Elbe: NABU vs. Hamburger Senat und Bundesregierung

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Elbe: NABU vs. Hamburger Senat und Bundesregierung

9
19.03.07 14:53
#1
dpa/regioline vom 19.03.2007 13:18

NABU warnt vor dramatischen Schäden durch weitere Elbvertiefung


Hamburg (dpa/lno) - Der Naturschutzbund NABU hat angesichts der geplanten Elbvertiefung vor dramatischen Umweltschäden gewarnt und seine Ablehnung des Projekts bekräftigt. Durch den Ausbau der Fahrrinne werde der Fluss ökologisch weiter zerstört und verkomme zu einem reinen Wirtschaftskanal, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke am Montag in Hamburg. Nach dem Willen des Hamburger Senats und der Bundesregierung soll die Unterelbe bis 2009 ausgebaggert werden. An diesem Mittwoch beginnt das Planfeststellungsverfahren für das Projekt. Mit einer Fackel-Kette hatten am Sonntagabend mehrere tausend Menschen gegen die geplante Elbvertiefung protestiert.

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Planunterlagen zur Elbvertiefung liegen aus

 
20.03.07 15:25
#2
dpa/regioline vom 20.03.2007 10:21

Planunterlagen zur Elbvertiefung liegen aus - Einwendungen möglich

Hamburg (dpa/lno) - Die Planungen zur Elbevertiefung gehen in die nächste Phase: Von Mittwoch (21. März) bis zum 20. April liegen die Planunterlagen für das Bauvorhaben öffentlich aus. Interessierte können in 60 Orten entlang der Elbe Einsicht in die Pläne nehmen und Einwendungen vorbringen, teilte die Initiative "Zukunft Elbe" am Dienstag in Hamburg mit. In der Initiative sind das Bundesverkehrsministerium, die Stadt Hamburg, die Hafenbehörde Port Authority, die Handelskammer der Hansestadt und der Unternehmensverband Hafen Hamburg zusammengeschlossen. Gegen die Vertiefung der Elbe haben Umweltschützer schwere Bedenken.

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Elbe: NABU vs. Hamburger Senat und Bundesregierung Kalli2003
Kalli2003:

Protest

 
20.03.07 15:27
#3

Gegner der geplanten Elbvertiefung protestieren am Sonntagabend auf dem Elbedeich in Cuxhaven mit Fackeln gegen die anstehenden Baggermaßnahmen an der Elbe-Fahrrinne. Zu der Aktion hatten das "Regionale Bündnis gegen die Elbvertiefung" im Landkreis Cuxhaven und weitere Organisationen aufgerufen. Die Fackel-Demo direkt an der Elbmündung ist Teil einer Fackel-Kette, an der sich etwa 10.000 Menschen zwischen Cuxhaven und Hamburg beteiligten.
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So long (oder doch besser short?)  

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Deiche und Schäden durch Elbvertiefung

 
26.03.07 13:58
#4

dpa/regioline vom 26.03.2007 13:00

Deichverbände fordern Geld für Altschäden vor Elbvertiefung

Winsen/Luhe (dpa/lno) - Die Deichverbände im nordöstlichen Niedersachsen fordern vom Bund eine Regulierung von Altschäden vor der geplanten Elbvertiefung. Um die Deichschäden seit der letzten Vertiefung 1999 zu beheben, seien rund fünf Millionen Euro notwendig, sagte Otto Sander, Sprecher der Deichverbände Harburg, Vogtei Neuland und Artlenburg, am Montag in Winsen. 53 Prozent der Schäden seien einem Gutachten zufolge durch Schiffsverkehr entstanden. "Der Rest ist für mich bedingt durch die Elbvertiefung", sagte Sander. Seit vergangenen Mittwoch liegen die Planunterlagen für ein erneutes Ausbaggern der Fahrrinne öffentlich aus.

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Deichsicherheit hat bei Elbvertiefung Priorität

 
#5
Deichsicherheit muss bei Elbvertiefung Priorität haben


Hannover (dpa/lno) - Bei den Planungen für eine Elbvertiefung hat Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) die Deichsicherheit als oberste Priorität angemahnt. Nach dem derzeitigen Stand der Planunterlagen könne das Land Niedersachsen zu dem Projekt kein Einverständnis erteilen, sagte der CDU-Politiker der "Niederelbe-Zeitung" (Mittwochausgabe). "Ohne Deich kein Land, kein Leben. Deshalb ist die Gewährleistung der Deichsicherheit nicht verhandelbar." Die Bundeswasserstraße Elbe soll erneut vertieft werden, das Planfeststellungsverfahren dazu endet am 4. Mai. Die Elbvertiefung kostet 330 Millionen Euro.

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