Gute Zahlen vom Arbeitsmarkt

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Gute Zahlen vom Arbeitsmarkt kiiwii
kiiwii:

Gute Zahlen vom Arbeitsmarkt

4
28.02.08 16:27
#1
Gute Zahlen vom Arbeitsmarkt 4039275

http://www.faz.net/m/...A49-5AA5-4684-AFF3-B9DFFD18C5DF%7DPicture.jpg



http://www.faz.net/s/...~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_wirtschaft_sc


Deutlich weniger Arbeitslose im Februar


28. Februar 2008 Der Aufwärtstrend auf dem Arbeitsmarkt hält an: Die Zahl der Arbeitslosen ist im Februar um 42.000 auf 3,617 Millionen gesunken. Die Arbeitslosenquote ging um 0,1 Prozentpunkte auf 8,6 Prozent zurück, wie die Bundesagentur für Arbeit am Donnerstag in Nürnberg mitteilte. Auch die Erwerbstätigenzahl im Januar entwickelte sich positiv. Der Arbeitsmarkt entwickelte sich damit besser als für die Jahreszeit üblich. Positiv ausgewirkt haben dürften sich dabei neben der guten Konjunktur das milde Wetter und das Saison-Kurzarbeitergeld.

Bundesagentur-Chef Frank-Jürgen Weise sagte, die gute Arbeitsmarktentwicklung der letzten Monate halte an. „Die Arbeitslosigkeit nimmt weiter ab und die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung weiter zu. Die Nachfrage der Unternehmen nach Arbeitskräften bleibt auf sehr hohem Niveau.“ Im Westen verringerte sich die Zahl der Arbeitslosen um 36.000 auf 2,347 Millionen, im Osten um 6.000 auf 1,270 Millionen, wie die Bundesagentur weiter berichtete. Damit liege der Rückgang der Arbeitslosenzahl saisonbereinigt bei 75.000. „Gegenüber dem Vorjahr wurden im Februar 630.000 weniger Arbeitslose gezählt.“

523.000 mehr Erwerbstätige als im Vorjahresmonat


(.................)mehr
MfG
kiiwiipedia

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Gute Zahlen vom Arbeitsmarkt Karlchen_II
Karlchen_II:

Ich habe es geahnt kiiwii. Ich wusste es.

 
28.02.08 17:58
#42
Mal wieder ein richtiger kiiwii. LOL.
Gute Zahlen vom Arbeitsmarkt kiiwii
kiiwii:

?

 
28.02.08 18:00
#43
MfG
kiiwiipedia

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Gute Zahlen vom Arbeitsmarkt BarCode
BarCode:

Saisonbereinigt

 
28.02.08 18:01
#44
heißt: Es werden die saisonüblichen Schwankungen näherungsweise herausgerechnet. Ist also eine fiktive Zahl...
Sie soll den allgemeinen Trend sichtbar machen...
"Jetzt nur den Glauben nicht verlieren!" - sagt Max Frischs Biedermann, als er mit seiner Frau in der Hölle landet....
Gute Zahlen vom Arbeitsmarkt kiiwii
kiiwii:

was spielt der Winter denn noch für ne Rolle ?

 
28.02.08 18:02
#45
...arbeiten die Leute etwa auf freiem Feld ?
...oder gibt es in Berlin keine Heizungen ?
MfG
kiiwiipedia

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Gute Zahlen vom Arbeitsmarkt monetenhase
monetenhase:

BarCode fiktive Zahl:

 
28.02.08 18:06
#46
Die fiktive Welt ist wie die reale Welt beschaffen, solange nichts Gegenteiliges durch die fiktionale Darstellung angezeigt wird. Dieses Phänomen wird als Realitätsprinzip bezeichnet.[3] Auch ist von „minimaler Abweichung“ die Rede: Die fiktive Welt weicht in ihrer Gestalt so wenig wie möglich in ihrer Gestalt von der realen ab.[4]

Das bedeutet beispielsweise, dass in einem Roman ein Kaninchen, von dem berichtet wird, das Aussehen und das Verhalten eines „normalen“ Kaninchens hat. Erst wenn ausdrücklich gesagt wird, dass das Kaninchen etwa sprechen kann (wie in Alice im Wunderland von Lewis Carroll), so darf man annehmen, dass hier eine Abweichung vorliegt.


Wirkung auf die Realität  [Bearbeiten]Es ist zu beobachten, dass fiktive Gegebenheiten als Anregungen für die Beschreibung der realen Welt genommen werden. Dabei ist möglich, dass einerseits komplexe Semantiken durch Fiktion geformt werden, andererseits aber einfache fiktive Sachverhalte irrtümlich für reale gehalten werden. Die Möglichkeiten, wie fiktionale Darstellungen auf die Wirklichkeit wirken, sind umfangreich und nicht zu katalogisieren.

Gute Zahlen vom Arbeitsmarkt rightwing
rightwing:

@gogol

 
28.02.08 18:07
#47
... das ist ein fall von selektiver wahrnehmung - unsere presse berichtet ausschliesslich über stellenabbau - so gut wie nie über neueinstellungen. das beste beispiel dafür ist die allianz - die hatten über die gesamten harten krisenjahre seit mitte der 90er die belegschaft fett aufgestockt, ohne dass ein schwein darüber geschrieben hätte ... als klar wurde, dass der versicherungsmarkt zukünftig in härteres fahrwasser gerät hatten sie vor knapp 2 jahren beschlossen bei höherem gewinn 2000 stellen zu streichen (anm: bilanzen beziehen sich immer auf die vergangenheit) ... mit einem riesenaufschrei in der presse.
Gute Zahlen vom Arbeitsmarkt Karlchen_II
Karlchen_II:

kiiwii...

 
28.02.08 18:08
#48
Nur mal so:

Febr 2007 = 10 Frosttage, Bauwirtschaft kann nicht arbeiten

Febr 2008 = 1 Frosttag, Bauwirtschaft kann nicht arbeiten.


Wenn ich sowas habe, hilft mir der Vergleich mit dem Vormonat überhaupt nicht.
Gute Zahlen vom Arbeitsmarkt monetenhase
monetenhase:

BarCode

 
28.02.08 18:09
#49
Quelle wikipedia  
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Gute Zahlen vom Arbeitsmarkt kiiwii
kiiwii:

wieviele Menschen arbeiten in der Bauwirtschaft ?

 
28.02.08 18:11
#50
MfG
kiiwiipedia

No Pizzass please.
Gute Zahlen vom Arbeitsmarkt kiiwii
kiiwii:

...präziser: auf Rohbaustellen ?

 
28.02.08 18:13
#51
(der Innensausbau ist sicher wesentlich weniger von Frosttagen betroffen)
MfG
kiiwiipedia

No Pizzass please.
Gute Zahlen vom Arbeitsmarkt Karlchen_II
Karlchen_II:

Nimmste andere Außenberufe dazu ... egal.

 
28.02.08 18:14
#52
Aber deine Frage: "Wieviele Menschen arbeiten in der Bauwirtschaft?" impliziert eigentlich, dass man überhaupt keine Saisonbereinigung braucht.
Gute Zahlen vom Arbeitsmarkt kiiwii
kiiwii:

der Trend:

 
28.02.08 18:17
#53
MfG
kiiwiipedia

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Gute Zahlen vom Arbeitsmarkt sportsstar
sportsstar:

Karlchen

2
28.02.08 18:19
#54
Es gibt allerdings Saisonbereinigungsverfahren, wie das sogenannte Berliner Verfahren (BV4.1), die die in #48 aufgezeigte Problematik berücksichtigen. So gelingt die Saisonbereinigung auch bei sich rasch verändernden jährlichen Saisonmustern problemlos.
greetz
sports*
Das Leben ist hart, doch Ariva ist härter..
Gute Zahlen vom Arbeitsmarkt Karlchen_II
Karlchen_II:

Nein sportsstar - tun sie nicht

 
28.02.08 18:20
#55
BV4 und X-Arima sind rein mathematische Verfahren.
Gute Zahlen vom Arbeitsmarkt kiiwii
kiiwii:

Karlchen, Biergärten haben im Winter immer

 
28.02.08 18:20
#56
geschlossen...egal, ob der Februar  1 oder 10 Frosttage hat...

Du überschätzt das...
MfG
kiiwiipedia

No Pizzass please.
Gute Zahlen vom Arbeitsmarkt sportsstar
sportsstar:

Hab ich aber anders gehört

 
28.02.08 18:21
#57
gerade dahingehend grenzt sich doch BV4 u.a. von X-Arima ab, dachte ich.
greetz
sports*
Das Leben ist hart, doch Ariva ist härter..
Gute Zahlen vom Arbeitsmarkt monetenhase
monetenhase:

Karlchen ich habs gefunden ;)

 
28.02.08 18:36
#58

Januar 2008: Über eine halbe Million Erwerbstätige mehr als vor einem Jahr WIESBADEN – Die Entwicklung der Erwerbstätigenzahl fiel auch im Januar 2008 positiv aus. So waren in diesem Monat 523 000 mehr Personen erwerbstätig als im Januar letzten Jahres, wie vorläufige Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) ergeben. Dies entspricht einer Zunahme von 1,3%. Von Dezember 2007 auf Januar 2008 ging die Zahl der Erwerbstätigen um 582 000 zurück. Allerdings ist zwischen diesen beiden Monaten ein noch stärkerer Rückgang der Erwerbstätigenzahl saisonal üblich. Im Januar 2008 gab es 39,57 Millionen Erwerbstätige mit Wohnort in Deutschland. In allen Monaten des vergangenen Jahres nahm die Zahl der Erwerbstätigen im Vergleich zum jeweiligen Vorjahresmonat um 1,5% oder mehr zu. Dass die Zunahme im Januar 2008 mit 1,3% erstmals nicht mehr ganz so deutlich ausfiel, ist vor dem Hintergrund des bereits im Januar 2007 erreichten hohen Niveaus an Erwerbstätigkeit zu sehen, mit dem die aktuelle Januar-Zahl verglichen wird (Basiseffekt). Seit dem Jahr 2000 wies kein Januar, mit Ausnahme des Januars 2007, im Vergleich zum Vorjahresmonat ein so starkes Wachstum der Erwerbstätigkeit auf. Wie saisonal üblich, ist die Erwerbstätigenzahl im Januar 2008 gegenüber dem Vor­monat gesunken. Sie ging im Vergleich zum Dezember um 582 000 zurück. Dies war ein geringerer Rückgang als er im Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre von Dezember auf Januar zu beobachten war (– 636 000). Neben der guten Konjunktur und der milden Witterung dürfte auch das 2007 neu eingeführte Saison-Kurzarbeitergeld den Rückgang gedämpft haben. Die saisonbereinigte Erwerbstätigenzahl, bei der rechnerisch die üblichen jahreszeitlich bedingten Schwankungen ausgeschaltet werden, entwickelte sich von Dezember 2007 auf Januar 2008 positiv und stützt den Gesamteindruck einer weiterhin ungetrübten Entwicklung der Erwerbstätigenzahl. Sie nahm in diesem Zeitraum um 72 000 Personen zu. Dabei ist allerdings zu beachten, dass das neu eingeführte Saison-Kurzarbeitergeld im Saisonbereinigungsverfahren noch nicht vollständig berücksichtigt wird. Auf Basis der Arbeitskräfteerhebung ermittelte Destatis für Januar 2008 saisonbereinigt 3,26 Millionen Erwerbslose. Dieser Wert wird entsprechend dem Konzept der Internationalen Arbeitsorganisation (ILOInternational Labour Organization) berechnet und stellt eine vorläufige Schätzung dar. Im Vergleich zum Vorjahresmonat Januar 2007 waren 540 000 Personen oder 14,2% weniger erwerbslos. Die EU-weit harmonisierte saisonbereinigte Erwerbslosenquote für Deutschland lag, gemessen als Anteil der Erwerbslosen an den Erwerbspersonen insgesamt, mit 7,6% erheblich unter dem Ergebnis des Vorjahresmonats von 8,8%. Weitere Ergebnisse, unter anderem die nicht saisonbereinigten Originalwerte zur Erwerbslosigkeit, können im Internet unter www.destatis.de , Pfad: Themen --> Arbeitsmarkt --> ILO-Arbeitsmarktstatistik abgerufen werden. An dieser Stelle stehen auch ausführlichere methodische Hinweise zur ILOInternational Labour Organization-Arbeitsmarktstatistik sowie zur Arbeitskräfteerhebung beziehungsweise zum Mikrozensus zur Verfügung. >>> Methodische Kurzbeschreibung Weitere Auskünfte geben: Zum Thema „Erwerbstätigkeit“: Stephan Lüken, Telefon: (0611) 75-2016, Zum Thema „Erwerbslosigkeit“: Thomas Körner, Telefon: (0611) 75-4413, E-Mail: arbeitsmarkt@destatis.de Erwerbstätige mit Wohnort in Deutschland 1) Jahr Monat Originalwerte Saisonbereinigt 2) Personen Veränderung gegenüber Vormonat Veränderung gegenüber Vorjahresmonat Personen Veränderung gegenüber Vormonat 1) Ergebnisse der Erwerbstätigenrechnung im Rahmen der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen: Erwerbstätige mit Wohnort in Deutschland (Inländerkonzept). Die entsprechenden Zeitreihen für die Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland (Inlandskonzept) können im Internet abgerufen werden unter www.destatis.de. 2) Saisonbereinigung nach Census-X12-Arima-Verfahren. in Millionen in % in Millionen in % 2007 Januar 39,043 – 1,3 1,8 39,433 0,4 Februar 39,094 0,1 1,9 39,489 0,1 März 39,241 0,4 1,9 39,556 0,2 April 39,431 0,5 1,9 39,605 0,1 Mai 39,573 0,4 1,7 39,623 0,0 Juni 39,618 0,1 1,5 39,627 0,0 Juli 39,574 – 0,1 1,5 39,655 0,1 August 39,679 0,3 1,5 39,695 0,1 September 40,011 0,8 1,6 39,736 0,1 Oktober 40,217 0,5 1,6 39,780 0,1 November 40,287 0,2 1,6 39,828 0,1 Dezember 40,148 – 0,3 1,5 39,881 0,1 2008 Januar 39,566 – 1,4 1,3 39,953 0,2 Erwerbslose mit Wohnort in Deutschland – saisonbereinigte Ergebnisse 3) Erwerbslose Januar 2008 Vormonat Vorjahresmonat Dezember 2007 Veränderung Januar 2007 Veränderung 3) Geschätzte saisonbereinigte Werte zur Erwerbslosigkeit auf Basis der Arbeitskräfteerhebung. Vorläufige Ergebnisse. 4) Anteil der Erwerbslosen an allen Erwerbspersonen (Erwerbstätige und Erwerbslose) gemäß europäischer Abgrenzung: Erwerbstätige und Erwerbslose in Privathaushalten ab 15 Jahren beziehungsweise im Alter von 15 bis 74 Jahren (Erwerbslose) sowie Erwerbstätige ohne Wehrpflichtige und Zivildienstleistende. Untergruppen analog dazu in entsprechender Abgrenzung. Personen in Millionen in % in Millionen in % Insgesamt 3,26 3,35 – 2,7 3,80 – 14,2 Männer 1,75 1,82 – 3,5 2,04 – 14,3 Frauen 1,51 1,54 – 1,8 1,76 – 14,1 15- bis 24-Jährige 0,53 0,55 – 3,4 0,61 – 13,2 25- bis 74-Jährige 2,74 2,81 – 2,6 3,20 – 14,4 Erwerbslosenquote 4) Anteile in % in % Anteile in % in % Insgesamt 7,6 7,8 – 2,7 8,8 – 14,1 Männer 7,7 7,9 – 3,4 8,9 – 14,1 Frauen 7,5 7,6 – 1,9 8,8 – 14,2 15– bis 24– Jährige 10,2 10,5 – 3,2 11,6 – 12,6 25– bis 74– Jährige 7,2 7,4 – 2,6 8,5 – 14,4

Gute Zahlen vom Arbeitsmarkt monetenhase
monetenhase:

Ich wusste, das du

 
28.02.08 18:39
#59
Recht hattest KarlchenII ;)
Gute Zahlen vom Arbeitsmarkt tommm
tommm:

Kiwi, hier mal die gesamte Statistik

 
03.03.08 10:42
#60
und nicht nur die, die von der BA erfaßten:

Jeder darf den Originalbericht von Sybilla unter Hinweis auf die Autorin frei verwenden - und der ist hier zu finden: www.sozialbetrug.org/thread.php?postid=104582#post104582 Die FaktenEnde Februar 2008   Berichtsmonat  Vormonat Veränderung  Arbeitslose 3.617.443 3.659.297   - 41.854 (1,1 %)  Ein-Euro-Jobs (EEJ) 287.851 279.927 + 7.924 (2.8 %)  Arbeitslose incl. EEJ 3.905.294  3.939.224  - 33.930 (0,9 %)          Leistungsberechtigte  (vorläufige Werte)      ALG I 1.118.075 1.090.952 + 27.123 (2,5 %)  ALG II 5.154.304 5.106.030  + 48.274 (0,9 %)  Sozialgeld 1.934.350  1.921.025 + 13.325 (0,7 %)  Summe Leistungsberechtigte 8.206.729 8.118.007  + 88.722 (1,1 %)         Datenquelle: BA-Bericht www.pub.arbeitsamt.de/hst/services/...art/monat/aktuell.pdfMit wachsenden Befremden nehme ich zur Kenntnis das viele Medien der Versuchung nicht widerstehen (wie bei der Anmoderation bei Phönix) und die niedrigsten Arbeitslosenzahlen seit x Jahren oder gar seit Frau Merkels Geburt verkünden. Dabei werden völlig unterschiedliche Statistiken verglichen – so gab es vor 15 Jahren kein Saisonkurzarbeitergeld keine Ein Euro Jobs und die Arbeitslosenhilfe hatte eine komplett andere Grundlage von Bedürftigkeit als das Arbeitslosengeld II. Die Darstellung eines Vergleich der Arbeitslosenzahlen vor 2005, also vor der Neudefinition der Arbeitslosigkeit, durch das SGB II ab 2005 ansetzt, ist meines Erachtens unsachgemäß. Die Daten zu den Arbeitslosenzahlen werden seit der Reform des SGB II in den BA Berichten verkürzt wiedergegeben und von der Politik und vielen Medien einseitig tendenziös interpretiert. Die Frage ist; finanziert die Wirtschaft den *Aufschwung* am Arbeitsmarkt mit existenzsichernden Arbeitsplätzen oder wird der *Aufschwung* am Arbeitsmarkt durch Arbeitsplätze mit ergänzendem ALG II durch Steuern finanziert? Viele Medien suggerieren mit multimedialen "Jubelmeldungen“ einen Erfolg der Reformen am Arbeitsmarkt.Entgegen der guten Nachricht vom sinken der Arbeitslosigkeit steht die schlechte Nachricht von wachsender Armut der Erwerbstätigen im Niedrigstlohnbereich und wachsende Kinderarmut. Sowie sich häufende Meldungen von Arbeitsplatzabbau alleine von den Kürzungen bei BMW sind laut Pressemeldungen bundesweit rund 5.000 Zeitarbeiter betroffen.In der WirtschaftsWoche NR. 005 VOM 28.01.2008 SEITE 043, 28.01.2008 ist zu lesen.Warum eigentlich... ...ist die Arbeitslosigkeit in Deutschland viel höher als von der offiziellen Statistik ausgewiesen? Die Wirtschaftswoche schreibt von weit mehr Arbeitslosen als in der BA Statistik ausgewiesen..Zitat: IAB-STUDIE1,3 Millionen Arbeitnehmer beziehen zusätzlich Hartz IV Wenn der Lohn zum Leben nicht reicht: 1,33 Millionen Menschen in Deutschland müssen ihr Gehalt mit Hartz-IV-Mitteln aufstocken - das sind über eine halbe Million mehr als noch vor zwei Jahren. Das zeigt eine Studie des Instituts für Arbeitsmarktforschung.www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,518622,00.htmlZahl der offenen Stellen:2007:August 647.500September 629.100Oktober 608. 500 November 577.000 Dezember 545.6002008:Januar 528.000Februar 565.000Zu den Zahlen vom Februar 2008: darin enthalten Vakanzen 484.000::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::­:::::::::::::::::::::::ungeförderte Stellen 379.000..........................................................­.................................darin enthalten Vakanzen 316.000............................ungeförderte sozialversicherungspflichtige....................................­............................................Stellen 344.000..........................................................­.........................................darunter: Vakanzen 287.000Der BA sind neben den gemeldeten offenen Stellen noch zusätzliche Stellen, unter anderem gemeldet aus der privaten Arbeitsvermittlung sowie aus ihrer Job-Börse und dem Job-Roboter bekannt viele dieser Stellen sind aber Datendopplungen ein freier Arbeitsplatz vermehrt sich nicht zu fünf freien Arbeitsplätzen nur weil er in fünf Stellenbörsen zu finden ist. Zudem werden bereits besetzte Stellen von vielen Jobbörsen erst nach Wochen aus dem Angebot genommen.--------------------------------------------------Ein interessanter 3-Jahres-Vergleich Leistungsberechtigte Februar 2005   Februar 2008  Veränderung  ALG I 2.133.273 1.118.075 - 1.015.198 (47,6 %)  ALG II 4.303.656 5.154.304  + 850.648 (19,8 %)  Sozialgeld 1.540.573  1.934.350 + 393.777 (25,6 %)  Summe Leistungsberechtigte 7.977.502 8.206.729  + 229.227 (2,9 %)         Entgegen der medialen Suggestion des BA Berichts gab es im Februar 2008 im Vergleich zum Februar 2005ein Plus von 229.227 Leistungsempfängern.Im Februar 2005 waren vermutlich alle Sozialhilfeempfänger (Netto-)Arbeitskräftepotenzial Dezember 2004 erfasst. Mit der Einführung des (SGB II) änderten sich die Grundlagen der Arbeitsmarktstatistik in Deutschland. Folgende arbeitsmarktpolitische Instrumente werden in die Entlastungsrechnung einbezogen:Kurzarbeit: Zahl der Kurzarbeiter mal durchschnittlichem Arbeitszeitausfall, Maßnahmen des zweiten Arbeitsmarktes:Arbeitsgelegenheiten, Einstiegsgeld Variante Beschäftigung, ABM, traditionelle SAM und BSI, Qualifizierung: berufliche Weiterbildung, Trainings- und Eignungsfeststellungsmaßnahmen, berufliche Wiedereingliederung Behinderter Vorruhestandsähnliche Regelungen: Inanspruchnahme des § 428 SGB III im Rechtskreis SGB III und Personen in geförderter Altersteilzeit Teilnehmer an Personal-Service-Agenturen Förderung der Selbständigkeit: Existenzgründungszuschuss (Ich-AG) , Überbrückungsgeld, Gründungszuschuss und Einstiegsgeld Variante Selbständigkeit Folgende Instrumente werden in der Entlastungsrechnung nicht berücksichtigt, was nichts gegen ihre Wirksamkeit hinsichtlich der Eingliederung von Arbeitslosen in reguläre Beschäftigung sagt:Maßnahmen der beruflichen Erstqualifizierung spielen sich größtenteils im Vorfeld des Arbeitsmarktes ab; sie betreffenüberwiegend Personen, die vorher nicht arbeitslos gemeldet waren. Dies gilt insbesondere für berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen, die Berufsausbildung Benachteiligter, die berufliche Ersteingliederung Behinderter, BAB wegen einerberuflichen Ausbildung sowie für große Teile des Sofortprogramms zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit. Ob sich diese Jugendlichen ohne eine derartige Maßnahme (kurzfristig) arbeitslos gemeldet hätten, muss offen bleiben. Daneben gibt es finanzielle Hilfen zur direkten Eingliederung Arbeitsloser in reguläre abhängige Beschäftigung. Insbesondere bei Eingliederungszuschüssen und Beschäftigungshilfen für Langzeitarbeitslose (2003 ausgelaufen) werden großenteils Schwervermittelbare gefördert, die andernfalls kaum eine Chance hätten. Die finanzielle Förderung ist also häufig Ausgleich für eine (vermutete) Minderleistung. Deshalb dürfte auf diese Weise keine zusätzliche Beschäftigung entstehen, d. h. ohne diese Hilfen wären vermutlich Arbeitnehmer ohne Vermittlungshemmnis eingestellt worden (Substitutionseffekt). Vielleicht wäre es in dem einen oder anderen Fall aber auch ohne diese Zuschüsse zur Einstellung förderungsfähiger Arbeitsloser gekommen (Mitnahmeeffekt) oder (leistungsschwache) Beschäftigte wären freigesetzt worden (Drehtüreffekt). Schließlich bestehen zahlreiche Maßnahmen zur Förderung regulärer Beschäftigung ausschließlich oder großenteils ineinmaligen Hilfen, so dass sich Bestands- und damit Entlastungsgrößen nicht angeben lassen. Dies gilt, abgesehen von den (normalen) Arbeitsvermittlungen, insbesondere für die Unterstützung der Beratung und Vermittlung sowie für Mobilitätshilfen (z. B. Übernahme von Bewerbungs-, Reise- und Umzugskosten), großenteils aber auch für die Freie Förderung gem. § 10 SGB III. In die „Entlastung durch arbeitsmarktpolitische Maßnahmen“ der Bundesagentur nicht einbezogen sind schließlich Bezieher von vorgezogenem Altersruhegeld oder Erwerbsunfähigkeitsrenten , auch wenn diese Frühverrentungen arbeitsmarktbedingt sind; hierzu liegen keine monatsaktuellen Daten vor.In der Tat es gibt einen Rückgang der statistisch erfassten Arbeitslosigkeit.(der statistisch erfassten!)Erstellt von Sybilla am 28.02.08 11 Uhr 00Jeder darf diesen Bericht unter Hinweis auf die Autorin frei verwenden.    Weitere - von Sybilla analyisierte, kommentierte und interpretierte Informationen zum Arbeitsmarkt finden Sie unter www.sozialbetrug.org  
Gute Zahlen vom Arbeitsmarkt gogol
gogol:

Meine Matheproff

 
03.03.08 10:45
#61
würde nur noch jauzen
auf unserem Planeten gibt es nur Propheten
Gute Zahlen vom Arbeitsmarkt tommm
tommm:

mal etwas übersichtlicher

 
03.03.08 11:18
#62
Ein interessanter 3-Jahres-Vergleich Leistungsberechtigte
     Februar 2005   Februar 2008  Veränderung  
ALG I      2.133.273      1.118.075      - 1.015.198 (47,6 %)
ALG II     4.303.656      5.154.304      + 850.648 (19,8 %)
Sozialgeld 1.540.573      1.934.350      + 393.777 (25,6 %)
Summe Leistungsberechtigte 7.977.502     8.206.729  + 229.227 (2,9 %)    

Entgegen der medialen Suggestion des BA Berichts gab es im Februar 2008 im Vergleich zum Februar 2005
Gute Zahlen vom Arbeitsmarkt kiiwii
kiiwii:

"Äpfel mit Birnen" oder "Kraut und Rüben" - wie

 
03.03.08 11:48
#63
anders soll man tommms/Sybilles Analyse bezeichnen ?

Wenn man die Aussagen in # 1 kritisieren will, darf man es nicht mit falschen Vergleichen machen.
Es geht in # 1 um den Vergleich der statistischen Daten von Februar 2008 mit denen des entsprechenden Vorjahresmonats, also mit Februar 2007.





MfG
kiiwiipedia

No Pizzass please.
Gute Zahlen vom Arbeitsmarkt jocyx
jocyx:

Äpfel und Birnen

 
03.03.08 12:11
#64
Erwerbstätige sind alle Personen, die einer oder mehreren Erwerbstätigkeiten nachgehen. Dabei spielt es keine Rolle, ob bzw. inwieweit aus der jeweiligen Erwerbstätigkeit der Lebensunterhalt bestritten wird.

Erwerbstätige sind Arbeitnehmer, Auszubildende, Selbstständige, Freiberufler, Mitarbeiter in der Landwirtschaft, Aushilfen, so genannte "mithelfende Familienangehörige" sowie Soldaten und Zivildienstleistende. Nicht als erwerbstätig gelten ehrenamtlich tätige Personen.

Läßt man sich diese Definition durch den Kopf gehen, weiß man das der BA-Statistik und deren Manipulation Tür und Tor öffnet ...  
Gute Zahlen vom Arbeitsmarkt Karlchen_II
Karlchen_II:

Schon übel, wenn man sich so ans Jammern gewöhnt

3
03.03.08 12:13
#65
hat und die Wirklichkeit immer weniger Anlass zum Jammern gibt. Was macht dann? Man biegt die Wirklichkeit so zurecht, dass man sich nicht entwöhnen muss.

Würde auch überhaupt nicht ins Weltbild passen, dass die Zahl der Arbeitnehmer inzwischen so hoch ist wie seit der Wiedervereinigung nicht mehr. Klar - sind viele Minijobs dabei - aber immerhin. Und in den letzten zwei Jahren sind vor allem sozialversicherungspflichtige Jobs entstanden - kaum noch Minijobs.

Und die Zahl der Arbeitslosen liegt jetzt auf dem Stand von 1993. Und was hatte der dicke Helmut damals noch für dicke Programme zur Frühverrentung, Kurzarbeit (auch Kurzarbeit Null), Weiterbildung und ABM gefahren. Dagegen sind die paar 1-Euro-Jobs doch fast nichts.

Aber jammern - scheint ne Droge zu sein. Jammerjunkies sach ich nur.
Gute Zahlen vom Arbeitsmarkt kiiwii

I couldn't agree more, Karlchen !

 
#66
btw: "Jammerjunkies" is gut...
MfG
kiiwiipedia

No Pizzass please.

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