Für einen halben Cent von Teheran bis Abu Dhabi

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Für einen halben Cent von Teheran bis Abu Dhabi danjelshake
danjelshake:

Für einen halben Cent von Teheran bis Abu Dhabi

6
23.03.07 19:37
#1
img Durch die Wüste - Zietlow mit seinem VW Caddy Eco FuelGut 14.500 Kilometer liegen hinter Rainer Zietlow und seinem erdgasbetriebenen VW Caddy. Die ”Eco Fuel World Tour” macht bei ihrer Erdumrundung nun Station im iranischen Shiraz. Nur knapp 800 Euro hat der Abenteurer Rainer Zietlow auf der bisherigen Strecke für Kraftstoff ausgegeben. Und die nächsten 1.300 Kilometer sind fast kostenlos: Denn im Land des siebtgrößten Erdgasproduzenten der Welt kostet ein Kilogramm des Treibstoffs knapp 0,006 Cent. Auf 100 Kilometern Strecke verbraucht der VW Caddy gerade einmal sieben bis acht Kilogramm.

Die Geschichte von Erdgas als Kraftstoff (CNG, Compressed Natural Gas) für Automobile reicht in Iran bis 1975 zurück. Damals startete in Shiraz ein Pilotprojekt, bei dem 1.200 Taxis auf den Betrieb mit dem umweltschonenden Brennstoff umgerüstet wurden. Heute gibt es in ganz Iran 146.000 Pkw und leichte Nutzfahrzeuge mit Erdgasmotoren (in Deutschland gibt es knapp 33.000 Erdgas-Pkw). Für die Erdgas-Versorgung stehen 326 Tankstellen in den 57 größten Städten de Landes zur Verfügung, weitere 900 sind für die nächsten Jahre geplant. Die meisten iranischen Erdgasautos sind Nachrüstfahrzeuge. Für den Umbau sorgen 107 Werkstätten im ganzen Land, die unter anderem auf Technik von Gas-Systemanbieter Landi Renzo und Messsystem-Zulieferer Endress+Hauser zurückgreifen. Beide Unternehmen unterhalten auch Repräsentanzen in Iran.

Ein serienmäßig auf den Gasbetrieb ausgelegtes Fahrzeug wie der VW Caddy EcoFuel sorgt bei den Iranern für besonderes Interesse. In Teheran hat sich Zietlow unter anderem mit dem Chef der iranischen Taxiflotte zum Erfahrungsaustausch getroffen. Dieser war so überzeugt vom VW Caddy EcoFuel, dass er den Kauf von 8.000 Fahrzeugen für den Einsatz als Mietdroschken in Aussicht stellte.

Die Straßen im Nahen Osten sind gut ausgebaut, besonders Iran beeindruckte Zietlow mit modernen Straßen und hervorragender Infrastruktur. Touristischer Höhepunkt war der Besuch der antiken persischen Ruinenstadt Persepolis; mit einer Ausnahmegenehmigung durfte der VW Caddy bis vor das Tor des einstigen Mittelpunktes eines Weltreiches fahren.

Mit vollem Tank für knapp einen halben Cent geht es für Zietlow bei seinem Rekordversuch nun weiter in Richtung Abu Dhabi, 1.300 Kilometer Richtung Süden. Knapp fünf Tage soll die Reise dauern. Von den Emiraten aus geht es dann weiter nach Zentralasien. Im April wird Zietlow Leipzig erreichen, wo er auf der Auto Mobil International (AMI) sein Rekordfahrzeug ausstellt. Dann erfolgt auch der Eintrag in das Guinness-Buch der Rekorde, für die Durchquerung der meisten Länder auf fünf Kontinenten mit einem erdgasbetriebenen Fahrzeug.

Die bisherige Reise seit dem Start in Köln führte Zietlow und seinen VW Caddy EcoFuel von Deutschland über Frankreich, die Schweiz, Österreich, Italien, Griechenland, durch die Türkei und das militärreiche Kurdistan, die Wüste Syriens, Ägypten und Jordanien. Insgesamt 14.500 Kilometer Strecke in knapp einem Monat.

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Quelle: Auto-Presse
(pi) imgimg
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imgVeröffentlicht:
Mittwoch, 22.11.2006 , 21:08 Uhr auf www.iran-now.deimg
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mfg ds


Für einen halben Cent von Teheran bis Abu Dhabi 3177429

Für einen halben Cent von Teheran bis Abu Dhabi Depothalbierer
Depothalbierer:

was nutzt der billige treibstoff, wenn die karre

 
23.03.07 20:21
#2
so scheißenteuer ist!!

im iran würde ich einen s 600 auf gas umrüsten und fahren...
Für einen halben Cent von Teheran bis Abu Dhabi BeMi

Energie im Iran

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#3
Obwohl der Iran reich an Öl und Gas ist, können sich die Iraner nicht gegen den kalten Winter schützen.

Die Regierung finanziert radikal-islamistische Gruppen wie Moqtada Sadr im Irak, Hasan Nasrullah im Libanon und die Hamas in Palästina sowie andere in weiteren islamischen Ländern mit hunderten von Millionen Dollar, für die eigene Bevölkerung investiert sie jedoch sehr wenig.

Dieses Jahr ist der Winter im Iran sehr streng. Da die Iraner wenig Möglichkeiten haben, sich warm zu halten, haben sie in den letzten Wochen in vielen Städten demonstriert. In manchen Städten (besonders in kurdischen Städten) war für mehrere Tage die Gasversorgung vollkommen ausgefallen.

www.blog-alischirasi.de/  vom 13.März 2007


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