Glückwunsch 50 Jahre

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Glückwunsch 50 Jahre ottifant
ottifant:

Glückwunsch 50 Jahre

 
13.07.04 07:59
#1
Das Mädchen auf dem Dreimeterbrett
Die mächtigste Frau der Republik: CDU-Chefin Angela Merkel wird 50
Berlin - Es war im Schwimmbad. Hinter ihr warteten die anderen Schüler und feixten. Angela stand auf dem Dreimeterbrett und traute sich nicht zu springen - 45 Minuten lang. Erst als der Lehrer die Übung mit einem Klingelzeichen abbrach, rannte sie los, in letzter Sekunde. "Ich bin im entscheidenden Moment mutig", sagt Angela Merkel. "Aber ich brauche beachtliche Anlaufzeit, weil ich versuche, möglichst viel vorher zu bedenken."
Ihr Ziehvater Helmut Kohl nannte sie unbedacht "das Mädchen". Das war vor zehn Jahren, vor ihrem beispiellosen Aufstieg. Jetzt nennt man sie die "Königin der Macht" oder "Maggie Merkel". Als CDU-Vorsitzende und Fraktionschefin wurde sie zur mächtigsten Frau der Republik. Die Physikerin aus der Uckermark, die am Samstag ihren 50. Geburtstag feiert, kennt nur ein Ziel: Sie will Kanzlerin werden.

"Angela hat einen sehr scharfen Verstand, eine ungeheure Energie und war schon immer sehr ehrgeizig", sagt Ulrich Merkel, ihr erster Mann. 1977 ist die Hochzeit, 1982 die Scheidung. Die Pastorentochter aus Templin promoviert in der DDR, obwohl sie bei der Stasi in Ungnade fällt. Merkel stehe dem System "sehr kritisch gegenüber", notieren Spitzel. Nach dem Mauerfall zieht es die Frau mit dem Topfhaarschnitt und den Jesuslatschen zum "Demokratischen Aufbruch". Sie wird im April 1990 Vize-Regierungssprecherin unter Lothar de Maiziè`re. Die Blitzkarriere beginnt: Vier Monate später Eintritt in die CDU, Ende des Jahres Einzug in den Bundestag. Sechs Wochen danach holt Kohl sie als Frauenministerin ins Kabinett, lässt sie zur stellvertretenden Parteichefin wählen. Ostdeutsch, weiblich, evangelisch. Dass man sie nur der Quote wegen auf bestimmte Posten hob, hat Angela Dorothea Merkel nie gestört. Noch als Generalsekretärin bedient sie gerne das Klischee der mädchenhaften, blassen Anfängerin. "Die kann es nicht", lästern Parteifreunde, besonders in der CSU.

Doch ihr oft unbeholfen wirkendes Auftreten entpuppt sich als strategischer Vorteil. Merkel wird sträflich unterschätzt. "Sie ist hoch intelligent, wirkt aber naiv und offen. Man traut sich einfach nicht, sie hart anzupacken", sagt SPD-Minister Otto Ebnet, ein früherer Kontrahent. "Ich habe immer wieder beobachtet, dass es sie nicht stört, wenn sie unterschätzt und für harmlos gehalten wird", bestätigt auch CSU-Kollege Michael Glos. Im Dezember 1999 steht Merkel wieder einmal auf dem Dreimeterbrett, zögert und springt. Auf dem Höhepunkt der CDU-Spendenaffäre räumt Kohl die Existenz schwarzer Kassen ein, verschweigt aber die Namen der Spender. In einem spektakulären Essay vollzieht die CDU-Generalin den Bruch mit dem Ehrenvorsitzenden, erklärt die Ära Kohl für beendet. "Ich hatte diesen Text sehr wohl vom Ende her gedacht", sagt sie.

Vom Ende her denken. Angela Merkel beherrscht diese Kunst wie ein Schachcomputer. Vor jedem Zug berechnet sie alle Eventualitäten. Auf diese Weise hat sie erst Kohl gekippt und dann seinen Nachfolger Wolfgang Schäuble, hat Roland Koch ruhig und Edmund Stoiber ins Abseits gestellt. Was hatte man ihr nicht prophezeit? "Wenn ein Elefant wie Kohl umfällt, erschlägt er Tausende von Ameisen. Frau Merkel ist eine davon." Jetzt ist sie selbst die Elefantin. Wer ihr ins Gehege kommt, wird entweder kaltgestellt oder umgarnt. Ohne Skrupel serviert Merkel den Chef der Unionsfraktion, Friedrich Merz, ab - ungeachtet anderslautender Zusagen. Gleichzeitig befördert sie den Ex-Stoiber-Fan Volker Kauder zum Fraktionsmanager und stellt damit die aufmüpfige CDU in Baden-Württemberg ruhig. Merkel ist sich bewusst, dass sie auf einer fragilen Machtbasis steht, höchstens Zweckbündnisse auf Zeit geschlossen hat. Ihr einziges Fundament ist die Fraktion. Zwar stehen einflussreiche Ministerpräsidenten hinter ihr, manche jedoch mit dem Dolch im Gewand. Peter Müller, Roland Koch, vielleicht auch Christian Wulff - sie warten auf ihre Chance. Größter Widersacher bleibt Edmund Stoiber, der die Bundestagswahl knapp verlor und Merkel 2006 den Vortritt lassen muss. Im Unterschied zu seinem Parteichef hat CSU-Vize Horst Seehofer dies längst eingesehen. Merkel verfüge eben über eine "erstklassige Machttechnik", sie sei "besser als Kohl".

Einflussreiche Ministerpräsidenten stehen hinter ihr, einige mit dem Dolch im Gewande

Von dem Alten hat das Mädchen viel gelernt. Wie Kohl koordiniert sie ihr Reich per Telefon. Sonntags werden die Mehrheiten organisiert für die CDU-Gremien, die montags tagen. Merkel würde sich eher die Haare blond färben als ihr Handy aus der Hand zu geben - es ist ihr Machtinstrument. Die meisten Anrufe kommen aus dem "Girls-Camp", von Büroleiterin Beate Baumann und Pressechefin Eva Christiansen. Vor ihnen hat sie die wenigsten Geheimnisse.
Emotionen - ein Fremdwort für die Machtpolitikerin. Ihre Gefühle hat Angela Merkel so fest verschlossen wie die Tür zu ihrem Privatleben. Ihr zweiter Mann, der Chemieprofessor Joachim Sauer, begleitet sie nur selten zu Terminen. Familie und Freunde sind für die Öffentlichkeit tabu. Merkel habe zu niemandem Vertrauen, weil man ihr selbst nicht trauen könne, sagt ein Kritiker.

Sie erklärt es anders: Früher, in der DDR, seien die Menschen eben von Natur aus schweigsamer gewesen - "schon aus Überlebensgründen". Es gibt aber auch Momente im Leben der Angela M., da streift sie die steife, spröde Hülle ab. Wenn keine Kamera und kein Mikro vor ihr steht, dafür vielleicht ein Glas Wein, betätigt sich die Pfarrerstochter gerne als Alleinunterhalterin.

Mit Hingabe und Bravour kann sie Stoiber und Kohl nachäffen, sich nicht nur über Koch und den Kanzler mokieren, sondern auch über sich selbst. Dann erzählt sie manchmal sogar die Geschichte vom Dreimeterbrett.


Glückwunsch 50 Jahre Happy End
Happy End:

Was? Die wird erst 50?

 
13.07.04 08:02
#2
Dachte, die gehört der Generation 60+ an *g*
Glückwunsch 50 Jahre Reila
Reila:

Sehr schöner Text. Gut analysiert.

 
13.07.04 08:20
#3
Happy, es sind eben nicht alle Ostdeutschen arbeitslos oder kleine Beamte - selbst wenn sie häßlich sind. Ich finde ein Land, das es in den ersten 10 Jahren prima verhindert hat, Ostdeutsche auf die Chefsessel von ostdeutschen Arbeits- und Finanzämtern oder Banken zu bringen, braucht eine Kanzlerin aus der Uckermark! Und Vorsicht, da sind über 20 % arbeitslos da. Vielleicht kommen noch mehr ...
Glückwunsch 50 Jahre vega2000
vega2000:

Schwarze Propaganda

 
13.07.04 08:25
#4
Im Focus auf der Titelseite & jetzt das: Frau Merkel wird Bundeskanzlerin (oder auch nicht, hoffentlich *gg*) & die rechten Parteiblätter loben sie jetzt schon über den grünen Klee. Bis heute ist A. Merkel allerdings den Beweis schuldig geblieben, das sie etwas für diese Republik leisten kann. Außer populistisches Geschwafel kommt von der Dame nicht viel.
Glückwunsch 50 Jahre Karlchen_I
Karlchen_I:

So sieht also ein DDR-kritischer

 
13.07.04 08:30
#5
Lebenslauf aus:

Angela Dorothea Merkel ist die Tochter des evangelischen Pfarrers Horst Kasner und der Lehrerin Herlind Kasner. Sie wurde am 17. Juli 1954 in Hamburg geboren. Im Herbst 1954 zog die Familie in die DDR, da der Vater Pfarrer in Quitzow bei Perleberg wurde.

Ab 1957 wuchs Angela Merkel mit ihren beiden jüngeren Geschwistern in Templin auf. Ab 1961 besuchte sie die Polytechnische Oberschule, trat Anfang der 1970er Jahre in die FDJ ein und studierte nach dem Abitur von 1973 bis 1978 Physik an der Universität Leipzig bis zum Abschluss als Diplom-Physikerin. Ihre Promotion reichte sie 1986 ein. Diese befasst sich mit der Berechnung von Geschwindigkeitskonstanten von Reaktionen einfacher Kohlenwasserstoffe.

Sie arbeitete von 1978 bis 1990 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Physikalische Chemie der Akademie der Wissenschaften Berlin (Forschungsfeld: Quantenchemie) und wurde Funktionärin für Agitation und Propaganda in der FDJ-Leitung, sowie FDJ-Sekretärin, d.h. Leiterin der dortigen FDJ-Gruppe.

Ich sach nur eins: Wendehals.

Glückwunsch 50 Jahre vega2000
vega2000:

hehehehe o. T.

 
13.07.04 08:31
#6
Glückwunsch 50 Jahre Reila
Reila:

vega, abwarten!

 
13.07.04 08:32
#7
Die SPD hat ihre Wahlziele verfehlt. Mit der Agenda 2010 und der Arbeitslosenholfe II (besser Sozialhilfe II) bereitet sie allerdings den Boden für ein Deutschland, das mit dem Sozialstaat der letzten Jahrzehnte wenig gemein haben wird. Leider fehlt es der CDU an klaren Konzepten und fast allen Parteien an Mut. Sozialabbau hat nur Sinn, wenn man gleichzeitig Privilegien auch für andere abbaut.

Meinst Du ernsthaft, unsere Politiker wollen noch etwas anderes als Macht?
Glückwunsch 50 Jahre blindfish
blindfish:

so ist es, reila... o. T.

 
13.07.04 08:39
#8
Glückwunsch 50 Jahre vega2000
vega2000:

Nein Reila

 
13.07.04 08:41
#9
Da sind wir uns einig, was dein letzten Satz betrifft.
Aber Fakt ist: Die SPD war schon immer Wegbereiter für große Veränderungen in Deutschland. Mit den Schwarzen wären die Rotstiftaktionen (nenn es Reformen oder wie du willst) im Gesundheitswesen, bei der Bundesagentur für Arbeit oder der Agenda 2010 noch längst nicht so weit fortgeschritten.
Konzepte & Mut sind in der Tat Eigenschaften die den Schwarzen fehlen.
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Glückwunsch 50 Jahre Reila
Reila:

Karlchen,

 
13.07.04 08:41
#10
von Außen kann man leicht kritisieren. Alle, die heute eine große Fresse haben, hätten doch damals in die DDR gehen und Transparente entrollen können. Die Menschen mußten aber in der DDR leben. Und vielen Millionen gelang das ganz gut. Wenn man das mal aus einem anderen Blickwinkel sieht: Heute gibt es in der Bundesrepublik so etwa 6 Millionen echte demokratische Arbeitslose in Erwarung von Hartz IV. Die müssen das System aber toll finden! Und was tun sie dagegen?

Kleiner Tipp: Ein Wort wie Wendehals würde ich als Westdeutscher nicht in den Mund nehmen, es sei denn, ich habe meinen Mut schon einmal unter Gefährdung meiner eigenen Existenz bewiesen.
Glückwunsch 50 Jahre Happy End
Happy End:

@Reila

 
13.07.04 08:42
#11
Angela Merkel ist in Hamburg geboren.
Glückwunsch 50 Jahre Karlchen_I
Karlchen_I:

@Reila - nix ist.

 
13.07.04 09:30
#12
Ob Ostdeutscher oder Westdeutscher ist bei Wendehals völlig egal. Wer vor dem Zusammenbruch eines Systems auf der einen Seite stand, und danach plötzlich auf der anderen und sich dann noch mit der Aura der verfolgten Unschuld umgibt, zählt einfach dazu. Muss aber nicht der Zusammenbruch eines Systems sein - gilt generell. Ich meine die Leute, die ihr Fähnchen nach dem Winde drehen. Man kann natürlich sich im Leben verändern, bloß sollte man zu seiner Geschichte stehen. Genau das tut die Merkel aber nicht.

Und in dem Artikel in Pos 1 wird auch entsprechend rumgesülzt. Da steht:"Die Pastorentochter aus Templin promoviert in der DDR, obwohl sie bei der Stasi in Ungnade fällt. Merkel stehe dem System "sehr kritisch gegenüber", notieren Spitzel. "

Da muss jemand in die Stasi-Akten geschaut haben - na, wer darf denn das?
Glückwunsch 50 Jahre Reila
Reila:

Ähh Karlchen,

 
13.07.04 11:35
#13
müssen wir jetzt also die Offenbarungen über die jugendlichen Träume von Schröder (Juso), Trittin (keine Ahnung welche, aber bestimmt keine guten), Fischer (frühe Frankfurter Zeiten) erwarten? Die hatten do<ch damals auch eine andere Meinung als heute. Das Merkel war seinerzeit übrigens 20. Das ist 30 Jahre her. Wer wollte sich schon in 30 Jahren nicht ändern? Glaube auch nicht, dass sie sich selbst irgendwo zur Widerstandskämpferin stilisiert hat. Das wäre dann doch unredlich. Aber vielleicht macht das ja ihre PR-Abteilung ...
Glückwunsch 50 Jahre rotfront
rotfront:

Eins vergessen die schlauen

 
13.07.04 11:43
#14
Sozis hier:
Mit der Körperschaftssteuerreform von 2000
hat man den internationalen Großunternehmen so
jährlich etwa 20 bis 30 Milliarden Euro geschenkt.
Die muß man jetzt wieder reinholen ...
bei den Ärmsten der Armen ...
und das nennt Ihr Sozis dann auch noch notwendig
und sozial.
Mit Verlaub Euer Ehren:
Habt Ihr einen kleinen Dachschaden?
(Es mögen die "Schwarzen" regnen).
hahahaa
Glückwunsch 50 Jahre Reila
Reila:

rotfront,

 
13.07.04 11:48
#15
da kann man Dir nicht mal widersprechen. Statt unser Steuersystem zu vereinfachen, wie Kirchhof das genial vorgeschlagen hat, hat man nur die Steuern für Konzerne auf Null gesetzt. Da lacht das Vodafone. Es gab mal ein CDU-Wahlplakat: "Machen Sie es wie die Steuern: Laufen Sie der SPD davon." Man könnte lachen, wenn es nicht so traurig wäre ...
Glückwunsch 50 Jahre Immobilienhai
Immobilienhai:

karlchen, klappe halten wenn du keine ahnung hast.

 
13.07.04 11:51
#16
du hast nicht das geringste recht, als aussenstehender dir ein urteil über auch nur einen ddr-bürger und seine taten zu erlauben. du warst nicht dabei und wußtest wie der apparat funktioniert.




Glückwunsch 50 Jahre rotfront
rotfront:

Reila, Kohl und Konsorten waren

 
13.07.04 11:55
#17
ja schon nicht die Hellsten, aber was hier
seit 1998 in Deutschland abgeht, ist in
unserer Gesellschaft ohne Beispiel.
Aber wen wundert es, wenn man das Ruder einem
kleinen Rechtsanwalt mit Starallüren und einem
ungelernten Taxifahrer ohne Schulabschluß über-
läßt. Hinzu kommt noch ein Deutschlehrer und ein
Morgenpostredakteur.
Da kann selbst ich als dummer Taxifahrer mehr,
und ich kann wahrlich nicht viel.
Glückwunsch 50 Jahre Reila
Reila:

I-Hai,

 
13.07.04 11:57
#18
Karlchen hat aber viele Bücher gelesen und persönlich die Hexe im Seniorenheim besucht. Deshalb kennt er auch ganz genau die Psyche von Hänsel und Gretel ...
Glückwunsch 50 Jahre rotfront
rotfront:

Reila, lol o. T.

 
13.07.04 11:58
#19
Glückwunsch 50 Jahre Reila
Reila:

rotfront, dumm ist nur,

 
13.07.04 12:00
#20
das Besserung nicht in Sicht ist. Der Gaus sprach mal von der Nischengesellschaft DDR. Das war ein treffendes Bild. Sieht so aus, als müßten wir uns wieder unsere Nischen suchen.
Glückwunsch 50 Jahre Karlchen_I
Karlchen_I:

Schon klar Immo.

 
13.07.04 12:03
#21
Und die Braunen, die dann später auf christlich machten, darf man auch nicht kritisieren.
(Wobei ich einen großen Unterschied zwischen DDR und Nazi-Deutschland mache)

Ein bisschen kenne ich mich mit der DDR schon aus. War ja oft genug dort. Und Ärger hatte ich da auch - sowohl mit der Polizei als auch mit der Stasi.
Glückwunsch 50 Jahre rotfront
rotfront:

Reila, ich lebe seit Jahren

 
13.07.04 12:04
#22
in einer gesellschaftlichen Nische:
Wählen geh ich nicht, Steuern zahle ich nicht,
essen tu ich nur zuHause und Auto fahren nur
dienstlich, als Taxifahrer...
und das mit Gemach.
So ähnlich muß es in der DDR gewesen sein.
Glückwunsch 50 Jahre Reila
Reila:

Karlchen, ich hatte auch gerade wieder

 
13.07.04 12:08
#23
Ärger mit der Polizei. Mit der Stasi gibts gerade keine Probleme. So, jetzt kenne ich mich auch ein bißchen in der Bundesrepublik aus.

Danke, dass Du einen Unterschied zwischen der DDR und Nazi-Deutschland machst. Königsberg, Prag und Wien gehörten ja nun wirklich nicht zur DDR. Oder gibt es noch einen anderen Unterschied? Würde mich schon interessieren.  
Glückwunsch 50 Jahre Reila
Reila:

rotfront, naja,

 
13.07.04 12:09
#24
aber in der DDR hatten wir noch Träume ...
Glückwunsch 50 Jahre rotfront
rotfront:

Klar, Reila, Träume

 
13.07.04 12:16
#25
habe ich auch ...
... von einem neuen Taxi.
Nen schicken Daimler ...
Was fährst Du für eine Karre?
Sicher einen Trabbi.
Glückwunsch 50 Jahre Karlchen_I
Karlchen_I:

Unterschiede...

 
13.07.04 12:18
#26
Na, vielleicht erst einmal die...

1. Klarer Klassenstandpunkt: Kam mit meiner Klapperkiste gerade aus Polen und fragte bei Stettin die Grenzer, wo denn die nächste Tankstelle ist. Weit weg - und mein Sprit hätte nich gereicht. Fragt der Grenzer den Fahrer eines dicken Mercedes hinter mir in der Schlange, ob er einen vollen Ersatzkanister habe? Hatte er. Der Grenzer: Na - dann geben sie den Sprit mal raus.

2. Antiimperialistischer Schutzwall, damit die klassenfeindlichen Wildschweine nicht in den ersten sozialistischen Staat auf deutschem Boden eindringen können.
Glückwunsch 50 Jahre Reila
Reila:

rotfront/Karlchen

 
13.07.04 12:21
#27
Genau so ist die Welt.
Danke.
Habe keine Fragen mehr.
Oder wie der Volksmund sagt: Schnauze halten, weiterdienen!
Glückwunsch 50 Jahre Immobilienhai
Immobilienhai:

tja karlchen wir waren eben umweltbewußt

 
13.07.04 12:23
#28
wir wollten nur sicher gehen dass du nicht bei uns hängenbleibst und die schöne landschaft verseuchst...
Glückwunsch 50 Jahre rotfront
rotfront:

jaja, Reila,

 
13.07.04 12:24
#29
so isses, sagt man immer bei meiner Mutter
im Altersheim.
Und Dein Trabbie düst noch?
Glückwunsch 50 Jahre Karlchen_I
Karlchen_I:

Und den Umweltpreis in der Oberliga

 
13.07.04 12:26
#30
erhielt regelmäßig Wismut Aue.
Glückwunsch 50 Jahre rotfront

Ähm

 
#31
Unter Berücksichtigung der allgemeinen, permanenten Diversifikationtendenz innerhalb der Regierung und der Unternehmen unseres Landes müssen wir unbedingt den Gedanken eines ambivalenten Führungskontingents für eine progressive Wachstumsstruktur mit einbringen.
Insbesondere in Hinblick auf die konzertierten Diversifikationsretrospektive, die zur Erzielung eines integriertes Führungspotentials einfach unerläßlich ist, haben wir die modale Expansionsstufe in ihrer Wichtigkeit moralisch und ethisch herauszuheben!

Ich bitte alle Arivaner dies energisch zu unterstützen!
   


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