Finanzdebakel Gesundheitsfond -7,5 Milliarden

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Finanzdebakel Gesundheitsfond -7,5 Milliarden petruss
petruss:

Finanzdebakel Gesundheitsfond -7,5 Milliarden

8
06.10.09 22:27
#1
Nach Berechnungen des Schätzerkreises für die gesetzliche Krankenversicherung droht den Kassen im kommenden Jahr ein Minus von fast 7,5 Milliarden Euro. Millionen Versicherte müssen sich damit auf höhere Beiträge einstellen.


Hoffentlich setzt sich die FDP morgen mal durch und kippt diesen Fonds. Die Zeche zahlen mal wieder die Versicherten und Steuerzahler.

180 verschiedene Krankenkassen inklusive Verwaltungsapparat, wer braucht so viel Verwaltung? Ich habe soooo einen Hals!!!

Finanzdebakel Gesundheitsfond -7,5 Milliarden zockerlilly
zockerlilly:

man sollte die arzneimittelkosten senken.

5
06.10.09 22:31
#2
die sind in deutschland zu hoch.
Finanzdebakel Gesundheitsfond -7,5 Milliarden Maxgreeen
Maxgreeen:

So ein Schätzer kann sich auch verschätzen

7
06.10.09 22:34
#3
Erst falsch schätzen, dann Beiträge erhöhen, dann Überschüsse melden, dann Gehälter der Krankenkassen und Ärztehonorare erhöhen, dann wieder Defitiz schätzen, dann wieder Beiträge erhöhen ... ihr wisst wie es weitergeht.
Finanzdebakel Gesundheitsfond -7,5 Milliarden petruss
petruss:

Wer

 
06.10.09 22:35
#4
ist den "man"?

Kein Pharmakonzern bietet ein Arzneimittel zu einem Preis an, zu dem es sich nicht verkaufen lässt. Oder wie jetzt?
Finanzdebakel Gesundheitsfond -7,5 Milliarden Der Donaldist
Der Donaldist:

Deswegen wuill die FDP ja die Rabattabkommen

2
06.10.09 22:35
#5
der Kassen mit den Pharmakonzernen abschaffen, dann explodieren die Kosten erst richtig. Als ob derGesundheitsfond die Ursache wäre...
Finanzdebakel Gesundheitsfond -7,5 Milliarden Powerdynamit
Powerdynamit:

Zusatzbeiträge verlangen

 
06.10.09 22:36
#6
Warum soll der Steuerzahler für die Löcher aufkommen. Und Lohn Nebenkosten kann man auch nicht
erhöhen weil sonst die Arbeit zu Teuer wird.
Finanzdebakel Gesundheitsfond -7,5 Milliarden Maxgreeen
Maxgreeen:

#4 Rabatte, je grösser die Kasse ist je besser

2
06.10.09 22:36
#7
Wir brauchen noch mehr KK Fusionen
Finanzdebakel Gesundheitsfond -7,5 Milliarden Der Donaldist
Der Donaldist:

Ansonsten hätten die armen mittelständischen

 
06.10.09 22:37
#8
Pharmas keine Chance gegen die bösen asiatischen Generikahersteller.
Schon mal was von Marktwirtschaft gehört liebe FDP?
Finanzdebakel Gesundheitsfond -7,5 Milliarden zockerlilly
zockerlilly:

oje!

 
06.10.09 22:40
#9
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Finanzdebakel Gesundheitsfond -7,5 Milliarden Maxgreeen
Maxgreeen:

vor einigen Jahren habe ich gelesen das z.b.

4
06.10.09 22:41
#10
ein grosser Posten der Krankenkassen nur ca. 20.000 Versicherte ausmachen die extrem hohe Kosten für Arzneimittel haben. Das Medikament das diese Personen brauchen kostet über 15.000 euro im Monat. Es kann allerdings von einem anderen Hersteller für 1000 euro angeboten werden. Doch der teuere Hersteller hat sich mit dem billigen Hersteller geeinigt nicht den deutschen Markt zu beliefern.

Da wurde kurz seitens der KK gemeckert aber passiert ist nichts.
Finanzdebakel Gesundheitsfond -7,5 Milliarden dual
dual:

Maxgreen, weißt du noch, wie dieses

 
06.10.09 22:45
#11
Medikament heißt?
Brettchen kaputt
Finanzdebakel Gesundheitsfond -7,5 Milliarden jocyx
jocyx:

ich nehme täglich 1 ASS100

3
06.10.09 22:52
#12
in der Deutschen Apotheke kostet das magenfreundliche Aspirin über 6 Euro. Meine Medikamente beziehe ich fast ausschließlich aus der Türkei. Das Aspirin100 protect kostet dort 40 Cent und es kommt auch von Bayer ...
Finanzdebakel Gesundheitsfond -7,5 Milliarden petruss
petruss:

jocyx

3
06.10.09 22:59
#13
In der Türkei gibts auch Taschen von Joop die 10Euro kosten.
Finanzdebakel Gesundheitsfond -7,5 Milliarden petruss
petruss:

Hier

3
06.10.09 23:03
#14

mal eine Statistik:

 

Finanzdebakel Gesundheitsfond -7,5 Milliarden 6648597

Finanzdebakel Gesundheitsfond -7,5 Milliarden Maxgreeen
Maxgreeen:

#11 leider nein aber dieser Fall ist so ähnlich

2
06.10.09 23:08
#15
www.stern.de/wirtschaft/news/...-spritze-1500-euro-624236.html
Finanzdebakel Gesundheitsfond -7,5 Milliarden Depothalbierer
Depothalbierer:

sozialverträgliches ableben

 
06.10.09 23:09
#16
sollte mehr gefördert werden.

und wer älter ist als 80 zahlt alle operationen selbst. wie in engeland, dort läufts....
gott, vergib uns unsere schuld, unsere gläubiger weigern sich!

jetzt erst recht!! CO2 und spaß dabei !!

"politiker sind nicht an weisungen gebunden, wohl aber an überweisungen"
Finanzdebakel Gesundheitsfond -7,5 Milliarden Maxgreeen
Maxgreeen:

aus 2005 aus der Schweiz

2
06.10.09 23:18
#17
Die rund 30 % der Erkrankten mit den höchsten Kosten verursachen ca. 80 % der Gesamtkosten der
obligatorischen Krankenversicherung. Bei den Spitalkosten ist diese Konzentration noch ausgeprägter.
Über diese «Hochkostenfälle» besteht wenig Information, weder sind die verschiedenen beteiligten
Leistungserbringer und deren Zusammenarbeit bekannt noch kennt man die Kosten- und Behandlungsverläufe
über eine längere Zeitspanne.

www.bag.admin.ch/themen/...qbdqIV+baqwbKbXrZ6lhuDZz8mMps2go6fo
Finanzdebakel Gesundheitsfond -7,5 Milliarden stan2007
stan2007:

depothalbierer...und unterstützt wird das von

 
07.10.09 07:56
#18
den bestattungsunternehmern...habe ich irgendwo gelesen;-))
Wenn Idioten fliegen könnten,wäre HIER der Flughafen!!
Finanzdebakel Gesundheitsfond -7,5 Milliarden Shortkiller
Shortkiller:

Ach nö - nicht schon wieder die Debatte

 
07.10.09 08:04
#19
um Krankenkassen die 95% ihrer Beiträge für die interne Verwaltung aufwenden.
Signatur? Nein Danke.
Finanzdebakel Gesundheitsfond -7,5 Milliarden Timchen
Timchen:

Komisch ist auch immer wieder

5
07.10.09 08:47
#20
wie schnell die Finanzlöcher nach der Wahl auftauchen. Vor der Wahl sah sie noch keiner und alles lief rund alle waren erfolgreich alle wollten viel Geld an die Wähler verteilen.

jetzt brauchen sie erst mal wieder Geld um sich ihre taschen zu füllen.
http://www.goldseitenforum.de/wcf/images/avatars/avatar-1002.jpg

Ein Optimist kauft Gold und Silber, ein Pessimist Konserven.
Finanzdebakel Gesundheitsfond -7,5 Milliarden jezkimi
jezkimi:

Mit 93 ein neues Hüftgelenk

 
07.10.09 08:54
#21
oder andere Teile. Die Mediziner lassen keinen sterben. Das bringt Geld.
Die Zukunft kenne ich erst Morgen.
Finanzdebakel Gesundheitsfond -7,5 Milliarden SAKU
SAKU:

@shortie:

 
07.10.09 08:54
#22
Also im Jahr 2004 lagen die Verwaltungskosten bei 5,66%. Mittlerweile echt sooo hoch?
Kleiner Happen...
Finanzdebakel Gesundheitsfond -7,5 Milliarden SAKU
SAKU:

@dh & jezkimi:

 
07.10.09 09:41
#23
Da hat aber der VDK was dagegen...
Kleiner Happen...
Finanzdebakel Gesundheitsfond -7,5 Milliarden dual
dual:

@#15

 
07.10.09 09:58
#24
Die Aussagen des Interviewten sind starker Tobak,
übel, was für eine Mentalität da zu Tage tritt
Brettchen kaputt
Finanzdebakel Gesundheitsfond -7,5 Milliarden BarCode
BarCode:

Regt euch ab!

2
07.10.09 10:19
#25
In Nr. 1 steht die Lösung aller Finanzprobleme des Gesundheitswesens: Die FDP kippt den Gesundheitsfonds und schon gibts alles für lau!
"Wo die Verfügungsgewalt über Eigentum an Produktionsmitteln
zu Herrschaft über Menschen führt, ist ihre demokratische Kontrolle durch Mitbestimmung geboten."
Aus dem FDP-Programm von 1972
Finanzdebakel Gesundheitsfond -7,5 Milliarden dual
dual:

Ja mich würde mal interessieren, wie die

 
07.10.09 11:13
#26
FDP denn die Kausalität zwischen dem Gesundheitsfond und dem angebl. Milliardendefizit herleitet

So mit argumentieren, wo man auch in die Schule lernt...
Brettchen kaputt
Finanzdebakel Gesundheitsfond -7,5 Milliarden petruss
petruss:

FDP beißt bei Merkel auf Granit

 
07.10.09 16:49
#27

Finanzdebakel Gesundheitsfond -7,5 Milliarden 6653485

Die Nachricht von der Milliardenlücke im Gesundheitssystem erschwert die Koalitionsverhandlungen. Die Liberalen machen die umstrittene Beitragssammelstelle für das Defizit verantwortlich. Bei der Kanzlerin kommen sie damit nicht durch - sie plädiert auf unschuldig.    Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat den Gesundheitsfonds trotz des für 2010 erwarteten Milliardendefizits verteidigt. "Der Gesundheitsfonds ist kein Ausgabentreiber", sagte ihr Sprecher Ulrich Wilhelm am Mittwoch. Die Ausgabensteigerungen und das Defizit stünden "in keinem Zusammenhang mit der Existenz des Gesundheitsfonds". Familienministerin Ursula von der Leyen (CDU) machte andere Faktoren für das Defizit verantwortlich: Die Lohnsumme sinke, während die Ausgaben für Ärzte, Kliniken und die pharmazeutische Industrie gestiegen seien. "In der Tat, es gibt ein Finanzierungsproblem", sagte sie. Von der Leyen führt auf Unionsseite die Koalitionsgespräche über die Gesundheitspolitik. "Wir stellen uns darauf ein, dass wir sehr, sehr viele Tage verhandeln werden", sagte der FDP-Gesundheitsexperte Daniel Bahr nach der konstituierenden Sitzung der gemeinsamen Arbeitsgruppe Gesundheit. Seiner Ansicht nach ist die Geldsammelstelle sehr wohl für den erwarteten Fehlbetrag verantwortlich. "Der Gesundheitsfonds hat dazu beigetragen, dass die Finanzlast so groß geworden ist, dass sich Schulden aufgehäuft haben", sagte Bahr. Für die Versicherten wird das Gesundheitssystem wegen des drohenden Defizits wohl teurer. Die Krankenkassen können von ihren Mitgliedern Zusatzbeiträge erheben, wenn sie mit dem Geld aus dem Gesundheitsfonds nicht mehr auskommen. Auch könnte die Regierung den Einheitsbeitrag von derzeit 14,9 Prozent anheben. Auch zusätzliches Steuergeld zum Stopfen der Löcher ist möglich. In den 167 Mrd. Euro schweren Finanzpool der Krankenkassen fließen alle Beiträge der rund 70 Millionen gesetzlich Versicherten in Deutschland. Von dort wird das Geld an die derzeit 186 Kassen verteilt. Die FDP will die Beitragssammelstelle am liebsten ganz abschaffen. FDP-Verhandlungsführer Phillip Rösler betonte jedoch, dass seine Partei ohne Vorfestlegungen in die Gespräche gehe. Nach Auffassung der Liberalen sollen die Krankenversicherungen ihren Beitragssatz wieder selbst festsetzen dürfen. CDU-Gesundheitsexpertin Annette Widmann-Mauz warf der FDP vor, dass sie eine Privatisierung des Gesundheitswesens wolle. Das werde es mit der Union nicht geben. Unklar blieb, wie das Milliardenloch gestopft werden soll. Widmann-Mauz schloss höhere Steuerzuschüsse nicht aus. Der Spielraum sei aber wegen der krisenbedingten Belastung der Haushalte begrenzt. Sie kündigte Verhandlungen über die geltende Ein-Prozent-Grenze bei den Zusatzbeiträgen an. Die CSU drohte der Pharmaindustrie mit einem Sparpaket. "Da werden großartige Gewinne gemacht", sagte der bayerische Gesundheitsminister Markus Söder (CSU). "Und ich denke, wenn es darum geht, Einsparungen vorzunehmen, dann sicherlich dort - aber nicht zulasten der Patienten." Auf diese dürfe "auf keinen Fall eine Leistungskürzung zukommen", sagte der CSU-Politiker, der für seine Partei an den Koalitionsverhandlungen teilnimmt. Söder bekräftigte die Forderung, den Gesundheitsfonds und den Finanzausgleich der Kassen nach Krankheitsdaten umzubauen. "Die bisherige Struktur kann so nicht bleiben", sagte er. "Wir brauchen eine grundlegende Reform." Diese solle "Regionalisierungselemente" enthalten. Auch die scheidende Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) meldete sich noch einmal zu Wort. Sie wies auf Rücklagen von mehr als 5 Mrd. Euro bei den Krankenkassen hin. Statt das Geld zu horten, müsse es ausgegeben werden, bevor man die Versicherten belaste. "Die Krankenkassen sind keine Sparkassen", sagte Schmidt. Krisenbedingte Einnahmeausfälle sollten durch ein staatliches Darlehen ausgeglichen werden. Die Ersatzkassen forderten mehr Steuergeld für den Gesundheitsfonds und eine Erhöhung des Beitragssatzes von heute 14,9 Prozent. Anderenfalls müssten die Versicherten die fehlenden Milliarden über Zusatzbeiträge alleine finanzieren, sagte der Chef des Ersatzkassenverbands vdek, Thomas Ballast, dem WDR. Stattdessen müssten auch die Arbeitgeber an der Finanzierung beteiligt werden. Die mit dem Gesundheitsfonds eingeführte Möglichkeit für Zusatzbeiträge kritisierte Ballast grundsätzlich. Erstens reichten sie nach derzeitiger Gesetzeslage nicht aus, weil sie auf 37 Euro im Monat begrenzt seien. Außerdem verschlinge der bürokratische Aufwand, sie von jedem eigenen Kassenmitglied einzutreiben, allein bis zu 500 Mio. Euro. "Wenn man darauf verzichtet, würde man dieses Geld sparen", sagte Ballast.

Finanzdebakel Gesundheitsfond -7,5 Milliarden petruss

Bei

 
#28

frisch gepressten Orangensaft lässt es sich gut über Einsparungen schnacken.

Finanzdebakel Gesundheitsfond -7,5 Milliarden 6653524



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