Endlich, das Sommerloch: Quatschnews ohne Ende

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Endlich, das Sommerloch: Quatschnews ohne Ende

 
22.06.05 06:24
#1
Thread für typische Sommermeldungen, die uns alle vom Sockel reissen:

1. Sommerloch bereits vor ca. 95 Jahren entdeckt:

Endlich, das Sommerloch: Quatschnews ohne Ende Scontovaluta
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Sensationell: Sommerloch entdeckt!

 
22.06.05 06:29
#2
Mutiger Höhlenforscher wagt das Unfassbare:
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Endlich, das Sommerloch: Quatschnews ohne Ende niebaum
niebaum:

Morgen aus Sommerloch

 
22.06.05 06:30
#3
Vollmondphase macht mir voll zu schaffen, dazu kommt noch die Hitze...

Wünsche allen einen schönen Tag.

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Sommerloch: Lamentieren ohne Ende?

 
22.06.05 06:38
#4
Wieder Weinfest in Sommerloch!
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Endlich, das Sommerloch: Quatschnews ohne Ende niebaum
niebaum:

Das ist etwas ungenau Scontov. o. T.

 
22.06.05 07:32
#5
Endlich, das Sommerloch: Quatschnews ohne Ende sonntagnacht
sonntagnacht:

Wie sich die Bilder gleichen (4) o. T.

 
22.06.05 08:05
#6
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Endlich, das Sommerloch: Quatschnews ohne Ende sonntagnacht
sonntagnacht:

und dann noch der Kommentar per BM

 
22.06.05 08:07
#7
    ID   Zeit   Aktionen
  Flamingoe   21.06.05  
  Hallo Knitterfalte, was treibt Dich zu der Annahme, dass ich Bilanz sei?
Endlich, das Sommerloch: Quatschnews ohne Ende B Ghost
B Ghost:

Winterbild aus Sommerloch

 
22.06.05 09:04
#8
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Mysteriöse Jaged am Eichsee

 
22.06.05 10:33
#9
Mysteriöse Jagd am Eichsee
Eine Schnappschildkröte versetzt die Badegäste im Eichsee bei Großweil in der Nähe von Garmisch-Partenkirchen in Aufregung. Vor drei Wochen soll das Tier einen Jugendlichen dort in den Finger gebissen haben, seitdem ist es untergetaucht. Heute Abend beginnt die Suche nach der Schnappschildkröte. Vielleicht entpuppt sie sich aber auch als "Sommerlochtier des Jahres 2005".


Schnappschildkröte
Einziger Beweis für die Existenz des exotischen Tieres ist das Foto eines Schildkrötenpanzers, der am Eichsee gefunden worden war. Dabei könnte es sich um einen ehemaligen Lebensgefährten der jetzt gesuchten Schnappschildkröte handeln. Nachdem diese Spezies durchaus ziemlich kräftig zubeißen kann, sah der Großweiler Bürgermeister Manfred Sporer Gefahr im Verzug. Mit Tauchern soll das Gewässer heute Abend nach dem Tier abgesucht werden. Bis dahin weist ein Hinweisschild die Badegäste auf die vermeintliche Gefahr hin: "Baden auf eigene Gefahr!"

Exoten aus Übersee
Normalerweise sind Schnappschildkröten in Nord- und Mittelamerika beheimatet. In Deutschland werden sie vereinzelt in Terrarien und Teichen gehalten. Die Tiere gelten als sehr angriffslustig: Werden sie bedroht, schnappen sie zu anstatt sich in ihren Panzer zurück zu ziehen. Die Schnappschildkröte gehört darüber hinaus zu einer ganz besonderen Tierart, die sich vor allem in der warmen Jahreszeit ansiedelt.

Sommerloch-Tiere

Kaiman "Sammy"
Im vergangenen Jahr hatte das Känguru "Heidi" wochenlang die Bewohner und die Polizei im niederbayerischen Rottal auf Trab gehalten. Zwei Jahre zuvor war hatte sich eine Geierschildkröte im Dornacher Weiher nahe der oberbayerischen Ortschaft Aschheim angesiedelt. Ob es jetzt die Großweiler Schnappschildkröte zu solch einer Berühmtheit wie einige Jahre zuvor der Kaiman "Sammy" aus einem Baggersee bei Dormagen bringen wird, bleibt abzuwarten. Nicht nur Polizei und Feuerwehr, sondern auch zahlreiche Journalisten und Kamerateams waren damals auf die Jagd nach dem exotischen Tier und nach einer Topmeldung in der nachrichtenarmen Zeit gegangen.


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Eichsee, nicht Eichisee,

 
22.06.05 10:53
#10

hier:
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Für die Sonntagnacht

 
22.06.05 14:11
#11
hier gibt es die Karten

www.plz-postleitzahl.de/
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Sonnenallergie? Na klar ,was denn sonst....!

 
22.06.05 15:06
#12
Die Sonne macht jedes dritte Bikini-Mädl krank
Junge Frauen leiden besonders

Zum Sommeranfang Sonne satt – wer möchte da nicht jede freie Minute im Schwimmbad, an der Isar oder zumindest im Grünen verbringen? Doch gestern wurde bekannt, dass die UV-Strahlen noch gefährlicher sind als bisher vermutet. Denn neben dem Hautkrebsrisiko droht jetzt auch noch eine unheimliche Sonnenallergie!

„Mindestens jeder zehnte Mensch reagiert inzwischen allergisch auf die Sonne“, warnt Privatdozentin Dr. Bernadette Eberlein-König (40) von der Hautklinik der Technischen Universität. „Möglicherweise sind es sogar doppelt so viele Opfer. Betroffen sind hauptsächlich junge Frauen. Ihre Haut juckt, sie wird rot, es bilden sich Papeln und Knötchen. Und das vor allem auf Dekolleté, Schultern und Armen.

Das geht so weit, dass die Patienten nicht mehr zum Baden gehen können oder sogar auf einen Urlaub im Süden verzichten müssen.“ Die Hautärztin leitet die Abteilung für Photodermatologie der Hautklinik am Biederstein. Hier bekommt sie vor allem die schlimmen Fälle zu sehen: „Wir behandeln die Patienten mit Cortison oder bestrahlen die Haut mit UV-Licht, das aber eine andere Wellenlänge hat als das Licht in Solarien. Doch Gott sei dank bildet sich die Sonnenallergie bei zahlreichen Patienten irgendwann auch von selbst wieder zurück.“

Auf dem großen Welt-Allergie- Kongress, der am Sonntag in München beginnt, diskutieren über 7000 Experten aus der ganzen Welt über die neuen Allergien. Dr. Eberlein- König: „Wir erhoffen uns hier endlich neue Erkenntnisse über die Auslöser der Sonnen-Allergie. Denn trotz intensiver Forschung ist es bis heute nicht gelungen, die Ursachen herauszufinden.“ Der Münchner Allergie-Spezialist Prof. Johannes Ring (59), der den Kongress leitet: „Es muss irgendeine Substanz geben, die unter der Einwirkung von Sonnenlicht die Allergie auslöst. Der wollen wir jetzt endlich auf die Spur kommen.“

Hormonelle Veränderungen, Sonnenschutzmittel oder Kosmetik scheiden als Ursache aus. Das haben die Experten bereits in vielen Versuchen festgestellt. Doch es gibt auch gute Nachrichten für alle Sonnen- Allergiker. Denn die Ärzte wissen inzwischen, wie man gegen die unheimlichen Allergie vorbeugen kann. Dr. Eberlein- König: „Das Auftragen von Vitamin- E-haltigen Cremes schützt vor den unangenehmen Symptomen. Die gibt es ohne Rezept als Kosmetik in Apotheken zu kaufen. Man sollte sie zusammen mit dem Sonnenschutzmittel anwenden. Vitamin-E-Kapseln zum Einnehmen zeigen dagegen keine Wirkung.“


MICHAEL TIMM
/21.06.2005, tz
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"Das ist gut für die Haut", hat da mal wieder

 
22.06.05 15:15
#13
Saison:

Allergisch gegen den eigenen Mann  
Methoden gegen die Spermaallergie

Der Ärzteverband deutscher Allergologen,...
 die Medical Tribune und...
 die Ärztewoche zum Thema

 Sperma-Allergie ist eine ernstzunehmende Erkrankung, die bei Frauen meist zwischen zwanzig und dreißig Jahren auftritt. Allergisch reagiert die Frau nicht auf die Spermazellen, sondern auf ein Protein, das sich in der Spermaflüssigkeit aller Männer befindet. Die Reaktionen reichen von Brennen, Jucken, Schwellungen über Hautausschläge, Durchfall, Erbrechen bis hin zum anaphylaktischen Schock, der tödlich enden kann.
  Therapieansätze sind im Akutfall klassische Antihistaminika-Medikamente, Cortison, Injektionspräparate oder Adrenalinsprays, auf Dauer versucht man es jedoch lieber mit Hyposensibilisierung und Allergenvermeidung, wie der Kondombenutzung. Bei Kinderwunsch werden im Labor Spermaflüssigkeit und Samenzellen getrennt und per künstlicher Befruchtung oder in der Retorte gezeugt.  

 Liebe und Zärtlichkeit gehören zu jeder gut funktionierenden Beziehung. Lustvolle Sexualität sollte dann der Höhepunkt der Vereinigung von Mann und Frau sein, doch nicht jede Frau kann dies ohne Folge genießen. Es gibt noch keine Fälle, wo der Mann eine echte Spermaallergie auf sein eigenes Sperma entwickelt hat. Die Spermaallergie ist vergleichbar mit dem Heuschnupfen, wobei man mit den Pollen in Kontakt kommt und innerhalb von einer halben Stunde den Fließschnupfen entwickelt. Ähnlich reagieren von der Spermaallergie betroffene Frauen, wenn sie mit dem Sperma des Mannes in Kontakt kommen. Ganz bestimmte Antikörper sprechen innerhalb von zehn bis dreißig Minuten an und führen zu den Symptomen.  

  Um eine Spermaallergie genau zu diagnostizieren, müssen beide Partner medizinisch untersucht werden, denn nicht jede unregelmäßige Körperreaktion muss gleich eine Sperma-Allergie sein. Zunächst wird das Sperma im Labor untersucht. Unter dem Mikroskop beobachtet man die verschiedenen Spermien und ihre Bewegung. Man unterscheidet zwischen müden und flotten Spermazellen, die je nach Anzahl die Qualität des Ejakulats ausmachen. Mit Hilfe eines Computers werden die Spermien statistisch erfasst. Jedoch ist der Mensch oder hier genauer die Frau der Technik und den Ärzten ein Stück voraus: Das Überraschende ist, dass die Frauen relativ schnell drauf kommen und auch relativ häufig wirklich selber als erste die Diagnose stellen, nur manchmal eher bei ihren Gesprächspartnern und Gesprächspartnerinnen auf Unglauben stoßen.  
  Die Frauen merken sehr schnell, dass sie jedes Mal nach Sperma-Exposition Beschwerden haben und sie merken auch relativ schnell, dass sie in dem Moment, in dem sie die Sperma-Exposition - beispielsweise durch die Benutzung eines Kondoms meiden - praktisch beschwerdefrei sind. Um sicherzugehen wird ein so genannter Scratchtest bei der Frau durchgeführt. Dazu wird vorher im Labor das Sperma des Partners aufbereitet. Die Spermaflüssigkeit wird dabei von den Samenzellen getrennt, denn bei einer richtigen Spermaallergie sind es gar nicht die Spermien selbst, auf die eine Frau reagiert, sondern eines der vielen Proteine, das sich in der Spermaflüssigkeit befindet. Die Testflüssigkeit wird nun in verschiedenen Verdünnungen auf die Haut gebracht. Ein Pikser bringt die Testflüssigkeit unter die Haut, um eine Reaktion zu erreichen.
  Die Dunkelziffer der Betroffenen ist vermutlich hoch, da nur die wenigsten Ärzte diese Allergie kennen. Zunächst beginnt sich die Haut zu röten und dann bilden sich die typischen Quaddeln auf der Haut. Der Test ist positiv. Natürlich kann man Sex einfach bleiben lassen, es geht aber auch mit Kondom. Eine weitere Möglichkeit ist die Hyposensibilisierung, bei der das Allergen schrittweise in immer höheren Dosen verabreicht wird, um so den Körper langsam daran zu gewöhnen. Wenn alles nichts hilft, muss die Chemie ran. Man kann Antihistaminika verschreiben, wie man sie aus der Heuschnupfen- oder aus der allergischen Asthmatherapie kennt. Nur ist es natürlich eine symptomatische Therapie. Viele Frauen wollen das Sperma wieder vertragen - vor allem wenn sie jünger sind und gleichzeitig Kinderwunsch haben.  
  Von ärztlicher Seite sollte in diesem Fall Notfallset verschrieben werden. Dieses Notfallset enthält unter anderem das Cortison, Antihistaminikum, eventuell sogar auch ein Adrenalinspray oder Injektionsmittel, da man sich nicht immer darauf verlassen kann, dass das Kondom auch hält. Richtig kompliziert wird es für die Spermaallergikerin beim Kinderkriegen. Denn dann muss das Sperma des Partners erst gewaschen werden. Im Labor wird das Ejakulat aufbereitet. In der Zentrifuge trennen sich die Spermazellen von der Spermaflüssigkeit - die Zellen sind schwerer und setzen sich daher unten ab. Mit einer Nährlösung werden die Spermazellen zehn Minuten in den Brutschrank bei 37 Grad Körpertemperatur gestellt. Danach haben sich die besonders aktiven Spermien oben abgesetzt.
  Um Sperma und Ei zusammen zu bringen, gibt es zwei Möglichkeiten: Bei der künstlichen Befruchtung wird das Sperma direkt in die Gebärmutter eingebracht. Der Kontakt mit der Spermaflüssigkeit ist so ausgeschlossen. Die andere Möglichkeit ist die in vitro-Methode, bei der das Kind in der Retorte gezeugt wird, das Sperma also direkt in die Eizelle gespritzt wird. Nach den ersten Zellteilungen wird der Fötus dann in den Mutterleib eingepflanzt. Die so entstehenden Schwangerschaften verlaufen dann in der Regel problemlos - und die Kasse zahlt auch. Allerdings sollten allergische Frauen jetzt nicht auf die Idee kommen, einfach den Mann auszutauschen. Denn das nutzt nichts - das verantwortliche Protein haben alle Männer.  

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Schildkrötenalarm

 
23.06.05 11:58
#14
Schnappschildkröten-Alarm im Eichsee: Bub gebissen
Tier(e) vermutlich ausgesetzt - 15-Jähriger am Finger verletzt

VON MICHAELA SPERER Großweil - Wie das bissige Tier in den See kam - unbekannt. Nun hält es die Großweiler in Atem: Eine nordamerikanische Schnappschildkröte hat zu Beginn der Badesaison im Eichsee den Schlehdorfer Felix Grad (15) derart in einen Finger gebissen, dass die Wunde mit einem Klammerpflaster versorgt werden musste: "Das war ein sehr großer Schmerz." Das Tier wurde seitdem nicht mehr gesehen. Bürgermeister Manfred Sporer ließ dennoch vorsorglich Warnhinweise anbringen und setzte zudem einen Taucher ein, um der Schildkröte auf die Spur zu kommen. Er geht davon aus, dass ein Unbekannter das Tier - es könnte sich auch um mehrere handeln - ausgesetzt hat.

Die Attacke, bestätigte Sporer gestern, habe sich bereits vor rund drei Wochen in dem beliebten Badesee im Moos östlich von Großweil ereignet. Felix Grad wollte sich mit seinen Spezln eine Schlammschlacht liefern. "Munition" wähnte er am Grund des Sees. Als er dort wühlte, plötzlich einen Schmerz verspürte und die Hand zurückriss, traute er seinen Augen nicht: Eine Schildkröte hatte sich derart in seinen Finger verbissen, dass er sie nicht mehr abschütteln konnte. "Das war ein beängstigender Moment", sagt der 15-Jährige - zumal er nicht immer Grund unter den Füßen verspürte. Vor lauter Schreck griff Felix Grad mit der anderen Hand um den Panzer, riss das Tier ab und warf es ins Wasser zurück.


Warnschilder aufgestellt


Nach der Erstversorgung hatte sich die besorgte Mutter am See umgesehen und ein weiteres Tier im Wasser gefunden, das bereits verweste. Sie fotografierte dessen Panzer und vergrub den Kadaver wegen des starken Geruchs. Der umgehend verständigte Schlehdorfer Bürgermeister Stefan Jocher gab die Angelegenheit an seinen Großweiler Kollegen weiter, auf dessen Gemeindegebiet sich der See befindet. "Seitdem wurden keine Tiere mehr gesehen, auch ist nichts mehr vorgefallen", sagt Sporer. Am See wurden mittlerweile Warnschilder aufgestellt, gestern Nachmittag suchte ein Taucher nach der oder den Schildkröte(n).

Wie Sporer in der Zwischenzeit herausgefunden hat, ist die Haltung dieser extrem aggressiven Tiere in Deutschland seit 1999 verboten. "Die ursprünglich aus Nordamerika stammenden Schildkröten können bis zu 80 Jahre alt werden, der Panzer kann einen Durchmesser von bis zu 40 Zentimetern erreichen. Außerdem haben größere Exemplare angeblich ein derart starkes Gebiss, dass sie einen Finger auch abbeißen können." Die Tiere seien zwar nicht heimisch, aber in der Lage, hierzulande zu überwintern (siehe "Das Stichwort"). Im Schlamm vergraben, lauerten sie auf ihre Beute - wie Felix Grad schmerzlich am eigenen Leibe erfahren musste.

Auch ein Taucher war im Einsatz


"Wir wissen nicht, wie viele Tiere es sind und wie lange sie sich schon im Eichsee befinden", sagt Sporer. Bei dem Fingerbeißer dürfte es sich wegen des noch kleinen Panzers um ein jüngeres Exemplar gehandelt haben. Neben dem Einsatz eines Tauchers versucht Sporer, der oder den Schildkröte(n) mit einer "List" habhaft zu werden. Er möchte die mit einem guten Geruchssinn ausgestatteten Tiere mittels Fleischstücken, die er an einer Schnur festband, anlocken.

Schnappi hin oder her: Die Badegäste haben der Sache wohl bisher noch nicht allzuviel Glauben geschenkt. Jedenfalls seien vereinzelte seit dem Vorfall schon wieder im Wasser gesehen worden. Für Felix Grad kommt das nicht in Frage. Er wolle nicht mehr im See schwimmen, bis sichergestellt sei, dass man alle Tiere gefunden habe: "Das ist mir zu gefährlich."


mm



22.06.2005
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Abtauchen, Marsch, Marsch...

 
24.06.05 12:15
#15
Der Bürgermeister lässt tauchen!
Such, such....
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Endlich, das Sommerloch: Quatschnews ohne Ende MD11
MD11:

dös kann der sich

 
24.06.05 12:20
#16
sparen.....der nächste Winter kommt bestimmt !

Und dann ist Schnappi hi........

Endlich, das Sommerloch: Quatschnews ohne Ende SAKU
SAKU:

Sommerloch...hmmm..

 
24.06.05 12:21
#17
was fällt mir zu Sommerloch ein?

Sahne, sportie helft mir mal ;o)
Endlich, das Sommerloch: Quatschnews ohne Ende sonntagnacht
sonntagnacht:

Mein schöner Rücken kann.. o. T.

 
24.06.05 12:21
#18


Moderation
Moderator: lth
Zeitpunkt: 26.04.12 14:47
Aktion: Löschung des Anhangs
Kommentar: Regelverstoß

Link: Forumregeln  

Endlich, das Sommerloch: Quatschnews ohne Ende MD11
MD11:

Rache der Mumie ?

 
24.06.05 12:23
#19
Forscher entziffern 3000 Jahre alten Fluch

Mainz (dpa) - Ein Mainzer Sprachwissenschaftler hat die nach Angaben der Johannes Gutenberg-Universität älteste alphabetische Inschrift entziffert und übersetzt. Es handele sich unter anderem um einen rund 3000 Jahre alten Fluch auf Grabschänder, teilte die Universität am Donnerstag in Mainz mit.
Der Althebräisch-Experte Reinhard Lehmann fotografierte die vollständig erhaltene phönizische Inschrift aus der Zeit von 1000 vor Christi auf einem schon 1923 entdeckten Sarkophag (Steinsarg) aus Byblos im Nationalmuseum der libanesischen Hauptstadt Beirut und entschlüsselte die Zeichen.

«Die 38 Wörter umfassende und in einem alten nordphönizischen Dialekt geschriebene Inschrift kann immer noch als das älteste zusammenhängend lesbare Zeugnis der im Prinzip bis heute verwendeten Alphabetschrift gelten», sagte Lehmann. Die entzifferte Inschrift laute übersetzt unter anderem: «...und deckt man diesen Sarkophag auf, dann sei entblättert der Stab seiner Gerichtsamkeit, sei umgestürzt der Thron seines Königtums und die Ruhe fliehe von Byblos...».

Was hätten die nun gemacht, wenn´s "Fuck YOU !! " geheissen hätte ???? :)
Endlich, das Sommerloch: Quatschnews ohne Ende SAKU
SAKU:

Hey sonntagnacht:

 
24.06.05 17:05
#20
DEIN Rücken?

Das is ja interessant - hier ist Weibsvolk anwesend ;o)
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Es geht weiter

 
28.06.05 08:58
#21
In Finger verbissen
Angst vor unheimlicher Schildkröte


 

| 27.06.05 |
Eine beißwütige Schildkröte namens „Schnappi“ sorgt in Bayern für Schlagzeilen.
Vor knapp einer Woche hatte sich „Schnappi“ am Eichsee von Großweil bei Garmisch-Gartenkirchen in den Finger eines Jugendlichen verbissen und dem 15-Jährigen eine klaffende Wunde zugefügt. Seitdem ist das Tier „untergetaucht“.

Die ursprünglich aus Nordamerika stammende Schnappschildkröte versteckt sich nach Erkenntnis von Großweils Bürgermeister Manfred Sporer (CSU) im schlammigen Boden des kleinen Badesees. „Eine Person hat das Tier vor einer Woche gesehen, seitdem gibt es keine neue Spur", sagte Sporer am Montag.

In Deutschland verboten

Freiwillige halten täglich Ausschau nach „Schnappi", wie der Rathauschef erläuterte. Das Auslegen von Fleischködern brachte jedoch nicht den erwünschten Erfolg. Schnappschildkröten können bis zu 40 Kilogramm schwer und 80 Jahre alt werden. Sie gelten als aggressiv. In Deutschland ist ihre Haltung daher verboten.

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Zur Abwechslung mal `ne Mamba

 
29.06.05 21:18
#22
Grüne Mamba beim Schlosspark in München gesichtet

Am Montag abend entdeckte eine Frau in der Nähe des Nymphenburger Schlossparkes in der Maria-Ward-Straße in München eine grüne Schlange und verständigte die Polizei. Nachdem Schlangenexperten befragt wurden, gehen diese davon aus, dass es sich dabei um eine hochgiftige Grüne Mamba handelt.

Da die derzeit hohen Temperaturen im Schlosspark ideale Lebensbedingungen für eine exotische Giftschlange bieten, sollten Besucher besonders vorsichtig sein, wenn sie von den Wegen im Nymphenburger Park oder sich auf einer Wiese sonnen. Ein Mamba-Biss ist absolut tödlich, wenn nicht in kürzester Zeit ein Gegengift gespritzt wird.

Die Polizei bittet die Bevölkerung, sofort die Polizei oder die Feuerwehr zu verständigen, wenn sie das Tier im Nymphenburger Schlosspark, im Botansichen Garten oder in den anliegenden Wald- und Wohngebieten in Nymphenburg sichten. Bislang hat sich noch kein Besitzer einer Giftschlange gemeldet, dass er sein Reptil vermisst.
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Der Rubel rollt

 
14.07.05 09:21
#23
Das "Schnappi"-Dorf beißt zurück
Teig-Schildkröten in Großweil ein Renner

Großweil - Großweil entwickelt sich zum "Schnappi"-Dorf: Die Schnappschildkröte, die im Eichsee einen Schüler in den Finger gebissen hatte und seitdem in der bayerischen Medienlandschaft hohe Wellen schlägt, erlangt langsam Kultstatus. Der Ort scheint immer mehr auf den Geschmack zu kommen - und beißt nun zurück: Die Großweiler Bäckerei "Luidl" stellt mittlerweile süße "Schnappis" aus Quarkteig her, und die finden reißenden Absatz. "Sie sind der Renner, wir bringen gar nicht genügend her", sagt Gabriele Luidl. Ihr Sohn Stefan, Chef der Backstube, hatte die findige Idee, seit vergangener Woche kommen die stattlichen "Schnappis" aus dem Ofen - anfangs aus Hefe-Butter-, nun aus Quarkteig. Zunächst beließen es die Luidls bei 100 Stück, mussten jedoch regelmäßig am Nachmittag nachproduzieren, "weil sie uns immer ausgegangen sind", sagt Luidl. Mittlerweile füllen 160 Teigtiere täglich die Ladentheke.

Der echte "Schnappi" liegt manchem schwerer im Magen. Noch immer bleibt die Schildkröte, die offenbar im Eichsee ausgesetzt wurde, verschwunden. "Sie ging auch in keine der Lebendfallen, die regelmäßig überprüft werden", sagt Großweils Bürgermeister Manfred Sporer. Er möchte nun mit einem Spezialisten Kontakt aufnehmen, "um ihn um Rat zu fragen." Sollten die Jäger weiter ohne Glück bleiben, "muss man sich damit auseinandersetzen, ob wir die Warnhinweise am Eichsee beibehalten, so dass die Gäste auf eigene Gefahr schwimmen gehen und die Gemeinde abgesichert ist", sagt Sporer.
Noch aber dauert die "Schnappi"-Mania an. Möglich, dass neben Backwerk weitere Souvenirs auf den Großweiler Markt kommen. Bürger, weiß Sporer, brachten die Frage auf, ob die beiden örtlichen Töpfereien nicht tönerne Schildkröten herstellen könnten. "Entsprechende T-Shirts waren ebenfalls im Gespräch." Überlegungen, die er für völlig in Ordnung hält. "Man muss auch die positiven Seiten, die sich durch diesen Vorfall ergeben, herausziehen" - zumindest, so lange "Schnappi" noch hohe Wellen schlägt.Silke Jandretzki


mm

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"Schnappi" Doof, äh, Dorf

 
20.07.05 12:56
#24
Das "Schnappi"-Dorf beißt zurück
Teig-Schildkröten in Großweil ein Renner

Großweil - Großweil entwickelt sich zum "Schnappi"-Dorf: Die Schnappschildkröte, die im Eichsee einen Schüler in den Finger gebissen hatte und seitdem in der bayerischen Medienlandschaft hohe Wellen schlägt, erlangt langsam Kultstatus. Der Ort scheint immer mehr auf den Geschmack zu kommen - und beißt nun zurück: Die Großweiler Bäckerei "Luidl" stellt mittlerweile süße "Schnappis" aus Quarkteig her, und die finden reißenden Absatz. "Sie sind der Renner, wir bringen gar nicht genügend her", sagt Gabriele Luidl. Ihr Sohn Stefan, Chef der Backstube, hatte die findige Idee, seit vergangener Woche kommen die stattlichen "Schnappis" aus dem Ofen - anfangs aus Hefe-Butter-, nun aus Quarkteig. Zunächst beließen es die Luidls bei 100 Stück, mussten jedoch regelmäßig am Nachmittag nachproduzieren, "weil sie uns immer ausgegangen sind", sagt Luidl. Mittlerweile füllen 160 Teigtiere täglich die Ladentheke.
Der echte "Schnappi" liegt manchem schwerer im Magen. Noch immer bleibt die Schildkröte, die offenbar im Eichsee ausgesetzt wurde, verschwunden. "Sie ging auch in keine der Lebendfallen, die regelmäßig überprüft werden", sagt Großweils Bürgermeister Manfred Sporer. Er möchte nun mit einem Spezialisten Kontakt aufnehmen, "um ihn um Rat zu fragen." Sollten die Jäger weiter ohne Glück bleiben, "muss man sich damit auseinandersetzen, ob wir die Warnhinweise am Eichsee beibehalten, so dass die Gäste auf eigene Gefahr schwimmen gehen und die Gemeinde abgesichert ist", sagt Sporer.
Noch aber dauert die "Schnappi"-Mania an. Möglich, dass neben Backwerk weitere Souvenirs auf den Großweiler Markt kommen. Bürger, weiß Sporer, brachten die Frage auf, ob die beiden örtlichen Töpfereien nicht tönerne Schildkröten herstellen könnten. "Entsprechende T-Shirts waren ebenfalls im Gespräch." Überlegungen, die er für völlig in Ordnung hält. "Man muss auch die positiven Seiten, die sich durch diesen Vorfall ergeben, herausziehen" - zumindest, so lange "Schnappi" noch hohe Wellen schlägt.Silke Jandretzki


mm (MünchnerMerkur)



14.07.2005
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Stoiber kürzte bekanntlich den Biologieunterricht

 
22.07.05 08:45
#25
Dummheit breitet sich aus:
 
Das Monster von Aschheim
Polizei hält harmlosen Findling für Schnappschildkröte

Aschheim - Eine 17 Zentimeter große Schildkröte hat gestern einiges an Verwirrung gestiftet. Das Tier war am Aschheimer Speichersee (Landkreis München) gefunden worden, und für die Polizei stand schnell fest: Eine gefährliche Schnappschildkröte wurde geschnappt. Das "Monster" entpuppte sich freilich als harmloser Zeitgenosse. Wie das Zoologische Institut dieser Zeitung auf Anfrage bestätigte, handelt es sich um eine Gelbwangen-Schmuckschildkröte, wie es sie in jedem Zoohandel gibt. 

 
Bereits seit Ende Mai fahndete die Ismaninger Polizei nach der Schildkröte, die im Ismaninger Weiher gesichtet worden war. Die Polizei vermutet, dass das Reptil dann bis zum Aschheimer Speichersee schwamm. Passanten fanden es am Mittwoch und übergaben es der Polizei in Ismaning. Dort kam es dann zu der falschen Artbestimmung, was der Gelbwangenschildkröte gestern sogar einen großen Presseauftritt im Münchner Polizeipräsidium bescherte.
Im Zoologischen Institut der Ludwig-Maximilians-Universität in München war der Betrüger wider Willen aber schnell enttarnt: als gewöhnliche Wasserschildkröte, wie sie ständig ausgesetzt werden. Am Rhein etwa gelten sie schon als Plage, denn im Handel werden sie süße drei bis vier Zentimeter groß verkauft. Ausgewachsen messen sie bis zu 25 Zentimeter.

Die Angst vor bissigen Schildkröten in Bayerns Gewässern ist aber nicht ganz unbegründet. Erst vor drei Jahren ging im Dornacher Baggersee Geierschildkröte "Eugen" um. Ein Badeverbot wurde erlassen, "Vorsicht Lebensgefahr"-Schilder aufgestellt. Sogar Polizeitaucher kamen zum Einsatz, denn Geierschildkröten sind angriffslustig, werden bis zu 80 Zentimeter lang und können auch Menschen mit ihren schnabelartig gebogenen Kieferkanten schwere Verletzungen zufügen. Gleiches gilt für Schnappschildkröten, die immerhin 60 Zentimeter erreichen können. Erst im Juni hatte ein Exemplar einem 15-Jährigen im Eichsee von Großweil (Kreis Garmisch-Partenkirchen) den Finger blutig gebissen. Das Tier, das den Spitznamen "Schnappi" erhielt, ist noch flüchtig. "Eugen" hingegen wurde gefasst und lebt heute im Zoologischen Institut. Auch Gelbwange "Schnappi II" bleibt vorerst dort. Weit weg von "Eugen". Denn der ist inzwischen fünf Mal so groß und ziemlich bissig.


WOLFGANG HAUSKRECHT, (Münchner Merkur)


21.07.2005  
Endlich, das Sommerloch: Quatschnews ohne Ende MD11
MD11:

Miss Piggy

 
22.07.05 16:00
#26
Australisches Schwein springt Rekord

- Ein Schwein aus Australien hat sich nach Angaben seines Besitzers mit einem 3,30 Meter weiten Sprung einen Platz im Guinness Buch der Rekorde gesichert. Das Tier sprang bei der Royal Darwin Show im Norden Australiens von einer fünf Meter hohen Plattform in ein wassergefülltes Bassin.
«Miss Piggy» war der Rekord sicher, weil sie als einziger Bewerber antrat. «Es war wirklich ein hervorragender Sprung», sagte der Besitzer des fünf Monate alten Schweins, Tom Vandeleur, der australischen Nachrichtenagentur AAP. «Sie sprang selbst von der Rampe in einer wunderbaren Bewegung - die Vorderbeine angezogen und die Hinterbeine weit ausgestreckt.»

Vandeleur war früher Schweinezüchter und wechselte mit seinen Tieren vor zehn Jahren in die Unterhaltungsindustrie, weil die Schweine angeblich Spaß an Auftritten gehabt hätten. Zu «Miss Piggys» Sprung in den Pool sagte Vandeleur: «Schweine lieben das Wasser. Sie fürchten sich nicht davor. Nur die Höhe macht ihnen Probleme.» Er versicherte, dass «Miss Piggy» ohne Zwang gesprungen sei. «Sie macht alles selbst. Sie wurde nicht gestoßen.»
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Kaninchen und Meerschweinchen als Köder

 
04.08.05 00:14
#27
Neues von Schnappi: Tierschützer auf den Barrikaden

Neue Aufregung rund um „Loch Leichlingen“: Ärger um fiese Jagdmethoden

Von SONJA KROHN und STEPHANIE LICHIUS

 
See-Pächter Bernd Schöning will die beiden Schnapp-Schildkröten im „Loch Leichlingen“ erwischen.

Leichlingen – Seit Tagen halten die Schnappis von „Loch Leichlingen“ ganz Diepental auf Trab.
Jetzt rufen die zwei ausgesetzten Schnappschildkröten, die im Stausee an der Talsperre ihr Unwesen treiben, sogar die ersten Tierschützer auf den Plan.

Schuld sind die drei im Wasser versenkten Hummer-Fangkörbe mit toten Kaninchen und Meerschweinchen.

Nachdem der Trick mit den Hühner-Ködern vergangene Woche nicht klappte, sollen die aasfressenden Super-Schnappis jetzt mittels Körben angelockt werden (EXPRESS berichtete).

Doch See-Pächter Bernd Schöning hat die Rechnung ohne die Tierschützer gemacht. „Es ist eine Unverschämtheit, die Tiere so fangen zu wollen. Ich überlege mir wirklich, Anzeige wegen Tierquälerei zu stellen“, erbost sich Andreas Schultheis aus Köln.

Der Mann weiß, wovon er spricht: Denn immerhin ist Schultheis Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde. Sein Arbeitsgebiet: die Arbeitsgemeinschaft Schildkröten.

Deshalb weiß Schultheis: „Die Schildkröten müssen spätestens alle dreieinhalb Stunden Luft holen – wenn sie aber heute in den Hummer-Korb schwimmen und der erst morgen wieder kontrolliert wird, sind sie schon lange tot. Das muss nicht sein. Die Tiere tun doch niemandem was. Die Talsperre ist ja auch kein Badesee.“

Pächter Bernd Schöning sieht der möglichen Anzeige gelassen entgegen. „Die Körbe liegen so, dass die Tiere atmen können. Ein viel größeres Problem wird es sein, die Tiere danach loszuwerden. Denn wer will sie schon haben? Das wird bestimmt ein Riesen-Zirkus.“

Die Suche nach den Schnappis – EXPRESS bleibt dran...(express.de).


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"Schnappi", das kultige Phantom

 
#28
Schildkröte im Eichisee bleibt untergetaucht - Experte macht wenig Hoffnung

Großweil - "Schnappi" besitzt längst Kult-Charakter in Großweil - auch wenn das Tier, das ein Unbekannter offenbar im Eichsee ausgesetzt hatte, mittlerweile das Dasein eines Phantoms führt: "Es ist nicht mehr gesehen worden", erklärt Bürgermeister Manfred Sporer. "Aber beim Baden war ja zuletzt auch nichts mehr los."

Und doch bleibt die Schnappschildkröte, die einen Schüler in den Finger gebissen hatte (wir berichteten), in vieler Großweiler Munde. Nachdem bereits laut über die Produktion von "Schnappi"-T-Shirts sowie -Tonfiguren nachgedacht worden war und die örtliche Bäckerei Luidl "süße" Teig-Schildkröten als Verkaufsschlager für sich entdeckt hatte, feiert das Dorf am 27. August eine "Schnappi-Fete". Großweil nutzt die Aufmerksamkeit und den Hype, den der medienträchtige Auftritt des Tieres der Gemeinde bescherte. Völlig legitim, findet Sporer: "Man zieht Aspekte aus der ganzen Geschichte und schaut, dass man die Gespräche darüber noch ein bissl am Leben erhält." Der Bürgermeister macht jedoch kein Hehl aus der Tatsache, dass er "froh ist, wenn wieder Ruhe einkehrt. Es fällt auch viel andere Arbeit im Gemeindebereich an - da kann man sich nicht nur um eine Schildkröte kümmern."
Die hielt Sporer auf Trab, der unter anderem vergeblich versuchte, dem Tier mit einem Tauchereinsatz, Lebendfallen und ausgelegten Fleischködern habhaft zu werden. Zuletzt konsultierte Sporer einen Experten, "der in nächster Zeit vorbeischauen will". Dieser habe ihm aber kaum Mut auf einen "Jagd"-Erfolg gemacht: "Er meinte, es sei in einem See dieser Größenordnung nahezu unmöglich, die Schildkröte zu entdecken."

Silke Jandretzki


Münchner Merkur



10.08.2005


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