Hannah redet sich den Frust von der Leber

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Hannah redet sich den Frust von der Leber Zambano
Zambano:

Hannah redet sich den Frust von der Leber

 
06.09.04 17:50
#1
Schwimmerin Hannah Stockbauer hat nach ihren enttäuschenden Leistungen bei Olympia ihren Frust geäußert und sich mit harter Funktionärs-Kritik den Unmut des Verbandes zugezogen. Die fünffache Weltmeisterin aus Erlangen, die über 400 und 800 m Freistil in Athen jeweils schon im Vorlauf kläglich gescheitert war, griff in der 'Bild'-Zeitung unter anderen den deutschen Cheftrainer Ralf Beckmann an. "Beim DSV geht das Geld oft an die falschen Orte und Personen", sagte die 22-Jährige, "unser Cheftrainer Ralf Beckmann zum Beispiel kommt vier Tage zum Trainingslager in die Sierra Nevada, und zwei Tage davon macht er Urlaub. Er kann gar nicht beurteilen, wie ich trainiere."

Christa Thiel, Präsidentin des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV), zeigte sich wegen der öffentlichen Angriffe der Athletin enttäuscht. "In Athen gab es keine Schuldzuweisungen, wir waren ein Team. Umso mehr verwundert es mich, dass jetzt von Hannah Stockbauer Schuldzuweisungen kommen. Es ist schade, dass jemand im eigenen Frust so reagiert." Sie stellte sich ausdrücklich hinter Beckmann. Mit ihm als Cheftrainer sei Hannah Stockbauer im Vorjahr in Barcelona immerhin zu drei WM-Titeln geschwommen. Christa Thiel: "Da gab es keine Kritik." Beckmanns Arbeit sei vorbildhaft. "Frau Stockbauer kann schlicht und ergreifend nicht beurteilen, was für eine Arbeitsleistung Herr Beckmann für den DSV erbringt." Und: "Ihr Training wird von ihrem Heimtrainer gesteuert, nicht von Herrn Beckmann

Auch Klaus Steinbach, Präsident des Nationalen Olympischen Komitees (NOK) für Deutschland, bekam bei der Stockbauer-Kritik sein Fett ab. Sie habe sich "tierisch aufgeregt" zum Beispiel darüber, "dass Funktionäre wie Herr Steinbach sich hinstellen und immer nur erzählen, wie unfähig die Sportler sind. Sie sollten aufhören, auf den Sportlern rumzutrampeln und zu erzählen, wie viele Millionen eine Medaille kostet. Sie sollen lieber mal gucken, wie das ganze Geld sinnvoller eingesetzt werden kann." Das NOK wies die Vorwürfe energisch zurück und verlangte von Stockbauer eine Entschuldigung. "Ich glaube, da liegt sie völlig daneben", sagte Generalsekretär Bernhard Schwank am Nachmittag. "Es war gerade Klaus Steinbach, der sich in den Anfangstagen in Athen vor die Schwimmer gestellt hat. Ihm jetzt vorzuwerfen, dass er auf den Sportlern herumtrampelt, das ist völlig abwegig." Für Hannah Stockbauer wäre es laut Schwank am besten, "sie würde sich schnellstmöglich entschuldigen".
Dem vom DSV eingesetzten Psychologen warf Hannah Stockbauer Versagen vor. Grundsätzlich sei die Idee gut. "Aber der kam letztes Jahr zur WM erstmals mit. Das Einzige, was er gemacht hat, waren Fotos. Der hat sich gar nicht vorgestellt. Seine erste Maßnahme gab's erst zehn Tage vor Olympia. Da hat er Atemübungen angeboten. So was ärgert mich. Ich tue alles, verzichte auf so viel, und auf anderen Seiten wird das Geld verschwendet." Die Erlangerin hat allerdings stets eine psychologische Betreuung abgelehnt. Ihr Psychologe sei ihr Trainer. "An meinen schlechten Leistungen bin ich allein schuld", stellte Hannah Stockbauer fest, "aber für die Zukunft muss sich am System was ändern. Sonst wird in Peking alles noch viel schlimmer."


Hannah redet sich den Frust von der Leber Zambano
Zambano:

Was könnte man ändern

 
06.09.04 20:24
#2
um den deutschen Sport wieder erstklassig zu machen?

mal ein paar Ideen...

Da das ostdeutsche Sportsystem wohl zu teuer wäre und die Jugend heute lieber fernseht anstelle sich zu trimmen,
plädiere ich dafür das,dass US Sportsystem eingeführt wird.
Stipendien gibt es nur für Geist und Sportkanonen .

Die anderen deren Eltern sich das ganze leisten können ,können ebenfals studieren.
Übrig bleiben eigentlich nur dickliche sportliche und geistig unbegabte die dann halt lernen müssen anstelle auf Steuerkosten zu studieren.

So haben wir ähnlich wie die Amis immer wieder Talente die nachwachsen und die Eltern welche es nicht so dicke haben und auch innerlich wissen das ihre Kinder keine echten Leuchten sind aber trotdem wollen das Sie studieren machen die Glotze aus und schicken Sie in einen Verein.



Andere Vorschläge?

Hannah redet sich den Frust von der Leber Zambano
Zambano:

Darf ich das Schweigen als jubelnde Zustimmung

 
06.09.04 21:15
#3
deuten?
Hannah redet sich den Frust von der Leber BarCode
BarCode:

Die Amis haben aber noch mehr

 
06.09.04 21:26
#4
Sie haben die Schwarzen, sie haben sehr weit fortgeschrittene Bio-Chemie-Labors...

Gruß BarCode
Hannah redet sich den Frust von der Leber Zambano
Zambano:

Ich habe keinen einzigen

 
06.09.04 21:51
#5
schwarzen Schwimmer bei der Olympiade gesehen Barcode....
Hannah redet sich den Frust von der Leber zombi17
zombi17:

Das kommt noch!

 
06.09.04 21:52
#6
Warte mal ab bis die Amis Schwimmhäute züchten können.
Hannah redet sich den Frust von der Leber Cashmasterxx
Cashmasterxx:

zambano

 
06.09.04 21:57
#7
dann hättest du mal genauer hinsehen sollen;-)
Hannah redet sich den Frust von der Leber Zambano
Zambano:

Cashmasterxx

 
07.09.04 12:44
#8
Du hast welche gesehen?

*g*

Es gibt keine guten schwarzen Weltklasse Schwimmer! Ruderer  und Kanuten  habe ich ürigens auch keine gesehen.
Und beim Tischtennis ,Schießen,Reiten Badminton,Wasserball,Zehnkampf,Diskuswerfen,Hammerwerfen genauso wenig...Du siehst es ist auch möglich aus deutschen jugendlichen echte Sportler zu machen auch ohne schwarzen Befölkerungsanteil...  
Hannah redet sich den Frust von der Leber chefvonsganze
chefvonsganze:

es muss wieder flächendeckendes

 
07.09.04 12:50
#9
Doping wie in der DDR her.
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Hannah redet sich den Frust von der Leber Zambano
Zambano:

chefvonsganze

 
07.09.04 12:53
#10
kannst Du mir nur einen EINZIGEN DDR Sportler nennen der zu DDR Zeiten des Dopings überführt wurde....?

Gibt es genausowenig wie schwarze Schwimmer...
Hannah redet sich den Frust von der Leber Desaster_Master
Desaster_Ma.:

@zambano

 
07.09.04 13:01
#11
Bist wohl ein Frange, hä? Sonst müsst es "Zampano" heiss...
Ich kann das Gerede von wegen "Studieren auf Kosten der Steuerzahler" nicht mehr hören... aber das ist ein anderes Thema.
Und was die Hautfarbe angeht: muss man nicht überbewerten, denn es gibt auch deutsche dunkelhäutige Sportler und abgesehen von kurzzeitigen Höchstleistungen haben die sich auch noch nicht mit Ruhm überschüttet. In Deutschland Profisportler zu sein (Leichtathletik, Schwimmen) ist noch nicht üblich und wird auch noch nicht gebührend honoriert. Was soll ein 19-jähriger dunkelhäutiger Junge anstreben, der auf ein 08/15-Mittelklasse-College geht, beruflich keine tollen Aussichten hat aber der weiss, dass er schnell laufen kann? Na klar: Profisportler unter Einsatz aller Mittel; mit Glück 10 Jahre Kasse machen und dann hoffen nicht zu versacken und nicht vorzeitig zu sterben.
Hannah redet sich den Frust von der Leber Zambano
Zambano:

Hi Desaster Master

 
07.09.04 13:08
#12
ne Frange bin ich nicht.
Sachsenanhalt spricht das auch so....


Aber zum Thema und was soll dann ein

Was soll ein 19-jähriger Hellhätiger oder sonstwie farbiger  Junge anstreben, der auf ein 08/15-Gymnasium geht, beruflich keine tollen Aussichten hat aber der weiss, dass er schnell laufen kann? Na klar: Profisportler unter Einsatz aller Mittel; mit Glück 10 Jahre Kasse machen und dann hoffen nicht zu versacken und nicht vorzeitig zu sterben....

Das kann man doch drehen wie man will, Perspekivlossigkeit ist doch nun wahrlich nicht nur ein Ami Problem!
Hannah redet sich den Frust von der Leber chefvonsganze
chefvonsganze:

@Zambano

 
07.09.04 13:16
#13
frag doch einfach mal die vielen Sportlerinnen (oder sollte man besser sagen Sportler? :-)), die gegen ihre ehemaligen Trainer vor Gericht gezogen sind, weil sie zu ihrer aktiven Zeit vollgepumpt wurden und heute unter Spätfolgen leiden.
Hannah redet sich den Frust von der Leber Zambano
Zambano:

Und ist jemand verurteilt wurden....? o. T.

 
07.09.04 13:21
#14
Hannah redet sich den Frust von der Leber chefvonsganze
chefvonsganze:

ja natürlich! bist Du so naiv oder Ossi?

 
07.09.04 14:24
#15
Verurteilung wegen Dopings von DDR-Sportbundpräsidenten rechtskräftig

Straftaten wegen Dopings in der ehemaligen DDR sind nicht verjährt. Gerichte konnten entsprechende Straftäter nach der Wiedervereinigung deshalb rechtmäßig zur Rechenschaft ziehen. Der Bundesgerichtshof (BGH) blieb seiner Rechtsprechung treu und erklärte den DDR-Sportbundpräsidenten Manfred Ewald wegen Dopings der Beihilfe zur Körperverletzung für schuldig. Die Bundesrichter bestätigten mit Beschluss vom 5. September 2001 das Urteil der Vorinstanz durch das Landgericht Berlin (LG). Ewald sei für das systematische Doping bei Leistungssportlern der ehemaligen DDR mit verantwortlich gewesen, so die Richter. Sie verwarfen damit einstimmig die Revision von Ewald, wie die Pressestelle des BGH diesen Montag mitteilte. (Az 5 StR 330/01)

Manfred Ewald war von 1961 bis 1988 Präsident des Turn- und Sportbundes der DDR. Vor dem LG wurde er für sein Mitwirken an der systematisch geheimgehaltenen Dopingpraxis der DDR angeklagt. Das Gericht sprach Ewald der Körperverletzung zum Nachteil von 20 Hochleistungssportlerinnen für schuldig: Ewald hatte den Sportlerinnen ohne deren Kenntnis Anabolika verabreicht, was Gesundheitsschäden und -gefährdungen zur Folge hatte.

Vom LG verurteilt wurde auch ein Sportarzt der ehemaligen DDR, der allerdings keine Revision eingelegt hatte. Die Verurteilung erfolgte nach dem Strafrecht der damaligen DDR (§ 33 StGB-DDR). Der BGH erklärte diese Verurteilung jetzt für rechtskräftig und verneinte eine Verjährung der in der ehemaligen DDR begangenen Taten. Die Entscheidung des BGH beruht auf einer Grundsatzentscheidung vom Februar 2000, wonach in der DDR systematisch begangene und nicht verfolgte Taten unverjährt bleiben:

Die Staatspraxis der DDR, Straftaten aus politischen oder sonst mit wesentlichen Grundsätzen einer freiheitlichen rechtsstaatlichen Ordnung unvereinbaren Gründen generell nicht zu verfolgen, hat grundsätzlich die Wirkung eines gesetzlichen Verfolgungshindernisses.

Der Sportbundpräsident konnte daher wegen der weit zurückliegenden Taten zur Rechenschaft gezogen werden. Wie bei den Mauerschützen habe die Verjährung bei den Dopingfällen wegen eines quasigesetzlichen Verfolgungshindernisses geruht, so der BGH bereits in seiner Grundsatzentscheidung vom Februar 2000.
Hannah redet sich den Frust von der Leber Binser
Binser:

hey hey...

 
07.09.04 14:42
#16
hier gings um hannah stockbauer und darum dass sich endlich mal eine getraut hat, den feinen herren (und damen), die sich gegenseitig bereichern ohne leistung zu bringen, ordentlich die meinung zu sagen!!!

ich sag respekt!!!

nur wirds wie so oft nix nützen...


gruß
Binser
Hannah redet sich den Frust von der Leber Zambano
Zambano:

@Blitzmerker

 
07.09.04 15:31
#17
wie ich schon schrieb ,ja komme aus den neuen Ländern.
Weil weißt Du in Sachsenanhalt lebe die Ossis...

Zum Thema, Du unterstellst also weiterhin flächendenkendes Doping weil Du zu viel Bild zeitung gelesen hast odda?
Ist der schnellste und dümmste Reflex der kommt wenn man über DDR-Sport spricht von dir wiedergegben zum 18.98.990 mal.
Weil ein Funktionär 10 Leute heimich gedopt hat...
man,man,man
Wer weiß schon wem außer Baumann noch heimlich unerlaubte Mittel untergejuxt worden...
Warum nur er erwischt wurde? ganz einfach... der Rest war trotz Doping so schlecht das man auf Kontrollen verzichete bei 6.plazierten im Vorlauf auch nicht sonderlich verwunderlich,odda?
Also äußere dich konstruktiv oder las es einfach ,den DDR Sport auf Doping zu reduzieren bringt es nämlich nicht..
Oder wie erklärst Du Dir das 3 Jahre nach der Wende alte Ostsportler so praktisch jede Medalie geholt haben?
Die werden doch nicht etwa einfach weiter gedopt haben die bösen?
Oder liegt es daran das Sie ohne Doping immernoch jeden faulen Wesie an die Wand Sprinten konnten?
Und gelern einfach gelernt ist...
Hannah redet sich den Frust von der Leber ecki
ecki:

@Zambano, kann es sein das du naiv bist?

 
07.09.04 15:43
#18
Die kleine DDR hat ohne Doping alles abgeräumt, die große USA schafft es jetzt aber nur mit massivem Doping, trotz ihrem tollen Sportstipendiensystem?

Du siehst in deiner Argumentation keinerlei Widersprüche?

Ansonsten: Die USA und natürlich erst recht China hat viel mehr Menschen. Bei ordentlicher Förderung müssen die geradezu zwangsläufig mehr abräumen als Deutschland. Hat die USA überhaupt mehr Medaillen, pro Kopf gerechnet?

Grüße
ecki  
Hannah redet sich den Frust von der Leber Zambano
Zambano:

Ecki

 
07.09.04 15:52
#19
Dieses pro Kopf rechnen ist das was naiv ist....
Ein sehr großes Geheimnis des DDR Sports war das kleine Land.....
So konnten sich die besten jede Woche treffen und trotzdem mußte keiner länger als 2 Stunden Bus fahren... in der Mitte meine ich ,und so war es dann auch!:

Und nun versuche die besten Sportler mal blitzschnell und ohne das man sich an andere Zeitzonen anpassen muß oder einfach nur platt ist von den Reisen in den USA China oder Rußland zu machen....

Hannah redet sich den Frust von der Leber ecki
ecki:

Du weißt schon, das einige der alten

 
07.09.04 16:04
#20
Garde-DDR-Schwimmerinnen mit Fehl- und Mißgeburten ihre damaligen Trainer und Funktionäre verklagen?

Was auf jeden Fall hervorragend war, ist das Sichtungssystem in den Schulen gewesen, durch das eine Vielzahl an Talenten erkannt und gefördert wurde.

Hierzulande/Heutzutage ist die Elterninitiative gefordert, wenn du willst, das dein Sprößling vorankommt.

Grüße
ecki  
Hannah redet sich den Frust von der Leber Zambano
Zambano:

schmarn

 
07.09.04 16:22
#21
Sichtungssystem

Ich sag dir wie es war ..

wenn man nicht alleine mit Hasenködlen auf der Sraße Spielen wollte ist man da hingegangen wo alle Freunde waren...in einem Sportverein.
Und da war es dann zufällig wo man gelandet ist.
Der beste Freund ist bei den Leichatlehten? hmmm na dann melde ich mich doch da an..
So war das!
Und erst was danach kahm ist das was ich meine Mit System .
ab dem 12 Lebensjahr variert zwischen den Sportarten zwischen dem 11-14 lebensjahr sind dann die bestem dei den Bezirksmeisterschaften auf die KJS gekommen n und das war kein Zwang wie immer wieder behaubtet wird als Kind was es zur KJS geschaft hat warst Du ein Superstar in deiner Altersklasse in deinem Ort.
Demzufolge wollte das auch jeder keiner ist zu irgendetwas gezwungen worden.  
Hannah redet sich den Frust von der Leber Zambano
Zambano:

sorry für die 1000 verschlukten

 
07.09.04 16:30
#22
Buchstaben...
Hannah redet sich den Frust von der Leber ecki
ecki:

Hab ich irgendwas von gezwungenen Kindern

 
07.09.04 16:44
#23
geschrieben? Und die Sichtungen und Auswahlsysteme haben in manchen Städten bestimmt besser und planvoller funktioniert als bei dir auf dem Dorf.

Mag jetzt aber keine weitere DDR nachlese führen. Ich denke, es sollten ruhig weniger dezentrale Leistungszentren her, bzw. die Szene eben nicht so stark aufgesplittert werden. Die Sportarten mit weniger Leistungszentren haben jedenfalls die besseren Ergebnisse. Dort müssen sich die Athleten schon im Training und zur Vorbereitung mit den anderen Topleuten messen. Kann da was dran sein?

Grüße
ecki  
Hannah redet sich den Frust von der Leber daxbunny
daxbunny:

gedopt wurde überall auf der Welt

 
07.09.04 16:48
#24

nur die einen waren schlauer als die anderen.
Da stellt sich doch wíeder die Frage Mann oder Frau ??? :-) Da sind sich die Experten heute noch nicht sicher :-)

Vielleicht waren in der Ex DDR auch sogenannte "Umgebaute" auf dem Platz ??

 

Münchner 800-Meter-Weltrekord feiert Jubiläum
Auf den Tag genau zwanzig Jahre ist es her, damals an jenem 26. Juli 1983 lief die Tschechin Jarmila Kratochvilova in München die 800 Meter in 1:53,28 Minuten. Seitdem war keine Frau mehr schneller. Es ist der älteste offiziell notierte und immer noch bestehende Freiluft-Weltrekord in der Frauen-Leichtathletik.
 
Hannah redet sich den Frust von der Leber 1632355www.leichtathletik.de/dokumente/view_ci.asp?5179" style="max-width:560px" >
Jarmila Kratochvilova erinnert sich an ihren Weltrekord (Foto: LOC Ostrava)
„Ich hätte nie damit gerechnet, dass der Rekord so lange bestehen bleibt“, sagt die Tschechin zum Jubiläum, „aber der Tag wird kommen, an dem auch diese Zeit fällt. Andererseits ist es heutzutage bei den vielen Rennen in einer Saison viel schwerer, eine solche Zeit zu schaffen. Eine Maria Mutola ist in großartiger Form, aber sie läuft meiner Ansicht nach einfach zu oft.“

Damals, vor zwanzig Jahren, war aber auch noch vieles anders, Reisen in den Westen wie nach München für die Tschechin etwas Besonderes und der Weltrekord alles andere als geplant.

Kurzfristige Entscheidung

„Ich wollte eigentlich meine Schnelligkeit über 200 Meter testen“, erinnert sich Jarmila Kratochvilova, „doch ich hatte drei Tage vorher einen unangenehmen Krampf. Deshalb haben wir uns dann entschieden, in München die 800 Meter zu laufen. Es war überhaupt nicht geplant und es gab auch keine Pacemakerin. Nach 300 Metern war ich schon auf mich alleine gestellt. Ich hatte keine Ahnung, dass ich auf Weltrekordkurs war, ich wollte einfach nur gewinnen. Im Ziel war dann meine Überraschung groß!“

Heute glaubt sie, dass sie vielleicht sogar noch schneller hätte laufen können. Die Journalisten in der tschechischen Heimat waren damals so überrascht, dass sie bei Jarmila Kratochvilova am Tag danach anriefen und fragten, ob diese Agenturmeldung, die über den Ticker lief, ein Fehler sei.

“Alles falsch gemacht“ in Oslo

Neben dem Weltrekord ist der inzwischen 52-jährigen ein weiteres Rennen in bester Erinnerung geblieben. Bei den Bislett Games in Oslo machte 1983 ihre 400-Meter-Kollegin Tatiana Kocembova für sie nach deren eigenem Rennen noch das Tempo, das eine Durchgangszeit von 53,5 Sekunden nach der ersten Runde brachte. Am Ende kam sie nach 1:55,04 Minuten völlig ausgepumpt im Ziel an. „Wenn wir uns jetzt treffen, lachen wir darüber“, erzählt Jarmila Kratochvilova, die heute als Trainerin arbeitet. „Wir haben damals falsch gemacht, was man nur falsch machen konnte.“

Zwanzig Jahre lang ist keine Athletin mehr schneller gelaufen. Seit zwanzig Jahren stehen jene 1:53,28 Minuten wie ein Fels in der 800-Meter-Brandung. In dieser Zeit ist nur die Kubanerin Ana Fidelia Quirot als einzige Athletin noch unter 1:55 Minuten geblieben und damit dem Weltrekord am nächsten gekommen.

Vom Damals ins Jetzt

Zum Vergleich: die Bestzeiten der momentan schnellsten 800-Meter-Läuferinnen Maria Mutola (Mozambique) und Jolanda Ceplak (Slowenien) stehen bei 1:55,19 Minuten und der von Sigrun Wodars-Grau 1987 gelaufene deutsche Rekord liegt bei 1:55,26 Minuten.

Ist es ein Weltrekord für die Ewigkeit? „Dieser Weltrekord wird auch der älteste bleiben“, ist sich die deutsche EM-Fünfte und Abonnementsmeisterin Claudia Gesell sicher, „mit dieser Zeit habe ich mich noch nie beschäftigt, so unrealistisch ist sie.“

DLV-Teamleiter Lothar Hirsch stellt jedenfalls heraus, dass nunmehr außergewöhnlichste Fähigkeiten für eine solche Leistung nötig sind, wenn er sagt: „Vielleicht kommt noch einmal das Naturtalent des Jahrhunderts, das diesen Weltrekord brechen kann.“

Hannah redet sich den Frust von der Leber Zambano
Zambano:

Da ist in der tat was dran

 
07.09.04 16:57
#25
und da ist auch genau das was ich meine Ecki.

Jeder Bezirk hatte EINE Sportschule so das Du auf den KJSen permanent nur mit den Besten deines Alters tranieren durftest und Du auch als 14 jähriger schon in den Genuss von absoluten Toptrainern gekommen bist die sogar schon Weltmeister und Olympiasieger rausgebracht haben und das war nicht ausnahme sondern die Regel.
Und diese 14 Bezirke haben auch nicht jede olympische Sportart gefördert so das nochmal die besten aus mehreren Bezirken zusammen in eine Schulklasse kahmen .So das Sportarten auf 5 Klassen aufgeteilt wurden es also praktisch nur ca 5 echte förderklassen gab pro Sportart.
Was auch wieder varieierte...So gab es vieleicht 10 Förderklassen in der Leichatlehtik in Wintersportarten waren es dann nur 2 oder 3
Auch ist ausschließlich ab dem 14. lebensjahr die sportliche Elite auf den KJS gezogen worden.
Wenn Du es in der 8.Klasse nicht geschaft hast da hin delegiert zu werden hast Du keine Cance mehr gehabt.Durftest zwar noch vor dich hinturnen aber interresiert hat es keinen mehr.
Hannah redet sich den Frust von der Leber Zambano
Zambano:

Daxbunny

 
07.09.04 16:59
#26
Kann sein das ich mich irre aber den 400 Meter Weltrecord der Frauen hält immernoch Marita Koch ist auch so ca 20 Jahre her das die aufgehört hat in 47sec irgendwas.
Hannah redet sich den Frust von der Leber daxbunny
daxbunny:

1985

 
07.09.04 17:09
#27
06.10.  Weltrekord über 400 m in 47,6 sec durch Marita Koch (DDR) in Canberra.  
Hannah redet sich den Frust von der Leber HEBI

Die da klagen hatten leider

 
#28
auch keinen großen Erfolg in der DDR.

Eine jetzige ZDF Moderatorin aus der DDR, Kristine Otto erfreut sich bester Gesundheit, hatte mehrer Goldmedaillen bei Olympischen Spielen abgeräunt und hat, welch Wunder:


noch nieeeeeee geklagt.


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