Gedenken an Elvis Presley

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Gedenken an Elvis Presley Top1
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Gedenken an Elvis Presley

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16.08.07 10:36
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Elvis Presley: Unanständig, rebellisch und sagenumwoben
(tsch) Am 16. August 1977 starb der King. "Schatz, ich gehe jetzt ins Badezimmer und lese dort", sollen seine letzten Worte gewesen sein. Wenige Stunden später fand seine 20-jährige Verlobte Ginger Alden den Körper des toten Elvis Presley. Und auch 30 Jahre nach seinem Tod ist er der erfolgreichste Interpret überhaupt: Er hält den Rekord mit den meisten Top-Ten-Hits und den meisten Gold- und Platinauszeichnungen. Elvis konnte global über eine Milliarde Tonträger unter die Menschen bringen - die Bezeichnung "Künstler des Jahrhunderts", die ihm seine Plattenfirma RCA 1999 verlieh, ist also nicht ganz von der Hand zu weisen.

Herzinfarkt lautete die offizielle Diagnose, als Elvis' Leiche gefunden wurde. Bis heute ranken sich zahlreiche Gerüchte um die Ursachen seines Todes. Findige Ermittler behaupteten, er sei Opfer eines Kronzeugenschutzprogramms des FBI geworden und hätte gegen die Mafia aussagen sollen. Oder war es ganz einfach eine Überdosis Tabletten, ein Drogenunfall, die Quittung für ein wildes Leben, das nach nur 42 Jahren völlig aus dem Ruder gelaufen war? "Am Anfang seiner Karriere schockierte Elvis Presley durch seine wilden Auftritte - am Ende durch seine beleibte Figur", schrieb damals eine Boulevardzeitung. Mehrere Musikjournalisten brachten bald eine weitere Todesvariante ins Spiel: Suizid.

In seinem Buch "Elvis" beschrieb der New Yorker Literaturprofessor und Rockkritiker Albert Goldman die letzten Tage des King. "Die enorme Menge verschiedener Drogen, die er auf ein Mal zu sich nahm, bezeugt schon seine Entschlossenheit." Einen Unfall schließt Goldman aus: "Seine Lieblingslektüre - neben der Bibel - war ein Nachschlagewerk, das bei jedem Arzt auf dem Schreibtisch liegt: das Medikamenten-Handbuch."

Elvis' Tod löste eine Massenhysterie aus. Vor Graceland, seiner Villa in Memphis (Tennessee), drängelten sich Tausende von Menschen. Innerhalb weniger Stunden folgten sieben Fans ihrem Idol in den Tod. Der tragischste Fall: Ein 17-jähriges Mädchen stürzte sich aus dem 20. Stock eines Wolkenkratzers in Houston, Texas. Mit rotem Lippenstift schrieb sie vorher ihren Abschiedsbrief auf die nackte Brust: "Elvis, I Love You".

Zwei Tage später, am 18. August, war Presleys Beerdigung angesetzt. Zehntausende verbrachten die Nacht vor dem Anwesen in Graceland, mehrere Hunderttausend begleiteten schließlich den Sarg zum Grab. "Elvis hatte meinem Leben einen Sinn gegeben, was soll ich jetzt noch leben?", schluchzte eine 34-Jährige einem NBC-Reporter in die Kamera. Plötzlich raste ein alter weißer Ford auf die wartende Menge zu. Drei Mädchen starben bei der Amokfahrt, vier weitere Fans wurden schwer verletzt. Der damalige US-Präsident Jimmy Carter verlas eine lange, persönliche Würdigung. Der Gouverneur von Tennessee erklärte den Tag zum Trauertag und ließ alle Fahnen auf Halbmast setzen. Es war das Begräbnis eines Königs, des "King Of Rock'n'Roll".

30 Jahre ist das alles nun her. Jahre, drei Jahrzehnte, in denen durch tragische Todesfälle weitere Mythen geschaffen wurden. Jim Morrison, Sid Vicious, Kurt Cobain, Tupac Shakur: Jede Generation hat ihre eigenen Idole  
Gedenken an Elvis Presley EinsamerSamariter
EinsamerSam.:

DAS war ein Star! Nicht so eine DSDS-Lutsche!

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16.08.07 10:41
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Gedenken an Elvis Presley Top1

Tausende pilgern zu Elvis Presleys Grab

 
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16. August 2007 Trotz Gluthitze sind tausende Fans von Elvis Presley in der Nacht zum Donnerstag zu dessen Grab in Memphis gepilgert, um dem „King of Rock 'n' Roll“ an seinem 30. Todestag ihre Ehre zu erweisen. Ungeachtet brütender Temperaturen von mehr als 40 Grad Celsius hatten sich etliche hundert Fans schon am Mittwochmorgen angestellt, um unter den Ersten mit einer Kerze am Grab ihres Idols stehen zu können.

Presleys Ruhestätte liegt in einem kleinen Garten neben Graceland, der zu einem Museum eingerichteten Villa des Rockmusikers. Das Fremdenverkehrsbüro von Memphis hatte für die Gedenkfeiern dieser Woche bis zu 75.000 Fans vorausgesagt. Wie viele Verehrer an der nächtlichen Kerzenwache teilnahmen, war zunächst nicht bekannt.


Schwitzen für Elvis


Als sich der Trauerzug am Mittwoch wenige Stunden vor Mitternacht in Bewegung setzte, zeigte das Quecksilber nach Angaben des Wetterdienstes noch immer 35 Grad Celsius an. Mitarbeiter eines örtlichen Krankenhauses verteilten Wasserflaschen, um die Teilnehmer der Trauerprozession vor einem Hitzeschlag zu bewahren. Eine 67 Jahre alte Frau aus New Jersey starb auf einem Campingplatz in der Nähe von Graceland. Die Elvis-Anhängerin wurde tot in ihrem Wohnwagen aufgefunden. Sie hatte einem Gerichtsmediziner zufolge chronische Gesundheitsprobleme, die aber möglicherweise erst durch die Hitze zum Tod führten.


Elvis hatte 1954 mit „That's All Right Mama“ seine Musikkarriere begonnen. Er starb am 16. August 1977 im Alter von nur 42 Jahren in einem Badezimmer von Graceland an Herzversagen.


Vater-Tochter-Duett


Die 39 Jahre alte Tochter von Elvis Presley, Lisa Marie Presley, ist in Tränen ausgebrochen, als sie ihre Stimme zusammen mit der ihres Vaters hörte. Sie hatte zu Ehren des 30. Todestags ihres Vaters die Ballade „In the Ghetto“ neu aufgenommen. Ihre Stimme wurde untergemischt. „Dieses spezielle Duett mit ihm zu singen war für mich emotionaler als alles, was ich vorher gemacht hatte“, erzählte Presley der Zeitung „USA Today“. „Ich glaube, die Idee hätte ihm viel bedeutet.“

Das Lied können Fans im Internet kaufen. Der Gewinn soll dem „Presley Place“ in New Orleans zugutekommen. Das ist ein Haus für obdachlose Familien, das zurzeit gebaut wird. Die Tochter des King ist mit dem Gitarristen und Musikproduzenten Michael Lockwood verheiratet. Sie hat zwei Kinder, den 18 Jahre alten Riley und den 14 Jahre alten Benjamin, aus ihrer Ehe mit Danny Keough.


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