Gründe nicht zu wählen

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Gründe nicht zu wählen boersalino
boersalino:

Dann wage ich Utopie

3
13.02.13 15:46
#25
Dann helfe ich gerne mit bei der Verhinderung desjenigen Politikertyps, den andere kaufen können und den wir zu allem Überfluss auch noch wählen müssen.
Gründe nicht zu wählen Dr.UdoBroemme
Dr.UdoBroem.:

Das stelle ich mir interessant vor, wie du das

5
13.02.13 16:01
#26
dann machst. Gewissens- oder Charakterprüfung?

Außerdem ist das ständige Gejaule über "gekaufte" Politiker selten dämlich.
Es ist nun mal die Stärke und gleichzeitig die Schwäche der Demokratie, dass jede Gruppe versucht, ihre Interessen ein- bzw. durchzubringen.
Da gehört Lobbyismus selbstverständlich dazu und ist erstmal auch nicht verwerflich. Allerdings sollte man dafür sorgen, dass das nicht im Verborgenen geschieht.

Und dann immer der Spruch gegen die Interessen der Bevölkerung, als ob das eine konforme Masse mit identischen Interessen wäre, was für ein Unfug.
Was dem einen nützt, schadet dem Nächsten. "Das" Wohl gibt es nicht, sondern jedes Individuum hat ganz spezifische Vorstellungen, was ein Politiker für ihn erreichen soll.
Und da man es nie allen recht machen kann, sind alle von ihren Politikern enttäuscht.
ly hat dich lieb!
Gründe nicht zu wählen boersalino
boersalino:

Hast Recht: lieber wählen und blöd bleiben

3
13.02.13 16:13
#27
Die Arbeit erspar ich mir.
Gründe nicht zu wählen Wärna
Wärna:

#26: Lobbyismus bedeutet doch oft

 
13.02.13 16:40
#28
dass eine bestimmte Lobby sich Entscheidungen ERKAUFT und dabei VIEL Geld springen lässt. Und genau das IST verwerflich. Ob das öffentlich oder nicht ist dabei egal.

Gegen eine rein sachliche Lobbyarbeit habe ich nix.

Und mit "Interessen der Bevölkerung" sind oft eher die Interessen der großen Masse der unteren Einkommensschichten gemeint, also von denen, die eben KEINE Lobby und damit auch keinen Einfluss haben, sich also "ohnmächtig" abhängig von "denen da oben" (= denen, die Lobbyeinfluss haben) fühlen.
Gründe nicht zu wählen ProletariusPolitikos
ProletariusPol.:

Nicht-Wähler sind trotzig, bockende

8
13.02.13 16:55
#29
Kindsköpfe. So einfach ist das.
Wer nicht einmal die gegebenen Optionen in einer repräsentativen Demokratie zur Mitgestaltung nutzt, dem kann es ruhig dreckig gehen.
Denn es scheint er hat das Demokratieprinzip nicht verstanden.
Fallt ihr aus allen Wolken wenn die Tagespolitik nicht zu 100% eure Überzeugungen und Bedingungen in die Tat umsetzt oder umsetzen kann.

Und wer nimmt sich schon oder hat überhaupt die Zeit sich im Mindestmaß politisch zu bilden, sodass einem weitere Optionen erst bewusst werden. Frage ich in meinem Freundeskreis ist z.b. der Sender Phoenix und Bundestagsdebatten ein Fremdwort.
Die gucken mich an wie Autos wenn ich darüber spreche und es wird still.
Nicht der Hauch einer inneren Motivation überhaupt am Demokratieprozess teilnehmen zu wollen. Aber was alle wunderbar drauf haben sind die hetztenden Kommentare Dritter(über welches Medium auch immer) zu zitieren.

Also wie leicht und gemütlich muss man es dem OttoNormalWähler machen das er wirklich Demokratie lebt und spürt? Allein der Zeitfaktor den man benötigt ist doch eine  kaum überwindbare Hemmschwelle, sich ausführlich zu informieren. Bei der Eingebundenheit im Privat- und Arbeitsleben und überhaupt ist die Belustigungsindustrie um so vieles bunter und leichter. Da gibts keine Grau in GrauZone
nur leicht verdauliche, vorgefertigten Meinungen. Ein inneres Abwägung was denn nun gut oder schlecht ist oder wohin es am Ende führt findet nicht statt.  
Vor allem nicht im Mehr unserer deutschen Informationsquellen.
Allesamt sind in irgendeiner Form irgendwie Vertreter einer Parteimeinung.
Und das wissen sie gekonnt unter die Leute zu bringen.

Also Fehlerquellen für das Versagen einer Demokratie sind vielfältig.
a) Zu erst das Selbsteingeständnis. Bin ich es selbst der unzugänglich dafür ist, die eigene Meinungen auf Allgemeingültigkeit und Umsetzung und Folgen zu prüfen.
Dabei trotzig mein Ego und meine kleine heile Welt bewahren will und keinen Zentimeter von meiner Überzeugung abweiche.
b) Die ausbleibende Ressonanz, das heißt die Umsetzung der Wahlversprechen der Parteien, den man im guten Glauben die Stimme gab.
c) Zeit, Zeit, Zeit. ..und unbezahlt geht schonmal garnicht ;)
..nur mal die drei

mögliche Ansätze.
a) rein theoretisch, bei 82Mio Einwohnern, 82Mio. verschiedene Meinungen.
Eine innere Erziehung muss stattfinden. Globalisierte Gedanken die, der,die,das Andere nicht aussen vor lässt. und man erwischt sich ganz leicht dabei ein Gedankenfaschist zu sein. Weil der,die,das andere ja oftmals grade dazu dient das eigene Weltbild, die Existenzbegründung zu untermauern. Ich bin nur ich, weil ich anders bin als mein Gegenüber. Bricht das weg, bricht bei vielen das Integritätsbewusstsein. Grade bei Nichtgläubigen. Das perforiert das Ego und man läuft Gefahr von der eigenen Gruppe ausgeschlossen zu werden. Das will man ja auch nicht, weil einem dann die positive Bestätigungen der selben flöten geht. Das Ego ist also doppelt im Arsch.
Mir als Nihilist in Ausbildung, fällt der Prozess leichter als wem anders.(kein Vorwurf)
Nihilist? Ihr wisst schon, das sind die Leute die das Lachen verlernen.
Hätte auch keine Ambitionen, dass alle auf den Weg zur reinen Vernunft das Lachen verlernen. Nur zuhören und verstehen fordere ich ein. Zuhören reicht schon, denn dann gehört Synapse X im Gedankengang mir. Völlig aureichend.

Lange Rede kurzer Sinn, wir sind ein multikulturelles in Grenzen gebundenes Konstrukt.
Und ein jeder Insasse hat hier das Recht auf das eigene Wohl.
Und wenn man statt der Unterschiede die Parallelen glorifzieren würde, wollen wir im Grunde alle das Gleiche.

b) Wahlversprechen, ein böses Wort. Passender ist Wahlerschleichungsformulierungen.
Also wie kann man das optimieren. Viel Angriffspunkte.
Entweder man ändert diese "Versprechungen" dahingehend ab dass einem nicht mehr suggeriert wird, wählt mich and we change sofort. Oder man benötigt eben einen Strafenkatalog. Eine Probezeit mit Abwahl vielleicht.
Nach der Wahl und der Bestellung der Mandatsträger im Bundestag könnte z.b. Phoenix(und andere Medien) es einfach aufbereiten, dass sich jeder vorstellt der da im BT sitzt.
So wie in jeder Schule in neuen Klassen. Woher kommst du, wer bist, was willst du?!
Ist auch wieder ein Zeitfaktor der Eigenmotivation vorraussetzt.

Man könnte zu der eigentlichen BT-Wahl zusätzlich eine im vornherein ausgelotete Volksbegehrenliste mitwählen. Sodass dann meinetwegen 5von 100 der aufgeführten Begehren, die dringlichste Relevanz für die neue Regierung ist.
Wobei die Begehren über die Funktion und den Auftrag des Staates nicht hinausgehen sollten, also kein polemischer Springerscheiss oder so.
Das wäre eine annehmbare Umsetzung des direkten Einflusses und man hebelt die Wahlerschleichungsformulierungen teilweise aus.

c) Tja, Zeit. Hat keiner. Wie macht man es dem Wähler also schmackhaft? Ganz klar mit Geld. Wo verbringt er die meiste Zeit? Auf Arbeit.
Also könnte man vor wichtigen Wahlen, den AG dazu verdonnern zwei Wochen/Stunden bezahlte politische Bildung stattfinden zu lassen.
Der Staat könnte mitfinanzieren, 50-50 warum nicht.
Und auf Arbeit wird es eher als "Freizeit" empfunden werden und hat somit positiv wirkenden Charakter.
Zu Hause während der Freizeit, greift man eh nur das Geld ab und lacht sich eins.

habe nichtssagend fertig. text is eh zu lang. um alles zu erfassen wäre er noch länger.
und wir haben doch keine zeit. schade eigentlich, da jeder halbsatz ein weiterer schritt zum frieden ist.

Gründe nicht zu wählen sebestie
sebestie:

Die Grundsätze demokratischer Wahlen sind

3
13.02.13 17:03
#30
frei, geheim, gleich und unmittelbar.
Mehr ist dazu nichts zu sagen.
Gründe nicht zu wählen boersalino
boersalino:

Mist, ich muss grad wieder los ....

3
13.02.13 17:05
#31
Gründe nicht zu wählen saba
saba:

#29 Aber, proll

2
13.02.13 17:15
#32
was ist denn, wenn ich strikt gegen den überhasteten KKW-Ausstieg bin. Aber alle Parteien sich darin einig waren, weil sie keinen Mumm hatten der panischen deutschen Anti-KKW-Horde  zu widersprechen.

Soll ich meine Stimme dann gegen meine Überzeugung einer dieser Parteien geben. Kompromiss ? Nee, da bin ich kompromisslos und bleib zu Hause.
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Gründe nicht zu wählen Wärna
Wärna:

#29: Mitgestaltung?

2
13.02.13 17:23
#33
Wie sollen das diejenigen ohne Lobby denn machen?

Und komm mir nicht mit "du kannst ja alle 4 Jahre wählen", da wählt man eh nur die Marionetten, dessen Politik letztendlich von den einflussreichsten (am besten zahlenden, am lautesten schreienden, am besten Intrigen schmiedenden) Lobbygruppen bestimmt werden.

Deine Vorschläge finde ich gut, sehr idealistisch, aber eins kann ich Dir versprechen: DAS wird NIE kommen. Warum? Weil's von denjenigen, die die Politik wirklich bestimmen, nicht gewollt ist.
Denn: Ein dummes Volk muckt nicht auf und schluckt z. B. wunderbar seit Jahren eine angeblich "alternativlose" Politik a la Merkel...
Gründe nicht zu wählen Wärna
Wärna:

und noch was zum Thema wählen gehen:

2
13.02.13 17:30
#34
Wenn ich z.B. strikt gegen die aktuelle Euro-Politik wäre, was soll ich Deiner Meinung nach wählen? SPDCDUCSUFDPGrüne scheiden dann aus.
NPD? Linke?
Beide Parteien schaden der Demokratie doch viel mehr, als wenn ich gar nicht erst zur Wahl gehen würde!
Gründe nicht zu wählen saba
saba:

Ich wünsche mir endlich eine Partei

3
13.02.13 17:33
#35
die das Versprechen abgibt, endlich eine rigorose Steuerreform durchzuführen, verbunden mit dem Kahlschlag aller Subventionen.

Diejenigen Köpfe, die das mal zaghaft versucht hatten, wurden bekanntlich verlacht oder rausgeekelt.

Also, da kann einem die Lust am Wählen schon vergehen.
Gründe nicht zu wählen ProletariusPolitikos
ProletariusPol.:

#32 die jetzigen akw´s laufen doch noch bis 2022

 
13.02.13 17:40
#36
oder nich? hastig passt jetzt nicht wirklich.
und wenn investitionen in reaktorsicherheit nicht stattfinden. naja. was willste erwarten.
fearmongering fand zur genüge statt und wie immer kann die politik nur reagieren.
das abwägen blieb aus. kritiker blieben vermehrt aus. bei cdu/csu gibt es bestimmt innerparteilich genug andersdenkende. nur für den schein gibt die partei sich geschlossen.
ansonsten könnte man die ja wie die piraten und die linke zerpflücken weil man ihnen innere zerissenheit unterstellt.
geschacher bei einer 55-70%iger wahlbeteiligung.
ein streitpunkt der dich bewegt nicht zu wählen?! mhh, naja wenn de meinst.
die zugewinne an gigawattstunden der erneuerbaren energien lassen mich beruhigt schlafen.
Gründe nicht zu wählen ProletariusPolitikos
ProletariusPol.:

#34 was genau stört dich der euro?

 
13.02.13 17:44
#37
mich stören nur die wechselkurs und zinsbestimmer.
die währung als solche ist doch okay.
Gründe nicht zu wählen Wärna
Wärna:

#37: bitte richtig lesen

2
14.02.13 10:04
#38
Mich stört nicht der Euro, sondern die Euro-POLITIK mit der Gemeinschaftshaftung und Rettungsschirmen,  und der damit verbundene mehrfache Verstoß gegen geltendes Recht (no-Bail-Out-Klausel) und die absichtliche Insolvenzverschleppung Griechenlands etc.

SPDCDUCSUFDPGrüne unterstützen dies alles mehr oder weniger.
Ich hab also keine wirkliche Wahl, ich kann dann nur demokratiefeindliche oder völlig unbedeutende Splittergruppen wählen. Dann kann ich's auch gleich bleiben lassen.
Gründe nicht zu wählen Evermore
Evermore:

Die Parteinahme

5
14.02.13 12:45
#39
für die sogenannte "repräsentative Demokratie" begegnet uns im Grunde immer als Werbung für eine bestimmte politische Partei oder - um der heutigen Situation Rechnung zu tragen - ein Parteiensyndikat und ist überhaupt eine undurchdachte Eselei eines unfreien Geistes.

Sie ist ein Widerspruch in sich, als sie gerade von Menschen kommt, die dem Volk und damit sich selber absprechen zu politischen Sachfragen in einer amtlichen Abstimmung - die staatliche Gewalt unmittelbar bindend - ihren Willen zu erklären (direkte Demokratie). Aber einen Führer wollen sie sich wählen, diese Unvermögenden!

Sie verrät uns im Grunde alles über die betreffende Person, was wir wissen müssen oder eigentlich gar nicht wollten - intellektuell, sozial und politisch.

(Die repräsentative Demokratie bezöge ihre Rechtfertigung höchstens als klar untergeordnetes Prinzip im Rahmen einer direkten Demokratie.)
Gründe nicht zu wählen windot
windot:

Lobbyismus = Korruption!

4
14.02.13 12:49
#40
Gründe nicht zu wählen rightwing
rightwing:

sagt mal

 
14.02.13 13:18
#41
habt ihr ein trauma weil euch eure mutter einst verboten hat balettunterricht zu nehmen? diese welt ist kein wolkenkuckucksheim sondern sie ist real und wo menschen am werk sind läuft es mitunter unrund - na und? sich in unserem wohlständigen land ständig mit roter rübe über korruption, lobbyismus und die böse politik zu beklagen ist einfach ein witz - wenns euch nicht passt, dann macht doch selbst 'ne partei auf und ändert was - dann könnt ihr mal sehen wie "einfach" das ist. "statt-partei", "piraten", "republikaner", "linke" - kaum gegründet, kaum par leute mit mandat und versorgung begütert, schon das gleiche spiel wie bei jeder anderen partei - nur um welten mieser, illusorischer, destruktiver und bekloppter.
Gründe nicht zu wählen DarkKnight
DarkKnight:

Das ist auf den 1. Blick richtig, auf den 2. Blick

2
14.02.13 13:23
#42
aber falsch.

Irgendwann steht man an dem Punkt, an dem man sich entscheiden muss:

entweder man läßt die Hosen runter, hebt den Hintern und sagt jedem, der vorbeigeht: bedien dich ... oder man sagt einfach mal: STOPP

Dein Argument, rightwing, ist der Klassiker aus den 80ern: "Geh doch rüber in die DDR, wenn's dir hier nicht passt."

Wie gesagt: richtig und falsch


Keiner ist in die DDR gegangen, weil man HIER was ändern wollte.


Ich bin im Laufe meines Lebens eben zu der Überzeugung gelangt: man kann/muss sich viel bieten lassen (mit deinen Argumenten eben), aber irgendwann muss man nen Schlussstrich ziehen ... sonst geht man dabei drauf.
Gründe nicht zu wählen windot
windot:

Ich im Tutu, das hätt ja ausgesehen ....

 
14.02.13 13:30
#43
Also rightwing, sollen wir dem Treiben zusehen und es beklatschen, wenn Steuergelder verkloppt werden, Menschen in ihrer Existenz eingeschränkt werden, Firmen Gelder einstreichen, zum Schaden des deutschen Volkes, .....
Gründe nicht zu wählen rightwing
rightwing:

@dark

 
14.02.13 13:34
#44
ich sagte ganz bewusst "dann mach ne partei auf" und nicht "mach dich vom acker". ich hab solche dauermecker-freunde, die merken nicht, dass ihre platte 'nen riss hat. und wenn man sie einlädt, doch mal mitzukommen und mal bei der stadtratssitzung reinzuschauen, ggf. sich aufstellen zu lassen, dann heisst es "neeee - bringt doch eh nichts" in wirklichkeit ist das pack schlicht zu verwöhnt, zu weinerlich-regressiv, zu rechthaberisch und vor allem zu bequem.

ich geb' dir übrigens recht - es gibt 1000000 sachen, die ich in diesem land ändern möchte, würde, könnte und es sitzen verdammt viele falsche typen an wichtigen stellen. das ganze aber in toto in frage zu stellen, fiele mir im traum nicht ein.
Gründe nicht zu wählen windot
windot:

...irgendwann muss man nen Schlussstrich ziehen ..

3
14.02.13 13:37
#45
Bei solchen oder ähnlichen Sätzen kommen mir immer wieder mal folgende Zeilen in den Sinn:

„Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist.
Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Sozialdemokrat.
Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Gewerkschafter.
Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.“

Emil Gustav Friedrich Martin Niemöller

Diese Zeilen beziehen sich auf eine sehr bittere Zeit, sollten aber auch in der Gegenwart nicht vergessen werden.
Gründe nicht zu wählen rightwing
rightwing:

@windot

 
14.02.13 13:38
#46
das ist doch pauschal-schelte vom feinsten.
kritisiert doch bitte mal detailiert -oder macht es wie ich und reicht petitionen ein.
im übrigen -ich habe 'ne firma. gelder einsteichen? wie meinst du das?
Gründe nicht zu wählen rightwing
rightwing:

und blöd gefragt

 
14.02.13 13:41
#47
wenn die leute der fast bankrotten firmen solarworld und solon auf parlamentarier einwirken wollen, dass die in brüssel gesetze gegen subventionierte, chinesische billig-solar-module durchsetzen ... nennt man das auch lobbyismus. nach windots definition also korrupt, ne?
Gründe nicht zu wählen windot
windot:

Damit meine ich bestimmt nicht den kleinen Krauter

 
14.02.13 13:41
#48
sondern z.B. hier für Berlin die Wasserverträge, Gelder die im BER versickert sind und wo überall gewisse Damen und Herren ihre Finger im Spiel haben.
Gründe nicht zu wählen ProletariusPolitikos

#38 wärna mir gings ja in erster linie

 
#49
ums abändern der politikverdrossenheit und allgemein das mitmachgefühl zu stärken etc.

ja die eu politik ist schon scheise komplex. griechenland ist ganz klar das bauernopfer was immer und überall als schild vorgehalten wurde wenn der euro unter beschuss stand.
und da liegt es nun tot am boden und die nächsten 30generationen dürfen dann schulden tilgen. griechenland hatte immer einen hohen bestand an staatseigentum, wird nun alles zum gesundstoßen für ne mark fuffzig verhökert. ganz im sinne des kapitals.
hätten die amerikanischen bilanzfälscher, die bislang nichtmal ansatzweise angezeigt wurden, nicht ihr okay gegeben wäre griechenland erst später dazu gekommen.
aber nun ist eh alles zu spät. schulden sind da, kredite vergeben etc
projekt europa wird durchgezogen soviel ist klar. und wenn deutschland an mitgliedsstaaten ne art wiedergutmachungszahlungen zahlt, dann zu recht.
spanische jugendarbeitslosigkeit mittlerweile über 50%, saubere sache.

und bedenke, würde deutschland, so wie viele es sich ja wünschen, wieder eine nationalwährung haben, dann schießt die unter die decke weil es als safe haven gilt.
resteuropa wertet ab. dann geht auch deutschland kaputt. unser export bleibt mit knapp 70% innerhalb europas, wir haben keinen guten binnenmarkt.
der schuss würde nach hinten los gehen. aber so richtig.
dann ist auch schluss mit negativazinsen bei staatsanleihen. und der schuldenberg wächst stärker.

die probleme sitzen aber viel tiefer. der markt hat sich nie dem natürlichen wachstum der menschen und deren bedürfnissen angepasst. jeder politiker probiert mit biegen und brechen arbeitsplätze aufrechterhalten und machte sich so schon vor jahrzehnten erpressbar. das überangebot an produktivkräften drückt mit der innerne logik vom markt den lohn, grade im zusammenspiel des globalen wirtschaftens.
weniger lohn, weniger konsum, geringerer lebenstandard, höhere frustration, steigender sozialneid(länderbezogen zudem wiedererwachen von rassismus)
steigende staatl. kosten soziales. steigende steuern, weil den staaten eigene einnahmequelle übel genommen werden, jaja die bösen sozialisten.
diese spirale hat bestand, und es gibt zudem private machtmonopole die auch mit aller gewalt auch die ständegesellschaft aufrechterhalten wollen.
wie sagt kreisler so schön "und die knochen bekommt der kanzler per kurier"
und recht hat er. als staat rutscht man auf knien um günstig nen kredit zu bekommen um z.b. die infrastruktur nicht marode werden zu lassen. wenn es nicht mehr geht verkauft der staat, und der private ist natürlich am maroden interessiert weil es den gewinn steigert.

es gibt eine ungebrochene logik.
das vom mensch gemachte, kann vom mensch zerstört(abgeändert) werden.
und ich bin nicht der einzige der von diesem bedrücktenden "pseudo-die-welt-is-eben-so" gelaber genug hat.
es gibt ein realisiebares utopia, so abgedroschen wie das jetzt auch klingt.
aber das lässt sich niemals mit dem kapitalismus verwirklichen.
denn in seiner jetzigen form kann er nur existieren indem jemand anders seine existenz lassen muss. und entweder ist man staatsmann und weiß um die bedürfnisse aller, oder eben nicht. dann ist er dort falsch.(2/3der fdp ;) )

die staaten müssen sich emanzipieren und das kapital zurechtstutzen.
und das geht einfacher und sicherer mit einem vereinten europa.
im alleingang wirste zerschossen. wie eh und je

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