gehts jetzt den Analysten an den Kragen?


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hailwood:

gehts jetzt den Analysten an den Kragen?

 
22.01.01 23:37
Bundeswirtschaftsminister plant Verhaltenskodex für Analysten
 
FRANKFURT (dpa-AFX) - Bundeswirtschaftsminister Werner Müller (parteilos) und seine parlamentarische Staatssekretärin Margareta Wolf (Bündnis 90/Die Grünen) bereiten einen Verhaltenskodex für Wertpapieranalysten vor. Wie das Düsseldorfer "Handelsblatt" am Montag in einer Vorabmeldung berichtet, will das Bundeswirtschaftsministerium "verbindliche Kriterien für die Unabhängigkeit von Analysten" erarbeiten. Danach sollen Analysten nur noch über Wertpapiere berichten, die weder sie noch ihr Arbeitgeber im Portfolio haben. Mit diesen Maßnahmen soll "negativen Auswirkungen" auf das Verhalten von Kleinaktionären und auf die Finanzierung der Unternehmen vorgebeugt werden.

Details will Wolf in den nächsten Tagen mit Experten - etwa vom Bundesverband der Freien Berufe - besprechen. Gemeinsam wolle man einen "Ethik-Katalog" erarbeiten, der aber nicht gesetzlich festgelegt werden soll.

Da bin ich ja mal gespannt...

hail



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mothy:

Verhaltenskatalog, Ethik ?

 
23.01.01 10:37
Wie soll das funktionieren?
Dann heißt es doch ganz einfach unter den Analysten:
"Empfehle meine Aktien, dann empfehle ich deine Aktien"

Ich glaube nicht das dies was bringen würde.

Man sollte wirklich nur nocch seine eigene Analyse aufgrund von Zahlen machen.

Gruß
mothy
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taipan09:

total lächerlich

 
23.01.01 10:45
da die ganzen großen Banken relativ viele Aktien abdecken, wären ihre Fonds sehr eingeschränkt, man denke nur mal an DAX-oder MDAX Fonds, wo doch jede Bank jeden Wert covert, auch die NEMAX 50 Werte werden doch schon von mehreren Banken abgedeckt.
Hat eigentlich einer ne Ahnung wie das in USA geregelt ist?
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Hiob:

Ein gangbarer Weg wäre,

 
23.01.01 13:59
wenn Analysten zusammen mit ihrer jeweiligen Empfehlung eine Erklärung zum "conflict of interests" abgeben müßten. Renommierte Fachzeitschriften in der Medizin verlangen dies von ihrer Autoren ja auch, besonders wenn diese eine Studie zur Wirksamkeit eines Medikaments publizieren. Wenn die jeweiligen Autoren Beraterverträge der entsprechenden Herstellerfirma haben, kann man die getroffenen Aussagen einordnen oder gleich ganz abhaken. Ähnlich sehe ich das an der Börse auch.
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