HB Vorbörsliches Dax-Opening


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EinsamerSam.:

FAZ: Dax gut gehalten erwartet (16.08.2006)

 
16.08.06 07:50
Frühaufsteher

Dax gut gehalten erwartet

Aufgrund der positiven Vorgaben aus Asien und von der Wall Street dürften die europäischen Märkte zunächst gut gehlten bis freundlich tendieren. Der Markt blickt auf Preisdaten am Mittwoch in Amerika. Sollten die Konsumentenpreise ähnlich „milde“ ausfallen wie die Produzentenpreise, dürften den Börsen zumindest kurzfristig weiter zulegen können. Allerdings wird sich erst mittelfristig zeigen, ob die Zentralbanken nicht doch deutlicher werden „auf die Bremse treten“ müssen.

Rentenmärkte im Zwiespalt der Gefühle

Die internatiolen Rentenmärkte orientieren sich an den eintrudelden Wirtschafts- und Konjunkturdaten. In Amerika konnten sie am Dienstag aufgrund der unerwartet milde ausfallenden Produzentenpreise zusammen mit den Börsen deutlich zulegen, da die Vermutung sich verstärkte, die amerikanische Zentralbank werde den Leitzins nicht weiter erhöhen. Fragt sich nur, wie lange diese Stimmung anhalten wird. Auch die europäischen Rentenmärkte konnten von der Stimmung etwas profitieren, obwohl man sie etwas skeptischer betrachten muß. Immerhin dürften hier noch mehrere Zinserhöhungen anstehen. Die Lohnforderungen in der deutschen Stahlindustrie sprechen für sich und deuten massive Zweitrundeneffekte aus dem Rohstoffboom an.

Dollar vor amerikanische Daten in engen Handelsspannen

Vor der Veröffentlichung weiterer amerikanische Inflationsdaten wird der Dollar am Mittwoch im frühen Handel in engen Spannen gehandelt, nachdem er am Dienstag an Boden verloren hatte. Der Euro bewegt sich mit 1,2785 Dollar in etwa auf dem Niveau vom späten New Yorker Handel am Dienstag. In japanischer Währung kostet der Dollar 116,10 Yen. In den Vereinigte Staaten werden am heutigen Mittwoch unter anderem die Verbraucherpreise für Juli veröffentlicht, die der amerikanische Notenbank Fed als wichtige Kennziffer für die Ausrichtung ihres geldpolitischen Kurses dienen. Nach 17 Zinserhöhungen in Folge hatte die Fed zuletzt den Schlüsselzinssatz unverändert bei 5,25 Prozent belassen.

Börse in Tokio tendiert am Mittwoch fest

Die Börse in Tokio tendiert am Mittwoch im Handelsverlauf fest, getragen von Hoffnungen auf ein Ende des Zinserhöhungszyklus in den Vereinigte Staaten . Der Nuikkei-225 gewinnt gegen 13.11 Uhr Ortszeit 1,4 Prozent oder 217 Punkte auf 16.033 und steht damit auf dem höchsten Niveau seit Ende Mai. Der Topix steigt um 1,3 Prozent oder 20 Zähler auf 1.625. Händler berichten von einer Rally auf breiter Front nach den positiven Vorgaben der Wall Street in Reaktion auf günstige amerikanische Inflationsdaten am Dienstag. Wie bereits am Vortag würden dabei die Aktien von Konsumentenkreditunternehmen favorisiert. Nikko Cordial und Aiful legen jeweils um rund 3 Prozent zu. Sony geben dagegen nach und leiden Teilnehmern zufolge damit einen Tag mit Verspätung unter der Rückrufaktion von Dell. Dell hat 4,1 Millionen Akkumulatoren für Notebooks zurückgerufen, die von Sony hergestellt wurden. Kritische Stimmen sehen den Nikkei trotz der jüngsten Kursavancen noch immer in der den Sommer über gültigen Handelsspanne. Sie weisen darauf hin, daß das Indexplus in der traditionellen Urlaubszeit “Obon“ bei dünnen Umsätzen zustande gekommen sei und noch nicht von echten und langfristigen Mittelneuzuflüssen an den Aktienmarkt gesprochen werden könne.

Hang Seng auf Sechs-Jahreshoch

Beflügelt von guten Vorgaben der Wall Street legen die Kurse an der Börse in Hongkong am Mittwochmittag (Ortszeit) deutlich zu. Der HSI gewinnt 0,9 Prozent auf ein neues Sechsjahreshoch von 17.427 Punkten bei einem auf 16,654 Milliarden Hongkong-Dollar zum Vortag anziehenden Volumen. Phillip Asset Management warnt, der Markt werde allmählich teuer und tendiere dazu, zu übertreiben. Als erstes Kursziel nennen die Experten 17.500 Punkte. 31 der 33 HSI-Werte legen zu. Li & Fung stehen mit plus 4,6 Prozent auf 18,50 Hongkong-Dollar an der Spitze und profitieren Teilnehmern zufolge damit immer noch vom Ausweis guter Geschäftszahlen. Johnson Electric liegen dagegen lediglich unverändert im Markt vor dem Hintergrund des beschlossenen Abstiegs aus dem HSI..

Nachbörsliche Meldungen aus Amerika

Die amerikanischen Börsen haben am Dienstag abend nach dem Ende des offiziellen Handels etwas fester tendiert. Der Nasdaq-100 After Hours Indicator gewann 0,17 Punkte auf 1.534,6 Zähler.

Applied Materials haben sich am Dienstag im nachbörslichen amerikanische Handel kaum bewegt und standen 0,8 Prozent höher bei 15,83 Dollar, nachdem sie zwischenzeitlich etwas deutlicher nach oben genommen worden waren. Das Unternehmen hatte mit seinen Drittquartalszahlen die Prognosen der Analysten übertroffen. Statt der erwarteten 0,30 Dollar je Aktie erzielte Applied Materials vor Sonderposten 0,35 Dollar. Abercrombie & Fitch verteuerten sich um 9,8 Prozent auf 60,94 Dollar. Der Einzelhändler hatte im zweiten Quartal das Nettoergebnis um 14 Prozent auf 0,72 Dollar je Aktie gesteigert. Analysten hatten lediglich 0,71 Dollar je Aktie erwartet. Mit seiner neuen Jahresprognose lag das Unternehmen noch deutlicher über den Analystenschätzungen. Xilinx gewannen 4,6 Prozent auf 24,59 Dollar. Das Unternehmen hatte mitgeteilt, bei seinen internen Untersuchungen über die Zuteilung und Verbuchung von Aktienoptionen auf keine betrügerischen Machenschaften gestoßen zu sein. Gleichwohl nahm Xilinx eine zusätzliche Sonderbelastung von 0,7 Millionen Dollar in die Bilanz für das erste Quartal auf.

„Zinspausenphantasie“ treibt die Wall Street nach oben

Die Hoffnung auf ein Ende des Zinserhöhungszyklus in den Vereinigte Staaten hat am Dienstag die amerikanische Börsen deutlich steigen lassen. Gestützt von unerwartet gering gestiegenen Erzeugerpreisen kletterte der Dow-Jones-Index um 1,2 Prozent oder 132 Punkte auf 11. 230. Der S&P-500 zog um 1,4 Prozent oder 17 Punkte auf 1.286 an. Der Nasdaq-Composite verbuchte ein Plus von 2,2 Prozent oder 46 Punkten auf 2.115.

Die Erzeugerpreise sind im Juli um 0,1 Prozent gestiegen und blieben damit deutlich unter den von Analysten erwarteten Plus von 0,4 Prozent zum Vormonat. In der Kernrate ohne die stark schwankenden Lebensmittel- und Energiepreise gaben sie gar um 0,3 Prozent nach, während von Dow Jones befragte Volkswirte im Konsens mit plus 0,2 Prozent gerechnet hatten. Die überraschend verhaltene Inflationsentwicklung beruht nach Einschätzung von Volkswirten jedoch vor allem auf Rabatten im Kfz-Großhandel. Dennoch wurden am Berichtstag Zinsängste deutlich vermindert. Der Markt blicke nun auf die Verbraucherpreise, die am Mittwoch mitgeteilt werden.

Einzelhandelstitel standen mit den Quartalsausweisen der Supermarktkette Wal-Mart und der Heimwerkerkette Home Depot im Fokus. Wal-Mart fielen um 1,2 Prozent auf 44,55 Dollar, nachdem das Unternehmen im zweiten Quartal zwar beim fortgeführten Geschäft der Markterwartung entsprach, beim Umsatz jedoch hinter den Analystenprognosen zurückblieb. Beim Büroartikelhändler Staples ging es um 0,4 Prozent auf 23,65 Dollar nach oben. Er zeigte für den gleichen Zeitraum erwartungsgemäß einen Gewinnanstieg, blieb allerdings mit der Umsatzerholung etwas hinter der Durchschnittserwartung der Analysten zurück.

Home Depot stiegen um 3,5 Prozent auf 34,44 Dollar. Das Unternehmen übertraf bei Umsatz- und Ertrag die Prognosen des Finanzmarktes. Eine Klage gegen Home Depot forderte die Darstellung der bisherigen Praxis des Unternehmens im Umgang mit Aktienoptionen. Allerdings erwartet der Betreiber der amerikanische Baumarktkette daraus keine essenziellen Auswirkungen auf sein Geschäft.

Agilent Technologies verteuerten sich um 9,3 Prozent auf 31,12 Dollar. Das Unternehmen von Test- und Analysegeräten für Wissenschaft und Industrie hat mit seinen Drittquartalszahlen die Prognosen übertroffen. Vor Sonderposten verdiente Agilent 0,46 Dollar je Aktie, während Analysten mit 0,41 Dollar gerechnet hatten. Dell gewannen 4 Prozent auf 22,08 Dollar und ignorierten damit augenscheinlich, daß das Unternehmen wegen Brandgefahr 4,1 Millionen von Sony produzierte Akkus für seine Notebooks zurückrufen muß.

Amerikanische Anleihen schließen am Dienstag fest

Deutlich befestigt haben sich die amerikanische Anleihen im späten New Yorker Handel präsentiert. Die zehnjährigen Titel gewannen 17/32 auf 99-17/32 und rentierten mit 4,931 Prozent, nach 4,997 Prozent am Montag . Die 30-jährige Treasury stieg um 29/32 auf 91-20/32. Ihre Rendite fiel von 5,114 auf 5,049 Prozent. Grund für die kräftigen Aufschläge waren Teilnehmern zufolge die unerwartet niedrigen amerikanische Inflationsdaten. Dadurch sei die Furcht vor weiteren Zinserhöhungen der Federal Reserve vermindert worden. Insbesondere die Kernrate der Erzeugerpreise blieb mit einem Minus von 0,3 Prozent deutlich unter dem erwarteten Plus von 0,2 Prozent. Auch die Erzeugerpreise insgesamt blieben mit plus 0, 1 Prozent unter den prognostizierten 0,4 Prozent. Die Gewinne der Notierungen seien durch Shorteindeckungen noch verstärkt worden, sagten Händler. Gestützt wurden die Anleihen auch vom schwach ausgefallenen Empire State Manufacturing Index.


Quelle: faz.net

Euer

   Einsamer Samariter

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EinsamerSam.:

Dax dürfte leicht konsolidieren

 
18.08.06 09:10
Frühaufsteher

Dax dürfte leicht konsolidieren

Mit leichten Abgaben am deutschen Aktienmarkt rechnen Händler zur Eröffnung am Freitag. Die Vorgaben von den internationalen Börsen deuten keine klare Richtung an, der Preis für leichtes amerikanisches Öl bewegt sich um die Marke von 70 Dollar. Die Nachrichtenlage sei bislang extrem dünn, sagt ein Marktteilnehmer.

Leicht belastend dürfte sich der kleine Verfalltermin an der Terminbörse Eurex auswirken. Am Nachmittag könnten noch einmal Konjunkturdaten aus den Vereinigte Staaten stärker in den Blick rücken: Um 15.45 Uhr MESZ wird der Index der Verbraucherstimmung der Uni Michigan für August veröffentlicht. Volkswirte rechnen mit einem Rückgang auf 83,9 Punkte nach 84,7 im Vormonat. Der Dax- Future deutet gegen 8.05 Uhr eine Eröffnung bei rund 5.828 Punkten an nach einem Xetra- Schluß am Donnerstag bei 5.834.

Freunde der technischen Analyse sehen das Aufwärtspotential für den Dax momentan als nahezu ausgereizt an. Der Index habe in dem Moment an Momentum verloren, zu dem er an den wichtigen Widerstandsbereich oberhalb der 5.850 Punkte angekommen ist. Daher sei zunächst mit einem kleineren Rücksetzer zu rechnen, der allerdings als “gesund“ einzustufen sei. Eine gute Unterstützung werde im Bereich 5.800 Punkten gesehen.

Der Nachrichtenfluß bei der Deutschen Telekom bleibt negativ. Laut einem Magazinbericht will die EU den Konzern in den kommenden Tagen auffordern, ihr Breitbandnetz für Konkurrenten zu öffnen. Daneben hat der Konzern bei seinen Bemühungen um den Kauf der französischen AOL-Tochter einen Rückschlag hinnehmen müssen, schreibt das “Handelsblatt“. All das seien per se keine großen Überraschungen, heißt es aus dem Handel. Es sei derzeit aber kein Ende der negativen Nachrichten rund um das Unternehmen und den Sektor in Sicht. Das Sentiment bleibe angeschlagen, auch wenn eine stärkere technische Erholung der Titel nicht auszuschließen sei.

Der Abgang des CFO von Beiersdorf, Rolf-Dieter Schwalb, zum 30. September sollte nach Einschätzung von Händlern keine Rolle spielen. Möglicherweise stehe der Rücktritt im Zusammenhang mit den Veränderungen der Besitzverhältnisse bei Beiersdorf, könnte allerdings auch rein persönliche Gründe haben. Ein wenig frischer Wind auf dem Posten könnte dem Unternehmen vielleicht gut tun, heißt es.

Die Aktien der Chipausrüster dürften mit der etwas zurückgegangenen Book-to-Bill-Ratio für die amerikanische Halbleiterindustrie im Fokus stehen. Die Ratio ist im Juli auf 1,06 von 1,14 Punkten gesunken. Während die Umsätze ihr höchstes Niveau seit April 2001 erreicht hätten, seien die Auftragseingänge leicht zurückgegangen, heißt es.

Mit den Börsen haben auch die Rentenmärkte etwas „an Zug“ verloren

Die internatiolen Rentenmärkte orientieren sich an den eintrudelden Wirtschafts- und Konjunkturdaten und am Geschehen an den Börsen. Nach zum Teil deutlichen Kursgewinnen in den vergangenen Tagen, insbesondere am amerikanischen Markt, hat auch hier die Dynamik zumindest kurzfristig nachgelassen. In Europa dürfte die Kursphantasie nur dann Bestand haben, wenn die vorlaufenden Indikatoren weitere Anzeichen für eine Abschwächung der konjunkturellen Aktivität liefern und die Zentralbank zu „milderen“ Äußerungen als in der Vergnagenheit bringen sollten. Insgesamt dürfte sich jedoch ziemlich viel inflationärer Druck in der „Pipeline“ befinden, nicht zuletzt auch mit Blick auf die anstehende Mehrwertsteuererhöhung, an der man trotz riesiger Sparpotentiale in den öffentlichen Haushalten unverfroren festhält. Im frühen Handel liegt der Bund-Future mit einem Minus von eienr Stelle bei 116,82 Prozent.

Dollar stabilisiert sich zum Euro

Der Euro bewegt sich Freitag zum Dollar im in engen Handelsspannen, nachdem er am Donnerstag zwischenzeitlich Werte von bis zu 1,2887 Dollar erreicht hatte, im späten Handel aber auf bis zu 1,2813 Dollar gefallen war. Die europäische Gemeinschaftswährung notiert am Morgen bei 1,2833 Dollar und war damit annähernd auf demselben Niveau wie im späten New Yorker Handel. Gegen die japanischer Währung sieht die Bewegung ähnlich aus. Allerdings mit dem Unterschied, daß der Yen immer etwas schwächer als der Euro tendiert. Aus diesem Grund hat Euro-Yen weiterhin einen Trend nach oben und liegt praktisch auf einem Allzeithoch.

Japanische Börse zeigt sich freundlich

Die Börse in Tokio tendiert am Freitag im Handelsverlauf nach einem verhaltenen Start freundlich. Wider Erwarten komme es nach den deutlichen Kursgewinnen im bisherigen Wochenverlauf nicht zu Gewinnmitnahmen, berichten Händler. Stattdessen ist von “Schnäppchenkäufen“ die Rede. Der Nikkei-225 gewinnt gegen 13.11 Uhr (Ortszeit) 0,8 Prozent oder 132 Punkte auf 16.153, nachdem das Plus zur Mittagspause noch 0,4 Prozent betragen hatte. Der Topix legt um 0,6 Prozent oder 11 Zähler auf 1.642 zu. Wieder erwachtes Vertrauen in die Wirtschaft Japans und die Fundamentaldaten der Unternehmen stünden hinter der Suche der Anleger nach kursgünstigen Kaufgelegenheiten, heißt es. Favorisiert würden Aktien aus den Bereichen Maschinenbau, Finanzen, Elektronik, Einzelhandel und Bau. Einer der Tagesgewinner sind JAL, die rund 4 Prozent gewinnen, nachdem die Fluglinie am Vortag höhere Preise für internationale Flüge ankündigte um den Auswirkungen des hohen Ölpreises entgegenzuwirken.

Aktien in Hongkong mittags wenig verändert

Praktisch unverändert zum Vortagesschluß zeigt sich die Börse in Hongkong am Freitagmittag (Ortszeit). Der HSI gibt minimal auf 17.367 Punkte nach bei einem auf 12 (17,36) Milliarden Hongkong-Dollar deutlich rückläufigen Umsatz. “Nach einer kurzen Konsolidierung könnten wir bis Monatsende weitere Gewinne sehen, vielleicht 17.800“, zeigt sich Marktexperte Ernie Hon von ICEA angesichts “guter Halbjahresergebnisse und nachlassender Zinsängste“ optimistisch. Eine Unterstützung für den HSI gebe es bei 17.200 Punkten, wobei ein Unterschreiten der 17.000-Punkte-Marke ein sehr schlechtes technisches Zeichen wäre, sagt er. Henderson Land geben um 1,9 Prozent nach belastet von Befürchtungen, die Immobilienaktien könnten zuletzt zu weit nach oben gelaufen sein.

Nachbörsliche Meldungen aus Amerika

Die amerikanischen Börsen haben am Donnerstag abend nach dem Ende des offiziellen Handels etwas leichter tendiert. Der Nasdaq-100 After Hours Indicator verlor 5,04 Punkte auf 1.568,55 Zähler.

Dell haben am Donnerstag im nachbörslichen Handel deutlich nachgegeben, nachdem das Unternehmen Zweitquartalszahlen vorgelegt hatte. Die Aktie verlor 5,1 Prozent auf 21,64 Dollar. Dell hat ein Ergebnis von 0,22 Dollar je Aktie erzielt, was den Erwartungen der Analysten entsprach. Das Unternehmen selbst bezeichnete das Ergebnis als “enttäuschend“. Zudem wurde mitgeteilt, daß die SEC eine informelle Untersuchung der Bilanzierungs- und Berichtspraxis in einigen vergangenen Quartalen vornehmen wird. Tabakaktien profitierten nachbörslich von einem Gerichtsentscheid, wonach die Unternehmen nicht gezwungen werden, einen Fonds im Volumen von 10 Milliarden Dollar für Antiraucher- und Gesundheitsprogramme aufzulegen. Carolina Group legten um 1,3 Prozent auf 58,05 Dollar zu und Altria Group 3,1 Prozent auf 83,22 Dollar. Reynolds America zeigten sich dagegen unverändert. Gap büßten 3,5 Prozent ein auf 16,69 Dollar, nachdem der Bekleidungseinzelhändler seine Ganzjahresprognose gesenkt hatte. Die berichteten Quartalszahlen hatte unterdessen die Erwartungen der Experten erfüllt. Bebe Stores gewannen 9,2 Prozent auf 20,13 Dollar. Das Unternehmen lag mit seiner Prognose für das laufende Erstquartalsergebnis am oberen Rand der Konsensschätzungen. Bebe Stores erwartet ein Ergebnis von 0,17 bis 0,21 Dollar, während Analysten bislang im Schnitt mit 0,17 Dollar je Aktie rechneten. Im vergangenen Quartal verdiente Bebe Stores 0,24 Dollar je Aktie, während die Analysten 0,21 Dollar erwartet hatten. Brocade Communications Systems legten um 5,1 Prozent auf 5,69 Dollar zu. Brocade hatte über den Erwartungen liegende Drittquartalszahlen gemeldet. Marvel Technology Group verloren 8,7 Prozent auf 18,70 Dollar, nachdem das Unternehmen mit seinem Umsatzausweis die Prognosen des Marktes verfehlt hatte. Tags zuvor hatte Marvell mitgeteilt, wegen interner bilanztechnischer Untersuchungen nur Umsatzzahlen zu nennen und keine Gewinnkennziffern. Autodesk verloren 4,3 Prozent auf 34,05 Dollar. Das Unternehmen hatte ebenfalls nicht alle Quartalskennziffern ausgewiesen und dies mit freiwilligen internen Überprüfungen der Verbuchung von Aktienoptionen begründet.

Wall Street schließt gut behauptet

Nach einem richtungsarmen Verlauf hat die Wall Street am Donnerstag gut behauptet geschlossen. Guten Zahlen von Hewlett-Packard (HP)stand eine juristische Niederlage von Merck gegenüber. Auch die Konjunkturdaten fielen uneinheitlich aus. Der Dow-Jones-Index für 30 Industriewerte stieg um 0,1 Prozent oder 8 Punkte auf 11.335. Der S&P-500 zog um 0,2 Prozent oder 2 Punkte auf 1.297 an, nachdem er an der Marke von 1.300 Punkten abgeprallt war. Der Nasdaq-Composite verbuchte ein Plus von 0,4 Prozent oder 8 Punkten auf 2.158.

Der Markt zeigte sich zunächst stärker im Aufwind, wobei der schwache Ölpreis und die guten HP-Zahlen vom Vorabend stützten. Im weiteren Verlauf tendierten die Indizes ohne klare Richtung. Analysten sagten, daß der Markt an den vergangenen Tagen den jüngsten Inflationsdaten einen zu hohen Stellenwert eingeräumt habe. Es sei noch nicht ausgemacht, daß die Teuerung auf längere Sicht rückläufig sei. Die Konjunkturdaten des Tages gaben kein einheitliches Signal. “Ein bißchen was für die Bären, ein bißchen was für die Bullen“, sagte ein Händler. Während der Philadelphia-Fed-Index unerwartet gut ausfiel, waren die Frühindikatoren unter den Prognosen geblieben.

Die unterdurchschnittliche Performance des DJIA ging vor allem auf das Konto von Merck. Der Kurs reduzierte sich um 5,7 Prozent auf 38,83 Dollar. Der Pharmakonzern hat erneut einen Prozess im Zusammenhang mit dem vom Markt genommenen Schmerzmittel “Vioxx“ verloren. Merck wurde von der Jury eines Bundesgerichts dazu verurteilt, 50 Millionen Dollar an einen ehemaligen FBI-Agenten, Gerald Barnett, zu zahlen. Der Mann hatte nach Einnahme des Medikaments einen Herzinfarkt erlitten. General Motors standen unter Druck, nachdem J.P. Morgan den Titel auf “Neutral“ von “Overweight“ abgestuft hat. Der Kurs gab um 1,4 Prozent auf 30,56 Dollar ab.

Gestützt wurde das Sentiment für die Technologiesektoren von Hewlett-Packard (HP). Der PC- und Druckerhersteller hat am Vorabend Geschäftszahlen zum dritten Quartal ausgewiesen. “Die Zahlen waren solide und haben die Aktie schon nachbörslich um 7 Prozent hoch getrieben“, sagte ein Händler. HP hat zudem das Gewinnziel für das Gesamtjahr erhöht. HP verteuerten sich um 2,1 Prozent auf 35,15 Dollar. Das Papier des Kontrahenten Dell lag 0,3 Prozent im Plus bei 22,80 Dollar. Time Warner tendierten 1,8 Prozent fester bei 16,43 Dollar. Laut “New York Times“ hat der Investor Carl Icahn seinen Anteil an dem Medienkonzern zuletzt ausgebaut und plant, den Einfluß mittels eines Fonds noch auszuweiten.

Amerikanische Anleihen knapp behauptet

Knapp behauptet haben die amerikanischen Anleihen am Donnerstag im späten New Yorker Handel tendiert. Teilnehmer beobachteten nach den starken Aufschlägen der letzten Tage Gewinnmitnahmen in kleinerem Ausmaß. Die zehnjährigen Titel verloren 1/32 auf 100-2/32 und rentierten mit 4,865 Prozent. Die 30-jährige Treasury fiel um 3/32 auf 92-11/32. Ihre Rendite betrug 4,999 Prozent. Die Notierungen seien in jüngster Zeit bereits beträchtlich gestiegen, sagten Händler. Die Tatsache, daß sich die Renditen bereits weit von der Fed-Funds-Rate von 5,25 Prozent entfernt hätten, lasse nur noch wenig Spielraum für weitere Aufschläge. Diese wären allenfalls berechtigt, wenn die Investoren bereits auf anstehende Zinssenkungen der Fed setzen würden. Doch seien die Experten hierüber noch geteilter Meinung. Etwas Druck war auf die Notierungen vom Philadelphia-Fed-Index gekommen, der deutlich über den Prognosen ausgefallen war.


Quelle: FAZ.NET, vwd, dpa, AP, AFP, Bloomberg, Reuters.

Euer

   Einsamer Samariter

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EinsamerSam.:

Leichte Erholung im Dax erwartet

 
22.08.06 08:55
Der tägliche Ausblick auf die Börse

Leichte Erholung im Dax erwartet

Händler erwarten am deutschen Aktienmarkt eine etwas festere Eröffnung am Dienstag. Der Dax wird zu Beginn bei 5.826 Punkte nach einem Schluß von 5.795 Punkten erwartet. Sie verweisen in der Hauptsache auf die späte Erholung in Tokio. Das Aufwärtspotential wird allerdings als begrenzt angesehen. Neue Spannungen zwischen Nord- und Südkorea sowie der starke Euro könnten die Aufwärtsbestrebungen begrenzen.

Im Blick stehen eine Reihe von deutschen und europäischen Konjunkturdaten, darunter vor allem der ZEW-Index der Konjunkturerwartungen für August. Volkswirte erwarten hier einen Rückgang auf 10, 3 Punkte nach 15,1 im Vormonat.

Ein technischer Analyst hält zwar kurzfristig leichte Gewinne im Dax und damit Kurse über 5.817 Punkten für „nicht ganz unrealistisch“. Dennoch sei die Gefahr anschließender erneuter Turbulenzen und wenigstens eines weiteren Rückfalls auf unter 5.771 Zähler keineswegs zu unterschätzen, bevor der Boden für einen erneuten Anlauf an die bei 5.850 Punkten beginnende Widerstandszone bereitet sei.

Als „einzige wirkliche Meldung“ am Dienstagmorgen bezeichnet ein Händler einen Bericht im „Handelsblatt“, dem zufolge sich Tui offenbar wegen schwacher Zahlen von zwei Vorständen trennen will. Angeblich soll eine Entscheidung nächste Woche anstehen. Die Nachricht könnte die Aktie möglicherweise etwas vom ansonsten sehr ruhigen Markt abheben, sagt der Marktteilnehmer.

Nur wenig Kurseinfluß sehen Marktteilnehmer bei Thyssen durch einen Pressebericht, dem zufolge der Stahlkonzern in aussichtsreichen Verhandlungen über den Verkauf des amerikansichen Automobilzuliefergeschäfts steht. Thyssen habe den Verkauf bei der Vorlage der Quartalszahlen angekündigt, die Nachricht komme daher nicht überraschend.

Die Automobilwerte könnten ihre Abwärtsbewegung fortsetzen. Der feste Euro dürfte ebenso ein Belastungsfaktor sein wie der weiter anziehende Ölpreis. Hinzu komme eine Rückstufung des amerikanische Automobilsektors durch Credit Suisse auf „marketweight“ von „overweight“ vom Vorabend. Negativ für die gesamte Branche zu werten sei auch, daß laut einem amerikanischen Pressebericht Ford die Rabatte für bestimmt Pickup-Modelle erhöht hat.

Rentenmärkte starten uneinheitlich

Uneinheitlich sind die Rentenmärkte am Dienstag morgen gestartet, nachdem die amerikanischen Renten am Vorabend stiegen. Der Bund-Future gibt neuen Basispunkte auf 117,34 Prozent nach. Der Bobl-Future gewinnt dagegen vier Basispunkte auf 109,95 Prozent.

Euro wieder unter 1,29 Dollar

Der Euro notiert beim Übergang in den europäisch geprägten Handel am Dienstag morgen wieder unter der Marke von 1,2900 Dollar. Teilnehmer verweisen auf Gewinnmitnahmen, nachdem die Marke von 1,2940 Dollar nicht überwunden werden konnte. Die Aussichten für die europäische Gemeinschaftswährung seien allerdings weiter gut, ein Test der oben erwähnten Marke bleibe zunächst das Ziel. Nach dem technisch geprägten Handel vom Vortag, könnte sich das Geschäft mit neuen Konjunkturdaten wieder etwas beleben.

Gegen 11.00 Uhr werden die ZEW-Konjunkturerwartungen für August bekannt gegeben. Von Dow Jones befragte Analysten erwarten einen Rückgang auf 10,3 Punkte von 15,1. Sollte der ZEW besser als erwartet ausfallen, sei ein Test der 1,2940-Dollar-Marke nicht auszuschließen. Am Donnerstag folgt die Bekanntgabe des Ifo-Index. Den Höhepunkt bildet allerdings die Rede von Fed-Chairman Ben Bernanke am Freitag. Entsprechend der Aussagen von Bernanke zum amerikanische Wachstum und Inflationserwartungen könnte es zu größeren Bewegungen kommen. Derweil notiert der Euro weiter deutlich über der 149 Yen-Marke. Hier bleibe das Niveau von 150 Yen das nächste Ziel.

Standardwerte und Ölpreis bescheren Asien-Börsen Gewinne

Die Aktienmärkte in Asien haben am Dienstag Gewinne verbucht. Die Zuversicht in die Gewinnentwicklung führender Unternehmen stütze den Markt, sagten Händler. Zu den Gewinnern zählten daher vor allem Standardwerte wie Kamerahersteller Canon oder Autobauer Honda. Der hohe Ölpreis verhalf Energietiteln ins Plus.

In Tokio schloß der Nikkei-Index der 225 führenden Werte nach den Verlusten vom Vortag 1,33 Prozent fester bei 16.181 Punkten. Der breiter gefaßte Topix-Index stieg um 1,08 Prozent auf 1641 Zähler. Auch die Aktienmärkte in Singapur, Seoul, Taiwan und Hongkong verbuchten Gewinne.

Die Anleger in Japan würden sich vor allem für die Firmen interessieren, die im besonderen Maße die japanische Wirtschaft repräsentierten, sagte Yoku Ihara von Retela Crea Securities. So legten Canon-Aktien um rund 1,4 Prozent zu. Die Anteilsscheine vom Konkurrenten Olympus tendierten knapp 4,4 Prozent fester. Honda gewannen 1,8 Prozent, Toyota 1,1 Prozent. Der hohe Ölpreis ließ zudem die Titel der Energiekonzerne Nippon Oil und INPEX Kursgewinne von knapp drei beziehungsweise zwei Prozent verbuchen.

Aktien in Hongkong mittags etwas fester

Etwas fester tendieren die Aktienkurse am Dienstagmittag (Ortszeit) in Hongkong. Zum Ende der ersten Sitzungshälfte steigt der Hang-Seng-Index um 0,4 Prozent oder 72 auf 17.080 Punkte. Die Erholung dürfte nach Meinung von Händlern nur vorübergehend sein.

Die Korrektur des Marktes sei noch nicht vorüber, warnt Francis Kwok von Peace Town Securities. Nachdem der Hang Seng-Index im Zeitraum Juni bis August von 15.200 auf 17. 500 Punkte gestiegen sei, müsse der Index erst etwas zurückkommen, ehe er neue Höchststände erklimmen könne, erklärt Kwok. Unterstützt sei der Hang Seng-Index bei 16.811, seinem bisherigen Monatstief. Sollte diese Marke nicht halten, könnte er die Marke von 16.500 Punkten testen.

Lebhafte Umsätze werden in HSBC verzeichnet, die um 0,4 Prozent auf 139 Hongkong-Dollar steigen. PICC fallen um 4,1 Prozent auf 2,79 Hongkong-Dollar. Händler sprechen von Anschlußverkäufen. Das Unternehmen hatte enttäuschende Halbjahrszahlen vorgelegt.

Nachbörsliche Meldungen aus Amerika

Die amerikanischen Börsen haben am Montag abend nach dem Ende des offiziellen Handels etwas fester tendiert. Der Nasdaq-100 After Hours Indicator gewann 0,56 Punkte auf 1.561,68 Zähler.

Candela brachen um 24,8 Prozent auf 10,90 Dollar. Das Unternehmen hatte mit seinen Viertquartalszahlen die Prognosen deutlich verfehlt. Der Gewinn war auf 0,10 (Vorjahr: 0, 14) Dollar gesunken, während Analysten mit 0,23 Dollar je Aktie gerechnet hatten. Der Umsatz des Laser-Spezialisten war auf 41,3 Millionen Dollar gestiegen und damit gleichfalls hinter der Durchschnittserwartung des Marktes von 47 Millionen Dollar geblieben.

Goldman Sachs fielen um 1,3 Prozent auf 151,85 Dollar. Die Rohstoffhandelstochter der Investmentbank, J. Aron & Co, hatte von Delta Airlines Kerosinvorräte im Wert von mindestens 90 Millionen Dollar gekauft. Die finanziell angeschlagene Fluggesellschaft will auf diesem Wege Kosten sparen. J. Aron & Co würde zum wichtigsten Kerosinlieferanten für Delta auf sechs amerikanische Flughäfen. Die Zusammenarbeit sei auf sechs Monate bis drei Jahre angelegt, wobei die Zustimmung des zuständigen Konkursrichters noch ausstehe.

Wall Street schließt etwas leichter

Nach fünf Handelstagen mit Kursgewinnen haben die amerikanischen Börsen am Montag etwas leichter geschlossen. Belastet von steigenden Ölnotierungen und einer Gewinnwarnung der Baumarktkette Lowe's sank der Dow-Jones-Index für 30 Industriewerte am bislang ruhigsten Handelstag des Jahres um 0,3 Prozent oder 36 Punkte auf 11.345. Der S&P-500 verlor 0,4 Prozent oder 5 Punkte auf 1.298. Der Nasdaq Composite verbuchte einen Rückgang von 0,8 Prozent oder 16 Punkten auf 2.148.

Ohne irgendwelche Aktivitäten von der amerikanische Notenbank und in Ermangelung von Konjunkturdaten habe sich der Markt auf die Ölpreisentwicklung konzentriert, sagte Mark Keller von A.G. Edwards. Dieser war in der Erwartung gestiegen, daß sich der Iran weiter den Forderungen nach einem Stopp seines Atomprogramms widersetzen werde. Im Juli hatten die Vereinten Nationen (UNO) in einer Resolution beschlossen, der Iran müsse sein Programm bis Ende Juli beenden, um Sanktionen zu entgehen.

Unter den Baumarktwerten verloren Home Depot 1,4 Prozent auf 34,30 Dollar, während Lowe um vier Prozent auf 28,35 Dollar sanken. Die nach Home Depot zweitgrößte amerikanische Kette hatte mit der Vorlage von Zweitquartalszahlen den Ausblick auf das Gesamtjahr gesenkt.

Walt Disney gewannen 0,2 Prozent auf 29,97 Dollar und Citadel Broadcasting sanken um 0,6 Prozent auf 8,70 Dollar. Die drittgrößte amerikanische Radiokette der Vereinigten Staaten will nach einem Bericht des „Wall Street Journal“ den Kauf der Rundfunksender von Walt Disney neu verhandeln.

Ford verbilligten sich um 6,6 Prozent auf 7,47 Dollar, nachdem der Automobilhersteller angekündigt hat, die Produktion in den Vereinigten Staaten im vierten Quartal um rund ein Fünftel zu senken. Credit Suisse nahm darauf hin die Empfehlung für die Aktie auf „underperform“ von „neutral“ zurück. General Motors schlossen unverändert mit 30,54 Dollar. Nach Ansicht von CEO Rick Wagoner sind die Produktionskürzungen bei Ford ein Beleg, daß sich die Branche ernsthaft bemühe, bei den Lagerbeständen stabile Verhältnisse zu schaffen.

Aktien einiger Zulieferer zeigen sich schwach. Merrill Lynch senkte die Prognosen für viele der Unternehmen unter Berücksichtigung ihrer Abhängigkeit von Ford. Visteon sackten um 8,7 Prozent auf 8,27 Dollar und TRW gaben 5,1 Prozent auf 25,65 Dollar ab. Lear verbilligten sich um 4,2 Prozent auf 20,13 Dollar.

SanDisk gewannen 0,4 Prozent auf 51,39 Dollar und Apple büßten 2 Prozent auf 66,56 Dollar ein. Der zweitgrößte amerikanische Hersteller von digitalen Musikabspielgeräten will dem Marktführer das Geschäft mit neuen Produkten und Preissenkungen schwer machen. San Disk bestätigte, die Preise für MP3-Spieler der Serie e200 reduzieren zu wollen. Broadcom fielen um 3,7 Prozent auf 28,89 Dollar. Dem Unternehmen droht wegen der verspäteten Veröffentlichung der Zweitquartalszahlen das Delisting von der Nasdaq.

Amerikanische Anleihen schließen fester

In ruhigem Handel haben die amerikanischen Anleihen am langen Ende der Zinskurve am Montag etwas fester geschlossen. Zweijährige Anleihen gewannen 0,006 Punkte auf 100,07 Punkte. Sie rentierten mit 4,853 Prozent. Fünfjährige Anleihen legten um 0,022 Punkte auf 100,142 Punkte zu. Sie rentierten mit 4,765 Prozent. Richtungsweisende zehnjährige Anleihen gewannen 0,060 Punkte auf 100,130 Punkte und rentierten mit 4,819 Prozent. Dreißigjährige Anleihen stiegen um 0,083 Punkte auf 92,267 Punkte. Die Rendite betrug 4,963 Prozent.

Händlern zufolge warteten die Anleger zum Großteil an der Seitenauslinie auf neue Impulse von der Konjunkturfront. Ohne bedeutsame Konjunkturdaten auf der Agenda sei das Volumen gering gewesen, während die Kurse in einer engen Spanne gependelt seien, hieß es. Die Rendite der zehnjährigen Titel sanken im späten Handel auf den niedrigsten Stand sei Ende März.


Quelle: faz.net

Euer

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EinsamerSam.:

Dax dürfte zur Eröffnung nachgeben

 
23.08.06 09:09

FRÜHAUFSTEHER - Der tägliche Ausblick auf die Börse


Dax dürfte zur Eröffnung nachgeben

Angesichts der Vorgaben der New Yorker und der Tokioter Börse sagen Händler für Mittwoch einen leichten Rückgang der Kurse am deutschen Aktienmarkt voraus. „Nachbörslich haben die Kurse in New York etwas nachgegeben, das wird auch die Anleger eher zu Verkäufen neigen lassen“, sagte ein Händler. Allerdings dürften die Umsätze niedrig bleiben.

In Tokio notierte der Nikkei-Index auf dem Vortagesschlußniveau. Banken und Broker erwarteten einen leichten Rückgang des Dax um 0,2 Prozent auf 5809 Zähler. Der Dax-Future fiel in den ersten Handelsminuten an der Eurex um zehn Punkte auf 5821,0 Zähler.

Händler sagten, die Aussagen des Chicagoer Fed-Chefs Michael Moskow, wonach weitere Zinserhöhungen zur Inflationsbekämpfung nötig werden könnten, hätten den Börsianern in New York die Stimmung verdorben. Allerdings war auch an der weltgrößten Börse
das Handelsvolumen gering. Neue Impulse könnten am Mittwoch von amerikanische Immobiliendaten ausgehen. Sollten diese eine Abkühlung der Konjunktur bestätigen, könnte das die Zinsängste vertreiben, hieß es.

Nachbörslich standen in den Vereinigten Staaten die Aktien des Halbleiterhersteller National Semiconductor im Fokus, die vier Prozent verloren. Der Konzern hatte seine Umsatzprognose für das laufende Quartal (per 27. August) nach unten korrigiert. „Das könnte Infineon belasten“, sagt ein Händler.

Im TecDax dürften die Solarwerte im Blick stehen. Der Solarzellenhersteller Ersol hatte für das zweite Quartal eine Vervierfachung des Gewinns gemeldet und seine Prognosen für das Gesamtjahr bestätigt. Auch der Solarmodulhersteller Solon wartete mit einem kräftigen Gewinn- und Umsatzanstieg auf. Zudem hob Solon die Prognosen für das laufende Jahr an.

Rentenmärkte eröffnen leichter

Eine Atempause legen die Terminkontrakte am deutschen Rentenmarkt am Mittwoch in der Eröffnung ein. Nach den kräftigen Gewinnen vom Dienstag gibt der marktführende September-Kontrakt auf den Bund acht Basispunkte auf 117, 75 Prozent nach. „Nach sechs Sitzungen mit teilweise starken Aufschlägen ist die Lage immer überkaufter und eine Konsolidierung wäre keine Überraschung und aus technischer Sicht durchaus positiv“, sagt ein Händler. Immerhin habe der September-Kontrakt allein seit dem 15. August um nahezu 200 Basispunkte oder zwei Prozent zugelegt. Der Bobl-Future gibt um einen Tick auf 110,21 Prozent nach.

Aus technischer Sicht hat sich die Lage des Bund-Future mit dem Ausbruch über den kurzen, steilen Aufwärtstrend bei 117,69 Prozent noch einmal verbessert. Selbst ein Rückfall unter den kurzen Aufwärtstrend bei 117,37 Prozent stünde lediglich für eine Konsolidierung und Pause in einer intakten Aufwärtsbewegung. Von der Konjunkturseite hätten vor allem die Daten zu den amerikanische Hausverkäufen im Juli das Potential, die amerikanischen Treasurys und den Bund-Future am Nachmittag zu bewegen, heißt es. Unerwartet schwache Verkaufszahlen könnten den Notierungen einen weiteren Schub nach oben geben.

Euro bleibt unter 1,28 amerikanische Dollar

Schwäche zeigt der Euro am Mittwochmorgen. Zum Dollar handelt die Gemeinschaftswährung unter 1,28 Dollar und damit unverändert auf dem Niveau im späten amerikanische Geschäft und im asiatischen Handel. „Im Markt hört man, daß bei 1,2780 Dollar eine Notenbank den Euro stützt“, berichtet ein Händler. Die Gemeinschaftswährung werde diese Marke jedoch im weiteren Verlauf wohl noch öfter testen.

Die Rede des amerikanische Notenbankpräsidenten Michael Moskow am Dienstagabend stütze weiterhin den Greenback. Der Präsident der regionalen Notenbank von Chicago hat weitere Leitzinserhöhungen zur Bekämpfung der Inflation nicht ausgeschlossen. Möglicherweise sei eine weitere Straffung der Geldpolitik nötig. Die Inflationssorgen überwögen die Wachstumssorgen, hatte Moskow gesagt.

Vor diesem Szenario rechnet der Händler nicht mit einer nennenswerten Erholung des Euro: „Bei 1,2825 Dollar dürfte auf dem Weg nach oben schon Schluß sein.“ Selbst wenn die Daten vom amerikanische Immobilienmarkt schwach ausfallen sollten, rechne er nicht mit einem merklich nachgebenden Dollar. Es wird erwartet, daß die Hausverkäufe im Juli im Vergleich zum Juni um 1,1 Prozent zurückgegangen sind. Im Juni betrug der Rückgang 1,3 Prozent.

Vor diesen Daten steht aus Belgien der Geschäftsklima-Index für August an, nach Händleraussagen ein viel beachteter Frühindikator für die Wirtschaft der Eurozone. Zudem wird mit dem Index der Wirtschaftsaktivitäten der Federal Reserve der dritte Frühindikator der Notenbanken aus den Vereinigten Staaten für August veröffentlicht. Bislang haben bereits die Federal Reserve von New York und Philadelphia ihre Indizes veröffentlicht.

Technisch unterstützt wird der Euro laut einem Analysten bei 1,2760 Dollar, hier verlaufe der neue Aufwärtstrend. Darunter liege bei 1,2715/1,2707 Dollar eine noch wichtigere Haltezone. „Befreiung“ gebe es für den Euro erst über dem Hoch bei 1,2912 Dollar.

Zinssorgen belasten Asien-Börsen

Die Aussicht auf weitere Zinserhöhungen in den Vereinigten Staaten hat am Mittwoch die asiatischen Aktienmärkte belastet. Verlierer am Markt waren vor allem Technologiefirmen wie TDK, die etwas von ihren jüngsten Kursgewinnen einbüßen mußten. Der Ölpreis gab angesichts des iranischen Angebots nach Atom-Verhandlungen nach. Der Euro präsentierte sich zum Dollar wegen der Zins-Spekulationen in den Vereinigten Staaten und eingetrübter Konjunkturaussichten in Deutschland etwas schwächer.

In Japan schloß der Nikkei-Index der 225 führenden Werte 0,11 Prozent schwächer bei 16.163 Punkten. Der breiter gefaßte Topix-Index gab knapp 0,1 Prozent auf 1640 Zähler nach. Auch die Aktienmärkte in Singapur, Seoul, Taiwan und Hongkong verbuchten Verluste.

Die Zinssorgen in den Vereinigten Staaten rührten von Aussagen des Chicagoer Gouverneurs der amerikanische Notenbank, Michael Moskow. Dieser hatte darauf aufmerksam gemacht, daß weitere Erhöhungen der amerikanische Leitzinsen nötig werden könnten, weil die Gefahr einer zu hohen Inflation in der weltgrößten Volkswirtschaft größer sei als die eines zu geringen Wirtschaftswachstums.

Die Aktien des Elektronikkonzerns TDK fielen um knapp ein Prozent. Die Papiere des zweitgrößten japanischen Mobilfunkkonzerns KDDI legten dagegen 0,55 Prozent zu. Das Unternehmen kündigte an, Handys anzubieten, die als Kreditkarten genutzt werden
können, und damit in Konkurrenz zu einem Dienst des heimischen Rivalen NTT DoCoMo zu treten. NTT DoCoMo-Titel gaben zeitweise 1,1 Prozent nach, schlossen dann aber gegenüber dem Vortagesschlußkurs unverändert.

Aktien in Hongkong mittags etwas leichter

Etwas leichter zeigen sich die Aktienkurse am Mittwoch mittag (Ortszeit) in Hongkong. Der Hang-Seng-Index verliert zum Ende der ersten Sitzungshälfte 0,3 Prozent auf 17.102 Punkte. Der Index wird nach Meinung von Händlern vorerst in der Spanne zwischen 17.000 und 17.200 Punkten verharren. Weder Bären noch Bullen könnten sich derzeit durchsetzen, erklärt ein Beobachter. Die Zinserhöhung der chinesischen Notenbank vom Freitag habe unterschiedliche Erwartungen geweckt. Während die Bären erwarteten, daß die Chinesen die Zinsschraube fester drehten, hofften die Bullen auf eine Aufwertung des Yuan.

Von den zehn größten Hang Seng-Index-Werten verzeichnen acht Kursverluste. Hutchison legen dagegen um 0,3 Prozent auf 74,35 Hongkong-Dollar zu. Cheung Kong gewinnen 0,1 Prozent auf 87,10 Hongkong-Dollar. Der Markt hoffe, daß Cheung Kong gute Halbjahrszahlen vorlegen werde, heißt es.

Nachbörsliche Meldungen aus Amerika

Die amerikanischen Börsen haben am Dienstag abend nach dem Ende des offiziellen Handels etwas leichter tendiert. Der Nasdaq-100 After Hours Indicator verlor 0,13 Prozent auf 1.561,39 Zähler.

Medtronic waren gesucht, nachdem das Unternehmen ein überraschend gutes Quartalsergebnis gemeldet hatte. Die Aktie stieg um 1,3 Prozent auf 45,95 Dollar. Medtronic hatte den Gewinn im ersten Quartal ihres Geschäftsjahrs um 87 Prozent auf 599 Millionen Dollar gesteigert. Je Anteilsschein betrug das Nettoergebnis 0,55 (Vorjahr: 0,48) Dollar. Analysten hatten im Schnitt mit 0,54 Dollar je Aktie gerechnet.

Intuit legten um 0,4 Prozent auf 31,23 Dollar zu. Das Unternehmen hatte seinen Verlust im vierten Quartal seines Geschäftsjahrs verglichen mit dem Vorjahr verringert. Das Nettoergebnis betrug demnach im Berichtszeitraum minus 18,9 (Vorjahr: minus 20) Millionen Dollar. Das Ergebnis je Aktie vor Sonderposten (Nicht-GAAP) belief sich auf minus 0,03 Dollar. Analysten hatten mit einem Verlust von 0,04 Dollar gerechnet.

Wall Street schließt kaum verändert

Nach volatilem Verlauf haben die amerikanischen Börsen am Dienstag nahezu unverändert geschlossen. Nur für kurze Zeit lasteten Aussagen von Fed-Mitglied Michael Moskow auf den Kursen, zur Bekämpfung der Inflation seien weitere Leitzinserhöhungen nicht auszuschließen. Der Dow-Jones-Index schloß 0,1 Prozent oder fünf Punkte schwächer mit 11.340 Punkten. Der S&P-500 ging 0,1 Prozent oder einen Punkt über dem Vortag mit 1.299 aus dem Handel. Der Nasdaq Composite wurde zuletzt 0,1 Prozent oder zwei Punkte fester mit 2.150 Punkten notiert.

Chicagos Notenbankpräsident Moskow habe gesagt, die amerikanische Notenbank könnte die Leitzinsen weiter anheben, während der Notenbankpräsident von Atlanta, Jack Guynn, zugleich erklärt habe, er halte die gegenwärtige Geldpolitik für angemessen, sagte Investmentstratege John Augustine von Fifth Third Asset Management: „Sie hoben einander auf und der Markt schloß unverändert.“

Viel beachtet wurden die Nachrichten aus dem Immobiliensektor. Der Eigenheim-Anbieter Toll Brothers übertraf trotz eines Gewinnrückgangs im dritten Geschäftsquartal mit 1,07 Dollar Gewinn je Aktie die Markterwartung. Obwohl der Hersteller von Luxusimmobilien die Gewinnprognose für das Gesamtjahr senkte, stieg der Kurs um 1,7 Prozent auf 25,20 Dollar. Angesichts des schrumpfenden Immobilienmarktes hatten die Anleger mit Schlimmerem gerechnet. Unter den Konkurrenten kletterten Pulte Homes um 0,5 Prozent auf 29,11 Dollar und D.R. Horton legten um 0, 3 Prozent auf 21,53 Dollar zu.

AMD verteuerten sich um 6,3 Prozent auf 24,88 Dollar, nachdem das Unternehmen bis 2009 einen Marktanteil bei Prozessoren von 30 Prozent als Zielgröße genannt hat. Bislang lag die Zielzone gemessen am Umsatz bei einen Marktanteil im unteren 20prozentigen Bereich. Bei den Prozessoren, die in Servern eingesetzt werden, will das Unternehmen bis 2009 den Marktanteil auf 40 Prozent von derzeit knapp 30 Prozent steigern. Zudem hatten die Analysten von Bear Stearns die Aktie auf „outperform“ hochgestuft. Erst in den letzten beiden Handelsstunden fanden Intel, die 0,5 Prozent fester bei 18,34 Dollar schlossen, den Weg in die Gewinnzone.

XM Satellite Radio schossen um 20,3 Prozent auf 13,52 Dollar in die Höhe, während die Papiere des Konkurrenten Sirius Satellite 3,6 Prozent auf 4,03 Dollar hinzugewannen. Bear Stearns hatte XM Satellite auf „outperform“ von „underperform“ heraufgestuft, da die kursbelastenden Faktoren überwunden seien. Hingegen verloren Microsoft um 1,9 Prozent auf 25,62 Dollar. Wegen der Verzögerungen beim Betriebssystem Vista spricht der Softwareherstellern mit seinen Partnern über Preisnachlässe für die Updates.

Amerikanische Anleihen überwiegend unverändert

Überweigend unverändert haben die amerikanische Anleihen am Dienstag geschlossen. Mit den jüngsten Äußerungen des Iran im Atomstreit sanken die Anleihen nach gut behauptetem Verlauf auf ihr Vortagsniveau zurück. Zweijährige Anleihen verharrten auf 100,072 Punkten. Sie rentierten mit 4,857 Prozent. Fünfjährige Anleihen verharrten bei 100,14 Punkten und rentierten mit 4,763 Prozent. Richtungsweisende zehnjährige Anleihen standen bei 100,150 Punkte ebenfalls unverändert. Sie rentierten mit 4,811 Prozent. Allein die dreißigjährigen Anleihen gewannen 0,036 Punkte auf 93,00 Punkte. Sie rentierten mit 4,951 Prozent.

Michael Moskow, Notenbankpräsident der Regionalbank von Chicago hatte zuvor weitere Leitzinserhöhungen nicht ausgeschlossen. „Wir haben in den vergangenen eineinhalb Monaten eine bemerkenswerte Rally gesehen“, sagte Michael Cloherty von Banc of America: „Die heutige Fähigkeit (des Marktes), die hawkischen Kommentare abzuschütteln, deuten darauf hin, daß es noch weitere Nachfrage (nach Anleihen) gibt.“


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Dax etwas fester erwartet

 
25.08.06 08:20
Der tägliche Ausblick auf die Börse

Dax etwas fester erwartet

Marktteilnehmer erwarten einen freundlichen Ausklang der Handelswoche in Europa. Gegenwind könnte in den kommenden Wochen von der sich anbahnenden Hurrikan-Saison kommen, heißt es mit Blick auf den Tropensturm „Debby“. Momentan sehe es zwar danach aus, daß „Debby“ das Festland nicht erreiche, allerdings würden Erinnerungen an die Hurrikan-Saison 2005 wieder wach.

Zu diesem Zeitpunkt des Jahres 2005 habe es allerdings schon fünf berichtenswerte Wirbelstürme gegeben, so ein Händler. Am späten Nachmittag schaut der Handel nach Jackson Hole in Wyoming, wo Fed-Chef Ben Bernanke eine Rede vor dem Economic Policy Symposium abhält. Ob er allerdings die Kapitalmärkte über seine Gedanken über die zukünftige Zinspolitik auf diesem Treffen einweiht, bleibt abzuwarten.

Nach anfänglichen Kursverlusten hatte der deutsche Aktienmarkt am Donnerstag mit einer insgesamt freundlichen Tendenz den Handel beendet. Den gesamten Handelstag hielt er sich in der charttechnisch vorgegebenen Spanne zwischen 5.750 und 5.850 Punkten auf. Der am Vormittag veröffentlichte Ifo-Geschäftsklima-Index hatte die Konjunktursorgen besänftigt und somit eine Aufholjagd ausgelöst.

Rentenmärkte tendieren wenig verändert

Wenig verändert werden die Rentenmärkte auch am Freitag erwartet. Zwar haben sich im Zuge der moderaten Preisdaten in Japan und schwachen Konjunkturdaten in Amerika Zinssorgen weiter verringert, doch fehlen dem Markt nachhaltige Impulse.

Am Donnerstag erholten sich die Terminkontrakte am deutschen Rentenmarkt von anfänglichen Verlusten und schlossen gut behauptet. Hatte der marktführende September-Kontrakt auf den Bund nach einem unerwartet robusten Ifo-Index noch bis auf das Tagestief von 117,48 Prozent nachgegeben, war er zuletzt sieben Basispunkte höher mit 117, 84 Prozent gehandelt worden..

„Der stabile Ifo-Index paßt besser ins Bild als der enttäuschende ZEW-Index am Dienstag“, meinte ein Beobachter. Daher hätten die Renten-Futures sich auch rasch wieder von den Abgaben erholt. Der Rentenmarkt zeige unverändert Stärke. Für den verbleibenden Handel wird der September-Kontrakt in einer Spanne von 117,70 Prozent bis 117,98 Prozent erwartet. Umgesetzt wurden 1.130.682 Kontrakte. Der Bobl-Future wurde zuletzt 2 Basispunkte schwächer bei 110,23 Prozent notiert.

Dollar vor Bernanke-Rede fester

Wenig verändert präsentieren sich die großen Währungspaare am Freitag morgen im Übergang vom asiatischen zum europäischen Handel. Die Grundtendenz bestimme ein fester Greenback, sagt ein Händler. Der Euro habe im asiatischen Geschäft den Sprung zurück über 1,28 Dollar nicht geschafft, das Paar wechselt aktuell bei 1,2772 Dollar den Besitzer.

Zum Yen hat der Dollar seine leichte Aufwärtsbewegung fortgesetzt. Das Paar handelt um 116,70 Yen nach 116,50 im amerikanische Geschäft. Hier sorgten die japanischen Verbraucherpreise für Zurückhaltung im Yen. Diese sind im Juli um lediglich 0,2 Prozent gestiegen.

Volkswirte hatten im Konsens mit einer Teuerung von 0,5 Prozent im Vergleich zum Juni gerechnet. Daraufhin fielen die Renditen japanischer Staatsanleihen zurück, während der Dollar anzog. Auch der Euro legt zum Yen zu und ist wieder über 149 Yen gestiegen.

Am übergeordneten Bild einer Seitwärtsbewegung des Euro/Dollar zwischen 1,27 und 1,29 Dollar habe sich jedoch nicht geändert, heißt es weiter. Nach wie vor fehle die Initialzündung für einen Ausbruch aus der genannten Spanne. Auslösen könnte diese allerdings die Rede von Ben Bernanke am Nachmittag in Jackson Hole im Bundesstaat Wyoming. Dort spricht der Chairman der amerikanische Notenbank vor dem Economic Policy Symposium. Auf kurze Sicht sei der Euro technisch bei 1,27 Dollar solide unterstützt. Ein stärkerer Widerstand liege bei 1,2976 Dollar.

Tokios Börse tendiert fester

Die Aktienbörse in Tokio hat am Freitag vormittag Boden gut gemacht. Der Nikkei-Index für 225 führende Werte steigt um 146,82 Punkte oder 0,92 Prozent und notiert zur Handelsmitte beim Zwischenstand von 16.107,44 Punkten. Der breiter gefaßte Topix verbesserte sich bis dahin um 12,00 Punkte oder 0,74 Prozent auf 1.635,03 Punkte. Händler führten die Aufschläge auf die im Juli geringer als erwartet gestiegenen Verbraucherpreise in Japan zurück.

Dadurch sei es wahrscheinlich geworden, daß die Zentralbank eine erwartete weitere Anhebung der Zinsen verschieben wird, hieß es am Markt. Zuvor hatte die Regierung bekannt gegeben, daß der Verbraucherpreis-Index im Juli um 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen war und damit geringer als von Analysten erwartet.

Aktien in Hongkong mittags etwas fester

Etwas fester tendieren die Aktienkurse am Freitag mittag (Ortszeit) in Hongkong. Zum Ende der ersten Sitzungshälfte gewinnt der Hang-Seng-Index 0,4 Prozent oder 71 auf 16.954 Punkte. Der Index konnte während des Vormittags die Marke von 17.000 Punkten nicht nachhaltig überwinden. Nachdem die meisten einheimischen Blue-Chip-Unternehmen ihre Halbjahrsbilanzen vorgelegt hätten, orientiere sich der Markt vorrangig am Ausland, zum Beispiel an der Konjunktur oder der Zinsentwicklung in den Vereinigten Staaten, sagt ICEA.

Der Aufwärtstrend dürfte intakt bleiben, vermuten die Analysten. Sie begründen dies mit der Hoffnung auf eine Aufwertung des Yuan. Zudem sei der Markt in Hongkong niedrig bewertet.

In dem insgesamt positiven Markt fallen Hutchison und Cheung Kong mit Kursverlusten auf. Hutchison sinken um 1,2 Prozent auf 71,30 Hongkong-Dollar, nachdem das Unternehmen enttäuschende Halbjahrszahlen veröffentlicht hat. Cheung Kong geben um 0,3 Prozent auf 84,20 Hongkong-Dollar nach.

Nachbörsliche Meldungen aus Amerika

Die amerikanischen Börsen haben am Donnerstag nach Ende des offiziellen Handels unverändert tendiert. Der Nasdaq-100 After Hours Indicator verlor 0,07 Punkte auf 1.555,12 Zähler.

Caterpillar konnten einen Teil der zuvor verzeichneten Verluste wieder ausgleichen, nachdem der Baumaschinenhersteller mehrjährige juristische Auseinandersetzungen mit dem Schwermaschinenbauer Navistar International beigelegt hatte. Caterpillar gewannen 0,2 Prozent auf 65,61 Dollar. Im regulären Handel hatten sie 2,5 Prozent auf 65,50 Dollar eingebüßt.

Wall Street schließt praktisch unverändert

Die amerikanischen Börsen haben mit verhalten aufgenommenen Konjunkturdaten am Donnerstag fast unverändert geschlossen. Der Dow-Jones-Index für 30 Industriewerte gewann 0,1 Prozent oder sieben Punkte auf 11.304. Der S&P-500 stand zuletzt 0,2 Prozent fester bei 1.296 Punkten. Der Nasdaq Composite addierte 0,1 Prozent oder zwei Punkte auf 2.137 Zähler hinzu.

„Wir sahen erneut schlechte Nachrichten aus der Immobilienbranche in Form von sehr schwachen Hausverkäufen im Juli“, sagte Marktstratege Art Nunes von IMS Capital. „Ich finde es beindruckend, daß sich der Markt hält, während wir weitere schwache Konjunkturdaten reinbekommen.“ Die Zahl der verkauften Neubauten ist im Juli um 4,3 Prozent auf 1,072 Millionen Einheiten gefallen. Der Marktkonsens lautete auf minus 2,7 Prozent. Damit setze sich die Schwäche am amerikanischen Immobilienmarkt stärker fort, als bislang angenommen, hieß es im Handel. Der Durchschnittspreis für neu gebaute Wohnimmobilien ist zur Beruhigung der Anleger weiter gestiegen. Er kletterte auf 293.500 von 289.300 im Juni.

Beim weltgrößten Baumaschinenhersteller Caterpillar ging es wegen der Sorge um eine unerwartet starke Abkühlung der amerikanischen Konjunktur um 2,5 Prozent auf 65,50 Dollar hinab. Zweitschwächster Wert waren Home Depot die 0,7 Prozent auf 33,41 Dollar einbüßten. Davon augenscheinlich unberührt stiegen die Aktien der öffentlich-rechtlichen Hypothekenbank Fannie Mae um 4,8 Prozent auf 51,53 Dollar. Nach zweijährigen Ermittlungen entschloß sich die Justiz, trotz der Bilanzunregelmäßigkeiten keine Anklage gegen das Unternehmen zu erheben.

Ford Motor zog erneut das Interesse auf sich. Nach einem Bericht um eine Kooperation von Ford mit Renault/Nissan am Vortag berichtet nun „USA Today“, das Unternehmen könne von der Börse genommen werden. Damit würde Ford mehr Zeit für einen Umbau erhalten. Nach sehr fester Eröffnung schlossen Ford unverändert bei 7,76 Dollar. General Motors gaben hingegen einen Prozent auf 29,88 Dollar ab.

Wenige Tage nach dem Konkurrenten Dell ruft auch Apple 1,8 Millionen ältere tragbare Computer wegen fehlerhafter Sony-Akkumulatoren zurück. Apple-Aktien, die von einem beigelegten Patentstreit mit Creative profitierten, kletterten bis Handelsschluß 0,7 Prozent auf 67,81 Dollar ins Plus. Dell gewannen ebenfalls 0,7 Prozent auf 21,78 Dollar.

Johnson & Johnson zogen um 1,7 Prozent auf 65 Dollar an. UBS hob das Kursziel auf 80 von 73 Dollar an, weil sich die Aussichten auf steigende Kurse zunehmend verbesserten. Barr schlossen 0,4 Prozent schwächer mit 57,77 Dollar. Die amerikanische Pharmaaufsicht FDA erlaubt den rezeptfreien Verkauf der „Pille danach“ an volljährige Frauen. Lehman Brothers nannte die Kursverluste unter Hinweis auf die Kursavancen der vergangenen sechs Wochen eine „Atempause“.

Beim Zahntechnikhersteller Patterson gab der Kurs um 4,7 Prozent auf 31,34 Dollar nach. Im ersten Quartal ist der Gewinn trotz Umsatzzuwächsen um einen Cent unter der Finanzmarkterwartung geblieben. Die Konkurrenten Dentsply verloren 0,1 Prozent auf 32,28 Dollar und Henry Schein legten um 0,7 Prozent auf 48,72 Dollar zu.

Amerikanische Anleihen schließen uneinheitlich

Neuerliche Belege für die weitere Abkühlung der amerikanischen Konjunktur haben bei den amerikanische Anleihen am Donnerstag am langen Ende für moderate Kursgewinne gesorgt. Zweijährige Anleihen verloren 0,006 Zähler auf 100,06 Punkte. Sie rentierten mit 4,870 Prozent. Fünfjährige Anleihen sanken um 0,010 Punkte auf 100,132 Punkte. Sie rentierten mit 4,772 Prozent. Richtungsweisende zehnjährige Anleihen gewannen 0,01 Punkte auf 100,17 Punkte. Sie rentierten mit 4,803 Prozent. Dreißigjährige Anleihen stiegen um 0,036 Punkte auf 93,055 Punkte. Sie rentierten mit 4,940 Prozent.

„Es sieht ein bißchen wie am Mittwoch aus, als der Markt trotz etwas schwächer als erwartete ausgefallener Daten nicht deutlich zulegen konnte“, sagt Dominic Konstam von Credit Suisse. Vermutlich sei ein Verfehlen der Durchschnittsprognosen bereits erwartet worden.

Der Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter in den Vereinigten Staaten ist im Juli gegenüber Juni um 2,4 Prozent und damit überraschend stark gefallen. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten mit einem Rückgang um lediglich 0,3 Prozent gerechnet. Der Vormonats-Wert wurde allerdings auf plus 3,5 Prozent (vorläufig: plus 2,9 Prozent) und damit deutlich nach oben revidiert. Für den Ordereingang ohne den Transportbereich wurde ein Plus von 0,5 Prozent gemeldet.


Quelle: faz.net

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Dax startet behauptet in den Handel

 
29.08.06 09:39
Dax startet behauptet in den Handel

Der Dax ist auf dem Schlussniveau des Vortages in den Handel gestartet. Wahrend Anleger die guten Zahlen des Chemie- und Pharmakonzerns Bayer honorieren, wird die Commerzbank für den Einsteig in den russischen Markt abgestraft.

HB FRANKFURT. Der Leitindex lag am Morgen kaum verändert bei 5848 Punkten. Der MDax der mittelgroßen Werte fiel um 0,14 Prozent auf 8063 Punkte. Der TecDax verlor 0,16 Prozent auf 646,33 Punkte.

Nachdem die Aktien von Bayer zunächst noch mit einem Minus in den Handel gestartet waren, drehten sie in den ersten Handelsminuten ins Plus und notierten schließlich 0,9 Prozent höher bei 39,88 Euro. Der Chemie- und Pharmakonzern hat im zweiten Quartal operativ mehr verdient als von Analysten erwartet. Weniger Einfluss auf die Papiere dürfte laut Händlern die Nachricht haben, dass die US-Gesundheitsbehörde FDA einige Anwendungen für Nachahmerprodukte von Bayers Medikament "Cipro" zugelassen hat. Laut Händlern ist der damit verbundenen Umsatzrückgang für Bayer keine Neuigkeit für den Markt.

Die Papiere der Commerzbank fielen um zwei Prozent auf 26,95 Euro. Das Frankfurter Geldhaus ist mit 15,3 Prozent bei der russischen Promsvyazbank eingestiegen. Moskauer Experten bewerten die Promswjasbank als Ganzes mit bis zu 1,5 Mrd. Dollar. „Für russische Banken muss im Moment das Drei- bis Vierfache des Buchwerts bezahlt werden, für die Promswjasbank eher der Koeffizient vier“, meint Olga Schkred, Analystin bei Financial Bridge. Nach meinung von Analysten ist der Einstieg damit "alles andere als billig".

Mit dem Ausbruch auf die höchsten Stände seit Mai habe sich am Vortag die charttechnische Situation deutlich verbessert, sagen Händler. Als Treibsätze erwies sich neben der Technik der fallende Ölpreis. Kurzfristig seien nun 5 880 bis 5 900 Punkte möglich. Allerdings sei der Ausbruch aus technischer Sicht noch nicht signifikant, die Umsätze seien dafür zu dünn gewesen. Der nächste Impuls könnte am Nachmittag vom US-Verbrauchervertrauen kommen. Im Mittel prognostizieren Volkswirte den Index mit 102,0 Punkten nach 106,5 um Juli.

Die Vorgaben sind positiv: Der US-Leitindex Dow Jones hatte nach Xetra-Schluss noch rund 17 Punkte gewonnen und mit plus 0,60 Prozent bei 11 352,01 Zählern geschlossen. Der Nikkei-225-Index notierte am Morgen in Tokio mit plus 0,81 Prozent.


Quelle: HANDELSBLATT, Dienstag, 29. August 2006, 09:26 Uhr

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Dax leichter erwartet

 
07.09.06 07:15
Der tägliche Ausblick auf die Börse

Dax leichter erwartet

Der Dax wird heute wohl leichter in den Handel starten. Die Wall Street schloß deutlich im Minus, auch in Asien tendieren die Börsen leichter. Noch immer beunruhigt die Angst vor steigenden Zinsen den Markt.

Das Wertpapierhaus Lang & Schwarz berechnete den Dax gegen 6.53 Uhr auf 5.803 Punkte. Am Mittwoch war der Index bei 5.813 Punkten aus dem Handel gegangen.

Euro legt in Fernost zum Dollar leicht zu

Vor dem Beginn einer zweitägigen Sitzung der japanischen Notenbank am Donnerstag hat der Euro im Vergleich zum Dollar leicht zugelegt. Händler erwarteten, daß die Währungshüter den Leitzins in Japan bei 0,25 Prozent belassen werden.

Ein Euro wurde mit 1,2820 Dollar bewertet nach 1,2804 Dollar im späten New Yorker Handel. Der Dollar wurde mit 116,70 Yen gehandelt und damit unverändert zum Stand in den Vereinigten Staaten. Der Schweizer Franken notierte zum Euro mit 1,5818 und zum Dollar mit 1,2335.

Aktien in Tokio im Verlauf sehr schwach

Die Börse in Tokio präsentiert sich am Donnerstag nach schwachen Vorgaben der amerikanischen Börsen sehr schwach. Der Nikkei-225 rutscht gegen 13.10 Uhr Ortszeit um 1,6 Prozent oder 266 Punkte ab auf 16.018 Zähler, nachdem das Minus in der Spitze über 300 Punkte betrug und das Marktbarometer unter die psychologisch wichtige 16.000er Marke gerutscht war. Der Topix ermäßigt sich um 1,6 Prozent oder 26 Zähler auf 1.617. Händler begründen die sich ausweitenden Abgaben auch mit technischen Faktoren nach der Kursrally der Vortage.

Sony-Aktien geben 2,4 Prozent auf 4.930 Yen ab und leiden damit darunter, daß das Unternehmen angekündigt hat, den Start der Playstation 3 in Europa auf März 2007 um vier Monate verschieben zu müssen. Nintendo-Aktien geben im Sog von Sony um 1,8 Prozent nach auf 23.290 Yen. Auch andere Technologieaktien wie Mitsubishi Electric, NEC und Advantest verzeichneten deutlichere Abgaben, belastet von den sehr schwachen Kursen an der Nasdaq am Vorabend in den Vereinigten Staaten, berichten Marktteilnehmer.

Nachbörsliche Meldungen aus Amerika

Die amerikanischen Börsen haben am Mittwoch nach Ende des offiziellen Handels etwas leichter tendiert. Der Nasdaq-100 After Hours Indicator verlor 0,69 Punkte auf 1.571,51 Zähler.

Palm-Aktien haben nachbörslich deutlich nachgegeben, nachdem das Unternehmen die Prognose für den Erstquartalsumsatz gesenkt hatte. Palm rechnet nun mit einem Umsatz zwischen 354 Millionen und 356 Millionen Dollar nach einer Spanne von zuvor 380 Millionen bis 385 Millionen Dollar. Beim Gewinn sei mit 0,18 bis 0,19 Dollar zu rechnen, hieß es. Analysten erwarteten bislang 0,19 Dollar und einen Umsatz von 383 Millionen Dollar. Palm-Aktien rutschten bis 18.27 Uhr (Ortszeit) auf nasdaq.com um sechs Prozent auf 14,60 Dollar ab.

Die Titel von BEA Systems verloren bis 18.22 Uhr 0,7 Prozent auf 13,80 Dollar. Das Unternehmen hatte den Ausweis seiner Quartalszahlen verschoben und mitgeteilt, die Daten würden kommuniziert, sobald die interne Überprüfung der Optionsvergabepraxis abgeschlossen sei.

Merck-Aktien rückten um 0,5 Prozent auf 41,62 Dollar vor, nachdem eine von dem Unternehmen selbst in Auftrag gegebene Untersuchung ergeben hat, daß sich Merck bei der Entwicklung und dem Vertrieb des Schmerzmittels „Vioxx“ korrekt verhalten habe. Aktien von Lucent Technologies zeigten sich bis 19.37 Uhr unverändert, nachdem der Kurs nachbörslich zwischenzeitlich stärker unter Druck geraten war. Die Börsenaufsicht hatte dem Unternehmen mitgeteilt, daß es eine Untersuchung bezüglich der Geschäfte in China geben werde.

Aktien von Dynavax Technologies schossen bis 17.56 Uhr um 10,7 Prozent auf 4,65 Dollar nach oben, gestützt von der Mitteilung eines Forschungs- und Lizenzabkommens mit Astra-Zeneca. Die Titel von Martek Biosciences brachen dagegen um fast 19 Prozent ein auf 23,20 Dollar. Das Unternehmen hatte für das vierte Quartal eine Umsatz- und Gewinnwarnung ausgegeben.

Wall Street schließt deutlich im Minus

Kursverluste beim weltgrößten Chip-Hersteller Intel offenbar wegen eines geringer als erwarteten Stellenabbaus und Sorgen vor steigenden Zinsen haben die amerikanischen Börsen am Mittwoch belastet. Neben Intel-Aktien gerieten auch Titel von Videospiel-Anbietern unter Druck, nachdem der japanische Unterhaltungselektronik-Konzern Sony den Start seiner Spielkonsole Playstation 3 in Europa verschoben hatte. Im Blickpunkt der Anleger stand ein Regierungsbericht, der einen Anstieg der Lohnkosten auswies. Händler werteten dies als Anzeichen für einen höheren Inflationsdruck, auf den die amerikanische Notenbank mit einer weiteren Zinserhöhung reagieren könnte.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloß 0,55 Prozent schwächer bei 11.406 Punkten. Im Handelsverlauf hatte er sich zwischen 11.395 und 11.466 Stellen bewegt. Der breiter gefaßte S&P-500-Index verlor 0,99 Prozent auf 1.300 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gab 1,72 Prozent auf 2.167 Stellen nach.

„Intel muß sich auf zunehmenden Wettbewerbsdruck einstellen; es muß sich an diese neue Realität anpassen“, sagte Analyst Greg Palmer von Pacific Crest Securities. Der Kursverlust von Intel ziehe zudem andere Technologie-Werte ins Minus. Der Chiphersteller hatte am Vorabend angekündigt, 10.500 Stellen oder jeden zehnten Arbeitsplatz zu streichen. Dies lag am unteren Ende der Erwartungen von Analysten, die einen Abbau zwischen 9.000 und 15.000 Stellen vorhergesagt hatten. Die Intel-Aktie büßte 3,4 Prozent auf 19,31 Dollar ein.

Auch die Anleger von Sony gehörten wegen der verschobenen Markteinführung der Playstation 3 zu den Verlierern: Die in New York gehandelten Aktien gaben rund 2,4 Prozent auf 42,84 Dollar nach. Wegen der Nachricht verloren auch die Papiere des größten Videospiele-Herstellers Electronic Arts , die bei 51,22 Dollar rund 1,3 Prozent im Minus lagen.

Weitere Kursverluste verbuchten auch Energiekonzerne wie Exxon Mobil, dessen Aktien 1,9 Prozent auf 67,18 Dollar nachgaben. Der Preis für ein Barrel amerikanisches Leichtöl hatte sich im Laufe des Tages um rund einen Dollar auf 67,62 Dollar verbilligt. Niedrigere Ölpreise schmälern in der Regel die Gewinne von Ölkonzernen.

Zu den Gewinnern zählten Ford-Papiere, die 1,9 Prozent auf 8,55 Dollar anzogen. Der Autohersteller hatte den Boeing-Manager Alan Mulally zum neuen Konzernchef ernannt. Analysten bezeichneten die Personalentscheidung als gute Wahl. Die Citigroup hob ihre Ford-Bewertung an. Auch Aktien von General Motors legten zu und tendierten 2,4 Prozent fester bei 31,17 Dollar. Der Autokonzern hatte zuvor mitgeteilt, mit erweiterten Garantien aus dem Preiskampf auf dem amerikanischen Markt aussteigen zu wollen.

Im Verlauf des Handels veröffentlichte die Notenbank Fed zudem ihren Konjunkturbericht „Beige Book“, der die Aktienbörsen noch ein weiteres Stück ins Minus drückte. Dem Bericht zufolge war die amerikanische Wirtschaft von Mitte Juli bis Ende August durch die Bank weiter gewachsen. In fünf von zwölf Regionen verlangsamte sich jedoch das Wachstum.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 1,44 Milliarden Aktien den Besitzer. 668 Werte legten zu, 2.664 gaben nach und 148 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,84 Milliarden Aktien 742 im Plus, 2.279 im Minus und 139 unverändert.

Amerikanische Anleihen im späten Handel etwas leichter

Etwas leichter haben die amerikanischen Anleihen im späten New Yorker Handel am Mittwoch tendiert. Zehnjährige Titel verloren 5/32 auf 100-19/32. Rendite: 4,80 Prozent. Der 30jährige Treasury gab 9/32 ab auf 93-2/32 und rentierte mit 4,95 Prozent. Die Notierungen waren im frühen Handel unter Druck geraten, nachdem Daten einen starken Anstieg der Lohnstückkosten im zweiten Quartal ausgewiesen hatten. Zudem fiel der ISM-Index zum Dienstleistungsgewerbe besser aus als erwartet. Dagegen wurde das um 20 Uhr MESZ mitgeteilte „Beige Book“ weitgehend ignoriert.


Quelle: faz.net

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EinsamerSam.:

Dax leichter erwartet

 
08.09.06 07:56
FRÜHAUFSTEHER - Der tägliche Ausblick auf die Börse

Dax leichter erwartet

Bei den deutschen Aktien wird am Freitag eine Fortsetzung der schwächeren Tendenz vom Vortag erwartet, nachdem sich die amerikanischen Märkte am Donnerstag abermals schwächer zeigten. Vor allem neuerliche Zinsängste belasten. Die Fed-Präsidentin von San Francisco hatte angedeutet, daß weitere Zinsanhebungen notwendig sein könnten. Dies sei zu einem Zeitpunkt gekommen, da viele Investoren sich ohnehin bereits um die Wachstumsperspektive sorgten, sagten Händler. Zusätzliches Gewicht komme der Aussage zu, da Yellen gemeinhin nicht zu den „Falken“ in der Fed gerechnet werde.

Rentenmärkte gut behauptet erwartet

Aufgrund schwächer tendierender Aktienmärkte wird nach Abschluß des Wechsels in den Dezember-Kontrakt an den Rentenmärkten mit einer Fortsetzung der Aufwärtsbewegung des Donnerstag nachmittags gerechnet. Die Renten-Futures hatten am Verfallstag des September-Kontraktes nach einer Achterbahnfahrt knapp behauptet geschlossen. Der September-Kontrakt des Bund-Futures schloß bei 117,68 Prozent. Der Dezember-Bund-Future stieg um 17 Basispunkte auf 117,20 Prozent bei einem Umsatz von rund 1,4 Millionen Kontrakten. Der Bobl-Future gewann einen Basispunkt auf 109,65 Prozent. Seit Montagabend sei der Bund zunächst in einer geraden Linie gefallen, doch nun deute sich eine Bodenbildung an, sagten Händler. Stützend wirkten dabei vor allem die Gewinnmitnahmen bei Shorts durch Eindeckungen. Eine Unterstützung wird im Bereich 116,80/95 Prozent, darunter bei 116,42 Prozent ausgemacht. Ein erster Widerstand liege bei 117,50 Prozent.

Dollar verteuert sich zum Euro nach Äußerung von Fed-Mitglied

Der Dollar hat nach Äußerungen des Fed-Mitglieds Janet Yellen am Freitag in Fernost zum Euro an Wert gewonnen. Die amerikanische Notenbank sollte zu Zinsanhebungen neigen, bis der Inflationsdruck nachläßt, erklärte die Präsidentin der Notenbank von San Francisco, die stimmberechtigtes Mitglied im Offenmarktausschuß der Fed ist.

Ein Euro wurde mit 1,2723 Dollar bewertet nach 1,2730 Dollar im späten New Yorker Handel. Der Dollar wurde mit 116,25 Yen gehandelt nach 116,44 Yen in den Vereinigten Staaten.

Tokioter Börse nach schwachen amerikanische Vorgaben mit Verlusten

Sorgen vor einem schwächeren amerikanischen Wirtschaftswachstum haben Exporttitel an der Tokioter Börse am Freitag leichter tendieren lassen. Der Entwicklungsstopp eines wichtigen Medikaments des führenden japanischen Pharmakonzerns Takeda Pharmaceutical bescherte zudem dessen Aktien ein deutliches Minus.

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index lag im Verlauf um 0,63 Prozent tiefer bei 15.911 Punkten. Der breiter gefaßte Topix-Index sank um 0,35 Prozent auf 1607 Punkte. Auch Verluste an den amerikanischen Börsen hätten den Anlegern vorübergehend die Laune verdorben, sagte Yosuke Shimizu von Monex. Neben den Aktien von Takeda Pharmaceutical, die um rund eineinhalb Prozent an Wert verloren, notierten auch die Anteilsscheine des Autokonzerns Toyota Motor leichter und gaben um rund 0,8 Prozent nach.

Aktien in Hongkong mittags etwas fester

Die Börse in Hongkong zeigt sich am Freitag im Sog positiver Tendenzen in Tokio, Taiwan und Südkorea etwas fester. Der Hang Seng-Index gewinnt bis zum Mittag 0,4 Prozent bzw 70 auf 17.166 Punkte, womit er sich weiter über der psychologisch wichtigen 17.000er Marke hält. Nach den Verlusten in den vergangenen Tagen sei der Hang Seng-Index überverkauft gewesen, so ein Händler. Gelegenheitskäufer würden sich nun engagieren, sagt Kingston Lin von Prudential Brokerage. HSBC stellen sich schlechter als der Markt und verlieren 0,4 Prozent auf 138,90 Hongkong-Dollar. die meisten anderen Blue Chips legen jedoch zu. so verteuern sich China Mobile um 0,6 Prozent auf 51,40 Hongkong-Dollar, liegen jedoch unter dem höchsten Stand seit sechs Jahren, der am Montag erreicht worden war.

Nachbörsliche Meldungen aus Amerika

Die amerikanischen Börsen haben am Mittwoch nach Ende des offiziellen Handels etwas leichter tendiert. Der Nasdaq-100 After Hours Indicator verlor 0,28 Punkte auf 1.564,56 Zähler.

National Semiconductor gaben am Donnerstag deutlich nach, nachdem das Unternehmen die Prognose für das zweite Quartal präsentiert hat. Die Titel sanken um 4,8 Prozent auf 23,22 Dollar. Wie das Unternehmen mitteilte, dürfte der Umsatz um zwei bis fünf Prozent unter dem des ersten Quartals liegen. Die Auftragseingänge im ersten Quartal lagen 13 Prozent unter denen des Vorjahreszeitraums.

Shuffle Master fielen um 1,1 Prozent auf 26,50 Dollar. Zuvor hatte das Unternehmen für das dritte Quartal einen Gewinn je Aktie von 0,20 Dollar bei einem Umsatz von 40,7 Millionen Dollar gemeldet. Analysten waren von einen Gewinn je Anteilsschein von 0,24 Dollar und einem Umsatz von 46 Millionen Dollar ausgegangen.

Wall Street schließt leichter

Neue Zinssorgen haben nach einem Auf und Ab die amerikanische Indizes im Minus schließen lassen. Der Dow-Jones-Index für 30 Industriewerte (DJIA) verlor 0,7 Prozent oder 75 Punkte auf 11.331. Der S&P-500 fiel um 0,5 Prozent oder sechs auf 1.294 Punkte. Der Nasdaq Composite sank um 0,6 Prozent auf oder 13 Zähler auf 2.155 Punkte.

Die Fed-Präsidentin von San Francisco hatte angedeutet, daß weitere Zinsanhebungen notwendig sein könnten. Dies sei zu einem Zeitpunkt gekommen, da viele Investoren sich ohnehin bereits um die Wachstumsperspektive sorgten, sagten Händler. Zusätzliches Gewicht komme der Aussage zu, da Yellen gemeinhin nicht zu den „Falken“ in der Fed gerechnet werde.

Der Aktienmarkt hatte zuvor bereits verschnupft auf neue Daten reagiert, die das Bild einer deutlichen Abkühlung des amerikanische Immobilienmarktes komplettierten. Der Verband der amerikanische Immobilienmakler, die National Association of Realtors (NAR), teilte mit, für 2006 einen Rückgang der Verkäufe neu gebauter Häuser um 16,1 Prozent auf 1,08 Millionen zu erwarten. Für Stephen Massocca von Pacific Growth Equities bleibt „Stagflation“ die Hauptsorge am Markt.

Gegen den Trend stiegen Apple-Aktien um vier Prozent auf 72,80 Dollar. Grund war eine Analyse von UBS, demzufolge Apple am 12. September einen Vorstoß in den Digital-Home-Bereich mitteilen wird. Dieser könne den Umsatz deutlich erhöhen und die Mac-Verkäufe ankurbeln. Zugleich erhöhte UBS das Kursziel auf 92 von 80 Dollar und bestätigte die Kaufempfehlung.

Palm brachen bei hohen Umsätzen um 7,9 Prozent auf 14,31 Dollar ein. Das Unternehmen hatte nachbörslich die Prognose für den Erstquartalsumsatz gesenkt. Palm rechnet nun mit einem Umsatz zwischen 354 Millionen und 356 Millionen Dollar nachdem zuvor eine Spanne von 380 Millionen bis 385 Millionen Dollar genannt worden war. Beim Gewinn sei mit 0,18 bis 0,19 Dollar je Aktie zu rechnen, hieß es. Analysten erwarteten bislang 0,19 Dollar und einen Umsatz von 383 Millionen Dollar.

Intel sanken nach dem deutlichen Kursrutsch des Vortages um weitere 0,5 Prozent auf 19,22 Dollar, bremsten damit den Kursverfall aber etwas ab. Intel will massiv Stellen abbauen. In jüngster Zeit hatte das Unternehmen Marktanteile an den Wettbewerber AMD verloren und versucht jetzt, wieder Boden gut zu machen. Zuletzt war zudem der Druck auf Intel gewachsen, verlustbringende Unternehmensteile abzustoßen.

Procter & Gamble steigerten sich um 0,1 Prozent auf 61,53 Dollar. Die Analysten von SunTrust Robinson Humphrey hatten den Titel auf „buy“ hochgenommen. Nach einem Treffen mit dem Management verweisen sie auf den gestiegenen Optimismus hinsichtlich der aktuellen Geschäftstrends und der Gilette- Akquisition.

Amerikanische Anleihen meist fester

Leichte Aufschläge verbuchten die meisten amerikanischen Anleihen am Donnerstag, nachdem sie im frühen Handel noch unter Druck gestanden hatten. Zweijährige Anleihen standen unverändert auf 100,030 Punkten. Sie rentierten mit 4,807 Prozent. Fünfjährige Anleihen stiegen um 0,007 Punkte auf 99,157 Punkte. Sie rentierten mit 4,733 Prozent. Richtungsweisende zehnjährige Anleihen gewannen 0,010 Punkte auf 100,200 Punkte. Sie rentierten mit 4,791 Prozent. Dreißigjährige Anleihen rückten um 0,055 Punkte auf 93,075 Punkte vor und rentierten mit 4,936 Prozent.

Eine mit Spannung erwartete Rede der Fed-Präsidentin von San Francisco blieb ohne großen Einfluß. Lediglich vorübergehend wurden die Ausschläge der Notierungen etwas stärker, als Janet Yellen sagte, daß weitere Zinsanhebungen ins Auge gefaßt werden müßten, sofern sich der aktuelle Inflationstrend nicht ermäßige.

Größeren Einfluß auf die Notierungen hatte aber Händlern zufolge die Abwicklung von Absicherungsgeschäften, die im Vorfeld zahlreicher Emissionen von Unternehmensanleihen in dieser Woche eingegangen worden waren. Üblicherweise sichern sich Investoren im Vorfeld solcher Emissionen durch Engagements am Treasurys-Markt ab.


Quelle: faz.net

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Dax-Start mit Gewinnen erwartet

 
12.09.06 08:56
Aktien

Dax-Start mit Gewinnen erwartet

Gestützt von leicht positiven Vorgaben aus den USA werden deutsche Aktien am Dienstag zumeist gut behauptet erwartet. Der Dax-Future entsprach vorbörslich einem Stand des deutschen Leitindex von 5 813 Punkten.

HB FRANKFURT. Am Montag war der Dax 0,06 Prozent höher bei 5 798,46 Zählern aus dem Handel gegangen. Der US-Leitindex Dow Jones hatte sich am Vortag gut behauptet und nach Xetra-Schluss noch 35 Punkte zugelegt. Wichtige Daten stünden unterdessen nicht auf der Agenda, sagten Händler.

Aufmerksamkeit finden dürften Aktien von Volkswagen (VW) . In dem seit Monaten andauernden Konflikt um Massenentlassungen bei dem Autobauer in Brasilien haben Arbeitgeber und Gewerkschaften erstmals eine Einigung erzielt. Wie brasilianische Medien unter Berufung auf Gewerkschaftssprecher berichteten, wurde am Montagabend (Ortszeit) ein Abkommen über die Streichung von 3 800 Stellen bis 2008 im VW-Werk Sao Bernardo im Land Sao Paulo erreicht. Am Markt werde mit weiteren Stellenstreichungen gerechnet, sagten Händler.

Papiere der Deutschen Lufthansa stehen ebenfalls im Fokus. Die Fluggesellschaft hat sich zur Beilegung von Sammelklagen in den USA zur Zahlung von 85 Mill. Dollar bereit erklärt. Bei den Verfahren geht es um behauptete Preisabsprachen im Bereich Luftfracht. Der Vergleich stehe noch unter dem Vorbehalt gerichtlicher Genehmigung. Händler werteten die Einigung leicht positiv - es sei zwar etwas mehr gezahlt worden als von Analysten erwartet, dafür sei der Fall nun aber abgeschlossen.

Für Aktien der Hypovereinsbank könnte es etwas nach oben gehen. Laut einem Artikel in der "Financial Times Deutschland" könnte die Bank einen Buchgewinn von sechs Mrd. Euro erzielen, wenn sie ihre Beteiligung an der Bank Austria Creditanstalt und anderen osteuropäischen Töchtern auf ihren Mutterkonzern Unicredit überträgt. Händler sagten, dies sei leicht positiv für die Aktie, da Analysten bisher einen Gewinn von fünf bis sechs Mrd. Euro aus einem Verkauf erwartet hätten.

Mehrere Titel stehen mit Studien im Blick. So hat JP Morgan das Ziel für Aktien der Deutschen Bank laut Händlern von 97 auf 93 Euro gesenkt. Hsbc bestätigte die Aktien des Möbel- und Bauzulieferers Pfleiderer mit "Overweight" und einem Kursziel von 25,50 Euro.


Quelle: HANDELSBLATT, Dienstag, 12. September 2006, 08:35 Uhr

Euer

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EinsamerSam.:

Dax gehalten erwartet

 
15.09.06 08:24
Frühaufsteher

Dax gehalten erwartet

Aufgrund der wenig inspirierenden Vorgaben von den internationalen Börsen dürften die europäischen Märkte zunächst impulslos eröffnen. Eine gewisse Volatilität kann allerdings vom Verfall an den Terminmärkten ausgehen. In den vergangenen Monaten ging es an den Verfalltagen im Handelsverlauf oft deutlich nach oben.

Rentenmärkte weiterhin im Zwiespalt der Konjunkturargumente

Die Rentenmärkte befinden sich im Brennpunkt sich widersprechender Argumente. Auf der einen Seite steht die Erwartung, das Weltwirtschaftswachstum werde in den kommenden Monaten zurückgehen. Sie stützt die Märkte prinzipiell. Auf der anderen Seite stehen steigende Preise und vor allem auch die anhaltend starke Expansion der Kreditaggregate. Auf dieser Basis könnten die internationalen Zentralbanken zu deutlich restriktiveren Maßnahmen gezwungen sein, als die der Markt bisher erwartet, vor allem auch in den Vereinigten Staaten. Im fürhen Handel liegt der Bund-Future mit einem Minus von 20 Stellen bei 117,13 Prozent.

Warten auf neue Impulse am Devisenmarkt

Am Devisenmarkt gab es über Nacht wenig Bewegung. Der Dollar kostet 157,52 Yen. Damit liegt die Währung praktisch auf dem Niveau des Vortages. Auf der anderen Seite sind 1,2726 Dollar nötig, um einen Euro erwereben zu können. Der Euro hat also leicht zugelegt. Die Schwäche der asiatischen Währungen insbesondere gegen den Euro dürfte am Wochenende zumindest inoffiziell zum Thema des G7-Treffens werden. Denn sie ist aufgrund der Handelsströme fundamental nur bedingt erklärbar und bringt für die europäoischen Staaten Wettbewerbsnachteile mit sich.

Börse in Tokio leicht im Minus

Die Börsen in Fernost liegen am Freitag wieder im Minus. Zu den Verlierern gehören die Papiere von BHP Billiton and Sumitomo Metal Mining, da fallende Rohstoffpreise die Gewinnerwartungen infrage Stellen. Die Aktien von japanischen Exportunternehmen wie Sony und Toyota geben nach, da die Importpreise in den Vereinigten Staaten stärker steigen als erwartet. Der Nikkei liegt im Handelsverlauf mit einem Minus von 0,73 Prozent bei 15.825 Punkten, der Topix verbucht ein Minus von 0,53 Prozent auf 1.590 Zähler.

Aktien in Hongkong wenig verändert

Mit minimalen Abschlägen zeigt sich das Barometer der Börse in Hongkong am Freitagmittag (Ortszeit). Der HSI gibt um 5 Punkte nach auf 17.178. Händler berichten in Ermangelung neuer Impulse von einem richtungslosen Geschäft und einer sehr engen Handelsbreite des Index von 58 Punkten. Der Umsatz sei dabei mit 11,936 Milliarden Hongkong-Dollar rückläufig. Die Widerstandsfähigkeit des Marktes angesichts der Mittelabflüsse im Zuge der jüngsten Aktienplazierungen zeige, daß Liquidität vorhanden sei, heißt es bei den Experten von Tai Fook. Esprit legen erneut deutlich zu, diesmal um 2,3 Prozent auf 70,25 Hongkong-Dollar. Die Aktie profitiere weiter von den günstigen Geschäftszahlen des Unternehmens, so Beobachter.

Nachbörsliche Meldungen aus Amerika

Die amerikanischen Börsen haben am Donnerstag nach Ende des offiziellen Handels leicht freundlich tendiert. Der Nasdaq-100 After Hours Indicator gewann 1,44 Punkte auf 1.627,42 Zähler.

Die Aktien von Adobe legten nachbörslich 2,35 Dollar ider unrd sieben Prozent auf 36 Dollar zu, nachdem das Unternehmen mit Umsatz und Ertrag im dritten Quartal und mit den Prognosen für das laufende Quartal die Erwartungen des Marktes übertroffen hat. Dagegen gaben die Papiere von Tektronics um 4,3 Prozent auf 27,51 Dollar nach, da das Unternehmen mit der jüngsten Gewinnprognose für das zweite Quartal des Fiskaljahres unter den Markterwartungen lag.

Wall Street schließt am Donnerstag uneinheitlich

Mit uneinheitlicher Tendenz sind die Aktienkurse am Donnerstag an Wall Street aus dem Handel gegangen. Die bevorstehende Veröffentlichung der amerikanische Verbraucherpreise habe die Anleger vorsichtig werden lassen, sagten Händler. Positive Faktoren wie der neuerliche Rückgang des Ölpreises und die überraschend starken Daten zu den amerikanische Einzelhandelsumsätzen seien darüber in den Hintergrund getreten.

Der Dow-Jones-Index für 30 Industriewerte (DJIA) fiel um 0,1 Prozent oder 16 auf 11.527 Punkte. Der S&P-500 verlor 0,1 Prozent oder 2 auf 1.316 Punkte. Der Nasdaq-Composite stieg dagegen um 0, 1 Prozent oder 1 auf 2.229 Punkte.

Im DJIA verloren Boeing 1,7 Prozent auf 75,01 Dollar. Die Analysten der UBS hatte die Aktie auf “Reduce“ von “Neutral“ zurückgestuft, weil sie befürchten, daß der Flugzeughersteller unter einem Abflauen der Konjunktur leiden wird. Die UBS-Analysten stuften auch General Electric (GE) auf “Neutral“ von “Buy“ zurück, die sich um 0,2 Prozent auf 34,78 Dollar verbilligten. DuPont legten um 2,3 Prozent auf 41,43 Dollar zu, nachdem Soleil Securities die Titel wegen des billigeren Öls auf “Buy“ von “Hold“ hochgestuft hatte. Texas Instruments sanken um 1,3 Prozent auf 31,63 Dollar, obwohl die Deutsche Bank die Beobachtung der Aktie mit einer Kaufempfehlung aufgenommen hatte.

Microsoft stiegen um 1,3 Prozent auf 26,33 Dollar. Der Software-Konzern hatte neue Informationen zu seinem MP3-Player “Zune“ bekanntgegeben. Die Aktien von Apple Computer, die zwei Tage zuvor ihre neuen iPod-Modelle auf den Markt gebracht hatte, verloren 0,03 Dollar auf 74,17 Dollar. AT&T und Fusionspartnerin BellSouth legten um 1,2 Prozent auf 32,25 Dollar und um 1,1 Prozent auf 42, 33 Dollar zu. Beide Titel schlossen damit auf dem höchsten Stand seit 52 Wochen. Hintergrund war eine Reihe neuer Aufträge, die AT&T erhalten hatte.

Bear Stearns stiegen um 2,5 Prozent auf 139,68 Dollar. Die Investmentbank hatte am Berichtstag ein überraschend gutes Quartalsergebnis gemeldet und damit den positiven Trend der Branche fortgesetzt, den Goldman Sachs und Lehman Brothers an den beiden vorigen Tagen begründet hatten. Ford Motor verloren 1,1 Prozent auf 9,09 Dollar, nachdem sich der Automobilhersteller mit der Gewerkschaft United Auto Workers (UAW) auf eine Abfindungsregelung geeinigt hatte. Der Konzern wird demnach all seinen in der UAW organisierten, ausscheidungswilligen Mitarbeitern Abfindungen zahlen. In den Vereinigte Staaten sind rund 75.000 Ford-Mitarbeiter UAW- Mitglieder.

Amerikanische Anleihen zeigen sich am Donnerstag leichter

Leichter haben sich die amerikanische Anleihen am Donnerstag im späten New Yorker Handel gezeigt. Zehnjährige Titel mit einem Kupon von 4,875 Prozent fielen um 8/32 auf 100- 20/32 und rentierten mit 4,791 Prozent, nach 4,761 Prozent am Mittwoch. Die mit 4,50 Prozent verzinste 30-jährige Treasury sank um 11/32 auf 93- 18/32 und rentierte mit 4,917 Prozent, nach 4,894 Prozent am Mittwoch. Belastet wurden die Treasuries zum einen von den Daten zum amerikanische Einzelhandelsumsatz. Dieser war im August um 0,2 Prozent gestiegen, während Volkswirte mit einem Rückgang um 0,1 Prozent gerechnet hatten. Ferner waren die amerikanische Importpreise im August stärker als erwartet gestiegen. Und schließlich war die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche um 5.000 gesunken. Prognostiziert war eine Zunahme um 7.000. Einige Marktteilnehmer machten auch Gewinnmitnahmen für die Kursverluste der Festverzinslichen verantwortlich. Viele Anleger hätten sich vor der Veröffentlichung der amerikanische Verbraucherpreise am Freitag zurückgezogen, hieß es. Volkswirte schätzen, daß die Verbraucherpreise im August um 0,2 Prozent gestiegen sind. In der Kernrate, ohne Nahrung und Energie, wird ebenfalls ein Anstieg um 0,2 Prozent erwartet.


Quelle: faz.net

Euer

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EinsamerSam.:

Dax wenig verändert erwartet

 
20.09.06 08:57
Frühaufsteher

Dax wenig verändert erwartet

Nach schlechten Vorgaben von der Wall Street und aus Asien wird der Dax am Morgen kaum große Sprünge machen. Der Markt wartet auf die Leitzinsentscheidung der amerikanischen Notenbank am Abend. Auch die Krise in Thailand sorgt für Nervosität.

Das Wertpapierhaus Lang & Schwarz berechnete den Dax gegen 7.30 Uhr auf 5.885 Punkte. Am Dienstag war der Leitindex bei 5.873 Zählern aus dem Handel gegangen.

Thailands Börsen bleiben geschlossen

Die thailändischen Börsen und Banken bleiben am Mittwoch geschlossen, teilte das Militär im Anschluß an den am Dienstag erfolgten Putsch mit. Damit sollen übermäßige Kurseinbrüche verhindert werden. Asiatische Marktteilnehmer wiesen aber darauf hin, daß thailändische oder mit Thailand verknüpfte Werte an anderen Plätzen in Asien gehandelt werden können. Es sei damit zu rechnen, daß im asiatischen Handel solche Titel im Mittelpunkt stehen und unter Druck geraten werden. Bereits im amerikanischen Handel seien hier Einbußen erfolgt. Allerdings komme es nun noch darauf an, wie sich die Lage weiter entwickle und welche Position der König einnehmen werde. Das Militär hatte am Dienstag den Ministerpräsidenten Thaksin Shinawatra für abgesetzt erklärt und selbst die Macht übernommen (siehe auch: Thailand: Gespannte Ruhe nach Militärputsch).

Rentenmärkte eröffnen kaum verändert

Die Rentenmärkte haben am Mittwoch kaum verändert eröffnet. Der richtungsweisende Bund-Future verlor bis 8.01 Uhr zwei Basispunkte auf 117,48 Euro. Der Bobl-Future legte einen Basispunkt auf 109,64 Euro zu.

Euro in Fernost kaum verändert

Vor der mit Spannung erwarteten Fed-Zinsentscheidung hat der Euro am Mittwoch in Fernost kaum verändert bei Kursen von rund 1,2675 Dollar notiert. Zum Yen gab der Dollar etwas nach auf 117,35 Yen nach zuletzt knapp 117,70 Yen.

Wegen des Putsches in Thailand gaben viele asiatische Währungen nach. Viele Investoren fühlten sich durch die Vorgänge an die Asien-Krise vor zehn Jahren erinnert. Allerdings dürften sich die meisten Anleger vorerst zurückhalten, solange die Auswirkungen auf die thailändische Wirtschaft unklar seien, hieß es. Zur Schweizer Währung wurde der Euro bei 1,5860 Franken gehandelt; der Dollar notierte mit 1,2510 Franken.

Aktien in Tokio im Verlauf schwächer

Schwächer tendieren die Aktienkurse am Mittwoch im späten Tokioter Handel. Der Militärputsch in Thailand belaste den Markt, sagen Händler. Auch die negativen Vorgaben der amerikanischen Börsen dämpften die Stimmung. Gegen 6.20 Uhr MESZ verliert der Nikkei-225- Index 1,2 Prozent oder 190 auf 15.684 Punkte. Der Topix sinkt um 1,5 Prozent oder 24 auf 1.568 Punkte. Überdurchschnittlich hoch sind die Kursverluste in Aktien von Wertpapierhandelshäusern. Unter Druck stehen ferner die Papiere von Yahoo Japan, nachdem Yahoo! in den Vereinigten Staaten die Prognose für das dritte Quartal nach unten angepaßt hat.

Aktien in Hongkong am Mittag gut behauptet

Gut behauptet zeigen sich die Aktienkurse am Mittwoch mittag (Ortszeit) in Hongkong. Der Markt ignoriere den Putsch in Thailand, sagen Händler. Die Erleichterung über den neuerlichen Rückgang des Ölpreises sei stärker als etwaige Bedenken wegen der Folgen des Staatsstreichs. Zum Ende der ersten Sitzungshälfte gewinnt der Hang-Seng-Index 0,1 Prozent oder zwölf auf 17.359 Punkte. Die Aktien der Fluggesellschaft Cathay Pacific legen in Reaktion auf den gesunkenen Ölpreis um 1,4 Prozent auf 15,88 Hongkong-Dollar zu. Den größten Kursverlust unter den Blue Chips verzeichnen CLP-Titel, die um 1,6 Prozent auf 48,95 Hongkong-Dollar nachgeben. Das Unternehmen ist in Thailand stark engagiert.

Aktien in Singapur mittags leichter

Leichter tendieren die Aktienkurse am Mittwoch mittag (Ortszeit) in Singapur. Der Militärputsch in Thailand belaste den Markt, sagen Händler. Allerdings hätten die Bedenken schon etwas nachgelassen, weshalb sich die Kursverluste wieder etwas verringert hätten. Zum Ende der ersten Sitzungshälfte verliert der Straits-Times-Index (STI) 0,7 Prozent oder 18 auf 2.521 Punkte. Im Laufe des Vormittags war der Index bis auf 2.511 Punkte gesunken. Unternehmen aus Singapur erzielten nur einen geringen Teil ihrer Erträge in Thailand, sagen Analysten. Sie empfehlen, die politische Krise in Thailand einfach auszusitzen. Beim vorigen Militärputsch in Thailand im Jahr 1991 habe der STI sogar zugelegt. Zu den Unternehmen, die einen Teil ihrer Einnahmen in Thailand erzielen, gehört DBS. Die Titel fallen um 0,5 Prozent. UOB-Aktien verlieren 0,6 Prozent. Beide haben im Laufe des Vormittags ihre Verluste indessen verringert. Die lebhaftesten Umsätze verzeichnen Aktien von Thai Beverage, die um 5,2 Prozent fallen.

Nachbörsliche Meldungen aus Amerika

Die amerikanischen Börsen haben am Dienstag nach Ende des offiziellen Handels fester tendiert. Der Nasdaq-100 After Hours Indicator gewann 10,11 Punkte auf 1.631,18 Zähler.

Oracle-Aktien steigerten sich im nachbörslichen Handel bis 18.29 Uhr Ortszeit um 11,7 Prozent auf 18,27 Dollar. Das Unternehmen hat für sein erstes Geschäftsquartal einen Gewinnanstieg um 29 Prozent und einen Umsatzanstieg um 30 Prozent gemeldet. Der Gewinn je Aktie stieg auf 0,13 Dollar von 0,10 Dollar. Bereinigt um Sonderposten lag der Gewinn je Aktie bei 0,18 Dollar, Analysten hatten hier mit 0,16 Dollar gerechnet. Der Umsatz übertraf mit 3,59 Milliarden Dollar ebenfalls die Schätzungen, die bei 3,47 Milliarden Dollar gelegen hatten (siehe auch: Medienschau).

Aktien von Marsh & McLennan gewannen bis 17.42 Uhr Ortszeit 0,6 Prozent auf 29,17 Dollar. Das „Wall Street Journal“ hatte berichtet, daß der Finanzdienstleister um Kaufangebote für seine angeschlagene Vermögensverwaltungssparte Putnam Investments gebeten hat.

Wall Street nach Yahoo-Warnung mit Verlusten

Gesenkte Geschäftserwartungen des Internetkonzerns Yahoo haben die amerikanische Börsen am Dienstag im Minus schließen lassen. Für zusätzliche Verunsicherung am Markt sorgten Händlern zufolge auch die politischen Entwicklungen in Thailand. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloß um 0,12 Prozent schwächer bei 11.540 Punkten. Im Verlauf hatte er sich zwischen 11.562 und 11.480 Stellen bewegt. Der breiter gefaßte S&P-500-Index gab 0,22 Prozent auf 1318 Zähler nach. Der Technologie-Index Nasdaq sank um 0,6 Prozent auf 2222 Stellen.

„Yahoo sagte, es gebe eine schwindende Nachfrage, und das macht allen Angst“, sagte Richard Williams vom Brokerhaus ICAP. Der Konzern hatte erklärt, die Ergebnisse im laufenden Vierteljahr würden wohl am unteren Ende der bisherigen Prognosen liegen (siehe auch: Yahoo dämpft Wachstumserwartungen). Yahoo-Papiere verloren daraufhin um 11,2 Prozent auf 25,75 Dollar und zogen auch die Aktien der Konkurrenten in Mitleidenschaft. Anteilsscheine von Google gaben um 2,6 Prozent auf 403,81 Dollar nach, die von Ebay um 3,3 Prozent auf 25,95 Dollar.

Im frühen Handel an der Wall Street hatte es nur wenige Kursbewegungen gegeben. Einen Tag vor der Fed-Zinsentscheidung lieferten Konjunkturdaten kein einheitliches Bild von der Lage der weltgrößten Volkswirtschaft: Rückläufige Autokosten hielten im August die Erzeugerpreise im Zaum und ließen die Inflationsängste etwas abflauen. Dagegen lösten die Zahlen zu den Wohnungsbaubeginnen im August Sorgen vor einer Abschwächung der Wirtschaft aus - die Wohnungsbaubeginne hatten stärker abgenommen als weithin erwartet. Die jüngsten Daten könnten eventuell darauf hindeuten, daß die Notenbank die Zinsen schon zu weit angehoben habe, sagte Chip Hanlon von Delta Global Advisors.

Entgegen dem Trend verteuerten sich Aktien der Musikbörse Napster, die im späten Handel um knapp 13 Prozent auf 4,01 Dollar stiegen. Der Konzern hatte zuvor erklärt, er suche nach einem Käufer. Der Preis für amerikanisches Leichtöl gab im Verlauf um mehr als zwei Dollar nach und kostete 61,68 Dollar pro Barrel (knapp 159 Liter). Dies wirkte sich erwartungsgemäß negativ auf die Papiere der Ölkonzerne aus: Aktien von Exxon Mobil verloren etwa 1,2 Prozent auf 65,50 Dollar.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 1,5 Milliarden Aktien den Besitzer. 1420 Werte legten zu, 1884 gaben nach und 153 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 2,09 Milliarden Aktien 1151 im Plus, 1840 im Minus und 159 unverändert.

An den amerikanische Kreditmärkten stiegen die zehnjährigen Staatsanleihen im späten Handel um 19/32 auf 101-03/32. Sie rentierten mit 4,735 Prozent. Die 30-jährigen Bonds kletterten 34/32 auf 94-15/32 und hatten eine Rendite von 4,855 Prozent.

Amerikanische Anleihen im späten Handel fester

Fest haben die amerikanischen Anleihen am Dienstag im späten New Yorker Handel tendiert. Zehnjährige Anleihen mit einem Kupon von 4,875 Prozent gewannen 19/32 auf 101-3/32 und rentierten mit 4,73 Prozent. Der mit 4,50 Prozent verzinste 30jährige Treasury stieg um 1-2/32 auf 94-14/32. Seine Rendite stand bei 4,86 Prozent. Die Notierungen profitierten von den Erzeugerpreisdaten, die lediglich moderaten Preisanstieg anzeigten. Sie stiegen im August gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozent, von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten mit einem Anstieg um 0,2 Prozent gerechnet. In der Kernrate sanken die Erzeugerpreise verglichen mit dem Vormonat sogar um 0,4 Prozent, erwartet worden war hier eine Zunahme um 0,2 Prozent.

Damit habe sich die Auffassung verfestigt, daß die Federal Reserve am Mittwoch keine Zinsanhebung vornehmen wird, sagten Teilnehmer. Auch die schwach ausgefallenen Baubeginne stützten die Notierungen. Zudem seien auch „Safe-Haven“-Käufe wegen der Wirren in Thailand zu beobachten gewesen, hieß es.


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Dax schwächer erwartet

 
22.09.06 08:18
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Dax schwächer erwartet

Beobachter sehen den Dax nach den schlechten Vorgaben aus den Vereinigten Staaten und Asien am Freitag schwächer in den Handel starten. Überraschend schwache Konjunkturdaten hatten die Wall Street ins Minus gedrückt.

Das Wertpapierhaus Lang & Schwarz berechnete den Dax gegen 7.14 Uhr auf 5.924 Punkte. Am Donnerstag war der Index bei 5.962 Zählern aus dem Handel gegangen.

Euro in Fernost bei 1,2790 Dollar

Der Dollar hat am Freitag im frühen Devisenhandel in Fernost sowohl zum Euro als auch zum Yen deutliche Abschläge hinnehmen müssen. Am Markt wurden dafür Sorgen vor einem Abschwächen der amerikanischen Wirtschaft verantwortlich gemacht - dies hätte zur Folge, daß die Zinsen in der weltgrößten Volkswirtschaft zunächst nicht weiter erhöht werden. Auslöser der jüngsten Ängste war der Konjunkturindex der Federal Reserve Bank von Philadelphia. Dieser fiel den Angaben vom Donnerstag zufolge im September unerwartet stark.

Der Euro kostete 1,2790 Dollar und lag damit nahe einem Zwei-Wochen-Hoch. Zur japanischen Währung lag die Gemeinschaftswährung bei 148,85 Yen. Der Dollar kostete 116,40 Yen - kurz zuvor hatte er auf der Handelsplattform EBS noch ein Zwei-Wochen-Tief von 116,19 Yen markiert. Zur Schweizer Währung wurde der Euro bei 1,5882 Franken gehandelt; der Dollar notierte mit 1,2418 Franken.

Aktien in Tokio im späten Handel schwach

Schwach tendieren die Aktienkurse am Freitag im späten Tokioter Handel. Gegen 6.10 Uhr MESZ verliert der Nikkei-225-Index 1,4 Prozent oder 222 auf 15.612 Punkte. Der Topix sinkt um 1,0 Prozent oder 16 Punkte auf 1.564 Punkte. Beobachter machen für die Abschläge vor allem die negativen Vorgaben von der Wall Street verantwortlich.

Die gesamtwirtschaftliche Aktivität in Japan hat sich im Juli wie erwartet verringert. Wie das Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie (METI)mitteilte, sank die aggregierte Produktion im Dienstleistungssektor und Verarbeitenden Gewerbe (inklusive Bau und Primärindustrien) im Vergleich zum Juni um 0,4 Prozent. Die Prognose von Ökonomen wurde damit bestätigt. Im Juni war der Index unverändert gegenüber dem Vormonat.

Am deutlichsten werden die Titel von exportorientierten Unternehmen belastet. Ebenso geht es bei Pharmawerten nach unten. Aktien von Daiichi Sankyo verlieren 2,4 Prozent auf 3.250 Yen, nachdem Nikko Citigroup die Titel auf „Neutral“ gesenkt hat. Bankwerte tendieren dagegen im Minus, nachdem sie am Vortag zugelegt hatten.

Aktien in Hongkong mittags etwas leichter

Etwas leichter zeigen sich die Aktienkurse am Freitag mittag (Ortszeit) in Hongkong. Zum Ende der ersten Sitzungshälfte verliert der Hang-Seng-Index 0,3 Prozent oder 57 auf 17.563 Punkte. Nach der Rally auf den höchsten Stand seit sechs Jahren am Vortag sei es nun zu Gewinnmitnahmen gekommen, sagen Beobachter. Auch die Vorgaben von der Wall Street sind negativ, wie ein weiterer ergänzt. Einige Marktteilnehmer verweisen zudem auf die politischen Unsicherheiten in Thailand nach dem Putsch. Esprit-Aktien verlieren 4,4 Prozent auf 68,85 Hongkong-Dollar, HSBC-Aktien legen dagegen 0,6 Prozent auf 141,60 Hongkong-Dollar zu.

Aktien in Singapur am Mittag etwas leichter

Die Aktienkurse in Singapur tendieren am Freitag mittag (Ortszeit) etwas leichter. Zum Ende der ersten Sitzungshälfte verliert der Straits-Times-Index (STI) 0,4 Prozent oder elf auf 2.527 Punkte. Der Aktienmarkt in Singapur gibt im Einklang mit den anderen ostasiatischen Börsen nach, nachdem es Sorgen über die weitere Entwicklung der amerikanischen Konjunktur gibt, wie Teilnehmer sagen. Die Analysten gehen davon aus, daß der Markt im weiteren Verlauf des Monats kaum verändert tendieren wird. Deutliche Umsätze verzeichnen die Aktien von Heshe und Synear. Heshe-Aktien klettern 24,1 Prozent auf den höchsten Stand seit 52 Wochen, Titel von Synear steigen 3,6 Prozent.

Nachbörsliche Meldungen aus Amerika

Die amerikanischen Börsen haben am Donnerstag nach Ende des offiziellen Handels etwas fester tendiert. Der Nasdaq-100 After Hours Indicator gewinnt 1,38 Punkte auf 1.636,25 Zähler.

Nike-Aktien haben nachbörslich bis 19.53 Uhr Ortszeit auf der Handelsplattform nasdaq.com 5,3 Prozent auf 86,82 Dollar gewonnen. Das Unternehmen hat Zahlen für das erste Geschäftsquartal ausgewiesen. Das Unternehmen hat je Aktie einen Gewinn von 1,47 Dollar erzielt nach 1,61 Dollar im Vorjahr. Analysten hatten allerdings nur mit 1,41 Dollar gerechnet (siehe auch: Medienschau). Als Grund für den Gewinnrückgang nannte Nike die Kosten für die Bilanzierung von Aktienoptionen und einen schwächeren Verkauf in den Vereinigten Staaten. Der Umsatz erhöhte sich unterdessen auf 4,19 Milliarden von 3,86 Milliarden Dollar im Vorjahr.

Aktien von 3com verloren bis 18.05 Uhr um 4,4 Prozent auf 4,36 Dollar, obwohl das Unternehmen für das erste Quartal nun nur noch einen Verlust von 0,04 Dollar je Aktie statt eines Verlusts von 0,11 Dollar je Aktie ausgewiesen hat. Allerdings waren die Analysten von einem Verlust von lediglich 0,01 Dollar je Aktie ausgegangen.

Aktien von Texas Instruments gewannen bis 18.54 Uhr rund 1,0 Prozent auf 31,80 Dollar. zuvor hatte das Unternehmen mitgeteilt, die Bewilligung zum Rückkauf von Aktien im Wert von fünf Milliarden Dollar erhalten zu haben. Es sei geplant, die vierteljährliche Dividende auf 0,04 Dollar von 0,03 Dollar zu erhöhen.

New-York-Times-Titel sanken bis 16.31 Uhr um nahezu fünf Prozent auf 21,70 Dollar. Das Medienunternehmen meldete, daß der Augustumsatz um 2,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gesunken sei. Der Werbeumsatz reduzierte sich um 3,8 Prozent im selben Zeitraum, und der Umsatz der New York Times Media Group fiel um 4,2 Prozent.

Wall Street schließt wegen Konjunktursorgen im Minus

Die amerikanischen Aktienmärkte haben am Donnerstag angesichts überraschend schwacher Konjunkturdaten mit Kursverlusten geschlossen. Zudem drückte ein Zeitungsbericht über Hewlett-Packard die Stimmung am Markt. Demnach soll auch Konzernchef Mark Hurd in einen Spionageskandal verwickelt sein, der den Computerkonzern schon länger beschäftigt. Deutliche Verluste verzeichneten außerdem die Aktien der Drogerieketten wie Branchenprimus Walgreen.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloß 0,69 Prozent tiefer bei 11.533 Zähler, nachdem er sich im Handelsverlauf zwischen 11.501 und 11.630 Punkten bewegt hatte. Der breiter gefaßte S&P-500-Index lag mit 0,5 Prozent im Minus bei 1318 Punkten. Die Technologiebörse Nasdaq fiel um 0,67 Prozent auf 2237 Punkte.

Entscheidend für die Kursverluste war Händlern zufolge der Konjunkturindex der Federal Reserve Bank von Philadelphia. Dieser fiel im September unerwartet stark, was Experten als Zeichen für eine Abkühlung der amerikanischen Wirtschaft werteten: „Das deutet darauf hin, daß Herstellerfirmen ihre Produktion drosseln, da sie wahrscheinlich eine geringere Nachfrage erwarten“, sagte Neil Wolfson von Wilmington Trust Investment Management in New York. Mit einem Wert von minus 0,4 zeigte der Index für diesen Monat erstmals seit über drei Jahren einen Rückgang der Industrietätigkeit in Philadelphia und Umgebung an.

Die Aktien der Drogeriekette Walgreen brachen um 7,4 Prozent auf 46,28 Dollar ein. Auslöser war eine Ankündigung des Handelsriesen Wal-Mart, seine Arzneimittelpreise im Bundesstaat Florida zu senken. „Das ist eine interessante Strategie, um die Kunden anzulocken“, sagte Giri Cherukuri von OakBrook Investments LLC. Wal-Mart-Aktien lagen dennoch im allgemeinen Markttrend und tendierten 0,8 Prozent schwächer bei 48,46 Dollar.

Die Papiere von HP schlossen 5,2 Prozent tiefer bei 34,87 Dollar. Die „Washington Post“ hatte berichtet, daß auch HP-Chef Hurd in den Spionageskandal des Konzerns verwickelt sein soll. HP erklärte nach Börsenschluß, Hurd werde sich am Freitag zu dem Fall äußern. Auch die Papiere von Boeing verzeichneten trotz positiver Nachrichten über eine Reihe von Aufträgen in Milliardenhöhe leichte Kursverluste. Die Aktien des Flugzeugkonzerns fielen um 0,1 Prozent auf 76,11 Dollar.

Entgegen dem Trend verteuerten sich die Aktien des Energiekonzerns Exxon Mobil. Auslöser war ein Ansteigen der Ölpreise. Amerikanisches Leichtöl verteuerte sich um knapp einen Dollar auf 61,71 Dollar pro Barrel (knapp 159 Liter), nachdem es am Vortag auf den tiefsten Punkt seit einem halben Jahr gefallen war. Exxon-Papiere legten um rund einen Prozent auf 64,78 Dollar zu.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 1,67 Milliarden Aktien den Besitzer. 1365 Werte legten zu, 1976 gaben nach und 126 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 2,01 Milliarden Aktien 1095 im Plus, 1902 im Minus und 150 unverändert.

Amerikanische Anleihen im späten Handel fester

Kräftige Aufschläge haben die amerikanischen Anleihen am Donnerstag im späten New Yorker Handel verbucht, nachdem Konjunkturdaten unerwartet schwach ausgefallen waren. Zehnjährige Anleihen mit einem Kupon von 4,875 Prozent gewannen 24/32 auf 101-27/32 und rentierten mit 4,64 Prozent. Der mit 4,50 Prozent verzinste 30jährige Treasury stieg um 1-2/32 auf 95-21/32. Die Rendite betrug 4,78 Prozent.

Der von der Federal Reserve of Philadelphia berechnete Diffusionsindex für die allgemeine Wirtschaftstätigkeit in der Region ist im September überraschend eingebrochen. Der Index sank auf minus 0,4 von plus 18,5 im August. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten dagegen einen Indexstand von plus 15,0 erwartet. Der Index ist damit erstmals seit 2003 ins Minus gerutscht.

Die schwache Zahl habe die Erwartungen verstärkt, daß die Konjunkturschwäche vom Immobilienmarkt auf die Gesamtwirtschaft übergreife, sagten Teilnehmer. Zuvor waren die Frühindikatoren mitgeteilt worden, die sich mit minus 0,2 Prozent ebenfalls schwächer zeigten, was aber in dieser Höhe erwartet worden war.


Quelle: faz.net

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Dax höher erwartet

 
26.09.06 09:12
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Dax höher erwartet

Nach dem leichten Plus vom Vortag rechnen die meisten Marktteilnehmer am Dienstag abermals mit steigenden Kursen am Aktienmarkt. Dank des kräftigen Rückenwinds von der Wall Street wird der Dax Berechnungen von Banken und Brokerhäusern zufolge fester in den Handel starten. Die Citibank, der Broker Lang& Schwarz und die Deutsche Bank prognostizierten rund eine halbe Stunde vor Börseneröffnung jeweils ein Plus von 0,6 Punkten.

Ins Blickfeld der Anleger dürfte erneut die mögliche Fusion der beiden Nutzfahrzeugbauer MAN und Scania rücken. VW-Chef Bernd Pischetsrieder hat sich in einem Interview erstmals offen für eine Dreierfusion mit dem brasilianischen Nutzfahrzeuggeschäft von Volkswagen ausgesprochen.

Ebenfalls spannend wird es wohl für die Aktionäre von Eon. Dem Energieriesen erwächst offenbar neue Konkurrenz im Kampf um die spanische Endesa. Der iberische Baukonzern Acciona hat nach eigenen Angaben zehn Prozent an dem von Eon umworbenen Versorger gekauft. Acciona schloss nicht aus, weitere Anteile am größten spanischen Energiekonzern zu erwerben. Ein Übernahmeangebot sei aber nicht geplant.

Auch bei der T-Aktien erwarten Händler Bewegung. Der französische Medienkonzern Vivendi will der Deutschen Telekom ihren 49prozentigen Anteil am polnischen Mobilfunkanbieter PTC abkaufen. Vivendi habe der Telekom 2,5 Milliarden Euro geboten, teilte Vivendi mit. Die Telekom lehnte eine Stellungnahme ab.

Rentenmärkte eröffnen knapp behauptet

Nach der rally vom Vortag eröffnen die Rentenmärkte am Dienstag etwas schwächer. Der richtungsweisendeverlietrt zu handelsbeginmn neun Basispunkte auf 118,50 Prozent, der Bobl-Future gibt drei Basispunkte auf 110,31 Prozent ab. Als stützend könnten sich Tagesverlauf aber die Daten vom amerikanischen Immobilienmarkt vom Vortag erweisen, die in New York als anhaltende Schwäche in diesem Bereich interpretiert wurden.

Euro kaum verändert

Der Euro zeigt sich zum Dollar am Dienstag während des Übergangs aus dem asisatisch in den europäisch geprägten Handel bei 1,2753 Dollar fast unverändert und damit etwa auf dem Stand vom späten Montag. Händler sprechen von einem abwartenden Geschäft. Die Daten zum Immobilienmarkt hätten dem Dollar am Montag etwas Luft verschafft, da sie nicht ganz so schwach ausgefallen seien wie erwartet. Nun warte der Handel auf den Ifo-Geschäftsklima-Index und das amerikanische Verbrauchervertrauen. Voraussichtlich habe sich das Geschäftsklima in Deutschland weiter eingetrübt, das amerikanische Verbrauchervertrauen könnte sich dagegen verbessert haben.

Der Euro sei bei 1,2720 Dollar unterstützt und treffe bei 1,2830 Dollar auf Widerstand, heißt es bei den technischen Analysten der LBBW. Auch der Dollar-Yen-Handel zeige sich sehr ruhig, heißt es am Markt. Bei den Optionen kommt die Volatilität entsprechend zurück.

Börse in Tokio fast unverändert

Die Börse in Tokio hat am Dienstag fast unverändert tendiert. Händlern zufolge drückten die anhaltenden Sorgen vor einem Abschwächen der amerikanischen Wirtschaft weiter vor allem die Kurse der Exportwerte ins Minus.

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index verlor bis zum Mittag 0,02 Prozent auf 15.631 Punkte. Der breiter gefaßte Topix-Index gab um 0,03 Prozent auf 1559 Zähler nach. Aktien von Honda Motor verloren beispielsweise 0,5 Prozent.

Entgegen dem Trend zulegen konnten dagegen Anteilsscheine des Internetkonzerns Softbank, und zwar um 4,3 Prozent. Aus Kreisen war verlautet, das Unternehmen wolle die kürzlich von Vodafone übernommenen Japan-Geschäfte verbriefen und auf diese Weise umgerechnet rund zwölf Milliarden Dollar einnehmen. „Der Markt nimmt das positiv auf“, sagte Toshihiko Matsuno von SMBC Friend Securities. Immerhin sei der Kauf eine ziemliche Bürde für Softbank gewesen, jetzt könne das Unternehmen seine Finanzen stabilisieren.

Aktien in Hongkong tendieren knapp behauptet

Knapp behauptet tendieren die Aktienkurse am Dienstag mittag (Ortszeit) in Hongkong. Trotz guter amerikanischen Vorgaben verliert der Hang-Seng-Index zum Ende der ersten Sitzungshälfte 0,2 Prozent oder 27 auf 17.519 Punkte. Die Anleger nähmen Gewinne mit, nachdem der Hang Seng-Index auf den höchsten Stand seit sechs Jahren geklettert sei, sagen Händler. Unterstützt sei der Index bei 17.500 Punkten. Die Blue Chips tendieren uneinheitlich, wobei die Kursveränderungen jeweils meist gering sind. Unter den Gewinnern ragen Cathay Pacific heraus, die um 1,5 Prozent auf 16,12 Hongkong-Dollar zulegen. Die Fluggesellschaft wird die Übernahme der Dragonair am Donnerstag abschließen.

Nachbörsliche Meldungen aus Amerika

Die amerikanischen Börsen haben am Freitag nach Ende des offiziellen Handels etwas leichter tendiert. Der Nasdaq-100 After Hours Indicator verlor 0,18 Punkte auf 1.650,19 Zähler.

Die Titel von PMC-Sierra brachen ein, nachdem das Unternehmen seine Umsatzprognose für das dritte Quartal gesenkt hatte. PMC erwartet nunmehr einen Quartalsumsatz von 114 Millionen bis 116 Millionen Dollar, während zuvor 122 Millionen bis 124 Millionen Dollar in Aussicht gestellt worden waren. PMC verloren 10,4 Prozent auf 5,87 Dollar.

Angio-Dynamics verteuerten sich um fünf Prozent auf 20,22 Dollar. Die Erstquartalszahlen des Unternehmens hatten die Erwartungen übertroffen: Der Gewinn je Aktie betrug 0,12 Dollar bei einem Umsatz von 20,3 Millionen Dollar. Analysten hatten 0,10 Dollar Gewinn/Aktie prognostiziert.

Wall Street schließt fester

Die amerikanischen Aktienmärkte sind am Montag freundlich in die Woche gestartet. Es scheine so, als ob die Anleger nach dem Rückgang des Ölpreises in den vergangenen beiden Monaten hinsichtlich nachhaltiger Verbraucherausgaben optimistisch sind, wie Beobachter sagten. Der Ölpreis - er war im Handelsverlauf auf den tiefsten Stand seit zehn Monaten gesunken - könnte sogar die jüngsten Daten zu den Verkäufen bestehender Häuser in den Vereinigten Staaten kompensieren, so Teilnehmer.

Der Dow-Jones-Index für 30 Industriewerte (DJIA) stieg 0,6 Prozent oder 68 Punkte auf 11.576. Der S&P-500 erhöhte sich um 0,9 Prozent oder zwölf Punkte auf 1.326. Der Nasdaq Composite kletterte um 1,4 Prozent oder 30 Punkte auf 2.249.

Die Zahl der Verkäufe bestehender Häuser in den Vereinigten Staaten ist im August verglichen mit dem Vormonat um saisonbereinigt um 0,5 Prozent gefallen, Volkswirte hatten hingegen mit einem Rückgang um 2,1 Prozent gerechnet. Der Rückgang ist nach Aussage aus dem Handel geringer als erwartet ausgefallen, was positiv zu werten sei. Allerdings sei der erzielte Durchschnittspreis der verkauften Häuser das erste Mal seit April 1995 annualisiert gefallen, auf 225.000 Dollar nach 230.000 Dollar im Juli.

Den DJIA belasteten allerdings Altria, die um 6,4 Prozent auf 77,06 Dollar nachgaben. Am Montag gestattete Richter Jack B. Weinstein vom Federal Court in Brooklyn den Rauchern von „Light“-Zigaretten, ihre Klagen gegen die Tabakkonzerne als Sammelklage weiterzuführen, geht aus PACER, der offiziellen Website des amerikanischen Justizministeriums, hervor. Die Betroffenen können somit nun als Gruppe gegen die Tabakwarenhersteller vorgehen.

Der Stahlsektor wird durch Herunterstufungen von UBS belastet. So haben die Analysten Nucor wie auch U.S. Steel auf „neutral“ nach „buy“ herabgestuft. Nucor legten dennoch um 0, 4 Prozent auf 47,17 Dollar zu, U.S. Steel verloren 1,4 Prozent auf 54,99 Dollar.

Hewlett-Packard legten dagegen um 1,7 Prozent auf 35,71 Dollar zu, nachdem Vorstandschef Mark Hurd am Freitagabend den Austritt von Chairman Patricia Dunn aus dem Board gebilligt hat. Hurd wird die Position von Dunn übernehmen. In einem nachbörslichen Presseauftritt zum Spionageskandal entschuldigte Hurd sich zudem für die Praktiken des Unternehmens.

Amerikanische Anleihen schließen fester

Mit etwas festeren Kursen schlossen die amerikanischen Anleihen am Montag. Die Zahl der Verkäufe bestehender Häuser in den Vereinigten Staaten deute auf eine anhaltende Schwäche in diesem Bereich hin, hieß es von Beobachtern. „Während sich der Absatz stabilisiert, sollten wir zu Beginn des nächsten Jahres wieder zu höheren Preisen zurückkehren “, kommentierte David Lereah, Chefvolkswirt der National Association of Realtors (NAR) die Zahlen.

Zudem stützten die Aussagen von Richard Fisher, Präsident der Federal Reserve Bank of Dallas, den Anleihemarkt. Der Offenmarktausschuß (FOMC) der amerikanischen Notenbank muß nach Ansicht Fishers gegenüber dem Preisauftrieb wachsam bleiben. „Wenn ich am Tisch (des Ausschusses) sitze, dann mache ich mir mehr Sorgen über die Inflation als über das Wachstum“, sagte Fisher. Zwar sollte das geringere Wachstum den Inflationsdruck dämpfen, doch die besten Indikatoren wiesen auf einen stärkeren Preisdruck hin, sagte Fisher.

Zweijährige Anleihen stiegen um 0,012 Punkte auf 100,130 Punkte. Sie rentierten mit 4,663 Prozent. Fünfjährige Anleihen kletterten um 0,046 Punkte auf 100,156 Punkte und rentierten mit 4,505 Prozent. Richtungsweisende zehnjährige Anleihen stiegen um 0,090 Punkte auf 102,167 Punkte und rentierten mit 4,550 Prozent. Schatzanweisungen mit einer Laufzeit von 30 Jahren legten um 0,192 Punkte auf 96,280 Punkte. Sie rentierten mit 4,695 Prozent.


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Dax freundlich erwartet

 
27.09.06 08:59
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Dax freundlich erwartet

Kursphantasie an Wall Street am Dienstag könnten den Dax am Mittwoch über die Hürde bei 6.000 Punkten hieven. Die Blue-Chip-Indizes in den Vereinigten Staaten schlossen am Vorabend nach kontinuierlichen Kursgewinnen nur knapp unter ihren Tageshochs. In Japan hat der Nikkei-225 ein beachtliches Plus von 2,5 Prozent eingefahren.

Für den Dax, der am 12. Mai zum letzten Mal über der 6.000er Marke handelte, sieht der Analyst Marcel Mußler bei 5.980 bis 6.000 Punkten eine technische Widerstandszone. Im Zentrum des Interesses stehen nach Aussage von Händlern wie schon in den vergangenen Tagen von möglichen Fusionen und Übernahmen. Gegen 8.07 Uhr wird der vorbörsliche Dax mit 5.986 Punkten indiziert, das sind 25 Punkte höher als zum Xetra-Schluß am Dienstag.

Eon und MAN stehen mit ihren Akquisitionsplänen unverändert im Brennpunkt. Eon hat das Angebot für den spanischen Versorger Endesa auf 35 Euro je Aktie erhöht und zahlt in bar. Beobachter bezweifeln, daß damit für die Eon-Aktionäre noch Wert geschaffen wird. Die Eon-Aktie verliert vorbörslich 1,3 Prozent. Bei MAN könnten Anleger auf ein Scheitern ihres Kaufangebots für den schwedischen Lkw-Hersteller Scania setzen, heißt es im Handel. Man verweist auf den Kurseinbruch von Scania am Dienstag, die Aktie büßte 7,8 Prozent ein. Ein Scheitern wäre jedoch für MAN aus strategischer Sicht schlecht und auch für VW, deren 34 Prozent- Anteil an Scania an Wert verliert. Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ schreibt unterdessen, MAN wolle VW die Scania-Übernahme schmackhafter machen. MAN wie auch VW handeln vorbörslich um ihre Vortagesschlußkurse.


Rentenmärkte starten knapp behauptet

Die Renten-Futures starten knapp behauptet in den Handel am Mittwoch. Der Dezember-Kontrakt des Bund-Futures fällt gegen 8.17 Uhr um acht Basispunkte auf 118, 39 Prozent. Der Bobl-Future gibt um 2 Basispunkte nach auf 110,17 Prozent. Nach den Kursgewinnen aus der Vorwoche erwarten Händler eine Fortsetzung der Konsolidierung. Aus den Vereinigten Staaten steht am Nachmittag der Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter per August zur Veröffentlichung an. Erwartet werde ein Anstieg um 0,6 Prozent gegenüber dem Vormonat.

Für eine Konsolidierung spricht nach Aussage der technischen Analysten der Landesbank Baden-Württemberg, daß sich der Bund-Future jüngst nicht über der Marke von 118,60 Prozent etablieren konnte. Ein nachhaltiger Bruch des kurzfristigen Aufwärtstrendes bei 118,36 Prozent dürfte den Weg in Richtung 118,08 Prozent öffnen. Erst ein Bruch dieser Marke dürfte zu erhöhtem Verkaufsdruck führen. Ein Überschreiten der Marke bei 118,60 Prozent würde dagegen das Bild deutlich aufhellen.

Euro unter 1,27 Dollar

Der Euro hat am Mittwochmorgen vor der Veröffentlichung wichtiger amerikanischen Konjunkturdaten unterhalb der Marke von 1,27 Dollar notiert. Die europäische Gemeinschaftswährung kostete im frühen Handel in Frankfurt 1,2687 Dollar. Ein Dollar war damit 0,7878 Euro wert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Dienstag auf 1,2695 (Montag: 1,2768) Dollar festgesetzt. Ein unerwartet kräftiger Anstieg der amerikanischen Verbraucherzuversicht hatte den Euro am Dienstagnachmittag weiter unter Druck gesetzt.

Ob der Dollar seinen Aufwärtstrend allerdings fortsetzten kann, hängt nach Einschätzung von Händlern entscheidend von den in der laufenden Woche noch zur Veröffentlichung anstehenden amerikanischen Konjunkturdaten ab. Im Tagesverlauf werden die Auftragseingänge für langlebige Güter sowie neue Daten vom Immobilienmarkt erwartet. Darüber hinaus stehen bis zum Wochenende noch die Revision des Bruttoinlandsprodukts für das zweite Quartal sowie die Konsumausgaben zur Veröffentlichung an. „Es besteht kaum ein Zweifel daran, daß jedes Zeichen einer Schwäche der amerikanischen Wirtschaft am Markt für Dollar- Verkäufe genutzt werden würde“, sagte ein Devisenexperte.

Tokioter Börse schließt sehr fest

Im Sog freundlicher amerikanischer Börsen und vor dem Hintergrund eines Dow-Jones-Index auf dem zweithöchsten Niveau seiner Geschichte hat die Börse in Tokio am Mittwoch sehr fest geschlossen. Nachdem Tokio in den vorangegangenen Sitzungen den internationalen Börsen hinterhergehinkt sei, habe der Markt zudem zusehends überverkauft ausgesehen, so daß es getrieben von Shorteindeckungen zu einer kräftigen Gegenbewegung gekommen sei, sagte ein Teilnehmer.

Der Nikkei-Index stieg um 2,5 Prozent oder 390 Punkte auf 15. 948, während der Topix um 2,7 Prozent oder 42 Zähler auf 1.591 zulegte. Das Tagesplus von über 300 Punkte sei möglicherweise ein Hinweis auf eine Erholung des Nikkei bis auf das Hoch vom 4. September bei 16.415 Punkten, nachdem der Tokioter Markt zuletzt trotz guter Vorgaben nicht ins Laufen gekommen sei, hieß es bei Tokai Tokyo Research Center.

Tagesfavoriten seien Bankenwerte und binnenachfragesensitive Aktien gewesen, daneben Versicherungstitel und Brokeraktien, hieß es. Mit dem etwas erholten Ölpreis legten auch die Ölwerte zu. Der Bankensektor sei gestützt worden von Berichten, wonach Sumitomo Mitsui Financial Group (SMFG) Gelder im Volumen von 695 Milliarden Yen an öffentliche Fonds bereits ein halbes Jahr früher als ursprünglich geplant zurückzahlen wird.

Mit Mitsubishi UFJ und Mizuho Financial hätten dies zuvor bereits zwei andere Banken ebenfalls getan, hieß es. Bei SMFG hieß es dazu, es sei noch nichts entschieden. Zudem sei der Bankensektor zuletzt hinter dem Markt zurückgeblieben, fanden Teilnehmer einen weiteren Grund für die Aufschläge. SMFG gewannen 4,3 Prozent auf 1,2 Millionen Yen, Mitsubishi UFJ 4,2 Prozent auf 1,49 Millionen Yen und Mizuho Financial Trust & Banking 3,6 Prozent auf 896.000 Yen.

Kursphantasie gab es bei den Aktien der Konsumentenkreditunternehmen. Der neue japanische Finanzminister hat am Markt Hoffnungen auf einen Abbau der Regulierungen in dem Sektor geweckt, wie ein Händler erklärte. Aiful gewannen 3,7 Prozent, Takefuji 2,9 Prozent, Acom 3,3 Prozent und Promise 2,5 Prozent.

Im Technologiesegment verloren Sharp 1,2 Prozent auf 2.020 Yen, nachdem am Markt eine wahrscheinlich Erhöhung einer Wandelanleihe des Unternehmens zur Finanzierung der Investitionen in das Flüssigkristallgeschäft eingepreist wurde. Fanuc stiegen um 2,6 Prozent auf 9.150 Yen und profitierten damit von Spekulationen, der neue Finanzminister werde mit seiner Politik die Unternehmen zum Ausbau ihrer Investitionsausrüstungen animieren.

Mitsubishi Heavy Industries gewannen nach der Ankündigung des Aufbaus einer Fabrik zum Bau von Flugzeugmotorenteilen 4,5 Prozent auf 485 Yen. Kansai Electric Power machten 2,3 Prozent auf 2.720 Yen gut, gestützt von einem Bericht, der Stromerzeuger werde einen über Erwarten ausfallenden operativen Gewinn melden.

Tokyu Land verteuerten sich um 3 Prozent auf 1.064 Yen. Das Immobilienunternehmen plant einem Bericht zufolge rund 60 Milliarden Yen in einen Einkaufscenter in Tokio zu investieren. Steil nach unten um 6,7 Prozent auf 209 Yen ging es mit Nichiro. Das Nahrungsmittelunternehmen hatte am Vortag eine Gewinnwarnung ausgegeben. Dagegen profitierte die Aktie des Supermarktbetreibers Aeon von der Ankündigung eines höheren Gewinns und legte um 3,5 Prozent auf 2.800 Yen zu.

Aktien in Hongkong tendieren freundlich

Die Börse in Hongkong zeigt sich am Mittwochmittag (Ortszeit) nach günstigen amerikanischen Vorgaben von ihrem Vortagesminus erholt. Der Hang Seng-Index gewinnt 0,7 Prozent auf 17.436 Punkte bei einem als moderat beschriebenen Umsatz von 16,182 Milliarden Hongkong-Dollar. Der Dow Jones sei nur noch weniger als 100 Punkte von seinem Allzeithoch entfernt und die amerikanischen Renditen seien auf dem Rückmarsch, umschreibt ein Teilnehmer das besonders für Hongkonger Banken- und Immobilienaktien positive Umfeld.

HSBC gewinnen 0,6 Prozent auf 141,40 Hongkong-Dollar und China Mobile 1,5 Prozent auf 54,30 Hongkong-Dollar, womit beide Titel alleine für 74 des insgesamt 128-Punkte-Gewinns im Hang Seng-Index verantwortlich zeichnen. Tagesfavorit sind allerdings bislang BOC HK mit plus 4,8 Prozent auf 17, 40 Hongkong-Dollar. Da Papier profitiere möglicherweise von Umschichtungen aus volatilen Aktien in defensivere Anlagen, heißt es im Handel dazu.

Nachbörsliche Meldungen aus Amerika

Die amerikanischen Börsen haben am Dienstag nach Ende des offiziellen Handels etwas leichter tendiert. Der Nasdaq-100 After Hours Indicator verlor 0,15 Prozent auf 1.656,67 Zähler.

Jabil Circuit legten um 8,3 Prozent auf 30,20 Dollar zu. Das Unternehmen hatte über Erwarten gut ausgefallenen Viertquartalsumsätze gemeldet und seine Umsatzprognose für das erste Quartal erhöht und geht nun von 3,1 Milliarden bis 3,3 Milliarden Dollar aus. Analysten hatten bislang 3,1 Milliarden Dollar erwartet. Red Hat rutschten dagegen um 14,6 Prozent ab auf 22, 47 Dollar, nachdem das Unternehmen einen Gewinn vor Einmalposten von 0,11 Dollar und damit im Rahmen der Analystenerwartungen gemeldet hatte. Auch beim Umsatz lag Red Hat über den Prognosen.

Wall Street schließt fester

Nach dem besser als erwartet ausgefallenen Verbrauchervertrauen in den Vereinigten Staaten haben die amerikanischen Börsen am Dienstag freundlich geschlossen. Kurz vor Handelsschluß war der Dow-Jones-Index für 30 Industriewerte auf dem höchsten Stand des Jahres gestiegen, löste sich jedoch wieder etwas von seinem Hoch. Auch der leicht gesunkene Ölpreis habe sich positiv auf die Märktentwicklung ausgewirkt, sagten Beobachter.

Der Dow-Jones-Index für 30 Industriewerte (DJIA) legte um 0,8 Prozent oder 94 Punkte auf 11. 669 zu. Der S&P-500 erhöhte sich um 0,8 Prozent oder zehn Punkte auf 1.336. Der Nasdaq Composite verteuerte sich um 12 Punkte oder 0,6 Prozent auf 2.261. Der Markt wurde von dem höher als erwartet ausgefallenen Verbrauchervertrauen gestützt,
berichteten Händler. Allerdings sei der positive Einfluß durch die gesunkenen Energiepreise erwartet worden, so daß der Überraschungseffekt begrenzt bleibe.

Erneute Hiobsbotschaften gab es dagegen aus der Automobilindustrie. Der Zulieferer Visteon wird seine selbst gesteckten Ziele nicht erreichen und begründet dies mit der sich schwächer als erwartet entwickelnden amerikanischen Automobilproduktion. Die Aktie sank um ein Prozent auf 8,37 Dollar. General Motors (GM) legten dagegen um 2,6 Prozent auf 31,41 Dollar zu. Der Chief Financial Officer Fritz Henderson sagte, daß das Unternehmen seine gründliche Studie hinsichtlich der Schaffung einer Allianz mit Renault und Nissan fortsetze.

Johnson & Johnson (J&J) stiegen um 0,7 Prozent auf 64,67 Dollar. Das Unternehmen hat im Zusammenhang mit der Guidant-Übernahme durch die Boston Scientific Klage bei einem Gericht in Manhattan eingereicht, in der der Pharmakonzern 5,5 Milliarden Dollar Schadensersatz fordert. Demnach habe Boston Scientific seine Übernahmebemühungen nur fortgesetzt, da Guidant vertrauliche Informationen an Abbott Laboratories weitergeleitet habe, um einen Verkauf von Guidant-Geschäftsfeldern an Abbott zur Mitfinanzierung der Transaktion vorzubereiten, hieß es in der am Montag eingereichten Klage.

PMC-Sierra gaben 8,4 Prozent auf 6,00 Dollar nach, nachdem das Unternehmen seine Umsatzprognose für das dritte Quartal gesenkt hat. PMC erwartet nunmehr einen Quartalsumsatz von 114 Millionen bis 116 Millionen Dollar, während zuvor 122 Millionen bis 124 Millionen Dollar in Aussicht gestellt worden waren.

Amerikanische Anleihen schließen etwas leichter

Die amerikanischen Anleihen tendierten am Dienstag nach Gewinnmitnahmen und besser als erwartet ausgefallenen Verbrauchervertrauen mit etwas leichteren Kursen im späten Verlauf des New Yorker Handels. Zweijährige Anleihen fielen um 0,032 Punkte auf 100,100 Punkte. Sie rentierten mit 4,684 Prozent. Fünfjährige Anleihen sanken um 0,072 Punkte auf 100,09 Punkte und rentierten mit 4,549 Prozent. Richtungsweisende zehnjährige Anleihen gaben 0,111 Punkte auf 102,083 Punkte ab und rentierten mit 4,583 Prozent. Longbonds mit einer Laufzeit von 30 Jahren verloren 0,113 Punkte auf 96,20 Punkte. Sie rentierten mit 4,711 Prozent.

Zu den tieferen Notierungen sei es gekommen, nachdem die amerikanischen Staatsanleihen in den vergangenen Wochen deutlich zugelegt hatten und die Rendite der zehnjährigen Anleihen am Montag auf den tiefsten Stand seit sieben Monaten gedrückt hatte.

Die Stimmung der amerikanischen Verbraucher hat sich im September stärker aufgehellt als erwartet. Wie das Forschungsinstitut Conference Board berichtet, stieg der Index des Verbrauchervertrauens auf 104,5 Punkte. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten lediglich einen Anstieg auf 103,0 prognostiziert. Für den Vormonat war zunächst ein Wert von 99, 6 Zähler ausgewiesen worden, der nun auf 100,2 korrigiert wurde. „Eine günstigere Einschätzung der gegenwärtigen Lage kombiniert mit einem auf kurze Sicht weniger pessimistischen Ausblick hat dem Verbrauchervertrauen in diesem Monat einen Schub gegeben“, erklärte Lynn Franco, Herausgeberin der Umfrage.


Quelle: faz.net

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Dax dürfte weiter mit 6.000 Punkten ringen

 
28.09.06 09:20
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Dax dürfte weiter mit 6.000 Punkten ringen

Leicht unterstützt von freundlichen Vorgaben der Märkte in den Vereinigten Staaten und Asien dürfte der Dax am Donnerstag etwa auf dem Vortagesschluß eröffnen. Damit ringt der Index weiter mit der Marke bei 6.000 Punkten. Am Vortag war der führende deutsche Aktienindex im Tageshoch kurz bis auf 6.004 Zähler gestiegen, konnte die Marke aber nicht nachhaltig überwinden.

Vorbörsliche Indikatoren deuten am Morgen auf einen Handelsbeginn bei rund 5.992 Punkten nach einem Xetra-Schluß am Mittwoch bei 5.990 Zählern. Aus charttechnischer Sicht bleibt der Dax damit in einer von 5.980 bis rund 6.000 Punkten reichenden Widerstandszone.

Bremsend für den weiteren Anstieg des Dax könnte sich der wieder steigende Ölpreis erweisen, der in New York wieder über 63 Dollar gestiegen ist. Damit entfalle ein wichtiger Impuls des jüngsten Aufschwungs, meinen Händler.

Am Vormittag werden neben den deutschen Arbeitsmarktzahlen für September die Zahlen des Branchenverbands VDMA erwartet. Mit dem Pariser Autosalon könnte die Automobilbranche in den Mittelpunkt des Interesses rücken. So werden Treffen von Spitzenmanagern wie Carlos Ghoshn von Nissan/Renault und Rick Wagoner von General Motors erwartet. Auch deutsche Hersteller könnten bei der Konsolidierung der Branche weltweit eine gewichtige Rolle spielen, hieß es.

Bei Volkswagen richten sich die Blicke zudem auf die Verhandlungen mit den Gewerkschaften für eine Regelung zu längeren Arbeitszeiten. Die Entwicklung um MAN und Scania hatte den VW-Kurs bereits auf neue Mehrjahreshöchststände getrieben. Mit dem Überwinden des Widerstands bei 67 Euro gerate nun der Bereich um 70 Euro in Reichweite, heißt es. Negativ wirke allerdings, daß Opel die Rabattaktionen im Inland verlängern wolle. Vorbörslich tendieren VW wenig verändert.

Weiteren Druck erwarten Händler auf Eon. Acciona erschwere weiter die Übernahme von Endesa, heißt es im Handel. Acciona hatte sich zuvor weitere 1,318 Prozent an Endesa gesichert und 34,79 Euro je Aktie bezahlt. Das schüre die Unsicherheit für den Erfolg des Übernahmeversuchs. Ein Test der 90er Marke bei Eon sei nun möglich, heißt es am Markt. Vorbörslich werden Eon zwischen 92,60 und 93,00 Euro taxiert nach einem Xetra-Schluß bei 92,96.

Rentenmärkte eröffnen knapp behauptet

Weiterhin knapp behauptet tendieren die europäischen Rentenmärkte am Donnerstag zu Handelsbeginn. Der Dezember-Kontrakt des Bund-Future gibt um zwei Basispunkte auf 118,36 Prozent nach, der Bobl-Future legt dagegen einen Punkt auf 110,13 Prozent zu.

Euro über 1,27 Dollar

Der Dollar gibt am Donnerstag morgen im Übergang vom asiatischen in den europäisch geprägten Devisenhandel zum Euro leicht nach. Ein Händler spricht von Gewinnmitnahmen kurzfristig orientierter Anleger, nachdem der Dollar seit Wochenbeginn von Kursen um 1,2830 Euro/Dollar auf Notierungen um 1,2670 Euro/Dollar am Mittwoch gestiegen sei.

Möglicherweise ziehe auch der zum Yen feste Euro die Gemeinschaftswährung auch gegen den Greenback mit nach oben. Der Euro ist zur japanischen Devise auf ein neues Hoch von 149,68 Yen gestiegen und nimmt damit wieder Kurs Richtung 150 Yen. Das wäre der höchste Stand seit Anfang September.

Mit Blick auf die Tagesagenda sehen Händler keine Faktoren mit nachhaltigem Einfluß auf die Devisenpaare. „Weder die deutschen noch die amerikanischen Arbeitsmarktdaten dürften die großen Währungspaare stärker und längerfristig bewegen“, schätzt ein Marktteilnehmer. Eher könnten von den Reden der beiden EZB-Direktoriumsmitglieder Gonzalez-Paramo und Tumpel- Gugerell Impulse ausgehen, heißt es.

Aus technischer Sicht sieht Jürgen Meyer von der Landesbank Baden-Württemberg einen Versuch des Euro, eine Wende nach oben einzuleiten. „Der Euro hat noch immer genügend Potenzial, um die Marke von 1,2750 Dollar zu brechen und eine neue Rally einzuleiten“, meint der Analyst. Erst ein Abrutschen unter 1,2660 Dollar signalisiere eine fortgesetzte Abwärtsbewegung.

Asiens Aktien im Plus

Nach positiven amerikanischen Vorgaben haben die asiatischen Aktienmärkte am Donnerstag Kursgewinne verzeichnet. Der weitere leichte Anstieg des Ölpreises sorgte indes insbesondere für Gewinne bei Titeln der Energiebranche. Erstmals seit dem 19. September kletterte in Tokio der Nikkei-Index über die Marke von 16.000 Punkten.

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index schloß 0,48 Prozent im Plus bei 16.024 Zählern. Zuvor war er bis auf 16.032 Punkte gestiegen. Der breiter gefaßte Topix-Index gewann bis Handelsschluß 0,72 Prozent auf 1602 Zähler.

Besonderns gefragt waren nach den jüngst wieder gestiegenen Erdölpreisen Werte von Energieunternehmen. Aktien des Gas- und Ölunternehmens INPEX stiegen um gut knapp zwei Prozent, Papiere der Raffineriegesellschaft AOC legten um knapp drei Prozent zu.
Am Mittwoch war der Preis für ein Barrel amerikanischen Leichtöl auf mehr als 63 Dollar geklettert. Zu den Verlierern gehörten Aktien des Chip-Testgeräte-Herstellers Advantest, die zwei Prozent einbüßten. Hier nahmen Anleger die jüngst erzielten Gewinne mit. An den Aktienmärkten in Südkorea, Hongkong Taiwan und Singapur zeichnete sich keine einheitliche Tendenz ab.

Aktien in Hongkong tendieren gut behauptet

Gut behauptet tendiert der Aktienmarkt in Hongkong am Donnerstag mittag (Ortszeit). Der Hang Seng-Index gewinnt 0,2 Prozent oder 30 Punkte auf 17.552. Der Index dürfte sich Händlern zufolge am Nachmittag im Bereich zwischen 17.500 und 17.600 Punkten bewegen. Ein Analyst von Prudential erwartet ein Sechsjahreshoch im Oktober bei 17.800 Punkten., da sich Zinsen sowie Ölpreis stabilisierten und die Liquidität weiter reichlich vorhanden sei. CCB, die in jüngster Zeit schwach tendierten, verteuern sich um 1,2 Prozent auf 3,37 Hongkong-Dollar. Parkson verlieren 3,1 Prozent auf 28,65 Hongkong-Dollar, da die Aktien des Konkurrenten Golden Eagle wegen des Verkaufs von Wandelanleihen im Volumen von 1 Milliarden Hongkong-Dollar ausgesetzt wurden.

Nachbörsliche Meldungen aus Amerika

Die amerikanischen Börsen haben am Mittwoch nach Ende des offiziellen Handels etwas fester tendiert. Der Nasdaq-100 After Hours Indicator gewann 1,57 Prozent auf 1.657,24 Zähler.

Die Titel von Resources Connection legten deutlich zu. Die Titel stiegen um 9,1 Prozent auf 25,90 Dollar. Das Unternehmen hat Erstquartalszahlen vorgelegt, die besser als erwartet ausfielen. Der Gewinn je Aktie lag bei 0,30 Dollar. Der Umsatz stieg um 10 Prozent auf 165,1 Millionen Dollar. Analysten hatten 0,24 Dollar Gewinn je Anteilsschein prognostiziert.

Amerikanischen Börsen schließen nach gemischten Konjunkturdaten uneinheitlich

Die amerikanischen Börsen haben am Mittwoch einmal mehr unter den Belastungsfaktoren Zinsangst und Ölpreis gelitten - was jedoch von einer überraschend gestiegenen Zahl der amerikanischen Neubauverkäufe aufgefangen wurde. Die Kurse an der Wall Street waren im Handelsverlauf bis auf drei Punkte an den jemals erreichten höchsten Schlußstand angestiegen. Doch Aussagen des Zentralbankratsmitglieds Randall Kroszner und einem auf nahezu 63 Dollar gestiegenen Ölpreis ließen die Kurse wieder abbröckeln und nur noch gut behauptet schließen.

Der Der Dow-Jones-Index für 30 Industriewerte (DJIA) stieg um 0,2 Prozent oder 20 Punkte auf 11.689. Der S&P-500 erhöhte sich um einen Viertelpunkt auf 1.337. Der Nasdaq Composite legte zwei Punkte oder 0,1 Prozent auf 2.263 zu. Kroszner hatte nach einer Rede in New York zu Journalisten gesagt, daß weiterhin ein Aufwärtspotential für die Inflation in den Vereinigten Staaten zu sehen sei. Ebenso belastend auf den Markt wirkte sich der erneut angestiegene Preis für Rohöl auf die Aktienmärkte aus.

Für Aufschläge hatten dagegen die Immobiliendaten gesorgt. Nach dem kräftigen Rückgang der Verkäufe bestehender Häuser am Montag haben die Verkäufe von Neubauten bessere Daten aufgewiesen. Anstelle des befürchteten Preisverfalls um 2,5 Prozent zogen die Hausverkäufe im August um 4,1 Prozent an. Die Kaufkraft des amerikanischen Konsumenten zeichnete daher ein etwas rosigeres Bild. Für Ernüchterung sorgte jedoch die deutliche Abwärtsrevision des Vormonats Juli. „Per Saldo ist eigentlich gar nichts passiert“, sagte ein Händler: „Kein Grund also für Partylaune“.

Auch die anderen Konjunkturdaten hätten dazu bislang keinen Anlaß gegeben, so etwa die amerikanischen Auftragseingänge. Sie waren im August überraschend um 0,5 Prozent gefallen. Der Markt hatte das genaue Gegenteil erwartet - ein Plus von 0,5 Prozent.

Im Fokus stand wie erwartet die Chipbranche, nachdem Intel angekündigt hat, einen verschärften Wettbewerb zu eröffnen. Bereits im November soll der neue Vier-Kern-Prozessor auf den Markt kommen. „Damit könnten sie es sogar noch ins Weihnachtsgeschäft mit PCs schaffen“, so ein Händler. Zudem hat Intel in einem Rechtsstreit mit AMD einen Teilsieg verbuchen können. Intel-Aktien stiegen um 2,2 Prozent auf 20,39 Dollar. AMD sanken hingegen 2,6 Prozent auf 25,32 Dollar. Apple sanken 1,5 Prozent auf 76,41 Dollar.

Auch die Autobauer General Motors (GM) und Ford standen wie erwartet mit den Fusionsgesprächen um Nissan und Renault im Fokus. Das „WSJ“ berichtet, GM fordere Milliardenbeträge, um einer Fusion zuzustimmen. Den Aktien half das um 2,8 Prozent nach oben auf 32,28 Dollar. Zudem haben Nissan/Renault-Vorstandschef Ghosn und GM-Chef Wagoner verkündet, ihre Kooperations-Gespräche weiter fortsetzen zu wollen. McDonalds stiegen 1,9 Prozent auf 39,82 Dollar, nachdem die Restaurantkette eine kräftige Dividendenerhöhung angekündigt hat. Nach 0,67 Dollar sollen nun 1,00 Dollar je Aktie ausgeschüttet werden.

Amerikanische Anleihen schließen uneinheitlich

Die amerikanischen Anleihen haben am Mittwoch nach im August überraschend kräftig gestiegenen Neubauverkäufen uneinheitlich geschlossen. Die Auktion zweijähriger amerikanischen Notes im Volumen von 20,00 Milliarden Dollar sei wenig marktbewegend gewesen, sagten Teilnehmer.

Zweijährige Anleihen stiegen am Abend um 0,002 Punkte auf 100,102 Punkte. Sie rentierten mit 4,680 Prozent. Fünfjährige Anleihen sanken dagegen um 0,002 Punkte auf 100,086 Punkte und rentierten mit 4,555 Prozent. Richtungsweisende zehnjährige Anleihen gaben 0,032 Punkte auf 102,051 Punkte ab und rentierten mit 4,596 Prozent. Longbonds mit einer Laufzeit von 30 Jahren verloren 0,112 Punkte auf 96,2066 Punkte. Sie rentierten mit 4,738 Prozent.

Die Zahl der amerikanischen Neubauverkäufe ist im August im Vergleich zum Vormonat überraschend um 4,1 Prozent auf einen saisonbereinigten Jahreswert von 1,050 Millionen gestiegen. Damit wurde nach drei rückläufigen Monaten erstmals ein Anstieg registriert. Ökonomen hatten im Durchschnitt mit einem Rückgang von 2,5 Prozent gerechnet. Wie das amerikanischen Handelsministerium mitteilte, betrug der Wert für Juli revidiert 1,009 Millionen (vorläufig: 1,072 Millionen) Verkäufe, entsprechend einem Minus von 7,5 Prozent (minus 4,3 Prozent) im Vormonatsvergleich.

Zum Handelsbeginn in New York hatten die Staatsanleihen noch zugelegt. Der Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter in den Vereinigten Staaten ist im August überraschend gesunken. Wie das amerikanische Handelsministerium berichtete, gingen die Orders gegenüber dem Vormonat um 0,5 Prozent zurück. Ökonomen hatten hingegen mit einem Anstieg um 0,6 Prozent gerechnet. Zudem wurde der Vormonats-Wert auf minus 2,7 Prozent (vorläufig: minus 2,5 Prozent) nach unten revidiert. Rückgänge in zwei aufeinander folgenden Monaten waren zuletzt im April und Mai 2004 registriert worden.


Quelle: faz.net

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Dax flirtet weiter mit 6.000 Punkten

 
29.09.06 08:04
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Dax flirtet weiter mit 6.000 Punkten

Die internationalen Vorgaben sind nicht sonderlich berauschend, das nachlassende Wachstum in den Vereinigten Staaten scheint doch nachdenklich zu machen. Auf dieser Basis dürften auch die europäischen Börsen zunächst verhalten tendieren. Der Dax scheint weiterhin mit der Marke von 6.000 Punkten zu flirten.

Rentenmärkte - eine Konsolidierung in Europa scheint überfällig zu sein

Die internationalen Rentenmärkte hatten in den vergangenen Wochen einen guten Lauf nach oben, so daß die Renditen deutlich gefallen sind. Hintergrund sind Wachstumsbedenken, die vor allem vom Blick auf die konjunkturelle Abschwächung in den Vereinigten Staaten ausgehen. Damit stehen die Rentenmärkte im Gegensatz zu den Börsen, die ebenfalls deutlich nach oben gelaufen sind. Welcher der Märkte recht hat, wird sich erst noch zeigen müssen. Angesichts der konjunkturellen und der Preisentwicklung in Europa jedenfalls scheinen die europäischen Rentenmärkte inzwischen teuer geworden und damit anfällig für Kursverluste zu sein.

Yen im frühen Handel nach Konjunkturdaten kaum verändert

Der japanische Yen hat am Freitag im frühen Handel kaum verändert zu Dollar und Euro auf eine Reihe von Konjunkturdaten reagiert. Ein Dollar wurde im Tokioter Handel mit 117,65 Yen bewertet. Die europäische Währung lag zum Dollar bei 1,2701 ebenfalls kaum verändert. Zuvor waren die August-Daten zu den Verbraucherpreisen und zur Industrieproduktion in Japan wie von Experten erwartet ausgefallen. Dadurch wurde die Einschätzung der Märkte gestärkt, daß die Bank von Japan die Zinsen nur langsam anheben dürfte. Im Juli hatte die Zentralbank die Zinsen erstmals seit sechs Jahren auf 0,25 Prozent angehoben. Weitere Erhöhungen machte sie damals von einer anhaltend kräftigen Wirtschaft und wachsenden Preissteigerungsraten abhängig.

Aktien in Tokio tendieren freundlich

Die Börse in Tokio präsentiert sich im Handelsverlauf am Freitag nach innerhalb enger Bandbreiten wechselhaftem Verlauf leicht im Plus. Gegen 13.16 Ohr Ortszeit gewinnt der Nikkei-225-Index 0,21 oder 20 Zähler auf 16.044, während der Topix 0, 1 Prozent oder 2 Punkte auf 1.605 zulegt. Nach einem Mittagsstand von 16.083 Punkten war der Index vorübergehend ins Minus gerutscht, die Verkaufsneigung sei aber offensichtlich insgesamt nicht stark genug, den Index unter die 16.000er Marke zu drücken, berichten Beobachter. Stützend wirkten die günstigen Vorgaben der Wall Street, wo der Dow Jones zum zweiten Mal in Folge mit einem Schlußrekord geschlossen habe. Nach oben scheine der Nikkei wegen immer wieder zu beobachtender Gewinnmitnahmen aber zunächst gedeckelt zu sein. Softbank setzen ihren Aufschwung den vierten Tag in Folge fort und gewinnen rund 5 Prozent, nachdem das Unternehmen am Vortag einen Refinanzierungsplan und neue Produkte für sein Mobilfunkgeschäft angekündigt hat. Sony litten dagegen weiter unter den Problemen mit dem Rückruf von PC-Akkus, heißt es. Sie verlieren etwa 1 Prozent. Am Donnerstag hatte Lenovo 526.000 Laptop-Batterien zurückgerufen.

Börse in Hongkong in der Defensive

Die Börse in Hongkong gibt am Freitagmittag (Ortszeit) bei anziehenden Umsätzen nach. Der HSI verliert 0,8 Prozent auf 17.396 Punkte bei einem Umsatz von 20, 32 (16,76) Milliarden Hongkong-Dollar. Beobachter berichten von Druck über die im Tagesverlauf sehr volatilen HSI-Futures vor dem Hintergrund einer “ungewöhnlich hohen“ in Hongkong geparkten Liquidität mit Blick auf die Aufwertungsfantasie für den Yuan. “Ich glaube wir bewegen uns in den kommenden Wochen in einer Handelsspanne von 17.100 bis 17.600 Punkte“, so ein Marktkenner, der eine starke Unterstützung bei 17.200 Punkten ausmacht. Li & Fung verlieren 3,1 Prozent auf 19,02 Hongkong-Dollar, nachdem das BIP auf dem Schlüsselmarkt Vereinigte Staaten in der dritten Lesung nach unten revidiert worden war.

Nachbörsliche Meldungen aus Amerika

Die amerikanischen Börsen haben am Donnerstag nach Ende des offiziellen Handels etwas fester tendiert. Der Nasdaq-100 After Hours Indicator gewann 0,29 Prozent auf 1.666,38 Zähler.

Hewlett-Packard haben am Donnerstag im nachbörslichen amerikanische Handel um 1,5 Prozent auf 36,50 Dollar gewonnen. Zuvor hatte eine Anhörung vor einem Ausschuß des Repräsentantenhauses keine Hinweise erbracht, daß Chief Executive Mark Hurd in die Untersuchungen des Unternehmens bezüglich undichter Stellen in seinem Board verwickelt ist. Electro Scientific Industries büßten 7, 2 Prozent auf 20,73 Dollar ein. Der Elektronikausrüster hatte mitgeteilt, daß der Umsatz im laufenden Quartal gleich hoch oder etwas niedriger ausfallen werde. Nach Unternehmensangaben soll der Umsatz im zweiten Quartal zwischen 50 Millionen und 60 Millionen Dollar betragen. Analysten hatten bislang 59,4 Millionen Dollar erwartet. Der Umsatz im ersten Quartal lag bei 60,2 Millionen Dollar und damit ebenso über den Prognosen der Analysten wie der Gewinn je Aktie. Accenture gaben leicht um 1,4 Prozent nach auf 31,15 Dollar. Der Unternehmensberater hatte knapp über den Prognosen liegende Geschäftszahlen gemeldet und lag mit seinem Ausblick im Rahmen der Erwartungen. Tibco Software gaben um 6,1 Prozent auf 8,35 Dollar nach, belastet von einem Gewinnrückgang um 19 Prozent im dritten Quartal des Fiskaljahres. Damit lag der Hersteller von Unternehmenssoftware beim Gewinn vor Einmalposten über, beim Umsatz jedoch knapp unter den Erwartungen des Marktes. Smart Modular Technologies rückten um 9,6 Prozent auf 10,94 Dollar vor. Das Unternehmen hatte über den Erwartungen liegende Viertquartalszahlen vorgelegt.

Wall Street schließt gut behauptet - Dow knapp unter Rekordhoch

Die Notierungen an Wall Street sind am Donnerstag im Handelsverlauf zwei Mal über das Allzeithoch auf Schlußkursbasis von 11.723 Punkten gestiegen. Mit Enttäuschung aufgenommene Daten zum amerikanische Wirtschaftswachstum und der zuletzt wieder gestiegenen Ölpreis haben jedoch nicht zu einem neuen Rekordschluß geführt und die amerikanische Standardwerte lediglich gut behauptet aus dem Handel gehen lassen.

Der Dow-Jones-Index für 30 Industriewerte (DJIA) stieg um 0,2 Prozent oder 25 auf 11.715 Punkte nach. Der S&P-500 legte 0,2 Prozent oder 2 auf 1.339 Stellen. Der Nasdaq-Composite stieg 0,3 Prozent oder 7 Punkte auf 2. 270.

Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sind zwar stärker als erwartet gefallen. Allerdings sei das amerikanische Bruttoinlandsprodukt (BIP) für das 2. Quartal in der dritten Veröffentlichung mit 2,6 Prozent unter den Prognosen geblieben. Positiv sei allerdings, daß die Inflationskomponente weniger stark gestiegen sei als erwartet. “Ein großer Teil des abgeschwächten Wachstums geht aber auf die Komponente Wohnhäuser zurück“, so ein Händler.

Die Nachrichtenlage präsentierte sich weiter dünn. Mit einem Plus von 2,4 Prozent auf 33,06 Dollar ging es für die Aktie von General Motors (GM) kräftig nach oben. Hier helfen Meldungen, wonach Tracinda, die Investmentgesellschaft von Kirk Kerkorian, weitere bis zu 12 Millionen Aktien an dem Unternehmen erwerben will. Damit würde der Anteil von Tracinda auf über 10 Prozent steigen. Zugleich werden die Verhandlungen zwischen GM und Renault/Nissan mit Blick auf eine mögliche Allianz fortgesetzt.

Nach den Rücktritten weiterer Verwaltungsratsmitglieder legten Hewlett-Packard 1,6 Prozent auf 35,97 Dollar zu. Im Zusammenhang mit der Abhöraffaire bei dem IT-Unternehmen müssen am Berichtstag mehrere Vorstände vor dem Kongress aussagen. Nach dem Abgang von Patricia Dunn hat in der Zwischenzeit auch Ann Baskins das Handtuch geworfen. Time Warner gerieten unter Abgabedruck, nachdem J.P. Morgan das Papier auf “Neutral“ von zuvor “Overweight“ zurückgestuft hat. Die Situation bei AOL gestalte sich weiter schwierig, hieß es. Die Analysten erwarten, daß die Internet-Tochter weitere Marktanteile verlieren wird. Die Aktie sank um 2,1 Prozent auf 18,20 Dollar.

Amerikanische Anleihen knapp behauptet

Die amerikanische Anleihen haben am Donnerstag im späten Verlauf des New Yorker Handels trotz enttäuschender amerikanische Konjunkturdaten und einer kräftig aufgenommenen Auktion fünfjähriger amerikanische Notes knapp behauptet tendiert. Die zehnjährigen Anleihen mit einem Kupon von 4,875 Prozent notierten 3/32 tiefer bei 102-1/32 und einer Rendite von 4,614 Prozent, nach 4,6 Prozent am Mittwoch. Die Langläufer mit einem 4,5 Prozent-Kupon sanken um 8/32 auf 95-31/32. Die Rendite stieg von 4,738 auf 4,756 Prozent. Die amerikanische Wirtschaft ist im zweiten Quartal lediglich um annualisiert 2,6 Prozent gewachsen. Damit wurde die Wachstumsentwicklung bei der dritten Berechnung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) wieder nach unten revidiert. In zweiter Veröffentlichung war eine BIP-Zunahme um 2, 9 Prozent genannt worden, bei der ersten Veröffentlichung war ein Wachstum von 2,5 Prozent ausgewiesen worden. Ökonomen hatten für den vorläufig letzten Ausweis eine leichte Abwärtsrevision auf plus 2, 8 Prozent erwartet. Im ersten Quartal war die amerikanische Wirtschaft um 5,6 Prozent gewachsen, nachdem das BIP im Schlußquartal 2005 um 1,8 Prozent gestiegen war. Das hohe Wachstum im ersten Quartal war vor allem Folge von Wiederaufbauarbeiten nach den Zerstörungen durch die Hurrikans “Katrina“ und “Rita“ im vergangenen Jahr. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe spielte kaum eine Rolle am Anleihemarkt. Diese waren in der Vorwoche um 6.000 statt der erwarteten 3.000 gesunken.


Quelle: faz.net

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Dax gehalten erwartet

 
04.10.06 09:10
Frühaufsteher

Dax gehalten erwartet

Mit einer gut behaupteten Dax-Eröffnung um die Marke von 6.000 Punkten rechnen Aktienhändler für Mittwoch. Gestützt werde der Markt von den freundlichen amerikanische Vorgaben, heißt es. Der Dow-Jones-Index hat den Handel auf einem neuen Allzeit- Schlußhoch beendet. Dagegen sind die Kurse in Tokio nach einer Tendenzwende im Tagesverlauf deutlich zurückgekommen. Gegen 8.05 Uhr wird der Dax mit 6.002 Punkten indiziert nach einem Xetra-Schluß am Vorabend bei 5.992. Unterstützung dürfte der Aktienmarkt vom Ölpreis erhalten, der in den Vereinigte Staaten auf ein Siebenmonats-Tief gefallen ist. Charttechnisch sei der Dax nach oben zunächst bei 6.031 Punkten begrenzt, ein Schlüsselwiderstand liege bei 6.054. Unterstützung gebe es bei 5.955 Punkten.

Als insgesamt “trendbestätigend“ stuft ein Händler die Automobil-Absatzzahlen aus den Vereinigte Staaten ein. Der große Gewinner heiße einmal mehr Toyota. Für die deutschen Fahrzeugproduzenten zeichne sich ein gemischtes Bild ab. Deutliche Rückgänge gegenüber dem Vorjahresmonat hätten VW und BMW verzeichnet, wobei bei VW das Minus durch das leichte Plus bei der Tochter Audi gemildert werde. Die positive Mercedes-Entwicklung werde durch Chrysler relativiert, während Porsche mit einem Plus von 3 Prozent positiv abgeschnitten habe.

EADS werden vorbörslich mit 20,74 zu 21,19 Euro indiziert nach einem Xetra-Schluß bei 22,69 Euro. Das Unternehmen hat nach Börsenschluß am Dienstag angekündigt, aufgrund des überarbeiteten A380-Auslieferungszeitplans werde das EBIT um insgesamt 4,8 Milliarden Euro niedriger ausfallen als ursprünglich für 2006 bis 2010 geplant. Im Vergleich zur Planung vom 13. Juni sollen sich die Auslieferungen um durchschnittlich ein weiteres Jahr verzögern. “Die Probleme bei Airbus sind noch gravierender als man gedacht hat. Die Aktie dürfte weiter unter Druck stehen, Argumente für eine Gegenreaktion sind nicht in Sicht“, sagt ein Händler. Vorbörslich hat bereits die UBS die Titel auf “Neutral“ von “Buy“ zurückgestuft. J.P. Morgan hat das EADS-Kursziel auf 18 von 22 Euro gesenkt. Auch die Aktien des EADS-Großaktionärs DaimlerChrysler könnten in Mitleidenschaft gezogen werden, heißt es.

Die Rentenmärkte befinden sich im Konsolidierungsmodus

Hatten die Rentenmärkte seit Mitte Juli einen guten Lauf und konnten Kursgewinne verbuchen, so sind sie in jüngster Zeit in eine Konsolidierungsphase eingetreten. Hintergrund ist die Tatsache, daß die Papiere inzwischen einerseits im historischen Vergleich sehr teuer geworden sein. Zum anderen dürften die inflationären Probleme alles andere aus der Welt geschafft sein. Denn die internationalen Liquiditätsversorgung ist sehr gut und treibt die Preise in vielen Bereichen nach oben. In Deutschland macht sich längst die anstehende Mehrwertsteuererhöhung als Preistreiber bemerkbar, wenn auch nicht unbedingt in wenig lebensmah definierten Preisindizes. Im frühen Handel liegt der Bund-Future am Mittwoch mit einem Minus von vier Stellen bei 117,88 Prozent.

Euro kaum verändert - Warten auf EZB-Entscheidung

Der Euro zeigt sich am Mittwoch im frühen Devisenhandel kaum verändert. Die Gemeinschaftswährung kostete 1,2730 Dollar nach 1,2734 Dollar im späten Handel in New York. Die Anleger richteten ihr Augenmerk auf die Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) am Donnerstag, sagten Händler. Es wird damit gerechnet, daß dann der Leitzins der Euro-Zone um weitere 25 Basispunkte auf dann 3,25 Prozent angehoben wird. Zum Yen kletterte der Euro am Mittwoch auf ein Ein-Monats-Hoch von 150,45 Yen. Auch der Dollar legte zur japanischen Währung zu. Der Yen sei wegen Nordkoreas Ankündigung eines ersten Atomtests unter Druck geraten, sagten Händler.

Börse in Tokio schließt am Mittwoch leichter

An der Börse in Tokio ist es am Mittwoch nach den Rekordständen an Wall Street zu Gewinnmitnahmen gekommen. Zudem habe es deutliche Verkäufen bei Rohstoffwerten gegeben, nachdem der Öl- und der Goldpreis gesunken sind. Der Nikkei-225- Index reduzierte sich um 1,0 Prozent oder 160 Zähler auf 16.083, während der Topix 1,0 Prozent oder 16 Punkte auf 1.602 verlor. Zu Handelsbeginn hatte die Börse in Tokio noch im Plus tendiert. Im weiteren Verlauf sei es jedoch zu größeren Verkaufsaufträgen gekommen, sagten Beobachter. Toyota Motor legten 1,4 Prozent auf 6.570 Yen zu. Das Unternehmen hat kräftige amerikanische Absatzzahlen für September vorgelegt. Die Stärke von Toyota im Vergleich zu den wichtigsten Automobilherstellern sei herausragend, hieß es von Morgan Stanley. Abschläge verbuchten dagegen Sony. Die Titel sanken 3 Prozent auf 4.460 Yen. Es habe erneut Sorgen wegen der Spielekonsole PlayStation 3 und einer Abstufung gegeben. Nintendo verteuerten sich um 3,3 Prozent auf 24.670 Yen, nachdem das Unternehmen die Gewinnprognosen erhöht hat. Öl- und Stahlwerte gehörten mit zu den Tagesverlierern. Die Titel des Handelshauses Mitsui & Co., welches hohe Investments in Öl- und Minenprojekten hat, verloren 5,5 Prozent auf 1. 435 Yen. Die Aktien von Sumitomo Metal Mining, der größte Goldförderer Japans, sanken 5,3 Prozent auf 1.450 Yen, nachdem der Goldpreis nachgegeben hatte.

Aktien in Hongkong knapp behauptet

Die Börse in Hongkong tendiert am Mittwochmittag (Ortszeit) knapp behauptet. Der HSI verliert 0,1 Prozent oder 23 Punkte auf 17.583. Der Index habe es zu Beginn der Sitzung nicht geschafft, das Sechsjahreshoch zu überwinden und sei daraufhin zurückgefallen, sagen Beobachter. Nun gebe es im Einklang mit den wichtigsten ostasiatischen Börsen Abschläge. Weitere Teilnehmer sprechen nun von einer Konsolidierung. China Mobile legen gegen den Markttrend 1,3 Prozent auf 56,65 Hongkong-Dollar zu. CNOOC sinken dagegen 3,3 Prozent auf 6,26 Hongkong-Dollar. Als Ursache machen Beobachter den gesunkenen Ölpreis aus.

Nachbörsliche Meldungen aus Amerika

Die amerikanischen Börsen haben am Dienstag nach Ende des offiziellen Handels kaum verändert tendiert. Der Nasdaq-100 After Hours Indicator gewann 0,12 Punkte auf 1.640,41 Zähler.

Valero Energy haben im nachbörslichen Handel am Dienstag leicht zugelegt, obwohl das Unternehmen die Prognose für das dritte Quartal nach unten revidiert hat. Valero Energy geht allerdings weiter von einem Rekordergebnis beim Gewinn je Aktie aus. Aufgrund gesunkener Margen im Gasbereich wird nun ein Gewinn je Anteilsschein zwischen 2,25 und 2,35 Dollar prognostiziert. Noch im August hatte das Unternehmen einen Gewinn je Aktie “über dem Niveau des zweiten Quartal“ erwartet. Hier wurden 2,98 Dollar je Aktie erzielt. Die Prognose der Analysten liegt bei 2,38 Dollar je Aktie. Die Titel erhöhten sich um 0,5 Prozent auf 48,41 Dollar zu. Lawson Software gaben dagegen um 3,8 Prozent auf 7,00 Dollar nach. Das Unternehmen vermeldete für das erste Quartal einen Verlust je Aktie von 0,08 Dollar und lag damit deutlich unter den Schätzungen der Analysten, die mit einem Gewinn von 0,01 Dollar gerechnet hatten. Lawson Software begründete dies vor allem mit Einmalaufwendungen.

Dow Jones auf Allzeithoch

Der weiter nachgebende Ölpreis hat am Dienstag an Wall Street für eine etwas festere Tendenz gesorgt und den Dow-Jones-Index nach sechs Jahren wieder auf ein neues Allzeithoch auf Schlußkursbasis bei 11.727 Punkten steigen lassen. Bereits auf Verlaufsbasis hatte der DJIA bei 11.759 Punkten ein neues Allzeithoch markiert. Der Ölpreis hatte an der Nymex seine Abgaben vom Vortag fortgesetzt und verlor weitere 3,8 Prozent oder 2,35 Dollar auf 58,68 Dollar. Er ist damit auf dem Weg zu seinem Jahrestief bei 57,55 Dollar, das er am 16. Februar markiert hatte. Aufgrund fehlender Impulse, am Berichtstag wurden keine amerikanische Konjunkturdaten bekannt gegeben, konzentrierte sich das Interesse der Anleger auf die Charttechnik, sagte ein Analyst.

Der Dow Jones Index für 30 Industriewerte (DJIA) erhöhte sich um 0,5 Prozent oder 57 Punkte auf 11.727. Der S&P-500 kletterte um 0,2 Prozent oder 3 Punkte auf 1.334. Der Nasdaq-Composite verzeichnete ein Plus von 0,3 Prozent oder 6 Punkten auf 2.244. Dabei wurden 1,71 (Montag: 1,38) Milliarden Aktien umgesetzt. Es wurden 1.726 Kursgewinner und 1.598 -verlierer gezählt, 153 Titel schlossen unverändert. Händler sprachen von einer Erholung auf breiter Basis. Von den 30 Titeln im DJIA legten 23 zu. “Der Fall des Ölpreises unter die Marke von 60 Dollar und die nachgebenden Rohstoffpreise haben die Kurse heute beflügelt“, so ein Händler. Die Anleger gehen davon aus, daß die gesunkenen Rohstoffpreise sich bei den Unternehmen in steigenden Gewinnen niederschlagen.

Unter Abgaben litten im DJIA vor diesem Hintergrund die Rohstoffwerte. Die Aktien von Exxon Mobil gaben aufgrund des fallenden Ölpreis um 2,4 Prozent auf 65,41 Dollar nach und waren damit Tagesverlierer im DJIA. Die Titel des Aluminium-Konzerns Alcoa schlossen mit einem Minus von 1,9 Prozent bei 27,10 Dollar. Neben dem Ölpreis standen auch die amerikanische Absatzzahlen für September im Fokus des Interesses, ergänzte ein Teilnehmer. So verloren General Motors 0, 3 Prozent auf 33,41 Dollar. Das Unternehmen verzeichnete einen Absatzrückgang um 6,8 Prozent. Ford legten dagegen um 1,2 Prozent auf 8,23 Dollar zu. Hier wurde im September ein Absatzplus von 4,7 Prozent verzeichnet.

Tagesgewinner im DJIA waren Boeing mit einem Plus von 2,2 Prozent auf 81,78 Dollar, gefolgt von Wal-Mart, die um 2,1 Prozent auf 49,46 Dollar zulegten. Auch die Bankenwerte setzten ihre Aufwärtsbewegung fort. Hier gewannen J.P.Morgan 1,9 Prozent auf 47,75 Dollar. Marvell Technology brachen dagegen nach einer Umsatzwarnung für das dritte Quartal um 12 Prozent auf 16,80 Dollar ein.

Amerikanische Anleihen tendierten wenig verändert

Mit einer kaum veränderten Tendenz haben sich die amerikanische Anleihen am Dienstag im späten Geschäft gezeigt. Der Handel verlief aufgrund fehlender Impulse sehr ruhig, die Umsätze seien gering gewesen. Am Berichtstag standen keine amerikanische Konjunkturdaten zur Veröffentlichung an. Die Anleger würden bereits auf die am Freitag anstehenden amerikanische Arbeitsmarktdaten für September warten und hätten sich vor diesem Hintergrund deutlich zurückgehalten, so ein Händler. Der am Vortag veröffentlichte ISM-Index, der leicht unter den Erwartungen ausgefallen war, hätte das Sentiment weiter gestützt, ergänzte ein Analyst. Zehnjährige Anleihen mit einem Kupon von 4,875 Prozent verloren 3/32 auf 102-1/32 und rentierten mit 4,616 Prozent. Die 30-jährige Treasury gab 3/32 auf 95-31/32 nach. Die Rendite stieg von 4,749 auf 4,755 Prozent.


Quelle: faz.net

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Die Hausse ist zurück

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05.10.06 09:19
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Die Hausse ist zurück

Mit einem neuen Rekordstand beim Dow Jones und der sehr festen Schlußtendenz des Nikkei in Tokio wird beim Dax am Donnerstag mit einer Fortsetzung des Aufwärtstrends gerechnet. Dabei dürften nach Händlerangaben Technologiewerte wie SAP und Siemens eine führende Rolle beim Anstieg spielen. Vorbörslich wird der Dax bei 6.094 Punkten gesehen nach einem Handelsschluß am Vortag bei 6.046 Punkten. Aus charttechnischer Sicht erwartet den Dax nach oben bei 6.100 Punkten ein Widerstand, nach unten dürfte der Index bei 6.030 Zählern Unterstützung finden. Von der allgemein erwarteten Leitzinserhöhung der EZB auf 3,25 Prozent geht nach Ansicht der meisten Experten keine bremsende Wirkung aus. Der Schritt sei seit Wochen am Markt eingepreist.

Technologiewerte stehen vor der Vorlage von Geschäftszahlen von Micron Technology im Mittelpunkt des Interesses. So werden SAP fest erwartet, nachdem eine Kooperation mit Fujitsu ausgeweitet wurde. Beide Seiten haben mitgeteilt, die Unternehmenssoftware von SAP auf Basis der Fujitsu-Plattform werde künftig gemeinsam weltweit vertrieben. Fujitsu wird damit als erstes japanisches Unternehmen globaler Servicepartner von SAP. Fujitsu werde dazu die Zahl der SAP-Berater bis 2008 auf 2.500 ausbauen, hieß es. SAP werden vorbörslich zwischen 159,51 und 160,01 Euro nach einem Xetra-Schluß bei 157,74 Euro taxiert. Ein Widerstand wird um 180 Euro gesehen. Nach der Hochstufung von Infineon durch Goldman Sachs am Vortag sei der gesamte Sektor in Deutschland gesucht, berichtet eine Händlerin.

Auch Siemens werden laut Händlern zu den Favoriten gehören. Der Titel wird vorbörslich zwischen 67,75 Euro und 68,15 Euro taxiert nach einem Xetra-Schluß bei 67,49 Euro. “Die Politik gegenüber BenQ wird jetzt langsam glaubwürdig“, sagt ein Händler mit Verweis auf die vorerst eingestellte Abschlußzahlung von 117 Millionen Euro an die Taiwanesen. Der Schritt zeige, daß Siemens eindeutig Position bezogen habe und bereit sei, dafür auch Rechtstreitigkeiten aufzunehmen. Bei 70 Euro wird ein starker Widerstand gesehen.

Deutsche Autohersteller geraten mit neuen Kfz-Absatzzahlen für September in den Blick. Am Vormittag legen der Branchenverband VDA und das Kraftfahrtbundesamt (KBA) ihre Absatzdaten vor. “Bei VW steht allerdings die Sonderstory mit MAN davor“, sagt ein Händler. Auf Daimler und BMW dürften die Daten hingegen unmittelbar durchschlagen. VW werden mit 69,03 Euro zu 69,23 Euro gestellt nach 68,85 Euro.

Vorbörslich nur unverändert liegen dagegen EADS im Markt. Der neue Restrukturierungsplan komme am Markt nicht gut an, sagen Händler. “Da versucht man den Teufel mit dem Beelzebub auszutreiben“, urteilt ein Händler. Fehlende Einnahmen würden verstärkt durch zusätzliche Restrukturierungskosten ausgeglichen. Sollte zudem das A-350-Programm nicht durchgeführt werden, das gegen Boeings “Dreamliner“ gerichtet war, drohe eine völlige Underperformance gegen Boeing.

Europäische Rentenmärkte: Warten auf die EZB

Hatten die Rentenmärkte seit Mitte Juli einen guten Lauf und konnten Kursgewinne verbuchen, so sind sie in jüngster Zeit in eine Konsolidierungsphase eingetreten. Hintergrund ist die Tatsache, daß die Papiere inzwischen einerseits im historischen Vergleich sehr teuer geworden sein. Zum anderen dürften die inflationären Probleme alles andere aus der Welt geschafft sein. Denn die internationalen Liquiditätsversorgung ist sehr gut und treibt die Preise in vielen Bereichen nach oben. In Deutschland macht sich längst die anstehende Mehrwertsteuererhöhung als Preistreiber bemerkbar, wenn auch nicht unbedingt in wenig lebensnah definierten Preisindizes. Auf dieser Basis dürfte sich die Europäische Zentralbank am Donnerstag nach der erwarteten Leitzinserhöhung um einen Viertelprozentpunkt auf 3,25 Prozent weiterhin „vigilant“ zeigen. Im frühen Handel liegt der Bund-Future mit einem Minus von vier Stellen bei 118,23 Prozent.

Euro vor EZB-Zinsentscheidung leicht in der Defensive

Vor der an den Märkten mit Spannung erwarteten Zinsentscheidung der EZB zeigt sich der Euro am Donnerstag im frühen Handel zum Dollar und Yen etwas leichter. Gewinnmitnahmen hätten die Gemeinschaftswährung gedrückt, sagten Händler. Es wurde damit gerechnet, daß die Europäische Zentralbank (EZB) den Leitzins in der Euro-Zone am Donnerstag erneut um 25 Basispunkte auf dann 3,25 Prozent erhöht. Der Euro fiel auf 1,2700 Dollar nach 1,2715 Dollar im späten amerikanische Handel. Zum Yen tendierte die Gemeinschaftswährung mit 149,50 Yen nach 149,76 Yen.

Börse in Tokio schließt mit deutlichen Kursgewinnen

Die Börse in Tokio hat am Donnerstag sehr fest geschlossen. Der Nikkei-225-Index legte 2,3 Prozent oder 367 Zähler auf 16.449 zu, während der Topix 2,0 Prozent oder 31 Punkte auf 1.633 stieg. Die positiven Vorgaben von den amerikanische Börsen beflügelten den Aktienmarkt in Tokio. Der Dow-Jones-Index für 30 Industriewerte hatte erneut auf einem neuen Allzeithoch bei 11.851 Punkten den Handel beendet. Insbesondere die Titel von exportorientierten Unternehmen legten zu. Nissan stiegen 3, 5 Prozent auf 1.369 Yen. Etwas überraschend sei die Absage von General Motors an eine Kooperation mit Renault/Nissan, sagt ein Händler. Die Nissan-Aktie sei daraufhin im späten amerikanische Handel unter Druck gekommen. In Tokio handelte sie allerdings - im Fahrwasser der festen Exportwerte - sehr fest. Canon stiegen 4,8 Prozent auf 6.550 Yen. Die Titel sind aus Sicht von Händlern unterbewertet. Toshiba verloren dagegen 5,2 Prozent auf 723 Yen. Die Investoren seien wegen der finanziellen Belastung der Akquisition von Westinghouse besorgt.

Börse in Hongkong zeigt sich fest

Die Börse in Hongkong tendiert am Donnerstagmittag (Ortszeit) auf dem höchsten Stand seit sechs Jahren. Der HSI gewinnt 1,1 Prozent auf 17.824. Die Vorgaben von Wall Street wirkten sich positiv aus, heißt es. Peter Lai von DBS Vickers ergänzt, daß die Zurückhaltung einiger Akteure ein weiteres Aufwärtspotential erwarten läßt. HSBC legen 1,8 Prozent auf ein Allzeithoch von 144,30 Hongkong-Dollar zu. Die Titel würden allein 77 Punkte der insgesamt 225 Punkte Aufschlag im Index verursachen. China Mobile legen 2,0 Prozent auf 58,15 Hongkong-Dollar zu - was einem Beitrag zum Plus des Index von 71 Punkten bedeutet.

Nachbörsliche Meldungen aus Amerika

Die amerikanischen Börsen haben am Mittwoch nach Ende des offiziellen Handels weiterhin freundlich tendiert. Der Nasdaq-100 After Hours Indicator gewann 1,31 Punkte auf 1.682,45 Zähler.

Die Aktien von Hewlett-Packard haben sich am Mittwoch im nachbörslichen Handel mit einem leichten Minus gezeigt, nachdem der Staatsanwalt von Kalifornien eine Anklage gegen die frühere Aufsichtsratsvorsitzende Patricia Dunn und vier weitere ehemalige Angestellte des Unternehmens anstrebt. Anlaß ist die Abhör-Affäre bei Hewlett-Packard. Die Aktien gaben um 0,4 Prozent auf 37,85 Dollar nach. Die Titel von Starbucks legten dagegen um 5,1 Prozent auf 37,80 Dollar zu. Der Umsatz in den Läden die in den vergangenen 13 Monaten eröffnet wurden, ist im September um 6 Prozent gestiegen. Analysten hatten hier lediglich mit einer Zunahme um 3,4 Prozent gerechnet. Apple Computer verloren 0,8 Prozent auf 74,80 Dollar. CEO Steve Jobs habe von manipulierten Aktienoptionen seines Unternehmens gewußt, wie es hieß. Eine interne Prüfkommission habe 15 Fälle unrechtmäßig rückdatierter Aktienoptionen gefunden, die “ernsthafte Bedenken“ über das Verhalten ehemaliger Apple-Führungskräfte erwecken würden, schreibt das “Wall Street Journal“ unter Berufung auf den amerikanische Computerhersteller. Bei der Untersuchung geht es um widerrechtliche Rückdatierungen von Aktienoptionen, um deren Wert zu steigern. Betroffen sei einem Unternehmenssprecher zufolge der Zeitraum von 1997 bis 2002. Der CFO aus dieser Zeit, Fred Anderson, ist am Wochenende vom Board zurückgetreten.

Dow auf neuem Allzeithoch

Die Aktienkurse an Wall Street haben zur Wochenmitte ihre positive Tendenz des Vortages fortgesetzt und mit deutlichen Aufschlägen den Handel beendet. Der Dow-Jones-Index für 30 Industriewerte schloß dabei erneut auf einem neuen Allzeithoch bei 11.851 Punkten. Die Anleger hätten wieder mehr Vertrauen in die Stärke der amerikanische Wirtschaft gewonnen, sagte ein Teilnehmer. Auch positive Aussagen von Fed-Chairman Ben Bernanke verliehen den Kursen einen zusätzlichen Schub. Der am Berichtstag veröffentlichte ISM-Index für das nichtverarbeitende Gewerbe in den Vereinigte Staaten war zwar schwächer ausgefallen als erwartet, Analysten sahen aber eine positive Entwicklung in den Sub-Indizes zur Auftragslage und zur Beschäftigung.

Für mehr Bewegung sorgten die Aussagen von Fed-Chairman Bernanke. Am amerikanische Markt für Wohnimmobilien findet nach seiner Aussage eine substantielle Korrektur statt, die bei der Normalisierung des Wirtschaftswachstums eine Rolle spielt. Niedrigere Hauspreise dürften das Wirtschaftswachstum in der zweiten Jahreshälfte 2006 einen Prozentpunkt kosten, sagte Bernanke. Außerhalb des Haussektors sei das Wachstum aber weiterhin relativ stark. Beobachter wiesen darauf hin, daß Bernankes Einschätzung des Markts für Wohnimmobilien deutlicher ausfiel als die des Offenmarktausschusses (FOMC). Im Protokoll der jüngsten FOMC-Sitzung war zuletzt nur von einer Abkühlung die Rede. Langfristig wird der Hausmarkt nach Bernankes Einschätzung von einem guten Beschäftigungs- und Einkommenswachstum sowie niedrigen Hypothekenzinsen profitieren.

Hinsichtlich der Inflation verwendete der Fed-Chairman die Formulierung, diese bleibe ein Risiko, sollte aber mit der Zeit zurückgehen. Gleichwohl müsse die Fed weiterhin sehr wachsam sein - nicht nur, um einen Anstieg der Inflation, sondern auch, um ein Verharren auf dem aktuellen Niveau zu verhindern. Der Dow Jones Index für 30 Industriewerte (DJIA) erhöhte sich um 1,1 Prozent oder 123 Punkte auf 11.851. Der S&P-500 legte um 1,2 Prozent oder 16 Punkte auf 1.350 zu. Der Nasdaq-Composite verbesserte sich um 2,1 Prozent oder 47 Punkten auf 2.290. Ein Händler verwies zudem vor dem Hintergrund der fallenden Rohstoffpreise auf Umschichtungen aus den Rohstoffwerten in Blue-Chips. So sei der Ölpreis seit Juli um rund 25 Prozent gefallen, fügte er hinzu.

Die Kursabschläge bei General Motors belasteten dagegen das Sentiment leicht, sagte ein Beobachter. General Motors verloren 0,3 Prozent auf 33,32 Dollar, nachdem die Aktien zu Handelsbeginn noch von einer Hochstufung durch Bear Stearns auf “Peer perform“ von “Underperform“ profitiert hatten. Nachdem General Motors im Verlauf aber das Ende der Gespräche mit Renault/Nissan über eine mögliche Allianz bestätigt hatte, gab der Kurs deutlicher nach und fiel in der Spitze um fast 4 Prozent. Dagegen legten die Aktien von Ford um 4 Prozent auf 8,56 Dollar zu. Der Konzern könnte nun ein möglicher Partner von Renault/Nissan werden, hieß es im Handel.

Wal-Mart erholten sich dagegen von ihren Abschlägen aus dem Verlauf und schlossen mit einem leichten Plus von 0,2 Prozent bei 49,55 Dollar. Der Konzern hat seine Prognose für das flächenbereinigte Umsatzwachstum für September auf 1,3 Prozent von 1,8 Prozent nach unten revidiert. Daraufhin hatte die Aktie in der Spitze knapp 3 Prozent verloren. Bei den Pharma- und Biotechnologietiteln legten ImClone mit Übernahmespekulationen um 8 Prozent auf 29,33 Dollar zu. ImClone habe im vergangenen Monat das Gebot eines großes Pharmakonzerns für eine Übernahme zum Preis von 36 Dollar je Aktie abgelehnt, hieß es in einer Mitteilung an die SEC.

Amerikanische Anleihen tendieren freundlich

Mit Aufschlägen haben sich die amerikanische Anleihen am Mittwoch im späten Handel in New York gezeigt. Die Aussagen von amerikanische Notenbankpräsident Ben Bernanke hätten den Markt gestützt. Auch der unter den Erwartungen ausgefallene ISM-Index für die Geschäftsaktivität im nicht-verarbeitenden Gewerbe in den Vereinigte Staaten sei positiv für das Sentiment gewesen, sagte ein Beobachter. Der Index ist auf 52,9 Punkte gesunken und damit stärker zurückgegangen als erwartet. Volkswirte hatten einen Stand von 56,0 erwartet, nachdem der Index im Vormonat bei 57,0 gelegen hatte. Allerdings hätten die Sub-Indizes auf eine positive Entwicklung zur Auftragslage und zur Beschäftigung hingewiesen.

Für mehr Bewegung sorgten die Aussagen von Fed-Chairman Bernanke. Am amerikanische Markt für Wohnimmobilien findet nach seiner Aussage eine substantielle Korrektur statt, die bei der Normalisierung des Wirtschaftswachstums eine Rolle spielt. Niedrigere Hauspreise dürften das Wirtschaftswachstum in der zweiten Jahreshälfte 2006 einen Prozentpunkt kosten, so Bernanke. Außerhalb des Haussektors sei das Wachstum aber weiterhin relativ stark. Beobachter wiesen darauf hin, daß Bernankes Einschätzung des Markts für Wohnimmobilien deutlicher ausfällt als die des Offenmarktausschusses (FOMC). Im Protokoll der jüngsten FOMC-Sitzung war zuletzt nur von einer Abkühlung die Rede. Langfristig wird der Hausmarkt nach Bernankes Einschätzung von einem guten Beschäftigungs- und Einkommenswachstum sowie niedrigen Hypothekenzinsen profitieren.

Hinsichtlich der Inflation verwendete der Fed-Chairman die Formulierung, diese bleibe ein Risiko, sollte aber mit der Zeit zurückgehen. Gleichwohl müsse die Fed weiterhin sehr wachsam sein - nicht nur, um einen Anstieg der Inflation, sondern auch, um ein Verharren auf dem aktuellen Niveau zu verhindern. Zehnjährige Anleihen mit einem Kupon von 4,875 Prozent gewannen 14/32 auf 102-15/32 und rentierten mit 4,561 Prozent, nach 4,616 Prozent am Dienstag. Die 30-jährige Treasury legte um 16/32 auf 96-16/32 zu. Die Rendite fiel damit von 4,755 auf 4,721 Prozent. “Es bestätigt sich mehr und mehr, daß wir ein Soft Landing der amerikanische Wirtschaft sehen“, sagte ein Analyst optimistisch.


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Dax gehalten erwartet

 
06.10.06 08:38
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Dax gehalten erwartet

Der Dow Jones erreichte am Donnerstag ein neues Allzeithoch, aber nur mit einem leichten Plus. So dürften die europäisdchen Börsen leicht freundlich tendieren. Eine gewisse Zurückhaltung vor dem Wochenende scheint jedoch denkbar zu sein.

Aktienhändler erwarten am Freitag einen etwas leichteren Dax zum Xetra-Schluß. Elf von Dow Jones Newswires befragte Marktteilnehmer rechnen im Schnitt mit einem Dax-Stand von 6.067 Punkten nach 6.075 zum Xetra-Schluß am Donnerstag. Vier Händler erwarten einen steigenden, fünf einen fallenden Leitindex. Zwei Marktteilnehmer erwarten dagegen einen unveränderten Handelsschluß am Freitag. Die Spanne der Schätzungen reicht von 6.035 bis zu 6.100 Punkten.

Europäischen Rentenmärkten fehlt es an Phantasie

Die europäischen Rentenmärkte befinden sich aufgrund der allgemeinen Konjunkturskepsis in einem kurszfristigen Aufwärtstrend, der der Euphorie an den Börsen widerspricht. Aufgrund der steigenden Zinsen und der Entwicklung an der „Preisfront“ - immerhin sind teuere Anleihen bei gleichzeitig boomenden Börsen an sich schon ein Anzeichen für eine zu hohe Liquidität und damit ein Hinweis auf mögliche Inflationsgefahren - dürfte die weitere Kursphantasie ziemlich begrenzt sein. Im frühen Handel liegt der Bund-Future mit einem Plus von zwei Stellen bei 118,14 Prozent.

Dollar vor Veröffentlichung von Arbeitsdaten fester

Der Dollar zeigt sich am Freitag im frühen Handel vor der Veröffentlichung von amerikanische Arbeitsmarktdaten zum Yen zugelegt. Die amerikanische Währung kostet 117,99 Yen nach 117,66 Yen am Vorabend in New York. Der Euro kletterte auf 149,76 Yen nach 149,42 Yen im späten Handel. „Bei japanischen Investoren besteht immer noch Nachfrage nach dem Euro“, sagte Hidenori Kato von Societe Generale. Die Europäische Zentralbank hatte am Donnerstag ihren Leitzins um 25 Basispunkte auf 3,25 Prozent erhöht und für dieses Jahr eine weitere Anhebung signalisiert. Zum Dollar notierte die Einheitswährung beinahe unverändert bei 1,2695 Dollar.

Börse in Tokio verbucht leichte Kursverluste

Die Börse in Tokio präsentiert sich im Handelsverlauf am Freitag etwas leichter. Gegen 13.05 Uhr Ortszeit verliert der Nikkei-225-Index 0,4 Prozent oder 70 Zähler auf 16.379, während der Topix 0,3 Prozent oder 5 Punkte auf 1.628 abgibt. Die Anleger würden vor dem langen Wochenende und den politischen Unsicherheiten in Nordkorea Aktien verkaufen, sagen Beobachter. Stahlhersteller legen jedoch zu, nachdem es geheißen hatte die indische Tata Steel sei an der Übernahme von Corus interessiert. Die Anleger hoffen auf eine branchenweite Reorganisation, wie Teilnehmer sagen. JFE Holdings steigen 1,3 Prozent auf 4.680 Yen und Nippon Steel um 0,8 Prozent auf 493 Yen.

Aktien in Hongkong knapp behauptet

Die Börse in Hongkong tendiert am Freitagmittag (Ortszeit) knapp behauptet. Der HSI verliert 0,1 Prozent oder 16 Punkte auf 17.892. Nach dem Erreichen neuer Höchststände würden die Anleger “zunächst einmal Luft holen“, sagt ein Beobachter. Für die kommenden Handelstage geht er von einer Konsolidierung aus. China Mobile verlieren 1,5 Prozent auf 57,35 Hongkong-Dollar. Teilnehmer nennen Gewinnmitnahmen als Ursache. Hutchison legen dagegen 1,0 Prozent auf 69,55 Hongkong-Dollar zu und Cheung Kong verteuern sich um 0,8 Prozent auf 85 Hongkong-Dollar.

Nachbörsliche Meldungen aus Amerika

Die amerikanischen Börsen haben am Donnerstag nach Ende des offiziellen Handels etwas leichter tendiert. Der Nasdaq-100 After Hours Indicator verlor 0,8 Punkte auf 1.688,63 Zähler.

Micron Technology haben die Erwartungen der Analysten für das vierte Quartal verfehlt. Die Aktien verloren daraufhin im nachbörslichen Handel am Donnerstag 8,1 Prozent auf 16,12 Dollar. Micron hat den Nettogewinn im vierten Quartal zwar auf 63,5 (43,1) Millionen Dollar oder 0,08 (0,07) Dollar je Aktie gesteigert. Die Erwartungen der Analysten hat der Technologiekonzern dennoch verfehlt. Diese waren im Mittel von einem Ergebnis je Aktie von 0,14 Dollar und von einem Umsatz von 1,42 Milliarden Dollar ausgegangen. Den Umsatz bezifferte Micron für das Schlußquartal des Geschäftsjahrs 2005/06 auf 1, 37 (1,26) Milliarden Dollar. Die Zunahme des Nettoergebnisses um 48 Prozent begründete das Unternehmen mit einem höheren Absatz von Halbleitern. Sie hatten in den drei Monaten per Ende August einen Anteil von 50 Prozent am Umsatz, auf Bild gebende Sensoren entfielen 15 Prozent des Umsatzes. Murphy Oil tendierten unverändert auf 47,76 Dollar nachdem das Unternehmen seine Prognose für den Gewinn je Aktie für das dritte Quartal nach oben korrigiert hat. Das Unternehmen erwartet nun 0,95 bis 1,05 Dollar je Aktie, nachdem zuvor eine Spanne von 0,50 bis 0,70 Dollar genannt worden waren.

Dow auf neuem Allzeithoch

Mit leichten Aufschlägen haben die Kurse an Wall Street am Donnerstag den Handel beendet und den Dow-Jones-Index für 30 Industriewerte (DJIA) erneut auf ein neues Allzeithoch auf Schlußkursbasis steigen lassen. Der Index ging bei 11.867 Punkten aus der Sitzung und schloß damit nur knapp unter seinem Tageshoch bei 11.870 Punkten, was ein neues Allzeithoch auf Verlaufsbasis darstellte. Den größten Teil der Sitzung hielten sich die Investoren im Vorfeld der amerikanische Arbeitsmarktdaten für September, die am Freitag veröffentlicht werden, zurück, sagte ein Händler. Auch der wieder auf 60 Dollar gestiegene Ölpreis belastete das Sentiment, ergänzte ein Analyst.

Erst gegen Handelsende zogen die Kurse leicht an und schlossen im positiven Terrain. Zur Begründung verwiesen Marktteilnehmer auf die positiven Umsatzzahlen der Einzelhandelsunternehmen für September. Der DJIA erhöhte sich um 0,1 Prozent oder 16 Punkte auf 11. 867. Der S&P-500 erhöhte sich um 0,2 Prozent oder 3 Punkte auf 1.353. Der Nasdaq-Composite verbesserte sich um 0,7 Prozent oder 15 Punkte auf 2.306. Dabei wurden 1,75 (Mittwoch: 1,87) Milliarden Aktien umgesetzt. Es wurden 2.248 Kursgewinner und 1.065 -verlierer gezählt, 154 Titel schlossen unverändert. Bei den Einzelhändlern stieg der flächenbereinigte Umsatz im September um 3,8 Prozent. Die negative Ausnahme bildeten hier Wal-Mart, die lediglich ein Plus von 1,3 Prozent vermeldeten. Die Aktie war daher mit einem Minus von 2,3 Prozent auf 48,41 Dollar schwächster Wert im DJIA.

Hewlett-Packard gaben um 0,5 Prozent auf 37,84 Dollar nach, nachdem der Staatsanwalt von Kalifornien eine Anklage gegen die frühere Aufsichtsratsvorsitzende Patrizia Dunn und vier weitere ehemalige Angestellte des Unternehmens anstrebt. Anlaß ist die Abhör-Affäre bei Hewlett-Packard. Apple reduzierten sich um 0,7 Prozent auf 74,83 Dollar, nachdem das Unternehmen bestätigt hat, daß CEO Steve Jobs davon gewußt habe, daß einige der fraglichen Aktienoptionen zurückdatiert wurden. CEO Jobs soll sich der unternehmenseigenen Prüfkommission zufolge nicht im Klaren über die buchhalterischen Folgen der manipulierten Optionen gewesen sein.

Die Titel von Starbucks legten um 7,6 Prozent auf 38,69 Dollar zu, nachdem der Umsatz in den Läden, die in den vergangenen 13 Monaten eröffnet wurden, im September um 6 Prozent gestiegen ist. Analysten hatten hier lediglich mit einer Zunahme um 3,4 Prozent gerechnet. Tagesgewinner im DJIA waren Caterpillar mit einem Aufschlag von 4,1 Prozent auf 68,24 Dollar. Ebenfalls gesucht waren Stahlaktien. Hier verwiesen Teilnehmer auf Spekulationen um eine mögliche Konsolidierung in diesem Sektor, nachdem der indische Stahlkonzern Tata Steel an einer Übernahme von Corus interessiert ist. U.S.Steel kletterten um 8,4 Prozent auf 60,63 und Nucor erhöhten sich um 6,6 Prozent auf 51,98 Dollar.

Ford verloren 2,7 Prozent auf 8,33 Dollar. Analysten zeigten sich skeptisch, daß der Konzern nach dem Scheitern der Gespräche zwischen General Motors und Renault/Nissan nun mit dem französischen Automobilhersteller erfolgreiche Gespräche über eine Allianz führen könnte. General Motors reduzierten sich um 0,6 Prozent auf 33,13 Dollar. An der Nasdaq legten 3Com um 13 Prozent auf 5,01 Dollar zu. Hintergrund waren Spekulationen, wonach eine Private Equity Firma das Unternehmen zum Preis von 7 Dollar je Aktie übernehmen möchte. Die Gerüchte blieben allerdings unbestätigt.

Amerikanische Anleihen konsolidieren

Mit einer etwas leichteren Tendenz zeigen sich die amerikanische Anleihen am Donnerstag im frühen Verlauf. Nach den Aufschlägen der vergangenen Tage würden die Investoren im Vorfeld der amerikanische Arbeitsmarktdaten für September, die am Freitag veröffentlicht werden, ihre Positionen anpassen, so ein Teilnehmer. Vor allem nach den Aussagen von Fed-Chairman Ben Bernanke vom Vortag dürfte es heute eher zu einem Konsolidierungstag kommen, ergänzt ein Analyst. Am amerikanische Markt für Wohnimmobilien findet nach Aussage von Bernanke eine substantielle Korrektur statt, die bei der Normalisierung des Wirtschaftswachstums eine Rolle spielt. Niedrigere Hauspreise dürften das Wirtschaftswachstum in der zweiten Jahreshälfte 2006 einen Prozentpunkt kosten, so Bernanke. Außerhalb des Haussektors sei das Wachstum aber weiterhin relativ stark.

Die am Berichtstag veröffentlichte Zahl der Erstanträge auf Leistungen im Rahmen der amerikanische Arbeitslosenversicherung ist in der Woche zum 30. September saisonbereinigt um 17.000 auf 302.000 gefallen. Volkswirte hatten einen Rückgang um nur 1.000 erwartet. Für die Vorwoche wurden die Daten auf minus 3.000 auf 319.000 (vorläufig: minus 6.000 auf 316.000) revidiert. Die Daten fänden im Vorfeld der Zahlen für den September allerdings nur geringe Beachtung, sagt ein Beobachter. Es wird überwiegend mit schwachen Arbeitsmarktdaten für September gerechnet. Analysten erwarten eine Zunahme der Beschäftigung außerhalb der Landwirtschaft um 125.000 und eine unveränderte Arbeitslosenquote von 4,7 Prozent. “Ich denke wir werden eine Zahl um die 100.000 bekommen“, äußert sich ein Händler pessimistisch. Die zehnjährigen Anleihen mit einem Kupon von 4,875 Prozent fielen um 11/32 auf 102-2/32 und rentierten mit 4,606 Prozent, nach 4,561 Prozent am Mittwoch. Die 30-jährige Treasury reduzierte sich um 19/32 auf 95- 29/32. Die Rendite stieg von 4,721 auf 4,76 Prozent.


Quelle: faz.net

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Dax startet leichter in den Handel

 
09.10.06 09:36
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Dax startet leichter in den Handel

Der deutsche Aktienmarkt startet etwas leichter in den Montag. Der Dax verliert gegen 9.08 Uhr 20 Punkte oder 0,3 Prozent auf 6.066 Punkte. Händler meinen, die schwachen Vorlagen aus Asien nach dem nordkoreanischen Atomtest drückten auf die Stimmung.

Das Interesse der Anleger könnte zudem unter den Feiertagen in den Vereinigte Staaten und Japan leiden, heißt es. Stärkere Impulse von Konjuktur- und Preisdaten seien nicht in Sicht, der Markt warte nun auf den Beginn der Berichtssaison, die Alcoa am Dienstag traditionell startet. Im Dax sehen Händler eine charttechnische Unterstützung um 6.000 Punkte, der Bereich um 6.162 Punkte gilt dagegen als Widerstand.

Rentenmärkte eröffnen etwas fester

Die Rentenmärkte haben am Montag morgen etwas fester eröffnet. Der richtungsweisende Bund-Future gewann in den ersten Handelsminuten acht Basispunkte auf 117,76 Euro. Der Bobl-Future legte vier Basispunkte auf 109,88 Euro zu.

Dollar behauptet sich in Fernost

Der Dollar hat am Montag im fernöstlichen Devisenhandel seine Gewinne von vergangener Woche behauptet. Bei geringem Handel - die Tokioter Börse war wegen eines Feiertags geschlossenen - profitierte die amerikanische Währung von wachsenden geopolitischen Spannungen in Nordasien.

„Der Yen hat auch verloren gegen den Euro, weil die Eskalation der Spannungen rund um einen möglichen Atomtest Nordkoreas eine schlechte Nachricht ist für das Wachstum in Nordasien“, sagte Analyst Tony Morriss von ANZ Investment Bank. Am Montag morgen meldete Nordkoreas staatliche Nachrichtenagentur den Vollzug eines Atomwaffentests (siehe auch: Nordkorea meldet Atomwaffentest).

Der Euro lag weitgehend unverändert zum Stand am Freitag bei 1,2594 Dollar. Zum Yen lag der Dollar bei 118,83 Yen. Am Freitag war er bis auf 119,12 Yen gestiegen, nachdem die Arbeitsmarktzahlen in den Vereinigten Staaten für den August nach oben revidiert worden waren. Der Schweizer Franken notierte bei rund 1,2608 Franken je Dollar und etwa 1,580 Franken je Euro.

Aktien in Hongkong am Mittag schwächer

Die nordkoreanischen Atomwaffentests belasten am Montag den Aktienmarkt in Hongkong. Zum Ende der ersten Sitzungshälfte verliert der Hang-Seng-Index 1,2 Prozent oder 220 auf 17.683 Punkte. Allerdings habe sich der Index von seinem Tagestief bei 17.589 Punkten erholt, bemerken Händler. Offenbar sei der Hang Seng-Index bei der Zehn-Tage-Linie von 17.625 Punkten unterstützt, heißt es. Der nächste Widerstand liege bei 18.000 Punkten. Überdurchschnittliche Kursverluste verzeichnen Aktien von China Mobile, die allerdings in jüngster Zeit deutlich zugelegt hatten. Die Titel büßen 2,3 Prozent auf 56,20 Hongkong-Dollar ein und sind für knapp ein Drittel der Verluste des Hang-Seng-Index verantwortlich. Aktien von Cathay Pacific fallen um 2,8 Prozent auf 16,28 Hongkong-Dollar.

Aktien in Singapur mittags leichter

Schwächer tendieren die Aktienkurse am Montag mittag (Ortszeit) in Singapur. Die nordkoreanischen Atomwaffentests belasten den Markt, wie Händler sagen. Zum Ende der ersten Sitzungshälfte verliert der Straits-Times-Index (STI) 1,2 Prozent oder 31 auf 2.681 Punkte. Die Nachricht von den Waffentests habe überrascht, heißt es. Allerdings müsse man abwarten, welche Folgen sich daraus letztlich ergäben. Es sei aber unwahrscheinlich, daß der STI seine Verluste aus der Vormittagssitzung am Nachmittag wettmache. Unterstützt sei der Index bei 2.602 Punkten. Größter Verlierer im STI sind die Aktien von Keppel Land. Die Titel fallen um 3,9 Prozent, nachdem sich das Unternehmen aus dem Bieterwettstreit um ein Kasino-Projekt zurückgezogen hat.

Nachbörsliche Meldungen aus Amerika

Die amerikanischen Börsen haben am Freitag nach Ende des offiziellen Handels nahezu unverändert tendiert. Der Nasdaq-100 After Hours Indicator gewann 0,01 Punkte auf 1.685,12 Zähler.

Die Aktien von Johnson & Johnson (J&J) zeigten sich im nachbörslichen Handel mit kaum veränderter Tendenz, nachdem der CFO des Unternehmens, Robert Daretta, seinen Rücktritt für Anfang 2007 angekündigt hat. Seine Nachfolge soll am 1. Januar 2007 Dominic Caruso übernehmen. Zudem erhielt das Unternehmen von der FDA die Zulassung für ein Medikament zur Behandlung der Reizbarkeit bei autistischen Kindern. Die Aktien notierten um 19.38 Uhr Ortszeit auf der Handelsplattform nasdaq.com bei 65,09 Dollar und damit 0,03 Dollar über dem Schlußkurs des regulären Handels.

Dagegen legten die Aktien von USG Corp bis um 18.48 Uhr Ortszeit um 1,9 Prozent auf 48,10 Dollar zu. Die Berkshire Hathaway Inc. von Warren Buffett hat ihren Anteil an dem Unternehmen auf 19 Prozent erhöht.

Arbeitsmarktdaten drücken Wall Street ins Minus

Überraschend schwache Arbeitsmarktdaten haben die New Yorker Aktienmärkte am Freitag ins Minus gedrückt und der jüngsten Rekordjagd des Dow Jones damit vorerst ein Ende gesetzt.

Analysten werteten den unerwartet schwachen Anstieg der Arbeitsplätze im September als Anzeichen dafür, daß sich die amerikanische Konjunktur abkühlen könnte. Dadurch kamen Aktien stark konjunkturabhängiger Unternehmen wie des Baumaschinenherstellers Caterpillar und des Mischkonzerns General Electric unter Druck. Zudem büßten die Papiere von General Motors ein, nachdem sich Hauptaktionär Kirk Kerkorian gegen eine Aufstockung seines Anteils entschieden hatte. Gegen den Trend legten die Aktien von Google zu, die offenbar von einem Zeitungsbericht über Übernahmegespräche für die beliebte Video-Website YouTube profitierten.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloß mit Verlusten von 0,14 Prozent bei 11.850 Punkten. Im Handelsverlauf hatte er sich zwischen 11.865 und 11.800 Punkten bewegt. Am Donnerstag hatte der Leitindex noch den dritten Tag in Folge auf einem Rekordniveau beendet. Der breiter gefaßte S&P-500-Index sank um 0,27 Prozent auf 1.349 Stellen. Die Technologiebörse Nasdaq gab um 0,28 Prozent auf 2.299 Zähler nach. Im Wochenverlauf legte der Dow 1,47 Prozent und der S&P 1,03 Prozent zu. Die Nasdaq gewann 1,84 Prozent.

„Wir balancieren auf einem Drahtseil: Einerseits soll die Konjunktur gebremst werden, damit wir die Inflation umgehen; andererseits darf die Wirtschaft nicht zu stark abflauen, denn das würde die Gewinne der Unternehmen treffen“, sagte Analyst Rick Meckler von LibertyView Capital Management. „Die Angst ist, daß wir entweder zu schnell oder zu langsam wachsen. Und heute ist es zu langsam“, fügte Meckler mit Blick auf die unerwartet schwachen Arbeitsmarktdaten hinzu. Demnach legte die Zahl der Stellen außerhalb der Landwirtschaft im vergangenen Monat um 51.000 zu nach revidiert plus 188.000 im Vormonat zu. Dies war der geringste Zuwachs seit Oktober 2005. Von Reuters befragte Volkswirte hatten mit 125.000 neuen Stellen im September gerechnet.

Die Aktien von Caterpillar büßten 0,28 Prozent auf 68,05 Dollar ein, die von General Electric 0,41 Prozent auf 36,14 Dollar. GM-Aktien verloren zeitweise mehr als sieben Prozent an Wert und schlossen 6,28 Prozent im Minus bei 31,05 Dollar. Nach dem Abbruch der Gespräche von GM mit Renault/Nissan hatte sich Großaktionär Kerkorian von seinen Plänen verabschiedet, seinen GM-Anteil zu erhöhen. Außerdem trat ein Kerkorian-Vertrauter aus dem Direktorium des Autobauers zurück. Die Papiere des Konkurrenten Ford büßten 0,24 Prozent auf 8,31 Dollar ein, nachdem der Konzern für das kommende Jahr die Erwartung eines etwas geringeren Marktanteils in den Vereinigten Staaten bekanntgab. Als Grund nannte das Unternehmen rückläufige Verkäufe an Großabnehmer wie Mietwagenfirmen.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 1,58 Milliarden Aktien den Besitzer. 1.179 Werte legten zu, 2101 gaben nach und 165 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,7 Milliarden Aktien 1.290 im Plus, 1.716 im Minus und 141 unverändert.

Amerikanische Anleihen schließen leichter

Mit deutlichen Abgaben haben die amerikanischen Anleihen am Freitag die verkürzte Sitzung beendet. Am Montag findet aufgrund eines Feiertages in den Vereinigten Staaten („Columbus Day“) kein Handel statt. Zur Begründung für die schwache Tendenz verwiesen Teilnehmer auf die Arbeitsmarktdaten. Zwar ist die Zahl der neugeschaffenen Stellen deutlich hinter den Prognosen zurückgeblieben, doch die leicht gesunkene Arbeitslosenquote und vor allem die Aufwärtsrevision des Vormonats sorgten für Druck auf die amerikanischen Anleihen, sagte ein Händler. Zehnjährige Anleihen mit einem Kupon von 4, 875 Prozent verloren 22/32 auf 101-13/32 und rentierten mit 4,69 Prozent. Der 30jährige Treasury gab um 25/32 auf 94-25/32 nach. Die Rendite stieg auf 4,83 Prozent.

Die Aufwärtsrevision des Vormonats und die gesunkene Arbeitslosenquote deuten auf einen robusteren Arbeitsmarkt als erwartet hin, so ein Analyst. Dies sei negativ für die Anleihen. „Insgesamt sind die Arbeitsmarktdaten stärker als es die Zahl 51.000 vermuten läßt“, so ein Analyst. Die Abgaben könnten sich an den kommenden Handelstagen noch weiter fortsetzen, da der Markt nun die Chance einer Zinssenkung im ersten Quartal 2007 auspreise, hieß es weiter.


Quelle: faz.net

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Dax fester erwartet

 
10.10.06 08:27
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Dax fester erwartet

Nach guten Vorgaben von der Wall Street und den asiatischen Börsen sehen Beobachter den Dax heute fester in den Handel starten. Der Markt scheint geopolitische und Konjunkturrisiken zu ignorieren.

Das Wertpapierhaus Lang und Schwarz berechnete den Dax gegen 7.01 Uhr auf 6.091 Punkte. Am Montag war der Leitindex bei 6.084 Zählern aus dem Handel gegangen. Auf dem Terminkalender stehen neben Daten zur Industrieproduktion in Europa auch Lagerbestände im amerikanischen Großhandel. Auf der Unternehmensseite dürfte die Übernahme von YouTube durch Google für Gesprächsstoff auf dem Parkett sorgen (siehe auch: Medienschau). Am Abend eröffnet der Aluminiumkonzern Alcoa die Saison der Quartalsberichte in den Vereinigten Staaten.

Dollar in Fernost weitgehend unverändert

Nach Nordkoreas Atomtest hat sich der Dollar am Dienstag im fernöstlichen Devisenhandel zu Euro und Yen behauptet. Zwar hatten japanische Investoren am Montag, als Nordkorea den Test einer Atombombe bekannt gab, wegen eines Feiertags frei. Analysten rechneten gleichwohl nicht damit, daß die politischen Spannungen am Dienstag noch zu Schwankungen im Handel führen würden. „Die großen Schritte sind gestern gemacht worden“, sagte der Händler einer europäischen Investmentbank in Tokio. Wegen Japans Nähe zu Nordkorea und der Bedeutung von Exporten in die asiatischen Nachbarländer neigt der Yen dazu, von den steigenden Spannungen zwischen dem Westen und dem kommunistischen Nordkorea belastet zu werden.

Zum Yen lag der Dollar unverändert bei 119,11 Yen und damit weiter in Nähe eines Acht-Monats-Hochs. Auch der Euro lag weitgehend unverändert zum Stand im späten amerikanischen Handel, er wurde mit 1,2591 Dollar gehandelt. Der Schweizer Franken notierte bei rund 1,2615 Franken je Dollar und etwa 1,588 Franken je Euro.

Aktien in Tokio freundlich

Freundlich tendieren die Aktienkurse am Dienstag im späten Tokioter Handel. Der Markt ignoriere die nordkoreanischen Atomwaffentests vom Montag, erklären Händler die Kursgewinne. Gegen 6.15 Uhr MESZ gewinnt der Nikkei-225-Index 0,8 Prozent oder 133 auf 16.569 Punkte. Der Topix steigt um 0,5 Prozent oder neun auf 1.643 Punkte. Am Montag war die Tokioter Börse wegen eines Feiertags geschlossen. Die Atomwaffentests seien ein schlecht gehütetes Geheimnis gewesen, sagt ein Marktteilnehmer. Der Markt habe reichlich Zeit gehabt, sie einzupreisen. Gesucht sind unter anderem Toshiba, nachdem das Unternehmen angekündigt hat, gemeinsam mit LG.Philips ab August 2007 LCD-Bildschirme in Polen zu produzieren.

Aktien in Hongkong am Mittag fester

Fester tendieren die Aktienkurse am Dienstag mittag (Ortszeit) in Hongkong. Zum Ende der ersten Sitzungshälfte steigt der Hang-Seng-Index um 0,9 Prozent oder 166 auf 17.841 Punkte. Der Markt erhole sich schon wieder von dem Schrecken, den die Atomtests der Nordkoreaner am Montag verursacht hätten, sagen Händler. Das Interesse der Anleger richte sich auf den bevorstehenden Börsengang der ICBC, der voraussichtlich am 27. Oktober erfolgen werde. Bis dahin dürfte sich der Hang-Seng-Index auf hohem Niveau seitwärts bewegen. Die meisten Blue Chips verzeichnen Kursgewinne, wobei die beiden Schwergewichte HSBC und China Mobile um 0,8 Prozent auf 145,10 Hongkong-Dollar und um 1,8 Prozent auf 57,25 Hongkong-Dollar steigen.

Aktien in Singapur mittags im Plus

Freundlich tendieren die Aktienkurse am Dienstag mittag (Ortszeit) in Singapur. Zum Ende der ersten Sitzungshälfte gewinnt der Straits-Times-Index (STI) 0,8 Prozent oder 20 auf 2.641 Punkte. Damit macht der Index einen Teil der Verluste wett, die er am Vortag in Reaktion auf die Atomtests der Nordkoreaner erlitten hatte. Händler berichten von Umschichtungen in kleinere Werte und Aktien chinesischer Unternehmen. Gestützt werde der Markt auch von Daten zum Bruttoinlandsprodukt. Neue Höchststände dürften auf kurze Sicht indessen nicht erreicht werden, vermuten Beobachter. Am Freitag war der STI auf den höchsten Stand seit fünf Monaten gestiegen.

Nachbörsliche Meldungen aus Amerika

Die amerikanischen Börsen haben am Montag nach Ende des offiziellen Handels etwas fester tendiert. Der Nasdaq-100 After Hours Indicator gewann 0,57 Punkte auf 1.691,65 Zähler.

Die Aktien von Google sind im nachbörslichen Geschäft bis 19.59 Uhr Ortszeit um 0,6 Prozent auf 431,75 Dollar gestiegen, nachdem das Unternehmen nach Börsenschluß die zuvor kursierenden Spekulationen um eine Übernahme von YouTube.com, einer Website für private Videoaufnahmen, bestätigt hatte (siehe auch: Medienschau). Der Kaufpreis liegt bei 1,65 Milliarden Dollar. Im regulären Handel waren Google bereits um zwei Prozent gestiegen.

Aktien von Parametric Technology kletterten bis 19.32 Uhr Ortszeit um 8,9 Prozent auf 19,87 Dollar. Der Hersteller von Design-Software hatte mitgeteilt, daß die Geschäftszahlen zum vierten Quartal und zum Gesamtjahr 2006 die früheren Prognosen übertreffen würden. Der Pro-Forma-Gewinn je Aktie im vierten Quartal wird nun bei 0,35 bis 0,37 Dollar gesehen, die Konsensschätzung liegt derzeit bei 0,29 Dollar.

Wall Street startet mit leichten Gewinnen in die Woche

Die amerikanischen Börsen sind mit leichten Gewinnen in die Woche gestartet. Spekulationen über einen - nach Börsenschluß dann bekannt gegebenen - Zukauf des Suchmaschinenbetreibers Google beflügelten am Montag die Technologiebörse Nasdaq. Auf den Standardwerten lastete dagegen die Meldung, Nordkorea habe eine Atombombe getestet.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte pendelte im Geschäftsverlauf zwischen einem Hoch von 11.872 und einem Tief von 11.813 Punkten. Er verließ den Handel 0,06 Prozent im Plus bei 11.857 Zählern. Der breiter gefaßte S&P-500-Index gewann 0,08 Prozent auf 1.350 Punkte, und der Technologie-Index Nasdaq stieg um 0,51 Prozent auf 2.311 Zähler.

Sorgen bereitete den Investoren nicht nur der Atomwaffentest, sondern auch der neuerliche Anstieg der Ölpreise auf zeitweise mehr als 60 Dollar je Barrel. Die Opec kommt einer Einigung immer näher, angesichts des vorangegangenen Preisverfalls ihre Fördermengen zu drosseln. „Die Woche startete mit höheren Rohölpreisen und einem Atomtest in Nordkorea“, sagte Jim Awad von Awad Asset Management. „Das ist genug, um den Optimismus der Anleger bei den Aktien zu schmälern - vor allem nach den Rekorden der vergangenen Woche.“

Auf dem Gesamtmarkt konnten die negativen Impulse der Ölpreise allerdings durch die Nachrichten über einige große Fusionen und Zukäufe ausgeglichen werden. Die in Baltimore ansässige Mercantile Bankshare Corp wird von der amerikanischen Regionalbank PNC Financial Services Group übernommen. Mercantile-Papiere schossen um mehr als 22 Prozent in die Höhe, PNC-Anteile verloren 4,35 Prozent.

„Eindeutig, die Nachrichten aus Nordkorea sind beunruhigend“, sagte Barry Hyman von EKN Financial Services. Wenn die Märkte in Asien schwächer seien, bekäme man dies auch in New York zu spüren. Allerdings fließe immer noch eine beträchtliche Menge Geld in die großen Unternehmen und in die Technologie-Aktien. „Das stützt den Markt ordentlich.“

Auf Interesse der Anleger stießen vor allem die Schwergewichte IBM und Caterpillar. Die Papiere des Computerherstellers gewannen gut ein Prozent auf 84 Dollar, die des Baumaschinenproduzenten 1,25 Prozent auf 68,90 Dollar. Unterdessen gewannen auch die Aktien von Cablevision mehr als zehn Prozent. Der Hauptaktionär hatte angekündigt, die im Streubesitz befindlichen Papiere für insgesamt knapp acht Milliarden Dollar kaufen zu wollen. Cablevision-Aktien gehörten zu den am stärksten gehandelten Papieren.

Insgesamt war das Handelsvolumen Händlern zufolge aber deshalb gering, weil die Anleihenmärkte am Feiertag, dem Columbus Day, geschlossen blieben. Auch in Kanada und Japan waren die Börsen geschlossen. An der New York Stock Exchange wechselten rund 1,27 Milliarden Aktien den Besitzer, 2.004 Werte legten zu, 1.260 gaben nach und 148 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von rund 1,5 Milliarden Aktien 1.794 Aktien im Plus, 1.204 im Minus und 157 unverändert.


Quelle: faz.net

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Dax knapp behauptet erwartet

 
11.10.06 08:09
Frühaufsteher

Dax knapp behauptet erwartet

Beobachter sehen den Dax heute etwas leichter in den Handel starten. Die asiatischen Börsen tendieren knapp behauptet. Die Wall Street hatte am Dienstag zwar mit einem leichten Plus geschlossen, doch die nach Börsenschluß vorgelegten ersten Quartalszahlen der Berichtssaison fielen eher enttäuschend aus.

Das Wertpapierhaus Lang & Schwarz berechnete den Dax gegen 7.24 Uhr auf 6.107 Punkte. Am Dienstag war der Leitindex bei 6.118 Zählern aus dem Handel gegangen.

Dollar steigt in Fernost auf Zehn-Monats-Hoch zum Yen

Der Dollar ist am Mittwoch im fernöstlichen Devisenhandel auf ein Zehn-Monats-Hoch zum Yen gestiegen. Die amerikanische Währung habe etwas Unterstützung von den Spekulationen um einen zweiten Atomtest Nordkoreas erfahren, sagten Händler. Am Morgen hatte es entsprechende Gerüchte gegeben, die aber zunächst nicht verifiziert werden konnten. Der eigentliche Schub für den Dollar komme indes von der wachsenden Meinung am Markt, daß die amerikanische Wirtschaft nicht so schwach ist wie bisher angenommen, erläuterten Händler. Weitere Impulse würden im Laufe des Tages in den Vereinigten Staaten erwartet, wenn der Offenmarktausschuß das Protokoll seiner Sitzung vom 20. September veröffentlicht.

Zum Yen stieg der Dollar zwischenzeitlich auf das Hoch von 119,78 Yen, später sank die Währung auf 119,60 Yen und lag damit etwa auf dem Stand des späten amerikanischen Handels vom Vorabend. Der Euro wurde weitgehend unverändert bei 1,2541 Dollar gehandelt. Zwischenzeitlich fiel er auf 1,2518 Dollar, den niedrigsten Stand seit Mitte Juli. Der Schweizer Franken notierte bei rund 1,2700 Franken je Dollar und etwa 1,5933 Franken je Euro.

Aktien in Tokio im späten Handel knapp behauptet

Gewinnmitnahmen lassen den Tokioter Aktienmarkt am Mittwoch im späten Handel knapp behauptet tendieren. Betroffen seien vor allem Aktien von exportorientierten Unternehmen wie Elektronik- und Automobilherstellern, sagen Händler. Gegen 6.20 Uhr MESZ verliert der Nikkei-225-Index drei Punkte auf 16.474. Der Topix fällt um 0,4 Prozent oder sieben auf 1.628 Punkte. Die nach wie vor starken amerikanischen Märkte ließen indessen hoffen, daß auch die japanischen Aktien wieder stiegen, heißt es. Die nordkoreanischen Atomtests belasteten das Sentiment kaum. Die Marktteilnehmer halten es für möglich, daß der Nikkei die technischen Widerstandsmarken bei 16.800 und 16.900 Punkten testet, ehe Ende des Monats die Berichtssaison der japanischen Unternehmen richtig in Gang kommt.

Aktien in Singapur mittags leicht im Minus

Knapp behauptet tendieren die Aktienkurse am Mittwoch mittag (Ortszeit) in Singapur. Der Markt vollziehe die Verluste anderer Börsen der Region nach, sagen Händler. Zum Ende der ersten Sitzungshälfte verliert der Straits-Times-Index (STI) 0,1 Prozent oder vier auf 2.644 Punkte. Der breite Markt werde vom Interesse an kleineren Werten und festlandchinesischen Aktien gestützt, berichten Händler: Der Sesdaq steigt um 1,0 Prozent auf 127 Punkte. PrimePartners CI steigen um 0,4 Prozent. SGX fallen um 0,9 Prozent, nachdem die Erstquartalszahlen des Unternehmens ein begrenztes Potential impliziert haben, wie Beobachter sagen.

Aktien in Hongkong am Mittag knapp behauptet

Knapp behauptet tendieren die Aktienkurse am Mittwoch mittag (Ortszeit) in Hongkong. Zum Ende der ersten Sitzungshälfte verliert der Hang-Seng-Index 0,1 Prozent oder zwölf auf 17.811 Punkte. Die Rede des Chefadministrators für die Sonderverwaltungszone Hongkong, Donald Tsang, habe kaum Einfluß auf den Markt, sagen Händler. Die Rede habe keine kontroversen Aussagen enthalten, abgesehen davon, daß Tsang die Festlegung von Mindestlöhnen ausgeschlossen habe. Die Blue Chips zeigen sich uneinheitlich, wobei keiner der zehn größten Titel mehr als ein Prozent verliert oder gewinnt. Cathay Pacific steigen um 1,8 Prozent auf 16,98 Hongkong-Dollar und damit auf den höchsten Stand seit 52 Wochen. Hintergrund ist der abermals gesunkene Ölpreis.

Nachbörsliche Meldungen aus Amerika

Die amerikanischen Börsen haben am Dienstag nach Ende des offiziellen Handels etwas leichter tendiert. Der Nasdaq-100 After Hours Indicator verlor 1,7 Punkte auf 1.691,59 Zähler.

Die Berichtssaison wurde am Dienstag abend von Alcoa und Genentech eröffnet( siehe auch: Frühaufsteher Medienschau_ab 9. Juli). Alcoa-Aktien fielen bis 19.58 Uhr Ortszeit um 5,6 Prozent auf 26,60 Dollar, nachdem der Gewinn je Aktie mit 0,61 Dollar zwar deutlich über dem Vorjahreszeitraum mit 0,33 Dollar, aber unter der Marktprognose von 0,77 Dollar hereingekommen war. Alcoa begründete dies unter anderem mit den gesunkenen Metallpreisen.

Genentech-Aktien sanken bis 19.57 Uhr Ortszeit um 1,4 Prozent auf 84,43 Dollar, nachdem sie vorübergehend im nachbörslichen Handel auf 87,26 Dollar geklettert waren. Bei dem Biotech-Unternehmen lag der Gewinn je Aktie im dritten Quartal mit 0,53 Dollar knapp über der Durchschnittsprognose und entsprach einem Gewinnplus von 58 Prozent. Der Umsatz war um 36 Prozent auf 2,38 Milliarden Dollar gestiegen. Oracle-Aktien zeigten sich nachbörslich kaum verändert. Bis 19.45 Uhr Ortszeit verloren die Titel 0,01 Dollar auf 18,73 Dollar. Zuvor hatte das Softwareunternehmen mitgeteilt, daß es 98,5 Millionen Dollar zahlen werde, um Klagen wegen überhöhter Rechnungen bei verschiedenen Verträgen mit der Regierung zu begleichen.

Wall Street vor Berichtssaison leicht im Plus

Vor dem Beginn der Berichtssaison in den Vereinigten Staaten haben die dortigen Aktienmärkte am Dienstag leichte Gewinne verzeichnet. Auftrieb gab den Werten ein deutlicher Ölpreisrückgang. Heftige Kursausschläge gab es bei einzelnen Technologiewerten nach einem Gerichtsurteil zu einem Patentstreit zwischen den Chipherstellern Qualcomm und Broadcom. Zu den stärksten Gewinnern gehörten Bauunternehmen.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloß 0,08 Prozent höher bei 11.867 Punkten. Im Handelsverlauf hatte er sich zwischen 11.830 und 11.878 Punkten bewegt. Der breiter gefaßte S&P-500-Index gewann 0,2 Prozent auf 1.353 Zähler. Der Technologie-Index Nasdaq lag 0,16 Prozent im Plus bei 2.315 Punkten.

„Was den Markt im Moment beschäftigt, sind Geschäftszahlen und Ergebnisprognosen, und davon bekommen wir erst kommende Woche eine genaue Vorstellung“, sagte Tom McIntyre von McIntyre, Freedman & Flynn. „Die meisten Leute handeln nur hin und her.“ Ein anderer Marktbeobachter sprach von der Ruhe vor dem Sturm.

Der Kurs der Qualcomm-Aktie stieg um 2,29 Prozent auf 37,07 Dollar, nachdem ein Richter das Unternehmen zwar der Verletzung von Broadcom-Patenten schuldig befand, aber von einem Verbot des Verkaufs der betroffenen Mobiltelefone absah. Zunächst hatte die Aktie mehr als drei Prozent nachgegeben. Das Papier von Broadcom verlor 2,67 Prozent auf 28,80 Dollar.

Die Aktie des Suchmaschinenbetreibers Google schloß nach anfänglichen Gewinnen 0,55 Prozent im Minus bei 426,65 Dollar. Nach Börsenschluß am Montag hatte das Unternehmen die Übernahme des populären Video-Internetportals YouTube bekannt gegeben. Baufirmen verzeichneten kräftige Gewinne, nachdem JPMorgan Securities seine Bewertungen mehrerer Unternehmen der Branche mit Verweis auf günstigere Geschäftsaussichten angehoben hatte. Die Aktie von D.R. Horton legte 3,86 Prozent auf 24,76 Dollar zu, die von Standard Pacific 4,93 Prozent auf 26,62 Dollar. Das Papier von Toll Brothers gewann 5,14 Prozent auf 30,29 Dollar.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 1,5 Milliarden Aktien den Besitzer. 1.816 Werte legten zu, 1.486 gaben nach und 170 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,78 Milliarden Aktien 1.571 im Plus, 1.426 im Minus und 183 unverändert.

Amerikanische Anleihen im späten Handel schwächer

Die amerikanischen Anleihen zeigten sich am Dienstag nach dem langen Feiertagswochenende im späten Verlauf in schwächerer Verfassung. Zehnjährige Papiere mit einem Kupon von 4,875 Prozent fielen um 14/32 auf 100-30/32 und rentierten mit 4,75 Prozent. Der 30jährige Treasury sank um 23/32 auf 94-1/32 und rentierte mit 4,88 Prozent. Die Investoren würden das Szenario eines „hard landing“ der amerikanische Konjunktur auspreisen, nachdem man dies zuletzt mit der daraus folgenden Erwartung baldiger Zinssenkungen am Markt gespielt habe, sagte ein Händler. Jetzt stelle sich der Markt darauf ein, daß der Leitzins für einige Zeit bei 5, 25 Prozent verharren werde.

Auslöser dafür sei der Arbeitsmarktbericht vom Freitag gewesen, bei dem für September zwar nur etwa halb so viele neue Stellen ausgewiesen wurden wie erwartet, aber zumindest der Vormonat deutlich nach oben revidiert wurde, heißt es. Zudem war die Arbeitslosenquote gesunken. „Ja, es gibt Anzeichen für Schwäche bei den Immobilien und vereinzelt auch in der übrigen Wirtschaft“, sagte Scott Gewirtz, Händler bei Lehman Brothers, “aber es nicht so weit verbreitet, daß wir bald Zinssenkungen bekommen“.

Gewirtz wies zudem darauf hin, daß die Teilnehmer nun endlich den ständigen Warnungen der Fed vor Inflationsrisiken Beachtung schenkten. Auch am Berichtstag hatte der Federal Reserve President aus Dallas, Richard Fisher, in einer Rede in London noch einmal die Sorgen der Fed über die zu hohe Inflation betont. In einem Interview in der „Financial Times“ vom Montag hatte der Fed-President von St. Louis, William Poole, gesagt, daß die Fed die Zinsen wohl stabil halten werde. „Der Ton des Marktes hat sich definitiv verändert“, sagte Rick Klingman, Händler bei ABN Amro. „Die Wahrnehmung ist jetzt, daß die Fed in 'Abwarten'-Modus ist.“


Quelle: faz.net

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Dax im frühen Handel knapp behauptet erwartet

 
12.10.06 08:29
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Dax im frühen Handel knapp behauptet erwartet

Eine Zinssenkung in den Vereinigten Staaten rückt in immer weitere Ferne. Die asiatischen Börsen tendieren uneinheitlich, die Wall Street verbucht ein kleines Minus. Der Dax dürfte Beobachtern zufolge mit kleinen Abschlägen starten.

Das Wertpapierhaus Lang & Schwarz berechnete den Dax gegen 7.13 Uhr auf 6.121 Punkte. Am Mittwoch war der Index bei 6.119 Zählern aus dem Handel gegangen.

Dollar zum Yen in Fernost weiter fest

Der Dollar hat am Donnerstag an den Märkten in Fernost nahe seines Zehn-Monats-Hochs notiert. Händler machten dafür die Aussicht auf möglicherweise zunächst stabile amerikanische Zinsen verantwortlich. Das am Mittwoch abend bekannt gewordene Sitzungsprotokoll des Offenmarktausschusses der Notenbank Fed hatte ausgewiesen, daß viele Teilnehmer der Sitzung zuletzt weiter besorgt über Inflationsrisiken waren. Damit wurden Erwartungen mancher Marktteilnehmer gedämpft, die Fed könnte Anfang 2007 die Zinsen senken.

Der Dollar wurde mit 119,71 Yen gehandelt nach 119,74 Yen in den Vereinigten Staaten. Ein Euro wurde mit 1,2521 Dollar bewertet nach 1,2516 im späten New Yorker Handel. Der Schweizer Franken notierte zum Euro mit 1,5930 und zum Dollar mit 1,2719.

Aktien in Tokio im Verlauf uneinheitlich

Uneinheitlich tendieren die Aktienkurse am Donnerstag im späten Tokioter Handel. Gegen 6.20 Uhr MESZ gewinnt der Nikkei-225-Index 0,1 Prozent oder neun auf 16.410 Punkte. Der Topix sinkt um 0,1 Prozent oder zwei auf 1.620 Punkte. Die Anleger nutzten die Kursverluste vom Vortag zum Einstieg, berichten Händler. Unter Druck stehen indessen die Aktien von Banken und Wertpapierhändlern, nachdem die Analysten von Goldman Sachs die Aktien von Sumitomo Trust & Banking heruntergestuft haben. Zudem hat die UBS die Kursziele der Großbanken gesenkt.

Aktien in Hongkong am Mittag knapp behauptet

Knapp behauptet tendieren die Aktienkurse am Donnerstag mittag (Ortszeit) in Hongkong. Der Hang-Seng-Index sinkt um 0,1 Prozent oder 18 auf 17.845 Punkte. Die Konsolidierung des Marktes setze sich fort, sagen Händler. Der Hang-Seng-Index war am Vormittag auf den höchsten Stand seit 6,5 Jahren gestiegen, habe diesen Widerstand aber nicht nachhaltig überwinden können, sagt Alex Wong von Shenyin Wanguo Asset Management. Dieser Umstand könnte den Markt noch tiefer fallen lassen, vermutet Wong. Er sieht die nächste Unterstützung bei 17.589 Punkten, dem Tief vom Montag, das der Markt in Reaktion auf die nordkoreanischen Atomtests erreicht hatte.

Größter Verlierer im Hang Seng-Index sind die Aktien von CNOOC, die im Sog des fallenden Ölpreises um 1,3 Prozent auf 6,24 Hongkong-Dollar nachgeben. Aktien von Cathay Pacific profitieren vom billigeren Öl. Die Titel steigen um 1,3 Prozent auf 17,26 Hongkong-Dollar und damit auf den höchsten Stand seit sechs Jahren.

Nachbörsliche Meldungen aus Amerika

Die amerikanischen Börsen haben am Mittwoch nach Ende des offiziellen Handels etwas leichter tendiert. Der Nasdaq-100 After Hours Indicator verlor 0,24 Punkte auf 1.691,04 Zähler.

Aktien von Lam Research sind am Mittwoch im nachbörslichen Geschäft in New York bis 19.59 Uhr Ortszeit um 0,8 Prozent auf 47,74 Dollar gefallen. Vorübergehend waren sie jedoch bis auf 51,40 Dollar geklettert, nachdem das Unternehmen seine Erstquartalszahlen vorgelegt hatte. Lam Research hat im ersten Quartal seinen Gewinn auf 1,27 Dollar im Vergleich zum Vorjahresquartal mehr als verdreifacht.

Aktien von Ruby Tuesday fielen bis 17.32 Uhr Ortszeit um 1,0 Prozent auf 28,60 Dollar, nachdem das Unternehmen für das erste Quartal einen Gewinn je Aktie von 0, 37 Dollar ausgewiesen hatte. Dieser lag einen Cent über der Durchschnittsprognose. Gleichzeitig teilte Ruby Tuesday aber mit, daß man für das zweite Quartal nur einen Gewinn zwischen 0,27 bis 0,29 Dollar je Aktie erwarte.

Wall Street nach Flugzeugabsturz und Fed-Sorgen im Minus

Anhaltende Sorgen der Notenbank Fed über die Inflationsrisiken und enttäuschende Unternehmenszahlen haben an den amerikanischen Börsen am Mittwoch für Kursverluste gesorgt. Der Absturz eines Flugzeugs oder Hubschraubers in ein New Yorker Hochhaus verursachte zusätzliche Nervosität unter den Anlegern.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte verließ den Handel 0,13 Prozent im Minus bei 11.852 Zählern. Er pendelte im Geschäftsverlauf zwischen einem Hoch von 11.876 und einem Tief von 11.794 Punkten. Der breiter gefaßte S&P-500-Index verlor 0,26 Prozent auf 1.350 Punkte. Der Technologie-Index Nasdaq sank um 0,31 Prozent auf 2.308 Zähler.

Der Offenmarktausschuß der Fed zeigte sich bei seiner September-Sitzung weiter „ziemlich besorgt“ über die Inflationsrisiken, obwohl er den Leitzins das zweite Mal in Folge unverändert bei 5,25 Prozent belassen hatte. Das am Mittwoch veröffentlichte Protokoll der Sitzung legte die Vermutung nahe, daß eine Zinssenkung entgegen den Erwartungen der Anleger noch in weiterer Ferne sein könnte.

Die Nachricht von einem Flugzeug- oder Hubschrauberabsturz in Manhattans Upper East Side jagte den Händlern schließlich einen Schrecken ein, der die Talfahrt der Kurse noch beschleunigte. „Jedes Ereignis wie dieses in Manhattan wird die Kurse nach unten ziehen“, sagte Mike O'Hare von JP Morgan Chase& Co. „Das ist alles die Angst vor dem Terrorismus.“ Hinweise auf einen Terroranschlag gab es nach offiziellen Angaben aber nicht.

Auf dem Dow Jones lasteten auch die Geschäftszahlen des Aluminium-Herstellers Alcoa, der die Markterwartungen verfehlte und dafür von den Anlegern abgestraft wurde (siehe auch: Derzeit spricht wenig für die Alcoa-Aktie). Alcoa-Aktien verloren 5,09 Prozent auf 26,85 Dollar. Enttäuscht waren die Investoren auch von den Verkaufszahlen für das Medikament Avastin, die der weltweit zweitgrößte Biotechnologie-Konzern Genentech vorlegte. Genentech-Papiere gaben trotz eines gestiegenen Quartalsgewinns gut zwei Prozent auf 84,15 Dollar nach.

„Alcoa ist ein führendes Unternehmen und Genentech hatte auch schon mal bessere Zahlen“, sagte Phil Dow von RBC Dain Rauscher. „Bisher ist die Bilanzsaison nicht allzu gut gelaufen.“ Etwas optimistischer äußerte sich Warren West von Greentree Brokerage Services: „Die Bilanzen hatten mit Alcoa und Genentech nicht den besten Start, aber viele Unternehmensergebnisse stehen noch aus.“ Sollten die Zahlen aber weiter enttäuschen, könne dies auf die Aktienpreise drücken.

Die Finanzbranche hatte ihrerseits darunter zu leiden, daß Anlagen-Manager Legg Mason einen Gewinnausblick unter den Markterwartungen abgab. Legg-Aktien brachen mehr als 17 Prozent ein. Auch der Saatguthersteller Monsanto enttäuschte die Anleger mit seinen Erwartungen für das Gesamtjahr 2007 und mußte entsprechend Federn lassen. Der Monsanto-Kurs sank um 5,3 Prozent auf 43,95 Dollar (siehe auch: Bewertungsrück- schlag bei der Aktie von Monsanto ).

An der New York Stock Exchange wechselten rund 1,6 Milliarden Aktien den Besitzer, 1.338 Werte legten zu, 1.972 gaben nach und 151 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von rund zwei Milliarden Aktien 1.221 Titel im Plus, 1.794 im Minus und 174 unverändert.

Amerikanische Anleihen im späten Handel etwas leichter

Die amerikanische Anleihen notierten am Mittwoch im späten Verlauf des New Yorker Geschäfts etwas leichter, nachdem das am Abend veröffentlichte Protokoll der FOMC- Sitzung vom 20. September gezeigt hatte, daß unter den amerikanische Währungshütern die Sorgen um die Inflationsrisiken fortbestehen. Der Absturz eines Kleinflugzeugs in Manhattan hatte nur kurz für eine Erholung gesorgt, weil es keine Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund gab. Zehnjährige Papiere mit einem Kupon von 4,875 Prozent fielen um 6/32 auf 100-24/32 und rentierten mit 4,78 Prozent. Der 30jährige Treasury mit einem Kupon von 4,5 Prozent sank um 10/32 auf 93-23/32 und rentierte mit 4,91 Prozent.

Das Fed-Protokoll bestätigte die Markteinschätzung, die sich bereits am Dienstag durchgesetzt hatte, daß mit Zinssenkungen in der nächsten Zeit nicht zu rechnen sei. Am Vortag waren die Kurse schon deutlich gefallen, weil Anleger die zeitweilig für das kommende Jahr erwarteten Zinssenkungen wegen eines „hard landing“ der amerikanische Konjunktur wieder ausgepreist hatten.


Quelle: faz.net

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Dax fester erwartet

 
13.10.06 08:09
Frühaufsteher

Dax fester erwartet

Die Hausse an den Aktienmärkten geht weiter. An der Wall Street erreicht der Dow-Jones-Index ein neues Rekordhoch, auch die asiatischen Märkte legen zum Teil kräftig zu. Beobachter sehen darum auch den Dax im Plus starten.

Das Wertpapierhaus Lang & Schwarz berechnete den Dax gegen 7.21 Uhr auf 6.179 Punkte. Am Donnerstag war der Index bei 6.160 Zählern - einem neuen Fünf-Jahres-Hoch - aus dem Handel gegangen.

Dollar fällt nach Äußerungen von Notenbankern


Der Dollar hat sich am Freitag an den Märkten in Fernost auf eine Berg- und Talfahrt begeben, nachdem amerikanische Notenbanker eher gegensätzliche Aussagen zur möglichen Zinsentwicklung gemacht hatten. Zunächst gab die amerikanische Währung nach, nachdem der Fed-Präsident von St Louis, William Poole, in einem Interview die Inflationsgefahren als eher rückläufig bezeichnet hatte, aber auf gestiegene Bedrohungen für die amerikanische Wirtschaft verwiesen hatte. Sollte die Wirtschaft tatsächlich straucheln, sollte über eine Zinssenkung nachgedacht werden, hatte Poole gesagt. Kurz darauf erklärte der Fed-Präsident von Chicago, Michael Moskow, die amerikanische Notenbank müsse die Zinsen möglicherweise anheben, um die Inflation einzudämmen. Nach diesen Äußerungen machte der Dollar einen Teil seiner Verluste zunächst wieder wett.

Gegen 04.50 Uhr (MESZ) wurde der Euro mit 1,2573 Dollar bewertet nach 1,2558 Dollar im späten New Yorker Handel. Der Dollar wurde mit 119,18 Yen gehandelt nach 119,30 Yen in den Vereinigten Staaten. Der Schweizer Franken notierte zum Euro mit 1,5929 und zum Dollar mit 1,2670.

Aktien in Tokio im späten Verlauf fester

Die Börse in Tokio tendiert im Handelsverlauf am Freitag gestützt von günstigen Vorgaben aus den Vereinigten Staaten und einem neuem Rekordhoch des Dow Jones fester. Positiv wirke auch ein Regierungsbericht aus Japan, wonach die derzeitige wirtschaftliche Expansion in Japan die längste seit Ende des zweiten Weltkrieges sei. Der Nikkei-225 gewinnt gegen 13.08 Uhr Ortszeit ein Prozent oder 158 Punkte auf 16.527, der Topix rückt um 0,9 Prozent oder 14 Zähler auf 1.627 vor. Händler berichten von Kursgewinnen auf breiter Front, nachdem zu Wochenbeginn bei der Zahl der Kursgewinner und -verlierer keine klare Tendenz auszumachen gewesen sei.

Zu den Tagesgewinnern gehörten Aktien von Großhandelshäusern wie Itochu und Marubeni, nachdem es in einem Zeitungsbericht geheißen hatte, diese dürften Halbjahresrekordergebnisse ausweisen, gestützt von den hohen Ölpreisen. Daneben zeigten Aktien von Brokerhäusern wie Daiwa Securities, Nomura Holdings und Mizuho Investors Securities deutliche Kursgewinne.

Hongkong: 18.000 Punkte überschritten

Die Börse in Hongkong zeigt sich am Freitag mittag (Ortszeit) fester. Der Hang-Seng-Index gewinnt ein Prozent auf 18.056 Punkte und steht damit erstmals seit dem Jahr 2000 wieder über der 18.000er-Marke. Der Umsatz sei mit 23,545 Milliarden Hongkong-Dollar höher als zuletzt. Im Gegensatz zu früheren Zeiten sei das hohe Niveau diesmal aber fundamental besser untermauert und nicht auf eine Spekulationsblase im Technologiesektor zurückzuführen, sagen Marktkenner im Rückblick auf das Jahr 2000. Damals sei der Hang-Seng-Index von 18.397 Punkten zunächst auf 13.845 zurückgefallen, dann wieder auf 18.125 Zähler gestiegen ehe er in einer dreijährigen Baissephase bis auf 8.354 Punkte im April 2003 abgerutscht war. Gleichwohl sorge die erreichte 18.000er Marke für eine gewisse Nervosität.

„Die Stimmung ist im Moment ziemlich 'bullish'. Ich wäre nicht überrascht, wenn der Index in diesem Monat ein neues Rekordniveau erreicht“, sagt ein Teilnehmer. Er warnt allerdings auch vor möglichen Gewinnmitnahmen im November. Dann könnten sich Fonds nach dem Börsengang von ICBC und mit Blick auf das Jahresende aus dem Markt verabschieden, erklärt er. Zu den Tagesfavoriten zählen China Mobile (plus 2,3 Prozent) und CCB (plus 2,8 Prozent). Aktien von China Merchants (minus 2,1 Prozent) litten dagegen unter einer Verkaufsempfehlung, heißt es.

Singapur: Neues Allzeithoch im Handelsverlauf

In Rekordlaune präsentiert sich die Börse in Singapur am Freitag mittag (Ortszeit). Der STI gewinnt 1,3 Prozent auf 2.676 Punkte, nachdem er im Handelsverlauf mit 2.683 Punkten ein neues Allzeithoch markiert hat. Eine robuste Quartalsberichtssaison getrieben von Aktien aus den Sektoren Energie und Immobilien gepaart mit einem weiter festen amerikanischen Aktienmarkt könnte den STI bis auf 2.720 Punkte weiter nach oben treiben, so ein Beobachter hoffnungsvoll. Im Vergleich zu einigen Nachbarbörsen sei der Markt in Singapur weiter billig, führt er aus. DBS-Aktien gewinnen 4,5 Prozent, nachdem UBS das Kursziel der als „Top Pick“ bezeichneten Aktie erhöht hat.

Nachbörsliche Meldungen aus Amerika

Die amerikanischen Börsen haben am Donnerstag nach Ende des offiziellen Handels etwas fester tendiert. Der Nasdaq-100 After Hours Indicator gewann 0,39 Punkte auf 1.718,93 Zähler.

Die Aktien von CalAmp fielen im nachbörslichen Geschäft in New York bis 18.35 Uhr Ortszeit auf nasdaq.com 13,1 Prozent auf 6,90 Dollar. Der Hersteller von TV-Satellitenkomponenten hatte für das zweite Quartal einen kaum veränderten Umsatz und einen auf 0,05 von 0,16 Dollar je Aktie gesunkenen Gewinn ausgewiesen. Zudem wurde eine Gewinnprognose für das dritte Quartal von 0,04 bis 0,08 Dollar je Aktie bekanntgegeben.

Aktien von LightPath Technologies kletterten bis 18.19 Uhr um 10,5 Prozent auf 4,20 Dollar. Zuvor hatte das Optik-Unternehmen für das erste Quartal einen um 62 Prozent auf 4,4 Millionen Dollar gestiegenen Umsatz ausgewiesen. Vasogen-Aktien rückten bis 18.02 Uhr um 3,2 Prozent auf 0,69 Dollar vor, nachdem der Verlust des Pharmaunternehmens im dritten Quartal um 50 Prozent geringer ausgefallen war als im Vorjahreszeitraum.

Starke Unternehmenszahlen treiben Dow auf Allzeithoch

Unerwartet gute Unternehmensberichte haben dem wichtigsten amerikanischen Index Dow Jones am Donnerstag ein neues Allzeithoch beschert. Der Standard-Index schloß bei einem Rekordstand von 11.948 Zählern. Zusätzlich Auftrieb gab dem Handel die Veröffentlichung eines Konjunkturberichts der Notenbank, demzufolge die amerikanische Wirtschaft im September weiter gewachsen ist. Nach Ansicht von Investoren fiel das Wachstum aber nicht so stark aus, daß Inflationssorgen geschürt würden.

Der Dow Jones schloß damit um 0,81 Prozent fester bei 11.947 Punkten. Im Handelsverlauf hatte er sich zwischen 11.959 und 11.854 Stellen bewegt. Der breiter gefaßte S&P-500-Index gewann 0,95 Prozent auf 1.362 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann 1,64 Prozent auf 2.346 Stellen.

Zu den größten Gewinnern zählten die Aktien der Fastfood-Kette McDonald's. Sie legten 2,38 Prozent zu auf 42,23 Dollar, nachdem der Konzern seine Erwartungen für den Quartalsgewinn angehoben und dabei die Analystenerwartungen übertroffen hatte. Auch die Anteilsscheine des McDonald's-Konkurrenten Yum Brands profitierten von starken Quartalszahlen und verbuchten einen Kurssprung von 8,26 Prozent auf 59,08 Dollar.

Die Märkte hätten den Fed-Bericht als ziemlich freundlich aufgefaßt und positiv reagiert, sagte Michael Panzner von Collins Stewart. In vier Regionen habe das Wachstum zugelegt, während es sich in „ein paar“ Regionen abgeschwächt habe, hieß es im „Beige Book“. In einigen Bereichen habe es Engpässe auf dem Arbeitsmarkt gegeben oder sogar einen Mangel an Facharbeitern. Aus den meisten Regionen werde gemeldet, daß der Preisdruck unter Kontrolle sei. „Noch ein paar weitere gute Unternehmensberichte könnten den Dow bald über die Marke von 12.000 Punkten treiben“, sagte Michael Metz von Oppenheimer& Co. Der Markt habe eine Eigendynamik entwickelt. „Die Rally füttert sich selbst.“

Trotz eines überraschend starken Gewinnanstiegs gehörten die Aktien des Getränkekonzerns PepsiCo dagegen zu den Verlierern und gaben 1,58 Prozent auf 62,85 Dollar nach. Die Anleger zeigten sich enttäuscht über einen Gewinnrückgang bei der Getränke-Sparte in Nordamerika. Insgesamt hatte das Unternehmen im dritten Quartal von Eistees und Sportgetränken profitiert.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 1,56 Milliarden Aktien den Besitzer. 2.639 Werte legten zu, 686 gaben nach und 141 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 2,03 Milliarden Aktien 2.338 im Plus, 703 im Minus und 138 unverändert.

Amerikanische Anleihen im späten Handel gut behauptet

Die amerikanischen Anleihen präsentieren sich am Donnerstag im späten Geschäft des New Yorker Handels gut behauptet, nachdem sie ihre frühen Gewinne fast vollständig wieder abgegeben haben. Sie erholten sich aber zumindest etwas von den Verlusten der Vortage, unter anderem gestützt von dem am Nachmittag vermeldeten Rekord-Handelsbilanzdefizit der Vereinigten Staaten vom August. „Wir hatten so eine große Bewegung in den vergangenen Tagen, heute war der Konsolidierungstag“, sagte George Goncalves, Analyst bei der Bank of America. Zehnjährige Papiere mit einem Kupon von 4,875 Prozent stiegen um 2/32 auf 100-26/32 und rentierten mit 4,77 Prozent. Der 30jährige Treasury mit einem Kupon von 4,5 Prozent notiert unverändert bei 93-22/32 und rentierte mit 4,91 Prozent.

Der Konjunkturbericht „Beige Book“ bewegte die Kurse am Abend kaum noch. Bereits zum Handelsauftakt in New York notierten die Anleihen im Plus, weil einige Anleger auf dem tieferen Niveau wieder eingestiegen waren. Der Gewinn wurde mit dem überraschenden Rekord-Handelsbilanzdefizit von 69,86 Milliarden Dollar im August noch ausgebaut. Erwartet wurde lediglich ein Defizit von 66,80 Milliarden Dollar. Volkswirte gingen zuvor davon aus, daß stärkere Exporte die Handelsbilanz gestützt hätten. Statt dessen belasteten der damals höhere Ölpreise sowie die hohe Importnachfrage. Dies bedeute potentiell negative Implikationen für das Wachstum im dritten Quartal, sagte Ian Lyngen, Analyst bei RBS Greenwich Capital. Je höher das Importniveau, desto mehr neigten Volkswirte zu Prognosesenkungen für das BIP, weil dieses nur in den Vereinigten Staaten produzierte Güter und Dienstleistungen messe.


Quelle: faz.net

Euer

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EinsamerSam.:

Dax tendiert leicht freundlich

 
16.10.06 10:07
Frühaufsteher

Dax tendiert leicht freundlich

Gut behauptet tendiert der Dax am Montag im frühen Handel. Der Index steigt bis 9.35 Uhr um 0,1 Prozent oder 4 Punkte auf 6.177 Zähler. Aus charttechnischer Sicht ist der Dax bei 6.125 Punkten unterstützt, nach oben wird ein Widerstand bei 6.220 Punkten gesehen. Dabei stützen insbesondere die Vorgaben von den Börsen aus Asien und aus den Vereinigte Staaten die Stimmung.

Mit deutlichem Abstand zum Gesamtmarkt werden die Aktien von Tui und Infineon in der Dax-Spitzengruppe gehandelt. Infineon gewinnen 2,1 Prozent auf 10,23 Euro. Händler nennen die guten Vorlagen für Technologieaktien aus Asien als Hauptgrund für die verstärkte Nachfrage. Samsung hatte in der Nacht Zahlen zum dritten Quartal vorgelegt, die als “in line“ bis “etwas besser“ aufgenommen wurden. Zusätzlichen Schub verschaffen die im September höher als erwartet ausgefallenen DRAM-Chippreise. Hingegen gewinnt die Epcos-Aktie im TecDax mit 0,3 Prozent auf 12,84 Euro nur im Marktdurchschnitt. Chipmaschinen-Hersteller Aixtron setzen hingegen ihren tagelangen Kursanstieg fort und gewinnen 2,7 Prozent auf 3,10 Euro.

Tui steigen als Index-Spitzenreiter um 3 Prozent auf 17,68 Euro und quittieren damit Aufspaltungsgerüchte mit einem deutlichen Kursaufschlag. Laut Presseberichten existiert eine “ultimative Aufforderung“ mehrerer Großinvestoren zur Aufspaltung. Demnach wird das Tui-Management aufgerufen, innerhalb von 6 bis 18 Monaten einen Zeitplan für die Trennung des Konzerns in die beiden Sparten Tourismus und Schifffahrt vorzulegen. Nächste Widerstände werden bei 18,50 und 20 Euro gesehen.

Rentenmärkte haben an Flair verloren

Nach einer deutlichen Aufwärtsbewegung im Rahmen der ab Mai ablaufenden Börsenkorrektur konnten sich die Rentenmärkte von ihren Tiefs erholen und nach oben laufen. Diese Entwicklung scheint im Moment vorbei zu sein, da der Optimismus der Börsianer in den vergangenen Wochen gegen den Konjunkturpessimismus der Anleihenanleger langsam die Überhand gewonnen zu haben scheint. Es wird sich noch zeigen müssen, wie weit der Optimismus der Börsianer tragen wird. Im frühen Handel liegt der Bund-Future am Montag mit einem Minus von zwölf Stellen bei 116,99 Prozent.

Dollar zu Euro und Yen weiter fest

Der Dollar hat am Montag im frühen Handel weiter fest tendiert. Nach Angaben von Händlern wurde der Greenback weiter von der Erwartung gestützt, daß die amerikanische Notenbank entgegen den ursprünglichen Prognosen einiger Experten die Zinsen Anfang 2007 wohl doch nicht senken wird. Diese Prognosen seien nach den in der vergangenen Woche veröffentlichten amerikanische Konjunkturdaten wohl Makulatur, hieß es. Allerdings werde der Markt sehr genau beobachten, was etwa amerikanische Notenbankchef Ben Bernanke oder die Fed-Präsidenten von St Louis und San Francisco, William Poole und Janet Yellen, am Montag zu dem Thema sagen. Ein Euro wurde mit 1,2499 Dollar bewertet nach 1,2512 im späten New Yorker Handel vom Freitagabend. Der Dollar wurde mit 119,70 Yen gehandelt nach 119,60 Yen in den Vereinigte Staaten.

Nikkei zeitweise über 16.700 Punkten

Die asiatischen Aktienbörsen haben zum Wochenauftakt durchweg zugelegt. In Tokio stieg der Leitindex Nikkei im Handelsverlauf um mehr als ein Prozent und durchbrach erstmals seit fünf Monaten wieder die Marke von 16.700 Punkten. Er schloß 0,94 Prozent im Plus bei 16.693 Zählern. Händler sagten, vor allem die Aussicht auf über den Erwartungen liegenden Quartalsgewinnen angesichts des schwachen Yen-Kurses treibe den Markt. Der breiter gefaßte Topix-Index kletterte um 1,11 Prozent auf 1646 Zähler. „Mit dem niedrigeren Ölpreis steigen die Hoffnungen, das sich die Stimmung bei den Verbrauchern in den Vereinigte Staaten bessert und daß die japanischen Firmen gute Umsätze in der Jahresend-Saison machen können“, sagte Tsuyoshi Nomaguchi von Daiwa Securities. Unter den Einzeltiteln stachen Advantest hervor, ein Hersteller von Maschinen für die Halbleiterindustrie. Sie verteuerten sich angesichts der Erwartung von über den Erwartungen liegenden Quartalszahlen um 4,26 Prozent. Sony-Aktien setzten ihren Aufwärtstrend fort und stiegen nach einer Hochstufung durch ein Brokerhaus um 2,52 Prozent. Die Nachricht, wonach Toshiba nach dem Rückruf von Computer-Akkus, die Sony gefertigt hat, über Schadenersatzansprüche an Sony nachdenkt, schreckte Investoren nicht.

Börse in Hongkong kaum verändert

Die Börse in Hongkong zeigt sich am Montagmittag (Ortszeit) kaum verändert. Der HSI gewinnt lediglich knapp zwei Punkte auf 17.991. Der Index überstieg erneut die Marke bei 18.000 Punkten, löste sich jedoch wieder von seinen Höchstständen. CNOOC präsentieren sich am besten. Die Titel steigen 1,3 Prozent auf 6,48 Hongkong-Dollar, nachdem der Rohölpreis leicht zugelegt hatte. Die zuletzt gestiegenen Cathay Pacific, geben 0,6 Prozent auf 16,82 Hongkong-Dollar nach. Beobachter machen Gewinnmitnahmen für die Abschläge verantwortlich.

Nachbörsliche Meldungen aus Amerika

Die amerikanischen Börsen haben am Freitag nach Ende des offiziellen Handels etwas leichter tendiert. Der Nasdaq-100 After Hours Indicator verlor 1,34 Punkte auf 1.725,87 Zähler.

Wenig Bewegung hat es am Freitag im nachbörslichen Geschäft in New York gegeben. Goodyear Tire & Rubber fielen zuletzt um 0,4 Prozent, nachdem das Unternehmen mitgeteilt hatte, daß es für den Fall eines anhaltenden Streiks fast 1 Milliarde Dollar geliehen habe. Zudem habe Goodyear einen Notfallplan in Kraft gesetzt, um die Kundenwünsche weiter erfüllen zu können. Asyst Technologies gaben um 0,5 Prozent auf 7,92 Dollar nach, nachdem das Unternehmen für das erste Quartal einen Verlust von 0,01 Dollar je Aktie ausgewiesen hatte. National Bankshares kletterten um 0,6 Prozent auf 23,43 Dollar. Der Nettogewinn der Bankholding war im dritten Quartal um 0,02 Dollar auf 0,46 Dollar je Aktie gestiegen.

Wall Street schließt gut behauptet

Die amerikanischen Börsen haben am Freitag nach einem zumeist unentschlossenen Geschäft gut behauptet geschlossen. Die Investoren hätten zunächst auf den etwas gestiegenen Ölpreis und die gemischt ausgefallenen Quartalszahlen des Tages reagiert. Eine leichte Belastung sei zunächst auch von den Einzelhandelsdaten für September ausgegangen, hieß es. Später habe der Markt aber stärker die positive Konsumentwicklung unter Herausnahme der Bereiche Benzin und Autos fokussiert. In dieses Bild paßte auch der anschließend veröffentlichte und unerwartet gut ausgefallene Index der Uni Michigan zum Verbrauchervertrauen. Dieser ist im Oktober auf 92,3 gestiegen. Erwartet wurden nur 86,0.

Der Dow Jones Industrial Average (DJIA) stieg um 0,1 Prozent oder 13 Punkte und schloss auf dem Tages- und Allzeithoch von 11.960 Punkten. Der S&P-500 gewann 0,2 Prozent oder 3 punkte auf das Fünfeinhalb-Jahres-Hoch von 1.366 Punkten. Der Nasdaq-Composite rückte um 0,5 Prozent oder 11 auf 2.357 Punkte vor. Gehandelt wurden 1,52 (Donnerstag: 1,57) Milliarden Aktien. Dabei wurden 1. 945 Kursgewinner und 1.347 -verlierer gezählt, 174 Titel schlossen unverändert.

Als leicht belastend für den Gesamtmarkt stuften Händler den Quartalsbericht von General Electric ein. Michael Church, Vermögensverwalter bei Church Capital, sagte: “Das Quartal von GE war einfach nur gut, aber nicht überwältigend. Und nach der großen Bewegung des Marktes in den vergangenen Tagen haben diese Zahlen von GE die Investoren eben nicht begeistert.“ Die Zahlen waren ordentlich und bewegten sich im Rahmen der Erwartungen, doch störten sich etwa die Analysten der Citigroup an der Margenentwicklung, die unter ihren Prognosen lag. Die Aktie verlor 0,7 Prozent auf 35,98 Dollar.

Home Depot büßten 2,6 Prozent auf 36,90 Dollar ein, nachdem die Analysten von Raymond James die Titel auf “Outperform“ von “Strong Buy“ herunter genommen hat. Prudential startete den Titel sogar mit der Einstufung “Underweight“. Dagegen gewannen Altria 1,1 Prozent auf 79,63 Dollar. UBS hatte den Wert auf “Neutral“ von “Reduce“ hochgestuft. Microsoft verteuerten sich um 0, 5 Prozent auf 28,37 Dollar. Das Unternehmen befindet sich nach eigenen Angaben mit der Einführung seines neuen Betriebssystems “Windows Vista“ im Plan. Die Aktien von Yahoo! wurden von Thomas Weisel auf “Peer Perform“ von “Outperform“ gesenkt. Die Analysten äußerten Zweifel, daß das Unternehmen seine Prognosen mittelfristig erreichen kann. Die Titel holten aber frühe Verluste wieder auf und gewannen 1,2 Prozent auf 24,42 Dollar.

Amerikanische Anleihen zeigen sich am Freitag etwas leichter

Die amerikanische Anleihen präsentieren sich am Freitag im späten Geschäft des New Yorker Handels etwas leichter. Belastet wurden die Treasuries von aktuellen Zahlen zum amerikanische Einzelhandelsumsatz, die zwar insgesamt unter den Erwartungen blieben, aber bei Herausnahme der Bereiche Benzin und Autos eine positive Tendenz beim Konsum aufzeigten. Der etwas später veröffentlichte Index zum Verbrauchervertrauen der Uni Michigan, der auf 92,3 gestiegen war bei einer Prognose von 86,0, bestätigte dies noch. Zehnjährige Papiere mit einem Kupon von 4,875 Prozent fiel um 7/32 auf 100-17/32 und rentieren mit 4,80, nach 4,772 Prozent am Donnerstag. Die 30-jährige Treasury mit einem Kupon von 4,5 Prozent sank um 13/32 auf 93-8/32 und rentierte mit 4,934 Prozent, nach 4,907 Prozent am Vortag. Besonders stark bewegten sich die Anleihekurse aber nicht, weil zumindest ein Anstieg des Verbrauchervertrauens erwartet worden sei, sagte Carl Lantz, Analyst bei der Credit Suisse. “Was wir sehen ist der Einfluß niedrigerer Benzinpreise auf die Konsumenten“, so Lantz. Die Renditen könnte bald wieder etwas nach unten kommen, fügte er hinzu. Damit sie deutlicher fallen, müßte sich aber ein schwacher Immobilienmarkt klar negativ auf die Konsumausgaben niederschlagen.


Quelle: faz.net

Euer

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