Hätte eine Frage an Rechtsexperten

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Hätte eine Frage an Rechtsexperten andyy
andyy:

Hätte eine Frage an Rechtsexperten

 
27.03.10 15:54
#1
Wenn ich vor 17 Jahren einen not. Auseinandersetzungsvertrag zu einer Scheidung mit einem Ehepartner geschlossen habe und hier festgehalten ist, das der Partner in Zukunft für keinerlei Kosten aufkommen muss und diesem Vertrag dann 10 Jahre später eine private schriftliche Vereinbarung (ohne NOTAR) folgt, in welcher steht, das der Expartner nun doch verschiedene Kosten übernimmt, gilt dann diese neuere Vereinbarung oder gilt der not. Auseinandersetzungsvertrag ??

Sprich, kann eine nachträgliche privatschriftliche Vereinbarung den teilweisen Inhalt einer not. Auseinandersetzung aufheben  ??

Kann jemand helfen ?  Wäre für kurze Hinweise dankbar !

Hätte eine Frage an Rechtsexperten stangi77
stangi77:

Ich bin mir ziemlich sicher,

 
27.03.10 15:57
#2
dass nur die notarielle Beglaubigung dabei zählt....
Hätte eine Frage an Rechtsexperten kiiwii
kiiwii:

Kann

 
27.03.10 15:59
#3
nich helfen
Hätte eine Frage an Rechtsexperten jezkimi
jezkimi:

Also ich bin kein Rechtler, ..

 
27.03.10 16:00
#4
aber für mich gilt: Versprochen ist versprochen, besonders wenn schriftlich vereinbart.
Sollte aber der,  der das Versprechen gab finanziell nicht in der Lage sein so gilt: Aus leeren Taschen kann man nix rausholen.
werdet ihr auch ab GEZ ockt?
Hätte eine Frage an Rechtsexperten andyy
andyy:

danke schon mal für eure Meinungen

 
27.03.10 16:10
#5
Sache ist auch blöd zu erklären

1993   setzen sich zwei zum Notar und regeln dort etwas
2003   dann haben sie es sich anders überlegt und vereinbaren - ohne Notar - aber schriftlich - etwas anderes,
          was dem Inhalt des Notarvertrages widerspricht

also diese Änderung 10 Jahre später

was zählt jetzt - Inhalt Notarvertrag oder die spätere Vereinbarung  ???

Problem ist - das man sich an die spätere Vereinbarung nicht halten will - jetzt 2010
und sich auf Inhalt Notarvertrag beruft
Hätte eine Frage an Rechtsexperten Immobilienhai
Immobilienhai:

spätere vereinbarung zählt.....

2
27.03.10 16:13
#6
der vertrag war nicht notarpflichtig, wenn beide was neues unterschrieben haben, gilt das...
Ist ein Würstchen eine Kiwi?
Hätte eine Frage an Rechtsexperten stangi77
stangi77:

Der Notarvertrag zählt.

 
27.03.10 16:13
#7
Ihr hättet auf jeden Fall die Änderung auch beglaubigen lassen müssen.

Hätte eine Frage an Rechtsexperten thai09
thai09:

Welche Position hast du ?

3
27.03.10 16:13
#8
Geber oder Nehmer ...
(wichtig fuer nen Tip)
Hätte eine Frage an Rechtsexperten andyy
andyy:

na super - alles verschiedene Meinungen

3
27.03.10 16:20
#9
bin nicht Nehmer oder Geber

ich bin da eher der Doofe - also wohl doch Geber
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Hätte eine Frage an Rechtsexperten stangi77
stangi77:

Hättet ihr einen normalen Vertrag

3
27.03.10 16:24
#10
nur unter euch abgeschlossen, könntet ihr jederzeit danach noch Änderungen vornehmen, die dann gültig sind.

Aber aufgrund der Tatsache, dass der Vertrag notariell beglaubigt wurde, ist jede nachträgliche Veränderung oder Vereinbarung ebenfalls notariell beglaubigen zu lassen.....
Gelöschter Beitrag. Einblenden »
#11

Hätte eine Frage an Rechtsexperten andyy
andyy:

stangi77 - kann ich das irgendwo nachlesen ?

2
27.03.10 16:44
#12
Hätte eine Frage an Rechtsexperten Immobilienhai
Immobilienhai:

eheauseinandersetzungen sind keine beglaubigungs-

2
27.03.10 16:47
#13
pflichtigen rechtsgeschäfte.....die können jederzeit durch neue verträge auch ohne notarielle beglaubigung/beurkundung geändert werden.....

man zieht für gewöhnlich nur nen notar weil der beiden parteien nochmal genau risiken und nebenwirkungen erklärt.....
Ist ein Würstchen eine Kiwi?
Hätte eine Frage an Rechtsexperten thai09
thai09:

glaub weiter an Gerechtigkeit,

2
27.03.10 16:47
#14
und lies nach !
Hätte eine Frage an Rechtsexperten andyy
andyy:

Immobilienhai - das ist genau dein Gebiet

 
27.03.10 16:57
#15
es wurde eine Immobilie im Vertrag auseinandergesetzt
dafür braucht man doch einen Notar  !?

aber es wurde hier festgehalten, das der andere von gemeinsamen Krediten nix mehr zahlen muss
was später ohne Notar dann wieder anders geregelt wurde - er sollte nun noch Teil zahlen

und nun steh ich immer noch dümmer da
Hätte eine Frage an Rechtsexperten thai09
thai09:

das sieht schlecht aus, nix Cayman

2
27.03.10 17:02
#16
Good Luck (und Danke fuer die Antworten...)
Hätte eine Frage an Rechtsexperten andyy
andyy:

hallo Immo hai

 
27.03.10 17:08
#17
welche Vereinbarung zählt nun ?
Hätte eine Frage an Rechtsexperten Sufdl
Sufdl:

Ehevertraege kann man sichgenerell sparen

2
27.03.10 17:09
#18
denn wenns auseinandergeht ist alles gesetzlich geregelt, ausser ein Partner verzichtet auf was auch immer. Traurig aber wahr. Die Deppen sind wir Maenner IMMER! Die allermeisten Ehevertraege verstossen gegen irgendein gueltiges Recht oder werden im nachhinein als Benachteiligung eines Partners gesehen. Gueltige Urteile gibt es zu genuege. Leider.
Hätte eine Frage an Rechtsexperten stangi77
stangi77:

Andyy

 
27.03.10 17:09
#19
Warum fragst du nicht einfach den Notar, bei dem der ursprüngliche Vertrag geschlossen wurde?

Hätte eine Frage an Rechtsexperten thai09
thai09:

immo-hai gut analysiert fuer

3
27.03.10 17:18
#20
eheauseinandersetzungen sind keine beglaubigungs-  
pflichtigen rechtsgeschäfte.....

ABER : nicht Scheidungsauseinandersetzungen
da kommt das Recht was ich oben beschrieben hab,
da wird der zur Kasse gebeten ..der zahlen kann
instinktmaessiger Schutz von Steuergeld des Staates,

Man stelle sich nur vor, der Steuerzahler muesste zum Schluss
 fuer jeden Seitensprung/ eheliche Machtkaempfe aufkommen..

Also muss das intern geloest werden,
indem der zahlt wo hat...!
Hätte eine Frage an Rechtsexperten andyy
andyy:

stangi - Notar ist leider verstorben

 
27.03.10 18:23
#21
Hätte eine Frage an Rechtsexperten andyy
andyy:

schlauer bin ich aber nun leider auch nicht

 
27.03.10 18:23
#22
Hätte eine Frage an Rechtsexperten Immobilienhai
Immobilienhai:

wenn es um kohle geht, dann wende dich an einen

2
27.03.10 18:31
#23
rechtsanwalt und notar....

in geldangelegenheiten wendet man sich nicht an die ariva-community.....

wer sich hier rumtreibt, der ist unseriös und nicht akzeptabel...
Ist ein Würstchen eine Kiwi?
Hätte eine Frage an Rechtsexperten badtownboy
badtownboy:

wenn güterrechtliche Verhältnisse betroffen sind

2
27.03.10 19:38
#24
ist Form gemäß §§ 1408 i.V.m 1410  BGB( schriftliche Niederschrift vor Notar ) zu beachten, gilt dann natürlich auch für Änderungen , die zwar vorgenommen werden können, dann aber wiederum ist auch die Form zu wahren.
Hätte eine Frage an Rechtsexperten Immobilienhai
Immobilienhai:

lesen und verstehen

 
27.03.10 19:42
#25
es geht um einen auseindersetzungsvertrag nach der scheidung, nicht um einen ehevertrag vor der scheidung -> keine notarpflicht....
Ist ein Würstchen eine Kiwi?
Hätte eine Frage an Rechtsexperten badtownboy
badtownboy:

Auseinandersetzungsvertrag

 
27.03.10 19:51
#26
schließt man bzgl. einer bevorstehenden Trennung, ob das hier nach 17 Jahren gemeint ist?
Hätte eine Frage an Rechtsexperten andyy
andyy:

Auseinandersetzungsvertrag wurde geschlossen

 
28.03.10 21:52
#27
im Vorfeld einer Scheidung

auseinandergesetzt wurde eine Immobilie

im Notarvertrag wurde festgehalten, das die eine Seite alle Schulden trägt und die andere nix

im Nachgang - 10 Jahre später - wurde neue Vereinbarung getroffen - schriftlich aber ohne Notar - das die andere Seite nun doch noch einen geringen Betrag tragen sollte

welche Vereinbarung gilt nun am heutigen Tag  ??
Hätte eine Frage an Rechtsexperten BoMa
BoMa:

Andy

2
28.03.10 21:57
#28
Investier halt nen Hunni und geh zu nem Anwalt. Hier wirste so umfassend
informiert, daß Du in acht Tagen noch genauso schlau bist wie vorher.

*g*
*BoMi*
Hätte eine Frage an Rechtsexperten gate4share
gate4share:

Interessante Angelegenheit.......

 
28.03.10 23:10
#29
Mir wäre nach meinem Rechtsverständig unverständlich, warum denn ein normaler. privatrechtilcher Vertrag nicht gelten sollte!

Auch über Immobiilen gelten privatrechtliche Verträge grundsätzlich! Nur alles was in das Grundbuch eingetragen werden muss, oder jede Eigentumsänderung etc. muss notariell beurkundet werden.
Irgendwelche Vereinbarung, wer wo wohnen kann, oder wer und weshalt was bezahlt oder was auch immer , sind jeder zeitmöglich auch ohne Notar .Allerdings wird dann nichts ins Grundbuch eingetragen, Dann gilt es eben höchstens solange der jetztige Eigentümer , es auch bleibt.

Das wäre mein rechtliches Empfinden  - ohne absolute Gewissheit.

Denke so eine kurze grundsätzliche Frage, kann man eigentlich mal schnell einem Anwalt am telefon stellen, der einen schon mal vertreten hat; und viele  - jedenfalls meiner- würden dann nicht gross ne Rechnung stellen, wenn es denn innerhalb von 5 MInuten im telefonnat beantwortet ist.

Zu einem Notar würde ich auf keinen Fall mit der Frage gehen.......................llol...........der denkt an seine Kasse, und muss wohl alles abrechnen.. die bekommen regelmässig Kontrollen, ob sie auch alles berechnet haben.oder eben billiger sind, und so eben Kunden "für sich werben könnten" und das will natürlich nicht die Standesvertretung.
Ich als Jüdin sage: Israels Besatzungs- und Siedlungspolitik ist unerträglicher und verabscheuungswürdiger Staatsterror"    Evelyn Hecht-Galinski

zmag.de/artikel/Machen-Sie-den-Mund-auf
Hätte eine Frage an Rechtsexperten Slater
Slater:

Vertrag ist Vertrag

 
28.03.10 23:14
#30
Immo hat recht.
Hätte eine Frage an Rechtsexperten BarCode

...

 
#31
BGB

§ 1408
Ehevertrag, Vertragsfreiheit

(1) Die Ehegatten können ihre güterrechtlichen Verhältnisse durch Vertrag (Ehevertrag) regeln, insbesondere auch nach der Eingehung der Ehe den Güterstand aufheben oder ändern.

(2) Schließen die Ehegatten in einem Ehevertrag Vereinbarungen über den Versorgungsausgleich, so sind insoweit die §§ 6 und 8 des Versorgungsausgleichsgesetzes anzuwenden.


§ 1410
Form

Der Ehevertrag muss bei gleichzeitiger Anwesenheit beider Teile zur Niederschrift eines Notars geschlossen werden.
Ich darf "vermuten, schlussfolgern und ...  unterstellen", sofern die Wortwahl eine persönliche Meinungsäußerung erkennen lässt.
Laut einer Jurawebsite. (Link gelöscht wegen Werbung.)


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