Halloween beschert Wall Street Süsses

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Halloween beschert Wall Street Süsses bilanz
bilanz:

Halloween beschert Wall Street Süsses

 
31.10.04 08:38
#1


Überall tauchen kleine Teufel auf, trippeln Hexlein um die Ecken der Hochhäuser. New York feiert Halloween. Selbst Hunde sind hier verkleidet, als Kürbis, Astronaut oder gar als Katze. Bis zu 200 $ geben deren Besitzer für das Kostüm ihres Lieblings aus. Kinderbanden ziehen durch die Nachbarschaft. Kichernd drohen sie «Trick or Treat?» - «Süsses oder Saures?» - und erpressen Naschwerk von Erwachsenen, die noch nicht zur Halloween-Party aufgebrochen sind.

Ganz ohne Hexenzauber haben die Marktteilnehmer zum Geisterfest Süsses bekommen. Zum ersten Mal seit Mitte August legte der Dow Jones vier Tage in Folge zu. Am Dienstag und Mittwoch gab es das grösste Zweitages-Rally seit Mai 2003. Diese Euphorie wurden durch den stärksten Einbruch am Erdölmarkt in 20 Monaten ausgelöst. Über 4 $ gab der Fasspreis in den vergangenen Tagen ab, am Freitag schlossen die Öl-Futures an der New York Mercantile Exchange bei 51.76 $ pro Barrel. Zum Preisrückgang trug die chinesische Zentralbank mit bei. Die Notenbankiers des boomenden Kolosses haben zum ersten Mal seit neun Jahren die Leitzinsen erhöht.

Dahinter steckt die Angst der Verantwortlichen in Peking, die heimische Wirtschaft könnte überhitzen. Der zügelnde Zinsschritt der Chinesen weckt bei Volkswirten aber Sorgen um das globale Wachstum. Schliesslich sind China und die USA derzeit die Zugmaschinen der Weltkonjunktur. Am Freitag gab es einen weiteren Dämpfer. Die jüngsten Zahlen zum US-Wachstum sind mit 3,7% schwächer ausgefallen als erwartet. Die Ökonomen an der Wall Street hatten mit 4,3% gerechnet. David Rosenberg, bei Merrill Lynch Chef-Volkswirt für Nordamerika, geht von einer weiteren Abschwächung im vierten Quartal aus: «Wir fragen uns, wie lange die Verbraucher ihre Ausgaben in dieser Höhe fortsetzen können.» Noch immer sind die US-Konsumenten die treibende Wirtschaftskraft. Voraussetzung für eine nachhaltige Aufwärtsentwicklung ist jedoch, dass die Unternehmen mit ihrer Nachfrage diese Funktion übernehmen. «Die Sorge um die US-Konjunktur drückt den Dollar», nennt Bryan Piskorowski von Wachovia Securities, eine der Folgen. Er kann sich vorstellen, dass der Dollarkurs in den nächsten Tagen bei 1.30 $ pro Euro stehen wird.

Einen Risikofaktor für die US-Märkte sieht Piskorowski in der Präsidentschaftswahl. Dabei ist zumindest kurzfristig unerheblich, wer das Rennen macht: «Hauptsache, es steht fest, wer Präsident ist.» In den Köpfen vieler Investoren spukt die chaotische Wahl 2000, bei der es wochenlange Auseinandersetzungen um das Ergebnis gab. Klappt alles ohne grössere Zwischenfälle, könnte ein kleines Rally folgen. Nicht nur der Wahlkampf endet, sondern auch die Resultate-Saison. Die bisherige Auslese: 63% der Firmen im S&P-500-Index haben mit ihren Ergebnissen für das dritte Quartal die Prognosen übertroffen, 20% lagen daneben, der Rest entsprach den Erwartungen, gab der Datendienst Thomson Financial an. Das klingt besser, als es ist. Viele Unternehmen haben im Vorfeld ihre Prognosen zurückgefahren. Zu den spannenderen Quartalsberichten zählt am Mittwoch Time Warner. Der grösste Medienkonzern der Welt hat in der abgelaufenen Woche angekündigt, den Wirtschaftssender «CNNfn» Mitte Dezember abzuschalten.

Interesse verspüren die Investoren wieder an Börsenneulingen. Das zeigt der Erfolg der jüngsten Börsengänge. Im Sommer hatte sich im schwierigen Marktumfeld das IPO-Geschäft stark abgeschwächt. Nach Berechnungen des Finanzdienstleisters Bloomberg verschoben rund 50 Unternehmen Finanzdienstleister Bloomberg auf den Gang aufs Parkett oder verzichteten sogar darauf. Und selbst die Suchmaschine Google kam mit einem Abschlag an die Börse. Doch nun hat der Wind gedreht. Am Mittwoch erzielte der Online-Händler Shopping.com ein Plus von 60% am ersten Handelstag. Das ist in diesem Jahr die bisher höchste Steigerung, die ein Börsenneuling am ersten Handelstag erreicht hat. Einen Traumstart legte Dreamworks am Donnerstag hin. Das Trickfilmstudio, das die Kassenhits «Shrek» und «Shrek 2» produzierte, konnte am ersten Handelstag an der New York Stock Exchange gleich 38% zulegen. Ein solcher Spannungsbogen gelingt selbst Dreamworks-Mitgründer Steven Spielberg selten. Jens Korte, New York
Halloween beschert Wall Street Süsses 0815trader
0815trader:

Moin Bilanz ;-)

 
31.10.04 08:46
#2
Greetz  
Halloween beschert Wall Street Süsses bilanz
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Moin Horst

 
31.10.04 08:53
#3
Bin viel zu früh aus der Feder.
Zeitumstellung total verschlafen.
Schönen Sonntag nach Fulda wünscht Dir und Familie
Markus
Halloween beschert Wall Street Süsses 0815trader
0815trader:

Vielen Dank, wünschen wir euch auch, hoffe

 
31.10.04 08:56
#4
das Wetter ist bei euch besser ;-)

Greetz  
Halloween beschert Wall Street Süsses bilanz

Horst noch schnell zum Wetter

 
#5
Gestern wars ein herrlicher Tag. Sonne pur.
Jetzt haben wir Hochnebel. Ich denke aber, dass gegen Mittag die Sonne kommt.
Ich wünsche Euch auch schönes Wetter!
Gruss bilanz


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