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Iran-Konflikt: Golfstaaten setzen auf Milliardeninvestitionen in erneuerbare Energien
Investmentprofi
Wasserstoff im Zentrum der Strategie:
Omans ambitionierte Pläne verdeutlichen den zukunftsorientierten Ansatz der Region. Das Land plant, bis 2030 über 38 Milliarden US-Dollar in grünen Wasserstoff zu investieren, 50.000 Quadratkilometer für die Produktion auszuweisen und eine weltweit führende Rolle in diesem Kraftstoff einzunehmen. Omans staatliches Wasserstoffunternehmen Hydrom steuert diese Strategie seit seiner Gründung im Jahr 2022.
Grüner Wasserstoff wird zunehmend nicht mehr als Nebenprojekt, sondern als Kernkomponente der Energieversorgungssicherheit der Golfregion betrachtet – er unterstützt das industrielle Wachstum, eröffnet Exportmöglichkeiten und reduziert die Abhängigkeit von volatilen Märkten für fossile Brennstoffe.
Wichtige laufende Investitionen: Zu den jüngsten prominenten Abkommen zählen:
Vereinigte Arabische Emirate: Masdar unterzeichnet ein Abkommen über 2,2 Milliarden US-Dollar mit dem französischen Unternehmen TotalEnergies zur Konsolidierung der Onshore-Aktivitäten im Bereich erneuerbarer Energien in neun asiatischen Ländern.
Saudi-Arabien: Der Staatsfonds erwirbt eine Minderheitsbeteiligung an dem in San Francisco ansässigen Unternehmen Power Factors und investiert 325 Millionen US-Dollar in das britische Offshore-Windparkprojekt Hornsea 3.
Saudi-Arabien & Türkei: Eine Investition von 2 Milliarden US-Dollar in den Bau zweier Solarparks in der Türkei mit einer Gesamtkapazität von 2.000 MW, Teil einer umfassenderen Pipeline für erneuerbare Energien mit einer Gesamtleistung von 5.000 MW.
Katar: Eine nationale Strategie für erneuerbare Energien mit dem Ziel von 4 GW bis 2030 (30 % des Strombedarfs), unterstützt durch ein Budget von über 17 Millionen US-Dollar und eine vorherige Investition von 2,43 Milliarden Euro in die „Growing Green“-Strategie von RWE.
Realität der Lieferkette:
Trotz der gestiegenen Ambitionen steht die Region vor kurzfristigen Herausforderungen bei der Umsetzung. Die Importe von Solar-Photovoltaik aus der Golfregion gingen im März stark zurück, wobei die Vereinigten Arabischen Emirate, Saudi-Arabien und Oman allesamt deutliche Rückgänge verzeichneten. Branchenanalysten schätzen Verzögerungen von etwa drei bis zwölf Monaten bei den laufenden Projekten im Bereich der erneuerbaren Energien.
Was dies für Investoren bedeutet:
Die Investitionsmöglichkeit beschränkt sich nicht allein auf „erneuerbare Energien in der Golfregion“ – sie bietet Resilienz durch Diversifizierung. Unternehmen mit internationalen Projektpipelines, soliden Bilanzen und der Fähigkeit, Kapital grenzüberschreitend einzusetzen, sind am besten positioniert, um davon zu profitieren. Netzsoftware, Energiespeicher und hybride Plattformen für erneuerbare Energien passen besonders gut zu diesem Profil.
Grüner Wasserstoff ergänzt die Strategie: Er ebnet den Weg für langfristiges, exportorientiertes Wachstum und positioniert die Region als zukünftigen Vorreiter bei kohlenstoffarmen Kraftstoffen.
„Die Energiewende am Golf war bereits im Gange, doch die aktuellen Umbrüche haben sie beschleunigt. Neben massiven Investitionen in Solar- und Windenergie wird grüner Wasserstoff zu einem Eckpfeiler der regionalen Strategie – und bietet einen Weg zu saubererem Wachstum, höherer Energiesicherheit und langfristiger globaler
Der Konflikt mit dem Iran hat die Ölversorgung beeinträchtigt – die Golfstaaten konzentrieren sich nun auf milliardenschwere Investitionen in erneuerbare Energien –
Exklusivrechte: TAMGO hält die exklusiven Vertriebs- und Vermietungsrechte für die wasserstoffbetriebenen Generatoren von H-Power (insbesondere die Serien S und S+ mit einem Leistungsbereich von 10 kW bis 200 kW).
Geografische Reichweite: Neben dem Kernmarkt Saudi-Arabien umfasst die Vereinbarung insgesamt 16 weitere Länder der MENA-Region, darunter die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) und Oman.
Lokaler Support: TAMGO übernimmt Wartung, Inbetriebnahme, Engineering und Logistik direkt vor Ort, um diese Systeme auch unter den oft schwierigen klimatischen Bedingungen der Region optimal zu betreuen.