Griechenland: Lakonien und Mani

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Griechenland: Lakonien und Mani DarkKnight
DarkKnight:

Griechenland: Lakonien und Mani

8
09.07.15 11:27
#1
Manche meinen, es sei schon alles zu Griechenland gesagt. Stimmt teilweise, aber nicht ganz.

Folgendes Zitat ist uralt, aber wohl immer noch aktuell:

Nach der Niederlage von Kyzikos sandten die Spartaner einen Schlachtbericht nach Hause, der von den Athenern, die ihn abfingen, als typisch lakonisch verlacht wurde:

„Boote verloren. Mindaros tot. Männer haben Hunger. Wissen nicht, was tun.“


Ein andermal, als Philipp II. von Makedonien mit seinem Heer herannahte, sandte er der Legende nach folgende Drohung an die lakonische Hauptstadt Sparta:

„Wenn ich euch besiegt habe, werden eure Häuser brennen, eure Städte in Flammen stehen und eure Frauen zu Witwen werden.“

Darauf antworteten die Spartaner:

„Wenn.“

Kann man das nicht irgendwie auf heute übertragen?

Wer von Euch wusste eigentlich, dass die Begriffe "manisch" und "lakonisch" Verhaltensweisen beschreiben, die Regionen aus dem alten Griechenland zugeordnet sind?

Die Mani und Lakonien.

Tatsachen finden immer am schwersten den Weg ins menschliche Bewusstsein. Manchmal, weil sie zu schmerzlich sind, manchmal aber auch, weil sie das Bild von der Welt, wie wir es uns gemacht haben, zu sehr stören würden. Solche unangenehmen Tatsachen verstecken wir gerne hinter falschen Begriffen.

Zur Begründung von geänderten Sichtweisen wird gerne die Unmöglichkeit zitiert, das Alternativlose ... weil die Systeme und alles zu komplex geworden seien.

Doch das Problem ist nicht die Komplexität moderner Systeme und Demokratien.

Die Motive der Ausbeutung sind nicht kompliziert. Gier ist nicht kompliziert, Verschwendung ist nicht kompliziert, Gleichgültigkeit ist nicht kompliziert. Mord und Vertreibung sind auch nicht kompliziert.

Im Gegenteil: sie bezeichnen die größtmögliche Vereinfachung der menschlichen Existenz. Und genau darin sind wir gefangen, als Bürger zweier Welten: jener, die ist und jener, die wir gerne hätten.

Man kann die Erfahrungen und Erkenntnisse, die man gemacht hat, nicht rückgängig machen: ihre Folgen sind in der Welt.

Aber man kann sich darauf besinnen, sich zu fragen, ob wir alle zu Investitionsobjekten verkommen wollen oder ob wir einen Entwurf für eine neue Welt wagen, eine Welt, wie wir sie haben wollen.

Die Griechen haben den Anfang gemacht. Dafür zolle ich den größten Respekt, sie haben unglaublichen Mut bewiesen.

Das können sie auch, denn sie stehen mit dem Rücken zur Wand und haben nichts zu verlieren.

Sie können nur noch lakonisch feststellen:

„Internationale Unterstützung verloren. Varoufakis weg. Männer und Frauen haben Hunger. Wissen nicht, was tun.“

Um am Ende zum IWF und zu Merkel zu sagen:

"Na, kommt schon. Eure Drohungen interessieren uns nicht, was passiert, wenn ..... denn es gilt: wenn!"
Griechenland: Lakonien und Mani Nokturnal
Nokturnal:

OMG...Gibbich hat Darkis Account gehackt.

 
09.07.15 11:30
#2
huhu Gibbich....Wink !
Griechenland: Lakonien und Mani WahnSee
WahnSee:

Jetzt habe ich das alles nur gelesen......

2
09.07.15 11:32
#3

...weil ich wissen wollte, wie das heute mit den jungen Witwen so ist. Aber nix! Geh ich halt heute wieder auf den Spielplatz. Kitas sind ja noch zu. Mal gucken ob die Schontall und die Mandie da sind.
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Griechenland: Lakonien und Mani Juto
Juto:

es ist

3
09.07.15 11:44
#4
immer die mentalität.
deshalb sollten wir die völker alle
gut durchmischen.
dann hat der grieche was preussisches
und der deutsche mehr lifestyle.
Griechenland: Lakonien und Mani Rigomax
Rigomax:

Die Spartaner neigten mehr zum Handeln, die

2
09.07.15 11:55
#5
Athener mehr zu großartiger Rhetorik. Die Spartaner neigten mehr zur Sparsamkeit und zum einfachen Leben, die Athener mehr zur Verschwendung.

Das ist offenbar immer noch so:
http://www.ariva.de/forum/...and-stimmt-ab-524899?page=3#jump20017720

Griechenland: Lakonien und Mani WahnSee
WahnSee:

# 4 ist sehr guter Ansatz......

3
09.07.15 11:55
#6

...wir sollten auch versuchen, Erfahrungen weiterzugeben und da einen guten Mix hinzubekommen. Also an junge Menschen die Erfahrungen der Menschen weitergeben, die sich im besten Alter bewegen.

Kurzum: Her mit den jungen Griechinnen. Man(n) hilft ja, wo man(n) kann.
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Griechenland: Lakonien und Mani WahnSee
WahnSee:

# 5 Daher ja auch der Ausdruck......

2
09.07.15 12:17
#7

...dieses Büdchen ist aber spartanisch eingerichtet. Nicht zu verwechseln mit dem Grillplatz: Das ist ein Spanferkel, kein spartanisches Ferkel.
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Griechenland: Lakonien und Mani Grinch
Grinch:

Ich hatte mal ne kurzzeitbeziehung mit einem

4
09.07.15 12:18
#8
Mädel... das war auch sehr spartanisch ausgestattet... seit dem nurch noch C-Körbchen oder höher!
Griechenland: Lakonien und Mani nosce

fühlen

 
#9


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