Für den Tag/stockadhoc


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aabb-cisco:

Für den Tag/stockadhoc

 
25.10.01 07:18

       
Datum: 25. Oktober 2001 Herausgeber: Online: www.stockadhoc.de


Die Märkte im Rückblick

Die deutschen Märkte zeigen sich völlig unbeeindruckt von den politischen Unsicherheiten und streben weiter nach oben. Der deutsche Aktienindex (DAX)  konnte knapp über der Marke von 4.800 Punkten (+2,29%) aus dem Handel gehen. Der NEMAX 50  legte 1,89% zu und schloss bei 1.087 Punkten. Nach kurzen Gewinnmitnahmen zogen die Märkte begleitet von einem starken NASDAQ-Future ins Plus. Zusätzlichen Optimismus verbreitete die Erwartung, dass am heutigen Tage die Europäische Zentralbank EZB die Zinsen um bis zu 50 Basispunkte senken werde. Neben den High-Techs wie Siemens, Deutsche Telekom und Epcos konnte vor allem die zuletzt schwergebeutelte Lufthansa 7,5% zulegen. Am Neuen Markt verbuchte eine Reihe von Aktien (ADVA, MorphoSys) extreme Kurssprünge nach oben. In den USA wurde am gestrigen Tage der Bericht "Beige Book" veröffentlicht. Demnach sei die Wirtschaft nach den Terroranschlägen vom 11. September kurzzeitig zum Stillhand gekommen, habe sich dann aber schnell wieder erholt. Lediglich der Einzelhandel sowie die Produktion könne noch nicht an die alte Produktivität anknüpfen. Da die Aussagen im Rahmen der Erwartungen lagen, reagierten die Märkte nicht sonderlich auf den Bericht. Der DOW JONES  konnte bis Handelsschluss leicht zulegen und schloss bei 9.345 Punkten. Die NASDAQ COMPOSITE  gewann 1,59% und beendete die Börsensitzung mit 1.732 Punkten. /rh


Prognose für den aktuellen Börsentag

Geht die Rallye weiter oder nicht? Eine gute Frage, die aktuell viele Köpfe quält. Investoren, die schon heute mit einem Kursrückgang rechneten, mussten für ihre Puts teures Lehrgeld bezahlen. "Don`t fight the trend!" sagt uns eine alte Börsenregel. Demnach sollten Anleger weiter investiert bleiben. Fakt ist aber auch, dass sobald die Stimmung in Euphorie umschlägt, der Zeitpunkt zum Ausstieg gekommen ist. Wahrscheinlich befinden wir uns gerade irgendwo in der Mitte. Das Abwärtspotenzial dürfte aber gegenwärtig größer als die Chance nach oben sein. Folglich empfiehlt es sich auf neue Aktienengagements in der Regel zu verzichten. Zwar dürften die Märkte morgen positiv in den Handel starten, die Zeit von den ganz dicken Gewinnen sollte kurzfristig aber vorbei sein. Es dürfte sich durchaus lohnen, in den nächsten Tagen die ein oder andere Put-Position aufzubauen. /rh


Handlungsstrategie

Der NEMAX 50 hat sich in den letzten Wochen deutlich über 50% von seinen Tiefständen gelöst. Trotzdem gibt es eine Reihe von Investoren, die von dem Anstieg nur unterproportional profitieren konnten. Schaut man sich die gestrigen Kursbewegungen am Markt an, werden die Gründe dafür schnell deutlich. Der gegenwärtige Anstieg baut hauptsächlich auf die extremen Kurssprünge vereinzelter Werte auf. Kurssprünge von 50% ziehen den Index nach oben. Treten diese dann noch bei mehreren Titeln auf, steht schon ein deutliches Plus im Raum. Dass aber eine große Anzahl von Werten nahezu unverändert notiert, wird schnell übersehen. Ärgern Sie sich also nicht zu sehr, wenn Ihre Werte sich nicht innerhalb weniger Tage verdoppeln. Schließlich steigen vorwiegend Titel aus der zweiten und dritten Reihe in dem Maße. Wer sie jetzt nicht hat, hatte sie wahrscheinlich auch nicht in den letzten Monaten. Und das ist gut so... /rh


Musterdepot  

Mologen Holding AG   Symbol: MGN | WKN: 663720


Wir nehmen zur heutigen Börseneröffnung 350 Stück des Berliner Biotechnologieunternehmens Mologen Holding  in unser Musterdepot auf. Das Unternehmen ist auf den Gebieten der Molekularen Medizin und der Bioinformatik tätig. Hierbei werden Methoden und Produkte für die Gentherapie und die Genetische Impfung entwickelt. Mit der patentierten MIDGE-Technologie konnten bereits Erfolge erzielt werden, wobei ein gentherapeutischer Impfstoff gegen Nierenkrebs entwickelt wurde. Anhand des letzte Woche veröffentlichten Unternehmensberichtes sehen wir den Wachstumspfad als gesichert an. Der Kurs konnte bislang noch nicht von dem positiven Marktumfeld für Biotechnologiefirmen profitieren. Wir sehen allerdings Chancen, dass sich dies bald ändern wird. Die Umsätze sind in den letzten Tagen stark angesprungen, die Unterstützungslinie bei 15 Euro hat auf Tagesschlusskursbasis gehalten und die Stochastik ist dabei ein Kaufsignal zu generieren. Wir sehen Kurspotenzial bis 17 Euro und sichern mittels Stopp-Loss die Notierung bei 13 Euro ab. /rh


Schlusskurs: 15,00 Euro   Kursziel: 17,00 Euro
KGV 01: n/a   Stopp: 13,00 Euro
Marktkapitalisierung: 74,25 Mio. Euro   Chance / Risiko: ***** / ****


Tradingchance  

Die britische Biotechnologiefirma Antisoma hat am gestrigen Tage unser Kursziel bei 0,80 € erreicht. Wir verbuchen nach einem Einstieg bei 0,72 € einen Gewinn von 11,1%. /rh




Amgen Inc.: Bericht zum 3. Quartal
Celgene Corp.: Bericht zum 3. Quartal
Chevron Corp.: Bericht zum 3. Quartal
Condat AG: Vorläufiger Bericht zum 3. Quartal
Deutz AG: Bericht zum 3. Quartal
Dow Chemical Co.: Bericht zum 3. Quartal
DSM N.V.: Bericht zum 3. Quartal
France Telecom: Umsatzzahlen zum 3. Quartal
General Electric Comp.: Dividendenauszahlung
HypoVereinsbank AG: Bericht zum 3. Quartal
i:FAO AG: Bericht zum 3. Quartal
JDS Uniphase Corp.: Bericht zum 3. Quartal
jobpilot AG: Bericht zum 3. Quartal
Merck KGaA: Bericht zum 3. Quartal und Pressekonferenz sowie Analysten-Konferenz
PROUT AG: Bericht zum 2. Quartal
Puma AG: Bericht zum 3. Quartal
Renault SA: Bericht zum 3. Quartal
Schleicher AG: Hauptversammlung in Friedrichshafen (11:00 Uhr)
SCM Microsystems Inc.: Bericht zum 3. Quartal
Sony Corp.: Bericht zum 2. Quartal
EU: EZB-Rat-Sitzung
USA: Gebrauchsgüteraufträge September (14:30 Uhr), Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe

Aktuelle Unternehmensmeldungen  

STOCKadHOC-Ticker

+++   Die amerikanische BroadVision Inc. (WKN 901599) veröffentlichte nach US-Börsenschluss die Ergebnisse des 3. Quartals zum 30. September 2001. Das auch am Frankfurter Neuen Markt notierte Unternehmen erzielte im abgelaufenen Quartal Umsatzerlöse in Höhe von $ 51,2 Mio., elf Prozent weniger als im Quartal zuvor ($ 57,4 Mio.) und 57,4% weniger als im vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres (Q3 2000: $ 120,2 Mio.). Der Nettoverlust für das dritte Quartal betrug $ 429,4 Mio. oder $ 1,54 je Aktie, verglichen mit einem Nettoverlust von $ 52,8 Mio. oder $ 0,20 je Aktie für das 3. Quartal 2000. Die liquiden Mitteln zum 30.09.2001 betragen laut BroadVision 222 Mio. Dollar. Die Anteilsscheine des Anbieters von Business-Anwendungen schlossen im Xetra bei 2,21 (+ 8,8%) und in den USA bei $ 1,95 (+10,2%). Nachbörslich notiert das Papier nach den Zahlen rund 20% im Plus.  +++   Nach Börsenschluss präsentierte die JUMPtec Industrielle Computertechnik AG (WKN 609060) ihre vorläufigen Q3-Zahlen. Der Umsatz stieg verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um über 57% von 73 Mio. DM auf ca. DM 115 Mio. DM. Auch für das vierte Quartal rechnet JUMPtec aufgrund der guten Auftragslage mit der Fortsetzung des Wachstumskurses. Der vollständige Bericht zum dritten Quartal wird Mitte November 2001 veröffentlicht. Die Papiere des Deggendorfer Unternehmens schlossen mit leichten Gewinnen bei 8,81 Euro.   +++   Die SolarWorld AG beauftragte die Jenoptik-Tochter M+W Zander mit dem Bau einer neuen Solarzellen-Fabrik in Freiberg. M+W Zander übernimmt die gesamte Planung und den Bau und wird das 40 Mio. Euro teure Bauwerk bis Ende 2002 schlüsselfertig erstellen. Die JENOPTIK AG (WKN 622910) legte gestern leicht auf 19,10 Euro zu. SolarWorld verteuerten sich um 2,5% auf glatt 40 Euro, nachdem gestern außerdem eine Kooperation mit der US-amerikanischen GT Equipment Technologies geschlossen wurde. Die Deutsche Solar, eine SolarWorld-Tochter, hat von GTi die weltweite und exklusive Lizenz erworben, um Silizium auf kostengünstige Weise zu produzieren. Silizium ist der Ausgangsstoff zur Herstellung von Photovoltaik-Anlagen.  +++   /nl


Disclaimer/ Haftungsausschluss

Die Bewertungen, Kurse und Nachrichten zu den besprochenen Aktien und Unternehmen werden von den Autoren nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt. Wir sind jedoch nicht in der Lage, deren Verbindlichkeit und Seriosität im jedem Einzelfall zu überprüfen. Die Informationen in diesem Newsletter und im StockSelect-Börsenforum stellen keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Aktien dar. Dieser Newsletter kann Börseninteressierten als Anregung dienen, ersetzt jedoch in keinem Fall eine Beratung durch einen professionellen Anlageberater oder eine eigene Recherche. Jegliche Haftung wird ausdrücklich ausgeschlossen. Aktieninvestments können zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen!

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aabb-cisco:

Kriegsanleihen

 
25.10.01 08:04
POLITIK: USA wollen erstmals nach 2. Weltkrieg Kriegsanleihen ausgeben
 
BERLIN (dpa-AFX) - Die USA setzen nach den Terrorangriffen vom 11. September ganz auf den Patriotismus ihrer Bürger: Erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg sollen in den Vereinigten Staaten wieder so genannte Kriegsanleihen ausgegeben werden.

Über diesen Weg eines verzinsten Kredits durch die Bürger will das US-Repräsentantenhaus die Wiederaufbauarbeiten nach den Anschlägen auf das World Trade Center in New York und das Kapitol in Washington sowie den Kampf gegen den Terrorismus finanzieren. Über die Bedingungen wurde zunächst nichts bekannt - auch darüber nicht, wie das Geld der Bürger abgesichert werden soll.

Im Zweiten Weltkrieg hatten sich die Menschen in den Vereinigten Staaten als fleißige Geber gezeigt. Sie erwarben zwischen 1941 und 1945 Kriegsanleihen im Wert von 185 Milliarden Dollar./ran/FP/bi


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aabb-cisco:

USA 1

 
25.10.01 08:05
New York: Spießrutenlauf für Kodak
 
Massenentlassungen bei Sears
 
(gatrixx) An der Wall Street wurde zur Wochenmitte nur mit großer Vorsicht agiert. Die Marktteilnehmer warteten gespannt auf die Vorlage des Beige Books der US-Notenbank. Doch als es gegen 20 Uhr (MESZ) soweit war, blieb eine Reaktion der Märkte aus. Die Konjunkturbeobachter der Fed brachten Altbekanntes ans Licht: Die US-Wirtschaft habe nach den Terrorattacken einen kurzzeitigen Stillstand hinter sich gebracht und setzte nun wieder zu einer langsamen Erholung an. Ein Fragezeichen stehe aber hinter den längerfristigen Auswirkungen, hieß es.

Von Unternehmensseite kamen vielerlei schlechte Ergebnisse und Warnungen, denen Investoren aber weitgehend die kalte Schulter zeigten. Marktbeobachter gehen nun davon aus, dass die US-Indizes eine Seitwärtsbewegung einschlagen, bis die US-Konjunktur, wie bereits in den Kursen vorweg genommen, tatsächlich anzieht. Der Dow Jones kletterte nach einer Berg- und Talfahrt 6 Punkte auf 9.346 Zähler, während der breiter gefasste S&P 500 unverändert mit 1.085 Punkten aus dem Handel ging.
Die Rendite der richtungsweisenden 30jährigen Staatsanleihe rutschte 6 Stellen auf 5,32 Prozent ab.

Im Blickpunkt

Eastman Kodak traf mit seinen Zahlen zum dritten Quartal die Prognosen, sprach aber für das Folgequartal eine Gewinnwarnung aus. Statt 46 sollen maximal 15 Cents je Aktie verdient werden. Zudem sollen 3.500 bis 4.000 weitere Angestellte das Unternehmen verlassen. Damit steigt die Zahl der abgebauten Stellen auf 6.500 bis 7.500. Der Fotokonzern brach 10,1 Prozent auf 30,71 Dollar ein.

Der viertgrößte US-Einzelhändler Sears Roebuck wird 4.900 Mitarbeiter entlassen und damit seine Belegschaft um 22 Prozent verkleinern. Bei der Vorlage guter Quartalszahlen wurden auch gleich die Gesamtjahresprognosen bestätigt. Die Anteile der Kaufhauskette waren zuletzt für 38,31 Dollar zu haben - ein Plus von 1,4 Prozent.

Auch mit einer Rückrufaktion konnte General Motors die Stimmung seiner Aktionäre nicht beeinträchtigen - die Anteile zogen 4,3 Prozent auf 45 Dollar an. 314.000 Minivans des Autokonzerns haben ein "Schiebetür-Problem" und werden daher in die Werkstätten zurückgerufen.

Der Mischkonzern Honeywell legte für das dritte Quartal eine durchwachsene Bilanz vor, traf damit aber die Erwartungen der Analysten punktgenau. Während der Umsatz binnen zwölf Monaten von 6,2 auf 5,8 Milliarden Dollar zurückging, verwandelte sich ein Gewinn von 282 Millionen in einen Fehlbetrag von 308 Millionen Dollar. Honeywell legte 2,5 Prozent auf 28,29 Dollar zu.


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aabb-cisco:

USA 2

 
25.10.01 08:07
New York: Spießrutenlauf für Kodak
 
Northrop Grumman hält die Stellung
 
Ruhig schlafen können die Anteilseigner des Rüstungskonzerns Northrop Grumman: Dieser hat im dritten Quartal die Gewinnerwartung der Analysten deutlich verfehlt, verteuerte sich aber um weitere 3,7 Prozent. Damit hat die Aktie seit Mitte September gut 22 Prozent gutgemacht. Schlußkurs: 103,74 Dollar.

AT&T sind im dritten Quartal 2001 die Erlöse weggebrochen - die Anteile gaben 7,7 Prozent auf 16,34 Dollar nach. Der "Mini-Gewinn" pro Aktie von 4 Cents nach 35 Cents im Vorjahr sei vor allem auf die sinkenden Einnahmen aus Ferngesprächen zurückzuführen, gab der Telekomkonzern am Dienstagabend bekannt. Der Umsatz sank zudem um rund 8 Prozent auf 13,1 Milliarden Dollar.

DuPont konnte die Gewinnschätzungen im dritten Quartal um 2 Cents je Aktie schlagen. Im Folgequartal sei jedoch nur ein Überschuss in ähnlicher Höhe zu erwarten, warnte der Chemie-Riese. Investoren horchen auf, denn bisherige Prognosen sahen einen deutlichen Gewinnanstieg vor. Die Aktie verlor 1,9 Prozent auf 41,29 Dollar.

Der Computerhersteller Compaq hat nach eigenen Aussagen mit dem dritten Quartal eines der schwierigsten in der Unternehmensgeschichte hinter sich. Im Folgequartal sei ein Verlust von 3 Cents zu erwarten. Analysten hatten hier bisher mit einer schwarzen Null gerechnet. Die Strategen von Prudential strichen daraufhin ihre Gewinn-Prognose für 2002 um mehr als 50 Prozent zusammen. Nach anfänglichen Abschlägen legte das Papier aber 3,6 Prozent auf 9,74 Dollar zu. (sz)  
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aabb-cisco:

Hypo...

 
25.10.01 08:10
AUSBLICK: Konjunkturflaute drückt Gewinn der HypoVereinsbank im 3. Quartal
 
FRANKFURT (dpa-AFX) - Bei der Bayerischen Hypo- und Vereinsbank werden sich nach Ansicht von Analysten die allgemeine Konjunkturschwäche und die Börsenflaute belastend auf das Ergebnis für das dritte Quartal niederschlagen. Die von der Nachrichtenagentur dpa-AFX befragten Experten erwarten im Schnitt einen Gewinn nach Minderheitenbeteiligungen von 33 bis 88 Millionen Euro.

Im zweiten Quartal 2001 waren es noch 151 Millionen Euro gewesen. Die HypoVereinsbank wird als erste der vier Großbanken in Deutschland am heutigen Donnerstag ihre Geschäftszahlen vorlegen. Die Zahlen vom vergangenen Jahr sind nach Einschätzung von Analysten auf Grund der Neuerwerbungen, wie zum Beispiel der Bank Austria in diesem Jahr, nur schwierig vergleichbar. Im dritten Quartal 2000 wies die Bank einen Gewinn von 159 Millionen Euro aus.

Bislang hat nur die Commerzbank für das dritte Quartal ein Minus in der Bilanz in Aussicht gestellt. Die Analysten äußerten aber übereinstimmend, dass die HypoVereinsbank dagegen vergleichsweise gut abschneiden werde.

Die Terroranschläge vom 11. September werden sich nach Meinung der Investmentbank Schroder Salomon Smith Barney so gut wie gar nicht auf das Quartals-Ergebnis niederschlagen. Zwar habe die Bank auch Immobiliendarlehen in den USA in Höhe von 6,3 Milliarden Dollar gewährt. "Nach unserer Kenntnis ist aber keines der New Yorker Gebäude, die von der HypoVereinsbank finanziell abgesichert wurden, beschädigt worden", hieß es.

RÜCKGÄNGE IN DER VERMÖGENSVERWALTUNG - RISIKOPROVISIONEN WERDEN STEIGEN

Mit Rückgängen im Filialgeschäft und der Vermögensverwaltung rechnet Sebastian Reuter, Analyst bei Helaba Trust Investment. Seiner Ansicht nach soll die Kostenquote hoch bleiben. UBS Warburg erwartet wegen rückläufiger Zinsen und Gebühren einen um 6 Prozent niedrigeren Umsatz im Kreditgeschäft. Dagegen sollten sich die Handelsumsätze erholen. Die Risikoprovisionen werden sich ebenfalls erhöhen, so die übereinstimmende Prognose der Bankenexperten.

Von Bedeutung sollen den Beobachtern zufolge die Aussagen des Vorstandes zur neuen Kostenstruktur und den Stellenstreichungen sein. Die Bank hatte bereits eine straffere Konzernstruktur angekündigt. Presseberichten zufolge sollen die Bereiche Privat- und Geschäftskunden, Immobilien, Vermögensverwaltung und das Geschäft mit Firmen und Institutionen am Kapitalmarkt unter einer Holding gebündelt werden.

EXPERTEN ERWARTEN KLARHEIT ÜBER KOSTENKONTROLLE UND STELLENABBAU

Den Abbau von 7.500 Arbeitsplätzen bis zum Jahr 2004 hatte das Finanzhaus ebenfalls schon angekündigt. Danach war aber in den Medien spekuliert worden, dass bis zu 3.000 weitere Stellen wegfallen könnten - was die Bank allerdings nicht kommentieren wollte. Ralf Dibbern von M.M. Warburg zeigte sich angesichts des geplanten umfangreichen Arbeitsplatzabbaus erstaunt: "Die Commerzbank will 8 Prozent ihrer Stellen kürzen, aber die HypoVereinsbank denkt an rund 15 Prozent."

Der Schlüsselfaktor wird nach Ansicht der Analysten die Kostenkontrolle sein. Sie sei ein Indiz dafür, wie schnell die Umstrukturierung des Konzerns voranschreite./FX/sh/rh/ar


25.10. - 07:56 Uhr
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aabb-cisco:

NM-Newsletter/Auszüge

 
25.10.01 08:26

         N E U E R   M A R K T   N E W S L E T T E R

             2. Jahrgang - Ausgabe 139 ()
             DEUTSCHE BIBLIOTHEK - ISSN 1437-8302

 Ein kostenloser Dienst von www.aktienservice.de
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I N H A L T

MARKTUMFELD

 1. EDITORIAL / Prognosen bestaetigt, Inhalt
 2. INDIZES / Entwicklung der wichtigsten Welt-Indizes
 3. MARKTSENTIMENT * BOERSENAUSBLICK * KONJUNKTURAUSSICHTEN

HANDELSANREGUNGEN & RESEARCH

 4. BIOTECH-SEKTOR weiter im Fokus: MEDIGENE, LION, BB Biotech
 5. COMROAD / Trend positiv, Unsicherheiten bleiben jedoch
 6. TELEPLAN / billige Einstiegsgelegenheit nach Kurssturz?
 7. RHEIN BIOTECH / aussichtsreiches Langfrist-Investment

AKTUELLES & UNTERNEHMENSNACHRICHTEN

 8. MERGERS & KOOPERATIONEN / Kontron, Articon-Int., e-m-s AG ..
 9. ERGEBNISSE & PROGNOSEN / Poet, PSI, ACG, Balda, Linos, DCI
10. NACHRICHTEN & RESEARCH / BKN Int., Orad HiTec, W.O.M. AG ..

RUBRIKEN & HINWEISE

11. AKTIENSERVICE-MUSTERDEPOT 2001 / Wochenbericht
12. ANALYSEN / NEMAX - Ratings renommierter Institute
13. TERMINE / Unternehmen, Wirtschaft, Tradingtermine
14. DISCLAIMER/ Haftungsausschluss und Risikohinweise
15. HINWEISE zu den Newslettern von Aktienservice.de

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 1. EDITORIAL / Prognosen bestaetigt, Inhalt
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 Liebe Leserinnen und Leser,

 In der letzten Woche schrieben wir an gleicher Stelle woertlich:
 "Wir gehen davon aus, dass der NEMAX 50 noch im Laufe dieser Wo-
 che die 1.000-Punktemarke ueberschreiten kann. Viele Titel notie-
 ren auf einem Niveau, das in strategischer und fundamentaler Hin-
 sicht geradezu zwingenden Handlungsbedarf impliziert."

 Diese Erwartungshaltung hat sich bestaetigt, so stieg der NEMAX
 all share seit unserem Statement letzter Woche um knapp 10% von
 967 auf aktuell 1.060 Punkte. Lesen Sie nachfolgend unter Menue-
 punkt 3, ob sich die Erholungsrallye am Neuen Markt weiter fort-
 setzen wird...

 Und nun wuenschen wir Ihnen viel Spass beim Lesen der aktuellen
 Ausgabe des Neuer Markt-Newsletters.

 Herzlichst, Ihre Redaktion von Aktienservice



 2. INDIZES / Entwicklung der wichtigsten Indizes
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 Index         24.10.  % Vorwoche   12-M.hoch  % AT-Hoch   % 2001

 DJIA           9.340    -0,02 %    11.350     -20,4 %    -13,6 %
 NASDAQ         1.704    -0,08 %     3.526     -66,7 %    -30,4 %
 DAX 30         4.798    +4,24 %     7.185     -41,5 %    -24,2 %    
 
 NEMAX ALL      1.059    +9,50 %     4.479     -87,9 %    -62,0 %  
 EUROSTOXX 50   3.611    +4,58 %     5.125     -34,1 %    -23,5 %

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 3. MARKTSENTIMENT & WOCHENAUSBLICK & KONJUNKTUR
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 Nachdem die 38-Tageslinie des Nemax 50 am 11. Oktober durchbro-
 chen werden konnte, setzte sich der Aufwaertstrend des Neuen
 Marktes bis zum heutigen Mittwoch ungebremst fort. Nun, bei ca.
 1.100 Punkten, ist die naechste charttechnische Zielmarke die
 200-Tageslinie, die bei ca. 1.500 Punkten verlaeuft. Ungeachtet
 der am Neuen Markt bereits ueber Gebuehr eingepreisten Risikofak-
 toren auf geopolitischer und konjunktureller Ebene gehen wir da-
 von aus, dass der Neue Markt die 1.500 Punkte-Marke noch im lau-
 fenden Jahr ueberschreiten kann.

 Doch dieser Anstieg darf nicht ueberbewertet werden, denn gemes-
 sen an den Hoechststaenden wuerde der Neue Markt bei einem Punk-
 testand von 1.545 Punkten immer noch 82% unter seinem Allzeithoch
 verkehren. Dementgegen entspricht ein Anstieg des Neuen Marktes
 zum Jahresende bis auf 1.545 Punkte auf Basis des aktuellen Ni-
 veaus einem Kurszuwachs von 44%. Dies verdeutlicht derzeit die
 enormen Chancen fuer Investoren.  

 Dass die Maerkte gerade in Zeiten schlechter Konjunkturnachrich-
 ten steigen, so stehen wir in Deutschland kurz vor dem formalen
 Eintritt in eine Wirtschaftsrezession, verwundert manche Anleger,
 steht einem nachhaltigen Aufschwung des Neuen Marktes jedoch
 nicht im Wege, da die Boerse bekanntermassen einen klassischen
 Antizipationsmechanismus darstellt, der die Entwicklung der
 naechsten 9 Monate entsprechend vorwegnimmt.

 So erwarten wir zum Ende des 1. Halbjahres 2002 eine merkliche
 Konjunkturbelebung auf Basis der seit Hoechststand um 50% gefal-
 lenen Oelpreise sowie der massiven Leitzinssenkungen der US-FED
 seit Jahresbeginn, deren erste Auswirkungen wir in Form von deut-
 lich gestiegener Liquiditaet bereits an den Boersen sehen. Wir
 gehen davon aus, dass sich die US- und Euroland-Volkswirtschaft
 nach einem temporaeren Rezessionseintritt im 4. Quartal bereits
 wieder im 1. Quartal 2002 zu stabilisieren beginnen.

 Eine Stabilisierung der Konjunktur speziell in Deutschland, wir
 rechnen im Folgejahr maximal mit 1% BIP-Wachstum, wird dann je-
 doch nicht unserer Bundesregierung oder gar der EZB, deren un-
 glaubliche Passivitaet jeweils unentschuldbar ist, zu verdanken
 sein, sondern lediglich dem Stimulationseffekt durch die USA als
 weltweiter Konjunkturmotor. Lesen sie morgen mehr zum Thema Kon-
 junktur in unserem Aktien-Newsletter.

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 4. BIOTECH-SEKTOR weiter im Fokus: Medigene, Lion, BB Biotech
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 Positiv entwickelt sich weiterhin der Biotechsektor, der im Vor-
 feld der zum Jahresende geballt stattfindenden Biotech-Konferen-
 zen, auf denen die Unternehmen aufgrund des hohen Publizitaetsef-
 fektes bevorzugt bahnbrechende Forschungserfolge verkuenden, so-
 wie aufgrund der Anthrax-Gefahren (Milzbrand), wieder verstaerkt
 in den Mittelpunkt des Anlegerinteresses rueckte.

 MEDIGENE & LION BIOSCIENCES: Vor diesem Hintergrund empfahlen wir
 am 3. Oktober den Einstieg bei MEDIGENE, den wir fuer den aus-
 sichtsreichsten biopharmazeutischen Medikamentenentwickler hal-
 ten. Seit unserer Kaufempfehlung konnten die Medigene-Aktien 75%
 zulegen. Ebenfalls am 3. 10. empfahlen wir die Aktien des Bioin-
 formatik-Unternehmens LION BIOSCIENCES bei 11 Euro zum Kauf. Seit
 diesem Zeitpunkt konnte das Papier knapp 100% auf 22 Euro zule-
 gen.

 BB BIOTECH: Ebenfalls empfahlen wir den Kauf der BB Biotech-Ak-
 tien (+17% seit unserer Kaufempfehlung nach dem Septembertief).
 Wir wiesen damals auf den knapp 11%igen Discount zum inneren Wert
 hin, der sich mittlerweile auf 6% abgebaut hat. BB Biotech ist
 als weltweit groesste Biotech-Beteiligungsgesellschaft eine sinn-
 volle Alternative zu einem Biotechinvestmentfonds. So erwirbt der
 Anleger mit der BB-Biotech-Aktie auch die mehrfach deutlich unter
 Beweis gestellte Kompetenz des Portfolio-Managementteams (Belle-
 vue Asset Management).

 Waehrend bei einem Investmentfonds meist ein Ausgabeaufschlag von
 5% sowie weitere Gebuehren bedient werden muessen, notiert die BB
 Biotech-Aktie immer noch rund 5% unter ihrem inneren Wert, d.h.
 dem Nettoinventarwert. Im Vergleich zu Direktanlagen in einzelne
 Biotechtitel bietet die BB-Biotech-Aktie dem Anleger aufgrund der
 hohen Portfoliodiversifikation ein deutlich besseres Risikoprofil
 an, so dass ein BB Biotech-Investment auch fuer den konservative-
 ren Anleger in Frage kommt.

 MORPHOSYS stieg zwar noch deutlicher - und zwar vom Septembertief
 bei 13 Euro bis auf zeitweise 90 Euro - fundamental stehen wir
 dem Wert jedoch eher neutral gegenueber, so dass wir zu Morphosys
 als strategisches Investment bessere Alternativen sehen.

 WEITERES AUFWAERTSPOTENTIAL GESEHEN: Natuerlich sind nach derar-
 tigen Kursexplosionen kurzfristig technische Korrekturbewegungen
 moeglich, dennoch sollte nicht vergessen werden, dass LION und
 MEDIGENE im vergangenen Jahr bereits deutlich ueber 100 Euro no-
 tierten, so dass sich die juengsten Kursaufschlaege relativieren.

 5. COMROAD / Trend positiv, Unsicherheiten bleiben zunaechst
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 Die ComROAD AG, weltweit fuehrender Anbieter von Telematik-Netz-
 werken, hat im dritten Quartal des Geschaeftsjahres 2001 den Um-
 satz gegenueber dem Vorjahreszeitraum um ueber 110% auf Euro 27,9
 Mio. gesteigert. Durch verstaerkte Marketingaktionen anlaesslich
 der Messen "Internationale Funkausstellung" im August 2001 in
 Berlin, der "Internationalen Automobilausstellung" und dem "Eye-
 for-Auto" Telematik-Kongress im September 2001 in Frankfurt, so-
 wie dem "ITS (International Transport Services) World Congress"
 in Sydney, einer Road Show in China und der SYSTEMS in Muenchen
 im Oktober 2001 konnten in Zusammenarbeit mit den 36 ComROAD
 GTTS-Partnern, 3 Distributoren und ueber 800 Haendlern weltweit
 umfangreiche Auftraege generiert werden. Der Vorstand geht daher
 davon aus, dass der geplante Umsatz in Hoehe von Euro 95 Mio. im
 Geschaeftsjahr 2001 erreicht wird.

 Zwar sind diese Geschaeftszahlen durchaus positiv, dennoch tragen
 sie noch nicht dazu bei, das Vertrauen der Anleger zurueckzuge-
 winnen. Dem Unternehmen werden seit geraumer Zeit von einigen
 Boersenmedien Unregelmaessigkeiten nachgesagt - so der Vorwurf,
 man wuerde die kleinen, meist unbedeutenden Vertriebspartner mit
 einer Anzahl von Geraeten beliefern, welche diese in dieser
 Stueckzahl niemals weitervermarkten koennten. Ferner sind vor
 einigen Monaten Vorwuerfe laut geworden, dass man sich an diesen
 Vertriebsfirmen beteiligen wuerde, wobei der Kaufpreis zur Bezah-
 lung der Comroad-Ware diene. Stichhaltige Beweise liegen hierfuer
 jedoch nicht vor.

 Fakt ist jedoch, dass Comroad saemtliche Prognosen seit Notiz am
 Neuen Markt sowohl in Umsatz als auch Ertrag stets uebertroffen
 hat. Dennoch kann derzeit nicht beurteilt werden, wie substanzi-
 ell die Umsaetze sind, da Comroad mit dem Hinweis auf Wettbe-
 werbsnachteile keine Umsatzaufschluesselung veroeffentlicht. Auch
 Vorstandschef Schnabel traegt ausser Beteuerungen wenig dazu bei,
 die Situation zweckdienlich zu klaeren. Sollte Vorstandschef
 Schnabel an der schnellen Klaerung der Vorwuerfe gelegen sein,
 koennte dieser eine Umsatzaufschluesselung vorab veroeffentli-
 chen. Dies war bislang jedoch nicht der Fall. Somit erhoeht sich
 die Spannung bis zur Vorlage der Jahresbilanz, in der eine Um-
 satzaufschluesselung enthalten sein wird.

 Vor einigen Wochen empfahlen wir spekulativen Anlegern zuletzt
 zu 5,55 Euro den Einstieg, auf diesem Niveau haben wir den Titel
 auch in unser Musterdepot eingebucht. Derzeit notiert der Titel
 bei 9,50 Euro, was einem Kurszuwachs von rund 70% entspricht.
 Tradingpositionen sollten daraufhin adaequat abgesichert werden.
 Sollten sich die Umsaetze wie geschildert zur Vorlage der Jah-
 resbilanz als substanziell und somit auch das Geschaeftsmodell
 als verifiziert erweisen, ist der Titel derzeit mit einem 02e-KGV
 von 8 weiterhin sehr guenstig bewertet. Strategische Investments
 sollten bis zur Klaerung der Unsicherheit jedoch nicht bzw. nur
 mit stringenter Limittechnik, wobei das Overnightrisiko beachtet
 werden muss, vorgenommen werden.

 COMROAD AG, WKN: 544940

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 6. TELEPLAN / billige Einstiegsgelegenheit nach Kurssturz?
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 Teleplan musste in den vergangenen Tagen deutliche Kursabschlaege
 hinnehmen. Hieran war die Kommunikationspolitik des Unternehmens
 nicht ganz unschuldig. So gab Teleplan am letzten Freitag per
 AdHoc die 9-Monatszahlen bekannt. Hierbei bestaetigte man die
 Wachstumsziele fuer das aktuelle Geschaeftsjahr. Auf Rueckfrage
 raeumte das Teleplanmanagement nur wenige Stunden spaeter ein,
 die Umsatzerwartungen doch nicht einhalten zu koennen. Ferner sah
 sich das Teleplan-Management bei naeherer Rueckfrage ebenfalls
 nicht in der Lage, eine klare EBIT-Prognose abzugeben. Marktteil-
 nehmer stiessen die Teleplan-Papiere daraufhin breitgefasst ab.

 Dennoch sollte der Anleger differenzieren, denn nach dem deutli-
 chen Kursrueckgang von 25% in den letzten drei Handelstagen
 koennte sich dem strategisch motivierten Anleger eine interes-
 sante Investitionsgelegenheit offenbaren. Differenzierung ist
 auch hinsichtlich der Umsatzwarnung angebracht, so handelt es
 sich bei den betreffenden Umsaetzen um Pass-through-Umsaetze bzw.
 Durchlaufposten, die aufgrund von Preissenkungen ohne jegliche
 Ergebnisrelevanz niedriger ausfallen.

 Insgesamt gehen wir davon aus, dass Teleplan die Vorjahreszahlen
 zwar deutlich uebertreffen, die 2001-Jahresprognosen jedoch deut-
 lich verfehlen wird. So erzielte das Unternehmen in den ersten 9
 Monaten 2001 einen Umsatz von 321 Mio Euro. Gegenueber dem Vor-
 jahr entspricht dies einem Zuwachs von 65%. Dennoch muesste Tele-
 plan den Umsatz im vierten Quartal sequenziell um knapp 90% stei-
 gern, um das Umsatzziel fuer das Gesamtjahr in Hoehe von 600 Mio
 Euro erreichen zu koennen. Wir rechnen fuer das vierte Quartal
 jedoch nicht mit einer derartigen Wachstumsrate, so dass Teleplan
 im laufenden Jahr nur einen Umsatz von rund 575 Mio (Plan 600)
 Euro erzielen duerfte.

 Vor diesem Hintergrund gehen wir davon aus, dass auch die EBIT-
 Planung des laufenden Jahres in Hoehe von 30 Mio Euro nicht voll-
 staendig realisiert werden kann. Hierbei sollte der Anleger je-
 doch differenzieren, denn in Anbetracht der erheblich verschlech-
 terten konjunkturellen Rahmenbedingungen sind die 9-Monatszahlen
 des Unternehmens (Umsatz +65%, EBIT +77%) hervorragend ausgefal-
 len. Das Unternehmen strauchelt in diesem Jahr lediglich ueber
 seine viel zu ambitionierte Prognose. Der Wachstumstrend in Um-
 satz und Ertrag ist davon beruehrt, jedoch weiterhin intakt.

 Wir erwaegen demnaechst eine Revidierung unserer EPS-Prognosen.
 Das 02e-KGV sehen wir vor diesem Hintergrund im Bereich von
 11-13, was in Anbetracht des Wachstumstrendes immer noch eine
 attraktive Bewertung darstellt. Jetzt sind die Marktteilnehmer
 allerdings verunsichert. Klare Aussagen des Managements zur Jah-
 resplanung koennten den Kurs stabilisieren. Langfristig halten
 wir Teleplan aufgrund der ungeachtet der juengsten Verwerfungen
 guenstigen Fundamentalbewertung fuer kaufenswert. Kurzfristig
 sollte der weniger risikofreudige Anleger in charttechnischer
 Hinsicht jedoch eine Bodenbildung abwarten.

 Aufgrund der guenstigen Bewertung, des niedrigen Aktienkurses
 und des hohen Freefloats von 65% ist Teleplan mit seiner guten
 Marktposition in Europa und prosperierenden Taetigkeiten in
 Asien zudem ein praedestiniertes Uebernahmeziel fuer global
 agierende elektronische Dienstleister wie bspw. Celestica, die
 ihr Geschaeft in den aufgefuehrten Regionen bekanntermassen
 ausbauen wollen.

 Teleplan AG, WKN: 916980

 7. RHEIN BIOTECH / aussichtsreiches Langfrist-Investment
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 Mit einem einem 02e-KGV von knapp 20 auf Basis unserer 02e-EPS-
 Schaetzung von 4,02 Euro halten wir Rhein Biotech fuer ein Bio-
 technologieunternehmen, das am Markt derart effizient und regio-
 nal umfassend positioniert ist, nach der Neuausrichtung in 2000
 seit Maerz schwarze Zahlen schreibt und hinsichtlich ihrer eta-
 blierten Marktstellung im prosperierenden Markt fuer biopharma-
 zeutische Impfstoffe, Medikamente und Expressionstechnologien,
 attraktiv bewertet ist. Langfristig halten wir den Titel vor
 diesem Hintergrund fuer kaufenswert. Unser Fundamental-Rating
 fuer Rhein Biotech bleibt daher bei "uebergewichten".

 Seit dem Septembertief konnte sich der Aktienkurs von Rhein Bio-
 tech nahezu verdoppeln, ebenso wie Medigene und Lion Bioscien-
 ces, die wir Anfang Oktober zum Kauf empfahlen (siehe auch Menue-
 punkt 4). Wir gehen nicht davon aus, dass Rhein Biotech unge-
 bremst wieder auf die alten Hoechststaende bei 160 Euro steigt,
 bis in 24 Monaten halten wir dieses Kursziel jedoch fuer reali-
 sierbar, da gerade der Bereich der biopharmazeutischen Impfstoffe
 vor dem Hintergrund der gewachsenen Gefahr von terroristischen
 Anschlaegen unter Einsatz von Biowaffen steigt.

 Vor diesem Hintergrund halten wir fuer Rhein Biotech zusaetzliche
 Forschungsauftraege von staatlicher Seite, die entweder mit Ab-
 nahmegarantien oder massgeblicher Forschungs-Subvention unterlegt
 sind, fuer wahrscheinlich. Diese moeglichen Effekte sind in unse-
 ren bisherigen Prognosen nicht enthalten, so dass potenzieller
 Bewertungsspielraum besteht. Dies ist jedoch lediglich ein moeg-
 licher Zusatzeffekt, das Unternehmen hat in fundamentaler Hin-
 sicht weit mehr zu bieten:

 So sieht die interne Unternehmensplanung neben den bisherigen die
 Markteinfuehrung von 7 weiteren Wirkstoffen bis Ende 2004 vor,
 das Produktportfolio gestaltet sich umfangreich und diversifi-
 ziert. Neben der Entwicklung eines patentierten therapeutischen
 Impfstoffs gegen chronische Hepatitis B unmfasst die Produktpipe-
 line eine Vielzahl weiterer aussichtsreicher Projekte:

 - Kombinationsimpfstoff Diphterie, Tetanus, Keuchhusten
   Hepatitis B, Markteinfuehrung ab 2004 erwartet

 - Zwei-Dosen-Impfstoff gegen Hepatitis B, Markteinfuehrung ab
   2004 erwartet

 - Inaktivierter Polio Impfstoff (IPV), Markteinfuehrung ab
   2004 erwartet

 - Therapeutische Impfstoffe gegen Hepatitis B und C,
   Markteinfuehrung ab 2007 erwartet

 - Rotavirus-Impfstoff, Markteinfuehrung ab 2007 erwartet

 Hierbei muss beruecksichtigt werden, dass die geplanten Massenim-
 pfungen der Unicef die Nachfrage sichern. Die konsequente Neuaus-
 richtung des Unternehmens von einem reinen Technologielieferanten
 in einen integrierten Impfstofflieferanten halten wir fuer aeus-
 serst begruessenswert.

 Grosse Marktchancen sehen wir fuer den Hepatitis B Impfstoff des
 Unternehmens in Indien, das mit ca. 25 Mio Neugeburten jaehrlich
 ein riesiger Markt fuer Rhein Biotech ist. Derzeit hindert ein JV
 mit einem indischen Pharmaunternehmen Rhein Biotech daran, den
 gesamten indischen Markt abzudecken. Per BuyOut steht nun die Be-
 endigung des JVs zur Diskussion, was die Marktpenetrationschancen
 von Rhein Biotech in Indien deutlich verbessert.

 Nachfolgend dokumentieren wir einige weiterfuehrende Details zum
 Unternehmen, die uns veranlassen, dem Unternehmen prosperierende
 Zukunftsaussichten zu bescheinigen:

 HINTERGRUNDINFORMATIONEN ZUM UNTERNEHMEN

 Die Rhein Biotech-Gruppe entwickelt, produziert und vermarktet
 Wirkstoffe (Impfstoffe, Therapeutika) zur Vorbeugung und Behand-
 lung von Massenkrankheiten. Das Unternehmen verfuegt ueber ein
 umfangreiches Portfolio an Technologien zur hocheffizienten Pro-
 duktion von rekombinanten Proteinen (Proteine als Wirkstoffe fuer
 Impfstoffe / Therapeutika). Strategisches Ziel der Rhein Biotech
 ist es, sowohl mittels organischem Wachstum als auch aufgrund ge-
 zielter Akquisitionen weltweit eine fuehrende Stellung in den
 Kerngeschaeftsbereichen zu erlangen. Bis 2006 strebt das Unter-
 nehmen im weltweiten Impfstoffmarkt einen Marktanteil von einem
 Drittel an. In Anbetracht der bisherigen Produkt- und Marketing-
 erfolge sowie hinsichtlich der aussichtsreichen Produktpipeline
 halten wir diese Zielsetzung fuer realisierbar.

 Nach einer akquisitionsbedingten Wachstums- und Gewinnexplosion
 konnte Rhein Biotech das stuermische Wachstum auch im ersten
 Halbjahr 2001 fortsetzen. So erhoehte sich der Konzernueber-
 schuss um rund 48% auf 3,7 Mio. Euro. Das Betriebsergebnis
 (EBIT) verbesserte sich von 4,1 auf 4,8 Mio. Euro - ein Plus von
 17%. Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen
 (EBITDA) ist um 21% gewachsen und lag damit bei 8,6 (7,1) Mio.
 Euro. Der Umsatz lag bei 38,1 Mio. Euro gegenueber 20,4 Mio. Eu-
 ro in der Vergleichsperiode 2000 - ein Zuwachs von 87%. Motor
 des Wachstums waren die Produktverkaeufe. Damit ueberraschte das
 Unternehmen mit diesen positiven Halbjahreszahlen Anleger und
 Analysten gleichermassen.

 Wir sehen der Zukunft des Unternehmens langfristig sehr positiv
 entgegen. So fordern die supranationalen Gesundheitsorganisatio-
 nen verstaerkt den Einsatz von Kombinationsimpfstoffen gegen die
 Krankheiten Diphtherie, Tetanus, Keuchhusten, Hepatitis B und
 Hirnhautentzuendung. Vor diesem Hintergrund vereinbarten Rhein
 Biotech und Chiron Vaccines, einem weltweit fuehrenden, NASDAQ-
 notierten Biotechnologie-Unternehmen, im zweiten Quartal 2001 ei-
 ne Kooperation zur Entwicklung dieser Kombinationsimpfstoffe.

 Eine weitere Kooperation hat Rhein Biotech mit SVM/RIVM, dem nie-
 derlaendischen Nationalinstitut fuer Gesundheit und Umwelt, ueber
 die Lieferung spezieller inaktivierter Polio-Impfstoffe (IPV) ab-
 geschlossen. Der Vorteil dieser IPV besteht darin, dass sie im
 Vergleich zu den noch immer weit verbreiteten oral (OPV) verab-
 reichten abgeschwaechten Polio-Vakzinen sicherer sind. Darueber
 hinaus ist der IPV-Impfstoff potentieller Bestandteil neuer Kom-
 binationsimpfstoffe und daher fuer Rhein Biotech auch von strate-
 gischem Interesse. Daneben bestehen auch mit Aventis, Roche und
 Roesch Kooperationen.

 Durch eine deutliche Erweiterung der Produktions- und Forschungs-
 kapazitaeten von Rhein Biotech und Green Cross Vaccine im ersten
 Halbjahr 2001 ist Rhein Biotech nunmehr in der Lage, auf Pharma-
 standard mehrere Produktionsprozesse - und damit mehrere Produkte
 gleichzeitig zu entwickeln. Positiv ist dabei auch, dass Rhein
 Biotech in Zusammenarbeit mit fuehrenden Wissenschaftlern eine
 neue Technologie entwickelt hat: diese dient der Herstellung ei-
 nes neuartigen therapeutischen Impfstoffs gegen chronische Hepa-
 titis B. Damit besteht die Moeglichkeit, diese schwere Erkrankung
 effektiv und nachhaltig zu heilen. Die Technologie ist patentiert
 und Rhein Biotech besitzt die exklusive Lizenz. Mit diesem rich-
 tungsweisenden Forschungsprogramm hat Rhein Biotech den Grund-
 stein fuer eine neue Technologieplattform gelegt, denn potentiell
 lassen sich auf dieser Basis weitere therapeutische Impfstoffe
 entwickeln.

 Das Marketing des Unternehmens hat weiter das Ziel, die Anteile
 auf schon besetzten Maerkten zu erhoehen und mit dem bestehenden
 Produktportfolio neue Maerkte zu erschliessen. Die F&E-Aktivitae-
 ten sollen parallel weiter ausgebaut werden, um die Produkte in
 der Pipeline schneller zur Marktreife zu fuehren. Im zweiten
 Halbjahr erwarten wir wieder eine Steigerung der Bruttomarge so-
 wie eine insgesamt positive Entwicklung, da im 2. Halbjahr 2001
 unter anderem die Bestellung eines Hepatitis-Impfstoffes durch
 die globale Impfvereinigung GAVI zur Ausfuehrung steht.

 Rhein Biotech, WKN: 919544

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 8. MERGERS & KOOPERATIONEN / Kontron, Articon-Int., e-m-s ..
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KONTRON EMBEDDED, WKN: 523990

 Die Kontron Embedded Computers AG uebernimmt einen der groessten
 Anbieter der Embedded Computer Technologie, die US-amerikanische
 Industrial Computer Source Inc. (ICS) zu 100 Prozent. Wie der
 Kontron-Vorstand mitteilte, wurde das in San Diego (Kalifornien)
 ansaessige, auf die Entwicklung und Fertigung von Embedded Compu-
 ter Systemen spezialisierte Unternehmen, zu einem Kaufpreis von
 23 Mio. US- Dollar erworben, der in bar bezahlt wird. Angesichts
 der sehr guten Marktstellung des Unternehmens und eines im abge-
 laufenen Geschaeftsjahr 2000/01 (31. Maerz) erreichten Umsatzes
 von ueber 170 Mio. DM sei dies ein sehr guenstiger Kaufpreis fuer
 die vollkommen schuldenfreie Firma. Die ICS war zwar im abgelau-
 fenen Geschaeftsjahr mit einem EBITA von minus 3 Prozent der Er-
 loese in der Verlustzone, allerdings erwarte man aufgrund eines
 Restrukturierungsprogrammes, das bis Ende dieses Jahres umgesetzt
 werden soll, sowie vielfaeltiger Synergieeffekte bereits fuer das
 Jahr 2002 ein leicht positives Ergebnis. Mit der Akquisition wird
 Kontron nach eigenen Angaben zum weltweit groessten ECT-Anbieter.

Articon-Integralis, WKN: 515 503

 Articon-Integralis AG, eigenen Angaben nach Marktfuehrer fuer IT-
 Sicherheitsloesungen in Europa, verkuendet heute ein strategi-
 sches Investment in Foundstone Inc. Kuerzlich sicherte sich Arti-
 con-Integralis bereits europaeische Distributionsrechte an Found-
 Scan, dem Vulnerability Assessment Service von Foundstone Inc.
 Die Investition in Hoehe von 2,5 Millionen USD fuer eine Minder-
 heitsbeteiligung an Foundstone Inc. ist zahlbar ueber die naechs-
 ten sechs Monate.

e-m-s new media AG, WKN: 521 280

 Die e-m-s new media AG hat einen Kooperationsvertrag mit der DVD
 Alliance in Moskau abgeschlossen, der die Vermarktung von insge-
 samt 93 Spielfilmen aus der e-m-s Bibliothek in Russland beinhal-
 tet. Die Kooperation sieht ebenfalls vor, dass die e-m-s new me-
 dia AG zukuenftig Zugriff auf den vielfaeltigen Lizenzstock der
 DVD Alliance haben wird, einem Zusammenschluss von verschiedenen
 russischen DVD-Anbietern.


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 9. ERGEBNISSE & PROGNOSEN / Poet, PSI, ACG, Balda, Linos, DCI
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COMROAD AG, WKN: 544940

 Die ComROAD AG, weltweit fuehrender Anbieter von Telematik-Netz-
 werken, hat im dritten Quartal des Geschaeftsjahres 2001 den Um-
 satz gegenueber dem Vorjahreszeitraum um ueber 110% auf Euro 27,9
 Mio. gesteigert. Durch verstaerkte Marketingaktionen anlaesslich
 der Messen "Internationale Funkausstellung" im August 2001 in
 Berlin, der "Internationalen Automobilausstellung" und dem "Eye-
 for-Auto" Telematik-Kongress im September 2001 in Frankfurt, so-
 wie dem "ITS (International Transport Services) World Congress"
 in Sydney, einer Road Show in China und der SYSTEMS in Muenchen
 im Oktober 2001 konnten in Zusammenarbeit mit den 36 ComROAD
 GTTS-Partnern, 3 Distributoren und ueber 800 Haendlern weltweit
 umfangreiche Auftraege generiert werden. Der Vorstand geht daher
 davon aus, dass der geplante Umsatz in Hoehe von Euro 95 Mio. im
 Geschaeftsjahr 2001 erreicht wird.

Poet Holdings, Inc., WKN: 928040

 Poet erzielte im letzten Quartal Umsaetze von 1,8 Millionen US-$.
 Im gleichen Vorjahresquartal lagen die Umsaetze um 44% hoeher
 bzw. bei 3,3 Millionen US-$. Der Nettoverlust belief sich im ak-
 tuellen Quartal auf 3,3 Millionen US-$ bzw. 0,30 US-$ je Aktie,
 im gleichen Vorjahresquartal verzeichnete Poet ca. 2,5 Millionen
 US-$ Verlust bzw. 0,24 US-$ je Aktie. In den kommenden zwei Quar-
 talen sollen Kosten gespart werden.

PSI AG, WKN: 696822

 Neben Investitionsstops bei einzelnen Kunden ist derzeit in eini-
 gen Geschaeftsfeldern der PSI eine deutliche Verlaengerung von
 Entscheidungsprozessen bei Investitionsentscheidungen erkennbar.
 Die PSI rechnet daher fuer das Geschaeftsjahr 2001 mit einem Um-
 satzwachstum von 15% und einer Steigerung des operativen Ergeb-
 nisses vor Firmenwertabschreibungen um 30%. Negativ entwickelt
 sich weiterhin das Geschaeft im Bereich eBusiness. Im Gegensatz
 dazu ist die Entwicklung der Geschaeftsfelder Energie und Tele-
 kommunikation weiterhin sehr positiv, so dass der Auftragsbestand
 im Konzern zum 30 September nochmals gesteigert werden konnte und
 nun 140 Millionen Euro betraegt. Dennoch wird PSI gezielt die
 Kosten und die Mitarbeiterkapazitaet an die veraenderten Rahmen-
 bedingungen anpassen.

TelesensKSCL AG, WKN: 529970

 Die TelesensKSCL AG teilt mit, dass die Verhandlungen mit Glaeu-
 bigern und Investoren erfolgreich abgeschlossen wurden und damit
 die erforderliche Liquiditaet bis zum voraussichtlichen Erreichen
 eines positiven operativen Cash-Flow gesichert ist. Im Ergebnis
 dieser Verhandlungen erhaelt TelesensKSCL 15 Mio. Euro zusaetzli-
 che Barmittel. Hierin enthalten ist die letzte Teilzahlung aus
 dem im Juni angekuendigten Finanzierungspaket.

ACG AG, WKN: 500770

 ACG AG gibt bekannt, dass die Umsatz- und Gewinnerwartungen fuer
 das Jahr 2001 schwaecher ausfallen als prognostiziert. Die Nach-
 frage nach Smart-Card Komponenten, Chips und elektronischen Baue-
 lementen hat sich im dritten Quartal des laufenden Geschaeftsjah-
 res nochmals verringert. Als Gruende fuehrt das Unternehmen die
 anhaltend schwache Lage der Weltwirtschaft an sowie den teilweise
 voelligen Stillstand des US-Geschaeftes im September 2001. Vor
 diesem Hintergrund passt die ACG AG ihre Prognosen fuer das Ge-
 schaeftsjahr 2001 an und erwartet einen Umsatz von EUR 340 Mio.
 bei einem leicht positiven operativen Ergebnis. Aus Vorsichts-
 gruenden nimmt die ACG im vierten Quartal zusaetzlich einmalige
 Sonderabschreibungen auf das Umlaufvermoegen in Hoehe von ca. EUR
 10 Mio. vor, so dass mit einem negativen EBITDA von bis zu EUR 8
 Mio. zum Jahresende gerechnet wird. Die kurzfristige Liquiditaet
 der Gesellschaft wird dadurch nicht belastet und liegt weiterhin
 stabil bei ueber EUR 40 Mio. Die ACG AG wird bis zum Jahresende
 Massnahmen zu konzernweiten Kapazitaetsanpassungen und Kostensen-
 kungen vornehmen.

CeoTronics AG, WKN: 540740

 CeoTronics AG, Audio Video Data Communication konnte im I. Quar-
 tal des Geschaeftsjahres 2001/2002 (1. Juni - 31. August) den
 nach US-GAAP konsolidierten Umsatz gegenueber dem Vorjahreszeit-
 raum um 15% auf 2.4 Mio Euro steigern. CeoTronics plant im lau-
 fenden Geschaeftsjahr den Umsatz um 13% zu steigern und ein po-
 sitives Ergebnis zu erreichen. CeoTronics liegt dabei im Plan.

Balda AG, WKN: 521510

 Drittes Quartal 2001: Ergebnisverbesserung gegenueber Vorquartal
 Bad Oeynhausen: Die Balda AG hat im dritten Quartal 2001 Umsatz-
 erloese in Hoehe von 40,8 Mio. Euro erzielt. Das sind 5,4% mehr
 als im zweiten Quartal. Das EBIT belaeuft sich auf 3,7 Mio. Euro,
 nach 3,2 Mio. Euro im Vorquartal. Die EBIT-Marge liegt damit bei
 9,1%. Das EBITDA belaeuft sich im dritten Quartal auf 8,1 Mio.
 Euro. Bei einem Konzernueberschuss von 1,3 Mio. Euro betraegt das
 Ergebnis pro Aktie 0,038 Euro (2. Quartal: 0,028 Euro). Erstmals
 konsolidiert wurde im dritten Quartal das Joint Venture Balda-Mi-
 kron. Das kumulierte Ergebnis repraesentiert die im Vergleich zum
 Vorjahr deutlich gesunkene Wachstumskurve des Handymarkts. Das
 kumulierte EBIT liegt mit 10,8 Mio. Euro um 23,6% unter dem Er-
 gebnis des Vorjahreszeitraums (14,1 Mio. Euro). Der Konzernueber-
 schuss von 3,9 Mio. Euro und das Ergebnis pro Aktie von 0,117 Eu-
 ro liegen um 42,3% unter den Vorjahresergebnissen (6,8 Mio. Euro/
 0,203 Euro). Die Umsatzerloese stiegen dagegen um 21,4% von 94,9
 Mio. Euro im Vorjahr auf 115,2 Mio. Euro. Balda rechnet im erfah-
 rungsgemaess staerksten vierten Quartal mit Umsaetzen von 48 Mil-
 lionen Euro. Der Hersteller von Komponenten fuer die mobile Kom-
 munikation geht ebenso wie seine Kunden in juengsten Prognosen
 davon aus, dass sich der Aufwaertstrend im Handymarkt im Jahr
 2002 deutlich beschleunigen wird. Waehrend Nokia im kommenden
 Jahr mit einem Wachstum im Unternehmen von 25 bis 35% rechnet,
 geht Balda von einer eigenen Umsatzsteigerung zwischen 20 und 30%
 aus.

DCI AG, WKN: 529530

 Die DCI-Gruppe wird in den ersten neun Monaten des laufenden Jah-
 res voraussichtlich einen Umsatz von rund 11,5 Mio. Euro (Vorjah-
 reszeitraum: 7,3 Mio. Euro) erzielen. Das EBITDA ( Ergebnis vor
 Zinsen, Steuern und Abschreibungen) betraegt minus 14,3 Mio. Eu-
 ro. Das operative Ergebnis (EBIT) belaeuft sich auf minus 39,8
 Mio. Euro und wird, wie bereits angekuendigt, insbesondere durch
 einmalige, nicht-liquiditaetswirksame Sonderabschreibungen auf
 Firmenwerte in Hoehe von 21,9 Mio. Euro belastet. Die DCI AG ver-
 fuegt ueber einen Finanzmittelbestand von 18,7 Mio. Euro. Fuer
 das Geschaeftsjahr 2001 plant die DCI einen Umsatz von 15 Mio.
 Euro und ein EBIT ohne Goodwill- Abschreibungen (21,9 Mio. Euro)
 von minus 24 Mio. Euro.

LINOS AG, WKN: 525650

 Die LINOS AG senkt ihre Umsatz- und Ergebniserwartungen fuer das
 laufende Geschaeftsjahr, da sich Auftraege von wichtigen Kunden
 ueber das bisher bekannte Mass hinaus verschieben werden. Fuer
 das Gesamtjahr erwartet das Goettinger Photonics-Unternehmen im
 Als-Ob-Vergleich zum Vorjahr nur noch ein einstelliges prozentu-
 ales Umsatzwachstum. Der Gewinn der LINOS AG wird gegenueber dem
 Vorjahr im Als-Ob-Vergleich deutlich zurueckgehen. LINOS reagiert
 umgehend auf die momentane Geschaeftsentwicklung, indem weitere
 Kostenreduzierungen durchgefuehrt werden.

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10. NACHRICHTEN & RESEARCH / BKN Int., Orad HiTec, W.O.M. ...
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BKN International AG, WKN: 529070

 BKN International AG, Produzent und Vertreiber von Zeichentrick-
 serien, gab heute die erfolgreiche Durchfuehrung seiner Kapital-
 erhoehung zum Preis vom Euro 6.21 bekannt, errechnet aus dem
 Durchschnitt der Boersennotierung der letzten drei Tage.

Orad Hi-Tec Systems Ltd, WKN: 928634

 Orad gibt bekannt, dass die Mediengruppe Telefonica Servicios
 Audiovisuales (TSA) 17 CyberGraphics-Systeme von Orad gekauft
 hat. Die spanische Telefonica wird CyberGraphics zur Bereitstel-
 lung von Echtzeit-Grafiken und Statistikdaten an verschiedene
 Fernsehsender fuer die Uebertragung der Basketball-Europaliga
 einsetzen. Es handelt sich hierbei um das groesste Einzelprojekt
 in der Geschichte von Orad.

W.O.M. WORLD OF MEDICINE AG, WKN: 663739

 Der Medizintechnik-Geraetehersteller W.O.M. WORLD OF MEDICINE AG
 hat die offizielle Zulassung der amerikanischen Food and Drug
 Administration (FDA) fuer den Vertrieb des patentierten Litho-
 tripsie-Lasers U100 fuer die schnelle und sichere intrakorporale
 Zertruemmerung von Nieren-, Harn- und Blasensteinen in den USA
 erhalten. Durch die FDA - Zulassung erschliesst sich WORLD OF
 MEDICINE die zweite Haelfte des weltweiten Marktpotentials fuer
 Steinbehandlung, das auf Basis sehr konservativer Annahmen auf
 rund 155 Mio. EURO geschaetzt wird (2001).



11. AKTIENSERVICE-MUSTERDEPOT / Entwicklung, Neuaufnahmen
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 PORTFOLIO

 Wert  Stueck  Kaufkurs  Aktuell  Performance  StopLoss  Haltezeit
 --------------------------------------------------

 AIXTRON        250    27,89    22,45    -20%     11,00  11.Woche
 CE CONSUMER    700     6,64     5,46    -18%      2,50  11.Woche
 BB BIOTECH      90    78,50    72,10    -08%     45,00  11.Woche
 DEAG           400    15,00    12,60    -16%      7,00  11.Woche
 MEDION         160    40,00    42,00    +05%     20,00  11.Woche
 THIEL LOG.     800    17,24    18,78    +09%      9,00  11.Woche
 CDV SOFT.      400    18,25    15,80    -14%     10,00  11.Woche
 KONTRON        500    12,85    14,37    +12%      6,00   6.Woche
 QIAGEN         400    13,69    20,50    +50%      9,00   4.Woche
 D.LOGISTICS   1200     7,05     8,49    +20%      4,00   2.Woche

 BRAINPOOL      500     3,55     3,30    -07%      2,50   7.Woche
 SENATOR       1000     2,50     3,10    +24%      1,90   7.Woche
 ELECTR. LINE   300    10,00    12,00    +20%      7,00   7.Woche
 COMROAD        300     5,55     9,55    +72%      4,00   7.Woche    
                                                                     
                                                                     
                           


 LIQUIDITAET:  59.715,80 Euro                        Kurse  XETRA
 DEPOTWERT:    85.815,50 Euro                     DIENSTAG Mittag    
 
 ----------------------------
 GESAMTWERT:  145.531,30 Euro      (letzte Woche 138.217,80 Euro)


 NEUAUFNAHMEN

 Nach dem 25%igen Kurssturz des Qualitaetswertes Teleplan sehen
 wie eine guenstige Einstiegsgelegenheit. Dennoch unterliegt ein
 Investment in Teleplan derzeit gewissen Unwaegbarkeiten (siehe
 auch entsprechende Analyse in dieser Ausgabe), so dass ein Enga-
 gement als spekulativ betrachtet werden muss und mit restrikti-
 ver Limittechnik versehen sein sollte. Wir erwerben zum naech-
 sten Handelstag 300 Stueck Teleplan-Aktien. Das Stop-Loss plazie-
 ren wir zunaechst restriktiv bei 13 Euro.


 PERFORMANCE-ANALYSIS / BENCHMARKING

 Wertentwicklung MUSTERDEPOT im Jahr 2001:   +  2,0 %
 Performance Benchmark NEMAX all share 01:   - 60,5 %
                                           -------------
 Outperformance Benchmark laufendes Jahr:    + 62,5 Prozentpunkte

 Performance Musterdepot seit Start 2.9.99:  + 45,5 %
 Performance NEMAX all im selben Zeitraum:   - 68,0 %
                                           -------------
 Outperformance Benchmark im selben Zeitraum +113,5 Prozentpunkte

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12. BANKANALYSEN / Ratings renommierter Institute - Neuer Markt
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 Die Liste ist alphabetisch sortiert, damit Sie Ihre Favoriten
 schnell auffinden koennen. Analysen ab 19.10. beruecksichtigt.

 TITEL          RATING               INSTITUT            DATUM

 ACG            Halteposition        AC Research         22.10.
 ACG            neutral              Helaba Trust        22.10.
 Articon-Integr aussichtsreich       AC Research         23.10.
 AT&S           neutral              Erste Bank          22.10.
 Balda          "buy"                Bankh Julius Baer   23.10.
 Balda          halten               LB Baden-Wuertt.    23.10.
 Balda          noch kein Kauf       AC Research         22.10.
 Balda          reduzieren           Commerzbank         19.10.
 Balda          reduzieren           Commerzbank         23.10.
 Balda          Underperformer       Hornblower Fischer  22.10.
 Bechtle        kaufen               LB Baden-Wuertt.    22.10.
 Bipop-Carire   Downgrade            WestLB Panmure      22.10.
 Carrier1       neutral              Helaba Trust        23.10.
 ce Consumer    halten               LB Baden-Wuertt.    22.10.
 ComROAD        kaufen               AC Research         23.10.
 ConSors        "hold"               Dresd Kleinw Wass.  19.10.
 DAB Bank       halten               LB Baden-Wuertt.    22.10.
 FJA AG         Gewinnmitnahmen      Consors Capital     22.10.
 Funkwerk       kaufen               Consors Capital     19.10.
 Highlight Com. "trading buy"        Hornblower Fischer  19.10.
 IDS Scheer     akkumulieren         LB Baden-Wuertt.    23.10.
 init           kaufen               Consors Capital     19.10.
 Kontron        akkumulieren         LB Baden-Wuertt.    19.10.
 Kontron Embed  "buy"                Dresd Kleinw Wass.  19.10.
 Kontron Embed  halten               Bankgesell. Berlin  22.10.
 Kontron Embed  kaufen               Consors Capital     19.10.
 Kontron        uebergewichten       Helaba Trust        19.10.
 Lambda Physik  reduzieren           Bankgesell. Berlin  19.10.
 Linos          meiden               AC Research         19.10.
 LPKF Laser     "neutral"            Morg Stan Dean Witt 23.10.
 Macropore      kaufen               DZ BANK             23.10.
 Mediascape Com."trading buy"        Hornblower Fischer  22.10.
 MediGene       langfr. aussichtsr.  EURO am Sonntag     22.10.
 MorphoSys      "sell"               Consors Capital     19.10.
 Nordex         akkumulieren         ABN Amro            22.10.
 Novasoft       uebergewichten       Bankgesell. Berlin  22.10.
 Orad Hi-Tec
 Systems        meiden               AC Research         23.10.
 Poet Holdings  meiden               AC Research         23.10.
 Rhein Biotech  sofort zugreifen     Global Biotech Inv. 22.10.
 Rofin-Sinar    "trading buy"        Hornblower Fischer  23.10.
 Roesch         meiden               AC Research         23.10.
 Teleplan       "LT buy"             Merrill Lynch       22.10.
 Teleplan       "outperform"         Morg Stan Dean Witt 22.10.
 Teleplan       "outperform"         Sal. Oppenheim      19.10.
 Teleplan       Downgrade            HSBC Trinkaus&Burk. 19.10.
 Teleplan       kaufen               ABN Amro            22.10.
 Teleplan       kaufen               AC Research         19.10.
 Teleplan       Kursziel 40 Euro     SEB                 19.10.
 Teleplan       neutral              Helaba Trust        19.10.
 Teleplan       verkaufen            Commerzbank         23.10.
 Thiel Logistik "strong buy"         SEB                 23.10.
 Wapme          Marketperformer      WGZ-Bank            23.10.

 Alle Angaben ohne Gewaehr und ohne Anspruch auf Vollstaendigkeit.

 Quellen: Aktiencheck, Institute, eigene, DPA, VWD

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aabb-cisco:

Hightech

 
25.10.01 11:19
Kein Silberstreif für High-Techs
 
(gatrixx) Schwere Zeiten für den amerikanischen Technologiesektor: Bereits vor den Anschlägen vom 11. September hatten sich die Kurse der meisten Technologietitel dem zunehmend schlechten Wirtschaftsklima angepasst. Ertragseinbrüche auf breiter Front, sinkende Investitionsquoten, Arbeitsplatzabbau und Vertrauensverluste auf Geschäfts- wie auf Konsumentenebene machten den einstigen Lieblingen der Anleger schwer zu schaffen.
Die britisch-amerikanische Investmentgesellschaft JP Morgan Fleming sieht kurzfristig noch keinen Silberstreif am High-Tech-Horizont. Die Terroranschläge auf die USA hätten die erhoffte Erholung der Technologiewerte um mindestens zwei Quartale zurückgeworfen, so die Einschätzung von Gary Liberman, Manager des FF-US Technology Fund.

Auf lange Sicht aber bleibt der Fondsmanager optimistisch: Die jüngsten Rückschläge hätten zwar den Zeitpunkt für eine Erholung des Marktes beeinflusst. An den langfristigen Chancen des Technologie-Segmentes habe er jedoch keinen Zweifel. "Die Erholung dürfte sich innerhalb eines normalen zyklischen Rahmens bewegen", sagte der Experte. "Wir rechnen mit einer Trendwende am Ende des nächsten Jahres."

Der Weg dafür sei geebnet: Der Markt werde zwangsläufig von der erheblichen Liquidität profitieren, die sich durch die Zinssenkungen der amerikanischen Notenbank angesammelt habe. Einen weiteren Pluspunkt des Technologiesektors sieht Libermann darin, dass sich die New Economy in den USA durch eine hohe Anpassungsfähigkeit an die Herausforderungen eines globalen Wettbewerbs auszeichne.

Bei der Titelauswahl rät Liberman zu striktem Stockpicking. Für den FF-US Technology Fund suche sein Team vor allem die Marktführer der jeweiligen Technologie-Bereiche. Unternehmen mit starker Marktposition würden zu den Hauptprofiteuren einer Trendwende gehören, erklärt Liberman. Zu diesen zählt er Veritas Software. Das Unternehmen sei führend in den Bereichen Datenspeicher- und Management-Software und setze hier eindeutig Standards.

Daneben befindet sich auch der Internet-Telefonie-Wert Sonus Networks im Fonds-Portfolio. Außerdem legt Liberman Wert auf die Wirtschaftlichkeit der Unternehmen. Die Lebensfähigkeit von Unternehmen wie Veritas, Siebel oder Sun Microsystems sieht er auch langfristig gesichert. Diese Firmen seien bereits frühzeitig profitabel gewesen und konnten entsprechende Erfolge vorweisen, so seine Begründung.

Das Portfolio des FF-US-Technology Fund hat Liberman im dritten Quartal weitestgehend unverändert gelassen. Der langfristige Fokus auf die Bereiche Software und Netzwerktechnik wurde beibehalten. "Wir haben keine neuen Werte aufgenommen", sagt Liberman. "Jedoch haben wir uns von einigen Titeln wie ART Technology Group, Comverse Technology oder Exodus Communications komplett verabschiedet." Insgesamt seien die Veränderungen lediglich marginal gewesen, so Liberman.

Die kurzfristigen Aussichten des Technologiesektors beurteilt der Experte zurückhaltend. Solange die Folgen der Anschläge noch nicht vollständig abzusehen seien, bleibe der Markt in Wartestellung. Dennoch rät Liberman Anlegern mit langfristigem Horizont schon jetzt dazu, antizyklisch Positionen aufzubauen. Wer sich von übermäßiger Risikoaversion und übertriebenem Pessimismus frei mache, dem eröffneten sich gute Einstiegschancen, meint der Fondsmanager. (mae)


25.10. - 07:30 Uhr
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