Freiheit für Bankräuber

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Freiheit für Bankräuber Libuda
Libuda:

Freiheit für Bankräuber

3
10.03.14 10:36
#1
wird wahrscheinlich morgen die Fortseztung der Serie mit Carsten Marschmeyer auf der letzten Handelsblatt-Seite lauten, die heute mit entsprchenden Forderungen für Steuersünder startete. Und zwar folgt morgen nicht der Titel "Freiheit für Finanzterroristen", weil die im Gegensatz zu den von Summen her um einiger Zehnerpotenzen harmloseren Bankräubern eh noch alle frei herumlaufen und frei herumlaufen werden.  
Freiheit für Bankräuber Libuda
Libuda:

So etwas kann m.E. nur im Suff schreiben

3
10.03.14 11:19
#2
"Der Schaden, den Steuerhinterzieher anrichten, sei „ausschließlich finanzieller Art“. In einer Gesellschaft, „bei der die Rechtsprechung selbst bei tödlichen Unfällen unter Alkoholeinfluss häufig nur eine Bewährungsstrafe verhängt, steht eine Freiheitsstrafe für Steuertäter in keinem Verhältnis“, schreibt Maschmeyer. Sie stellten schließlich keine Gefahr für die Allgemeinheit dar."

Quelle: Handelsblatt - online

Indirekt bringen Steuerhinterzieher, wenn die Summe groß genug ist, vielleicht mehr Menschen um als ein Sufffahrer, dessen Tat ich hier nicht schönreden will - denn wenn ein Land wegen niedrigere Steuereinnahmen durch Steuerhinziehung nur  schlechtere Gesundheitsleistungen offerieren oder gefährliche Straßenkreuzungen nicht entschärfen kann, kann das auch tödlich sein.  
Freiheit für Bankräuber Libuda
Libuda:

Wer 18,5 Millionen hinterzieht ist nun wirklich

2
10.03.14 13:05
#3
kein Gefahr für die Allgemeinheit. Idioten, die soviel Steuern zahlen, sind dumme Kühe, die sich melken lassen. Da hat der Carsten recht: Wer tüchtig ist und den Leuten überflüssige Versicherungen andreht oder als Anwalt die Prozesse verlängert oder als Finanzterrorist Millardenboni kassiert, die aus Steuerngeldern refinanziert werden, erzielt Einkomen, das alles auf seinem Mist gewachsen ist - er kann nun einmal nichts dafür, dass er das verdient oder besser noch: bekommt.

www.spiegel.de/wirtschaft/...ziehung-vor-gericht-a-957792.html
Freiheit für Bankräuber Libuda

Hier bestätigt der Marschmeyer wieder einmal

 
#4
die These, dass man nur dann den Kunden vielen Versicherung andrehen kann, wenn man von diesen Versicherungen und ökonomischen Zusammenhängen nichts versteht - oder etwas volkstümlicher ausgedrückt: "Selig sind die Bekloppten, denn sie brauchen keinen Hammer."

Denn man muss schon ziemlich bekloppt sein, um einen derartigen Dünnpfiff abzulassen, wie das Veronicas Kästchen im Handelblatt getan hat:

„Deswegen plädiere ich für drastisch erhöhte Steuernachzahlungen und Geldstrafen an Stelle von Freiheitsstrafen. Lieber eine volle Staatskasse als einen vollen Knast!“, heißt es weiter. Überspitzt könne man sagen: „Wer die Kuh ins Gefängnis sperrt, kann sie nicht mehr melken.“ Und in einigen Fällen gingen sogar Arbeitsplätze verloren. Das könne nicht im Interesse der Gesellschaft und des Fiskus sein."

Dazu kann ich nur sagen: "Veronica - stell' das Kästchen in den Schrank und schließe fest zu!"


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