Metro-Goldwyn-Mayer steht offenbar zum Verkauf
Für das Überleben im harten Konkurrenzkampf mit den großen Medienkonzernen ist Metro-Goldwyn-Mayer (MGM), zu klein geworden. Deshalb steht Hollywoods Traditionsstudio jetzt offenbar zum Verkauf.
Los Angeles - Das Unternehmen hat nach Berichten der Zeitung "Los Angeles Times" die Investment Bank Goldman Sachs damit beauftragt, sich bis diese Woche um Kaufangebote zu bemühen. Wie aus gut informierten Kreisen verlautete, hat das Investmenthaus den Auftrag, rund sieben Milliarden Dollar (rund 7,9 Milliarden Euro) als Kaufpreis für MGM zu erzielen.
Zu den möglichen Interessenten zählen dem Bericht zufolge Viacom Inc., die Walt Disney Company, Vivendi Universal, News Corp., und AOL Time Warner. Als besonders interessant gilt das Film-Archiv von MGM, das rund 4100 Filme umfasst. Dazu gehören Klassiker wie die James Bond Filme oder "Der rosarote Panther"
Man gehe nicht davon aus, dass einer der Interessenten ein Angebot gemacht habe, da der Preis sehr hoch sei. An der Wall Street wird das Traditionsstudio zurzeit mit rund fünf Milliarden Dollar bewertet.
MGM hatte vor einem Jahr versucht, ins Geschäft mit dem Kabelfernsehen einzusteigen. Der Versuch war den MGM-Managern rund 825 Millionen Dollar wert. Dafür erhielten sie ein 20-Prozent-Aktienpaket des Kabelanbieters Cablevision Systems.
Nach Einschätzung der Analysten genügte das aber nicht, um mit den finanzstarken Konkurrenten in der Unterhaltungsindustrie mitzuhalten. Angeführt von AOL Time Warner kontrollieren diese Konzerne nicht nur die Film- und Fernsehproduktion, sondern auch die Vertriebswege über das Satelliten- und Kabelfernsehen und große Filmverleihe.
Sowohl Metro-Goldwyn-Mayer als auch mögliche Käufer wollten sich nicht öffentlich zum möglichen Verkauf äußern. MGM wird von dem Milliardär Kirk Kerkorian geführt. Er besitzt insgesamt 80 Prozent der Firmenanteile.
Für das Überleben im harten Konkurrenzkampf mit den großen Medienkonzernen ist Metro-Goldwyn-Mayer (MGM), zu klein geworden. Deshalb steht Hollywoods Traditionsstudio jetzt offenbar zum Verkauf.
Los Angeles - Das Unternehmen hat nach Berichten der Zeitung "Los Angeles Times" die Investment Bank Goldman Sachs damit beauftragt, sich bis diese Woche um Kaufangebote zu bemühen. Wie aus gut informierten Kreisen verlautete, hat das Investmenthaus den Auftrag, rund sieben Milliarden Dollar (rund 7,9 Milliarden Euro) als Kaufpreis für MGM zu erzielen.
Zu den möglichen Interessenten zählen dem Bericht zufolge Viacom Inc., die Walt Disney Company, Vivendi Universal, News Corp., und AOL Time Warner. Als besonders interessant gilt das Film-Archiv von MGM, das rund 4100 Filme umfasst. Dazu gehören Klassiker wie die James Bond Filme oder "Der rosarote Panther"
Man gehe nicht davon aus, dass einer der Interessenten ein Angebot gemacht habe, da der Preis sehr hoch sei. An der Wall Street wird das Traditionsstudio zurzeit mit rund fünf Milliarden Dollar bewertet.
MGM hatte vor einem Jahr versucht, ins Geschäft mit dem Kabelfernsehen einzusteigen. Der Versuch war den MGM-Managern rund 825 Millionen Dollar wert. Dafür erhielten sie ein 20-Prozent-Aktienpaket des Kabelanbieters Cablevision Systems.
Nach Einschätzung der Analysten genügte das aber nicht, um mit den finanzstarken Konkurrenten in der Unterhaltungsindustrie mitzuhalten. Angeführt von AOL Time Warner kontrollieren diese Konzerne nicht nur die Film- und Fernsehproduktion, sondern auch die Vertriebswege über das Satelliten- und Kabelfernsehen und große Filmverleihe.
Sowohl Metro-Goldwyn-Mayer als auch mögliche Käufer wollten sich nicht öffentlich zum möglichen Verkauf äußern. MGM wird von dem Milliardär Kirk Kerkorian geführt. Er besitzt insgesamt 80 Prozent der Firmenanteile.