evtl. ein neuer behandlungsansatz

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evtl. ein neuer behandlungsansatz zockerlilly
zockerlilly:

evtl. ein neuer behandlungsansatz

7
04.08.08 18:38
#1
zur leukämiebekämpfung.

-bevor ihr diesen artikel lest, möchte ich euch bitten, keine dämlichen bemerkungen oder sonstiges zu dieser forschung abzugeben. dazu ist mir das thema zu ernst. sachliche kritik dazu ist natürlich gerne gesehen.-



Methadon tötet Leukämiezellen - Ulmer Wissenschaftler finden neuen Ansatz in der Krebstherapie


Das Team um Dr. Claudia Friesen vom Institut für Rechtsmedizin (Ärztlicher Direktor Prof. Dr. Erich Miltner) des Universitätsklinikums Ulm konnte zeigen, dass Methadon, eigentlich ein Mittel gegen körperliche Entzugserscheinungen bei Heroinabhängigkeit, zum Absterben von Leukämiezellen führt. Das Medikament wirkte auch bei Leukämiezellen, die sich gegen Chemotherapien und Bestrahlung resistent gezeigt hatten. Die Ulmer Studie wurde jetzt in der renommierten Fachzeitschrift Cancer Research veröffentlicht.

weiter unter: idw-online.de/pages/de/news273048
evtl. ein neuer behandlungsansatz zockerlilly
zockerlilly:

vergessen, für die, die mit dem begriff

 
04.08.08 19:06
#2
"leukämie" nichts anfangen können.



Der Begriff „Leukämie“ steht für eine Gruppe von Krebserkrankungen des blutbildenden Systems, die sich bezüglich Häufigkeit, Ursachen, Behandlungsmöglichkeiten und Heilungsaussichten zum Teil stark voneinander unterscheiden. Eine Leukämie ist in der Regel durch eine stark erhöhte Zahl weißer Blutkörperchen im Blut gekennzeichnet. Darauf weist auch der Begriff „Leukämie“ hin: Er bedeutet übersetzt „weißes Blut“.

wen es interessiert, kann hier weiterlesen:


www.krebsgesellschaft.de/db_leukaemie,31737.html
evtl. ein neuer behandlungsansatz McMurphy
McMurphy:

Eine bestechende Idee, aber ohne Praxisrelevanz

2
04.08.08 19:12
#3
so die Schlußfolgerung ganz unten
:(
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Methadon tötet Krebszellen in Blutproben  
   Das bei Drogenabhängigen gebräuchliche Substitutionsmittel Methadon tötet Leukemiezellen, ohne die gesunden Blutzellen zu beschädigen. Der Effekt wurde aber bisher nur in Blutproben beobachtet.  
   
Gefährliche Bindefähigkeit    
 


 Methadon hat die Eigenschaft, dass es an die Opiatrezeptoren im Gehirn andockt und damit die Wirkung von Rauschgiften wie Heroin verhindert. Genau diese Bindefähigkeit kommt auch beim Einsatz gegen Krebszellen zum Tragen.

Schon 1999 konnten Forscher nachweisen, dass die Substanz Lungenkrebszellen bei einem Labortest tötete. Nun berichtete Claudia Friesen, Molekularbiologin an der Universität Ulm, im Journal "Cancer Research" (Ausgabe vom 1. August, doi: 10.1158/0008-5472.CAN-08-1227), dass sie bei Leukämie-Zellen die gleiche Wirkung beobachten konnte.  
   
Krebszellen tot, gesunde unbeschädigt    
 


 48 Stunden, nachdem sie Blutproben 30, 20, 15 und zehn Mikromol Methadon pro Liter beigemischt hatte, waren in der Probe mit der höchsten Dosis alle Krebszellen tot, die gesunden hingegen unbeeinträchtigt. Offenbar verfügen nur die Leukämiezellen über einen spezifischen Rezeptor, an den sich das Methadon binden kann.

Es zeigte sich, dass die Substanz sogar jene Zellen vernichten konnte, die vorher alle anderen Krebsmedikamente überlebt hatten.  
   
Zweifel an Praxisrelevanz    
 


 Als nächsten Schritt plant Friesen nun Tierversuche, um mehr über die Nebeneffekte der Methadon-Verabreichung zu erfahren. Ihr Fachkollege Scott Kaufmann von der Mayo Clinic in Rochster zeigt sich hingegen in "Science Now" skeptisch, dass der Ansatz jemals in der Krebsbehandlung eingesetzt wird.

Eine Dosis von 30 Mikromol pro Liter wäre für den Menschen hochgiftig. Seine Schlussfolgerung: "Eine bestechende Idee, aber ohne Praxisrelevanz."

[science.ORF.at, 4.8.08]  
science.orf.at/science/news/152200
Wann wirds mal wieder richtig Sommer? R.C.
evtl. ein neuer behandlungsansatz bernstein
bernstein:

hab einmal mal einen bericht über

 
04.08.08 19:13
#4
das kinderkrebszentrum in jena gesehen.wem da die augen trocken bleiben
ist in meinen augen kein mensch.
evtl. ein neuer behandlungsansatz zockerlilly
zockerlilly:

aber es ist ein ansatz.

 
04.08.08 19:18
#5
so, wie es früher auch mal ansätze zur bekämpfung von krankheiten gab, die für uns heute kaum mehr eine gefahr darstellen. ich habe sehr viel achtung vor diesen klugen und motivierten leuten, die über das eigentlich maß hinaus, sich aus interesse und forschungsgeist in diese sache reinhängen.
evtl. ein neuer behandlungsansatz minesfan
minesfan:

War da nicht auch was mit

 
04.08.08 20:15
#6
Canabis, daß angeblich Krebszellen abtöten soll?
Ich bin nie arbeiten gegangen weil es mir Spass macht, sondern weil der Hintern was zum kacken braucht. (Zitat: zombi17)
evtl. ein neuer behandlungsansatz zockerlilly
zockerlilly:

berni, das stimmt nur zum teil.

 
04.08.08 20:20
#7
als mitarbeiter auf der onkologie kannst du es dir einfach nicht leisten, jedes mal in tränen auszubrechen. das klingt zwar sehr hart, ist aber ein selbstschutz, den man sich zwangsläufig angewöhnen muss.
evtl. ein neuer behandlungsansatz McMurphy

Vitamin-C-Injektion tötet Krebszellen ab

 
#8
HOCH DOSIERT
Vitamin-C-Injektion tötet Krebszellen ab
Es könnte ein spektakuläres Comeback werden: Lange Zeit war Vitamin C in der konventionellen Krebstherapie abgeschrieben. Nun haben Forscher mit seiner Hilfe das Krebswachstum bei Versuchstieren stoppen können - aber nur in hohen Dosen und direkt ins Blut injiziert.

weiter

www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,570113,00.html
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