Headbanging - Wenn Tanzen aufs Gehirn schlägt

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Headbanging - Wenn Tanzen aufs Gehirn schlägt KTM 950
KTM 950:

Headbanging - Wenn Tanzen aufs Gehirn schlägt

4
11.01.09 09:55
#1
Wenn Tanzen aufs Gehirn schlägt
DIE ZEIT, Ausgabe 03, 2009

Andrew McIntosh erforscht an der University of New South Wales in Sydney die Risiken von Headbanging
Wie schädigend ist Headbanging?

DIE ZEIT: Mögen Sie Heavy-Metal-Musik?

Andrew McIntosh: Ja, manches höre ich gern – Deep Purple, Led Zeppelin, AC/DC. Und ich habe eine Vorliebe für die Einstürzenden Neubauten.

ZEIT: Wie kamen Sie auf die Idee, das Headbanging zu untersuchen, das bei tanzenden Heavy-Metal-Fans so beliebt ist?

McIntosh: Wir erforschen die Mechanik von Schädel- und Halsverletzungen beim Sport und bei Verkehrsunfällen. Einer meiner Studenten ist ein großer Heavy-Metal-Fan. Wir redeten über Headbanging und merkten, dass sich unsere Methoden darauf gut anwenden lassen.

ZEIT: Beim Headbanging wird der Kopf zum Takt der Musik in alle Richtungen geschleudert. Was ist daran gefährlich?

McIntosh: Es gibt Berichte über ernste Verletzungen wie Gehirnschläge. Um den Kopf im Takt mit einem großen Beugungswinkel zu bewegen, muss man den Schädel auf eine hohe Geschwindigkeit beschleunigen. Das erfordert viel Muskelarbeit, und die belastet das Genick. Es kann zum Beispiel zu Gehirnerschütterungen führen.

ZEIT: Stimmt es, dass Sie zu Forschungszwecken die Konzerte von Motörhead besuchten?

McIntosh: Mein Student ist zu den Konzerten gegangen. Er hat dabei einen Laborkittel aus schwarzem Leder getragen… (lacht) Nein, im Ernst, er hat beobachtet, dass die beliebteste Form von Headbanging eine gerade Auf-und-ab-Bewegung ist, bei der Kopf und Hals gekrümmt und gestreckt werden. Auf dieser Grundlage haben wir ein mathematisches Headbanging-Modell konstruiert, mit den Daten eines durchschnittlichen Konzertgängers. Darin floss das Tempo von beliebten Headbanging-Songs ein und die ganze Bandbreite an Beugungswinkeln. Die Ergebnisse haben wir mit den Grenzwerten abgeglichen, mit denen wir etwa bei Autounfällen arbeiten.

ZEIT: Wie groß ist das Verletzungsrisiko?

McIntosh: Wir konnten ein klares Risiko für Gehirnerschütterungen und Genickverletzungen nachweisen, das vom Tempo des Songs abhängt und von der Stärke der Kopfbewegung. Wenn der Song schneller ist als 150 Beats pro Minute, wird es kritisch. Besonders gefährlich ist etwa Tonight I’m Gonna Rock You Tonight von Spinal Tap.

...

www.zeit.de/2009/03/FiS-Headbanging
Headbanging - Wenn Tanzen aufs Gehirn schlägt AbsoluterNeuling
AbsoluterNeul.:

Yahoo, FAZ, Zeit -

 
11.01.09 09:56
#2
was liest Du noch sonntags morgens?
AbsoluterNeuling - The Art of Posting
Headbanging - Wenn Tanzen aufs Gehirn schlägt EinsamerSamariter
EinsamerSam.:

Und hier die wahre Version

 
11.01.09 09:57
#3
ZEIT: Schadet Headbanging dem Gehirn und somit dem Verstand?

ES: *öchl*
+++ ariva.de -- nur hier gibt's 20% auf alle Doppel-ID's +++
http://www.ariva.de/...er_Doppel_ID_Anfaenger_leicht_erklaert_t362470
Headbanging - Wenn Tanzen aufs Gehirn schlägt AbsoluterNeuling
AbsoluterNeul.:

"Spinal Tap" - Sinn für Humor...

 
11.01.09 10:01
#4
...hat er ja, der McIntosh...
AbsoluterNeuling - The Art of Posting
Headbanging - Wenn Tanzen aufs Gehirn schlägt KTM 950
KTM 950:

Bei Jahoo wollte ich nur nach meinen

 
11.01.09 10:03
#5
Mails schauen, mit dem Artikel aus der FAZ wollte ich Talisker den Schneid nehmen und manchmal schau ich auch mal in die Zeit, wenn ich Zeit habe...
Headbanging - Wenn Tanzen aufs Gehirn schlägt KTM 950
KTM 950:

"mathematisches Headbanging-Modell konstruiert"

3
11.01.09 10:07
#6
hat ja schon was...   *g*
Headbanging - Wenn Tanzen aufs Gehirn schlägt sweden

Motörhead Konzerte besucht,

2
#7
aha, wenn das Murphy liest ;-))

Na dann lasst uns doch jetzt erstmal ne Runde Headbangen ;-)


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