Hold Bund-Futures 80,37 ?

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10.10.08 14:05
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Hold die 2.

 
10.10.08 15:26
#2

Börse Frankfurt-News: Globale Zinssenkung verpufft (Marktbericht zu Anleihen) Ads_BA_conditionalAD('CAD2');Hold Bund-Futures 80,37 ? 4816917Die Finanzkrise treibt auf einen Höhepunkt zu. Die bisherigen Maßnahmen, staatliche Garantierklärungen und ständige Bereitstellung von Liquidität durch die Notenbanken entfalten nur kurzfristige Wirkung. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit zu, dass es zu weit reichenden Eingriffen der Staatengemeinschaft kommen wird. "Großbritannien und Island haben bereits begonnen, Teile ihres Bankensystems zu verstaatlichen. Andere werden ihnen Folgen. Dieser Trend geht natürlich an den Anleiheinhabern nicht spurlos vorbei, denn sie sind Gläubiger der Staaten und werden wohl in absehbarer Zeit um weiteres Geld gebeten werden", erklärt Aleksandar Bakrac von Equinet.

 

Für die weitere Entwicklung am Renten- wie auch Aktienmarkt sei entscheidend, wie Staaten und Notenbanken mit der Finanzkrise und den daraus entstehenden Kosten umgehen. "Die gemeinsame Notfall-Leitzinssenkung der großen Notenbanken interpretiere ich dahingehend dass der Beginn einer Inflationierungspolitik beabsichtigt ist. Der Staat würde sich in einem  solchen Szenario stark verschulden, um die Rettung des Finanzsektors zu bezahlen. Durch die Teuerung würden diese Schulden schleichend oder im hohen Tempo entwertet", vermutet Bakrac.

Notenbanken setzen alle Hebel in Bewegung

Volkswirte gehen von weiteren Zinssenkungen der großen Zentralbanken in den nächsten Monaten aus. Die Analysten der DZ-Bank sind sich sicher, dass sich die Finanzkrise nun massiv auf die Realwirtschaft auszuwirken beginne. Das sei bereits an den einbrechenden Auftragseingängen der Industrie in den vergangenen zwei Monaten in den Europa und Japan abzulesen gewesen. Nahezu jedes Land, ob Industriestaat oder Schwellenland, bekomme den Zusammenbruch des Geldmarkts und die Schwierigkeiten am Kreditmarkt zu spüren. Inflation werde aufgrund deutlich geringerer Nachfrage auf den Weltmärkten in der nächsten Zeit kein Thema mehr sein. Die Notenbanken würden deshalb jede Möglichkeit der Liquiditätsversorgung nutzen. Allerdings benötigten viele Institutionen noch eine Genehmigung ihrer Regierungen zur Kompetenzausweitung. Die flexiblen Eingriffsmöglichkeiten, die der US-Notenbank gegeben worden sind, wie die Kreditierung des Versicherers AIG, stünden vielen anderen Zentralbanken nicht zu Verfügung. In der aktuellen Notlage müssten die Kompetenzausweitungen deshalb rasch vollzogen werden.

Die HSH Nordbank bemerkt in ihrem Marktkommentar, dass der massive Zufluss von Liquidität durch die Zinssenkungen der US-Notenbank noch keine spürbaren Effekte verursacht hat. Grund sei, dass es sich bei der Kreditklemme um eine Vertrauens- und nicht um eine Liquiditätskrise handele. Das Kernproblem der ausgetrockneten Refinanzierungsmärkte sei ungelöst. Eine weitere koordinierte Aktion der Zentralbanken in der kommenden Woche werde angesichts des dramatischen Kursverfalls an den Aktienmärkten immer wahrscheinlicher. Als Folge seien dann fallende Renditen am Anleihemarkt zu erwarten. Der Rentenmarkt kann heute von den sehr schwachen Aktienmärkten nicht profitieren. Die Rendite einer zehnjährigen Bundesanleihe steht bei  3,77 Prozent, der Euro-Bund-Future, die Messlatte für die langfristige Zinsentwicklung in der Eurozone, verliert 84 Stellen auf 115,51 Punkte. In den USA rentiert eine zehnjährige Staatsanleihe bei 3,83 Prozent.

Geldmarktfonds und Kurzläufer gefragt

Im Handel mit Rentenfonds berichten die Market Maker der HypoVereinsbank in dieser Woche über hohe Nachfrage nach Geldmarktfonds wie dem iShares eb.rexx Money Market (WKN A0Q4RZ) und Anleihen-Fonds mit kurzen Restlaufzeiten von 1,5 bis 2,5 Jahren wie dem  iShares eb.rexx Government Germany 1,5-2,5 (DE) (WKN 628947).

Probleme am Pfandbriefmarkt

"Die Probleme bei den Banken bringen nun auch Staaten als Garantiegeber in Schwierigkeiten, Island ist das erste Negativbeispiel", erklärt Arthur Brunner von ICF. "Deshalb trennen sich Anleger nicht nur von Unternehmensanleihen guter Bonität, sondern auch von Pfandbriefen. Wegen der hohen Verkaufsbereitschaft ist der Handel dann nur eingeschränkt möglich." Obwohl die meisten Pfandbriefe nach wie vor sicher seien, würden einige Anleger alle Risiken in einen Topf werfen und so neue Liquiditätsengpässe verursachen. "Die Banken können als Marktmacher aufgrund der geringen Liquidität nicht alle Verkäufe sofort umsetzen, Investoren müssen deshalb zum Teil hohe Verluste in Kauf nehmen. Betroffen sind nicht nur einzelne Pfandbriefe, sondern der gesamte Pfandbriefmarkt", berichtet Brunner.

Schwellenländer-Bonds ohne Nachfrage

Unter den gegebenen Umständen verwundert es deshalb nicht, dass auch Schwellenländer-Anleihen quer durch die Bank verkauft werden. "Besonders negativ fällt Russland auf. Der  freie Fall des Ölpreises und die Schwierigkeiten des noch unausgereiften Bankensystems haben zu einem drastischen Kursverfall geführt, ausländische Investoren ziehen sich komplett zurück.

Die Börsenaufsicht hat deshalb den Börsenhandel eingestellt, um zunächst einmal eine Beruhigung der Lage abzuwarten", berichtet Daniel  Förtsch von der Wertpapierhandelsgesellschaft Walter Ludwig. Die Verwerfungen an den internationalen Kapitalmärkten infolge der US-Finanzkrise könnten aber so kurzfristig nicht abebben. "Die hohen Volatilitäten in vielen Währungen und die Unsicherheit über die Auswirkungen der Vertrauenskrise auf viele Schwellenländer führt auch zu Verkäufen bei Anleihen mit Schwerpunkt Brasilien oder Türkei. Bevor sich keine Beruhigung in den USA abzeichnet, wird die Nachfrage schwach bleiben", erklärt der Skontroführer.

Neuemission der Österreichischen Bundesbahn sucht

Das Geschäft mit Neuemissionen verläuft weiterhin sehr zäh. "Gesucht wird hauptsächlich nach Emittenten, die weder ein Problem mit der Bonität noch eine besondere Abhängigkeit vom Finanzmarktgeschäft haben. Auf verstärktes Interesse stößt eine dreijährige Anleihe der Österreichischen  Bundesbahn mit einem Volumen von einer Milliarde Euro und einem Kupon von 3,875 Prozent, deren Stückelung in 1.000-Euro-Anteilen vor allem für Privatinvestoren interessant ist", erklärt Förtsch. Der Ausgabekurs liege bei 99,681 Prozent.

Möchten Sie den aktuellen Marktbericht vom Anleihenhandel jeden Freitag kostenlos per E-Mail erhalten, dann schreiben Sie uns bitte an redaktion@deutsche-boerse.com. © 10. Oktober 2008/Andreas Wolf

(Für den Inhalt der Kolumne ist allein Deutsche Börse AG verantwortlich. Die Beiträge sind keine Aufforderung zum Kauf und Verkauf von Wertpapieren oder anderen Vermögenswerten.)

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Hold die 3.

 
10.10.08 16:42
#3

EUREX/DAX-Futures mit kräftigem Rebound, aber weiter sehr schwach Ads_BA_conditionalAD('CAD2');Hold Bund-Futures 80,37 ? 4817299   FRANKFURT (Dow Jones)--Kräftig erholt zeigt sich der DAX-Futures im Verlauf des Freitagnachmittags. Der Dezember-Kontrakt verliert gegen 16.20 Uhr 90 auf 4.625,5 Punkte. Das Tageshoch liegt bislang bei 4.700 und das Tagestief bei 4.333 Punkten. Allerdings war der Kontrakt bereits im späten Donnerstagsgeschäft knapp 4% eingebrochen. Der sehr hohe Umsatz von derzeit 338.000 Kontrakten sei die Reaktion auf den kräftigen Rebound des US-Marktes. Der Kassa-DAX hat seine Verluste von bis zu 11% auf nunmehr 5,5% reduziert. Der S&P-Futures erholt sich in der Zwischenzeit von -6,5% bis rund -1%. "Nachrichten gibt es nicht", sagt ein Händler: "Das sind nur massive Eindeckungen". Widerstände gäbe es bis 4.880 Punkte keine.

 

   DJG/mod/reh      (END) Dow Jones Newswires

   October 10, 2008 10:29 ET (14:29 GMT)

   Copyright (c) 2008 Dow Jones & Company, Inc.- - 10 29 AM EDT 10-10-08

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Sicher sind die Renten sicher

 
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