HSV - Champions League 06/07

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HSV - Champions League 06/07 jungchen
jungchen:

HSV - Champions League 06/07

4
13.09.06 17:16
#1
Mal sehen, wie lang der Thread wird!? ;-)  Auf nach Athen!

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"Wir können es kaum abwarten"

Hamburg -  Am Mittwoch (13.09.06) geht eine lange Leidenszeit zu Ende. Denn auf den Tag genau vor sechs Jahren bestritt der Hamburger SV sein legendäres 4:4-Spiel gegen Juventus Turin. Auf diese Partie wurde Thomas Doll am Dienstag (12.09.06) während der Pressekonferenz vor dem Arsenal-Spiel jedoch nicht angesprochen. Alles konzentrierte sich ausschließlich auf das aktuelle Kräftemessen mit dem britischen Top-Team. "Wir haben die Champions League vor der Brust", diktierte Doll den Journalisten denn auch in die Notizblöcke, "da fokussieren wir uns total drauf. Wir können nämlich kaum abwarten, dass es endlich losgeht." Dem schloss sich auch Abwehrspieler Bastian Reinhardt an, der ebenfalls auf dem Posium saß und den Journalisten Rede und Antwort stand.

Etwas ganz Besonderes sei es für ihn, sein erstes Spiel in der Königsklasse zu absolvieren, so wie es für das ganze Team eine Ehre und der verdiente Lohn für gute Arbeit sei. "Deshalb verschwenden wir jetzt auch keinen Gedanken mehr an das verlorene Pokalspiel bei den Stuttgarter Kickers", so Reinhardt, "das Ding ist abgehakt und wir konzentrieren uns jetzt wirklich nur noch auf Arsenal." Und chancenlos, das betont der 30-Jährige, sei man keinesfalls.

Arsenal ohne Henry in Hamburg

Aber ist Arsenal London wirklich zu schlagen? "Die ganze Mannschaft wird jetzt noch enger zusammenrücken", versprach der Trainer. "Man muss sich das mal vorstellen: Wir haben die einmalige Chance, gegen Arsenal London zu spielen und zu gewinnen. Zu Hause können wir wirklich jeden schlagen." In den über 50.000 Fans, die den HSV wieder nach vorne brüllen werden, sieht Doll den größten Faustpfand. "Sie stehen immer wie eine Wand hinter uns. Das wird uns auch dieses Mal pushen." Für den Coach ist die Unterstützung durch den zwölften Mann ein ganz entscheidender Faktor.


Auch unter den ersten elf Männern kommt pünktlich zum Auftakt der Champions League ordentlich Schwung in die Bude. Während Tim Atouba (Leiste) und Pablo Sorin (Wade) weiter ausfallen, haben sich David Jarolim (Armbruch) und Vincent Kompany (Leiste) zurückgemeldet. Beide dürften direkt in die Anfangsformation hineinrutschen. Doch auch die Gunners haben Sorgen, so fällt beispielsweise Superstar Therry Henry mit einer Fußverletzung aus. Auch deshalb will "Dolly" gegen Arsenal und seine Trainer-Legende Arsène Wenger zum Sieg blasen. "Es ist für mich eine Ehre, gegen einen der ganz großen Trainer antreten zu dürfen. Wenger hat eine ganz große Fußball-Philosophie entwickelt, aber trotzdem wollen wir dieses Spiel nicht nur gut über die Runden bringen, wir wollen es gewinnen."

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HSV - Champions League 06/07 joker67
joker67:

und 2:0 Arsenal Rosicky, Traumtor! o. T.

 
13.09.06 22:00
#24
HSV - Champions League 06/07 knuspri
knuspri:

Da hat Doll wohl die A....... gezogen o. T.

 
13.09.06 22:12
#25
Angehängte Datei: Arschkarte.doc
HSV - Champions League 06/07 sportsstar
sportsstar:

Wenigstens einer - gut für's Selbstvertrauen

 
13.09.06 22:37
#26
und Lehmann hat wieder einen gefangen. Und wer war's? Sanogo - HSV's bester derzeit mit Jarolim.

greetz

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sports*

HSV - Champions League 06/07 Knappschaftskassen
Knappschafts.:

Hallo quantas, der HSV und auch die Werder

 
14.09.06 00:17
#27

haben doch am letzten Wochenende sehr beeindruckend gezeigt das es in beiden Mannschaft einfach nichts zusammengeht und wo sie stehen. Natürlich habe ich mich als Stuttgarter Kickers Fan riesig gefreut, blos für den HSV dürften wohl sehr schwierige Tage ins Haus stehen!

Gruss

Knappschaftskassen

 

 

 

Nachfolgend der ganze Bericht aus der Welt.de!

 

Champions League

HSV verliert mit zehn Mann

Der Hamburger Sportverein hat in der neuen Saison immer noch kein Pflichtspiel gewonnen. Zum Auftakt der Champions League gegen den FC Arsenal misslang am Mittwochabend auch der siebte Anlauf zum ersten Erfolg.

Verwandelt: Giberto Silva trifft per Elfmeter zum 1:0 für Arsenal Verwandelt: Giberto Silva trifft per Elfmeter zum 1:0 für Arsenal
Foto: ddp

Hamburg - Die Krise des Fußball-Bundesligisten Hamburger SV setzt sich auch in der Champions League fort. Die Hanseaten unterlagen zum Auftakt der „Königsklasse“ dem englischen Vorjahres-Finalisten Arsenal London mit dem deutschen Nationaltorhüter Jens Lehmann 1:2 (0:1) und blieben damit auch im siebten Pflichtspiel der Saison ohne Sieg. Für die in der Premiere League ebenfalls schwächelnden Briten war es hingegen der erste Erfolg der neuen Spielzeit.

Vor 50.389 Zuschauern brachte Arsenal-Kapitän Gilberto Silva die Gäste nach zwölf Minuten per Foulelfmeter in Führung. Die vorangegangene Szene führte zudem zum Platzverweis von HSV-Schlussmann Sascha Kirschstein durch Schiedsrichter Peter Fröjdfeldt aus Schweden. Der ehemalige Dortmunder Bundesliga-Profi Tomas Rosicky erhöhte acht Minuten nach der Pause auf 2:0 für die „Gunners“. Boubacar Sanogo (90.+1) gelang zumindest noch ein Treffer und beendete damit die Rekordserie von Keeper Lehmann, der zuvor 853 Minuten in Folge ohne Champions-League-Gegentor geblieben war.

HSV-Trainer Thomas Doll war sauer: „Wenn man so lange auf die Champions League wartet, und dann stellt der Schiedsrichter nach zehn Minuten den Torwart vom Platz und gibt noch Elfmeter, ist das hart. Für mich war das kein Elfmeter. Danach ist es gegen so eine Mannschaft natürlich schwer. Ich bin überzeugt, dass wir sonst hier nicht verloren hätten.“ Auch sein Gegenüber, Arsenal-Coach Arsene Wenger, kritisierte die Entscheidung des Schiedsrichters: „Schade, dass der Torhüter so früh vom Platz musste. Der HSV hatte eine gute Einstellung und hat gut gekämpft, es wäre sicherlich ein interessantes Spiel geworden. Wenn man einen Strafstoß pfeift, dann sollte man nur eine Gelbe Karte geben, Rot war zu hart. Man muss Verständnis für einen Torwart in dieser Situation haben und ein bisschen Fingerspitzengefühl zeigen.“

Die Hamburger erwischten den besseren Start und hatten die erste gute Möglichkeit. Danijel Ljuboja narrte Gilberto Silva mit einer schönen Körpertäuschung, verfehlte Lehmanns Gehäuse jedoch aus 17 Metern (7.). Drei Minuten später folgte dann aber der Dämpfer. Der niederländische Nationalspieler Robin van Persie tauchte allein vor dem HSV-Tor auf und kam im Zweikmapf mit Kirschstein zu Fall. Referee Fröjdfeldt zeigte umgehend auf den Elfmeterpunkt und schickte Kirschstein vorzeitig in die Kabine. Der eingewechselte Stefan Wächter konnte den frühen Rückstand durch den Strafstoß nicht verhindern.

In der Folgezeit mühten sich die Hanseaten nach Kräften, konnten aber kaum Akzente in der Offensive setzen. Arsenal kam auch ohne den verletzten Stürmerstar Henry Thierry immer besser ins Spiel. Für zwingende Chancen konnte aber auch der frühere Stuttgarter Alexander Hleb nicht sorgen. Zum Ende der ersten Halbzeit bot sich dem HSV durch Ljuboja noch eine weitere Chance, doch der Angreifer scheiterte erneut an Lehmann (45.), der sein 50. Champions-League-Spiel bestritt. Kirschstein verfolgte die Partie unterdessen mit Tränen in den Augen von der HSV-Bank aus.

Nach dem Seitenwechsel nahmen die Londoner den Norddeutschen schnell die Hoffnung auf die Wende. Rosicky traf mit einem sehenswerten Fernschuss aus 25 Metern. Danach hatte Arsenal durchaus Möglichkeiten, den Vorsprung weiter auszubauen. Den dezimierten Gastgebern war hingegen das Fehlen eines elften Mannes kräftemäßig anzumerken. Sanogos Anschlusstreffer in der Nachspielzeit kam zu spät.

Hamburger SV - FC Arsenal 1:2 (0:1)
0:1 Gilberto Silva (12., Foulelfmeter)
0:2 Rosicky (53.)
1:2 Sanogo (90.+1)
Hamburg: Kirschstein - Demel (53. Mahdavikia), Reinhardt, Kompany, Mathijsen - de Jong - Jarolim, Wicky (11. Wächter) - Trochwoski - Sanogo, Ljuboja (82. Guerrero).
London: Lehmann - Eboue, Toure (28. Hoyte), Djourou, Gallas - Gilberto Silva, Fabregas - Hleb (69. Flamini), van Persie (69. Baptista), Rosicky - Adebayor.
Schiedsrichter: Peter Fröjdfeldt (Schweden)
Zuschauer: 50.389
Rote Karte: Kirschstein nach einer Notbremse (10.)

HSV - Champions League 06/07 quantas
quantas:

Champions League, Gruppenphase 1. Runde

 
14.09.06 08:28
#28
Gruppenphase, 1. Runde

Am Dienstag:

Gruppe A:
Chelsea - Werder Bremen 2:0 (1:0)
FC Barcelona - Levski Sofia 5:0 (2:0)

    Spiele S U N Tore Pkt
1. FC Barcelona 1 1 0 0 5:0 3
2. Chelsea 1 1 0 0 2:0 3
3. Werder Bremen 1 0 0 1 0:2 0
4. Levski Sofia 1 0 0 1 0:5 0

Chelsea - Werder Bremen 2:0 (1:0)
Stamford Bridge. -- 34 000 Zuschauer. - SR Vassaras (Grie). - Tore: 24. Essien 1:0. 68. Ballack (Foulpenalty) 2:0.
Chelsea: Cech; Boulahrouz, Carvalho, Terry, Ashley Cole; Essien, Makelele, Ballack (91. Obi Mikel), Lampard; Schewtschenko (81. Joe Cole), Drogba (86. Kalou).
Werder Bremen: Reinke; Fritz, Pasanen, Naldo, Wome; Baumann (86. Zidan); Frings, Borowski; Diego; Klose, Klasnic (66. Almeida).
Bemerkungen: Bremen ohne Mertesacker (Fersenoperation) und die Torhüter Wiese (Bronchitis) und Vander (Gehirnerschütterung). 65. Kopfball von Klose an die Latte.

FC Barcelona - Levski Sofia 5:0 (2:0)
Camp Nou. - 65 000 Zuschauer. - SR Plautz (Ö). - Tore: 7. Iniesta 1:0. 39. Giuly 2:0. 49. Puyol 3:0. 58. Eto'o 4:0. 93. Ronaldinho 5:0.
Barcelona: Valdes; Belletti, Puyol, Thuram (80. Oleguer), van Bronckhorst; Motta; Giuly (63. Gudjohnsen), Deco; Iniesta (72. Xavi), Ronaldinho; Eto'o.

Gruppe B:
Bayern München - Spartak Moskau 4:0 (0:0)
Sporting Lissabon - Inter Mailand 1:0 (0:0)

    Spiele S U N Tore Pkt
1. Bayern München 1 1 0 0 4:0 3
2. Sporting Lissabon 1 1 0 0 1:0 3
3. Inter Mailand 1 0 0 1 0:1 0
4. Spartak Moskau 1 0 0 1 0:4 0

Bayern - Spartak Moskau 4:0 (0:0)
Allianz-Arena. - 63 000 Zuschauer. - SR Undiano (Sp). - Tore: 48. Pizarro 1:0. 52. Santa Cruz 2:0. 71. Schweinsteiger 3:0. 84. Salihamdidzic 4:0.
Bayern: Kahn; Sagnol, Lucio, Van Buyten, Lahm; Hargreaves; Santa Cruz (81. Karimi), Van Bommel (64. Scholl), Schweinsteiger; Pizarro (70. Salihamidzic), Podolski.

Sporting Lissabon - Inter Mailand 1:0 (0:0)
José Alvalade. - 45 000 Zuschauer. - SR Hamer (Lux). - Tor: 64. Caneira 1:0.
Inter: Toldo; Maicon, Cordoba, Samuel, Grosso (80. Zanetti; Figo (66. Gonzalez), Vieira, Dacourt, Stankovic; Adriano (71. Crespo), Ibrahimovic.
Bemerkungen: Inter ohne Cambiasso (verletzt). 68. Gelb-Rot gegen Vieira.

Gruppe C:
Galatasaray Istanbul – Bordeaux 0:0
PSV Eindhoven - FC Liverpool 0:0

    Spiele S U N Tore Pkt
1. Bordeaux 1 0 1 0 0:0 1

Eindhoven 1 0 1 0 0:0 1

Galatasaray Istanbul 1 0 1 0 0:0 1

Liverpool 1 0 1 0 0:0 1

Galatasaray Istanbul - Bordeaux 0:0
Atatürk Olimpiyat. - 60 000 Zuschauer. - SR Rosetti (It).

PSV Eindhoven - Liverpool 0:0
Philips-Stadion. - 30 000 Zuschauer. - SR Busacca (Sz). - Tore:
Liverpool: Reina; Finnan, Carragher, Agger, Fabio Aurelio (82. Gonzalez); Warnock, Sissoko (62. Xabi Alonso), Pennant; Bellamy (72. Gerrard), Kuijt, Zenden.
Bemerkung: PSV ohne Captain Cocu (gesperrt). 89. Pfostenschuss von Gerrard.

Gruppe D:
AS Roma - Schachtjor Donezk (Ukr) 4:0 (0:0)
Olympiakos Piräus – Valencia 2:4 (1:2)

    Spiele S U N Tore Pkt
1. AS Roma 1 1 0 0 4:0 3
2. Valencia 1 1 0 0 4:2 3
3. Olympiakos Piräus 1 0 0 1 2:4 0
4. Schachtjor Donezk 1 0 0 1 0:4 0

AS Roma - Schachtjor Donezk 4:0 (0:0)
Olimpico. - 30 000 Zuschauer. - SR Layec (Fr). - Tore: 67. Taddei 1:0. 76. Totti 2:0. 80. De Rossi 3:0. 89. Pizarro 4:0.
Roma: Doni; Panucci, Ferrari, Chivu, Tonetto; De Rossi, Aquilani (62. Pizarro); Taddei, Perrotta, Mancini (87. Cassetti); Totti (80. Montella).
Bemerkungen: Roma ohne Mexes (gespert), Vucinic und Martinez (beide verletzt).

Olympiakos Piräus - Valencia 2:4 (1:2)
Georgios Karaiskakis, Athen. - 48 000 Zuschauer. - SR Hauge (No). - Tore: 28. Konstantinou 1:0. 33. Morientes 1:1. 39. Morientes 1:2. 66. Castillo 2:2. 85. Albiol 2:3. 90. Morientes 2:4.
Valencia: Canizares; Miguel, Ayala, Albiol, Moretti; Edu, Marchena; Angulo, Gavilan (72. Silva); Morientes (91. Jorge Lopez), Villa.
Bemerkungen: Valencia ohne Del Horno und Joaquin (nicht im Aufgebot).

Am Mittwoch:

Gruppe E:
Dynamo Kiew - Steaua Bukarest 1:4
Lyon - Real Madrid 2:0

    Spiele S U N Tore Pkt
1. AC Milan 1 1 0 0 3:0 3
2. Lille 1 0 1 0 1:1 1
3. Anderlecht 1 0 1 0 1:1 1
4. AEK Athen 1 0 0 1 0:3 0

Lyon - Real Madrid 2:0 (2:0)
Gerland. - 40 000 Zuschauer. - SR Stark (De). - Tore: 11. Fred 1:0. 31. Tiago 2:0.
Lyon: Coupet; Réveillère, Cris, Müller, Abidal; Tiago, Toulalan, Juninho (73. Källström); Govou (82. Clerc), Fred (78. Wiltord), Maldouda.
Real Madrid: Casillas; Cicinho, Cannavaro, Sergio Ramos, Roberto Carlos; Diarra, Emerson; Beckham (55. Guti), Raul (69. Robinho), Cassano (46. Reyes); Van Nistelrooy.
Bemerkungen: Lyon ohne Carew (verletzt), Real Madrid ohne Ronaldo (rekonvaleszent) und Salgado (verletzt). Verwarnungen: 32. Sergio Ramos (Reklamieren). 37. Réveillère (Foul). 61. Cannavaro (Foul). 91. Diarra (Foul).

Dynamo Kiew - Steaua Bukarest 1:4 (1:3)
Olympiastadion. - 50 000 Zuschauer. - SR Allaerts (Be). - Tore: 3. Ghionea 0:1. 16. Rebrow 1:1. 24. Badea 1:2. 43. Dica 1:3. 79. Dica 1:4. - Verwarnungen: 13. Fernandes (Steaua Bukarest/Foul). 27. Nesu (Steaua Bukarest/Foul). 73. Ghionea (Steaua Bukarest/Foul).

Gruppe F:
FC Kopenhagen - Benfica Lissabon 0:0
Manchester United - Celtic Glasgow 3:2

    Spiele S U N Tore Pkt
1. Manchester United 1 1 0 0 3:2 3
2. Benfica Lissabon 1 0 1 0 0:0 1

FC Kopenhagen 1 0 1 0 0:0 1
4. Celtic Glasgow 1 0 0 1 2:3 0

Machester United - Celtic 3:2 (2:2)
Old Trafford. - 74 031 Zuschauer. - SR Michel (Slk). - Tore: 21. Vennegoor of Hesselink 0:1. 30. Saha (Foulpenalty) 1:1. 40. Saha 2:1. 43. Nakamura 2:2. 47. Solskjär 3:2.
Manchester United: Van der Sar; Neville, Ferdinand, Brown, Silvestre; Fletcher, Scholes (80. O'Shea), Carrick, Giggs (32. Solskjär); Rooney (86. Richardson); Saha.

FC Kopenhagen - Benfica Lissabon 0:0
Parken. - 40 085 Zuschauer. - SR Baskakow (Russ).
Celtic: Boruc; Wilson (51. Telfer), Caldwell, McManus, Naylor; Lennon; Nakamura, Gravesen, Jarosik (56. Miller), McGeady (69. Maloney); Vennegoor of Hesselink.
Bemerkungen: Manchester ohne Cristiano Ronaldo (gesperrt). - - 84. Telfer Kopfball an den eigenen Pfosten. - Verwarnungen: 27. Silvestre, 29. Boruc, 93. Miller (alle Foul).

Gruppe G:
FC Porto - ZSKA Moskau 0:0
Hamburger SV – Arsenal 1:2

    Spiele S U N Tore Pkt
1. Arsenal 1 1 0 0 2:1 3
2. FC Porto 1 0 1 0 0:0 1

ZSKA Moskau 1 0 1 0 0:0 1
4. Hamburger SV 1 0 0 1 1:2 0

Hamburger SV - Arsenal 1:2 (0:1)
AOL-Arena. - 51 400 Zuschauer (ausverkauft). - SR Fröjdfeldt (Sd). - Tore: 12. Gilberto Silva (Foulpenalty) 0:1. 53. Rosicky 0:2. 91. Sanogo 1:2.
Hamburger SV: Kirschstein; Demel (54. Mahdavikia), Reinhardt, Kompany, Mathijsen; De Jong; Jarolim, Wicky; Trochowski; Ljuboja (82. Guerrero), Sanogo.
Arsenal: Lehmann; Eboué, Kolo Touré (28, Hoyte), Djourou, Gallas; Fabregas, Gilberto Silva; Hleb (70. Flamini), Rosicky; Adebayor, van Persie (70. Baptista).
Bemerkungen: HSV ohne van der Vaart, Atouba und Sorin (alle verletzt). 11. Rote Karte für Torhüter Kirschstein (Notbremsefoul/Fehlentscheid), Wicky überlässt seinen Platz Ersatztorhüter Wächter. 89. Lattenschuss von Trochowski. Arsenal ohne Henry, Senderos, Lauren und Gael (alle verletzt).

FC Porto - ZSKA Moskau 0:0
Dragão. - 40 000 Zuschauer. - Övrebö (No). - Bemerkungen: 15. Pfostenschuss von Anderson (Porto).

Gruppe H:
AC Milan - AEK Athen 3:0
Anderlecht - Lille 1:1

    Spiele S U N Tore Pkt
1. AC Milan 1 1 0 0 3:0 3
2. Lille 1 0 1 0 1:1 1
3. Anderlecht 1 0 1 0 1:1 1
4. AEK Athen 1 0 0 1 0:3 0

Milan - AEK Athen 3:0 (2:0)
Giuseppe Meazza. - 35 000 Zuschauer. - SR Riley (Eng). -Tore: 17. Inzaghi 1:0. 41. Gourcuff 2:0. 77. Kaka (Foulpenalty) 3:0.
Milan
: Dida; Cafu, Simic, Maldini, Favalli (78. Jankulovski); Gattuso, Brocchi (74. Ambrosini), Gourcuff; Kaka; Inzaghi, Oliveira (70. Seedorf).
Bemerkungen: Milan ohne Kaladse (verletzt) sowie Pirlo, Serginho und Nesta (alle geschont). Verwarnungen: 22. Maldini (Foul). 27. Cirillo (AEK Athen/Foul). 64. Moras (AEK Athen/Foul).

Anderlecht - Lille 1:1 (1:0)
Constant Vanden Stock. - 26 000 Zuschauer. - SR Dougal (Scho).- Tore: 41. Pareja 1:0. 80. Fauvergue 1:1. - Bemerkungen: Lille ohne Gygax (nicht im Aufgebot), ab der 88. Minute mit Lichtsteiner. 35. Pfostenschuss von Cabayé (Lille). Verwarnungen: 23. Cabayé (Foul).

HSV - Champions League 06/07 jungchen
jungchen:

Heute auf nach Moskau

 
26.09.06 13:26
#29
FUSSBALL / Champions League
25.09.2006
Strumpfhosen und Rastazöpfe

München - Moskau im Herbst: Mit sauber geflochtenen Rastazöpfen, dicken Wollhandschuhen und Strumpfhosen unter der Arbeitskleidung wirbeln zwei Brasilianer über den noch gefrorenen Rasen im Dynamo Stadion.
 
Und das überaus erfolgreich: Daniel Carvalho und Vagner Love wechselten 2004 aus der Sonne Brasiliens in die kalte russische Premjer-Liga zum ehemaligen Armeeklub ZSKA Moskau - dem Gegner des Hamburger SV am Dienstag im zweiten Spiel der Champions-League-Gruppenphase (ab 18.15 Uhr LIVE).
In den folgenden zwei Jahren sicherte sich ZSKA zwei Meistertitel, einen Pokalsieg und 2005 sogar den Triumph im Uefa-Cup Finale gegen Sporting Lissabon.

Brasilianische Delegation in Moskau
Die brasilianische Delegation wuchs unterdessen weiter: 2005 wechselte der 23-jährige Mittelfeldspieler Dudu nach Moskau, ein Jahr später folgte sein Landsmann Jo von den Corinthians.
Verantwortlich für den radikalen Klimawechsel sind - neben den sportlichen Erfolgen und dem gestiegenen Prestige des russischen Meisters - vor allem die Öl-Millionen von Evgeni Giner und Roman Abramowitsch, der sich in Moskau ein zweites fußballerisches "Steckenpferd" neben dem FC Chelsea unterhält.

Abramowitschs umsichtige Investitionen
Dafür lässt der Multi-Milliardär zwar überaus großzügig den Rubel rollen, zeigt sich dabei allerdings - ähnlich wie in London - durchaus umsichtig und kompetent.
Mit viel Sachverstand baute er in den letzten Jahren ein schlagkräftiges Team auf - und das Ergebnis gibt ihm recht: Bislang sind die Moskauer sogar noch erfolgreicher als ihr englisches Pendant.

Moskau als Fußball-Diaspora

Davon profitieren nicht nur das Ego des 39-Jährigen, sondern auch die Fans, die russische Liga und die Spieler. Nicht zuletzt auch sein brasilianisches Offensivquartett:
Noch vor der WM beschwerte sich Vagner Love, er stünde nur deshalb nicht im Kader der "Selecao", weil Nationaltrainer Carlos Alberto Parreira schlicht keine Notiz vom russischen Fußball nehme.
Tatsächlich betrachtete der 63-Jährige Moskau als absolute Fußball-Diaspora und nahm weder den Uefa-Cup-Sieg von ZSKA zur Kenntnis, noch die Wahl von Daniel Carvalho zu Russlands Fußballer des Jahres 2005.

Fußballer des Jahres vor dem Fernseher
Dabei galt der 23-jährige Regisseur noch vor seinem Wechsel von Internacional de Porto Allegre in den Osten als einer der großen Hoffnungsträger im brasilianischen Fußball.
Er gewann 2003 die U-20-WM, wurde dort zum besten Spieler des Turniers gewählt und spielte auch im folgenden Jahr eine bärenstarke Saison in Moskau.
Im Uefa-Cup-Finale war er der überragende Mann und bereitete alle drei Treffer seiner Mannschaft vor. Die WM in Deutschland verfolgte er trotzdem nur vor dem Fernseher.

Dunga entdeckt Moskau
Seit August nun trägt Ex-Bundesliga-Profi Carlos Dunga die Verantwortung für das brasilianische National-Team und auf der Suche nach einem Neuanfang streifte sein Weitblick endlich auch den ZSKA Moskau:
In den Freundschaftsspielen gegen Norwegen, Argentinien und Wales feierten Carvalho, Dudu und Vagner Love ihre Debüts und überzeugten ihren Coach auf Anhieb. "Ich bin total zufrieden mit Carvalho", lobte Dunga vor allem seinen Spielmacher. Er traf in Norwegen, Vagner Love gegen Wales.

Vladimir But warnt den HSV
Rastazöpfe, Wollhandschuhe und Strumpfhosen sind also nicht nur exotische Farbtupfer im russischen Fußball, sondern durchaus mit bedacht ausgewählte Qualitätsmerkmale:
"Bei einer Mannschaft, die vier brasilianische Offensivkräfte in ihren Reihen hat, muss man nicht lange nach den Stärken fahnden. Das Team ist sehr torgefährlich", warnt auch der Deutsch-Russe Vladimir But den Hamburger SV vor dem Moskauer Tordrang.

Generalprobe verpatzt
"Herausragender Akteur ist Daniel Carvalho. Der Regisseur ist technisch stark, wendig und ein exzellenter Vorlagengeber", lobt But im "Kicker" den jungen ZSKA-Strategen und wagt die Prognose: "Es wird ein enges Spiel, aber in Moskau wird der Gastgeber gewinnen."

Dann allerdings stünde der HSV in der Champions League schon mit dem Rücken zur Wand: Nach der Heimniederlage gegen Arsenal ist für die Hanseaten ein Punkt gegen Moskau praktisch Pflicht.

Ein Hoffnungsschimmer für den HSV: Der Tabellenführer der Premjer-Liga hat seine Generalprobe gegen Verfolger Lokomotive mit 1:2 verpatzt. Außerdem scheint in Moskau bei milden 15 Grad die Sonne und Wollhandschuhe und Strumpfhosen bleiben wohl im Schrank.
HSV - Champions League 06/07 jungchen
jungchen:

Die Hoffnung heißt Sorin

 
26.09.06 13:31
#30
Die Hoffnung heißt Sorin
Moskau - Eigentlich sollten die Champions-League-Auftritte des Hamburger SV wahre Highlights für Verein und Mannschaft werden.
 
Doch angesichts der Krise mit inzwischen neun Pflichtspielen in Folge ohne Sieg verkommt die Partie beim russischen Meister ZSKA Moskau am Dienstag (ab 18.15 Uhr LIVE) einmal mehr zum Griff nach dem rettenden Strohhalm.
Befreiungsschlag statt erneutem Nackenschlag, lautet die Hoffnung der Hanseaten. Seit fast sieben Wochen geht das nun schon so.

"Gegen Moskau haben wir wieder die Gelegenheit, uns zu zeigen und einen weiteren Schritt zu machen. Wir haben nach dem 1:1 im Nordderby gegen Werder Bremen zwar nicht viel Zeit zur Erholung, aber wir werden unseren Rhythmus finden", sagt HSV-Trainer Thomas Doll wohlwissend, dass er sich bei einer weiteren Enttäuschung im Spiel gegen den Uefa-Pokal-Sieger von 2005 einmal mehr mit Durchhalteparolen durch die Woche kämpfen muss.

Sorin macht Hoffnung
Hoffnungsträger der Hanseaten für die Partie in Moskau ist der argentinische Nationalspieler Juan Pablo Sorin.
Der Mittelfeldspieler gab nach überstandenen Wadenproblemen gegen Werder sein Debüt im HSV-Dress und wusste von Beginn an zu überzeugen.

Vier Stammspieler fehlen
In Torhüter Sascha Kirschstein (Rot-Sperre) sowie den verletzten Leistungsträgern Guy Demel (Oberschenkelprellung), Rafael van der Vaart (Sehnenanriss im Oberschenkel) und Thimothee Atouba (Beschwerden im Schambeinbereich) muss Doll jedoch erneut vier Stammspieler ersetzen.

Wächter mit Hüftschmerzen
Für Kirschstein wird gegen den ZSKA Ersatzkeeper Stefan Wächter zwischen den Pfosten stehen. Allerdings wurde der 28-Jährige in den vergangenen Tagen von Schmerzen an der Hüfte geplagt.

Erfolgserlebnis gegen harten Brocken
"Dennoch wollen wir an unsere Leistung aus dem Spiel gegen Bremen anknüpfen. Wir wissen zwar nicht, was uns in Moskau erwartet, doch wir müssen alles daran setzen, um dort zu punkten", erklärt Abwehrspieler Bastian Reinhardt und fügt fast beschwörend hinzu: "Wir brauchen einfach ein Erfolgserlebnis."

Dabei wartet auf die Hamburger in der russischen Hauptstadt ein ganz harter Brocken, der wohl nur unwesentlich schwächer einzuschätzen ist, als der englische Vorjahresfinalist FC Arsenal, gegen den man zum Champions-League-Auftakt mit 1:2 verlor.
Auch wenn der ZSKA am vergangenen Wochende vor heimischem Publikum dem Stadtrivalen und direkten Verfolger Lokomotive 1:2 unterlag, führt er die Ligatabelle nach 21 Spieltagen an.

Das zweite Baby von Abramowitsch
Dass die von Roman Abramowitsch finanziell unterstützten Russen in den Offensivkräften Daniel Carvalho und Vagner Love sowie Mittelfeldspieler Dudu zudem über drei potenzielle Stützen der unter dem neuen Trainer Dunga umformierten brasilianischen Selecao verfügt, macht die Sache für den HSV auch nicht leichter.
Dennoch hoffen Doll Co., dass die Negativserie der Hanseaten in der verflixten siebten Woche endlich ihr Ende findet.

Die voraussichtlichen Mannschaftaufstellungen:
Moskau: Akinfejew - Wassili Beresutzki, Ignaschewitsch, Alexej Beresutzki - Rahimic, Aldonin - Krasic, Dudu, Schirkow - Daniel Carvalho - Vagner Love (Jo)
Hamburg: Wächter - Mahdavikia (Demel), Reinhardt, Kompany, Mathijsen - de Jong - Jarolim, Sorin - Trochowski - Sanogo, Ljuboja
Schiedsrichter: Jan Wegereef (Niederlande)
HSV - Champions League 06/07 jungchen
jungchen:

Halbzeit 0:0 o. T.

 
26.09.06 19:21
#31
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HSV - Champions League 06/07 jungchen
jungchen:

mann, mann, mann! :(

 
27.09.06 10:29
#32
HSV stürzt immer tiefer in die Krise

Moskau - Der Hamburger SV stürzt immer tiefer in die Krise und steht bereits vor dem Ende aller Champions-League-Träume.

Die Elf von Trainer Thomas Doll kassierte mit dem 0:1 (0:0) beim russischen Meister ZSKA Moskau die zweite Niederlage beim zweiten Auftritt in der "Königsklasse" und wartet nun schon seit zehn Pflichtspielen in dieser Saison auf einen Sieg.
Der brasilianische Nationalspieler Dudu erzielte in der 59. Minute den Siegtreffer für den UEFA-Pokalsieger von 2005, der mit vier Punkten aus zwei Partien einen guten Start hingelegt hat.
Zudem sah auf Hamburger Seite Benjamin Lauth wegen einer Tätlichkeit die Rote Karte (85.), für den HSV war es bereits der sechste Platzverweis in der laufenden Saison.

"Müssen mehr investieren"
"Das sind Situationen, die sehr weh tun. Es gibt viele Fragen zu klären. Wir müssen uns alle hinterfragen, auch ich als Trainer", sagte Doll sichtlich geknickt.
Die Norddeutschen, die zum Auftakt unglücklich gegen den FC Arsenal (1:2) verloren hatten, kämpfen nach dem neuerlichen Rückschlag in den nächsten Duellen mit dem früheren Champions-League-Sieger FC Porto (17. Oktober und 1. November) wohl schon um ihre letzte Chance.
"Ein Fünkchen Hoffnung ist immer noch da. Wir wollen diese Champions League, aber wir müssen mehr investieren", so Doll weiter.

Vor 24.000 Zuschauer im Lokomotive-Stadion präsentierte sich der HSV in einer schwachen Partie vor allem im Spiel nach vorn viel zu harmlos und brachte den russischen Meister kaum in Verlegenheit. Die Hanseaten brachten kaum vernünftige Offensivaktionen zustande und offenbarten auch in der Abwehr die eine oder andere Schwäche.

Doll setzt auf Defensive

Doll setzte von Beginn an auf eine verstärkte Defensive. Im Vergleich zum Bundesliga-Spiel gegen Werder Bremen brachte der Coach in Raphael Wicky einen zweiten defensiven Mittelfeldspieler und ließ stattdessen Spielmacher Piotr Trochowski zunächst auf der Bank.
Dementsprechend präsentierten sich die Hamburger ohne Durchschlagskraft, die beiden Spitzen Danijel Ljuboja und Boubacar Sanogo hingen weitgehend in der Luft.

Wächter entschärft beste Chance
Trotz Hamburgs defensiver Marschroute kam der Spitzenreiter der russischen Meisterschaft aber dennoch zu seinen Chancen.
Die beste Möglichkeit in der ersten Halbzeit durch Ivica Olic vereitelte dabei HSV-Keeper Stephan Wächter, der für den gesperrten Sascha Kirschstein ins Team gerückt war, mit einer tollen Fußabwehr (14.). Erneut Olic (31.) und der brasilianische Nationalspieler Dudu (45.) sorgten mit Kopfbällen im weiteren Verlauf für Gefahr.

Im zweiten Durchgang sahen die Zuschauer ein unverändertes Bild. Der HSV beschränkte sich nur auf dier Verteidigung und wurde dafür bestraft. Nach einer Ecke von Daniel Carvalho war Dudu per Kopf zur Stelle. Vorausgegangen war ein Stellungsfehler von Sanogo, der Dudu frei zum Kopfball kommen gelassen hatte.

"Zu wenig Überzeugung"
Abwehrspieler Bastian Rheinhard vermisste den letzten Siegeswillen: "Wir haben gerade in der zweiten Halbzeit mit zu wenig Überzeugung nach vorne gespielt. Das war zu wenig, was wir an Chancen heraus gespielt haben. So kann man kein Auswärtsspiel gewinnen."
Die Abwehr habe gut gestanden, aber "wenn man gewinnen will, muss man mehr nach vorne zeigen."

HSV-Fans vor dem Spiel attackiert
So hatten die mitgereisten Hamburger Fans keinerlei Grund zum Feiern, nachdem es bereits vor dem Spiel für die Gäste-Anhänger das erste Ärgernis gegeben hatte: Rund 80 HSV-Fans waren in einer Metro-Station von einheimischen Hooligans attackiert worden.
Größere Verletzungen auf Seiten der Hamburger Fans gab es aber nicht, wie der Fanbeauftragte Sven-Uwe Freese mitteilte: "Bis auf einige Kratzer und zwei, drei blaue Augen ist nichts passiert. Es musste niemand verarztet werden."

Beim HSV hinterließen Bastian Reinhardt und David Jarolim noch den stärksten Eindruck. Auf Moskauer Seite waren Olic und Sergej Ignaschewitsch die besten Spieler.
HSV - Champions League 06/07 jungchen
jungchen:

aller guten dinge sind drei

 
17.10.06 16:20
#33
Letzte Ausfahrt Drachenhöhle
München/Porto - Der Heilige Georg hat's getan, und Siegfried auch. Doch wer wird für den HSV zum Drachentöter?
 
Im Estadio do Dragao treffen die Hamburger am Abend (ab 20.15 Uhr LIVE) in ihrem dritten Champions-League-Spiel auf den FC Porto.
Gegen die liebevoll "Drachen" geheißenen Portugiesen steht der HSV - wie seit Wochen - mit dem Rücken zur Wand.
Trainer Thomas Doll richtet sich nach der völlig vermurksten Generalprobe gegen Schalke am Wochenende (1:2) daher an Kleinigkeiten auf: "Wir haben gleich wieder die Chance, es besser zu machen und brauchen nicht tagelang das alte Spiel in den Köpfen herumzutragen."

Sieben auf einen Streich
Was bleibt ihm auch anderes übrig. Die ohnehin bedenkliche Ausgangslage in der Gruppe H nach Niederlagen gegen Arsenal (1:2) und ZSKA Moskau (0:1) sowie die personelle Situation geben nicht mehr her.
Sieben Leistungsträger muss Doll in Porto ersetzen: Benjamin Lauth ist gesperrt, David Jarolim, Vincent Kompany, Bastian Reinhardt und Guy Demel sind verletzt. Rafael van der Vaart und Thimothee Atouba trainieren zwar wieder mit der Mannschaft, sind aber noch nicht wieder voll belastbar.
Dennoch hat der 40-Jährige seinen Optimismus nicht verloren: "Ich schiele noch auf Platz zwei und bin überzeugt, dass wir in Porto gewinnen werden. Für uns ist das ein Finale."

Portugal und Rumänien im Nacken
Den finalen Charakter der Partie hat Doll richtig erkannt, denn eine weitere Niederlage würde wohl schon zur Halbzeit der Vorrunde das Aus in der Königsklasse bedeuten.
Und auch für die Fünfjahreswertung der Uefa wäre ein gutes Abschneiden des HSV wichtig.

Platz fünf und damit der dritte Startplatz in der Champions League sind in Gefahr, weil Portugal und Rumänien Deutschland im Nacken sitzen.

Hoffmann appelliert an den Charakter
Während Doll noch über der richtigen Aufstellung gegen den Champions-League-Sieger von 2004 und aktuellen Tabellenführer Portugals brütet ("Ich weiß noch nicht genau, wie die Elf aussehen wird"), ruft Klubchef Bernd Hoffmann die Mannschaft zur Pflicht: "Ich erwarte, dass ihnen in jeder Szene anzusehen ist, dass sie das Ruder herumreißen wollen."
Der Vorstandsvorsitzende fordert "Einsatz und Begeisterung" und spricht Doll mit Nachdruck das Vertrauen aus: "Wir sind zu hundert Prozent überzeugt, dass Thomas Doll der richtige Trainer ist und das nicht nur jetzt, sondern für die weitere Zukunft."

Wicky und die starken Männer
Und die Mannschaft? Auch die Spieler demonstrieren den Glauben an die Trendwende. Getreu dem Motto: Nach 14 Pflichtspielen ohne Sieg müsse es ja irgendwann wieder klappen.
"Wir freuen uns auf das Spiel", meint stellvertretend Raphael Wicky, der die Mannschaft als Kapitän auf den Rasen des Drachenstadions führen wird. "Wir wollten unbedingt in die Champions League. Jetzt sind wir da und werden alles dafür tun, um unsere ersten Punkte einzufahren."

Verunsichert und überfordert
Der Wille ist logischerweise da, nur reichen die Mittel? Wicky selbst bewies am Samstag das Gegenteil, als er mit der ungewohnten Rolle des Innenverteidigers nicht zurecht kam. Und: Porto ist sicher nicht schlechter als Schalke.
Der Rest des Teams ist verunsichert und auf der Suche nach der Form wie etwa der anfänglich noch so starke Boubacar Sanogo.
Die jungen Nigel de Jong und Piotr Trochowski sind schlichtweg überfordert mit der Aufgabe, dem Team Halt und dem Spiel Struktur zu geben.

Prinzip Hoffnung
Auch von den Nachwuchskräften Alexander Laas, Oliver Hampel, Benny Feilhaber und Mario Fillinger darf man keine Wunder erwarten.
Bleibt mit Hoffmann zu hoffen, dass Doll am Abend seines zweijährigen Dienstjubiläums tatsächlich das Richtige einfällt und er einen neuen Drachentöter aus dem Hut zaubert. St. Georg und Siegfried sind ja nicht im Kader.

Die voraussichtlichen Aufstellungen
Porto: Helton - Ricardo Costa, Pepe, Bruno Alves, Cech - Luco Gonzalez, Raul Meireles, Anderson - Quaresma, Helder Postiga, Lisandro Lopez
HSV: Kirschstein - Benjamin, Wicky, Mathijsen, Sorin - Mahdavikia, de Jong, Laas, Trochowski - Ljuboja, Sanogo
Schiedsrichter: Alain Hamer (Luxemburg)
HSV - Champions League 06/07 maxperformance
maxperforma.:

wer bezeichnet denn

 
17.10.06 16:29
#34
Benji LAuth als Leistungsträger??

gruß Maxp.
HSV - Champions League 06/07 jungchen
jungchen:

ohje ohje

 
18.10.06 10:00
#35
Dienstag, 17. Oktober 2006
Debakel in der Königsklasse
HSV-Pleite in Porto

Auch auf der großen Fußball-Bühne findet der Hamburger SV keinen Weg aus seiner Krise. Trotz einer von Trainer Thomas Doll geforderten "mutigen" Leistung im "Endspiel" kassierten die sportlich gebeutelten Hanseaten mit dem 1:4 (0:2)-Debakel beim portugiesischen Doublegewinner FC Porto aufgrund haarsträubender individueller Fehler die dritte Pleite im dritten Champions-League-Spiel und bauten die in der 119-jährigen Klubgeschichte beispiellose Misserfolgsserie auf 15 Pflichtspiele aus.

Angesichts des 1:0-Sieges von ZSKA Moskau am frühen Dienstagabend gegen den FC Arsenal scheint das Erreichen der zweiten Runde in der Königsklasse für den HSV utopisch. Selbst der Sprung auf den dritten Rang zur UEFA-Cup-Qualifikation ist in den letzten drei Spielen gegen Porto (1. November/4 Punkte), bei Arsenal (6) und gegen Moskau (6. Dezember/7) nur noch schwer zu schaffen.

Nach Fehlern von Collin Benjamin und Raphael Wicky erzielte Lisandro bereits in der 14. Minute das 1:0. In der dritten Minute der Spielzeit der ersten Hälfte hatte Neuzugang Danijel Luboja mit einem dummen Handspiel im Strafraum einen "Blackout", den fälligen Elfmeter verwandelte Lucio Gonzalez sicher. Helder Postiga vollendete nach dem Seitenwechsel einen Konter per Kopf aus allerdings klarer Abseitsposition zum 3:0 (69.), ehe erneut Lisandro zum 4:0 (81.) traf. Der Ehrentreffer durch Neu-Nationalspieler Piotr Trochowski (89.) konnte für die Gäste kein Trost für die neuerliche Pleite sein.

Einen schwachen Tag hatte Schiedsrichter Alain Hamer. Der Luxemburger verwehrte Luboja beim Stande von 1:0 ein klares Tor (35. ) und verzichtete andererseits beim Handspiel des schon gelb belasteten Serben auf eine zweite Verwarnung und den möglichen dritten Platzverweis im dritten Hamburger Spiel in der Königsklasse.

"Wir schlagen uns immer selbst. Es ist für den Trainer natürlich bitter zu sehen, wie leichtfertig wir die Spiele vergeben", sagte der angeschlagene Bastian Reinhardt in der Pause. Schon vor dem Anpfiff hatte HSV-Sportchef Dietmar Beiersdorfer zudem wiederholt, dass Trainer Doll ungeachtet des Spielausgangs nicht zu Disposition stehe.

Der Coach wartete schon vor dem Anpfiff mit einer Überraschung auf. Linksverteidiger Thimothee Atouba stand nach überstanden Problemen am Schambein erstmals seit dem Bundesliga-Auftakt gegen Arminia Bielefeld wieder in der Anfangsformation. Der Kameruner entpuppte sich als Aktivposten.

Ansonsten musste der sportlich geplagte Coach weiter auf die verletzten oder angeschlagenen Leistungsträger Vincent Kompany, Rafael van der Vaart, Demel, Reinhardt und David Jarolim sowie den gesperrten Benjamin Lauth verzichten. Dazu kam in Porto noch Raphael Wicky, der mit einer Zerrung ausgewechselt werden musste.

Vor 31.109 Zuschauern im Estadio do Dragao wurden die Gäste aus Hamburg bei strömendem Regen und tiefem Boden vom Champions-League-Sieger von 2004 sofort unter Druck gesetzt. Durch Lisandros Führungstreffer erhielten die Iberer den Lohn für ihre Bemühungen. Bereits wenig später verhinderte Torwart Sascha Kirschstein, der nach seiner Rot-Sperre aus dem Spiel bei ZSKA Moskau wieder dabei war, mit einer schönen Parade gegen Helder Postiga das 2:0.

Trotz aller Fehler in der Defensive, in der neben Benjamin auch wieder der niederländische Nationalspieler Joris Mathijsen unsicher wirkte, und der Überlegenheit der erfahrenen Gastgeber zeigte der HSV deutlich mehr Engagement als beim 0:1 in Moskau und setzte Dolls Wunsch, "Druck zu machen", ein ums andere mal um.

So sorgten der Argentinier Juan Pablo Sorin (2.), Mehdi Mahdavikia (25.) und Trochowski (28.) mit Distanzschüssen für Gefahr, bei Trochowskis 25-m-Versuch war das ganze Können von Portos Keeper Helton gefragt. Spielerisch waren zudem bei einem Konter über Benjamin und Luboja positive Ansätze zu sehen.

Im zweiten Durchgang verwalteten die Gastgeber den Vorsprung und waren bei ihren Kontern noch zwei weitere Male erfolgreich. Der HSV zeigte zwar weiter Engagement und Bemühen, abgesehen von Trochowskis Treffer allerdings ohne Durchschlagskraft.

Bei den Portugiesen gefielen Lisandro, Lopez und Quaresma, bei den Hamburgern verdienten sich Sorin und Trochowski die Bestnoten.
HSV - Champions League 06/07 jungchen
jungchen:

Buehne frei fuer den vierten Akt

 
01.11.06 18:29
#36
Hoffnungsvoll ins "Neun-Punkte-Spiel"
München - "Ertrag enttäuschend, Erfahrung wertvoll", so beschreibt HSV-Chef Bernd Hoffmann die bisherigen Auftritte der Hamburger in der Champions League.

Null Punkte aus drei Spielen heißt die harte Realität, die das Team von Thomas Doll heute Abend (ab 20.15 Uhr LIVE) im Heimspiel gegen den FC Porto ändern will.
"Wir verdienen es nicht, Letzter unserer Gruppe zu sein", sagt Spielmacher Rafael van der Vaart, der sein erstes Champions-League-Spiel für den HSV bestreiten wird.
Mit dem 23-Jährigen haben die Hanseaten in dieser Saison nur das Ligapokal-Halbfinale gegen Werder Bremen verloren, allerdings auch erst zwei Spiele gewonnen.

Dolls Zielsetzung: "Gewinnen, egal wie"
Gegen Porto ist Revanche für die 1:4-Klatsche vor zwei Wochen in Portugal angesagt. Die Antwort will die Doll-Truppe auf dem Platz geben.
"Wir sollten uns nicht zusätzlich unter Druck setzen mit Rachegelüsten. Kernigen und erfolgreichen Fußball müssen wir zeigen. Wir wollen gewinnen, egal wie", so der Coach.

Sport1.de hat die Fakten zum Spiel HSV gegen Porto:

Personal:
Der HSV kann auf Juan Pablo Sorin zurückgreifen, dem zuletzt ein Pferdekuss Schmerzen bereitete. Am Montagabend gaben die Ärzte grünes Licht für seinen Einsatz. Nicht mitwirken kann hingegen Collin Benjamin. Ihn plagt eine Zerrung im rechten Oberschenkel.
Härter hat es den FC Porto am Wochenende getroffen: Spielmacher Anderson zog sich einen Wadenbeinbruch zu und fällt mindestens drei Monate aus. Für Anderson wird voraussichtlich Raul Meireles spielen, der auch schon im Hinspiel überzeugte.

Ausgangslage:

Mit vier Punkten Rückstand auf Platz drei braucht der HSV dringend einen Sieg, um erstmal die Uefa-Cup-Qualifikation wieder in den Bereich des Möglichen zu rücken. Torhüter Sascha Kirschstein spricht deshalb von einem "Neun-Punkte-Spiel" gegen den direkten Konkurrenten.
Der FC Porto braucht hingegen einen Sieg, will man sich auf einen der beiden ersten Plätze der Gruppe schieben.

So ist Porto in Form:
Im Schlagerspiel der nationalen Meisterschaft bezwang Porto am Wochenende Rekordmeister Benfica Lissabon in letzter Minute mit 3:2. Das Siegtor in der Nachspielzeit erzielte Bruno Moraes.
Zuvor hatten Helder Postiga (12.) und Ricardo Quaresma (20.) die zwischenzeitliche 2:0-Führung herausgeschossen. In der Tabelle führt Porto mit zwei Zählern Vorsprung vor Sporting Lissabon.

Bilanz:
In der Champions League konnte Porto bereits zwei Mal drei Punkte aus Deutschland entführen. 93/94 siegten die Portugiesen mit 5:0 bei Werder Bremen, 99/00 gab es ein 1:0 bei Hertha BSC Berlin. Dem steht eine Niederlage gegen den FC Bayern (1:2) ebenfalls in der Saison 99/00 gegenüber.
Die Bilanz des HSV gegen portugisische Klubs ist seit dem Hinspiel negativ: in fünf Spielen gab es zwei Siege und drei Niederlagen bei einem Torverhältnis von 6:8.

Das sagen die Hamburger:
Trainer Thomas Doll: "Wir wollen nicht nur auflaufen, um uns von den Portugiesen Autogramme zu holen. Porto ist leichter Favorit, aber wir werden eine andere Mentalität zeigen als im Hinspiel."
Vorstands-Chef Bernd Hoffmann: "Die Chance auf das Überwintern ist nur noch theoretisch. Es ist unser Ziel, in den Uefa-Pokal zu kommen."
Rafael van der Vaart: "Dieser Wettbewerb ist natürlich hart und Porto hat eine gute Mannschaft, aber ich bin hoffnungsvoll. Es war für mich sehr schmerzhaft mit anzusehen, wie die Mannschaft die ersten drei Spiele verloren hat. Ich konnte nichts machen. Aber am Mittwoch wird es ein anderes Spiel."

Die voraussichtlichen Aufstellungen:
Hamburg: Kirschstein - Mahdavikia, Kompany, Mathijsen, Atouba - Feilhaber - Trochowski, Sorin - van der Vaart - Sanogo, Guerrero
Porto: Helton - Fucile, Pepe, Bruno Alves, Cech - Lucho Gonzalez, Paulo Assuncao, Raul Meireles - Quaresma, Helder Postinga, Lisandro Lopez
Schiedsrichter: Laurent Duhamel (Frankreich)
HSV - Champions League 06/07 jungchen
jungchen:

Europa darf nicht über den HSV lachen

 
01.11.06 18:31
#37
"Europa darf nicht über den HSV lachen"
Hamburg - Beim Abschlusstraining um 16.00 Uhr wollte Trainer Thomas Doll mit seinen Spielern noch einmal allein sein.
 
Kameras und Fotografen mussten nach 15 Minuten raus, Dolls taktischer Nachhilfe-Unterricht vor dem Champions-League-Spiel am Mittwoch gegen den FC Porto (ab 20.15 Uhr LIVE) wurde beim Hamburger SV zur geheimen Kommandosache.
Verschieben, Räume dichtmachen, Kurzpassspiel - nach der theoretischen Aufarbeitung vor dem Video und an der Taktiktafel am Montag sollte am Dienstag auf dem Platz noch einmal die Umsetzung geübt werden.

Ein Sieg ist Pflicht
Ein Sieg ist schließlich Pflicht, wenn das mit so vielen Erwartungen und Vorfreude begonnene Comeback in der Königsklasse nach sechs Jahren Abstinenz für die Hanseaten nicht in einer peinlichen Nullnummer enden soll.
Drei Spiele, null Punkte lautet bislang die ernüchternde Bilanz.

Es geht nur noch um Rang drei
Die angestrebte Achtelfinalteilnahme ist nur noch theoretischer Natur, es geht nur noch um Rang drei in Gruppe G und damit die Möglichkeit, im kommenden Jahr wenigstens im Uefa-Cup weiterzuspielen.
Die HSV-Bosse setzten deshalb das Team in noch nicht gekannter Weise unter Druck:
"Wenn wir nicht mindestens die Heimspiele gegen Porto und ZSKA Moskau gewinnen, haben wir überhaupt keine Chance im Europacup zu überwintern", weiß Vorstandschef Bernd Hoffmann.

Beiersdorfer fordert 100 Prozent
Auch Sportchef Dietmar Beiersdorfer erwartet eine Steigerung der Mannschaft: "Wir müssen 100 Prozent an Leistung und Konzentration bringen, um zu bestehen."

Porto ist keine Übermannschaft, sondern hat die gleichen finanziellen Möglichkeiten wie der HSV. Rund 35 Millionen Euro geben beide Klubs für Spielergehälter im Jahr aus.
"Wenn wir unser Potenzial denn einmal voll abrufen könnten, dann können wir jeden schlagen", sagt Vorstandschef Bernd Hoffmann, "und das gilt mal sicher für einen Gegner wie den FC Porto."

Gelegenheit zur Revanche
Beim 1:4 vor zwei Wochen war in der portugiesischen Hafenstadt von Augenhöhe allerdings nur in der ersten Halbzeit etwas zu sehen, danach wurden die Hanseaten demontiert.
Doll hofft deshalb nicht nur auf die taktische Lernfähigkeit, sondern auch auf das Ehrgefühl seiner Profis: "Wir haben jetzt die Gelegenheit zur Revanche."

Portos Star fällt aus
Dabei soll vor allem Kapitän Rafael van der Vaart helfen, der nach seiner langen Verletzung sein erstes Champions-League-Spiel für den HSV bestreitet.
Porto muss dagegen auf seinen Mittelfeldstar Anderson verzichten. Der Brasilianer fällt mit einem Wadenbeinbruch mindestens drei Monate aus.

"Die Partie wird ganz wichtig für die ganze Mannschaft, wir müssen zeigen, dass wir in Europa mitspielen können", meint van der Vaart und fordert: "Europa darf nicht über den HSV lachen."
HSV - Champions League 06/07 Ramses II
Ramses II:

hehe, europa lacht doch schon

 
01.11.06 19:21
#38
HSV - Champions League 06/07 kiiwii
kiiwii:

0:1 Porto

 
01.11.06 21:30
#39
MfG
kiiwii
HSV - Champions League 06/07 Ramses II
Ramses II:

CL is nix für den hsv, lieber wieder ui-cup o. T.

 
01.11.06 22:41
#40
HSV - Champions League 06/07 koebes
koebes:

1:3 Endstand

 
01.11.06 22:58
#41
Schlecht für Bundesliga,wird im nächsten Jahr wohl den Quali-Platz für Champions-League
kosten.
HSV - Champions League 06/07 sportsstar
sportsstar:

Noch nicht mal in Uefa-Cup geschafft - erbärmlich!

 
01.11.06 23:02
#42

     greetz

HSV - Champions League 06/07 2884376smileys.smileycentral.com/cat/F100/0/29p.gif" style="max-width:560px" border=0>

     sports*

HSV - Champions League 06/07 jungchen
jungchen:

Los jungs!

 
21.11.06 19:49
#43
Heute habt ihr nichts zu verlieren! Es erwartet heute keiner etwas von euch ausser einer gaaaaaanz boesen Klatsche.
Also los!
HSV - Champions League 06/07 Happy End
Happy End:

Heute ist ein Sieg Pflicht!

 
21.11.06 19:50
#44
:-p
HSV - Champions League 06/07 joker67
joker67:

Gab es da schon einmal,das ein deutscher Vertreter

 
21.11.06 19:51
#45
ohne einen einzigen Punkt in der CL ausgeschieden ist??


greetz joker
__________________

"Ihr 5 spielt jetzt 4 gegen 3 und die anderen 2 können Duschen gehen"
HSV - Champions League 06/07 maxperformance
maxperforma.:

glaub nicht

 
21.11.06 20:19
#46
Bayern wurde 2002/03
ohne Sieg mit zwei Punkten Gruppenletzter
an was schlechteres kann ich mich nicht erinnern


gruß Maxp.
HSV - Champions League 06/07 joker67
joker67:

Wenn heute nix geht,dann bleibt am letzten

 
21.11.06 20:26
#47
Spieltag die letzte Chance im Heimspiel gegen Moskau eine solche Blamage zu verhindern.


greetz joker
__________________

"Ihr 5 spielt jetzt 4 gegen 3 und die anderen 2 können Duschen gehen"
HSV - Champions League 06/07 jungchen

haett schlimmer kommen koennen

 
#48
HSV für couragierte Leistung nicht belohnt
London - Die Krise des Hamburger SV hat auch in der Champions League weiter Bestand.
 
Die Hanseaten kassierten am fünften Spieltag der Königsklasse mit 1:3 (1:0) bei Vorjahres-Finalist FC Arsenal ihre fünfte Niederlage im laufenden Wettbewerb und lieferten dabei eine missratene Generalprobe für den Bundesliga-Klassiker am kommenden Samstag gegen Bayern München.

Der Europacup-Zug war nach zuvor vier Pleiten schon vorher für den HSV abgefahren, der sich in 14 Tagen gegen ZSKA Moskau zunächst von der internationalen Bühne verabschiedet.
Vor 59.962 Zuschauern im nicht ganz ausverkauften neuen Arsenal-Stadion sorgten Abwehrspieler Emmanuel Eboue in der 83. und der eingewechselte Julio Baptista in der 88. Minute für die Entscheidung zugunsten der Gastgeber.

Van der Vaart besorgt frühe Führung
Der HSV war durch ein Traumtor von HSV-Kapitän Rafael bereits in der 4. Minute in Führung gegangen.
Nationaltorwart Jens Lehmann im Kasten von Arsenal war bei diesem Schuss machtlos.

Wächter patzt beim 1:2
Den Ausgleich erzielte sieben Minuten nach der Pause nach Vorarbeit von Cesc Fabregas der Niederländer Robin van Persie, der im Strafraum frei auf HSV-Keeper Stefan Wächter, der beim 1:2 alles andere als gut aussah, zulief und mit einem Flachschuss dem HSV-Keeper keine Chance ließ.
Arsenal braucht am letzten Gruppenspieltag beim FC Porto nun noch ein Remis zum Einzug ins Achtelfinale.

Beiersdorfer dementiert Dolls bevorstehende Ablösung
Die neuerliche Niederlage verstärkt auch den Druck auf HSV-Trainer Thomas Doll, dessen angeblich bevorstehende Ablösung einmal mehr von den Klub-Verantwortlichen heftigst dementiert wurde.

"Da ist gar nichts dran", erklärte Sportchef Dietmar Beiersdorfer bereits vor dem Anpfiff.

Trennung und Abfindung angeblich geklärt
Nach Informationen der "Bild"-Zeitung sind Trennung und Abfindung allerdings schon geklärt. Demnach würde Doll im Falle eines freiwilligen Abgangs 600.000 Euro bekommen. Wird er gefeuert, gäbe es 900.000 Euro Abfindung.
"Bild" schreibt: "Wenn jetzt kein Wunder mehr passiert, ist HSV-Trainer Doll spätestens in drei Tagen arbeitslos."

HSV zu Beginn tonangebend
Die in der Bundesliga bislang enttäuschenden Hamburger machten von Beginn an klar, dass sie keinesfalls als Kanonenfutter für die "Gunners" herhalten wollten.
Die schnelle Führung durch den Niederländer van der Vaart, der seinen zweiten Treffer im laufenden Wettbewerb erzielte, passte den Gästen bestens ins Konzept.

Hleb trifft nur die Latte
Arsenal verstärkte nach dem Rückstand sofort seine Angriffsbemühungen und kam schnell zu guten Torchancen.
In der 13. Minute traf der frühere Stuttgarter Alexander Hleb nur die Latte, sieben Minuten später flog Thierry Henry an einer schönen Flanke von Cesc Fabregas vorbei.

Mahdavikia muss verletzt raus
Auch ein Kopfball von Robin van Persie (26.) sowie ein Freistoß des niederländischen Nationalspielers (38.) fanden nicht den Weg ins Tor. Kurz vor der Pause musste HSV-Mittelfeldspieler Mehdi Mahdavikia verletzungsbedingt gegen Benny Feilhaber ausgewechselt werden.
Aber auch ohne den den Iraner konnten die Hamburger dem Druck der immer stärker werdenden Gastgeber zunächst Stand halten.

Sanogo einzige Spitze der Hamburger
Nach dem Ausgleichstreffer häuften sich aber die Möglichkeiten der Engländer. Fabregas traf vor dem 2:1 noch die Latte.
Doll hatte sein Team ungewohnt defensiv in das sportlich bedeutungslose Spiel geschickt.
So war der etatmäßige Spielmacher van der Vaart eigentlich zur Unterstützung der Vierer-Abwehrkette als Ausputzer neben Raphael Wicky zurückbeordert worden. Als einzige nominelle Spitze hatte der Coach Boubacar Sanogo aufgeboten.

Henry für Porto-Spiel gesperrt
Beste Akteure bei den Gastgeber, die zum Gruppenabschluss in Porto auf ihren französischen Stürmerstar Thierry nach dessen dritter Gelber Karte verzichten müssen, waren Fabregas und Kolo Toure.
Bei den einmal mehr unglücklichen Hamburgern machten Bastian Reinhardt und van der Vaart besonders auf sich aufmerksam.

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