkstoff kann aus gekochten Tomaten auch leichter vom Körper aufgenommen werden. Besonders schwer verdaulich ist roher Paprika. Deshalb die Schoten lieber kurz im Backofen grillen oder kurz anbraten und die Haut abziehen. So kommt auch das typische Aroma besser zur Geltung.

5. Dunkles Brot ist Vollkornbrot

Dunkles Brot ist häufig gefärbt. Vor dem Backen wird das Mehl mit Malz oder Zuckercouleur dunkler gemacht, damit das gebackene Brot aussieht wie Vollkornbrot. Richtiges Vollkornbrot besteht aus Mehl, für das ganze Getreidekörner gemahlen wurden. Man erkennt es meist daran, dass die Krume etwas gröber ist – und natürlich am Preis.

6. Light macht nicht immer leicht

Da es sich in der Regel (außer bei Milchprodukten) um keinen geschützten Begriff handelt, kann "light" alles Mögliche bedeuten: weniger Fett, weniger Zucker, leicht verdaulich, etc. Häufig wird Zucker in Light-Produkten durch Süßstoff ersetzt, was wegen der Appetit anregenden Wirkung nicht ohne ist. Oder der Geschmacksträger Fett wird reduziert und danach mit Geschmacksverstärkern wieder aufgepeppt. Zahlreiche Untersuchungen belegen, dass die Verwender von Light-Produkten weniger abnehmen als Menschen, die einfach weniger Kalorien zu sich nehmen. Was hilft? Aufs Etikett schauen und herausfinden, wie viel Fett, Zucker und Kalorien wirklich in einem Produkt enthalten sind.

7. Kaffee ist ungesund und entwässert

Kaffee ist gesünder als bislang angenommen. Nach einem üppigen Essen regen Espresso und Kaffee die Magensäureproduktion sowie die Galle an und bringen dadurch Magen und Darm auf Trab. Mäßiger Kaffeekonsum scheint sogar das Risiko für Krankheiten wie Parkinson und Alzheimer zu senken und vor Nieren- und Gallensteinen zu schützen. Auch sollen Kaffeetrinker seltener an Diabetes Typ 2 erkranken. Allerdings birgt Kaffeekonsum auch Nachteile: Das Getränk erhöht den Blutdruck und steigert den Homocystein-Wert im Blut, ein möglicher Risikofaktor für Herzinfarkt und Schlaganfall. Der Rat, zum Kaffee ein Glas Wasser zu trinken, weil das Koffein entwässert, gilt mittlerweile als überholt. Laut DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) gleicht der Körper einen durch Kaffee verursachten kurzfristigen Wasserverlust schnell aus. Trotzdem sollten bei einer ausgewogenen Ernährungsweise nicht mehr als vier bis fünf Tassen täglich konsumiert werden.

8. Wer sich viel bewegt, braucht Fitness-Drinks

Mineralwasser reicht für passionierte Freizeitsportler und Bewegungsfans als Flüssigkeitsnachschub völlig aus. Es liefert ausreichend Mineralien, um den Verlust durch das Schwitzen auszugleichen. Bei Bedarf und nach Geschmack kann das Wasser nach der Anstrengung mit einem Schuss Saft zu einer dünnen Schorle gemischt werden. In vielen Fitnessgetränken findet sich so viel Zucker wie in süßen Limonaden. Außerdem sind vermeintlich gesunde Inhaltsstoffe in so geringen Dosen enthalten, dass sie ohnehin nicht wirken. Und Wasser mit dem Zusatz von Sauerstoff? Der Mensch bekommt ausreichend Sauerstoff über die Atemluft.

9. Gummibärchen übertragen Rinderwahn

Die bunten Bären gehören zu den BSE-freien Lebensmitteln. Außerdem wird die dafür verwendete Gelatine überwiegend aus Schweineknochen gewonnen. Wer trotzdem Zweifel hegt, kann auf pflanzliche Gummi-Leckereien ausweichen. Deren Konsistenz und Farbe ist zwar etwas anders, dafür sind sie oft mit Fruchtsaft hergestellt und meist auch teurer.

10. Lakritze macht impotent

Die schwarz glänzenden Schnecken und Katzenpfötchen können bei Männern tatsächlich zu Irritationen führen. Regelmäßiger Verzehr von Lakritze senkt den Testosteronspiegel, Potenzprobleme könnten die Folge sein. Allerdings: Wer ein paar Tage Lakritz-abstinent lebt, zeigt wieder normale Blutwerte.
Ich mache mal die Denkidee darktrader

*LoL*

 
#2


Talkforum - Gesamtforum - Antwort einfügen - zum ersten Beitrag springen
--button_text--