Erdwärme an die Börse
Der Erdwärme-Spezialist Daldrup und Söhne will noch in diesem Monat an die Börse. Das kleine Unternehmen aus dem Münsterland will mit dem IPO etwa 20 Millionen Euro einnehmen und sich dafür eine Bohranlage kaufen.
Bohren im Dienste der Umwelt
Der Börsengang sei für Ende November geplant, teilte das Familienunternehmen aus Ascheberg mit. Aktien können interessierte Anleger in der Preisspanne zwischen 13 und 14,50 Euro zeichnen, die Angebotsfrist läuft bis kommenden Mittwoch. Der IPO soll dann am Freitag, den 30. November, stattfinden.
Notieren lassen will sich Daldrup im wenig regulierten Entry Standard, was für ein Unternehmen dieser Größe deutliche Preisvorteile bietet. Nach einem erfolgreichen Börsengang wären 25 Prozent der Aktien im Streubesitz, der Rest bliebe im Familienbesitz. Firmenchef Josef Daldrup, der derzeit die Mehrheit hält, will seinen Anteil auf etwa 39 Prozent verringern.
Bohranlage für 15 Millionen
Etwa 20 Millionen Euro will Daldrup und Söhne aus dem Börsengang einnehmen. Unter anderem plant die Familienfirma die Anschaffung einer 15 Millionen Euro teuren Bohranlage. Daldrup ist Spezialist für geothermische Bohrungen. Dieses Verfahren zur Gewinnung von Wärme, das auch Privathaushalte geeignet ist, erfreut sich bei dem derzeit hohen Ölpreis steigender Beliebtheit.
"Wir wollen uns Kapitalquellen für weiteres Wachstum erschließen, um die Chancen des aktuell sehr günstigen Marktumfeldes offensiv nutzen zu können", erklärte Firmenchef Josef Daldrup. Die Firma verweist in diesem Zusammenhang auf eine Studie des Europäischen Geothermie-Energierates, wonach allein die geothermale Wärmeerzeugung bis 2020 um jährlich elf Prozent zunimmt.
2006 erwirtschaftete Daldrup mit rund 150 Beschäftigten 25 Millionen Euro Umsatz und ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern von rund vier Millionen Euro. Das Unternehmen ist in Deutschland, dem europäischen Ausland sowie im Nahen Osten und Afrika tätig.
Der Erdwärme-Spezialist Daldrup und Söhne will noch in diesem Monat an die Börse. Das kleine Unternehmen aus dem Münsterland will mit dem IPO etwa 20 Millionen Euro einnehmen und sich dafür eine Bohranlage kaufen.
Bohren im Dienste der Umwelt
Der Börsengang sei für Ende November geplant, teilte das Familienunternehmen aus Ascheberg mit. Aktien können interessierte Anleger in der Preisspanne zwischen 13 und 14,50 Euro zeichnen, die Angebotsfrist läuft bis kommenden Mittwoch. Der IPO soll dann am Freitag, den 30. November, stattfinden.
Notieren lassen will sich Daldrup im wenig regulierten Entry Standard, was für ein Unternehmen dieser Größe deutliche Preisvorteile bietet. Nach einem erfolgreichen Börsengang wären 25 Prozent der Aktien im Streubesitz, der Rest bliebe im Familienbesitz. Firmenchef Josef Daldrup, der derzeit die Mehrheit hält, will seinen Anteil auf etwa 39 Prozent verringern.
Bohranlage für 15 Millionen
Etwa 20 Millionen Euro will Daldrup und Söhne aus dem Börsengang einnehmen. Unter anderem plant die Familienfirma die Anschaffung einer 15 Millionen Euro teuren Bohranlage. Daldrup ist Spezialist für geothermische Bohrungen. Dieses Verfahren zur Gewinnung von Wärme, das auch Privathaushalte geeignet ist, erfreut sich bei dem derzeit hohen Ölpreis steigender Beliebtheit.
"Wir wollen uns Kapitalquellen für weiteres Wachstum erschließen, um die Chancen des aktuell sehr günstigen Marktumfeldes offensiv nutzen zu können", erklärte Firmenchef Josef Daldrup. Die Firma verweist in diesem Zusammenhang auf eine Studie des Europäischen Geothermie-Energierates, wonach allein die geothermale Wärmeerzeugung bis 2020 um jährlich elf Prozent zunimmt.
2006 erwirtschaftete Daldrup mit rund 150 Beschäftigten 25 Millionen Euro Umsatz und ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern von rund vier Millionen Euro. Das Unternehmen ist in Deutschland, dem europäischen Ausland sowie im Nahen Osten und Afrika tätig.