FTD : Union nach der PDS das schlechteste Ergebnis


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der hundesohn:

FTD : Union nach der PDS das schlechteste Ergebnis

 
18.09.02 17:38
Die Mehrheit der "FTD"-Redaktion hätte Rot-Grün empfohlen

Die Chefredaktion der "FTD" hatte der Redaktion zwar von vornherein klargemacht, dass der Wahlempfehlung kein basisdemokratisches Verfahren vorausgehen würde. "In der Regel werden Entscheidungen einvernehmlich gefällt. Hier muss jedoch die Chefredaktion entscheiden", hatte Chefredakteur Christoph Keese erklärt. Die Wahlempfehlung zugunsten der Union hatte in der Redaktion dennoch großen Unmut ausgelöst. "Bei einer Abstimmung in der Redaktion hätte die Union nach der PDS das schlechteste Ergebnis erzielt", sagte ein Redakteur gegenüber SPIEGEL ONLINE.

Um die "gesamte Meinungsbreite" der Zeitung abzubilden, aber wohl auch, um die internen Wogen zu glätten, durften in der Dienstag-Ausgabe der "FTD" Politik-Ressortleiter Thomas Hanke sowie die leitenden Redakteure Peter Ehrlich und Thomas Fricke ihre eigene Meinung kundtun.

Unter der Überschrift "Eine zweite Chance für Rot-Grün" erläutern Hanke, Ehrlich und Fricke, warum Stoiber trotz aller rot-grünen Fehler aus ihrer Sicht keine sinnvolle Alternative darstellt. "Wenn nur einigermaßen sicher wäre, dass die Union all dieses viel besser machen würde, wäre die Wahlentscheidung klar. Genau das ist aber nicht der Fall", heißt es im Text. Hinter Stoibers scheinbarer Wirtschaftskompetenz stecke ein finanziell gewagtes Sammelsurium. Außerdem sei die Zuwanderungs- und Familienpolitik der CDU nicht tragbar.

Stoiber sei weder sehr entscheidungsfreudig, noch besitze er ausreichende Führungsqualitäten. Daher sei die Union weder personell und konzeptionell reif für eine Rückkehr an die Macht. Rot-Grün hingegen habe in der Außenpolitik und in verschiedenen Reformprojekten gezeigt, dass die Koalition auf dem richtigen Weg sei. "Das spricht dafür, auf einen Regierungswechsel zu verzichten und Rot-Grün eine zweite (und vielleicht letzte) Chance zu geben", heißt es im Artikel.

Für Mittwoch ist laut Nicolas Förster eine weitere Sonderseite mit Reaktionen von Medienwissenschaftlern, Politikern und Lesern geplant. Dies sei ein weiterer Schritt dazu, die Wahlempfehlung so transparent wie möglich zu gestalten. "Jede Zeitung macht indirekte Wahlempfehlungen", so Förster. "Die Financial Times hat sich nur dazu entschieden, ihre offen zu sagen." Mit einem so heftigen Medienecho habe man aber nicht gerechnet.
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der hundesohn:

Weltweiter Schutz für wandernde Tierarten nötig

 
18.09.02 19:23
Weltweiter Schutz für wandernde Tierarten nötig
18.09.2002


Umweltminister Jürgen Trittin (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) hat einen weltweit besseren Schutz für wandernde Tierarten wie Zugvögel, Wale, Robben und Fledermäuse gefordert. Viele der etwa 6000 Tierarten seien vom Aussterben bedroht, sagte Trittin zu Beginn einer UN-Konferenz in Bonn.

Um diese Tiere zu schützen, sei eine enge internationale Zusammenarbeit notwendig, meinte Trittin. VertreterInnen aus rund 100 Ländern beraten auf der einwöchigen Tagung über die Erhaltung stark dezimierter Tierarten, darunter Wale, Seekühe, Wildkamele, Antilopen und viele Vogelarten. Grundlage ist die UN-Konvention zur Erhaltung wild lebender wandernder Tierarten (Convention on the Conservation of Migratory Species of Wild Animals, CMS).

Geprüft werden auf dieser 7. Vertragsstaatenkonferenz insgesamt 36 Anträge zur Neuaufnahme bedrohter Tierarten in die Schutzlisten. Darunter sind auch Anträge Australiens für sechs große Walarten. Der 1979 in Bonn geschlossenen Konvention sind inzwischen 80 Vertragsstaaten beigetreten. 85 wild lebende Tierarten genießen bereits strengen Schutz. Das Sekretariat des Übereinkommens hat seinen Sitz in Bonn.


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der hundesohn:

Die Versprechen der Schulden-Union

 
19.09.02 11:08
Nach vorsichtigen Schätzungen von Bankenökonomen würde das Unionsprogramm bis 2006 zu einer Belastung des Staatshaushalts von mehr als fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts beitragen. Wenn nur ein Teil der Vorschläge durchkäme, würde der europäische Stabilitätspakt spätestens nach ein paar Wochen gesprengt, ohne dass die Union eine Alternative präsentieren kann. Im Gegenteil: Offiziell klammert sie sich an den Pakt.


Weil die Ausgabenexplosion ins Chaos zu führen droht, stellt sich die Frage, was von den vielen schönen, aber teuren Vorschlägen der Union tatsächlich umgesetzt würde. Das Risiko ist hoch, dass eine Unionsregierung umso planloser Ausgaben zu kürzen beginnt, je mehr die finanziellen Möglichkeiten hinter den milliardenschweren Versprechen zurückbleiben.
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Bankerslast:

na ja... ts..ts...ts...ts...

 
19.09.02 11:30
Auslandsengagements in Deutschland brechen drastisch ein.
Nach einem explosionsartigen Anstieg haben ausländische Firmen ihre Direktinvestitionen in Deutschland 2001 wieder drastisch zurückgefahren.
(Sicherlich weil sie sehr viel Vertrauen in die Deutsche Regierung haben *g*).

Paris blickt auf Berlin "Armes Deutschland": Arbeitslosigkeit, Überschwemmung, berlin pleite und politische Sklerose.
Zwar ist Deutschland noch die größte Wirtschaftsmacht auf dem alten Kontinent, hat jedoch das schwächste Wachstum, vier Millionen Erwerbslose und Berlin, Symbol der Wiedervereinigung ist verarmt und ruiniert. (Le Monde)

Deutschland ist nicht mehr gefragt!
Weltweite Direktinvestitionen: USA im Plus mit 124 Mrd Dollar, dann Großbritannien im plus mit 54 Mrd. Es folgt Frankreich mit 53, Belgien mit 51, Niederlande mit 50, China mit 47, Deutschland mit 32 (-83,7!!!)
"Die Gründe sind hausgemacht" (BGA-Präsident Börner).

Irak-Krise: Bundeskanzler Schröder hat ohne Not international isoliert.
Rot-Grün will in dieser Frage klüger sein als die Völkergemeinschaft.

Amerika würde die Abwahl Schröders wohlwollen zur Kenntniss nehmen.

Bush nimmt Schröder nicht mehr ernst.

(Auszüge aus Tageszeitungen von gestern). Sollen wir weiterzitieren...?
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der hundesohn:

ts ts

 
19.09.02 11:39
Als Hauptursache für den kräftigen Rückgang in Deutschland nannte UNCTAD-Sprecher Jörg Simon die schwächelnde Weltkonjunktur gerade nach den Terroranschlägen vom 11. September. «Ich glaube nicht, dass zu sehr inländische Gründe dafür verantwortlich sind», sagte Simon in Berlin. Weltweit hätten sich die ausländischen Neuinvestitionen von 1,49 Billionen auf 735,1 Milliarden Dollar mehr als halbiert. Das sei der größte Rückgang seit 30 Jahren.

Zurückgegangen seien vor allem grenzüberschreitende Firmenkäufe und Verschmelzungen von Tochterunternehmen. Simon rechnete nicht damit, dass die wirtschaftliche Flaute und das schwache Geschäftsklima, insbesondere in den USA, noch in diesem Jahr überwunden werden.

Dass Deutschland beim Rückgang der Neuinvestitionen erheblich über dem EU-Durchschnitt von 60 Prozent liege, hänge vor allem mit der Fusionswelle im Jahr 2000 zusammen, sagte Simon. Allein das Zusammengehen von Mannesmann und Vodafone AirTouch habe damals Milliarden ins Land gebracht.  
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Bankerslast:

Lese doch bitte die

 
19.09.02 11:43
o. gen. Statistikzahlen nochmals. 11. September? Weshalb liegen andere europäische Staaten im Vorsprung?
Auslandsinvestitionen haben doch nichts mit dem 11. September zu tun. Ich bitte Dich.
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